Das Wichtigste in Kürze
- IATA LNZ, ICAO LOWL: Regionalflughafen in Hörsching, 2025 mit rund 262.000 Passagieren.
- Fracht ist das Rückgrat: Knapp 47.900 Tonnen inklusive Lkw-Ersatzverkehr machen Linz zum zweitgrößten Frachtflughafen Österreichs.
- Blue Danube Airport ist Geschichte: Den Zweitnamen hat der Flughafen 2019 abgelegt, heute heißt er Linz Airport.
- Eine Piste, zwei Welten: Die 08/26 nutzen Zivilflughafen und der Fliegerhorst Vogler des Bundesheers gemeinsam.
- Spotterfreundlich: Kostenlose Dachterrasse und Spotterlöcher im Zaun – legal und ohne Leiter.
Inhaltsverzeichnis
- 1.Steckbrief
- 2.Tätigkeitsfelder
- 3.Geschichte im Zeitraffer
- 4.Was du als Spotter wissen solltest
- 5.Stärken und Schwächen
- 6.Vom Fliegerhorst zum Linz Airport
- 7.Eine Piste für Zivil und Militär
- 8.Fracht: der heimliche Schwerpunkt
- 9.Passagierverkehr: Frankfurt, Ryanair und Sonne
- 10.Fliegerhorst Vogler: Bundesheer nebenan
- 11.Spotten in Linz: Terrasse und Spotterlöcher
- 12.Führungen und Besucherangebote
- 13.Anreise nach Hörsching
- 14.Linz im Vergleich
- 15.Fazit
- 16.Häufige Fragen
Steckbrief
| IATA-Code | LNZ |
|---|---|
| ICAO-Code | LOWL |
| Betreiber | Flughafen Linz GmbH – je zur Hälfte im Besitz des Landes Oberösterreich (über die OÖ Verkehrsholding) und der Stadt Linz |
| Lage | In der Gemeinde Hörsching, rund 14 km südwestlich von Linz, auf rund 300 m Seehöhe |
| Start- und Landebahn | Eine Piste 08/26 mit 3.000 m Länge und 60 m Breite, bis 2010 als 09/27 bezeichnet; ILS bis Kategorie IIIb auf der 26 |
| Passagierterminal | Ein Terminal auf der Nordseite des Flughafens, 1976 eröffnet und mehrfach erweitert, mit Dachterrasse |
| Verkehr 2025 | Rund 262.000 Passagiere (plus 45 Prozent) und knapp 47.900 t Fracht inklusive Lkw-Ersatzverkehr, davon gut 15.200 t geflogen |
| Fracht | Seit Ende der 1970er-Jahre zweitgrößter Frachtflughafen Österreichs nach Wien; fünf Frachtterminals, Grenztierarzt und Zollamt vor Ort |
| Militär | Südlich der Piste liegt der Fliegerhorst Vogler des Bundesheers mit dem Kommando Luftunterstützung |
| Betriebszeiten | Laut Flughafen Montag bis Freitag 5:30 bis 23 Uhr, am Wochenende 6 bis 23 Uhr |
| Anreise | Bahn bis Hörsching plus Shuttlebus, Buslinie 601 aus Linz, Autobahnen im Raum Linz/Wels |
| Für Spotter relevant | Kostenlose Dachterrasse im Sommer täglich 6 bis 23 Uhr, dazu Spotterlöcher im Zaun rund um das Gelände |
| Offizielle Website | www.linz-airport.com |
Tätigkeitsfelder
Geschichte im Zeitraffer
Flughafen Linz aus Spotter-Sicht
Deine Checkliste für Flughafen Linz
- Einen ATR 72 von DAT auf dem Frankfurt-Umlauf erwischt
- Einen DHL-Frachter auf dem Umlauf nach Leipzig fotografiert
- Einen Großraum-Frachter von Turkish Cargo in Linz gesehen – für einen Flughafen dieser Größe ein Highlight
- Eine C-130 Hercules des Bundesheers beim Platzrundenflug festgehalten
- Einen Hubschrauber AB 212 vom Fliegerhorst Vogler im Bild
- Eine Ryanair-737 und einen Ferienflieger am Vorfeld nebeneinander
- Das Kennzeichen jedes OE-registrierten Flugzeugs notiert
Stärken und Schwächen
Das spricht dafür
- Kostenlose Dachterrasse mit Spielplatz, im Sommer bis 23 Uhr offen
- Spotterlöcher im Zaun mit freiem Blick auf Starts und Landungen
- Ungewöhnlich viel Fracht für einen Regionalflughafen
- Militärverkehr vom Fliegerhorst Vogler auf derselben Piste
- Entspannte Atmosphäre, kurze Wege, kein Gedränge
Wo es hakt
- Wenig Passagierverkehr – an manchen Stunden passiert gar nichts
- Terrasse kann im Winter aus Sicherheitsgründen geschlossen sein
- Vom Terminal blickst du nach Süden, tagsüber also eher gegen die Sonne
- Frachtumläufe ändern sich häufig und stehen nicht im Passagierflugplan
- Kein Bahnhof direkt am Terminal, Shuttlebus nötig
Linz ist einer dieser Flughäfen, die man auf der Abflugtafel leicht übersieht. Ein paar Linienflüge am Tag, im Sommer Ferienflieger, dazwischen lange Pausen. Wer genauer hinschaut, entdeckt aber einen der interessantesten kleinen Plätze im deutschsprachigen Raum: Hier landen Frachter von DHL und Turkish Cargo, auf der Südseite der Piste starten Hercules-Transporter des Bundesheers, und das Terminal hat eine kostenlose Dachterrasse. Der frühere Blue Danube Airport ist kein Ort für Masse – aber einer für Abwechslung.
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Sichtungen mit Foto, Kennzeichen, Typ, Airline und Spot festhalten und später wiederfinden – genau dafür gibt es Planetrack. Die App startet bald, die Anmeldung zur Warteliste findest du unten auf dieser Seite.
Vom Fliegerhorst zum Linz Airport
Die Luftfahrt in Linz ist älter als der heutige Standort. Schon Mitte der 1920er-Jahre gab es Flüge zwischen Linz und Wien, damals noch von Flugfeldern in der Stadt aus. Der Umzug nach Hörsching südwestlich von Linz hängt eng mit der NS-Zeit zusammen: 1938 begann die Luftwaffe dort mit dem Bau eines Fliegerhorsts, der zunächst als Kampffliegerschule geplant war. Der zivile Verkehr zog bald darauf nach Hörsching um, weil am alten Standort in Linz-Katzenau Industrieanlagen entstanden.
Nach dem Krieg nutzten zunächst die US-Truppen das Gelände. Als ziviler Flughafen wurde Linz 1955 offiziell eröffnet, 1956 begann der regelmäßige Passagierverkehr. Im selben Jahr spielte der Flughafen eine besondere Rolle: Nach dem Ungarn-Aufstand wurden laut Nachschlagewerken Tausende Flüchtlinge von hier aus in Drittländer geflogen. Seit 1966 verbindet eine tägliche Linie Linz mit Frankfurt – bis heute die wichtigste Strecke des Flughafens.
1976 öffnete auf der Nordseite des Geländes ein eigenes Passagierterminal, getrennt vom militärischen Teil im Süden. Es wurde zwischen 1998 und 2003 erweitert und zuletzt bis 2021 modernisiert. Im Zuge dieser Erneuerung legte der Flughafen 2019 auch seinen Zweitnamen ab: Aus dem „Blue Danube Airport“, einer Anspielung auf die nahe Donau, wurde schlicht Linz Airport. In älteren Fotodatenbanken und Reiseberichten findest du den alten Namen trotzdem noch oft.
Betrieben wird der Flughafen von der Flughafen Linz GmbH, die je zur Hälfte dem Land Oberösterreich und der Stadt Linz gehört. Im Passagierverkehr ist Linz der fünftgrößte der sechs österreichischen Verkehrsflughäfen, hinter dem Flughafen Wien, Salzburg, Innsbruck und Graz. Die Spitzenwerte der späten 2000er-Jahre mit rund 800.000 Passagieren sind lange vorbei. Nach dem Einbruch in der Pandemie ging es aber wieder bergauf: 2025 zählte der Flughafen 262.347 Fluggäste, ein Plus von rund 45 Prozent gegenüber dem Vorjahr.
Eine Piste für Zivil und Militär
Linz hat genau eine Start- und Landebahn: die 08/26, 3.000 Meter lang und mit 60 Metern ungewöhnlich breit. Bis November 2010 hieß sie 09/27. Weil sich die magnetische Missweisung über die Jahrzehnte verschiebt, passte die Bezeichnung nicht mehr zur tatsächlichen Ausrichtung und wurde geändert. Die Piste ist mit Instrumentenlandesystemen ausgestattet, eines davon für Anflüge nach Kategorie IIIb – wichtig im Donauraum, wo Nebel im Herbst und Winter keine Seltenheit ist.
| Bereich | Lage | Was du dort siehst |
|---|---|---|
| Passagierterminal | Nordseite | Linienflüge, Ferienflieger, Dachterrasse |
| Frachtterminals | Umfeld des Vorfelds | DHL, Turkish Cargo, Lkw-Ersatzverkehr |
| Fliegerhorst Vogler | Südseite | Hercules, Hubschrauber, Militärgäste |
| Allgemeine Luftfahrt | eigenes GA-Terminal | Business Jets, Schulflugzeuge, Rundflüge |
Die Besonderheit: Zivilflughafen und Bundesheer teilen sich diese eine Piste. Auf der Südseite liegt der Fliegerhorst Vogler, nach Nachschlagewerken die zweitgrößte Kaserne Österreichs. Getrennt wurden der militärische und der zivile Bereich 1964, seitdem existieren beide nebeneinander. Für dich bedeutet das: Am selben Nachmittag kann ein Ryanair-Jet landen, ein DHL-Frachter rollen und eine Hercules ihre Platzrunden drehen.
Welche Richtung gerade geflogen wird, hängt wie überall am Wind. Den Hintergrund dazu erklärt der Beitrag Betriebsrichtung am Flughafen verstehen, und wie du die Flugsicherung in Österreich einordnest, liest du unter Austro Control und Skyguide.
Fracht: der heimliche Schwerpunkt
Wer Linz nur nach Passagierzahlen beurteilt, verpasst das Wichtigste. Seit Ende der 1970er-Jahre ist der Flughafen nach Wien der zweitgrößte Frachtflughafen Österreichs. Das hat mit seiner Lage zu tun: Oberösterreich ist eine der stärksten Industrieregionen des Landes, und viele Unternehmen versenden zeitkritische Güter per Luftfracht.
2025 hat der Flughafen 47.865 Tonnen Fracht umgeschlagen. Davon wurden gut 15.200 Tonnen tatsächlich in Flugzeugen bewegt, rund 32.650 Tonnen liefen als Lkw-Ersatzverkehr: Die Sendungen werden in Linz abgefertigt und dann per Lastwagen zu großen Drehkreuzen gebracht, wo sie in Frachter oder in das Unterdeck von Passagierjets wandern. Diese „Trucking“-Fracht trägt eine Flugnummer, ohne je in Linz abzuheben.
Fünf Terminals für Fracht
Der Frachtbereich umfasst laut Flughafen fünf Terminals mit Hallen, ULD-Lager, Kühl- und Tiefkühlräumen. Frachtterminal V ist 2013 dazugekommen. Ein Grenztierarzt sitzt direkt am Flughafen – Linz ist einer der wenigen Plätze in Mitteleuropa, über die alle Arten von Huftieren importiert werden dürfen. Auch ein Zollamt ist vor Ort.
Für Spotter ist vor allem die geflogene Fracht spannend. Eine wichtige Rolle spielt DHL: Nach Nachschlagewerken verbinden Frachtflüge Linz mit dem DHL-Drehkreuz am Flughafen Leipzig/Halle, teils mit Zwischenstopp in Ljubljana. Dahinter steht das Netzwerk von DHL Aviation mit Gesellschaften wie European Air Transport Leipzig; 2019 hat DHL in Linz zudem ein eigenes Logistikzentrum eröffnet. Wie die großen Paketdienste arbeiten, erklärt der Beitrag zu den Express-Integratoren DHL, FedEx und UPS.
Das Highlight für viele Spotter ist der Großraumfrachter aus Istanbul. Turkish Airlines beziehungsweise ihre Frachtmarke Turkish Cargo fliegt Linz laut Nachschlagewerken ab Istanbul an. Turkish Cargo setzt Großraumfrachter wie den Airbus A330-200F und die Boeing 777F ein; welcher Typ nach Linz kommt, hängt vom Umlauf ab. Ein Großraumfrachter auf einem Regionalflughafen dieser Größe ist ein Bild, das du nicht überall bekommst. Laut englischsprachigen Nachschlagewerken taucht zudem Amazon Air mit Verbindungen nach Madrid auf – solche Frachtumläufe ändern sich allerdings schnell, prüf den aktuellen Stand vor deinem Besuch.
| Frachtsegment | Beispiele | Typisches Bild |
|---|---|---|
| Express | DHL-Netz | Frachter des DHL-Netzwerks |
| Großraumfracht | Turkish Cargo | Großraumfrachter, je nach Umlauf |
| Lkw-Ersatzverkehr | Speditionen, Fluggesellschaften | Lkw an den Frachtterminals |
| Sondertransporte | Tiere, Charterfracht | wechselnde Typen, teils Antonow |
Auch ungewöhnliche Gäste haben in Linz Tradition. Seit den 1990er-Jahren kamen immer wieder Charterfrachtflüge mit der Antonow An-124, und 2003 landete hier die An-225 – ihr erster Besuch in Österreich. Im Oktober 2021 kam der inzwischen zerstörte Riese noch einmal mit medizinischen Gütern. Auch die Concorde war bis 1989 mehrmals in Linz zu Gast. Woran du Frachter im Alltag erkennst, liest du im Beitrag Frachtflugzeuge erkennen.
Den Frachter nicht verpassen
Mit Planetrack setzt du Typen, Airlines und Kennzeichen auf die Wunschliste deines Hangars und erhältst einen Sichtungs-Alarm, wenn sie Linz anfliegen. Die App startet bald – trag dich unten in die Warteliste ein.
Passagierverkehr: Frankfurt, Ryanair und Sonne
Im Linienverkehr dreht sich in Linz fast alles um eine Strecke: Frankfurt. Jahrzehntelang flog sie die Lufthansa-Gruppe, zuletzt mit Embraer-Jets von Air Dolomiti. Ende März 2024 zog sich Lufthansa zurück. Ab Oktober 2024 übernahm Austrian Airlines die Verbindung mit einer ATR 72-600, die Braathens Regional im Auftrag von Austrian betrieb. Diese Lösung lief im Oktober 2025 aus.
Seit dem 29. März 2026 fliegt die dänische DAT zwischen Linz und dem Flughafen Frankfurt, ebenfalls mit ATR 72. Ende April 2026 haben DAT und die Lufthansa Group ein Codeshare-Abkommen geschlossen, sodass Umsteigeverbindungen über Frankfurt wieder durchgehend buchbar sind. Der Flughafen wirbt mit 17 Frankfurt-Flügen pro Woche.
Dazu kommt Ryanair. Die irische Low-Cost-Airline hat 2025 neue Strecken nach London Stansted, Alicante und Bari aufgenommen und damit einen großen Teil des Passagierwachstums ausgelöst. Laut Flughafen fliegt Ryanair diese Ziele jeweils zweimal pro Woche, wie überall bei Ryanair mit Jets der Boeing-737-Familie wie der 737-800. Für den Winter 2026/27 lohnt ein Blick in den aktuellen Flugplan, denn Ryanair passt ihr Streckennetz häufig saisonal an.
Im Sommer prägen Ferienflüge das Bild. Laut Nachschlagewerken fliegen Corendon Airlines unter anderem nach Antalya, Heraklion und Hurghada sowie Eurowings saisonal nach Palma und Kos. Für den Sommer 2027 hat der Flughafen zudem Flüge der ägyptischen Nesma Airlines nach Hurghada angekündigt. Ein Detail am Rande: Eine Direktverbindung nach Wien gibt es seit 2015 nicht mehr – die Strecke hat die Bahn übernommen.
| Segment | Typische Airlines | Typisches Flugzeugbild |
|---|---|---|
| Zubringer zum Drehkreuz | DAT (Codeshare Lufthansa) | ATR 72 |
| Low-Cost | Ryanair | Boeing 737 |
| Ferienflüge | Corendon, Eurowings, weitere Charter | A320-Familie, 737 |
| Allgemeine Luftfahrt | Business-Aviation-Betreiber, Fliegerclubs | Business Jets, Kleinflugzeuge |
Fliegerhorst Vogler: Bundesheer nebenan
Südlich der Piste liegt der Fliegerhorst Vogler. Seinen Namen trägt er seit 1967 zu Ehren von Oberleutnant Walter Vogler, der 1935 über Wels einen brennenden Bomber so lange steuerte, bis zwei Besatzungsmitglieder abspringen konnten, und dabei ums Leben kam. Heute sind hier das Militärkommando Oberösterreich und das Kommando Luftunterstützung stationiert, früher als Fliegerregiment 3 bekannt.
Zum Kommando Luftunterstützung gehören zwei Hubschrauberstaffeln mit dem Agusta Bell AB 212 und die Lufttransportstaffel mit der C-130 Hercules. Die Hercules kamen ab 2003 nach Hörsching. Als Nachfolger hat Österreich die Embraer C-390 Millennium bestellt. Bis Ende 2020 flog von hier außerdem die Saab 105 OE als Jettrainer; für die Nachfolge hat sich das Bundesheer Ende 2024 für die Leonardo M-346 entschieden, deren Auslieferung laut Nachschlagewerken ab 2027 geplant ist.
Militärische Anlagen respektieren
Der Fliegerhorst ist militärischer Sicherheitsbereich. Fotografiere nur von öffentlich zugänglichen Flächen aus, betritt keine Kasernengelände und reagiere gelassen, wenn Wachpersonal nachfragt. Grundlagen dazu fasst der Beitrag Militärflugplätze fotografieren zusammen; wie du Transporter auseinanderhältst, erklärt Militärtransporter erkennen.
Spotten in Linz: Terrasse und Spotterlöcher
Für Spotter hat Linz zwei offizielle Angebote. Das erste ist die Dachterrasse auf dem Terminal. Laut Flughafen ist sie im Sommer täglich von 6 bis 23 Uhr geöffnet und kostenlos, dazu gibt es einen Kinderspielplatz. Im Winter kann sie aus Sicherheitsgründen geschlossen sein. Von oben überblickst du das Vorfeld mit den abgestellten Passagierjets und die Piste dahinter.
Weil das Terminal nördlich der Piste liegt, schaust du von der Terrasse grob nach Süden. Tagsüber steht die Sonne damit eher vor dir; die besten Bedingungen hast du am frühen Morgen und am Abend, wenn das Licht seitlich kommt. Wie du das konkret planst, zeigt der Beitrag zum Sonnenstand am Fotospot.
Das zweite Angebot sind die Spotterlöcher: Öffnungen im Zaun rund um das Gelände, durch die du Starts und Landungen ohne Maschendraht im Bild fotografierst. Nach Nachschlagewerken gibt es rund 20 solcher Stellen; der Flughafen spricht von mehreren fotografenfreundlichen Stationen mit unterschiedlichen Blickwinkeln. Ein konkreter Lageplan ist auf der Website nicht veröffentlicht – frag am besten bei der Information nach oder erkunde das Umfeld mit dem Rad. Tipps zur Technik findest du unter Durch den Zaun fotografieren.
Flugplan checken
In Linz ist wenig los. Schau vorher, wann Frankfurt-, Ryanair- und Ferienflüge kommen, und plane deinen Besuch um diese Blöcke.
Frachter verfolgen
Frachtflüge stehen nicht immer im Passagierflugplan. Eine Flugverfolgung zeigt dir, ob ein DHL- oder Turkish-Frachter unterwegs ist.
Licht beachten
Von der Terrasse blickst du nach Süden. Morgens und abends ist das Licht am angenehmsten.
Terrasse oder Zaun wählen
Für Vorfeldszenen ist die Terrasse ideal, für Starts und Landungen in Pistennähe die Spotterlöcher.
Kennzeichen notieren
Gerade bei Frachtern und Militärmaschinen ist das Kennzeichen der Schlüssel, um die Sichtung später zuzuordnen.
Wie du Frachtflüge und seltene Gäste online findest, erklärt der Beitrag zur Flugverfolgung mit ADS-B. Für österreichische Kennzeichen lohnt der Beitrag zu den OE-Kennzeichen. Und wer Drohnenaufnahmen im Hinterkopf hat: In der Kontrollzone eines Flughafens mit Militärbetrieb ist das ohne Genehmigung tabu – die Regeln stehen im Beitrag Drohne fliegen in Österreich.
Linz passt zu dir, wenn …
- du Frachter und Militärtransporter sammelst
- du entspannt ohne Gedränge fotografieren willst
- du eine kostenlose Terrasse mit Kinderspielplatz suchst
Bedingt geeignet, wenn …
- du im Winter kommst – die Terrasse kann dann zu sein
- du nur zur Mittagszeit Zeit hast und gegen die Sonne fotografierst
Eher woanders, wenn …
- du viele Bewegungen pro Stunde willst
- du Großraum-Passagierjets der Langstrecke suchst
Führungen und Besucherangebote
Wer hinter die Kulissen will, bucht eine Flughafenführung. Laut Flughafen organisiert sie Austria Guides ganzjährig nach Vereinbarung: rund eineinhalb Stunden mit Geschichte des Flughafens, Blick aufs Vorfeld, Check-in und Sicherheitskontrolle sowie Besuch von Feuerwache und Hangar. Optional ist eine Fahrt über die Piste möglich. Der Preis richtet sich nach Programm und Gruppengröße; Schulklassen bekommen in den Sommermonaten eigene Termine. Allgemeine Tipps zu solchen Angeboten findest du im Beitrag Flughafenführungen und Vorfeldrundfahrten.
Eine Besonderheit ist der Airport Night Run: Seit 2015 laufen einmal im Jahr Läuferinnen und Läufer nachts über die Piste – 2019 laut Nachschlagewerken rund 2.500, heute unter dem Namen DHL Airport Night Run. Für Spotter ist das keine Fotogelegenheit für Flugzeuge, aber eine seltene Chance, die Piste aus nächster Nähe zu erleben.
Anreise nach Hörsching
Ganz direkt ist die Bahnanbindung in Linz noch nicht. Vom Linzer Hauptbahnhof fährst du mit dem Zug bis Hörsching und steigst dort in einen Shuttlebus zum Terminal um; nach Nachschlagewerken dauert das insgesamt etwa eine Viertelstunde. Alternativ fährt die Buslinie 601 aus der Linzer Innenstadt in rund 20 Minuten zum Flughafen. Im Zuge des viergleisigen Ausbaus der Westbahn ist ein Bahnhof direkt vor dem Terminal vorgesehen – laut Nachschlagewerken frühestens Anfang der 2030er-Jahre.
Mit dem Auto erreichst du den Flughafen über die Autobahnen im Raum Linz/Wels. Am Terminal gibt es Kurz- und Langzeitparkplätze, die rund um die Uhr zugänglich sind. Für die Spotterlöcher am Zaun ist ein Fahrrad praktisch, weil sie über das Umfeld verteilt liegen.
Jeder Frachter zählt
Beiträge mit Flugzeugdaten, Spot-Karte mit Anreise und bestem Licht, Sonnenstand-Planer und Wetter, Wind und Pisten am Flughafen – das ist Planetrack. Planetrack startet bald. Die Warteliste findest du unten auf dieser Seite.
Linz im Vergleich
Unter den österreichischen Regionalflughäfen ist Linz der Frachtspezialist. Der Flughafen Salzburg hat deutlich mehr Passagiere und im Winter starken Skicharter-Verkehr, dazu die Besucherterrasse in Salzburg und den Hangar-7. Der Flughafen Innsbruck punktet mit spektakulären Anflügen zwischen den Bergen. Linz kann dafür mit DHL, Turkish Cargo und dem Bundesheer etwas bieten, das die anderen so nicht haben.
Im Großraum ist der Flughafen Wien mit dem Spotterhügel die naheliegende Ergänzung, wenn du an einem Wochenende Masse und Seltenheiten kombinieren willst. Und wer die DHL-Frachter aus Linz an ihrem Ziel sehen will, findet auf der Besucherterrasse in Leipzig/Halle das passende Gegenstück. Allgemeine Tipps für kleine Plätze sammelt der Beitrag Spotting an kleinen Regionalflughäfen.
Fazit
Der Flughafen Linz ist kein Ziel für Spotter, die in einer Stunde 40 Bewegungen erwarten. Er ist ein Platz für Leute, die Seltenes mögen: einen DHL-Frachter, einen Turkish-Großraumfrachter auf einer Regionalpiste, eine Hercules des Bundesheers in der Platzrunde. Dazu kommen eine kostenlose Dachterrasse, offizielle Spotterlöcher und eine entspannte Atmosphäre, in der niemand drängelt.
Der Schlüssel für einen guten Tag in Linz ist Planung. Wer weiß, wann Frankfurt, Ryanair, Ferienflieger und Frachter kommen, und das Licht auf der Südseite einkalkuliert, bekommt hier Bilder, die an größeren Flughäfen untergehen würden.
Kurzfazit
LNZ ist im Passagierverkehr klein, aber Österreichs zweitgrößter Frachtflughafen und Heimat des Fliegerhorsts Vogler. Mit Dachterrasse, Spotterlöchern und Flugplan-Check holst du hier Frachter und Militärmaschinen vor die Linse.
Zusammenfassung
- Linz ist im Passagierverkehr klein, aber ein wichtiger Frachtknoten mit DHL, Turkish Cargo und viel Lkw-Ersatzverkehr.
- Die Frankfurt-Strecke ist seit Jahrzehnten das Rückgrat, seit März 2026 fliegt sie DAT mit ATR 72.
- Ryanair, Ferienflieger und Charter ergänzen das Programm, vor allem im Sommer.
- Für Spotter zählen die Dachterrasse, die Spotterlöcher und der Mix aus Fracht- und Militärverkehr.
Häufige Fragen
Was sind die Codes des Flughafens Linz?
Der IATA-Code ist LNZ, der ICAO-Code LOWL. LNZ steht auf Tickets und Gepäckanhängern, LOWL nutzen Flugsicherung und Wetterdienste. Den Unterschied erklärt der Beitrag zu IATA- und ICAO-Codes.
Heißt der Flughafen noch Blue Danube Airport?
Nein. Den Zweitnamen „Blue Danube Airport“ hat der Flughafen 2019 im Zuge einer Modernisierung abgelegt und tritt seitdem als Linz Airport auf. In älteren Foren, Fotodatenbanken und Reiseberichten taucht der alte Name aber weiter auf.
Wie viele Pisten hat der Flughafen Linz?
Eine: die 08/26 mit 3.000 Metern Länge und 60 Metern Breite. Bis 2010 hieß sie 09/27; die Umbenennung folgte der langsam wandernden magnetischen Missweisung. Daneben gibt es eine kleine Hubschrauberfläche.
Warum ist Linz für Fracht so wichtig?
Linz liegt im Industrieraum Oberösterreich und wickelt seit Ende der 1970er-Jahre nach Wien die meiste Luftfracht des Landes ab. 2025 waren es knapp 47.900 Tonnen, davon gut 15.200 Tonnen tatsächlich geflogen, der Rest per Lkw zu großen Drehkreuzen. Dazu kommen ein Grenztierarzt für Tierimporte und ein Zollamt direkt am Flughafen.
Gibt es am Flughafen Linz eine Besucherterrasse?
Ja. Die Dachterrasse ist laut Flughafen im Sommer täglich von 6 bis 23 Uhr kostenlos geöffnet und hat einen Kinderspielplatz. Im Winter kann sie aus Sicherheitsgründen geschlossen sein – prüf das vor der Anreise auf der Website des Flughafens.
Darf ich am Zaun in Linz fotografieren?
Ja, der Flughafen weist selbst auf Spotterlöcher hin, durch die du ohne Zaun im Bild Starts und Landungen fotografierst. Bleib dabei auf öffentlichen Wegen, überklettere nichts und beachte, dass der militärische Teil im Süden eigenen Regeln unterliegt. Mehr dazu im Beitrag Ist Planespotting erlaubt?
Welche Militärflugzeuge sieht man in Linz-Hörsching?
Vom Fliegerhorst Vogler aus fliegen die C-130 Hercules der Lufttransportstaffel und Hubschrauber vom Typ AB 212. Als Hercules-Nachfolger hat Österreich die Embraer C-390 bestellt, für die Nachfolge der ausgemusterten Saab 105 die Leonardo M-346.
Wie komme ich zum Flughafen Linz?
Mit dem Zug vom Linzer Hauptbahnhof nach Hörsching und weiter mit dem Shuttlebus – laut Nachschlagewerken in rund einer Viertelstunde. Alternativ fährt die Buslinie 601 aus der Innenstadt. Ein Bahnhof direkt am Terminal ist im Zuge des viergleisigen Westbahn-Ausbaus vorgesehen.
Sichtungen rund um Flughafen Linz sammeln
Foto mit Kennzeichen, Typ, Airline und Spot posten, Funde im Hangar sammeln und Likes und Kommentare aus der Community bekommen. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.
Passende Airlines
Die Fluggesellschaften dazu – mit IATA- und ICAO-Code, Rufzeichen und Lackierung.
DAT Danish Air Transport
Familiengeführte Airline aus Vamdrup in Jütland: eigene Linienflüge nach Bornholm, in Norwegen, Deutschland und Italien, dazu Wet-Lease mit ATR-Turboprops und Airbus A320 für andere Airlines.
FR / RYRRyanair
Europas größte Low-Cost-Airline aus Irland: fast reine Boeing-737-Flotte, Punkt-zu-Punkt-Verkehr statt Drehkreuz und mehrere Schwestergesellschaften, die unter Ryanair-Flugnummern fliegen.
OS / AUAAustrian Airlines
Österreichs Netzwerk-Airline mit Drehkreuz Wien: seit 2009 Teil der Lufthansa Group, seit 2000 in der Star Alliance – und mitten im größten Flottenumbau seit Jahren.
XC / CAICorendon Airlines
Türkischer Ferienflieger aus Antalya mit kleiner Boeing-737-Flotte, rotem Stern am Leitwerk und zwei Schwester-Airlines in Malta und den Niederlanden – im Sommer an vielen deutschen Flughäfen zu Hause.
EW / EWGEurowings
Die Direktflug-Airline der Lufthansa Group: Eurowings fliegt mit Jets der A320-Familie ab Düsseldorf und weiteren deutschen Basen quer durch Europa – und bekommt ab 2027 die Boeing 737 MAX 8.
QY / BCSEuropean Air Transport Leipzig
Die Frachtairline von DHL mit Sitz am Flughafen Leipzig/Halle: gelbe A300-600F, A330-Frachter und 757F, viel Nachtbetrieb und ein ICAO-Code, der verrät, wer im DHL-Netz wirklich fliegt.
TK / THYTurkish Airlines
Die türkische Netzwerk-Airline mit dem roten Leitwerk: 1933 gegründet, seit 2008 in der Star Alliance und mit dem Drehkreuz Istanbul eine der Airlines, die die meisten Länder der Welt anfliegt.
Amazon Air
Die Frachtflotte des Onlinehändlers: Amazon Air hat keine eigenen Piloten, sondern lässt rund 100 Boeing 767, 737 und Airbus A330 in Prime-Air-Farben von Partnern wie Atlas Air, ATI, Sun Country und Hawaiian fliegen – mit Superhub in Cincinnati und Flügen auch nach Deutschland.
Typische Flugzeuge
ATR 72-600
Hochdecker, T-Leitwerk, zwei sechsblättrige Propeller und ein Rumpf, der fast auf dem Vorfeld aufsitzt: Die ATR 72-600 gehört zu den erfolgreichsten Regional-Turboprops unserer Zeit. So erkennst du sie und so findest du sie.
FlugzeugtypLockheed C-130 Hercules
Hoher Flügel, vier Turboprops, ein bauchiger Rumpf mit Heckrampe: Die C-130 Hercules fliegt seit 1954 und wird bis heute gebaut. So erkennst du sie, trennst alte und neue Versionen und weißt, wo du sie siehst.
FlugzeugtypEmbraer C-390 Millennium
Zwei Mantelstromtriebwerke unter einem hoch angesetzten Flügel, T-Leitwerk und eine große Heckrampe: Die C-390 Millennium ist Embraers Jet-Transporter, der in Europa reihenweise die Hercules ablöst. So erkennst du sie und weißt, wo sie fliegt.
FlugzeugtypLeonardo M-346 Master
Zwei Triebwerke, große Vorflügelwurzeln, lange Tandemhaube: Die M-346 Master ist der Jettrainer, auf dem in Europa angehende Eurofighter- und F-35-Piloten lernen. So erkennst du sie und weißt, wo sie fliegt.
FlugzeugtypBoeing 737-800
Das Arbeitspferd der Kurz- und Mittelstrecke: Die 737-800 ist die meistgebaute Version der 737 Next Generation und an vielen Flughäfen Europas ein Dauergast.
FlugzeugtypBoeing 777F
Ein 777-Rumpf ganz ohne Fensterreihe, ein riesiges Tor hinter dem Flügel und zwei GE90 unter den Tragflächen: Die 777F ist der wichtigste Langstrecken-Frachter unserer Zeit. So erkennst du sie und findest sie in Frankfurt und Leipzig.
FlugzeugtypAirbus A330-200F
Fensterloser A330-Rumpf, Frachttor vorn links und eine auffällige Beule unter der Nase: Die A330-200F ist der Werksfrachter der A330-Familie. So erkennst du ihn und weißt, wer ihn heute noch fliegt.
FlugzeugtypAntonov An-225 Mrija
Sechs Triebwerke, ein Doppelleitwerk, 32 Räder und 88 Meter Spannweite: Die An-225 Mrija war das schwerste Flugzeug, das je im kommerziellen Charterbetrieb flog. 2022 wurde das einzige Exemplar in Hostomel zerstört. Hier findest du Geschichte, Kennzahlen und die Frage, was Spotter heute noch davon haben.
Spotting-Spots rund um Flughafen Linz
Spots, an denen du die passenden Flugzeuge regelmäßig vor die Linse bekommst – mit Standpunkten, Lichtzeiten und Koordinaten.
Besucherterrasse Flughafen Salzburg
Die Besucherterrasse am Terminal 1 ist der einfachste Einstieg ins Spotting in Salzburg: kostenlos, mit dem Obus erreichbar und mit Blick über das Vorfeld auf die Piste 15/33, den Hangar-7 und die Salzburger Berge. An Winter-Samstagen wird sie zum Treffpunkt der Szene.
SpotterhügelSpotterhügel Flughafen Wien
Seit die Besucherterrasse auf Terminal 3 geschlossen ist, führt in Wien kaum ein Weg am Spotterhügel vorbei: ein vom Flughafen aufgeschütteter Erdhügel östlich der Piste 16/34, kostenlos, rund um die Uhr erreichbar und morgens mit der Sonne im Rücken.
BesucherterrasseBesucherterrasse Flughafen Innsbruck
Die Besucherterrasse im Terminal des Flughafens Innsbruck ist kostenlos, ohne Sicherheitskontrolle erreichbar und blickt über das Vorfeld auf die Piste 08/26 vor der Nordkette. Unter der Woche ist es ruhig, an Winter-Wochenenden füllen Ski-Charter aus Großbritannien, den Niederlanden und Skandinavien das Vorfeld.
BesucherterrasseBesucherterrasse am Flughafen Leipzig/Halle
Der alte Tower zwischen Passagierterminal und General Aviation Terminal ist die klassische Besucherterrasse am Frachtdrehkreuz Leipzig/Halle. Was du von dort siehst, warum du vor der Anreise den Status prüfen musst und welche legalen Alternativen es am Flughafen gibt.
Weitere Einträge
Flughafen Wien-Schwechat
Größter Flughafen Österreichs und Drehkreuz von Austrian Airlines: zwei sich kreuzende Pisten, ein Terminal 3 im Umbau, starker Low-Cost-Verkehr – und seit dem Aus der Besucherterrasse ein Spotterhügel als wichtigster legaler Standpunkt.
FlughafenFlughafen Salzburg
Österreichs zweitgrößter Flughafen hat nur eine Piste, einen Anflug fast immer von Norden über Bayern und einen Wintersamstag, der aus dem ruhigen Regionalflughafen einen der spannendsten Charterplätze der Alpen macht – mit Hangar-7 und Bergkulisse als Zugabe.
FlughafenFlughafen Graz
Österreichs ältester Verkehrsflughafen: eine 3.000-Meter-Piste im Grazer Feld, Zubringer nach München, Frankfurt und Zürich, viel Ferienverkehr – und eine lange Geschichte als Abfangjäger-Basis des Bundesheers. Für Spotter gibt es zwölf Fotolöcher im Zaun.
FlughafenFlughafen Innsbruck
Ein Flughafen mitten im Gebirge: eine 2.000-Meter-Piste im engen Inntal, Anflüge mit Spezialtraining für die Crews, Föhn als ständiger Begleiter – und an Winter-Samstagen ein Vorfeld voller Skicharter aus Großbritannien, den Niederlanden und Skandinavien.
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