Flughafen Bergen-Flesland

Norwegens zweitgrößter Flughafen liegt rund 20 Kilometer südlich von Bergen an der Westküste: eine einzige Bahn, ein Terminal von 2017 mit Bybanen-Anschluss, SAS, Norwegian und Widerøe als Hausherren – und dazu ein eigenes Hubschrauberterminal für den Verkehr zu den Ölfeldern der Nordsee.

Auch bekannt als: Bergen Airport · Bergen lufthavn · Bergen lufthavn, Flesland · Flesland

NorwegenNorwegenFlughäfenBGO / ENBRseit 195514 Min. Lesezeit

BGO

IATA-Code

ENBR

ICAO-Code

2.990 m

Länge der Bahn 17/35

1955

Eröffnung des Zivilflughafens

Das Wichtigste in Kürze

  • IATA BGO, ICAO ENBR: Norwegens zweitgrößter Flughafen, 2025 nach Wikipedia mit rund 6,7 Millionen Passagieren.
  • Eine Bahn 17/35 mit 2.990 Metern – der gesamte Flächenverkehr läuft über diese eine Piste.
  • Offshore-Drehscheibe: CHC Helikopter Service und Bristow Norway fliegen von hier zu den Plattformen in der Nordsee.
  • Hausherren sind SAS, Norwegian und Widerøe – mit einem dichten Netz entlang der Küste.
  • Neues Terminal seit 2017 mit Stadtbahnanschluss: Die Bybanen fährt direkt bis unter die Abflughalle.
Inhaltsverzeichnis
  1. 1.Steckbrief
  2. 2.Tätigkeitsfelder
  3. 3.Geschichte im Zeitraffer
  4. 4.Was du als Spotter wissen solltest
  5. 5.Stärken und Schwächen
  6. 6.Vom Wasserflugzeug zum NATO-Flugplatz
  7. 7.Eine Bahn für alles
  8. 8.Das Terminal von 2017
  9. 9.Offshore: das Hubschrauber-Drehkreuz an der Nordsee
  10. 10.SAS, Norwegian und Widerøe
  11. 11.Wer sonst in Flesland landet
  12. 12.Spotten in Flesland: so gehst du vor
  13. 13.Regen, Wind und tiefe Wolken
  14. 14.Anreise: Bybanen und Flybussen
  15. 15.Bergen im nordischen Vergleich
  16. 16.Fazit
  17. 17.Häufige Fragen

Steckbrief

IATA-CodeBGO
ICAO-CodeENBR
BetreiberAvinor – der staatliche norwegische Flughafenbetreiber, der dem Verkehrsministerium untersteht
LageAuf der Halbinsel Flesland im Südwesten der Gemeinde Bergen (Provinz Vestland), rund 20 km südlich der Innenstadt; etwa 50 m über dem Meer
Start- und LandebahnEine Bahn 17/35 in grob nördlich-südlicher Richtung, 2.990 m lang und 45 m breit; ILS der Kategorie I in beiden Richtungen
PassagierterminalNeues Terminal seit August 2017; das Terminal von 1988 ist angeschlossen, Teile des alten Baus von 1955 dienen als Hubschrauberterminal
Wichtigste NutzerSAS, Norwegian und Widerøe; Widerøe betreibt in Bergen eine Basis für Turboprops und Regionaljets
HubschrauberverkehrOffshore-Flüge zu Öl- und Gasplattformen in der Nordsee, betrieben von CHC Helikopter Service und Bristow Norway
Verkehr2025 rund 6,7 Mio. Passagiere (Angabe nach Wikipedia); 2024 rund 94.000 Flugbewegungen
BahnanschlussEndhaltestelle der Stadtbahn Bybanen (Linie 1) im Untergeschoss des Terminals, seit April 2017; dazu Flughafenbusse in die Innenstadt
EröffnungZivile Eröffnung am 2. Oktober 1955, militärisch schon ab 1954 genutzt
Für Spotter relevantHubschrauber in hoher Dichte, Widerøe-Turboprops, ein Netz aus Inlandsstrecken entlang der Küste und Wetter, das selten langweilig ist
Offizielle Websiteavinor.no/en/airport/bergen

Tätigkeitsfelder

Passagierverkehr – zweitgrößter Flughafen Norwegens mit dichtem Inlandsnetz und vielen Europastrecken
Offshore-Hubschrauberverkehr – eigenes Hubschrauberterminal für Flüge zu den Plattformen in der Nordsee
Regionalverkehr – Basis von Widerøe mit Verbindungen zu kleinen Flugplätzen an der Westküste
Luftfracht – vor allem im Bauch der Passagierflugzeuge
Infrastruktur – Betrieb von Bahn, Vorfeldern und Terminal durch Avinor; die Bahn selbst gehört historisch dem Militär

Geschichte im Zeitraffer

1920Vom Wasserflughafen Sandviken in Bergen startet die erste Linienverbindung Norwegens – mit Wasserflugzeugen, lange vor Flesland.
1952Die Bauarbeiten in Flesland beginnen, der Flughafen wird zu großen Teilen aus NATO-Mitteln finanziert.
1954Im Juni landet mit einer DHC-3 Otter das erste Flugzeug, im September nimmt das Militär den Platz in Betrieb.
1955Am 2. Oktober wird Bergen-Flesland offiziell als Zivilflughafen eröffnet.
1958Helikopter Service richtet in Flesland eine Basis ein.
1976Im Mai beginnen die Offshore-Flüge zu den Ölfeldern, anfangs mit der Sikorsky S-61 zum Statfjord-Feld.
1988Ein neues Terminal mit Fluggastbrücken geht in Betrieb.
1999Die Luftwaffe gibt ihre Flugstation Flesland weitgehend auf; der Betrieb geht in eine reine Mobilmachungsrolle über.
2016Am 29. April stürzt ein Offshore-Hubschrauber auf dem Rückflug nach Flesland bei Turøy ab, alle 13 Menschen an Bord sterben.
2017Im April erreicht die Bybanen den Flughafen, im August geht das neue Terminal in Betrieb.
2025Nach Wikipedia-Angaben kommt Bergen auf rund 6,7 Millionen Passagiere.

Flughafen Bergen-Flesland aus Spotter-Sicht

Deine Checkliste für Flughafen Bergen-Flesland

Hak ab, was du schon gesehen oder erledigt hast.

  • Einen Offshore-Hubschrauber beim Start Richtung Nordsee erwischt, etwa eine Sikorsky S-92
  • Eine Dash 8 von Widerøe an ihrer Basis fotografiert
  • Vor dem Besuch die Betriebsrichtung geprüft – bei 17 kommen die Landungen von Norden, bei 35 von Süden
  • Eine SAS- oder Norwegian-Maschine mit norwegischem LN--Kennzeichen geloggt
  • Einen Gast von außerhalb Skandinaviens festgehalten, etwa von KLM, Lufthansa oder Icelandair
  • Eine Landung bei Regen, Wind und tiefen Wolken fotografiert – in Bergen fast ein Pflichtmotiv
  • Mit der Bybanen bis unter das Terminal gefahren

Stärken und Schwächen

Das spricht dafür

  • Hubschrauberverkehr in einer Dichte, die du an kaum einem anderen europäischen Verkehrsflughafen findest
  • Widerøe-Basis mit vielen Turboprop-Bewegungen
  • Eine einzige Bahn – du weißt immer, wo der Verkehr landet
  • Anreise mit der Stadtbahn direkt bis zum Terminal
  • Abwechslungsreicher Mix aus Inlandsverkehr, Europastrecken und saisonalen Gästen

Wo es hakt

  • Keine Großraumjets im Linienalltag – Langstrecke ist die Ausnahme
  • Viel Regen und oft tiefe Wolken an der Westküste
  • Keine offiziell ausgewiesene Besucherterrasse bekannt
  • Plätze am Zaun liegen teils abseits und sind ohne Auto mühsam
  • Teile des Geländes sind militärisch geprägt – dort gelten strengere Regeln

Aktualisiert: Oktober 2026 – Bergen gilt als eine der regenreichsten Städte Europas, und trotzdem lohnt sich der Weg an die norwegische Westküste. Der Flughafen Bergen-Flesland ist der zweitgrößte des Landes und hat etwas, das dir an fast keinem anderen Verkehrsflughafen in Europa so begegnet: Neben Jets und Turboprops starten hier täglich große Hubschrauber zu den Öl- und Gasplattformen in der Nordsee. Dazu kommt ein dichtes Netz aus Inlandsstrecken entlang der zerklüfteten Küste. Diese Seite zeigt dir, wie Flesland funktioniert, wer hier fliegt und wie du deinen Besuch planst.

Dein BGO-Logbuch beginnt hier

Sichtungen mit Foto, Kennzeichen, Typ, Airline und Spot festhalten und später wiederfinden – Hubschrauber eingeschlossen. Genau dafür gibt es Planetrack. Die App startet bald, die Anmeldung zur Warteliste findest du unten auf dieser Seite.

Vom Wasserflugzeug zum NATO-Flugplatz

Bergen war früh in der Luft, aber lange nicht von festem Boden aus. In einer Stadt zwischen Fjorden und Bergen war das Wasser die naheliegende Piste. Vom Wasserflughafen in Sandviken startete 1920 die erste Linienverbindung Norwegens. Die Marine betrieb ab 1919 zudem eine Wasserflugstation auf der Insel Flatøy. Ein richtiger Landflughafen fehlte der Stadt noch bis in die 1950er-Jahre.

Die Wahl fiel schließlich auf Flesland, eine Halbinsel im Südwesten des heutigen Stadtgebiets. Als Alternative war unter anderem Herdla im Gespräch. Gebaut wurde ab 1952, bezahlt zu einem großen Teil aus Mitteln der NATO. Das erklärt, warum Flesland von Beginn an auch ein Militärflugplatz war. Im Juni 1954 landete mit einer DHC-3 Otter das erste Flugzeug, im September nahm die Luftwaffe den Platz in Betrieb. Die offizielle zivile Eröffnung folgte am 2. Oktober 1955.

In den Jahrzehnten danach wuchs der Flughafen mit der Stadt und mit der Ölindustrie. Im Kalten Krieg baute die Luftwaffe ihre Flugstation aus, inklusive einer unterirdischen Halle für Kampfflugzeuge. Nach dem Ende der Blockkonfrontation schrumpfte der militärische Teil stark. Seit 1999 hat die Flugstation Flesland nur noch eine Mobilmachungsrolle. Spuren davon siehst du bis heute: Laut Wikipedia gehören die Bahn und der parallele Hauptrollweg noch immer dem Militär, auch wenn Avinor eine Übernahme prüft.

Betrieben wird der Flughafen vom staatlichen Konzern Avinor, der den Großteil der norwegischen Verkehrsflughäfen führt. Mit gut sechs Millionen Passagieren pro Jahr ist Bergen nach Oslo-Gardermoen die Nummer zwei im Land.

6,7 Mio.Passagiere 2025 (nach Wikipedia)
~94.000Flugbewegungen 2024
2.990 mLänge der Bahn 17/35
1976Beginn der Offshore-Flüge

Eine Bahn für alles

Das Layout von Flesland ist schnell erklärt. Es gibt genau eine Start- und Landebahn, die 17/35. Sie ist 2.990 Meter lang und 45 Meter breit und verläuft grob von Nord nach Süd. In beiden Richtungen steht ein Instrumentenlandesystem der Kategorie I zur Verfügung. Laut Wikipedia schafft die Bahn bis zu 20 Landungen und 20 Starts pro Stunde. Das reicht für den heutigen Verkehr, ist zu Spitzenzeiten aber eng. Eine zweite, kürzere Bahn ist nur langfristig im Gespräch.

Bläst der Wind aus Süden, wird Richtung Süden gestartet und gelandet, also auf der 17. Die Anflüge kommen dann von Norden herein. Dreht der Wind auf Nord, läuft der Betrieb auf der 35, und die Landungen kommen von Süden über das Wasser. Weil sich Starts und Landungen eine Bahn teilen, siehst du von einem guten Platz aus wirklich jede Bewegung des Flächenverkehrs.

Richtung Anflug von Wind Was das für dich heißt
17 Norden aus südlichen Richtungen Landungen über dem nördlichen Bahnende
35 Süden aus nördlichen Richtungen Landungen über dem südlichen Bahnende

Welche Richtung gerade aktiv ist, siehst du in jeder Flugverfolgung: Reihen sich die Anflüge nördlich des Flughafens auf, läuft Betrieb auf 17. Kommen sie von Süden, ist 35 aktiv. Wie du ADS-B-Daten dafür nutzt, erklärt der Beitrag Flugverfolgung mit ADS-B. Die Grundlagen zu Wind und Pistenwahl stehen unter Betriebsrichtung am Flughafen verstehen, was die Ziffern bedeuten, zeigt der Beitrag Pistenbezeichnungen erklärt.

Licht nach Bahnseite planen

Weil die Bahn grob in Nord-Süd-Richtung liegt, gilt eine einfache Faustregel: Auf der Ostseite hast du die Sonne am Vormittag eher im Rücken, auf der Westseite am Nachmittag und Abend. Im Sommer steht die Sonne abends lange und flach im Nordwesten. Mit dem Beitrag zum Sonnenstand am Fotospot planst du das vorab – an der Westküste allerdings immer mit Blick auf die Wolken.

Das Terminal von 2017

Lange bestand die Abfertigung in Flesland aus mehreren Bauten verschiedener Generationen. 1988 kam ein Terminal mit Fluggastbrücken hinzu. Im August 2017 ging schließlich ein neues, großes Terminal in Betrieb. Nach Angaben der norwegischen Wikipedia umfasst es rund 85.000 Quadratmeter und kostete gut 3,6 Milliarden Kronen. Es bündelt Inlands- und Auslandsverkehr unter einem Dach und ist mit dem Bau von 1988 verbunden.

Fast zeitgleich, im April 2017, erreichte die Stadtbahn Bybanen den Flughafen. Ihre Endhaltestelle liegt im Untergeschoss des Terminals, sodass du ohne Umsteigen aus der Innenstadt bis in die Abflughalle fährst.

Spannend für dich ist ein Detail aus dem alten Bestand: Der Terminalbau von 1955 hat nicht ausgedient. Er beherbergt heute das Hubschrauberterminal mit rund 8.000 Quadratmetern und neun Abstellplätzen, sechs davon im Freien. Von dort starten die Arbeiter zu ihren Schichten auf den Plattformen. Eine öffentliche Besucherterrasse ist uns am Terminal nicht bekannt.

Offshore: das Hubschrauber-Drehkreuz an der Nordsee

Kein anderes Thema macht Bergen für Spotter so besonders wie der Offshore-Verkehr. Vor der Westküste liegen einige der wichtigsten Öl- und Gasfelder Norwegens. Die Menschen, die dort arbeiten, kommen fast alle per Hubschrauber. Flesland ist neben Stavanger-Sola einer der großen Ausgangspunkte für diese Flüge.

Die Geschichte reicht weit zurück. Helikopter Service richtete schon 1958 eine Basis in Flesland ein. Im Mai 1976 begannen die regelmäßigen Flüge zu den Plattformen, zuerst mit der Sikorsky S-61 zum Statfjord-Feld. Mitte der 1980er-Jahre zählte Flesland laut Wikipedia 35 bis 40 Offshore-Flüge am Tag. Aus Helikopter Service wurde später CHC Helikopter Service. Dazu kam Bristow Norway, hervorgegangen aus Norsk Helikopter, das 1999 in Bergen expandierte. Beide Firmen fliegen heute von Flesland aus zu den Feldern.

Über Jahrzehnte prägte die Super Puma von Aérospatiale und später Eurocopter das Bild. Das änderte sich nach einem schweren Unglück. Am 29. April 2016 stürzte eine EC225 von CHC auf dem Rückflug von der Plattform Gullfaks B nach Flesland bei der Insel Turøy ab. Ein Ermüdungsbruch im Hauptgetriebe ließ den Hauptrotor abreißen, alle 13 Menschen an Bord starben. Die Behörden in Norwegen und Großbritannien sperrten den Typ für den zivilen Offshore-Verkehr, und der Ölkonzern Statoil, heute Equinor, verzichtete auf die Super-Puma-Familie.

Heute siehst du in Flesland vor allem die Sikorsky S-92, die Bristow Norway als erster europäischer Betreiber 2005 in Dienst stellte. Welche weiteren Muster gerade im Einsatz sind, hängt von den Verträgen der Ölfirmen ab. Für den Vergleich lohnt der Blick auf die Leonardo AW189 und auf die Super-Puma-Familie mit H215 und H225. Die Hersteller dahinter findest du unter Airbus Helicopters und Leonardo.

Die Hubschrauberpassagiere tauchen übrigens in der Statistik auf: 2014 waren es laut Wikipedia rund 246.000, 2021 knapp 193.000. Die Zahl schwankt mit Ölpreis und Investitionen. Wie du die Maschinen auseinanderhältst, erklärt der Beitrag Hubschraubertypen erkennen, allgemeine Tipps stehen unter Hubschrauber spotten.

Offshore-Flüge finden

Die Hubschrauber fliegen nach festen Schichtplänen, oft gebündelt am Morgen. Viele senden ADS-B, sodass du sie auf dem Flugradar zwischen Küste und Plattform verfolgen kannst. Wie das klappt, zeigt der Beitrag Rettungs-, Polizei- und Offshore-Hubschrauber auf dem Flugradar finden.

Jede S-92 sauber im Hangar

In deinem Planetrack-Hangar landet jede Sichtung mit Kennzeichen, Typ und Betreiber – und auf der Wunschliste stehen die Hubschrauber und Flugzeuge, die dir noch fehlen. Die App startet bald – trag dich unten in die Warteliste ein.

SAS, Norwegian und Widerøe

Im Flächenverkehr teilen sich drei norwegische und skandinavische Namen den Großteil der Bewegungen. SAS verbindet Bergen vor allem mit Oslo, Kopenhagen und Stockholm, im Sommer kommen Ferienziele dazu. Seit dem 1. September 2024 gehört SAS zu SkyTeam, Auslöser war der Einstieg von Air France-KLM. Am Zaun siehst du SAS vor allem mit Jets der A320-Familie wie dem Airbus A320neo.

Norwegian fliegt von Bergen aus besonders viele Ziele: innerhalb Norwegens, zu europäischen Metropolen und im Sommer an zahlreiche Ferienorte im Süden. Die Airline setzt auf eine reine Boeing-Flotte, entsprechend häufig siehst du die Boeing 737-800 und die 737 MAX 8.

Für viele Spotter ist Widerøe der eigentliche Star. Die Regionalairline hat in Bergen eine Basis und bedient von hier ein Netz, das von Hamburg und München bis zu kleinen Plätzen an der Westküste reicht. Einige dieser Strecken fliegt Widerøe im Auftrag des Staates, weil es für die Orte an der Küste kaum schnelle Alternativen gibt. Auf dem Vorfeld stehen Turboprops der Dash-8-Familie, etwa die Dash 8-400, und Regionaljets wie die Embraer E190-E2. Wie du die Turboprops unterscheidest, erklärt der Beitrag ATR und Dash 8 unterscheiden.

Ein Stück Geschichte gehört auch dazu: Lange war Braathens SAFE in Bergen stark vertreten und eröffnete 1991 mit Newcastle die erste Auslandsstrecke der Airline ab Bergen. 2001 kaufte SAS die Gesellschaft, der Name verschwand später ganz. 2010 übernahm Widerøe die regionalen SAS-Strecken nach Bergen.

Für Sammler wichtig: Die norwegische Länderkennung ist LN-. Bei SAS fliegen in Bergen aber auch Maschinen mit schwedischem SE- und dänischem OY- Kennzeichen. Was hinter den Präfixen steckt, steht im Beitrag Länderkennungen von Flugzeugen.

Wer sonst in Flesland landet

Neben den drei Hausherren fliegen viele europäische Airlines nach Bergen. Laut Wikipedia (Stand Sommer 2023) waren es insgesamt 23 Airlines mit 63 regelmäßigen und 28 saisonalen Zielen. Der Flugplan ändert sich von Saison zu Saison, die folgende Übersicht ist deshalb eine Momentaufnahme.

Die großen Netzwerk-Airlines verbinden Bergen mit ihren Drehkreuzen: KLM mit Amsterdam, Lufthansa mit Frankfurt und saisonal mit München, Air France mit Paris-Charles de Gaulle und Icelandair mit Reykjavík-Keflavík. Finnair fliegt laut Wikipedia nach Stockholm und saisonal nach Helsinki.

Dazu kommen Low-Cost- und Ferienflieger. Wizz Air verbindet Bergen mit mehreren Städten in Mittel- und Osteuropa, darunter Budapest, Danzig und Vilnius. LOT fliegt nach Danzig, airBaltic saisonal nach Riga. Im Sommer kommen Gäste wie Austrian Airlines, Edelweiss, Eurowings und Jet2 hinzu. Wikipedia führt außerdem eine Verbindung von Smartwings nach Prag ab Ende Oktober 2026.

Langstrecke ist in Bergen die Ausnahme. Von Mai bis September 2022 bot United Airlines eine Verbindung nach Newark an – ein Großraumjet in Flesland ist deshalb eher ein Ereignis als Alltag. Fracht fliegt überwiegend im Bauch der Passagierflugzeuge mit, 2024 waren es laut norwegischer Wikipedia knapp 5.900 Tonnen.

Gruppe Beispiele Typisches Flugzeugbild
Heimatairlines SAS, Norwegian A320-Familie, Boeing 737-800 und 737 MAX 8
Regionalverkehr Widerøe Dash 8, Embraer E190-E2
Netzwerk-Airlines KLM, Lufthansa, Air France, Icelandair, Finnair Schmalrumpfjets und Regionaljets
Low-Cost und Ferienflug Wizz Air, Jet2, Eurowings, Edelweiss A320-Familie und 737
Offshore CHC Helikopter Service, Bristow Norway Große zweimotorige Hubschrauber wie die S-92

Spotten in Flesland: so gehst du vor

Anders als in Oslo, wo Avinor selbst Spotterplätze beschreibt, haben wir für Bergen keine offiziell ausgewiesenen Plätze des Betreibers gefunden. Das heißt nicht, dass Spotten hier unmöglich ist. Es heißt aber, dass du deinen Platz selbst wählen und dich an die allgemeinen Regeln halten musst. Bleib auf öffentlichen Wegen und Flächen, betritt kein abgesperrtes Gelände und halte Abstand zum Zaun. Was generell erlaubt ist, steht im Beitrag Ist Planespotting erlaubt?.

Ein paar Grundsätze helfen dir bei der Planung. Weil es nur eine Bahn gibt, ist die Betriebsrichtung die wichtigste Information des Tages. Rund um die Bahnenden kommen die Anflüge tief herein, an den Seiten siehst du Starts und Rollverkehr. Die Hubschrauber nutzen eigene An- und Abflugwege und das Vorfeld am alten Terminal. Wenn du sie gezielt fotografieren willst, beobachte zuerst, wo sie ein- und ausfliegen.

Ein besonderer Hinweis gilt für die militärische Seite. Teile von Bahn und Rollweg gehören dem Militär, und in der Umgebung Bergens liegen weitere Anlagen der Streitkräfte. Fotografiere keine abgesperrten militärischen Bereiche und frag im Zweifel nach. Die Regeln dazu fasst der Beitrag Militärflugplatz fotografieren zusammen.

Betriebsrichtung prüfen

Anflüge von Norden heißen Betrieb auf 17, Anflüge von Süden Betrieb auf 35. Ein Blick in die Flugverfolgung reicht.

Offshore-Wellen einplanen

Die Hubschrauber fliegen oft gebündelt. Schau vorab im Flugradar, wann die Maschinen zurückkommen.

Wetter ernst nehmen

An der Westküste wechselt das Wetter schnell. Regenschutz für dich und die Kamera gehört immer in den Rucksack.

Anreise festlegen

Bybanen oder Flughafenbus bis zum Terminal, mit dem Auto bist du rund um den Platz flexibler.

Regeln beachten

Öffentliche Wege nutzen, Abstand zum Zaun halten, keine Drohne und kein Betreten militärischer Flächen.

Hubschrauber fliegen tief

Offshore-Hubschrauber sind in niedrigen Höhen rund um den Flughafen unterwegs. Eine Drohne ist hier deshalb doppelt gefährlich und ohne Genehmigung verboten. Lass sie zu Hause. Die Regeln stehen im Beitrag Drohnen am Flughafen, Hintergründe unter Drohnensichtungen an Flughäfen.

Regen, Wind und tiefe Wolken

Bergen hat beim Wetter einen Ruf, und er ist verdient. Tiefdruckgebiete von der Nordsee bringen oft Regen, kräftigen Wind und tiefe Wolken. Für dich hat das zwei Seiten. Klare Tage mit Sonne sind seltener als im Landesinneren, und lange Brennweiten kämpfen mit Dunst. Dafür entstehen Bilder mit Stimmung: Gischt hinter den Rädern, Wolkenfetzen an den Hügeln, Turboprops, die sich durch den Seitenwind kämpfen. Wie du solche Landungen festhältst, zeigt der Beitrag Seitenwindlandungen erklärt.

Die beste Zeit für einen Besuch ist der Sommer. Dann sind die Tage sehr lang, und die Chancen auf Sonne steigen. Im Winter wird es früh dunkel, und Schnee und Eis kommen dazu, wenn auch an der Küste meist milder als im Landesinneren. Enteisung und Winterdienst liefern dann eigene Motive. Für trübe Tage hilft dir der Ratgeber Planespotting bei schlechtem Wetter, für die kalte Jahreszeit der Beitrag Planespotting im Winter. Welche Wetterdienste sich für die Planung eignen, steht unter Windy und andere Wetterkarten.

Wind, Pisten und Licht im Blick

Planetrack zeigt dir Wetter, Wind und aktive Pisten am Flughafen und plant mit dem Sonnenstand-Planer das beste Licht für deinen Spot. Planetrack startet bald – sichere dir über die Warteliste frühen Zugang.

Anreise: Bybanen und Flybussen

Flesland liegt rund 20 Kilometer südlich der Innenstadt. Ohne Auto hast du zwei bequeme Möglichkeiten. Die Stadtbahn Bybanen endet mit der Linie 1 direkt im Untergeschoss des Terminals. Die Fahrt aus dem Zentrum dauert laut norwegischer Wikipedia rund 40 Minuten, die Bahn fährt in dichtem Takt. Tickets gibt es in der App des Verkehrsverbunds Skyss oder am Automaten.

Schneller ist der Flybussen. Laut Avinor braucht er etwa 20 Minuten bis zum Busbahnhof und hält unter anderem am Festplassen und an der Bryggen. Morgens und abends fahren einige Busse weiter bis Åsane. Fernbusse von Nor-Way Bussekspress verbinden den Flughafen außerdem mit Orten wie Haugesund, Stavanger und Sogndal.

Mit dem Auto erreichst du Flesland über die Straße 580. Für Touren rund um den Platz ist ein Auto deutlich bequemer, weil die Wege um die Bahn lang sind. Parkplätze am Terminal sind kostenpflichtig, Details nennt Avinor auf seiner Website.

Den nächsten Sondergast nicht verpassen

Leg Sichtungs-Alarme für Kennzeichen, Typen, Airlines und Special Liveries an – Planetrack benachrichtigt dich, wenn sie Bergen anfliegen. Planetrack startet bald. Die Warteliste findest du unten auf dieser Seite.

Bergen im nordischen Vergleich

Im Norden Europas setzen die großen Drehkreuze den Ton. Kopenhagen hat mit dem Flyvergrillen einen Kultplatz, Stockholm-Arlanda bietet mit dem Spotterhügel offizielle Plätze, und Helsinki punktet mit Finnair-Langstrecke. Bergen spielt in einer anderen Liga: kleiner, ruhiger, aber mit einem Verkehrsmix, den keiner der großen Hubs so bietet.

Wenn du Norwegen auf einer Reise abdecken willst, ergänzen sich die Flughäfen gut. In Oslo stehen die Spotterplätze von Avinor und das Luftfahrtmuseum der Streitkräfte, die Forsvarets flysamling Gardermoen. Hoch im Norden liegt das Norsk Luftfartsmuseum in Bodø. Bergen liefert dazu die Hubschrauber und die Westküste. Weitere Ziele findest du in der Übersicht Die besten Spotting-Spots in Europa.

Bergen passt zu dir, wenn …

  • du Offshore-Hubschrauber in großer Zahl sehen willst
  • du Widerøe-Turboprops und norwegische LN-Kennzeichen sammelst
  • du Stimmung bei Regen und Wind magst

Bedingt geeignet, wenn …

  • du ohne Auto rund um den Platz unterwegs sein willst
  • du nur ein kurzes Zeitfenster hast und auf Sonne angewiesen bist

Eher woanders, wenn …

  • du Großraumjets und Langstrecke suchst
  • du eine Besucherterrasse mit offiziellem Spotterbereich erwartest

Für die Packliste hilft dir die Ausrüstungs-Checkliste, für die Wahl der Brennweite der Beitrag Objektiv und Brennweite beim Planespotting. Wenn du ganz neu dabei bist, starte mit dem Ratgeber Planespotting für Einsteiger.

Fazit

Der Flughafen Bergen-Flesland ist mehr als ein Regionalflughafen mit einer Bahn. Er ist das Tor zur Westküste, Basis von Widerøe und eine der großen Hubschrauber-Drehscheiben für die Nordsee. Aus seiner Geschichte als NATO-finanzierter Flugplatz ist ein moderner Flughafen mit neuem Terminal und Stadtbahnanschluss geworden.

Eine Besucherterrasse oder offiziell ausgewiesene Spotterplätze gibt es nach unserem Kenntnisstand nicht. Wer Betriebsrichtung und Wetter prüft, die Offshore-Wellen einplant und die Regeln rund um Zaun und Militär beachtet, fährt trotzdem mit einem Logbuch voller S-92, Dash 8 und LN-Kennzeichen nach Hause.

Kurzfazit

BGO ist Norwegens zweitgrößter Flughafen und die Heimat von Offshore-Hubschraubern in großer Zahl. Eine Bahn, viel Widerøe, SAS und Norwegian – plane nach Betriebsrichtung und Wetter und bring Regenschutz mit.

Zusammenfassung

  • Bergen-Flesland ist das Tor zur norwegischen Westküste: eine Bahn, ein Terminal von 2017 und ein Verkehrsmix aus Jets, Turboprops und Hubschraubern.
  • Die Bahn 17/35 verläuft grob von Nord nach Süd. Je nach Wind landen die Flugzeuge von Norden oder von Süden.
  • SAS, Norwegian und Widerøe prägen das Bild, dazu kommen europäische Netzwerk-Airlines, Low-Cost-Carrier und saisonale Gäste.
  • Das Besondere ist der Offshore-Verkehr: Große Hubschrauber pendeln zwischen Flesland und den Öl- und Gasfeldern der Nordsee.

Häufige Fragen

Was sind die Codes des Flughafens Bergen?

Der IATA-Code ist BGO, der ICAO-Code ENBR. BGO steht auf Bordkarten und Gepäckanhängern, ENBR nutzen Flugsicherung und Flugverfolgungsdienste. Wie die beiden Systeme funktionieren, erklärt der Beitrag IATA- und ICAO-Codes erklärt.

Wie viele Start- und Landebahnen hat Bergen-Flesland?

Eine einzige: die 17/35 mit 2.990 Metern Länge und 45 Metern Breite. In beiden Richtungen gibt es ein Instrumentenlandesystem der Kategorie I. Pläne für eine zweite, kürzere Bahn bestehen nur langfristig.

Warum fliegen in Bergen so viele Hubschrauber?

Weil Bergen nah an wichtigen Öl- und Gasfeldern der Nordsee liegt. Seit 1976 fliegen Hubschrauber von Flesland aus Personal zu den Plattformen. Heute übernehmen das CHC Helikopter Service und Bristow Norway, unter anderem mit der Sikorsky S-92. Wie du solche Flüge findest, zeigt der Beitrag Hubschrauber auf dem Flugradar finden.

Gibt es am Flughafen Bergen eine Besucherterrasse?

Eine öffentliche Besucherterrasse ist uns nicht bekannt. Als Passagier siehst du nach der Sicherheitskontrolle aus dem Terminal auf das Vorfeld. Ohne Bordkarte bleiben dir öffentliche Wege und Flächen außerhalb des Zauns. Prüf vor dem Besuch, welche Bereiche gesperrt oder militärisch genutzt sind.

Wie komme ich ohne Auto zum Flughafen Bergen?

Am günstigsten mit der Stadtbahn Bybanen: Linie 1 endet direkt im Untergeschoss des Terminals, die Fahrt aus der Innenstadt dauert rund 40 Minuten. Schneller ist der Flybussen, der laut Avinor in etwa 20 Minuten bis zum Busbahnhof fährt.

Welche Airlines fliegen nach Bergen?

Am häufigsten siehst du SAS, Norwegian und Widerøe. Aus Mitteleuropa kommen unter anderem KLM aus Amsterdam, Lufthansa aus Frankfurt und Air France aus Paris. Dazu kommen Low-Cost-Carrier wie Wizz Air und saisonale Gäste. Der Flugplan ändert sich – prüf vor deinem Besuch die aktuelle Ankunftstafel.

Was passierte 2016 bei Turøy?

Am 29. April 2016 stürzte ein Hubschrauber vom Typ EC225 Super Puma von CHC auf dem Rückflug von der Plattform Gullfaks B nach Flesland bei der Insel Turøy ab. Alle 13 Menschen an Bord kamen ums Leben. Ursache war ein Ermüdungsbruch im Hauptgetriebe. Danach wurde der Typ in Norwegen und Großbritannien für den zivilen Offshore-Verkehr gesperrt.

Darf ich am Flughafen Bergen eine Drohne fliegen?

Nein, nicht ohne Genehmigung. Rund um Flughäfen gelten strenge Verbote, und bei dem dichten Hubschrauberverkehr in niedrigen Höhen ist das Risiko in Bergen besonders groß. Lass die Drohne zu Hause. Die Regeln fasst der Beitrag Drohnen am Flughafen zusammen.

Sichtungen rund um Flughafen Bergen-Flesland sammeln

Foto mit Kennzeichen, Typ, Airline und Spot posten, Funde im Hangar sammeln und Likes und Kommentare aus der Community bekommen. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.

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Passende Airlines

Die Fluggesellschaften dazu – mit IATA- und ICAO-Code, Rufzeichen und Lackierung.

SK / SAS

SAS Scandinavian Airlines

Die skandinavische Netzwerk-Airline mit dem blauen Leitwerk: 1946 von Dänemark, Norwegen und Schweden gegründet, drei Drehkreuze, seit 2024 bei SkyTeam statt in der Star Alliance – und eine Flotte mit Kennzeichen aus vier Ländern.

DY / NOZ

Norwegian Air Shuttle

Die skandinavische Low-Cost-Airline aus Fornebu bei Oslo: reine Boeing-737-Flotte, rote Nase, Porträts berühmter Persönlichkeiten am Leitwerk – und seit 2024 mit Widerøe unter einem Dach.

WF / WIF

Widerøe

Norwegens größte Regionalairline: seit 1934 in der Luft, Heimat in Bodø, ein dichtes Netz kleiner Kurzbahn-Flugplätze entlang der Küste – und eine Flotte, in der fast nur Propeller drehen.

KL / KLM

KLM Royal Dutch Airlines

Die niederländische Netzwerk-Airline mit dem hellblauen Rumpf: 1919 gegründet, Drehkreuz Amsterdam-Schiphol, Teil von Air France-KLM und Mitglied von SkyTeam – mitten im Umbau von Boeing zu Airbus.

LH / DLH

Lufthansa

Deutschlands größte Airline und Kern der Lufthansa Group: Netzwerk-Airline mit den Drehkreuzen Frankfurt und München, Gründungsmitglied der Star Alliance.

FI / ICE

Icelandair

Islands Netzwerk-Airline verbindet über Keflavík Europa und Nordamerika. Die Flotte steckt mitten im Umbruch: Die Boeing 757 verschwindet, 737 MAX und Airbus A321LR übernehmen.

W6 / WZZ

Wizz Air

Ungarns Low-Cost-Airline aus Budapest: reine Airbus-Flotte mit Schwerpunkt A321neo, drei Gesellschaften mit HA-, 9H- und G-Kennzeichen und ein Netz, das von Mittel- und Osteuropa bis in den Nahen Osten reicht.

BU / BRA

Braathens SAFE

Historische norwegische Airline: 1946 von einem Reeder für Flüge nach Fernost gegründet, später jahrzehntelang SAS-Konkurrent im Inland mit Boeing 737 – und 2004 in SAS Braathens aufgegangen.

Typische Flugzeuge

Flugzeugtyp

Sikorsky S-92

Zwölfeinhalb Tonnen, vier Rotorblätter, Platz für 19 Passagiere: Die S-92 ist das Arbeitspferd der Nordsee und fliegt für die britische Küstenwache Rettungseinsätze. So erkennst du den großen Sikorsky und findest ihn.

Flugzeugtyp

Airbus Helicopters H225

Elf Tonnen, fünf Rotorblätter, bis zu 28 Soldaten: Der H225 ist die jüngste Super Puma. Erst Star der Nordsee, dann nach dem Turøy-Unglück 2016 am Boden, heute vor allem als militärische Caracal unterwegs. So erkennst du ihn.

Flugzeugtyp

Airbus Helicopters H215 (AS332 Super Puma / AS532 Cougar)

Vier Rotorblätter, offener Heckrotor, einziehbares Radfahrwerk und ein kantiger, langer Rumpf: Die Super Puma fliegt seit 1978 für Ölfirmen, Polizei und Luftwaffen. Heute heißt sie H215 – so erkennst du sie und ihre Varianten.

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Leonardo AW189

Acht Tonnen Klasse, fünf Rotorblätter, Platz für bis zu 19 Passagiere: Der AW189 fliegt für Küstenwachen in Großbritannien und Irland Rettungseinsätze und bringt Crews zu Offshore-Plattformen. So erkennst du ihn und grenzt ihn von AW139, H175 und S-92 ab.

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De Havilland Canada Dash 8-400 (Q400)

Hochdecker, T-Leitwerk, Sechsblatt-Propeller und ein Fahrwerk, das nach hinten in die Triebwerksgondeln klappt: Die Dash 8-400 ist der schnellste und größte Regional-Turboprop im Liniendienst. So erkennst du sie sicher.

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Embraer E190-E2

Gleicher Rumpf, ganz neuer Flügel: Die E190-E2 ist die zweite Generation des mittleren E-Jets. Lange, schräg auslaufende Flügelspitzen und große Getriebefan-Triebwerke verraten sie – wenn du weißt, worauf du achten musst.

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Boeing 737-800

Das Arbeitspferd der Kurz- und Mittelstrecke: Die 737-800 ist die meistgebaute Version der 737 Next Generation und an vielen Flughäfen Europas ein Dauergast.

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Airbus A320neo

Die Neuauflage des Bestsellers: Die A320neo kombiniert die bewährte A320-Zelle mit einer neuen Triebwerksgeneration und ist heute an fast jedem großen Flughafen zu sehen.

Spotting-Spots rund um Flughafen Bergen-Flesland

Spots, an denen du die passenden Flugzeuge regelmäßig vor die Linse bekommst – mit Standpunkten, Lichtzeiten und Koordinaten.

Alle Spotting-Spots im Überblick →

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Planetrack Redaktion

Diese Datenbank beschreibt Flughäfen, Flugzeughersteller, Airline-Gruppen, Allianzen und Luftfahrtmuseen. Eigentümer, Beteiligungen und Mitgliedschaften ändern sich laufend – gesicherte Angaben stehen im Steckbrief, alles Veränderliche ist als solches gekennzeichnet. Die einzelnen Fluggesellschaften findest du in der Airline-Datenbank.

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