Flughafen Teneriffa Süd

Der Ferienflughafen im Süden Teneriffas: eine einzige 3.200 Meter lange Bahn an der Küste bei Granadilla de Abona, fast 14 Millionen Passagiere im Jahr, Charter- und Low-Cost-Jets aus halb Europa – und ein Passatwind, der fast immer die Betriebsrichtung 07 vorgibt.

Auch bekannt als: Aeropuerto de Tenerife Sur · Tenerife South Airport · Aeropuerto de Tenerife Sur – Reina Sofía · Flughafen Teneriffa-Süd Reina Sofía · Aena (Betreiber)

SpanienSpanienFlughäfenTFS / GCTSseit 197812 Min. Lesezeit

TFS

IATA-Code

GCTS

ICAO-Code

3.200 m

Länge der einzigen Bahn 07/25

~14 Mio.

Passagiere im Jahr 2025

Das Wichtigste in Kürze

  • IATA TFS, ICAO GCTS: der Ferienflughafen im Süden Teneriffas, betrieben von Aena, 2025 mit knapp 14 Millionen Passagieren.
  • Eine Bahn, 07/25, 3.200 Meter: Der Nordost-Passat sorgt dafür, dass meist auf der 07 gestartet und gelandet wird.
  • Entstanden als Antwort auf den Nebel im Norden: Seit 1978 übernimmt der Süden den Großteil des Ferienverkehrs; Los Rodeos heißt heute Teneriffa Nord.
  • Ferienflieger aus ganz Europa: Ryanair mit Basis, dazu Jet2, easyJet, TUI und viele andere.
  • Spotten am Zaun: Keine Terrasse, aber zahlreiche Standorte an der Bahn zwischen Los Abrigos und El Médano – Sonnenschutz und Wasser gehören ins Gepäck.
Inhaltsverzeichnis
  1. 1.Steckbrief
  2. 2.Tätigkeitsfelder
  3. 3.Geschichte im Zeitraffer
  4. 4.Was du als Spotter wissen solltest
  5. 5.Stärken und Schwächen
  6. 6.Ein Flughafen gegen den Nebel
  7. 7.Vom Charterplatz zum zweitgrößten Flughafen der Kanaren
  8. 8.Eine Bahn, ein Wind
  9. 9.Wer in Teneriffa Süd landet
  10. 10.Sommer- oder Winterflugplan?
  11. 11.Spotten in Teneriffa Süd: Zaun, Feldweg, Hügel
  12. 12.Hitzeflimmern, Wind und Kamera
  13. 13.Anreise und Orientierung
  14. 14.Teneriffa Süd im Vergleich
  15. 15.Fazit
  16. 16.Häufige Fragen

Steckbrief

IATA-CodeTFS
ICAO-CodeGCTS
BetreiberAena – der staatlich kontrollierte spanische Flughafenbetreiber, der auch Teneriffa Nord, Gran Canaria und die übrigen Kanaren-Flughäfen führt
LageGemeinde Granadilla de Abona an der Südostküste Teneriffas, rund 60 km von Santa Cruz de Tenerife entfernt, 64 m über dem Meer; nächste Orte sind Los Abrigos und El Médano
Start- und LandebahnEine Bahn 07/25, 3.200 m lang und 45 m breit, Asphalt
BahnbetriebWegen des Nordost-Passats meist Betriebsrichtung 07 (Landungen von Westen, Starts Richtung Nordosten); bei Winddrehung Betriebsrichtung 25
PassagierterminalEin zusammenhängender Terminalkomplex aus dem Ursprungsbau von 1978 und einem Ende der 2000er-Jahre angebauten Gebäudeteil; rund 40 Flugsteige, davon etwa zehn mit Fluggastbrücke
Verkehr 2025Knapp 14 Mio. Passagiere (rund 1,7 % mehr als 2024) – nach Gran Canaria der zweitgrößte Flughafen der Kanaren
BasisRyanair unterhält eine Basis; dazu kommen zahlreiche Ferien- und Low-Cost-Airlines aus Großbritannien, Irland, Skandinavien, Mitteleuropa und Osteuropa
EröffnungHerbst 1978, eingeweiht im Beisein von Königin Sofía, nach der der Flughafen benannt ist
Öffentlicher VerkehrTitsa-Buslinien 10 (Santa Cruz), 40 (Los Cristianos – Costa Adeje), 343 (Direktbus zum Flughafen Nord), 415 (El Fraile – San Isidro) und Nachtlinie 711
Für Spotter relevantKeine Besucherterrasse; Spotter stehen an Feldwegen, Hügeln und Notausfahrten entlang der Bahn zwischen Los Abrigos und El Médano
Offizielle Websitewww.aena.es/es/tenerife-sur.html

Tätigkeitsfelder

Ferien- und Charterverkehr – das Kerngeschäft: Pauschal- und Individualreisende aus ganz Europa, die in die Badeorte im Süden der Insel wollen
Low-Cost-Verkehr – Ryanair mit eigener Basis, dazu easyJet, Jet2, Wizz Air, Norwegian und weitere Billigflieger
Interinsel- und Inlandsverkehr – Verbindungen zum spanischen Festland; der Großteil der Inselflüge läuft allerdings über Teneriffa Nord
Allgemeine Luftfahrt – Businessjets und Hubschrauber, die vor allem Urlaubsgäste und Charterkunden in den Süden bringen
Luftfracht – eine Randerscheinung mit nur wenigen Tausend Tonnen im Jahr

Geschichte im Zeitraffer

1970Das Gelände im Süden wird offiziell für einen neuen Flughafen vorgesehen, weil der Platz Los Rodeos im Norden auf über 600 Metern Höhe häufig in Wolken und Nebel liegt.
1973Der Bauauftrag für den Flughafen im trockenen Süden der Insel wird vergeben. Das kleine Flugfeld Tomás Zerolo stellt später mit der Eröffnung des neuen Flughafens den Betrieb ein.
1977Am 27. März kollidieren auf dem Flughafen Los Rodeos zwei Boeing 747 im Nebel; 583 Menschen sterben. Die Katastrophe unterstreicht, wie dringend die Insel einen wetterfesteren Flughafen braucht.
1978Im Herbst nimmt der neue Flughafen im Süden den Betrieb auf und wird nach Königin Sofía benannt, die zur Einweihung anreist. Der Ferienverkehr verlagert sich nach und nach von Norden nach Süden.
1980Die venezolanische Viasa startet Flüge nach Caracas – der Beginn einer langen Tradition von Verbindungen zwischen den Kanaren und Venezuela.
2009Ein neuer Gebäudeteil mit rund 21.400 m² und 32 Check-in-Schaltern geht in Betrieb und ist über eine Brücke mit dem alten Terminal verbunden.
2017Erstmals fertigt der Flughafen mehr als 11 Millionen Passagiere in einem Jahr ab.
2022–2025United Airlines fliegt dreimal pro Woche von Newark nach Teneriffa Süd. Im Mai 2025 endet das Angebot wieder.
2025Mit knapp 14 Millionen Passagieren erreicht der Flughafen einen neuen Höchstwert.

Flughafen Teneriffa Süd aus Spotter-Sicht

Deine Checkliste für Flughafen Teneriffa Süd

Hak ab, was du schon gesehen oder erledigt hast.

  • Am Morgen die Windrichtung geprüft – Passat aus Nordost heißt Betriebsrichtung 07, alles andere ist die Ausnahme
  • Eine Ryanair-Boeing 737 an ihrer Kanaren-Basis notiert
  • Einen britischen Ferienflieger wie Jet2 oder TUI fotografiert
  • Einen Skandinavier im Winterflugplan erwischt – Norwegian oder eine nordische Charterairline
  • Eine ATR 72 von Binter zwischen all den Jets entdeckt
  • Einen Businessjet auf dem Vorfeld der Allgemeinen Luftfahrt gesehen
  • Das Kennzeichen jeder Sichtung notiert – bei Dutzenden 737 und A320 die einzige saubere Unterscheidung

Stärken und Schwächen

Das spricht dafür

  • Ganzjährig Verkehr – im Winter sogar mehr Airline-Vielfalt als im Sommer
  • Sehr viele Sonnenstunden, kaum Regen
  • Eine einzige Bahn: Alles, was startet oder landet, kommt an dir vorbei
  • Stabile Betriebsrichtung 07 durch den Passat – gut planbar
  • Viele Standpunkte entlang der Bahn, teils zu Fuß von Los Abrigos erreichbar

Wo es hakt

  • Keine Besucherterrasse und kein offizieller Spotterbereich
  • Kein Schatten an den Standorten, im Sommer starkes Hitzeflimmern
  • Die besten Plätze liegen an Schotterpisten – ohne Auto wird es mühsam
  • Im Sommer steht die Sonne morgens in Bahnachse, im Winter abends
  • Fast nur Schmalrumpfjets der A320-Familie und der Boeing 737

Teneriffa Süd ist ein Flughafen, der nur einen Zweck kennt: Urlauber ans Meer zu bringen. Eine einzige Bahn an der trockenen Südostküste, dahinter Lavafelder, Windräder und die Badeorte Los Abrigos und El Médano, davor Ferienflieger aus halb Europa – im Sommer vor allem Briten und Iren, im Winter zusätzlich Skandinavier, Deutsche, Niederländer und Osteuropäer. Spotterterrasse gibt es keine, Schatten auch nicht. Dafür einen Wind, auf den man sich fast immer verlassen kann, und eine Bahn, an der jedes einzelne Flugzeug vorbeimuss.

Dein Kanaren-Logbuch

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Ein Flughafen gegen den Nebel

Wer verstehen will, warum Teneriffa zwei Flughäfen hat, muss in den Norden der Insel schauen. Dort liegt auf über 600 Metern Höhe bei La Laguna der alte Flughafen Los Rodeos, heute Teneriffa Nord. Die Lage hat einen entscheidenden Nachteil: Die feuchten Passatwolken stauen sich genau an diesem Hochplateau, Nebel und tief hängende Wolken sind häufig. Um 1970 wurde deshalb ein zweiter Standort festgelegt – im Süden, wo es kaum regnet und die Sicht fast immer gut ist.

1973 wurde der Bau vergeben; das kleine Flugfeld Tomás Zerolo stellte mit der Eröffnung des neuen Flughafens seinen Betrieb ein. Noch während der Bauarbeiten geschah in Los Rodeos die schwerste Katastrophe der zivilen Luftfahrtgeschichte: Am 27. März 1977 kollidierten im dichten Nebel zwei Boeing 747 auf der Startbahn, 583 Menschen starben. Das Unglück hatte viele Ursachen, von der Funkkommunikation bis zur Überlastung des umgeleiteten Verkehrs – aber es zeigte auch drastisch, wie problematisch der Standort im Norden war. Was damals passierte und was sich danach in Cockpits und Funkverkehr änderte, liest du im Beitrag zur Flugzeugkatastrophe von Teneriffa 1977.

Im Herbst 1978 ging der Südflughafen in Betrieb. Königin Sofía reiste zur Einweihung an, und ihr Name steht bis heute im offiziellen Titel: Aeropuerto de Tenerife Sur – Reina Sofía. In den folgenden Jahrzehnten wanderte der internationale Ferienverkehr fast vollständig in den Süden, während der Norden zum Flughafen für Inselflüge und Verbindungen zum spanischen Festland wurde.

~14 Mio.Passagiere im Jahr 2025
3.200 mLänge der Bahn 07/25
64 mHöhe über dem Meer
1978Eröffnung

Vom Charterplatz zum zweitgrößten Flughafen der Kanaren

Mit dem Pauschaltourismus wuchsen Playa de las Américas, Los Cristianos und Costa Adeje – und mit ihnen der Flughafen. 2017 fertigte Teneriffa Süd erstmals mehr als elf Millionen Passagiere ab, 2025 waren es nach den Zahlen von Aena knapp 14 Millionen, rund 1,7 Prozent mehr als im Vorjahr. Damit liegt TFS unter den Kanaren-Flughäfen hinter dem Flughafen Gran Canaria auf Platz zwei und gehört zu den größeren Flughäfen Spaniens.

Der weitaus größte Teil der Reisenden kommt zum Urlaub. Geschäftsreisende und Fracht spielen kaum eine Rolle: Das Frachtaufkommen liegt bei nur wenigen Tausend Tonnen im Jahr – für einen Flughafen dieser Größe verschwindend wenig.

Auch das Terminal erzählt diese Geschichte. Das ursprüngliche Gebäude von 1978 wurde Ende der 2000er-Jahre um einen neuen Gebäudeteil mit rund 21.400 Quadratmetern und zusätzlichen Check-in-Schaltern erweitert, der per Brücke an den Altbau anschließt. Heute bilden beide Teile einen zusammenhängenden Komplex mit rund 40 Flugsteigen, von denen etwa zehn eine Fluggastbrücke haben. Die meisten Passagiere gehen also über das Vorfeld oder mit dem Bus zum Flugzeug – ein Detail, das du von außen gut beobachten kannst. Laut Aena ist das Terminal nachts zwischen 23 und 4 Uhr, wenn keine Flüge anstehen, für die Öffentlichkeit geschlossen; Zutritt haben dann nur Personal und Passagiere kurz vor ihrem Abflug.

Eine Bahn, ein Wind

Das Layout ist so einfach, wie es nur geht: eine einzige Start- und Landebahn, 07/25, 3.200 Meter lang und 45 Meter breit. Sie verläuft parallel zur Küste von Südwest nach Nordost, das Terminal und die Vorfelder liegen nördlich davon. Im Westen grenzt das Gelände an den Ort Los Abrigos, im Osten an die Landstraße nach El Médano.

Entscheidend für alles Weitere ist der Passat. Auf den Kanaren weht der Wind überwiegend aus Nordost, und weil Flugzeuge gegen den Wind starten und landen, gilt in Teneriffa Süd an den meisten Tagen die Betriebsrichtung 07: Die Maschinen kommen von Westen, über Los Abrigos, setzen auf und rollen nach Osten aus; gestartet wird ebenfalls Richtung Nordost, hinaus aufs Meer. Die Betriebsrichtung 25 ist seltener, kommt aber vor – und Spotter berichten, dass der Wechsel mitunter recht plötzlich passiert.

Betriebsrichtung Häufigkeit Landungen kommen von Starts gehen Richtung
07 an den meisten Tagen (Nordost-Passat) Westen, über Los Abrigos Nordosten, über das Meer bei El Médano
25 seltener, bei Winddrehung Nordosten, von El Médano her Westen, über Los Abrigos

Prüf den Wind deshalb schon am Morgen und am besten noch einmal, bevor du losfährst. Wie du Betriebsrichtung und Windvorhersage zusammenbringst, erklärt der Beitrag Betriebsrichtung am Flughafen verstehen.

Licht und Jahreszeit zusammen denken

Die Bahn liegt grob in Ost-West-Richtung, die Spots verteilen sich auf beide Seiten – je nach Standort hast du die Sonne also im Rücken oder im Gesicht. Besonders heikel sind die Randzeiten: Im Sommer steht die Sonne nach Aufgang ziemlich genau in Bahnachse, im Winter vor Untergang. Mit dem Beitrag zum Sonnenstand am Fotospot planst du die passende Uhrzeit vorher.

Wer in Teneriffa Süd landet

Das Flugzeugbild ist geprägt von Schmalrumpfjets: Boeing 737 und Airbus A320-Familie, so weit das Auge reicht. Ryanair hat in Teneriffa Süd eine Basis und ist entsprechend häufig mit der Boeing 737-800 und der Boeing 737 MAX 8 zu sehen. Aus Großbritannien kommen Jet2, TUI Airways, easyJet und British Airways, aus Irland zusätzlich Aer Lingus. Aus dem deutschsprachigen Raum fliegen unter anderem Condor und TUIfly, aus Skandinavien Norwegian, aus Osteuropa Wizz Air, aus Spanien selbst unter anderem Vueling.

Zwischen den Jets fallen die Turboprops von Binter Canarias auf, deren ATR 72 allerdings deutlich häufiger am Nordflughafen anzutreffen sind. Dazu kommen Businessjets und Hubschrauber, die vor allem zahlungskräftige Urlaubsgäste in den Süden bringen. Großraumflugzeuge sind dagegen echte Ausnahmen. Die längste Linienverbindung der jüngeren Zeit, die Strecke von United Airlines ab Newark, lief von Juni 2022 bis Mai 2025. Für den Winter 2026/27 hat Air Canada Verbindungen nach Toronto und Montréal angekündigt – ob und wie lange sie im Flugplan bleiben, prüfst du am besten kurz vor deinem Besuch.

Herkunft Typische Airlines Typisches Flugzeugbild
Großbritannien und Irland Jet2, TUI Airways, easyJet, British Airways, Aer Lingus, Ryanair 737-800, 737 MAX 8, A320, A321
Deutschland, Österreich, Schweiz Condor, TUIfly und weitere Ferienflieger A320-Familie, 737
Skandinavien Norwegian und nordische Charterairlines, vor allem im Winter 737-800, A320-Familie
Ost- und Mitteleuropa Wizz Air und weitere Low-Coster A321neo, A320
Spanien und Kanaren Vueling, Binter und andere A320-Familie, ATR 72

Seltene Gäste nicht verpassen

Mit Planetrack setzt du Kennzeichen, Typen, Airlines und Special Liveries auf deine Liste und wirst bei Anflug oder Landung benachrichtigt – praktisch, wenn zwischen hundert 737 ein Businessjet oder ein Großraumflugzeug auftaucht. Die App startet bald – trag dich unten in die Warteliste ein.

Sommer- oder Winterflugplan?

Anders als an vielen Mittelmeerflughäfen ist der Winter in Teneriffa Süd keine Flaute, sondern Hochsaison. Wenn es in Nordeuropa grau wird, fliegen Skandinavier, Deutsche, Niederländer und Briten in großer Zahl auf die Kanaren. Viele Spotter halten deshalb die Zeit von etwa Mitte Oktober bis in den Januar hinein für die beste: mehr Airline-Vielfalt, weicheres Licht und weniger Hitzeflimmern über dem Asphalt. Nach Spotterberichten sind dann besonders die Sonntage stark, gefolgt von Dienstagen und Freitagen – ein Blick in die aktuellen Ankunftstafeln ist trotzdem verlässlicher als jede Faustregel.

Im Sommer dominieren britische und irische Ferienflieger, der Verkehr ist dicht, aber weniger bunt. Dafür brennt die Sonne, Schatten gibt es an keinem der Spots, und spätestens ab Mittag flimmert die Luft über der Bahn. Wann welche Airlines ihre Kanaren-Strecken aufnehmen und wieder einstellen, hängt am IATA-Flugplanwechsel – mehr dazu im Beitrag zum Sommer- und Winterflugplan.

Spotten in Teneriffa Süd: Zaun, Feldweg, Hügel

Einen Besucherhügel oder eine Aussichtsterrasse wie in München oder Zürich bietet Aena in Teneriffa Süd nicht. Trotzdem ist der Flughafen bei Spottern beliebt, weil du entlang der Bahn an vielen Stellen nah herankommst. Die Standorte lassen sich grob in drei Gruppen einteilen:

  • Westende bei Los Abrigos: Vom östlichen Ortsrand führen Feldwege am Zaun entlang Richtung Bahnmitte. Hier stehst du unter den Landungen auf die 07 – also in der häufigsten Betriebsrichtung. Spotter beschreiben das Stück als zu Fuß machbar, je nach Ziel mit 20 bis 35 Minuten Gehzeit; mit dem Auto sind die Pisten teils holprig. Bei Betriebsrichtung 25 siehst du vom Ortsrand aus die Starts, brauchst dafür aber viel Brennweite.
  • Bahnmitte und Notausfahrten: Entlang des Zauns an der Südseite gibt es mehrere Tore und kleine Erhebungen, von denen aus du Starts und Landungen in beiden Richtungen fotografieren kannst. Durch Zaun und Torriegel zu fotografieren, ist nicht immer ideal – an einigen Stellen helfen kleine Erdhügel, über den Zaun zu kommen.
  • Nordseite mit Blick aufs Vorfeld: Von Hügeln nördlich des Geländes, erreichbar über Schotterwege von der Landstraße, siehst du Vorfeld und Rollwege. Hier gelingen Bilder von rollenden und wartenden Maschinen, im Sommer vor allem nachmittags bis Sonnenuntergang.
  • Ostende Richtung El Médano: An der Straße am östlichen Rand des Geländes liegt der Bereich für Landungen auf die 25 – nur sinnvoll, wenn der Wind dreht.

Gemeinsam ist allen Plätzen: Es gibt keinen Schatten, keine Toiletten und keine Verpflegung. Wasser, Sonnencreme und Kopfbedeckung gehören ins Gepäck, Cafés und Geschäfte findest du in Los Abrigos. Leitern brauchst du nach Spotterberichten nirgends. Weil sich Wege, Zäune und Bauzustände ändern, lohnt es sich, aktuelle Erfahrungsberichte zu lesen, bevor du losziehst – einen Überblick über alle Inseln gibt der Kanaren-Guide für Planespotter.

Wind prüfen

Nordost-Passat heißt Betriebsrichtung 07: Landungen über Los Abrigos. Dreht der Wind, wechselst du ans Ostende.

Licht und Uhrzeit wählen

Im Sommer nicht zu früh starten, im Winter nicht zu spät bleiben – sonst steht die Sonne in Bahnachse.

Auto oder Fußweg planen

Das Westende erreichst du zu Fuß von Los Abrigos, für die übrigen Plätze ist ein Mietwagen fast unverzichtbar.

Wasser und Sonnenschutz einpacken

An keinem Spot gibt es Schatten oder Versorgung. Die Sonne auf den Kanaren unterschätzt man leicht, auch im Winter.

Kennzeichen notieren

Dutzende gleiche 737 und A320 am Tag – nur mit Kennzeichen hältst du deine Sichtungen später auseinander.

Respektiere Zaun und Sicherheitskräfte

Notausfahrten sind Notausfahrten: Halte sie frei, park nicht davor und klettere nicht auf Zäune oder instabile Steinhaufen. Absperrungen und Anweisungen der Guardia Civil gelten ausnahmslos, und Drohnen haben in Flughafennähe nichts verloren. Was in Spanien rechtlich gilt, fasst der Beitrag Spotten in Spanien zusammen.

Hitzeflimmern, Wind und Kamera

Die größte fotografische Herausforderung in Teneriffa Süd ist nicht die Entfernung, sondern die Luft. Über dem dunklen Asphalt und den Lavaflächen heizt sich die bodennahe Luft schon am Vormittag stark auf. Besonders bei Bildern von rollenden Flugzeugen auf dem Rollweg und bei langen Brennweiten verschwimmen die Konturen. Je flacher dein Blickwinkel über den Boden und je weiter das Motiv entfernt, desto stärker der Effekt. Tipps dagegen sammelt der Beitrag zum Hitzeflimmern.

Für Landungen am Westende reicht häufig ein mittleres Tele, für Starts aus größerer Entfernung oder Detailaufnahmen am Vorfeld brauchst du mehr Brennweite. Der kräftige Passat hat einen Nebeneffekt, den viele unterschätzen: Er rüttelt am Stativ und an langen Objektiven, und er treibt feinen Staub über die Feldwege. Ein Objektivwechsel im Windschatten des Autos schont den Sensor.

Teneriffa Süd passt zu dir, wenn …

  • du im Winter Sonne suchst und dabei viele europäische Airlines sehen willst
  • du Spotten mit einem Strandurlaub im Süden der Insel verbinden möchtest
  • dich eine planbare Betriebsrichtung mit wenig Wartezeit reizt

Bedingt geeignet, wenn …

  • du ohne Mietwagen unterwegs bist – dann bleibt vor allem das Westende
  • du im Hochsommer kommst und Hitze und Flimmern schlecht verträgst

Eher woanders, wenn …

  • du Großraumflugzeuge und Langstrecke suchst
  • du einen offiziellen, ausgebauten Spotterbereich mit Infrastruktur erwartest

Anreise und Orientierung

Der Flughafen liegt an der Südautobahn TF-1, die ihn mit Santa Cruz und den Badeorten im Westen verbindet. Bis Santa Cruz sind es rund 60 Kilometer, nach Los Cristianos etwa 20 Minuten mit dem Auto. Einen Mietwagen übernimmst du am besten direkt am Flughafen.

Mit dem Bus geht es über die Linien des Inselbetriebs Titsa: Die 10 fährt nach Santa Cruz, die 40 nach Los Cristianos und Costa Adeje, die 415 nach El Fraile und San Isidro und nachts die 711. Wer zwischen den beiden Inselflughäfen wechseln will, nimmt die Linie 343, die laut Aena ohne Zwischenhalt in rund 50 Minuten zum Nordflughafen fährt. Die Haltestellen liegen auf der Ankunftsebene des Terminals. Fahrpläne ändern sich – prüf die Zeiten vorher bei Titsa.

Teneriffa Süd im Vergleich

Auf Teneriffa selbst ist der Flughafen Teneriffa Nord die logische Ergänzung: weniger internationale Ferienflieger, dafür viel Binter, Inselverkehr und eine spektakuläre Lage auf dem Hochplateau. Wer mehrere Inseln kombinieren will, findet am Flughafen Gran Canaria einen ähnlichen Verkehrsmix mit dem Strand Ojos de Garza direkt am Anflug. Auf Lanzarote ist der Strand Playa Honda ein Klassiker, und auch der Flughafen Fuerteventura lebt vom selben Ferienpublikum.

Auf dem spanischen Festland und den Balearen sind der Flughafen Málaga und der Flughafen Palma de Mallorca die großen Ferienflughäfen mit ähnlichem Airline-Mix – allerdings mit Schwerpunkt im Sommer. Teneriffa Süd spielt seine Stärken genau dann aus, wenn dort die Saison zu Ende geht. Wie du Spotting und Urlaub sinnvoll verbindest, steht im Beitrag Planespotting im Urlaub.

Jeder Urlaubstag am Zaun zählt

Beiträge mit Flugzeugdaten, Spot-Karte mit Anreise und bestem Licht, Sonnenstand-Planer und eine Community, die deine Kanaren-Bilder sieht – das ist Planetrack. Planetrack startet bald. Die Warteliste findest du unten auf dieser Seite.

Fazit

Teneriffa Süd ist kein Flughafen für Langstrecken-Jäger, sondern einer für Sammler europäischer Airlines. Eine einzige Bahn, ein verlässlicher Passatwind und fast ganzjährig Sonne machen den Betrieb planbar wie an kaum einem anderen Ferienflughafen. Im Winterflugplan kommt dazu eine Airline-Vielfalt, die du um diese Jahreszeit im Mittelmeerraum kaum findest.

Den Unterschied zwischen einem guten und einem sehr guten Spottertag machen auch hier dieselben Dinge: Wind prüfen, die Tageszeit passend zum Licht wählen und genug Wasser einpacken. Wer das beherzigt, hat am Zaun zwischen Los Abrigos und El Médano einen der entspanntesten Spotterplätze Spaniens.

Kurzfazit

TFS ist der Ferienflughafen Teneriffas mit einer Bahn und fast immer Betriebsrichtung 07. Ohne offiziellen Spotterbereich, aber mit vielen Plätzen am Zaun – am besten im Winterflugplan, mit Mietwagen, Sonnenschutz und Blick auf den Wind.

Zusammenfassung

  • Teneriffa Süd ist ein reiner Urlaubsflughafen: Rund um das Jahr bringen Charter- und Billigflieger Gäste an die Strände im Süden der Insel.
  • Die einzige Bahn und der beständige Passat machen den Betrieb vorhersagbar – meist landen die Flugzeuge aus Westen kommend auf der 07.
  • Einen offiziellen Besucherbereich gibt es nicht; Spotter nutzen Feldwege, kleine Hügel und Notausfahrten entlang des Zauns.
  • Die beste Zeit ist der Winterflugplan: mehr Airlines, mehr Skandinavier, weicheres Licht und weniger Hitzeflimmern.

Häufige Fragen

Was sind die Codes des Flughafens Teneriffa Süd?

Der IATA-Code ist TFS, der ICAO-Code GCTS. Das „GC“ am Anfang steht für die Kanarischen Inseln – auch Gran Canaria (GCLP), Lanzarote (GCRR) und Teneriffa Nord (GCXO) beginnen damit.

Wie viele Start- und Landebahnen hat Teneriffa Süd?

Eine: die Bahn 07/25 mit 3.200 Metern Länge und 45 Metern Breite. Eine zweite Bahn ist seit Jahren in der Diskussion und in Planungsunterlagen enthalten, gebaut ist sie bislang nicht.

Was ist der Unterschied zwischen Teneriffa Süd und Teneriffa Nord?

Teneriffa Süd (TFS) liegt an der trockenen Südküste und wickelt den Großteil des internationalen Ferienverkehrs ab. Teneriffa Nord (TFN) ist der frühere Flughafen Los Rodeos bei La Laguna auf über 600 Metern Höhe; dort laufen vor allem Inselflüge und Verbindungen zum spanischen Festland. Die Titsa-Linie 343 verbindet beide Flughäfen ohne Zwischenhalt.

Gibt es am Flughafen Teneriffa Süd eine Aussichtsterrasse?

Nein. Aena bietet in Teneriffa Süd keinen offiziellen Besucherbereich an. Spotter stehen an Feldwegen und kleinen Erhebungen entlang des Zauns, etwa am Westende bei Los Abrigos oder an der Nordseite der Bahn. Feste Einrichtungen, Schatten oder Toiletten gibt es dort nicht.

Welche Betriebsrichtung gilt meistens?

Meist die 07. Der Passatwind weht auf den Kanaren überwiegend aus Nordost, deshalb landen die Flugzeuge in der Regel von Westen kommend und starten Richtung Nordosten über das Meer. Dreht der Wind, wird auf der 25 geflogen – das kann auch kurzfristig passieren.

Wann ist die beste Zeit zum Spotten in Teneriffa Süd?

Viele Spotter empfehlen den Winterflugplan, grob von Mitte Oktober bis in den Januar. Dann kommen mehr Airlines aus Skandinavien und Mitteleuropa, das Licht ist weicher und das Hitzeflimmern schwächer. Im Sommer prägen vor allem britische und irische Ferienflieger das Bild.

Wie komme ich ohne Auto zum Flughafen?

Mit den Bussen von Titsa: Linie 10 aus Santa Cruz, Linie 40 aus Los Cristianos und Costa Adeje, Linie 415 aus El Fraile und San Isidro, nachts die 711. Die Haltestelle liegt an der Ankunftsebene. Zu den Spotterplätzen am Westende läufst du von Los Abrigos aus, für die übrigen brauchst du ein Auto.

Hatte die Flugzeugkatastrophe von 1977 etwas mit Teneriffa Süd zu tun?

Nicht direkt. Die Kollision zweier Boeing 747 ereignete sich am 27. März 1977 auf dem Flughafen Los Rodeos im Norden. Der Südflughafen war damals schon im Bau und ging im Herbst 1978 in Betrieb. Die Hintergründe erklärt der Beitrag zur Flugzeugkatastrophe von Teneriffa.

Sichtungen rund um Flughafen Teneriffa Süd sammeln

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Passende Airlines

Die Fluggesellschaften dazu – mit IATA- und ICAO-Code, Rufzeichen und Lackierung.

FR / RYR

Ryanair

Europas größte Low-Cost-Airline aus Irland: fast reine Boeing-737-Flotte, Punkt-zu-Punkt-Verkehr statt Drehkreuz und mehrere Schwestergesellschaften, die unter Ryanair-Flugnummern fliegen.

LS / EXS

Jet2.com

Britischer Ferienflieger aus Leeds: Boeing 737 und Airbus A321neo, 14 Basen im Vereinigten Königreich, enge Verzahnung mit dem Reiseveranstalter Jet2holidays – und ein Rufzeichen, das an die Frachtvergangenheit erinnert.

U2 / EZY

easyJet

Die orange Low-Cost-Airline aus Luton: ausschließlich Airbus der A320-Familie, Basen in ganz Europa und drei Gesellschaften unter einer Marke – mit britischen, österreichischen und Schweizer Kennzeichen.

BY / TOM

TUI Airways

Der britische Ferienflieger der TUI Group: größte Airline im TUI-Verbund, Boeing 737 auf der Kurz- und Mittelstrecke, Boeing 787 auf der Langstrecke und eine Geschichte, die bei Britannia Airways beginnt.

X3 / TUI

TUIfly

Der Ferienflieger des TUI-Konzerns aus Hannover: reine Boeing-737-Flotte, Basen an fünf deutschen Flughäfen und eine Geschichte, die 1973 als Hapag-Lloyd Flug begann.

DY / NOZ

Norwegian Air Shuttle

Die skandinavische Low-Cost-Airline aus Fornebu bei Oslo: reine Boeing-737-Flotte, rote Nase, Porträts berühmter Persönlichkeiten am Leitwerk – und seit 2024 mit Widerøe unter einem Dach.

W6 / WZZ

Wizz Air

Ungarns Low-Cost-Airline aus Budapest: reine Airbus-Flotte mit Schwerpunkt A321neo, drei Gesellschaften mit HA-, 9H- und G-Kennzeichen und ein Netz, das von Mittel- und Osteuropa bis in den Nahen Osten reicht.

NT / IBB

Binter Canarias

Die Airline der Kanarischen Inseln: ATR-Turboprops im Inselhüpfer-Takt, Embraer E195-E2 für Festland, Madeira und Westafrika – und Flugzeuge mit Namen aus dem kanarischen Alltag.

DE / CFG

Condor

Einer der bekanntesten deutschen Ferienflieger: Condor fliegt ab Frankfurt und weiteren deutschen Flughäfen zu Urlaubszielen auf Kurz-, Mittel- und Langstrecke.

BA / BAW

British Airways

Die britische Netzwerk-Airline aus London: 1974 aus BOAC und BEA entstanden, Drehkreuz Heathrow, Teil der IAG, Gründungsmitglied von oneworld und mit A380, 777 und 787 eine der vielfältigsten Langstreckenflotten Europas.

EI / EIN

Aer Lingus

Irlands Netzwerk-Airline mit Drehkreuz Dublin: gegründet 1936, seit 2015 Teil der IAG, ohne Allianz – und mit A321LR und A321XLR einer der spannendsten Single-Aisle-Betreiber über dem Nordatlantik.

VY / VLG

Vueling

Die Low-Cost-Airline aus Barcelona gehört zur IAG: eine Flotte aus der kompletten Airbus-A320-Familie, ein zweites Drehkreuz in Rom und eine Boeing-Bestellung, die das einheitliche Bild aufbricht.

AC / ACA

Air Canada

Kanadas größte Airline und Gründungsmitglied der Star Alliance: Drehkreuze in Toronto, Montréal und Vancouver, eine gemischte Airbus-Boeing-Flotte und ein auffälliges schwarzes Leitwerk mit rotem Ahornblatt.

UA / UAL

United Airlines

Die US-Netzwerk-Airline mit dem Globus am Leitwerk: Wurzeln bis 1926, Sitz in Chicago, Gründungsmitglied der Star Alliance und in Europa vor allem mit 767, 777 und 787 unterwegs.

Typische Flugzeuge

Flugzeugtyp

Boeing 737-800

Das Arbeitspferd der Kurz- und Mittelstrecke: Die 737-800 ist die meistgebaute Version der 737 Next Generation und an vielen Flughäfen Europas ein Dauergast.

Flugzeugtyp

Boeing 737 MAX 8

Große LEAP-Triebwerke mit gezackten Gondelkanten, gegabelte Flügelspitzen und ein neu geformtes Heck: Die 737 MAX 8 ist die vierte Generation von Boeings Bestseller. So trennst du sie sicher von der 737-800.

Flugzeugtyp

Airbus A320 (ceo)

Der Jet, mit dem Airbus den Kurzstreckenmarkt umgekrempelt hat: Die A320 der ersten Generation ist seit 1988 im Dienst und noch immer an fast jedem Flughafen zu sehen. So erkennst du sie und ihre Varianten.

Flugzeugtyp

Airbus A320neo

Die Neuauflage des Bestsellers: Die A320neo kombiniert die bewährte A320-Zelle mit einer neuen Triebwerksgeneration und ist heute an fast jedem großen Flughafen zu sehen.

Flugzeugtyp

Airbus A321 (ceo)

Der lange Airbus aus Hamburg: Die A321ceo ist der gestreckte Ableger der A320 und seit 1994 bei Lufthansa im Einsatz. Vier Türpaare und schlanke Proportionen verraten sie – so erkennst du sie sicher.

Flugzeugtyp

Airbus A321neo

Der lange Bruder der A320neo: Die A321neo ist der größte Jet der Familie und fliegt als LR und XLR sogar über den Atlantik. So erkennst du sie und ihre Varianten.

Flugzeugtyp

ATR 72-600

Hochdecker, T-Leitwerk, zwei sechsblättrige Propeller und ein Rumpf, der fast auf dem Vorfeld aufsitzt: Die ATR 72-600 gehört zu den erfolgreichsten Regional-Turboprops unserer Zeit. So erkennst du sie und so findest du sie.

Spotting-Spots rund um Flughafen Teneriffa Süd

Spots, an denen du die passenden Flugzeuge regelmäßig vor die Linse bekommst – mit Standpunkten, Lichtzeiten und Koordinaten.

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Planetrack Redaktion

Diese Datenbank beschreibt Flughäfen, Flugzeughersteller, Airline-Gruppen, Allianzen und Luftfahrtmuseen. Eigentümer, Beteiligungen und Mitgliedschaften ändern sich laufend – gesicherte Angaben stehen im Steckbrief, alles Veränderliche ist als solches gekennzeichnet. Die einzelnen Fluggesellschaften findest du in der Airline-Datenbank.

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