Das Wichtigste in Kürze
- IATA BOD, ICAO LFBD: wichtigster Flughafen im Südwesten Frankreichs neben Toulouse, 2025 mit rund 5,9 Millionen Passagieren.
- Zwei gekreuzte Bahnen: die 3.100 Meter lange Hauptbahn 05/23 und die 2.415 Meter lange Nebenbahn 11/29.
- Dassault vor Ort: Am Flughafen liegt das Werk, in dem Dassault Aviation Rafale und Falcon endmontiert und zum Erstflug schickt.
- Ziviler und militärischer Platz: Die Base aérienne 106 nutzt dieselben Bahnen wie easyJet, Volotea und Air France.
- Seit Ende 2024 ohne Ryanair: Der Abzug des irischen Billigfliegers hat die Verkehrszahlen spürbar gedrückt.
Inhaltsverzeichnis
- 1.Steckbrief
- 2.Tätigkeitsfelder
- 3.Geschichte im Zeitraffer
- 4.Was du als Spotter wissen solltest
- 5.Stärken und Schwächen
- 6.Über hundert Jahre Fluggeschichte in Mérignac
- 7.Dassault in Mérignac: wo Rafale und Falcon entstehen
- 8.Base aérienne 106: Militär auf demselben Platz
- 9.Der A310 ZERO-G: Schwerelosigkeit aus Bordeaux
- 10.Zwei gekreuzte Bahnen
- 11.Terminals: Hall A, Hall B und Billi
- 12.Wer in Bordeaux fliegt
- 13.Verkehrsentwicklung: Rekord, Einbruch, Ryanair-Delle
- 14.Wartung und Industrie rund um den Platz
- 15.Spotten in Bordeaux: was du wissen musst
- 16.Anreise: Straßenbahn, Shuttle und Auto
- 17.Zwischenfälle in der Geschichte
- 18.Bordeaux im Vergleich
- 19.Fazit
- 20.Häufige Fragen
Steckbrief
| IATA-Code | BOD |
|---|---|
| ICAO-Code | LFBD |
| Betreiber | Aéroport de Bordeaux-Mérignac (ADBM), eine Gesellschaft, in deren Aufsichtsrat der französische Staat, die Industrie- und Handelskammer Bordeaux und die großen Gebietskörperschaften der Region vertreten sind |
| Lage | In der Gemeinde Mérignac, rund 12 km westlich des Stadtzentrums von Bordeaux im Département Gironde |
| Höhe | Rund 50 m über dem Meeresspiegel |
| Start- und Landebahnen | Zwei sich kreuzende Bahnen: 05/23 mit 3.100 × 45 m und 11/29 mit 2.415 × 45 m |
| Passagierbereiche | Hall A (vor allem internationaler Verkehr) und Hall B (seit 1996, vor allem Air France); dazu kam 2010 das Low-Cost-Terminal Billi (2015 erweitert) |
| Militärische Nutzung | Base aérienne 106 der französischen Luft- und Raumfahrtstreitkräfte teilt sich die Bahnen mit dem zivilen Verkehr |
| Industrie | Werk von Dassault Aviation mit Endmontage und Flugerprobung von Rafale und Falcon; dazu Wartungsbetriebe wie Sabena technics |
| Verkehr 2025 | Rund 5,9 Mio. Passagiere – nach dem Rückzug von Ryanair weniger als im Vorjahr |
| Bahnanbindung | Straßenbahn bis zum Terminal (heute Linie F), rund 35 Minuten bis ins Zentrum; Shuttlebus 30’Direct zum Bahnhof Bordeaux-Saint-Jean |
| Für Spotter relevant | Mix aus Low-Cost-Verkehr, Werksflügen von Dassault und Militär – kein offizieller Spotterbereich, Standorte nur auf öffentlichem Grund |
| Offizielle Website | www.bordeaux.aeroport.fr |
Tätigkeitsfelder
Geschichte im Zeitraffer
Flughafen Bordeaux-Mérignac aus Spotter-Sicht
Deine Checkliste für Flughafen Bordeaux-Mérignac
- Die Betriebsrichtung vor dem Besuch geprüft – meist läuft der Verkehr über die lange Bahn 05/23
- Eine Rafale oder einen neuen Falcon-Businessjet bei einem Werks- oder Abnahmeflug von Dassault gesehen
- Den orangen easyJet-Airbus und einen Jet der Basis-Airline Volotea notiert
- Den Parabelflug-Airbus A310 ZERO-G mit dem Kennzeichen F-WNOV erwischt
- Ein Flugzeug der Luftwaffe oder ein Löschflugzeug der Sécurité Civile auf dem gemeinsamen Platz beobachtet
- Eine Maschine aus Nordafrika – etwa von Royal Air Maroc oder Air Algérie – ins Logbuch geschrieben
- Das Kennzeichen jeder Sichtung festgehalten, nicht nur Airline und Typ
Stärken und Schwächen
Das spricht dafür
- Seltene Mischung aus Airline-Verkehr, Dassault-Werksflügen und Militär auf einem Platz
- Chance auf Rafale, neue Falcons und den A310 ZERO-G – Motive, die es anderswo kaum gibt
- Überschaubares Verkehrsaufkommen, gut zum sauberen Mitschreiben von Kennzeichen
- Straßenbahn bis vor das Terminal
- Atlantiknähe: oft klare Luft nach Frontdurchgängen
Wo es hakt
- Kein ausgewiesener Spotterbereich
- Militär- und Werksgelände sind streng gesperrt – Fotografierverbote unbedingt beachten
- Werksflüge von Dassault sind nicht planbar und tauchen in keinem Flugplan auf
- Wenig Langstrecke und seit dem Ryanair-Abzug weniger Verkehr
- Wechselhaftes Atlantikwetter mit Regen und Wind
Bordeaux-Mérignac sieht auf den ersten Blick aus wie ein typischer französischer Regionalflughafen: orange Jets von easyJet, blau-weiße von Volotea, dazu Air France und die Zubringer der großen Netzairlines. Wer genauer hinschaut, merkt schnell, dass hier mehr los ist. Auf denselben Bahnen startet die Luftwaffe von der Base aérienne 106, am Rand des Geländes montiert Dassault Aviation Kampfjets vom Typ Rafale und Businessjets der Falcon-Familie, und ab und zu rollt ein Airbus A310 an den Start, der Wissenschaftler in die Schwerelosigkeit bringt. Für Spotter ist Bordeaux damit ein Ort, an dem der Normalbetrieb solide ist – und die Überraschungen den Unterschied machen.
Dein BOD-Logbuch beginnt hier
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Über hundert Jahre Fluggeschichte in Mérignac
Die Geschichte des Platzes reicht weit zurück. Schon 1910 fand auf dem Gelände von Beau-Désert in Mérignac eine Flugwoche statt, und damit gehört Bordeaux zu den ältesten noch genutzten Flugplätzen Frankreichs. Im Ersten Weltkrieg kaufte das Kriegsministerium 1917 rund 60 Hektar auf dem Gut Teynac – genau dort, wo heute die Passagierhallen A und B stehen. Amerikanische Truppen richteten eine Schule für Beobachter ein.
In den 1920er- und 1930er-Jahren wuchs der Platz Schritt für Schritt. 1931 übertrug ein Dekret der Handelskammer Bordeaux für 50 Jahre den zivilen Betrieb, 1936 wurde das erste feste Abfertigungsgebäude fertig. Zum 1. Januar 1937 entstand offiziell die Luftwaffenbasis – das Nebeneinander von zivilem und militärischem Flugbetrieb, das Bordeaux bis heute prägt, ist also fast 90 Jahre alt.
Der Zweite Weltkrieg hinterließ tiefe Spuren. Im Juni 1940 startete General Charles de Gaulle von Mérignac aus nach England. Kurz darauf besetzte die deutsche Luftwaffe den Platz und nutzte ihn unter anderem für viermotorige Fernaufklärer vom Typ Focke-Wulf Fw 200 Condor, die über dem Atlantik nach Schiffen suchten. Alliierte Bombenangriffe trafen den Flugplatz schwer, beim Abzug im August 1944 zerstörten die Besatzer vieles.
Nach dem Krieg kam erst die französische Luftwaffe zurück, von 1951 bis 1958 war zusätzlich die US Air Force stationiert. Am 8. November 1959 eröffnete ein neues Abfertigungsgebäude nach Plänen von Raymond Mothe, 1962 nahm die Inlandsgesellschaft Air Inter regelmäßige Flüge nach Paris auf. 1970 zählte der Flughafen bereits mehr als eine halbe Million Passagiere im Jahr.
Dassault in Mérignac: wo Rafale und Falcon entstehen
Für viele Luftfahrtfans ist Bordeaux vor allem eins: die Heimat der Dassault-Endmontage. Der Hersteller ist seit Jahrzehnten in Mérignac aktiv, und heute ist das Werk am Flughafen der Ort, an dem die Rafale und die Businessjets der Falcon-Familie zusammengebaut werden. Zulieferteile kommen aus anderen Dassault-Standorten in Frankreich, in Mérignac entsteht daraus das fertige Flugzeug, das hier auch seine ersten Flüge absolviert.
Die Liste der Erstflüge, die in Mérignac begonnen haben, liest sich wie eine Kurzgeschichte der Falcon-Familie. Am 4. Mai 1963 hob hier der Prototyp des Mystère 20 ab, der in Nordamerika als Fan Jet Falcon und später als Falcon 20 vermarktet wurde. Am 6. Februar 2015 folgte die Falcon 8X, im Juni 2026 schließlich die Falcon 10X, das bislang größte Modell der Reihe. Auch Typen wie die Falcon 7X und die Falcon 6X wurden hier endmontiert. Viele Falcons verlassen Mérignac übrigens noch in Grundierung: Lackierung und Innenausstattung erhalten sie häufig in Little Rock in den USA.
Bei der Rafale steht Bordeaux im Mittelpunkt eines Produktionshochlaufs. Neben der französischen Luftwaffe und Marine haben zahlreiche Exportkunden bestellt, und Dassault hat angekündigt, die Fertigungsrate deutlich zu erhöhen. Für dich heißt das: Die Chance, eine fabrikneue Rafale bei einem Abnahmeflug zu sehen, ist in Bordeaux so gut wie nirgends sonst – planbar ist sie aber nicht. Werksflüge stehen in keinem Flugplan, und Testflugzeuge tragen oft keine endgültige Bemalung.
| Dassault-Typ | Bezug zu Bordeaux-Mérignac | Was du beachten solltest |
|---|---|---|
| Rafale | Endmontage und Abnahmeflüge | Exportmaschinen mit wechselnden Bemalungen, nicht planbar |
| Falcon 6X, 7X, 8X | Endmontage, Erstflug der 8X 2015 | häufig noch in Grundierung oder mit Testkennzeichen |
| Falcon 10X | Erstflug im Juni 2026, Flugerprobung | Prototypen unter französischem Kennzeichen |
| Mystère 20 / Falcon 20 | Erstflug 1963 | historisch, heute nur noch selten im Einsatz |
Mehr über den Hersteller selbst, seine Geschichte und die übrigen Standorte erfährst du im Steckbrief zu Dassault Aviation. Wie du die verschiedenen Falcon-Modelle von Gulfstream, Global und Co. unterscheidest, erklärt der Beitrag Businessjet-Typen unterscheiden.
Werksgelände ist kein Spotting-Gelände
Das Dassault-Werk ist ein hochsensibler Rüstungsstandort. Fotografiere niemals vom Werksgelände, von Zufahrten oder durch Zäune, und beachte Fotografierverbote. Wer sich in Frankreich in der Nähe militärischer oder industrieller Sperrbereiche aufhält, muss mit Kontrollen rechnen. Der Beitrag Fotografieren an französischen Flughäfen fasst zusammen, was erlaubt ist.
Base aérienne 106: Militär auf demselben Platz
Die Luftwaffenbasis BA 106 nutzt dieselben Bahnen wie der zivile Verkehr. Ihre Geschichte ist bewegt: Ab 1964 waren hier Atombomber vom Typ Mirage IV stationiert, von 1979 bis 1992 eine Jagdstaffel. Benannt ist die Basis seit 1995 nach Hauptmann Michel Croci, einem Piloten, der 1984 im Tschad abgeschossen wurde.
Heute ist die BA 106 weniger ein Kampfjet-Standort als ein Platz für Transport, Unterstützung und Verwaltung. Die Transportstaffel ET 43 „Médoc“ fliegt einmotorige Turboprops vom Typ Daher TBM für Personen- und Kuriertransporte. Dazu kommen ein Hubschrauber für die Luftraumsicherung, Dienststellen für Flugsicherung und Logistik sowie die Direktion, die für die Wartung der Luftfahrzeuge der französischen Streitkräfte zuständig ist.
Ein Extra für Spotter ist das sogenannte Pélicandrome: An dieser Station werden Löschflugzeuge der französischen Sécurité Civile mit Löschmittel betankt. Hier tauchen Maschinen wie die Canadair CL-415, umgebaute Dash 8 und seit 2023 auch Air Tractor AT-802 auf – vor allem in der Waldbrandsaison, wenn es in den Kiefernwäldern der Landes brennt.
Wie du militärische Typen sicher erkennst, erklären die Beiträge Kampfjets in Europa erkennen und Militärtransporter erkennen. Für die Vorbereitung lohnt außerdem Militärflugzeuge online verfolgen.
Rafale, Falcon und Co. im Blick
Mit Planetrack legst du Sichtungs-Alarme für Kennzeichen, Typen, Airlines und Special Liveries an und wirst benachrichtigt, wenn sie Bordeaux anfliegen. Die App startet bald – trag dich unten in die Warteliste ein.
Der A310 ZERO-G: Schwerelosigkeit aus Bordeaux
Ein Flugzeug, das du fast nur in Bordeaux zu sehen bekommst, ist der A310 ZERO-G mit dem Kennzeichen F-WNOV. Der französische Betreiber Novespace setzt den umgebauten Airbus A310 für Parabelflüge ein: Auf jedem Flug fliegt er Dutzende steile Bögen, in deren Scheitelpunkt die Menschen an Bord für rund 20 Sekunden schwerelos sind. Raumfahrtagenturen wie CNES, ESA und das deutsche DLR nutzen das Flugzeug für Experimente.
Spannend ist auch seine Vorgeschichte. Die Maschine flog zunächst bei der DDR-Airline Interflug und danach bei der Flugbereitschaft der Bundeswehr als „Konrad Adenauer“. 2014 kaufte Novespace sie, seit März 2015 ist Bordeaux-Mérignac ihre Heimat. Flugkampagnen finden mehrmals im Jahr statt, oft über mehrere Tage am Stück – wer zur richtigen Zeit vor Ort ist, hat gute Chancen.
Zwei gekreuzte Bahnen
Das Bahnsystem besteht aus zwei sich kreuzenden Pisten. Die Hauptbahn 05/23 ist 3.100 Meter lang und verläuft von Nordost nach Südwest. Sie wurde 2011 vollständig erneuert und trägt den allergrößten Teil des Verkehrs. Die Nebenbahn 11/29 misst 2.415 Meter und verläuft annähernd von Ost-Südost nach West-Nordwest. Beide Bahnen sind 45 Meter breit.
Welche Richtung aktiv ist, entscheidet der Wind. Bei schwachem Wind oder Wind aus westlichen Richtungen ist meist die Richtung 23 aktiv – die Flugzeuge landen dann von Nordosten kommend in Richtung Südwesten. Bei Ostwind dreht der Betrieb auf 05. Prüf die aktuelle Lage vor der Abfahrt in einer Flugverfolgung oder einer Wetterkarte; wie das geht, erklären die Beiträge Betriebsrichtung am Flughafen verstehen und Windy und andere Wetterkarten für Spotter.
Diagonale Bahn, wanderndes Licht
Weil die Hauptbahn schräg von Nordost nach Südwest verläuft, wandert die Sonne im Tagesverlauf über beide Bahnseiten. Auf der Südostseite hast du eher vormittags gutes Licht, auf der Nordwestseite eher am Nachmittag und Abend. Mit dem Beitrag zum Sonnenstand am Fotospot planst du das vorher – und Planetrack zeigt dir mit dem Sonnenstand-Planer, wann dein Standpunkt im besten Licht liegt.
Terminals: Hall A, Hall B und Billi
Die Passagierabfertigung verteilt sich auf drei Bereiche. Hall A ist die klassische Halle für internationale Verbindungen; ihr heutiger Bau stammt aus dem Jahr 2005. Hall B eröffnete 1996 auf zwei Ebenen und war ursprünglich für die Verbindungen nach Paris gedacht; heute fertigt dort vor allem Air France ab. Dazu kam 2010 das einstöckige Low-Cost-Terminal Billi, 2015 erweitert, mit Fußwegen über das Vorfeld zum Flugzeug. Die Flughafen-Website nennt aktuell nur noch die Hallen A und B – wie Billi im laufenden Umbau genutzt wird, prüfst du am besten vor der Reise.
Der Flughafen steckt mitten in einem Umbau. Seit Mitte September 2026 kannst du laut Betreiber auf Abflug- und Ankunftsebene nicht mehr direkt von Hall A nach Hall B laufen, sondern musst den Weg außen herum nehmen. Mitte Oktober 2026 hat der Bau eines Verbindungsgebäudes zwischen den beiden Hallen begonnen. Weil sich Wege und Zugänge während der Bauzeit ändern können, lohnt vor dem Besuch ein Blick auf die Website des Flughafens.
Wer in Bordeaux fliegt
Im Linienverkehr dominieren die Billigflieger. easyJet unterhält in Bordeaux eine Basis und fliegt von hier aus ein breites Netz in europäische Städte und Urlaubsregionen. Auch Volotea ist mit einer Basis vertreten und verbindet Bordeaux vor allem mit Zielen in Frankreich und rund ums Mittelmeer. Ergänzt wird das Angebot unter anderem durch Transavia France, Vueling und Wizz Air. Technisch prägt die Airbus-A320-Familie das Bild, bei Transavia ergänzt um die Boeing 737-800.
Bis Herbst 2024 war auch Ryanair ein wichtiger Kunde; zeitweise entfiel rund ein Fünftel der Passagiere auf die Iren. Im Mai 2024 kündigte Ryanair nach einem Streit um höhere Entgelte den Rückzug an, ab November 2024 gab es keine Ryanair-Flüge mehr. Die Lücke ist in den Zahlen von 2025 deutlich sichtbar.
Air France verbindet Bordeaux heute vor allem mit dem Drehkreuz Paris-Charles de Gaulle und mit Lyon. Die früher wichtige Pendelverbindung nach Paris-Orly ist Geschichte: Seit der Schnellfahrstrecke nach Paris fährt der TGV in rund zwei Stunden, und Frankreich hat Inlandsflüge auf Strecken mit schneller Bahnalternative stark eingeschränkt. Die großen Netzairlines bringen Zubringer zu ihren Drehkreuzen: KLM nach Amsterdam, Lufthansa nach Frankfurt und saisonal München, Turkish Airlines nach Istanbul.
Aus Nordafrika kommen Royal Air Maroc und Air Algérie, im Flugplan stehen außerdem Verbindungen nach Tunesien. Echte Langstrecke ist selten: Air Transat fliegt nach Montréal. Weil sich Strecken, Frequenzen und eingesetzte Typen mit jedem Flugplan ändern, gilt hier ausdrücklich Stand Herbst 2026 – vor dem Besuch die Ankunftstafel prüfen.
| Verkehrsart | Typische Betreiber | Was du zu sehen bekommst |
|---|---|---|
| Low-Cost und Ferien | easyJet, Volotea, Transavia, Vueling, Wizz Air | A320-Familie, Boeing 737-800 |
| Inland und Paris-CDG | Air France | Schmalrumpfjets der A320-Familie |
| Zubringer zu Drehkreuzen | KLM, Lufthansa, Turkish Airlines | Schmalrumpf- und Regionaljets |
| Nordafrika | Royal Air Maroc, Air Algérie | Airlines, die in Mitteleuropa seltener auftauchen |
| Langstrecke | Air Transat | Großraumflugzeug, nur wenige Bewegungen |
| Werksverkehr | Dassault Aviation | Rafale und Falcon bei Test- und Abnahmeflügen |
| Militär und Staat | Armée de l’Air et de l’Espace, Sécurité Civile | TBM, Hubschrauber, Löschflugzeuge, Gäste anderer Basen |
Verkehrsentwicklung: Rekord, Einbruch, Ryanair-Delle
Zwischen 2015 und 2019 wuchs Bordeaux kräftig – von rund 5,3 auf rund 7,7 Millionen Passagiere. 2017 wurde erstmals die Marke von sechs Millionen überschritten, getragen vor allem vom Low-Cost-Verkehr. Die Pandemie ließ die Zahlen 2020 auf rund 2,3 Millionen einbrechen. Bis 2023 erholte sich der Verkehr auf rund 6,6 Millionen, 2024 blieb er etwa auf diesem Niveau. 2025 sank die Zahl nach dem Abzug von Ryanair auf rund 5,9 Millionen; damit lag Bordeaux unter den französischen Flughäfen auf Platz zehn.
| Jahr | Passagiere (gerundet) |
|---|---|
| 2015 | 5,3 Mio. |
| 2017 | 6,2 Mio. |
| 2019 | 7,7 Mio. |
| 2020 | 2,3 Mio. |
| 2022 | 5,7 Mio. |
| 2023 | 6,6 Mio. |
| 2024 | 6,6 Mio. |
| 2025 | 5,9 Mio. |
Für dich als Spotter heißt das: Weniger Bewegungen als vor ein paar Jahren, dafür mehr Ruhe, um Kennzeichen sauber zu notieren und auf die Extras zu warten.
Wartung und Industrie rund um den Platz
Neben Dassault sind am Flughafen weitere Luftfahrtbetriebe zu Hause. Der Wartungsspezialist Sabena technics betreut in Bordeaux-Mérignac unter anderem Airbus-Typen und Militärtransporter. Dadurch tauchen auf dem Platz immer wieder Werftgäste auf, die nicht zum regulären Flugplan gehören – ein weiterer Grund, die Augen offen zu halten. Für die Wartung der Flugzeuge der französischen Streitkräfte ist zudem die zuständige Direktion auf der Luftwaffenbasis angesiedelt.
Spotten in Bordeaux: was du wissen musst
Einen offiziellen Spotterbereich weist der Flughafen Bordeaux nicht aus. Wer spotten will, sucht sich öffentlich zugängliche Stellen außerhalb des Zauns, idealerweise in Verlängerung der aktiven Bahn. Weil sich an das Flughafengelände militärische und industrielle Sperrbereiche anschließen, ist hier besondere Vorsicht geboten: Was nach einer harmlosen Straße aussieht, kann an ein Sperrgebiet grenzen. Informier dich vorher in aktuellen Spotterforen über bewährte Standorte und deren Regeln.
Für Landungen und Starts auf der Hauptbahn 05/23 sind die beiden Bahnenden entscheidend. Bei Betriebsrichtung 23 kommen die Landungen von Nordosten, bei Betriebsrichtung 05 von Südwesten. Für formatfüllende Aufnahmen von Schmalrumpfjets reicht meist ein Teleobjektiv um 300 bis 400 Millimeter; für Kampfjets im Steigflug darf es mehr sein. Welche Brennweite wofür passt, erklärt der Beitrag zur Objektivwahl beim Planespotting.
Betriebsrichtung prüfen
Meist ist 23 aktiv, bei Ostwind 05. Daraus ergibt sich, von welcher Seite die Landungen kommen.
Licht und Bahnseite abstimmen
Die Hauptbahn liegt diagonal. Wähl die Seite so, dass du die Sonne im Rücken hast.
Highlights heraussuchen
Langstrecke und Nordafrika-Verkehr kommen nur wenige Male am Tag. Für den A310 ZERO-G lohnt ein Blick auf angekündigte Kampagnen.
Sperrbereiche respektieren
Dassault-Werk und Luftwaffenbasis sind tabu. Bleib auf öffentlichem Grund und halte Abstand zum Zaun.
Kennzeichen notieren
Bei vielen gleichen A320-Jets und Falcons in Grundierung ist das Kennzeichen der einzige Weg, Sichtungen später sauber zuzuordnen.
Frankreich nimmt Sicherheit ernst
An französischen Flughäfen kontrollieren Gendarmerie und Sicherheitsdienst häufig – an einem Platz mit Luftwaffenbasis und Rüstungswerk erst recht. Sperrzonen, Zäune und Hinweisschilder gelten ohne Ausnahme, Drohnen sind in Flughafennähe tabu. Halte einen Ausweis bereit und erkläre ruhig, was du tust. Hintergründe liefern Militärflugplätze fotografieren und Ist Planespotting erlaubt?.
Anreise: Straßenbahn, Shuttle und Auto
Seit 2023 fährt die Straßenbahn bis zum Flughafen. Eine rund fünf Kilometer lange Verlängerung hat den Platz an das Netz von Bordeaux angeschlossen; laut Flughafen bringt dich heute die Linie F in etwa 35 Minuten zum Hôtel de Ville und in etwa 45 Minuten zum Bahnhof Saint-Jean. Werktags und samstags fährt sie alle zehn Minuten, sonntags alle 15 Minuten. Schneller zum Hauptbahnhof geht es mit dem Shuttlebus 30’Direct, der in rund einer halben Stunde nach Saint-Jean fährt. Dazu kommen Buslinien in die Nachbarorte Le Haillan und Pessac.
Mit dem Auto erreichst du den Flughafen über die Ringautobahn von Bordeaux. Für Standorte an den Bahnenden ist ein eigenes Fahrzeug oder ein Fahrrad praktisch, weil die Wege um das große Gelände lang sind. Parkgebühren und Zufahrten können sich während der Bauarbeiten ändern – prüf sie vorher.
Zwischenfälle in der Geschichte
Der schwerste Unfall in der jüngeren Geschichte des Flughafens ereignete sich am 21. Dezember 1987: Eine Embraer EMB 120 Brasilia der Regionalairline Air Littoral stürzte im Anflug auf Bordeaux ab. Alle 16 Menschen an Bord kamen ums Leben. Die Airline selbst gibt es heute nicht mehr; sie stellte 2004 den Betrieb ein.
Bordeaux passt zu dir, wenn …
- du neben Linienverkehr auch Werks- und Militärflüge sehen willst
- du auf eine Rafale, eine neue Falcon oder den A310 ZERO-G hoffst
- du ruhige Tage magst, an denen du jedes Kennzeichen mitschreiben kannst
Bedingt geeignet, wenn …
- du einen festen, ausgeschilderten Spotterplatz suchst
- du ohne Auto die Bahnenden erreichen willst
Eher woanders, wenn …
- du Großraumflugzeuge im Minutentakt erwartest – dafür ist Paris-CDG die bessere Wahl
Bordeaux im Vergleich
Im Südwesten Frankreichs ist Bordeaux der große Nachbar von Toulouse. Wer Airbus-Produktion mit A350-Erstflügen und dem Beluga sehen will, fährt zum Flughafen Toulouse-Blagnac; Tipps dazu stehen im Beitrag Planespotting in Toulouse-Blagnac, und das Museum Aeroscopia liegt gleich nebenan. Die Kombination Bordeaux und Toulouse ergibt so eine Tour durch die beiden großen Luftfahrtindustrien Frankreichs: Dassault hier, Airbus dort.
An der Atlantikküste weiter nördlich liegt der Flughafen Nantes Atlantique mit ähnlichem Low-Cost-Profil. Ein vergleichbar gemischtes Angebot mit mehr Nordafrika-Verkehr findest du am Flughafen Lyon-Saint Exupéry. Wer Langstrecke und das Drehkreuz von Air France sehen will, fährt mit dem TGV in rund zwei Stunden nach Paris und weiter zum Flughafen Paris-Charles de Gaulle.
Falcons im Kundendienst siehst du besonders häufig am Geschäftsflughafen Paris-Le Bourget, wo alle zwei Jahre auch die Paris Air Show stattfindet. Wie du Businessjets gezielt fotografierst, erklärt Businessjets spotten. Und wenn du die Reise mit weiteren Flughäfen kombinierst, hilft die Checkliste Spotting-Trip planen.
Jede Sichtung in Bordeaux zählt
Beiträge mit Flugzeugdaten, Spot-Karte, Sonnenstand-Planer, Wetter, Wind und Pisten am Flughafen sowie eine Community in einer App – das ist Planetrack. Planetrack startet bald. Die Warteliste findest du unten auf dieser Seite.
Fazit
Bordeaux-Mérignac ist ein Flughafen mit doppeltem Boden. Der Linienverkehr mit easyJet, Volotea, Air France und den Zubringern der Netzairlines ist solide, aber nicht spektakulär – und seit dem Abzug von Ryanair etwas ruhiger. Was den Platz besonders macht, sind die Extras: Dassault montiert hier Rafale und Falcon und schickt sie auf Test- und Abnahmeflüge, die Luftwaffe teilt sich die Bahnen mit den Airlines, und der A310 ZERO-G startet zu seinen Parabelflügen.
Den Unterschied machen wie überall Betriebsrichtung, Licht und Geduld. Wer dazu die strengen Sicherheitsregeln an Werks- und Militärgelände respektiert, kann in Bordeaux Motive ins Logbuch schreiben, die an kaum einem anderen Flughafen Europas zu finden sind.
Kurzfazit
BOD verbindet Low-Cost-Verkehr mit dem Dassault-Werk und der Luftwaffenbasis 106. Plane nach Betriebsrichtung und Sonnenstand, bring Geduld für Werksflüge mit – und halte dich strikt an Sperrbereiche.
Zusammenfassung
- Bordeaux-Mérignac ist kein großes Drehkreuz, aber einer der vielseitigsten Plätze Frankreichs: Linienverkehr, Luftwaffe und ein Flugzeugwerk teilen sich dieselben Bahnen.
- Im Airline-Verkehr prägen easyJet und Volotea das Bild, ergänzt um Air France, die Zubringer der Netzairlines und Verbindungen nach Nordafrika.
- Für Spotter liegt der Reiz in den Extras: Rafale- und Falcon-Flüge von Dassault, Transporter der Luftwaffe und der A310 ZERO-G.
- Ein ausgewiesener Spotterbereich fehlt; Sicherheitsregeln an Militär- und Werksgelände sind in Frankreich streng.
Häufige Fragen
Was sind die Codes des Flughafens Bordeaux?
Der IATA-Code ist BOD, der ICAO-Code LFBD. BOD steht auf Bordkarten und Gepäckanhängern, LFBD nutzen Flugsicherung und Flugverfolgungsdienste.
Wie viele Start- und Landebahnen hat der Flughafen Bordeaux?
Zwei, die sich kreuzen: die Hauptbahn 05/23 mit 3.100 Metern und die Nebenbahn 11/29 mit 2.415 Metern, beide 45 Meter breit. Der Großteil des Verkehrs läuft über 05/23.
Baut Dassault in Bordeaux wirklich Flugzeuge?
Ja. Am Flughafen liegt das Werk von Dassault Aviation, in dem die Rafale und die Businessjets der Falcon-Familie endmontiert werden. Viele Erstflüge starten hier, etwa der Mystère 20 im Jahr 1963, die Falcon 8X 2015 und die Falcon 10X im Juni 2026.
Darf ich das Dassault-Werk oder die Luftwaffenbasis fotografieren?
Werks- und Militärgelände sind Sperrbereiche, an manchen Stellen gelten ausdrückliche Fotografierverbote. Fotografiere ausschließlich von öffentlich zugänglichem Grund, halte Abstand zu Zäunen und folge Anweisungen von Gendarmerie und Sicherheitsdienst. Mehr dazu im Beitrag Militärflugplätze fotografieren.
Fliegt Ryanair noch nach Bordeaux?
Nein. Nach einem Streit um höhere Flughafenentgelte hat Ryanair ihre Basis aufgegeben; seit November 2024 gibt es keine Ryanair-Flüge mehr ab Bordeaux. Das ist einer der Gründe, warum die Passagierzahl 2025 gesunken ist.
Wie komme ich ohne Auto zum Flughafen Bordeaux?
Mit der Straßenbahn: Laut Flughafen bringt dich die Linie F in rund 35 Minuten zum Hôtel de Ville und in rund 45 Minuten zum Bahnhof Saint-Jean. Schneller zum Bahnhof geht es mit dem Shuttlebus 30’Direct. Für Standorte entlang der Bahnen brauchst du ab dem Terminal eigene Mobilität.
Was ist der A310 ZERO-G?
Ein umgebauter Airbus A310 mit dem Kennzeichen F-WNOV, den der französische Betreiber Novespace für Parabelflüge in Schwerelosigkeit einsetzt. Die Maschine war früher als „Konrad Adenauer“ bei der deutschen Flugbereitschaft im Dienst und ist seit 2015 in Bordeaux-Mérignac stationiert.
Sichtungen rund um Flughafen Bordeaux-Mérignac sammeln
Foto mit Kennzeichen, Typ, Airline und Spot posten, Funde im Hangar sammeln und Likes und Kommentare aus der Community bekommen. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.
Passende Airlines
Die Fluggesellschaften dazu – mit IATA- und ICAO-Code, Rufzeichen und Lackierung.
easyJet
Die orange Low-Cost-Airline aus Luton: ausschließlich Airbus der A320-Familie, Basen in ganz Europa und drei Gesellschaften unter einer Marke – mit britischen, österreichischen und Schweizer Kennzeichen.
V7 / VOEVolotea
Die spanische Low-Cost-Airline der Vueling-Gründer: Direktflüge zwischen mittelgroßen Städten in Frankreich, Italien und Spanien, eine reine Flotte aus Airbus A319 und A320 – und der Werksshuttle für Airbus.
AF / AFRAir France
Frankreichs Netzwerk-Airline mit dem Drehkreuz Paris-Charles de Gaulle: Gründungsmitglied von SkyTeam, Teil der Air France-KLM-Gruppe und mit einer Langstreckenflotte aus Airbus A350 und Boeing 777.
TO / TVFTransavia France
Die französische Low-Cost-Airline der Air France-KLM-Gruppe: Hauptbasis Paris-Orly, Regionalbasen von Lyon bis Bordeaux, eine Flotte im Wechsel von der Boeing 737-800 zum Airbus A320neo – und dieselben grünen Farben wie die niederländische Schwester.
FR / RYRRyanair
Europas größte Low-Cost-Airline aus Irland: fast reine Boeing-737-Flotte, Punkt-zu-Punkt-Verkehr statt Drehkreuz und mehrere Schwestergesellschaften, die unter Ryanair-Flugnummern fliegen.
FU / LITAir Littoral
Historische französische Regionalairline aus Montpellier. Air Littoral begann 1972 mit einer Islander, brachte die ATR 42 als Erstkunde in den Liniendienst, flog zuletzt CRJ100 und ATR 42-500 und wurde im Februar 2004 eingestellt.
TS / TSCAir Transat
Kanadas Ferienflieger aus Montréal: Air Transat fliegt mit Airbus A321LR und A330 im Sommer nach Europa und im Winter in die Sonne – und ist mit Berlin auch für deutsche Spotter erreichbar.
Typische Flugzeuge
Dassault Rafale
Canards dicht vor dem Deltaflügel, zwei seitliche Lufteinlässe, ein fest eingebauter Tankstutzen neben dem Cockpit: Die Rafale ist Frankreichs Allzweck-Kampfjet. So erkennst du sie und ihre Versionen B, C und M.
FlugzeugtypDassault Falcon 8X
Drei Triebwerke am Heck, eines davon mitten im Rumpf: Die Falcon 8X ist der größte Dreistrahler im aktuellen Dassault-Programm. So erkennst du sie und trennst sie von der fast gleichen Falcon 7X.
FlugzeugtypDassault Falcon 7X
Drei Triebwerke am Heck, Sidesticks statt Steuerhorn: Die Falcon 7X war 2005 der erste Businessjet mit voller Fly-by-Wire-Steuerung. So erkennst du sie und trennst sie von der fast gleichen Falcon 8X.
FlugzeugtypDassault Falcon 6X
Zwei Triebwerke am Heck, ein auffällig voluminöser Rumpf und dahinter die laut Dassault breiteste Kabine der Geschäftsluftfahrt: Die Falcon 6X ist der große Zweistrahler aus Frankreich. So erkennst du sie.
FlugzeugtypAirbus A310
Kurz, bullig, mit kleinen Zäunen an den Flügelspitzen: Die A310 war Airbus’ zweiter Großraumjet und lange in Deutschland zu Hause. Heute ist sie eine Rarität – so erkennst und findest du sie.
FlugzeugtypAirbus A320 (ceo)
Der Jet, mit dem Airbus den Kurzstreckenmarkt umgekrempelt hat: Die A320 der ersten Generation ist seit 1988 im Dienst und noch immer an fast jedem Flughafen zu sehen. So erkennst du sie und ihre Varianten.
FlugzeugtypAirbus A319
Kurz, kompakt und seit 1996 im Liniendienst: Die A319 ist das gestutzte Mitglied der A320-Familie. So trennst du sie sicher von A318, A320 und A319neo.
Weitere Einträge
Dassault Aviation
Dassault Aviation baut in Frankreich Kampfjets und die Businessjets der Falcon-Familie. Für Spotter heißt das: Rafale auf Airshows und Militärflugplätzen, Falcons auf jedem größeren Flughafen mit Geschäftsreiseverkehr – und mit ein paar Merkmalen am Heck lassen sich die Modelle sicher auseinanderhalten.
Airline-GruppeAir France-KLM
Air France-KLM ist ein französisch-niederländischer Konzern mit zwei Netzwerk-Airlines, zwei Transavia-Betrieben und eigenen Regionaltöchtern. Wer am Zaun nur auf Blau-Weiß-Rot oder KLM-Blau achtet, verpasst die halbe Gruppe.
FlughafenFlughafen Toulouse-Blagnac
Linienflughafen und Testgelände in einem: In Blagnac starten easyJet und Air France neben nagelneuen A321neo und A350 mit F-W-Kennzeichen, dazu landet der BelugaXL mit Bauteilen aus ganz Europa. Für Spotter ist Toulouse der Ort, an dem Flugzeuge zum ersten Mal abheben.
FlughafenFlughafen Nantes Atlantique
Der Flughafen, der eigentlich hätte schließen sollen: Nantes Atlantique sollte jahrzehntelang durch einen Neubau in Notre-Dame-des-Landes ersetzt werden – 2018 kippte die Regierung das Projekt. Heute wächst der Flughafen mit einer einzigen Piste weiter, mit Volotea, easyJet und Transavia, einem Airbus-Werk direkt am Zaun und dem Beluga XL als Stammgast.
Passende Guides aus dem Blog
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- Betriebsrichtung am Flughafen verstehen: Wind, Pisten und was das für deinen Spot bedeutet
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