Verkehrsflughäfen mit ihren Start- und Landebahnen, Terminals und Besucherbereichen – vom großen Drehkreuz bis zum Regionalflughafen.
Der Flughafen bestimmt, was du siehst: Welche Airlines dort fliegen, welche Betriebsrichtung gerade gilt und von wo aus du legal und mit gutem Licht fotografieren kannst.
181 Einträge
Flughafen Berlin Brandenburg
seit 2020
Der Hauptstadtflughafen mit der langen Vorgeschichte: zwei parallele Pisten am Südrand Berlins, viel Europaverkehr mit Low-Cost- und Netzwerkairlines, eine Handvoll Langstrecken, die Flugbereitschaft der Bundesregierung – und eine Besucherterrasse direkt über dem Vorfeld.
Flughafen Berlin-Tegel
seit 1948
Historischer Flughafen im Norden Berlins: 1948 während der Luftbrücke gebaut, ab 1974 mit dem berühmten Sechseck-Terminal, jahrzehntelang Tor der Alliierten nach West-Berlin und Heimat von Air Berlin – bis zum letzten Linienflug am 8. November 2020.
Flughafen Berlin-Tempelhof
seit 1923
Historischer Stadtflughafen mitten in Berlin: 1923 eröffnet, Heimat der Deutschen Luft Hansa, Schauplatz der Luftbrücke 1948/49 und mit dem riesigen Bogenbau von Ernst Sagebiel ein Architekturdenkmal – geschlossen am 30. Oktober 2008, heute Tempelhofer Feld.
Flughafen Bremen
seit 1913
Klein, stadtnah und mit einem Nachbarn, um den andere Flughäfen Bremen beneiden: Direkt neben der Piste fertigt Airbus Landeklappen und rüstet Flügel aus, und die Beluga XL ist hier Stammgast. Dazu Drehkreuz-Zubringer, Türkei-Verkehr, Ryanair – und eine Besucherterrasse, zu der die Straßenbahn bis vor die Tür fährt.
Flughafen Dortmund
seit 1926
Kompakter Low-Cost-Flughafen im Osten des Ruhrgebiets: eine einzige 2.000-Meter-Bahn, ein Terminal mit kostenloser Besucherterrasse und ein Flugplan, den Wizz Air mit Verbindungen nach Mittel- und Osteuropa prägt. 2026 feiert der Platz sein 100-jähriges Bestehen.
Flughafen Dresden
seit 1935
Kleiner Verkehrsflughafen mit großer Industriegeschichte: In Dresden-Klotzsche flog 1958 der erste deutsche Strahlverkehrsjet, heute bauen die Elbe Flugzeugwerke hier Airbus-Passagierjets zu Frachtern um. Dazu kommen Lufthansa-Zubringer, Swiss, Ferienflieger und eine kostenlose Aussichtsplattform im Terminal.
Flughafen Düsseldorf
seit 1927
Größter Flughafen Nordrhein-Westfalens und Heimat der Eurowings: zwei dicht nebeneinander liegende Bahnen im Norden der Stadt, drei Terminals unter einem Dach, strenge Kapazitätsregeln – und für Spotter eine Lage, die sich seit der Pandemie spürbar verändert hat.
Flughafen Erfurt-Weimar
seit 1935
Thüringens einziger Verkehrsflughafen: eine 2.600-Meter-Piste in Bindersleben, ein kompaktes Terminal mit Besucherterrasse und ein Flugplan, der fast nur aus Ferienzielen besteht. Klein, ruhig und mit Straßenbahnanschluss – dafür musst du die wenigen Bewegungen genau planen.
Flughafen Frankfurt
seit 1936
Deutschlands größter Flughafen und Heimatdrehkreuz der Lufthansa: vier Start- und Landebahnen, zwei Passagierterminals und ein Verkehrsmix vom Regionaljet bis zum Großraumfrachter.
Flughafen Frankfurt-Hahn
seit 1993
Vom Kampfjet-Stützpunkt der US Air Force zum Billigflieger-Pionier und Frachtflughafen: Hahn liegt mitten im Hunsrück, gut 120 Kilometer von Frankfurt entfernt, hat eine 3.800 Meter lange Bahn und eine bewegte Geschichte mit Insolvenz und mehreren Eigentümerwechseln.
Flughafen Friedrichshafen
seit 1928
Deutschlands südlichster Verkehrsflughafen ist klein, aber geschichtsträchtig: Hier begann der Platz als Luftschiffhafen der Zeppelin-Zeit, hier baute Dornier, und jeden April verwandelt die AERO den Bodensee-Airport in einen Treffpunkt der allgemeinen Luftfahrt. Dazu Ferienflieger, Dash 8 nach Berlin und Hamburg und ein Zeppelin NT vor der Tür.
Flughafen Hamburg
seit 1911
Mitten in der Stadt, seit 1911 am selben Ort und mit zwei Pisten, die sich kreuzen: Hamburg ist kein Drehkreuz, aber ein Flughafen mit viel Europaverkehr, Emirates-Langstrecke, Lufthansa Technik nebenan – und dem Affenfelsen als bekanntestem Spotterpunkt.
Flughafen Hannover
seit 1952
Niedersachsens Tor zur Welt liegt in Langenhagen: zwei parallele Bahnen, ein kompaktes Terminal mit S-Bahn-Halt, TUIfly als Heimat-Airline und keine generelle Nachtsperre. Für Spotter ein entspannter Flughafen mit Ferienfliegern, Zubringern der großen Netzwerk-Airlines und nächtlichem Frachtverkehr.
Flughafen Karlsruhe/Baden-Baden
seit 1997
Vom Kalten Krieg zum Low-Cost-Flughafen: Wo bis 1993 kanadische Starfighter und Hornets starteten, fliegen heute Ryanair, Wizz Air und Ferienflieger. FKB ist der zweitgrößte Flughafen Baden-Württembergs – kompakt, überschaubar und mit einer langen Bahn in der Oberrheinebene.
Flughafen Köln/Bonn
seit 1950
Tagsüber Eurowings und Ferienflieger, abends die Frachter von UPS und FedEx, im Westen die Regierungsjets der Flugbereitschaft: Köln/Bonn ist kein Drehkreuz für Passagiere, aber einer der abwechslungsreichsten Flughäfen Deutschlands – mit Bahnhof unter den Terminals und kostenloser Dachterrasse.
Flughafen Leipzig/Halle
seit 1927
Tagsüber ein kleiner Ferienflughafen, nachts eines der größten Frachtdrehkreuze Europas: Leipzig/Halle ist der Europa-Hub von DHL, Heimat der AeroLogic-777F und Standort der Antonow An-124 – und damit ein Flughafen, an dem Spotter nach anderen Regeln planen als anderswo.
Flughafen Lübeck
seit 1917
Fliegerschule im Ersten Weltkrieg, Luftwaffen-Fliegerhorst, RAF-Basis während der Berliner Luftbrücke, dann „Hamburg-Lübeck“ für Ryanair, zwei Insolvenzen und eine ganze Reihe von Eigentümerwechseln: Der kleine Flughafen in Blankensee hat mehr erlebt als viele große – und seit 2025 fliegt Ryanair wieder.
Flughafen Memmingen
seit 2007
Vom Jagdbomber-Fliegerhorst zum nach eigenen Angaben bedeutendsten Low-Cost-Flughafen Süddeutschlands: Wo bis 2002 Starfighter und Tornados der Luftwaffe starteten, rollen heute Boeing 737 von Ryanair und Airbus-Jets von Wizz Air. FMM liegt direkt am Autobahnkreuz A7/A96, gehört Unternehmern aus der Region – und zählte 2025 rund 3,7 Millionen Passagiere.
Flughafen München
seit 1992
Zweitgrößter Flughafen Deutschlands und zweites Drehkreuz der Lufthansa: zwei parallele 4.000-Meter-Bahnen im Erdinger Moos, ein Terminal 2 nur für Lufthansa und Star Alliance – und mit dem Besucherpark einer der bequemsten Spotterplätze des Landes.
Flughafen Münster/Osnabrück
seit 1966
Regionalflughafen zwischen Münsterland und Osnabrücker Land: eine 2.170-Meter-Piste in Greven, Ferienflieger nach Antalya, Mallorca und Kreta, die Lufthansa-Verbindung nach München und eine Besucherterrasse im Terminal – überschaubar, aber mit viel Abwechslung in den Ferien.
Flughafen Nürnberg
seit 1955
Zweitgrößter Flughafen Bayerns mit nur einer Piste, aber viel Charme: Ferienflieger, Low-Cost-Airlines und Zubringer zu den Drehkreuzen, eine kostenlose Besucherterrasse mit der Sonne im Rücken – und die U-Bahn fährt bis ans Terminal.
Flughafen Paderborn/Lippstadt
seit 1969
Vom Lufthansa-Zubringer zum Ferienflughafen: Paderborn/Lippstadt ging 2020 in die Insolvenz in Eigenverwaltung, verlor bis 2025 seine letzten Drehkreuzverbindungen und setzt heute auf Urlaubsflüge in den Süden. Für Spotter bedeutet das: wenig Verkehr, aber eine bunte Mischung aus Ferien- und Low-Cost-Airlines – und historische Flugzeuge im Quax-Hangar.
Flughafen Rostock-Laage
seit 1984
Ein Militärflugplatz mit zivilem Terminal: In Laage bildet die Luftwaffe alle ihre Eurofighter-Piloten aus, während nebenan Ferienjets nach Antalya und Kreta starten. Für Spotter ist RLG ein seltener Mix aus wenig Linienverkehr und viel Kampfjet-Lärm.
Flughafen Saarbrücken
seit 1967
Klein, hoch gelegen und technisch spannender, als die Passagierzahlen vermuten lassen: Der Flughafen Saarbrücken sitzt auf einer Anhöhe bei Ensheim, hat eine knapp zwei Kilometer lange Bahn mit Gelände, das rund um die Bahn abfällt, ein Notbremsbett am Westende und einen Tower, der seit 2018 in Leipzig steht.
Flughafen Stuttgart
seit 1939
Eine einzige Piste auf der Filderebene, knapp 9,6 Millionen Passagiere im Jahr und eine kostenlose Terrasse mitten im Terminal: Stuttgart ist kein Drehkreuz, aber ein entspannter Flughafen für Spotter – mit Eurowings, Ferienfliegern und mehr Überraschungen, als man denkt.
Flughafen Sylt
Deutschlands nördlichster Verkehrsflughafen mit Linienflügen seit 1919: zwei Bahnen bei Tinnum, Saisonverkehr aus Deutschland, der Schweiz, Österreich und Luxemburg – und im Sommer ein Vorfeld voller Businessjets.
Flughafen Weeze
seit 1993
Vom Fliegerhorst der Royal Air Force zur Ryanair-Basis am Niederrhein: Auf der ehemaligen RAF Laarbruch landen heute fast nur noch Boeing 737 – dafür gibt es eine kostenlose Terrasse, ein RAF-Museum auf dem Gelände und viel Luftfahrtgeschichte.
Flughafen Graz
seit 1914
Österreichs ältester Verkehrsflughafen: eine 3.000-Meter-Piste im Grazer Feld, Zubringer nach München, Frankfurt und Zürich, viel Ferienverkehr – und eine lange Geschichte als Abfangjäger-Basis des Bundesheers. Für Spotter gibt es zwölf Fotolöcher im Zaun.
Flughafen Innsbruck
seit 1925
Ein Flughafen mitten im Gebirge: eine 2.000-Meter-Piste im engen Inntal, Anflüge mit Spezialtraining für die Crews, Föhn als ständiger Begleiter – und an Winter-Samstagen ein Vorfeld voller Skicharter aus Großbritannien, den Niederlanden und Skandinavien.
Flughafen Klagenfurt
seit 1914
Kärntens einziger Verkehrsflughafen: eine 2.720-Meter-Piste am Stadtrand von Klagenfurt, ein Jahrhundert Geschichte, eine umstrittene Teilprivatisierung mit Rückkauf durch die öffentliche Hand – und ein kleiner, aber bunter Flugplan mit Austrian, Eurowings, Ryanair und SkyAlps.
Flughafen Linz
seit 1955
Der frühere Blue Danube Airport ist klein im Passagierverkehr, aber Österreichs zweitwichtigster Frachtflughafen. Dazu teilt er sich die Piste mit dem Fliegerhorst Vogler des Bundesheers – und bietet Spottern eine Dachterrasse und Spotterlöcher im Zaun.
Flughafen Salzburg
seit 1926
Österreichs zweitgrößter Flughafen hat nur eine Piste, einen Anflug fast immer von Norden über Bayern und einen Wintersamstag, der aus dem ruhigen Regionalflughafen einen der spannendsten Charterplätze der Alpen macht – mit Hangar-7 und Bergkulisse als Zugabe.
Flughafen Wien-Schwechat
seit 1938
Größter Flughafen Österreichs und Drehkreuz von Austrian Airlines: zwei sich kreuzende Pisten, ein Terminal 3 im Umbau, starker Low-Cost-Verkehr – und seit dem Aus der Besucherterrasse ein Spotterhügel als wichtigster legaler Standpunkt.
Flughafen Bern-Belp
seit 1929
Der kleine Flughafen der Bundesstadt: eine 1730 Meter lange Asphaltpiste im Aaretal, eine wechselvolle Airline-Geschichte mit dem Höhepunkt und dem Absturz von SkyWork – und mit dem Lufttransportdienst des Bundes ein Platz, an dem du Bundesratsjets, Rega-Helikopter und Kleinflugzeuge aus nächster Nähe siehst.
Flughafen Genf
seit 1919
Zweitgrößter Flughafen der Schweiz mit nur einer Piste – dafür der längsten des Landes. Genf lebt von easyJet, SWISS und einer der stärksten Business-Aviation-Szenen Europas. Mit der kostenlosen Terrasse Panorama und dem Bahnhof direkt am Terminal ist er außerdem eines der bequemsten Spotting-Ziele der Schweiz.
Flughafen Zürich
seit 1948
Der größte Flughafen der Schweiz hat drei Pisten in drei Richtungen, ein Betriebskonzept, das mit Uhrzeit und Wetter wechselt, und ein offizielles Netz von Spotterpunkten rund um den Zaun. Wer die Konzepte kennt, steht in Zürich fast immer am richtigen Ort.
Flughafen Amsterdam Schiphol
seit 1916
Sechs Start- und Landebahnen, ein einziges Terminal und das Heimatdrehkreuz der KLM: Schiphol ist einer der größten Flughäfen Europas – und mit offiziellen Spotterplätzen wie an der Polderbaan einer der spotterfreundlichsten.
Flughafen Eindhoven
seit 1932
Zweitgrößter Passagierflughafen der Niederlande und zugleich Militärflugplatz: Auf einer einzigen 3.000-Meter-Bahn wechseln sich Billigflieger, die multinationale Tankerflotte A330 MRTT, Hercules-Transporter und Regierungs-Gulfstream ab.
Flughafen Maastricht-Aachen
seit 1945
Kleiner Regionalflughafen mit großem Frachtprofil: In Beek bei Maastricht landen Großraumfrachter, Ferienjets und Business Jets an einer einzigen Piste – und das nur rund eine halbe Autostunde von Aachen entfernt.
Flughafen Rotterdam The Hague
seit 1956
Kleiner Flughafen, großes Programm: Am Rand von Rotterdam liegt eine einzige 2.200-Meter-Bahn unter dem Meeresspiegel, auf der sich Transavia-737, BA-Embraer nach London City, Businessjets aus Den Haag, Traumahubschrauber und Sportflieger die Piste teilen.
Flughafen Brüssel-Charleroi
seit 1991
Belgiens zweitgrößter Passagierflughafen liegt in Gosselies bei Charleroi, rund 46 Kilometer südlich von Brüssel: eine Piste, zwei Terminals, Ryanairs erste Basis auf dem Kontinent, viel Wizz Air – und eine lange Industriegeschichte rund um Fairey, SABCA und Sonaca.
Flughafen Brüssel-Zaventem
seit 1958
Belgiens größter Flughafen liegt in Zaventem vor den Toren Brüssels: drei Pisten, Heimat von Brussels Airlines und TUI fly Belgium, ein großes Frachtzentrum, Militär auf der Melsbroek-Seite – und zwei offizielle Spotting-Plattformen.
Flughafen Lüttich
Belgiens größter Frachtflughafen und einer der fünf größten Europas: eine lange Hauptbahn bei Bierset, Betrieb rund um die Uhr, Jumbo-Frachter, E-Commerce aus China über Cainiao – und seit Januar 2026 praktisch ohne Linienpassagiere.
Flughafen Ostende-Brügge
Belgiens Küstenflughafen liegt zwischen Ostende und Middelkerke, nur rund einen Kilometer vom Meer entfernt: eine 3.200-Meter-Bahn, Fracht rund um die Uhr, Ferienflüge mit TUI fly – und ein Zaun, in den der Flughafen selbst Löcher für Spotter-Objektive geschnitten hat.
EuroAirport Basel-Mulhouse-Freiburg
seit 1946
Ein Flughafen, zwei Staaten, drei Codes: Der EuroAirport liegt komplett auf französischem Boden, hat aber einen Schweizer Sektor mit eigener Zollstraße nach Basel. Für Spotter ist er vor allem wegen der Completion-Betriebe spannend – hier bekommen Privat- und VIP-Jets ihre Kabine, und manch unlackierter Großraumjet steht auf dem Vorfeld.
Flughafen Bordeaux-Mérignac
Ziviler Flughafen, Luftwaffenbasis und Flugzeugwerk in einem: In Mérignac westlich von Bordeaux teilen sich easyJet, Volotea und Air France die Bahnen mit Rafale- und Falcon-Testflügen von Dassault, Transportern der Armée de l’Air und einem Parabelflug-Airbus.
Flughafen Lyon-Saint Exupéry
seit 1975
Frankreichs fünftgrößter Flughafen liegt in der Ebene östlich von Lyon: zwei Nord-Süd-Bahnen, ein TGV-Bahnhof von Santiago Calatrava, viel Low-Cost- und Nordafrika-Verkehr – und ein Flugplan, der vom Regionaljet bis zum Großraumflugzeug aus Dubai reicht.
Flughafen Marseille Provence
seit 1922
Südfrankreichs Tor zum Mittelmeer liegt in Marignane am Ufer des Étang de Berre: zwei Parallelbahnen, ein neues Terminal 1, eine starke Low-Cost-Basis – und gleich nebenan der Hauptsitz von Airbus Helicopters mit Hubschraubern im Testbetrieb.
Flughafen Nantes Atlantique
seit 1928
Der Flughafen, der eigentlich hätte schließen sollen: Nantes Atlantique sollte jahrzehntelang durch einen Neubau in Notre-Dame-des-Landes ersetzt werden – 2018 kippte die Regierung das Projekt. Heute wächst der Flughafen mit einer einzigen Piste weiter, mit Volotea, easyJet und Transavia, einem Airbus-Werk direkt am Zaun und dem Beluga XL als Stammgast.
Flughafen Nizza Côte d'Azur
seit 1946
Zwei parallele Bahnen auf teils dem Meer abgerungenem Land, Anflüge über die Baie des Anges, ein täglicher A380 und eine der größten Business-Aviation-Szenen Europas: Nizza ist nach den Pariser Flughäfen das wichtigste Tor Frankreichs – und für Spotter ein Ort mit Postkartenkulisse.
Flughafen Paris-Beauvais
seit 1937
Rund 69 Kilometer nördlich von Paris liegt in Tillé bei Beauvais der Low-Cost-Flughafen der Hauptstadtregion: eine Hauptpiste, zwei Terminals, ein Flugplan fast nur aus Ryanair und Wizz Air – und eine Geschichte, die bis in die 1930er-Jahre zurückreicht.
Flughafen Paris-Charles de Gaulle
seit 1974
Größter Flughafen der EU und Heimat von Air France: vier Ost-West-Bahnen in zwei Paaren, ein riesiges Terminal 2, das FedEx-Drehkreuz für Europa – und ein Spotter-Umfeld, das ohne Genehmigung, Auto und gute Vorbereitung schnell frustriert.
Flughafen Paris-Le Bourget
seit 1919
Hier landete Lindbergh 1927, hier steht das Art-déco-Terminal von 1937, und alle zwei Jahre zeigt die Luftfahrtindustrie hier auf der Paris Air Show ihre Neuheiten. Linienflüge gibt es in Le Bourget längst nicht mehr – dafür Falcon, Gulfstream und Global in einer Dichte, die in Europa kaum ein anderer Flughafen erreicht.
Flughafen Paris-Orly
seit 1932
Der zweite große Pariser Flughafen: knapp 35 Millionen Passagiere, strenge Nachtruhe und ein Deckel für die Flugbewegungen, seit 2026 mit Transavia France als wichtigster Airline – und mit Air Caraïbes, French Bee und Corsair die Adresse für französische Langstrecke in die Überseegebiete.
Flughafen Toulouse-Blagnac
seit 1939
Linienflughafen und Testgelände in einem: In Blagnac starten easyJet und Air France neben nagelneuen A321neo und A350 mit F-W-Kennzeichen, dazu landet der BelugaXL mit Bauteilen aus ganz Europa. Für Spotter ist Toulouse der Ort, an dem Flugzeuge zum ersten Mal abheben.
Flughafen Bologna Guglielmo Marconi
seit 1933
Eine Bahn, ein Terminal und über elf Millionen Passagiere im Jahr: Der Marconi-Flughafen am Stadtrand von Bologna ist das Tor zur Emilia-Romagna, eine der größten Ryanair-Basen Italiens und ein wichtiger Frachtstandort mit eigenem DHL-Hub. Gespottet wird an den beiden Enden der Bahn 12/30 – mit Auto, Leiter und Blick auf den Nebel.
Flughafen Catania
seit 1924
Eine Bahn, das Meer im Osten und im Norden ein aktiver Vulkan: Catania-Fontanarossa ist Siziliens größter Flughafen und mit gut zwölf Millionen Passagieren eine feste Größe in Italien. Wenn der Ätna Asche spuckt, steht hier auch mal alles still – für Spotter macht genau das den Reiz aus.
Flughafen Florenz
Ein Flughafen mit nur einer kurzen Bahn, Bergen im Nordosten und Anflügen fast nur aus einer Richtung: Florenz-Peretola ist ein Sonderfall unter Italiens Flughäfen – mit Regionaljets, A319 und Durchstartern bei Rückenwind. Dazu der lange Streit um die neue Piste.
Flughafen Mailand-Bergamo
seit 1937
Eine Hauptbahn, ein Terminal und Boeing 737 im Minutentakt: Bergamo-Orio al Serio ist Italiens drittgrößter Flughafen nach Passagieren und eine der wichtigsten Ryanair-Basen Europas. Bis 2022 flog hier außerdem DHL sein Italien-Drehkreuz an – heute ist es das kompakteste Spotterziel rund um Mailand.
Flughafen Mailand-Linate
seit 1937
Nur rund sieben Kilometer vom Mailänder Zentrum entfernt: Linate ist der Stadtflughafen der Lombardei, mit einer einzigen Bahn, politisch begrenztem Verkehr nach Italien und Europa, einer großen ITA-Airways-Präsenz und viel Geschäftsreiseverkehr. Seit 2022 hält die U-Bahn M4 direkt am Terminal – und die Erinnerung an das Unglück von 2001 prägt den Flughafen bis heute.
Flughafen Mailand-Malpensa
seit 1948
Italiens zweitgrößter Passagierflughafen und die Nummer eins bei der Fracht: zwei fast 4.000 Meter lange Parallelbahnen am Rand des Ticino-Parks, eine große easyJet-Basis, Langstrecke von Emirates bis Cathay Pacific und Frachter von FedEx, DHL und Cargolux. Eine Besucherterrasse gibt es nicht – gespottet wird am Zaun und am Terminal.
Flughafen Neapel-Capodichino
Größter Flughafen Süditaliens und ein echter Stadtflughafen: eine einzige 2.628-Meter-Bahn zwischen Wohnvierteln, Basen von easyJet, Ryanair, Volotea und Wizz Air, saisonale Transatlantikflüge, dazu Militär und ein großer Wartungsbetrieb – und am Horizont der Vesuv.
Flughafen Palermo
seit 1960
Siziliens zweitgrößter Flughafen liegt auf einem schmalen Küstenstreifen bei Cinisi, eingeklemmt zwischen Tyrrhenischem Meer und steilen Bergen. Benannt nach den Richtern Falcone und Borsellino, geprägt von Low-Cost-Basen, Schirokko-Wind und einer zweiten Bahn für starken Seitenwind.
Flughafen Pisa
seit 1911
Zivil und militärisch zugleich: Am Galileo Galilei in Pisa rollen Ryanair-Jets und Hercules-Transporter der italienischen Luftwaffe über dieselbe Bahn. Mit knapp sechs Millionen Passagieren ist PSA der wichtigste Flughafen der Toskana – und für Spotter ein Ort mit eigenen Regeln.
Flughafen Rom-Ciampino
seit 1916
Roms zweiter Flughafen ist älter als fast jeder andere in Europa: 1916 als Luftschiffbasis gegründet, bis 1960 das Tor zur Hauptstadt, heute Ryanair-Basis, Heimat der italienischen Regierungsflotte und der Löschflugzeuge der Feuerwehr – alles auf einer einzigen Bahn.
Flughafen Rom-Fiumicino
seit 1961
Italiens größter Flughafen liegt direkt am Tyrrhenischen Meer: drei Bahnen mit klarer Arbeitsteilung, ITA Airways als Heimatairline, viel Nordamerika- und Asienverkehr – und keine Besucherterrasse. Wer hier spotten will, braucht ein Auto, einen Plan für die Betriebsrichtung und Respekt vor dem Zaun.
Flughafen Venedig Marco Polo
seit 1961
Der Flughafen mit Bootsanleger: Venedig Marco Polo liegt bei Tessera direkt am Rand der Lagune, fertigt rund zwölf Millionen Passagiere im Jahr ab und mischt Low-Cost-Basen von Volotea, Wizz Air und easyJet mit saisonaler Langstrecke aus Nordamerika und vom Golf. Gespottet wird an Deichen, Feldwegen und Salzwiesen rund um die Hauptbahn 04R/22L.
Flughafen Birmingham
seit 1939
Der größte Flughafen der englischen Midlands: eine einzige 3.052 Meter lange Bahn, ein Terminal, vier Low-Cost- und Ferienbasen und täglich der Emirates-A380 – dazu ein denkmalgeschütztes Art-déco-Terminal von 1939 und mehrere Spotterplätze rund um den Zaun.
Flughafen Bristol
seit 1957
Ein Flughafen auf dem Hochplateau: Bristol liegt auf rund 190 Metern über dem Meer südwestlich der Stadt, hat nur eine Bahn – und ist mit über zehn Millionen Passagieren eine der wichtigsten easyJet-Basen Großbritanniens.
Flughafen East Midlands
seit 1965
Tagsüber Ferienflieger, nachts Frachter im Minutentakt: East Midlands bei Castle Donington ist Großbritanniens wichtigster reiner Frachtflughafen, Heimat von DHL Air UK und UK-Drehkreuz von UPS – und mit dem Aeropark direkt an der Piste ein Pflichtziel für Frachter-Fans.
Flughafen Edinburgh
seit 1916
Schottlands größter Flughafen: eine einzige Bahn, knapp 17 Millionen Passagiere im Jahr 2025, Low-Cost-Basen von easyJet und Ryanair, Loganair-Turboprops und im Sommer Transatlantikflüge – mit Spotterplätzen rund um den Zaun bei Ingliston und Kirkliston.
Flughafen Glasgow
seit 1966
Schottlands zweitgrößter Flughafen liegt bei Paisley westlich von Glasgow: eine einzige Bahn, ein Marinefliegerhorst als Vorgeschichte und mit Loganair eine Hausairline, deren Turboprops und Twin Otter von hier aus zu den Inseln fliegen.
Flughafen London City
seit 1987
Eine einzige, nur gut anderthalb Kilometer lange Bahn zwischen zwei Hafenbecken, ein Gleitwinkel fast doppelt so steil wie üblich und eine kurze Liste zugelassener Flugzeugtypen: London City ist der Sonderling unter den Londoner Flughäfen – und genau deshalb ein Pflichtbesuch für Spotter.
Flughafen London Heathrow
seit 1946
Europas verkehrsreichster Flughafen kommt mit nur zwei Bahnen aus – und genau das macht ihn für Spotter so spannend: Großraumflugzeuge im Minutentakt, ein fester Runway-Wechsel um 15 Uhr und mit der Myrtle Avenue einer der bekanntesten Anflugspots der Welt.
Flughafen London-Gatwick
Eine einzige Hauptbahn, über 40 Millionen Passagiere im Jahr und orange Airbusse im Minutentakt: Gatwick ist Londons zweitgrößter Flughafen und ein Lehrstück dafür, wie viel Verkehr eine Bahn tragen kann. Für Spotter heißt das: kaum Leerlauf, viel easyJet, dazu Langstrecke von TUI, Norse, British Airways und den Golf-Carriern.
Flughafen London-Luton
seit 1938
Eine Bahn, ein Terminal, über 17 Millionen Passagiere im Jahr: Luton ist die Heimat von easyJet, die wichtigste britische Basis von Wizz Air – und ein Flughafen, an dem du an einem Nachmittag besonders viele Businessjets siehst.
Flughafen London-Stansted
seit 1943
Londons drittgrößter Flughafen ist das Reich von Ryanair: eine einzige Bahn, über 30 Millionen Passagiere im Jahr, nachts und morgens Großraumfrachter – und ein Terminal von Norman Foster, das die Flughafenarchitektur weltweit geprägt hat.
Flughafen Manchester
seit 1938
Größter Flughafen außerhalb Londons und Heimat einer der bekanntesten Spotter-Szenen Europas: Zwei parallele Bahnen in Ringway, ein bunter Mix aus Ferienfliegern, Low-Cost-Airlines und Golf-Langstrecke – und mit dem Runway Visitor Park ein offizieller Aussichtspunkt samt Concorde.
Flughafen Newcastle
seit 1935
Der größte Flughafen im Nordosten Englands: eine Bahn 07/25, rund 5,5 Millionen Passagiere im Jahr 2025, Ferienflieger von Jet2 und TUI, easyJet, Ryanair, Loganair und eine tägliche Emirates-Langstrecke nach Dubai – dazu Spotterplätze an beiden Bahnenden und ein Metro-Anschluss bis ins Terminal.
Flughafen Dublin
seit 1940
Irlands größter Flughafen: Heimatbasis von Aer Lingus und Ryanair, seit 2022 mit zweiter Parallelbahn, US-Preclearance im Terminal 2 und viel Transatlantikverkehr – ohne offizielle Besucherterrasse, dafür mit Spotterplätzen rund um den Zaun.
Flughafen Shannon
seit 1942
Irlands Tor zum Atlantik: einst Pflicht-Tankstopp zwischen Europa und Amerika, 1947 erster zollfreier Flughafen der Welt, heute mit US-Preclearance, Irlands längster Bahn, Betrieb rund um die Uhr und regelmäßigem Militärtransit.
Flughafen Alicante-Elche
seit 1967
Der Ferienflughafen der Costa Blanca: eine einzige Bahn zwischen Mittelmeer und Salzseen, ein großes Terminal und Ferienflieger aus Großbritannien, Skandinavien, den Benelux-Ländern und Deutschland. Fast 20 Millionen Passagiere im Jahr – und für Spotter ein übersichtlicher Platz mit klarer Betriebslogik.
Flughafen Barcelona-El Prat
seit 1918
Spaniens zweitgrößter Flughafen liegt direkt am Mittelmeer: zwei Parallelbahnen und eine Querbahn, Vueling als Platzhirsch, Low-Cost-Basen von Ryanair und easyJet, dazu Langstrecke vom Golf und aus Nordamerika – und Spotterplätze zwischen Strand, Friedhof und Terminalbalkon.
Flughafen Bilbao
seit 1948
Der größte Flughafen des Baskenlands sieht aus wie ein Vogel kurz vor dem Abflug: Santiago Calatrava hat Terminal und Tower entworfen. Dazu kommen eine Hauptbahn zwischen grünen Hügeln, Vueling als größter Nutzer und Direktflüge zu den Drehkreuzen in Frankfurt, München, Amsterdam und Paris.
Flughafen Fuerteventura
seit 1969
Eine Piste, ein Terminal und fast nur Ferienflieger: Bei El Matorral an der Ostküste von Fuerteventura landen Urlaubsjets aus Deutschland, Großbritannien und halb Europa, dazu Binter-Turboprops im Inselverkehr. Was du über Geschichte, Verkehr, Betriebsrichtung und Spots wissen musst.
Flughafen Gran Canaria
seit 1930
Ferienflughafen, Inseldrehkreuz und Luftwaffenbasis in einem: In Gando an der Ostküste von Gran Canaria landen Urlaubsjets aus ganz Europa, Binter-Turboprops im Minutentakt und die Kampfjets der Ala 46. Was du über Pisten, Passat und Spots wissen musst.
Flughafen Ibiza
seit 1958
Eine Bahn, ein Terminal und ein Sommer, der alles auf den Kopf stellt: Im Juli landen in Ibiza fast fünfmal so viele Flugzeuge wie im Winter. Zwischen Ferienfliegern aus halb Europa parken Businessjets, die Anflüge kommen je nach Wind von Südwesten oder Nordosten – und offizielle Aussichtspunkte gibt es keine.
Flughafen Lanzarote
seit 1946
Der Ferienflughafen der Vulkaninsel: eine einzige Bahn direkt an der Küste, zwei Terminals für Europa- und Inselverkehr und fast neun Millionen Passagiere im Jahr. Für Spotter zählt vor allem eines – die Landungen auf der 03 kommen über das Meer und den Strand herein.
Flughafen Madrid-Barajas
seit 1931
Spaniens größter Flughafen und das Tor nach Lateinamerika: vier Start- und Landebahnen, zwei Betriebsrichtungen mit klaren Regeln, Terminal 4 als Heimat von Iberia und oneworld – und eine Spotterszene, die zwischen Schotterweg, Autobahnbrücke und offizieller Aena-Zone pendelt.
Flughafen Málaga-Costa del Sol
seit 1919
Das Tor zur Costa del Sol gilt als ältester durchgehend betriebener Flughafen Spaniens: zwei leicht gespreizte Bahnen, ein Terminal 3 mit eigenem Bahnhof, Ferienflieger aus ganz Europa im Minutentakt – und ein Luftfahrtmuseum direkt am Vorfeld.
Flughafen Menorca
seit 1969
Menorca ist das ruhige Gegenstück zu Mallorca – auch am Flughafen. Eine einzige Bahn, ein kompaktes Terminal und ein Verkehr, der im Sommer explodiert und im Winter fast einschläft. Wer im August kommt, sieht Ferienflieger aus Großbritannien, Deutschland, Italien und Frankreich im dichten Takt; wer im Januar kommt, vor allem Inselverkehr.
Flughafen Palma de Mallorca
seit 1960
Der Ferienflughafen schlechthin: Auf Mallorca landen im Sommer Hunderte Jets am Tag, ein großer Teil davon aus Deutschland, Großbritannien und der Schweiz. Zwei parallele Bahnen am Rand der Bucht von Palma, Anflüge übers Meer und eine bunte Mischung aus Low-Cost, Charter und Businessjets – nur eine offizielle Besucherterrasse gibt es nicht.
Flughafen Sevilla
Andalusiens Flughafen mit einer Besonderheit: Am Rand der einzigen Bahn baut Airbus den Militärtransporter A400M und die C295 zusammen. Dazu kommen Rekordzahlen im Passagierverkehr, dominiert von Ryanair und Vueling.
Flughafen Teneriffa Nord
seit 1946
Der kleinere der beiden Flughäfen Teneriffas: eine Bahn auf 633 Metern Höhe, Nebel aus heiterem Himmel, die schwerste Katastrophe der Luftfahrtgeschichte von 1977 – und heute das Revier von Binter, Inselhüpfern und Festlandsflügen.
Flughafen Teneriffa Süd
seit 1978
Der Ferienflughafen im Süden Teneriffas: eine einzige 3.200 Meter lange Bahn an der Küste bei Granadilla de Abona, fast 14 Millionen Passagiere im Jahr, Charter- und Low-Cost-Jets aus halb Europa – und ein Passatwind, der fast immer die Betriebsrichtung 07 vorgibt.
Flughafen Valencia
seit 1933
Valencias Flughafen liegt in Manises, rund acht Kilometer westlich der Stadt: eine einzige Bahn, viel Low-Cost- und Regionalverkehr, die Heimat von Air Nostrum – und Spotterplätze an beiden Bahnenden, an denen du sehr nah an die Flugzeuge kommst.
Flughafen Faro
seit 1965
Das Tor zur Algarve: eine einzige Bahn am Rand der Lagune Ria Formosa, ein kompaktes Terminal und ein Flugplan, der stark nach Großbritannien und Irland klingt. 2025 knackte Faro erstmals die Marke von zehn Millionen Passagieren – für Spotter ein sonniger, überschaubarer Platz mit klarer Betriebslogik.
Flughafen Lissabon Humberto Delgado
seit 1942
Portugals größter Flughafen liegt mitten in der Stadt: eine einzige Bahn, Anflüge direkt über die Dächer von Lissabon und ein Drehkreuz der TAP Air Portugal mit Verbindungen nach Brasilien, Afrika und Nordamerika. Eine Besucherterrasse gibt es nicht – dafür eine ganze Reihe öffentlicher Plätze rund um den Zaun.
Flughafen Madeira-Funchal
seit 1964
Eine Piste zwischen Steilküste und Atlantik, deren Ende auf 180 hohen Stützen steht, ein Sichtanflug mit enger Kurve und Fallwinde aus den Bergen: Der Flughafen Madeira gehört zu den anspruchsvollsten Plätzen Europas – und zu den spannendsten Zielen für eine Spotting-Reise.
Flughafen Porto Francisco Sá Carneiro
seit 1945
Portugals zweitgrößter Flughafen liegt nördlich von Porto zwischen Maia, Matosinhos und Vila do Conde: eine einzige Bahn, viel Low-Cost-Verkehr, TAP-Verbindungen über den Atlantik und ein Frachtvorfeld mit gelegentlichen Exoten. Eine Terrasse gibt es nicht, dafür eine Handvoll bewährter Plätze am Zaun.
Flughafen Breslau-Strachowice
seit 1938
Fünftgrößter Flughafen Polens und Tor nach Niederschlesien: eine einzige Bahn, viel Verkehr von Ryanair und Wizz Air, Ferienflieger im Sommer, regelmäßige Militärtransporter aus den USA und der NATO – und ein kleiner Parkplatzhügel direkt am Terminal als Einstieg.
Flughafen Danzig
seit 1974
Polens drittgrößter Flughafen liegt auf einer Anhöhe westlich der Danziger Altstadt: eine einzige Piste, ein Vorfeld voller Wizz-Air- und Ryanair-Jets, viel Verkehr nach Skandinavien – und eine Geschichte, die bis in die Zeit der Freien Stadt Danzig zurückreicht.
Flughafen Kattowitz
seit 1966
Hier startete 2004 der allererste Wizz-Air-Flug: Der Flughafen Kattowitz-Pyrzowice in Oberschlesien ist eine der wichtigsten Low-Cost- und Charterbasen Polens, hat eine 3.200 Meter lange Piste und wächst bei der Luftfracht kräftig – mit Integratoren und Großraumfrachtern aus China.
Flughafen Krakau-Balice
seit 1964
Größter Regionalflughafen Polens und nach Warschau die Nummer zwei des Landes: eine einzige Bahn, die sich Zivil- und Militärluftfahrt teilen, viel Low-Cost-Verkehr von Ryanair und Wizz Air – und ein Spotterhügel jenseits der Autobahn, von dem aus du fast das ganze Gelände überblickst.
Flughafen Warschau-Chopin
seit 1934
Größter Flughafen Polens und Drehkreuz von LOT Polish Airlines: zwei sich kreuzende Pisten mitten in der Stadt, Dreamliner, Boeing 737 MAX und eine der größten Embraer-Flotten Europas – dazu Fotolöcher im Zaun und eine Terminal-Terrasse, die derzeit geschlossen ist.
Flughafen Dubrovnik
seit 1962
Ferienflughafen auf einem Plateau über der Adria: eine einzige 3.300-Meter-Bahn bei Čilipi, im Sommer Low-Cost-, Ferien- und Netzwerkairlines aus ganz Europa plus Langstrecke aus Nordamerika – im Winter fast Stille. 2025 kamen erstmals mehr als drei Millionen Passagiere.
Flughafen Split Sveti Jeronim
seit 1966
Eine Piste zwischen Kaštela und Trogir, ein Verkehrsaufkommen, das sich zwischen Februar und Juli mehr als verzwanzigfacht, und Ferienjets aus ganz Europa vor der Kulisse der dalmatinischen Küste: Der Flughafen Split ist einer der spannendsten Saisonflughäfen der Adria. Hier findest du Geschichte, Betrieb, Airlines und die wichtigsten Spotting-Tipps.
Flughafen Zagreb Franjo Tuđman
seit 1962
Kroatiens größter Flughafen liegt in Pleso bei Velika Gorica: eine 3.252 Meter lange Piste, ein Terminal von 2017, Croatia Airlines im Umbruch auf den A220, eine Ryanair-Basis und auf der Ostseite die Rafale der kroatischen Luftwaffe.
Flughafen Billund
seit 1964
Der Flughafen, den ein Spielzeughersteller baute: Billund begann als Graspiste für die Firmenflugzeuge von LEGO und ist heute Dänemarks zweitgrößter Flughafen – mit einer langen Bahn, viel Umsteigeverkehr über europäische Drehkreuze und einem kräftig wachsenden Frachtgeschäft rund um Maersk Air Cargo.
Flughafen Kopenhagen-Kastrup
seit 1925
Der größte Flughafen der nordischen Länder liegt auf Amager, acht Kilometer vom Rathausplatz entfernt: drei Pisten, ein Terminalkomplex mit Metro- und Zuganschluss, SAS als Hausherr – und mit dem Flyvergrillen ein Spotterplatz, der in Dänemark Kultstatus hat.
Flughafen Göteborg-Landvetter
seit 1977
Schwedens zweitgrößter Flughafen liegt auf einer bewaldeten Anhöhe östlich von Göteborg: eine einzige Bahn 03/21, ein kompaktes Terminal, viel Europaverkehr von Netzwerk- und Low-Cost-Airlines – und Spotterpunkte im Wald rund um die Piste.
Flughafen Stockholm-Arlanda
seit 1960
Schwedens größter Flughafen liegt rund 40 Kilometer nördlich von Stockholm im Wald bei Märsta: drei Pisten in zwei Richtungen, ein Terminalsystem im Umbau, SAS als Hausherr – und ein offizieller Spotterpavillon, um den herum sich ein ganzes Netz an Fotopunkten gebildet hat.
Flughafen Bergen-Flesland
seit 1955
Norwegens zweitgrößter Flughafen liegt rund 20 Kilometer südlich von Bergen an der Westküste: eine einzige Bahn, ein Terminal von 2017 mit Bybanen-Anschluss, SAS, Norwegian und Widerøe als Hausherren – und dazu ein eigenes Hubschrauberterminal für den Verkehr zu den Ölfeldern der Nordsee.
Flughafen Oslo-Gardermoen
seit 1998
Norwegens Tor zur Welt liegt rund 35 Kilometer nördlich von Oslo auf einem alten Militärgelände: zwei parallele Nord-Süd-Bahnen, ein einziges Terminal mit Flytoget-Bahnhof, SAS, Norwegian und Widerøe als Hausherren – und ein Betreiber, der Spottern eigene Plätze ausweist.
Flughafen Helsinki-Vantaa
seit 1952
Finnlands Tor zur Welt liegt 17 Kilometer nördlich der Hauptstadt in Vantaa: drei Pisten, ein zusammengewachsenes Terminal, Finnair mit A350-Flotte als Hausherr – und rund um den Zaun eine Reihe von Spotterpunkten, die du je nach Betriebsrichtung wechselst.
Flughafen Rovaniemi
seit 1940
Der Polarkreis läuft über die Piste, der Weihnachtsmann wohnt zwei Kilometer weiter: Rovaniemi ist Finnlands zweitgrößter Flughafen und im Winter ein Treffpunkt für Airlines aus halb Europa – mit Schnee, Enteisung, Hornets der Luftwaffe und nur wenigen Stunden Tageslicht.
Flughafen Anchorage Ted Stevens
seit 1951
Kaum Passagiere von Weltrang, aber Fracht in Weltklasse: Anchorage liegt auf der Großkreisroute zwischen Asien und Nordamerika und ist der Tank- und Umschlagstopp für Hunderte Frachter pro Woche – das Paradies für alle, die Boeing 747 sehen wollen.
Flughafen Atlanta Hartsfield-Jackson
seit 1925
Der passagierreichste Flughafen der Welt: fünf parallele Bahnen südlich von Atlanta, das größte Drehkreuz von Delta Air Lines mit rund tausend Abflügen am Tag – und ein Verkehrsmix, in dem Boeing 717, 757 und Airbus A350 nebeneinander rollen.
Flughafen Chicago O'Hare
seit 1944
Vom Bomberwerk zum Doppel-Drehkreuz: O'Hare ist Heimat von United und American, hat acht Start- und Landebahnen, zählt jährlich weit über 800.000 Flugbewegungen und ist für Spotter einer der dichtesten Flughäfen der Welt.
Flughafen Dallas/Fort Worth
seit 1974
Zwischen Dallas und Fort Worth liegt einer der flächengrößten Flughäfen der Welt: sieben Bahnen, fünf halbrunde Terminals, die Hochbahn Skylink und das mit Abstand größte Drehkreuz von American Airlines.
Flughafen Las Vegas Harry Reid (LAS)
seit 1942
Vom Wüstenflugplatz Alamo Field zum Tor in die Glücksspielmetropole: vier Pisten direkt am Strip, Southwest-737 im Minutentakt, Spielautomaten im Terminal, die geheimnisvollen weißen Janet-Jets – und ein offizieller Spotterplatz mit der Sonne im Rücken.
Flughafen Los Angeles (LAX)
seit 1928
Vom Weizenfeld Mines Field zum Tor nach Asien und Australien: vier Parallelbahnen direkt am Pazifik, vier große Hausairlines, Großraumjets aus aller Welt – und mitten im Terminal-Hufeisen das Theme Building, die fliegende Untertasse aus dem Jahr 1961.
Flughafen Louisville Muhammad Ali International
seit 1941
Tagsüber ein überschaubarer Regionalflughafen, nachts das Herz des UPS-Luftfrachtnetzes: In Louisville steht der Worldport, das größte Paketsortierzentrum von UPS. Für Spotter heißt das 747-8F, 767-300F, 757 und A300 in Braun und Gold – in einer Dichte, die es sonst nirgends gibt.
Flughafen Memphis
seit 1929
Tagsüber ein ruhiger Regionalflughafen, nachts eine der größten Frachtdrehscheiben der Welt: In Memphis sortiert FedEx sein globales Paketnetz – und Spotter erleben Wellen aus MD-11, 777F, 767F und A300 im Minutentakt.
Flughafen Miami (MIA)
seit 1928
Vom Pan-Am-Flugfeld an der 36th Street zum Tor der USA nach Lateinamerika: American Airlines mit ihrem Karibik-Drehkreuz, Frachter aus Bogotá, Santiago und Lima im Minutentakt und vier Pisten mitten im Großraum Miami – der Flughafen, an dem Frachtspotting zur Hauptsache wird.
Flughafen New York JFK
seit 1948
Vom Golfplatz Idlewild zum wichtigsten Tor der USA nach Übersee: vier Bahnen an der Jamaica Bay, Drehkreuze von Delta, American und JetBlue, Airlines aus aller Welt – und mit dem TWA Hotel ein Stück Luftfahrtgeschichte direkt am Vorfeld.
Flughafen Newark Liberty
seit 1928
Der älteste Großflughafen der Region New York und das Ostküsten-Drehkreuz von United Airlines: drei Bahnen am Ufer der Newark Bay, ein Terminal nur für United, ein neues Terminal A seit 2023 – und die Skyline von Manhattan im Hintergrund.
Flughafen San Francisco
seit 1927
Vier Bahnen, die sich zu zwei extrem eng liegenden Paaren kreuzen, Nebel aus dem Pazifik und United als Hausairline mit dem Tor nach Asien: Der Flughafen San Francisco ist für Spotter eines der spannendsten Drehkreuze der US-Westküste.
Flughafen Washington Dulles
seit 1962
Der internationale Flughafen der US-Hauptstadt: Eero Saarinens geschwungenes Terminal von 1962, rollende Mobile Lounges, ein großes United-Drehkreuz mit Langstrecke nach Europa, Afrika und Asien – und gleich nebenan ein Museum mit Aussichtsturm und Space Shuttle.
Flughafenseiten mit Pisten, Betriebsrichtung, Wetter und bester Spotting-Zeit, dazu Alarme für seltene Flugzeuge. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.
Passend dazu
Welche Fluggesellschaften unterwegs sind, steht in der Airline-Datenbank. Welche Flugzeuge sie einsetzen, zeigen die Flugzeugtypen. Und wo du sie am besten fotografierst, findest du bei den Spotting-Spots.