Flughafen Marseille Provence

Südfrankreichs Tor zum Mittelmeer liegt in Marignane am Ufer des Étang de Berre: zwei Parallelbahnen, ein neues Terminal 1, eine starke Low-Cost-Basis – und gleich nebenan der Hauptsitz von Airbus Helicopters mit Hubschraubern im Testbetrieb.

Auch bekannt als: Aéroport Marseille Provence · Marseille Provence Airport · Flughafen Marseille-Marignane (bis 1986) · Aéroport Marseille Provence SA (Betreiber)

FrankreichFrankreichFlughäfenMRS / LFMLseit 192211 Min. Lesezeit

MRS

IATA-Code

LFML

ICAO-Code

11,3 Mio.

Passagiere im Jahr 2025

1922

Eröffnung als ziviler Flugplatz

Das Wichtigste in Kürze

  • IATA MRS, ICAO LFML: Flughafen der zweitgrößten Stadt Frankreichs, 2025 mit rund 11,3 Millionen Passagieren.
  • Zwei Parallelbahnen in Nordwest-Südost-Richtung: 13L/31R mit rund 3.500 Metern und 13R/31L mit 2.370 Metern.
  • Heimat von Airbus Helicopters: Der Hubschrauberhersteller hat in Marignane Hauptsitz und Hauptwerk.
  • Low-Cost prägt den Alltag: Ryanair, Volotea und Transavia France haben hier Basen.
  • Der Mistral entscheidet mit: Bei kräftigem Nordwestwind laufen Starts und Landungen meist Richtung 31.
Inhaltsverzeichnis
  1. 1.Steckbrief
  2. 2.Tätigkeitsfelder
  3. 3.Geschichte im Zeitraffer
  4. 4.Was du als Spotter wissen solltest
  5. 5.Stärken und Schwächen
  6. 6.Hundert Jahre Luftfahrt am Étang de Berre
  7. 7.Zwei Bahnen, Nordwest gegen Südost
  8. 8.Der Mistral bestimmt die Betriebsrichtung
  9. 9.Licht in der Provence
  10. 10.Airbus Helicopters: das Hubschrauberwerk am Vorfeld
  11. 11.Terminal 1 und Terminal 2
  12. 12.Wer in Marseille fliegt
  13. 13.Verkehrszahlen und Fracht
  14. 14.Löschflugzeuge und Sécurité civile
  15. 15.Anreise mit Bahn, Bus und Auto
  16. 16.Marseille im Vergleich
  17. 17.Fazit
  18. 18.Häufige Fragen

Steckbrief

IATA-CodeMRS
ICAO-CodeLFML
BetreiberAéroport Marseille Provence SA – seit 2014 als Aktiengesellschaft; größter Anteilseigner ist laut französischer Wikipedia der Staat (60 %), dazu die Industrie- und Handelskammer (25 %) sowie Region, Département, Metropole und Stadt Vitrolles
LageIn Marignane (Département Bouches-du-Rhône) am Südostufer des Étang de Berre, rund 27 km nordwestlich von Marseille und etwa gleich weit von Aix-en-Provence entfernt
HöheRund 23 m über dem Meer
Start- und LandebahnenZwei parallele Asphaltbahnen in Nordwest-Südost-Richtung: 13L/31R mit rund 3.500 m und 13R/31L mit 2.370 m, beide 45 m breit
PassagierterminalsTerminal 1 (Hallen A und B, im Juni 2024 nach Umbau neu eröffnet) für Netzwerk- und Ferienairlines, Terminal 2 (ehemals MP2, seit 2006) für Low-Cost-Airlines
Verkehr 2025Rund 11,3 Mio. Passagiere, etwa 87.000 Flugbewegungen und rund 62.000 t Fracht
BasenRyanair (seit 2020), Volotea (seit 2018), Transavia France (seit 2022); Air France unterhält eine Crew-Basis
Industrie am PlatzHauptsitz und Hauptwerk von Airbus Helicopters, dazu ein Wartungsbetrieb von Sabena Technics
EröffnungAls ziviler Flugplatz am 22. Oktober 1922 eingeweiht
AnbindungTER-Bahnhof Vitrolles-Aéroport-Marseille-Provence in Fußnähe mit Shuttlebus, Expressbusse nach Marseille und Aix-en-Provence
Offizielle Websitewww.marseille-airport.com

Tätigkeitsfelder

Passagierverkehr – Inlandsverbindungen nach Paris und Korsika, Europa- und Ferienverkehr, Strecken nach Nordafrika und ausgewählte Langstrecken
Low-Cost-Verkehr – eigenes Terminal 2 für Ryanair, easyJet und weitere Billigflieger
Luftfracht – Express- und Beiladefracht, unter anderem von Chronopost, DHL, UPS und FedEx
Luftfahrtindustrie – Hauptwerk von Airbus Helicopters sowie Instandhaltung durch Sabena Technics auf dem Gelände
Staatliche Luftfahrt – Stützpunkt der Sécurité civile mit Wasserversorgung für Löschflugzeuge und einer Hubschraubergruppe

Geschichte im Zeitraffer

1922Der Flugplatz am Ufer des Étang de Berre wird am 22. Oktober als ziviler Flughafen eingeweiht. Anfangs prägen Wasserflugzeuge den Betrieb.
1926Eine Luftverbindung zwischen Paris und Marseille nimmt den Betrieb auf.
1930erMarignane ist einer der wichtigsten französischen Stützpunkte für Flugboote. Air Union verlegt 1931 ihre Wasserflugzeuge aus Antibes hierher, und Lioré et Olivier baut vor Ort Wasserflugzeuge.
1934/35Die Industrie- und Handelskammer Marseille-Provence übernimmt die Verwaltung des Flughafens; die Quellen nennen 1934 oder 1935.
1945Nach der Zerstörung im Zweiten Weltkrieg beginnt der Wiederaufbau; 1951 wird Marignane zum Hauptflughafen der Stadt.
1986Aus Marseille-Marignane wird der Flughafen Marseille Provence.
1992Die Hubschraubersparten von Aérospatiale und DASA verschmelzen zu Eurocopter mit Sitz in Marignane.
1994Am 26. Dezember endet die Entführung des Air-France-Flugs 8969 aus Algier in Marseille: Die Spezialeinheit GIGN stürmt den Airbus A300 auf dem Vorfeld.
2006Mit MP2 eröffnet ein eigenes Terminal für Low-Cost-Airlines – heute Terminal 2.
2014Eurocopter wird zu Airbus Helicopters; der Flughafen wird von einer neu gegründeten Aktiengesellschaft betrieben.
2015Am 13. Juni startet in Marignane der erste Prototyp des Airbus H160 zum Erstflug.
2017Die Löschflugzeugbasis der Sécurité civile zieht nach Nîmes-Garons um.
2024Am 17. Juni wird das umgebaute und erweiterte Terminal 1 nach Plänen von Foster + Partners eingeweiht.
2025Mit rund 11,3 Millionen Passagieren erreicht der Flughafen einen neuen Höchstwert; im Oktober kündigt er ein neues Erscheinungsbild und Investitionen bis 2030 an.

Flughafen Marseille Provence aus Spotter-Sicht

Deine Checkliste für Flughafen Marseille Provence

Hak ab, was du schon gesehen oder erledigt hast.

  • Einen Airbus-Helicopters-Hubschrauber im Werks- oder Testbetrieb notiert – Marignane ist der Hauptsitz des Herstellers
  • Einen Airbus H160 gesehen, den Hubschrauber, der hier 2015 zum Erstflug startete
  • Eine Landung auf der 31 bei Mistral fotografiert – der Nordwestwind bestimmt oft die Betriebsrichtung
  • Einen Anflug auf die 13 mit dem Étang de Berre im Hintergrund erwischt
  • Eine Ryanair-, Volotea- und Transavia-Maschine an einem Tag – alle drei haben hier eine Basis
  • Einen Air-Corsica-Flug nach Korsika gesehen
  • Ein Großraumflugzeug auf der Langstrecke notiert, etwa nach Montréal oder Shanghai
  • Das Kennzeichen jeder Sichtung festgehalten, nicht nur Airline und Typ

Stärken und Schwächen

Das spricht dafür

  • Hubschrauber-Werk direkt am Flughafen – Typen, die du anderswo kaum siehst
  • Viel Sonne und klare Luft über weite Teile des Jahres
  • Bunter Mix aus Low-Cost, Air France, Nordafrika-Verkehr und einzelnen Langstrecken
  • Zwei Parallelbahnen, übersichtliches Layout
  • Bahnhof in Fußnähe mit Shuttlebus

Wo es hakt

  • Mistral kann Böen und Seitenwind bringen – gut für Action, schwierig für ruhige Bilder
  • Hitzeflimmern im Sommer bei langen Brennweiten
  • Deutlich weniger Großraumverkehr als in Paris
  • Strenge Regeln rund um Sicherheitsbereiche an französischen Flughäfen
  • Ohne Auto sind die Bahnenden schwer zu erreichen

Wer an Marseille denkt, denkt an Hafen, Calanques und Bouillabaisse – nicht unbedingt an einen Flughafen. Dabei ist Marseille Provence für Spotter ein ungewöhnlich vielseitiger Platz. Auf zwei Parallelbahnen am Ufer des Étang de Berre wechseln sich Low-Cost-Jets, Air-France-Shuttles nach Paris, Flüge nach Korsika und Nordafrika und einzelne Langstrecken ab. Und am Rand des Vorfelds sitzt mit Airbus Helicopters einer der größten Hubschrauberhersteller der Welt, dessen Maschinen hier gebaut, getestet und ausgeliefert werden.

Dein MRS-Logbuch beginnt hier

Sichtungen mit Foto, Kennzeichen, Typ und Airline festhalten und später wiederfinden – genau dafür gibt es Planetrack. Die App startet bald, die Anmeldung zur Warteliste findest du unten auf dieser Seite.

Hundert Jahre Luftfahrt am Étang de Berre

Der Flughafen liegt nicht in Marseille, sondern in Marignane, rund 27 Kilometer nordwestlich der Stadt. Der Standort ist kein Zufall: Der Étang de Berre, eine große Lagune mit Verbindung zum Mittelmeer, bot in den 1920er-Jahren ideale Bedingungen für Wasserflugzeuge. Am 22. Oktober 1922 wurde der Platz als ziviler Flughafen eingeweiht, 1926 folgte eine Linienverbindung nach Paris.

In den 1930er-Jahren war Marignane einer der wichtigsten französischen Stützpunkte für Flugboote. Die Gesellschaft Air Union verlegte 1931 ihre Wasserflugzeuge aus Antibes hierher, Aéropostale nutzte den Platz ebenso, und der Hersteller Lioré et Olivier baute vor Ort Wasserflugzeuge. Selbst die großen Clipper-Flugboote von Pan American legten zeitweise hier an. Antoine de Saint-Exupéry erzählt in „Wind, Sand und Sterne“ von einer Notrückkehr nach Marignane mit einem Treibstoffleck.

Im Zweiten Weltkrieg wurde der Flughafen zerstört und ab 1945 wieder aufgebaut. 1951 löste er die anderen Plätze der Region endgültig als Hauptflughafen Marseilles ab. Bis 1986 hieß er offiziell Marseille-Marignane, danach Marseille Provence. 2022 feierte er seinen hundertsten Geburtstag.

11,3 Mio.Passagiere im Jahr 2025
~87.000Flugbewegungen 2025
~3.500 mLänge der Hauptbahn 13L/31R
1922Eröffnung als ziviler Flughafen

Zwei Bahnen, Nordwest gegen Südost

Das Layout ist schnell erklärt. Zwei parallele Asphaltbahnen verlaufen in Nordwest-Südost-Richtung. Die lange 13L/31R misst rund 3.500 Meter und trägt den Linienverkehr, auch die Großraumflugzeuge. Die kürzere Parallelbahn 13R/31L misst 2.370 Meter. Beide sind 45 Meter breit.

Nordwestlich des Geländes beginnt der Étang de Berre, nach Südosten geht es Richtung Marseille und Küste. Anflüge auf die 13 kommen also über die Lagune herein, Anflüge auf die 31 von der Landseite im Südosten.

Bahn Länge Rolle Was du dort typischerweise siehst
13L/31R rund 3.500 m Hauptbahn Linien- und Ferienverkehr, Großraumflugzeuge, Fracht
13R/31L 2.370 m Nebenbahn Je nach Verkehrslage kleinere Flugzeuge und einzelne Bewegungen
Werksgelände Airbus Helicopters – Industrie Hubschrauber bei Werks- und Testflügen
Terminals 1 und 2 – Passagierabfertigung Netzwerkairlines an T1, Low-Cost-Jets an T2

Der Mistral bestimmt die Betriebsrichtung

Wie überall starten und landen Flugzeuge gegen den Wind. In der Provence heißt der wichtigste Wind Mistral: ein kalter, oft böiger Fallwind, der aus Nordwest das Rhônetal hinunterfegt. Weht er, laufen Starts und Landungen in aller Regel Richtung 31 – die Maschinen landen also von Südosten kommend und starten in Richtung Lagune. Bei schwachen Winden oder Südostlagen kann sich das Bild umdrehen, dann gilt Richtung 13 mit Anflügen über den Étang de Berre.

Für dich hat der Mistral zwei Seiten. Er bringt meist glasklare Luft und einen tiefblauen Himmel – perfekte Bedingungen für knackige Fotos. Gleichzeitig sorgen Böen für unruhige Anflüge und gelegentlich deutlichen Seitenwind, wenn er nicht genau aus Bahnrichtung kommt. Wer Seitenwindlandungen filmen will, findet hier an manchen Tagen spannende Motive. Wie solche Landungen funktionieren, erklärt der Beitrag zur Seitenwindlandung; die Grundlagen zur Betriebsrichtung findest du unter Betriebsrichtung am Flughafen verstehen.

Wind vorher checken

Eine Wetterkarte mit Windpfeilen zeigt dir schon am Vorabend, ob Mistral angesagt ist. Wie du Windvorhersagen fürs Spotten liest, steht im Beitrag zu Windy und anderen Wetterkarten. In Planetrack siehst du Wetter, Wind und aktive Pisten direkt am Flughafen.

Licht in der Provence

Die Provence ist sonnig, und das merkst du auch beim Fotografieren. Weil die Bahnen von Nordwest nach Südost laufen und die Sonne mittags im Süden steht, hast du von der Nordostseite des Geländes aus tagsüber eher Licht im Rücken, von der Südwestseite fotografierst du um die Mittagszeit ins Gegenlicht. Morgens und abends steht die Sonne flacher und seitlicher – dann wird das Licht weicher, und die Farben der Landschaft rund um die Lagune kommen besser heraus.

Im Hochsommer hat das viele Licht eine Kehrseite: Hitzeflimmern über dem Asphalt macht Aufnahmen mit langen Brennweiten schnell unscharf. Früh am Morgen und in den Abendstunden ist die Luft ruhiger. Wie du den Sonnenstand für einen bestimmten Standort und Tag vorab berechnest, zeigt der Beitrag Sonnenstand am Fotospot planen.

Airbus Helicopters: das Hubschrauberwerk am Vorfeld

Der eigentliche Grund, warum Marseille in vielen Spotter-Notizbüchern einen Sonderplatz hat, liegt auf dem Werksgelände neben den Bahnen. Airbus Helicopters hat in Marignane seinen Hauptsitz und sein wichtigstes französisches Werk. Das Unternehmen entstand 1992 als Eurocopter aus den Hubschraubersparten der französischen Aérospatiale und der deutschen DASA; seit Anfang 2014 trägt es den Namen des Mutterkonzerns Airbus. Neben Marignane ist Donauwörth in Bayern der zweite große Standort.

Für die Region ist das Werk ein Schwergewicht: Laut Airbus zählt Marignane zu den größten Industriestandorten in Frankreich, und laut französischer Wikipedia ist Airbus Helicopters der größte Arbeitgeber in der Region Provence-Alpes-Côte d’Azur. Von hier aus gehen Hubschrauber an Kunden in aller Welt.

Das bedeutet für dich: Über dem Flughafen sind regelmäßig Hubschrauber unterwegs, die du an einem gewöhnlichen Verkehrsflughafen kaum siehst – fabrikneue Maschinen bei Abnahmeflügen, Prototypen und Testträger. Ein Beispiel für die Rolle des Standorts: Am 13. Juni 2015 hob in Marignane der erste Prototyp des Airbus H160 zu seinem Erstflug ab, nachdem er hier wenige Wochen zuvor vorgestellt worden war. Zur Produktpalette des Herstellers gehören außerdem schwere Muster wie der H225 und der H175.

Welche Typen an einem bestimmten Tag fliegen, lässt sich nicht planen. Werks- und Testflüge folgen keinem öffentlichen Flugplan, und viele Maschinen tragen noch Werkskennzeichen oder neutrale Lackierungen. Gerade das macht den Reiz aus: Ein H160 im Grundierungsgrau oder ein Hubschrauber in der Lackierung eines exotischen Kunden ist eine Sichtung, die du so schnell nicht wieder bekommst.

Hubschrauber sicher bestimmen

Rotorblätter, Fenestron am Heck, Fahrwerk und Rumpfform verraten den Typ. Eine Einführung gibt der Beitrag Hubschraubertypen erkennen, Tipps für Fotos aus der Bewegung findest du unter Hubschrauber spotten.

Seltene Hubschrauber nicht verpassen

Mit Planetrack setzt du Typen und Kennzeichen auf die Wunschliste deines Hangars und bekommst einen Sichtungs-Alarm, wenn sie anfliegen. Die App startet bald – trag dich unten in die Warteliste ein.

Terminal 1 und Terminal 2

Marseille hat zwei Passagierterminals mit klar getrennten Rollen. Terminal 1 mit den Hallen A und B ist das klassische Terminal für Netzwerk- und Ferienairlines, darunter Air France, Lufthansa und Turkish Airlines. Die Halle A geht auf einen Bau aus den 1950er-Jahren zurück. Im Rahmen des Projekts „Cœur d’Aéroport“ wurde Terminal 1 nach Plänen des Büros Foster + Partners umgebaut und erweitert; am 17. Juni 2024 wurde es eingeweiht. Rund 22.000 Quadratmeter kamen neu hinzu, weitere 28.000 Quadratmeter wurden renoviert.

Terminal 2 eröffnete im September 2006 unter dem Namen MP2 als eines der ersten französischen Terminals speziell für Low-Cost-Airlines. Hier fertigen Billigflieger wie Ryanair und easyJet ab – mit kurzen Wegen und einfacher Ausstattung, die zum Geschäftsmodell passt.

Im Oktober 2025 hat der Flughafen ein neues Erscheinungsbild vorgestellt und Investitionen von bis zu 350 Millionen Euro bis 2030 angekündigt. Auch eine Seilbahn zwischen Bahnhof und Terminals ist in Vorbereitung; einen verlässlichen Eröffnungstermin gibt es bisher nicht.

Wer in Marseille fliegt

Das Verkehrsbild ist bunt. Den größten Anteil haben Low-Cost-Airlines. Ryanair hat im Juni 2020 eine Basis eröffnet und fliegt von Marseille aus zahlreiche Ziele in Europa und Nordafrika an, typischerweise mit der Boeing 737-800 und jüngeren 737-Varianten. Volotea ist seit April 2018 mit einer Basis vertreten und setzt Maschinen der A320-Familie ein, Transavia France kam 2022 dazu. Auch easyJet ist ein regelmäßiger Gast.

Air France unterhält seit 2011 eine Basis für Crews und Technik und verbindet Marseille vor allem mit Paris. Nach Korsika fliegt unter anderem Air Corsica. Eine große Rolle spielt der Verkehr nach Nordafrika: Air Algérie, Tunisair und weitere Gesellschaften aus dem Maghreb bringen Flugzeuge und Lackierungen nach Marignane, die du in Mitteleuropa seltener siehst.

Auf der Langstrecke ist das Angebot überschaubar, aber abwechslungsreich. Laut englischer Wikipedia fliegen Air Transat nach Montréal, Shanghai Airlines nach Shanghai-Pudong, Ethiopian Airlines nach Addis Abeba und Corsair unter anderem nach La Réunion und Mauritius. United Airlines hat eine saisonale Verbindung nach Newark für den Sommer 2027 angekündigt. Strecken und Flugzeugtypen ändern sich mit jedem Flugplan – prüf vor dem Besuch die aktuelle Ankunftstafel.

Terminal Hauptnutzer Typisches Flugzeugbild
Terminal 1 Air France, Netzwerkairlines, Nordafrika- und Langstreckenverkehr A320-Familie, Großraumflugzeuge einzelner Langstrecken-Airlines
Terminal 2 Ryanair, easyJet und weitere Low-Cost-Airlines Boeing 737, A320-Familie
Frachtbereich Express-Dienstleister und Beiladefracht Frachter von Integratoren, Bellyfracht in Passagierflugzeugen
Werk Airbus Helicopters Hersteller, Kunden Neue Hubschrauber bei Test- und Abnahmeflügen

Verkehrszahlen und Fracht

Marseille Provence wächst stetig. 2023 zählte der Flughafen rund 10,8 Millionen Passagiere, 2024 knapp 11,2 Millionen und 2025 rund 11,3 Millionen – so viele wie nie zuvor. Dazu kamen 2025 etwa 87.000 Flugbewegungen.

Auch die Fracht legte zu: 2025 wurden rund 62.000 Tonnen umgeschlagen, ein Plus, zu dem laut französischer Wikipedia vor allem die 2024 eröffnete Direktverbindung nach Shanghai beitrug. Den größten Teil tragen Express-Dienstleister wie Chronopost, DHL, UPS und FedEx; dazu kommt Beiladefracht im Bauch der Passagierflugzeuge, etwa bei Turkish Airlines, Lufthansa und Ethiopian. Wie die großen Paketdienste ihre Netze aufziehen, liest du im Beitrag über die Express-Integratoren DHL, FedEx und UPS.

Löschflugzeuge und Sécurité civile

Jahrzehntelang war Marignane die Heimat der französischen Löschflugzeugflotte. Die Sécurité civile, die zivile Katastrophenschutzbehörde unter dem Innenministerium, hatte hier ihre Hauptbasis für Flächenflugzeuge – mit den gelb-roten Wasserbombern, die im Sommer gegen Waldbrände in Südfrankreich ausrücken. 2017 zog diese Basis ins benachbarte Nîmes-Garons um.

Ganz verschwunden sind die Löschflieger aber nicht. Laut französischer Wikipedia liegt gegenüber den Bahnen weiterhin ein Stützpunkt, an dem Löschflugzeuge vom Typ Dash 8 Q400 mit Wasser oder Löschmittel befüllt werden. Außerdem ist eine Hubschraubergruppe der Sécurité civile mit einem Airbus H145 für Rettungs- und Sucheinsätze stationiert. Ob du einen Wasserbomber zu sehen bekommst, hängt vollständig von der Waldbrandlage ab – in heißen, trockenen Sommern ist die Chance deutlich größer. Die bekannten Amphibienflugzeuge vom Typ Canadair CL-415 nehmen ihr Wasser dagegen im Überflug direkt aus Seen und dem Meer auf.

Mistral-Vorhersage prüfen

Starker Nordwestwind heißt meist Betriebsrichtung 31 und Landungen von Südosten – mit klarer Luft, aber böigen Anflügen.

Ankunftstafel durchsehen

Langstrecken, Nordafrika-Flüge und Korsika-Verbindungen liegen zu festen Zeiten. Ein Blick in den Flugplan spart Wartezeit.

Hitze einplanen

Im Sommer früh oder am späten Nachmittag kommen – weniger Flimmern, weicheres Licht und angenehmere Temperaturen.

Anreise klären

Mit dem TER bis Vitrolles-Aéroport und Shuttlebus zu den Terminals; für die Bahnenden brauchst du meist ein Auto oder Fahrrad.

Kennzeichen notieren

Bei vielen gleichen 737 und A320 – und bei Hubschraubern mit Werkskennzeichen – ist das Kennzeichen der sicherste Weg, Sichtungen auseinanderzuhalten.

Anreise mit Bahn, Bus und Auto

Der Flughafen ist gut erreichbar. Etwa 500 Meter Luftlinie von den Terminals entfernt liegt der TER-Bahnhof Vitrolles-Aéroport-Marseille-Provence an der Strecke zwischen Marseille und Miramas; ein Shuttlebus bringt dich zu den Terminals. Expressbusse verbinden den Flughafen mit Marseille und Aix-en-Provence. Mit dem Auto erreichst du ihn über die Autobahn A7.

Für Spotter gilt wie fast überall: Die Terminals sind leicht zu erreichen, die Bahnenden und Zäune eher nicht. Wer Anflüge auf die 13 oder 31 fotografieren will, ist mit Auto oder Fahrrad flexibler. In der Spot-Karte von Planetrack findest du Standorte mit Anreise, bestem Licht, Bewertungen und Community-Fotos.

In Frankreich gelten eigene Spielregeln

Französische Flughäfen und ihre Sicherheitskräfte reagieren sensibel auf Personen, die sich lange an Zäunen aufhalten oder Sicherheitsbereiche fotografieren. Bleib auf öffentlichen Flächen, respektiere Absperrungen und hab im Zweifel einen Ausweis dabei. Hintergründe liefert der Beitrag Fotografieren an französischen Flughäfen, allgemeine Regeln stehen unter Ist Planespotting erlaubt?.

Marseille passt zu dir, wenn …

  • du Hubschrauber liebst und ein Herstellerwerk erleben willst
  • du Low-Cost-, Korsika- und Nordafrika-Verkehr in einem Mix suchst
  • du Spotten mit Urlaub in der Provence verbinden möchtest

Bedingt geeignet, wenn …

  • du ruhige, saubere Landungen bei Windstille willst – der Mistral macht es lebhaft
  • du im Hochsommer mit sehr langen Brennweiten arbeitest

Eher woanders, wenn …

  • du viele Großraumflugzeuge pro Stunde sehen willst
  • du einen festen Besucherpark mit Infrastruktur wie in München erwartest

Marseille im Vergleich

In Südfrankreich ist Marseille einer von mehreren großen Plätzen. Der Flughafen Nizza Côte d’Azur liegt spektakulär direkt am Meer und hat mehr Geschäftsreise- und Privatjetverkehr. Der Flughafen Lyon-Saint Exupéry ist das Drehkreuz im Rhônetal, und in Toulouse-Blagnac steht das Gegenstück zu Marignane für die Flächenflugzeuge: die Endmontage der großen Airbus-Jets. Wie du dort am besten spottest, verrät der Beitrag Planespotting in Toulouse-Blagnac.

Wer die Verbindungen nach Paris abdecken will, findet die Gegenstücke am Flughafen Paris-Orly und am Flughafen Paris-Charles de Gaulle, den Drehkreuzen von Air France-KLM.

Jede Sichtung in der Provence zählt

Beiträge mit Flugzeugdaten, Spot-Karte, Sonnenstand-Planer und Community in einer App – das ist Planetrack. Planetrack startet bald. Die Warteliste findest du unten auf dieser Seite.

Fazit

Marseille Provence ist kein Megadrehkreuz, aber ein Flughafen mit Charakter. Hundert Jahre Geschichte von den Flugbooten der 1920er-Jahre bis zum neuen Terminal 1, ein lebhafter Mix aus Low-Cost-Jets, Korsika- und Nordafrika-Flügen und einzelnen Langstrecken – und mittendrin das Hauptwerk von Airbus Helicopters, das dir Hubschrauber vor die Linse bringt, die du anderswo kaum siehst.

Den Unterschied macht die Vorbereitung: Mistral-Vorhersage, Sonnenstand und ein Blick in die Ankunftstafel. Wer das vorher klärt, erlebt am Étang de Berre einen Spottertag, der sich deutlich von den großen Drehkreuzen im Norden abhebt.

Kurzfazit

MRS verbindet Provence-Sonne mit einem ungewöhnlichen Bonus: dem Hauptwerk von Airbus Helicopters direkt am Platz. Plane nach Mistral, Betriebsrichtung und Licht, und du bekommst Linienjets und seltene Hubschrauber an einem Tag.

Zusammenfassung

  • Marseille Provence ist einer der großen Regionalflughäfen Frankreichs und das wichtigste Tor der Provence zum Mittelmeer.
  • Das Besondere für Spotter ist die Mischung: Linienverkehr mit vielen Low-Cost-Jets, Nordafrika- und Korsika-Strecken und daneben das Werk von Airbus Helicopters.
  • Der Flughafen hat eine lange Geschichte als Wasserflugzeugbasis und war jahrzehntelang Heimat der französischen Löschflugzeuge.
  • Wind und Licht planst du vorher: Der Mistral bestimmt oft die Betriebsrichtung, die Sonne steht mittags hoch im Süden.

Häufige Fragen

Was sind die Codes des Flughafens Marseille?

Der IATA-Code ist MRS, der ICAO-Code LFML. MRS findest du auf Bordkarten und Gepäckanhängern, LFML nutzen Flugsicherung, Wetterdienste und Flugverfolgungsportale.

Wo genau liegt der Flughafen Marseille?

Nicht in Marseille selbst, sondern in Marignane am Südostufer des Étang de Berre, rund 27 Kilometer nordwestlich der Stadt. Bis 1986 hieß er deshalb auch Marseille-Marignane.

Wie viele Start- und Landebahnen hat der Flughafen?

Zwei parallele Bahnen in Nordwest-Südost-Richtung: die lange 13L/31R mit rund 3.500 Metern für den Linienverkehr und die kürzere Parallelbahn 13R/31L mit 2.370 Metern.

Was hat Airbus Helicopters mit dem Flughafen zu tun?

Der weltweit tätige Hubschrauberhersteller hat seinen Hauptsitz auf dem Flughafengelände in Marignane. Hier entstand 1992 Eurocopter, seit 2014 heißt das Unternehmen Airbus Helicopters. Neben Donauwörth in Bayern ist Marignane der wichtigste Standort, und hier hob 2015 auch der erste H160 ab.

Sind in Marseille noch Löschflugzeuge stationiert?

Die Hauptbasis der Löschflugzeuge der Sécurité civile ist 2017 nach Nîmes-Garons umgezogen. Laut französischer Wikipedia gibt es in Marignane weiterhin einen Stützpunkt, an dem Löschflugzeuge mit Wasser oder Löschmittel versorgt werden, dazu eine Hubschraubergruppe für Rettungseinsätze. Wann welche Maschinen dort auftauchen, hängt von der Waldbrandlage ab.

Welche Airlines haben in Marseille eine Basis?

Ryanair seit 2020, Volotea seit 2018 und Transavia France seit 2022 stationieren Flugzeuge in Marseille. Air France betreibt eine Basis für Crews und Technik. Stationierungen ändern sich mit den Flugplänen – prüf den aktuellen Stand bei den Airlines.

Wie komme ich ohne Auto zum Flughafen?

Der TER-Bahnhof Vitrolles-Aéroport-Marseille-Provence liegt in Fußnähe, ein Shuttlebus verbindet ihn mit den Terminals. Dazu fahren Expressbusse unter anderem nach Marseille und Aix-en-Provence. Fahrpläne und Preise prüfst du am besten kurz vor der Reise.

Darf ich am Flughafen Marseille fotografieren?

Von öffentlich zugänglichen Bereichen aus ist Fotografieren grundsätzlich möglich. In Frankreich wird aber genau hingeschaut, wenn sich jemand länger an Zäunen oder in Sicherheitsbereichen aufhält. Was du wissen solltest, steht im Beitrag zum Fotografieren an französischen Flughäfen.

Sichtungen rund um Flughafen Marseille Provence sammeln

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Passende Airlines

Die Fluggesellschaften dazu – mit IATA- und ICAO-Code, Rufzeichen und Lackierung.

AF / AFR

Air France

Frankreichs Netzwerk-Airline mit dem Drehkreuz Paris-Charles de Gaulle: Gründungsmitglied von SkyTeam, Teil der Air France-KLM-Gruppe und mit einer Langstreckenflotte aus Airbus A350 und Boeing 777.

FR / RYR

Ryanair

Europas größte Low-Cost-Airline aus Irland: fast reine Boeing-737-Flotte, Punkt-zu-Punkt-Verkehr statt Drehkreuz und mehrere Schwestergesellschaften, die unter Ryanair-Flugnummern fliegen.

V7 / VOE

Volotea

Die spanische Low-Cost-Airline der Vueling-Gründer: Direktflüge zwischen mittelgroßen Städten in Frankreich, Italien und Spanien, eine reine Flotte aus Airbus A319 und A320 – und der Werksshuttle für Airbus.

TO / TVF

Transavia France

Die französische Low-Cost-Airline der Air France-KLM-Gruppe: Hauptbasis Paris-Orly, Regionalbasen von Lyon bis Bordeaux, eine Flotte im Wechsel von der Boeing 737-800 zum Airbus A320neo – und dieselben grünen Farben wie die niederländische Schwester.

U2 / EZY

easyJet

Die orange Low-Cost-Airline aus Luton: ausschließlich Airbus der A320-Familie, Basen in ganz Europa und drei Gesellschaften unter einer Marke – mit britischen, österreichischen und Schweizer Kennzeichen.

XK / CCM

Air Corsica

Die Regionalairline der Insel Korsika: Sitz in Ajaccio, mehrheitlich im Besitz der Collectivité de Corse, mit ATR 72-600 und Airbus A320neo auf den Verbindungen nach Marseille, Nizza und Paris-Orly.

TS / TSC

Air Transat

Kanadas Ferienflieger aus Montréal: Air Transat fliegt mit Airbus A321LR und A330 im Sommer nach Europa und im Winter in die Sonne – und ist mit Berlin auch für deutsche Spotter erreichbar.

SS / CRL

Corsair

Französische Langstrecken-Airline mit Basis Paris-Orly: Corsair fliegt mit einer einheitlichen Airbus-A330neo-Flotte in die Antillen, in den Indischen Ozean und nach Westafrika.

AH / DAH

Air Algérie

Der staatliche Flag Carrier Algeriens: Drehkreuz Algier, eine Mischflotte aus Airbus A330, Boeing 737 und ATR 72 und ein dichtes Netz nach Frankreich und in den Rest Europas.

TU / TAR

Tunisair

Tunesiens staatlicher Flag Carrier seit 1948: kleine Airbus-Flotte aus A319, A320, A320neo und A330-200, Drehkreuz Tunis-Karthago und viele Strecken nach Deutschland, Frankreich und in die Schweiz.

Typische Flugzeuge

Flugzeugtyp

Airbus Helicopters H160

Geschwungene Rotorblätter, ein schräg gestellter Fenestron und ein doppeltes Höhenleitwerk: Der H160 ist der modernste Zweimot-Hubschrauber aus Marignane. So erkennst du ihn, seine Betreiber und den militärischen H160M Guépard.

Flugzeugtyp

Airbus Helicopters H225

Elf Tonnen, fünf Rotorblätter, bis zu 28 Soldaten: Der H225 ist die jüngste Super Puma. Erst Star der Nordsee, dann nach dem Turøy-Unglück 2016 am Boden, heute vor allem als militärische Caracal unterwegs. So erkennst du ihn.

Flugzeugtyp

Airbus Helicopters H175

Sieben Tonnen, fünf Rotorblätter, Platz für bis zu 18 Passagiere: Der H175 bringt Offshore-Crews über die Nordsee und fliegt in Hongkong Rettungseinsätze. So erkennst du ihn und seinen chinesischen Zwilling AC352.

Flugzeugtyp

Airbus Helicopters H145

Ummantelter Heckrotor, hoch angesetzter Leitwerksträger, große Klapptüren am Heck: Der H145 ist Europas Rettungs- und Polizeihubschrauber schlechthin. So erkennst du ihn und seine Varianten.

Flugzeugtyp

Canadair CL-415 (und CL-215)

Bootsrumpf, hoch angesetzter Flügel, Schwimmer unter den Flügelenden: Der Canadair ist das Löschflugzeug Südeuropas schlechthin. So erkennst du CL-415, CL-215 und CL-215T und weißt, wo du sie im Sommer erwischst.

Flugzeugtyp

De Havilland Canada Dash 8-400 (Q400)

Hochdecker, T-Leitwerk, Sechsblatt-Propeller und ein Fahrwerk, das nach hinten in die Triebwerksgondeln klappt: Die Dash 8-400 ist der schnellste und größte Regional-Turboprop im Liniendienst. So erkennst du sie sicher.

Flugzeugtyp

Boeing 737-800

Das Arbeitspferd der Kurz- und Mittelstrecke: Die 737-800 ist die meistgebaute Version der 737 Next Generation und an vielen Flughäfen Europas ein Dauergast.

Flugzeugtyp

Airbus A320 (ceo)

Der Jet, mit dem Airbus den Kurzstreckenmarkt umgekrempelt hat: Die A320 der ersten Generation ist seit 1988 im Dienst und noch immer an fast jedem Flughafen zu sehen. So erkennst du sie und ihre Varianten.

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Planetrack Redaktion

Diese Datenbank beschreibt Flughäfen, Flugzeughersteller, Airline-Gruppen, Allianzen und Luftfahrtmuseen. Eigentümer, Beteiligungen und Mitgliedschaften ändern sich laufend – gesicherte Angaben stehen im Steckbrief, alles Veränderliche ist als solches gekennzeichnet. Die einzelnen Fluggesellschaften findest du in der Airline-Datenbank.

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