Das Wichtigste in Kürze
- IATA LAS, ICAO KLAS: Flughafen der Glücksspielmetropole, 2025 mit rund 55 Millionen Passagieren nach dem Rekordjahr 2024.
- Vier Pisten in zwei Paaren: Ost-West und Nord-Süd, dazu mit der 08L/26R eine der längsten zivilen Pisten der USA.
- Southwest-Land: Southwest hält über 40 Prozent der Passagiere, dazu Basen von Allegiant, Frontier und JSX.
- Besonderheiten: Spielautomaten im Terminal, die weißen Janet-737 der US Air Force und viel Businessjet-Verkehr.
- Spotter-freundlich: Die offizielle Viewing Area an der Sunset Road liegt auf der Südseite mit der Sonne im Rücken.
Inhaltsverzeichnis
- 1.Steckbrief
- 2.Tätigkeitsfelder
- 3.Struktur & Marken
- 4.Geschichte im Zeitraffer
- 5.Was du als Spotter wissen solltest
- 6.Stärken und Schwächen
- 7.Vom Alamo Field zum Wüstendrehkreuz
- 8.Pisten, Terminals und Besonderheiten
- 9.Wer in Las Vegas fliegt
- 10.Verkehrsentwicklung
- 11.Spotting in Las Vegas
- 12.Anreise
- 13.Las Vegas im Vergleich
- 14.Fazit
- 15.Häufige Fragen
Steckbrief
| IATA-Code | LAS |
|---|---|
| ICAO-Code | KLAS |
| Betreiber | Clark County Department of Aviation – der Flughafen gehört dem Clark County im Bundesstaat Nevada |
| Lage | Im gemeindefreien Gebiet Paradise, rund 8 km südlich von Downtown Las Vegas, unmittelbar südöstlich des Las Vegas Strip |
| Fläche und Höhe | Rund 1.130 Hektar, etwa 665 m über dem Meer |
| Start- und Landebahnen | Zwei Ost-West-Bahnen 08L/26R (4.522 m) und 08R/26L (3.208 m) sowie zwei Nord-Süd-Bahnen 01L/19R und 01R/19L (je rund 2.978 m) |
| Passagierterminals | Terminal 1 mit den Concourses A, B und C, Satellit Concourse D und Terminal 3 mit den E-Gates und der internationalen Ankunft; Terminal 2 wurde 2016 abgerissen |
| Wichtigste Airline | Southwest Airlines mit über 40 Prozent Marktanteil; Betriebsbasen außerdem von Allegiant Air, Frontier Airlines und JSX |
| Verkehr 2025 | Rund 55 Mio. Passagiere und etwa 587.000 Starts und Landungen (Rekordjahr 2024: rund 58,4 Mio. Passagiere) |
| Eröffnung | 1942 als Alamo Field gebaut, Flugbetrieb ab Januar 1943; seit Dezember 1948 Verkehrsflughafen, seit Dezember 2021 Harry Reid International Airport |
| Besonderheiten | Spielautomaten in den Terminals, eigenes Terminal für die Janet-Flüge der US Air Force, Hubschrauber-Terminals für Rundflüge |
| Spotting | Offizielle Aircraft Viewing Area an der Sunset Road auf der Südseite, daneben der Sunset Park |
| Offizielle Website | www.harryreidairport.com |
Tätigkeitsfelder
Struktur & Marken
Geschichte im Zeitraffer
Flughafen Las Vegas Harry Reid (LAS) aus Spotter-Sicht
Deine Checkliste für Flughafen Las Vegas Harry Reid (LAS)
- Eine Southwest-737 bei der Landung auf der 26L von der Viewing Area aus fotografiert
- Eine weiße Janet-737 mit roter Zierlinie auf dem Weg in die Wüste erwischt
- Eine Allegiant- und eine Frontier-Maschine mit Tiermotiv am Leitwerk notiert
- Einen Langstreckenjet aus Europa oder Asien an Terminal 3 gesehen
- Einen großen Businessjet beim Rollen zu den privaten Abfertigern entdeckt
- Einen Start auf der 08L/26R mitgenommen, einer der längsten zivilen Pisten der USA
- Einen Hubschrauber mit Touristen auf dem Weg über den Strip gesehen
- Das Kennzeichen jeder Sichtung notiert – bei US-Maschinen beginnt es mit N
Stärken und Schwächen
Das spricht dafür
- Offizielle Viewing Area mit Parkplatz – an US-Großflughäfen keine Selbstverständlichkeit
- An der Südseite steht die Sonne fast den ganzen Tag im Rücken
- Sehr dichter Verkehr mit weit über tausend Bewegungen am Tag
- Ungewöhnlicher Mix aus Low-Cost-737, Langstrecke, Bizjets, Hubschraubern und Janet
- Fast immer trockenes, klares Wüstenwetter
- Gut mit Los Angeles und San Francisco zu einer Spotting-Reise kombinierbar
Wo es hakt
- Hoher Zaun mit Stacheldraht – ohne Leiter wird es schwierig
- Im Sommer regelmäßig über 40 Grad und starkes Hitzeflimmern ab dem späten Vormittag
- Kaum Schatten an der Viewing Area selbst
- Die Öffnungszeiten der Viewing Area wurden schon mehrfach geändert
- Der Großraumanteil ist deutlich kleiner als an LAX oder SFO
Las Vegas ist die Stadt der Superlative, und ihr Flughafen passt ins Bild. Mitten in der Wüste, direkt hinter den Hotels am Südende des Strip, landen die Maschinen im Minutentakt. Am Gate klimpern Spielautomaten, auf der Westseite starten weiße 737 ohne Airline-Namen zu geheimen Militäranlagen, und Hubschrauber schwärmen über den Strip. Harry Reid International Airport, bis 2021 als McCarran bekannt, ist einer der verkehrsreichsten Flughäfen der USA. Für Spotter ist er einer der angenehmsten: Es gibt einen offiziellen Spotterplatz, und dort hast du die Sonne den ganzen Tag im Rücken.
Dein Vegas-Logbuch
Mit Planetrack hältst du jede Sichtung mit Foto, Typ, Kennzeichen, Airline, Flughafen und Spot fest, von der Southwest-737 bis zur Janet-Maschine. Die App startet bald, die Anmeldung zur Warteliste findest du unten auf dieser Seite.
Vom Alamo Field zum Wüstendrehkreuz
Angefangen hat alles mit einem Fluglehrer. George Crockett legte 1942 südlich der damals noch kleinen Stadt das Alamo Field an, im Januar 1943 startete dort der Flugbetrieb. Es gab drei Schotterpisten, eine Flugschule und ein bescheidenes Abfertigungsgebäude. Den Linienverkehr wickelte Las Vegas zu dieser Zeit noch über einen anderen Platz im Norden ab.
Das änderte sich nach dem Krieg. Das Clark County kaufte das Feld, die Airlines zogen um, und im Dezember 1948 bekam der Flughafen den Namen McCarran Field, nach dem Senator Pat McCarran aus Nevada. Mit dem Aufstieg der Casinostadt wuchs der Flughafen. 1960 brachte United Airlines die ersten Jets im Liniendienst nach Las Vegas, 1963 ging ein neues Terminal in Betrieb. Aus ihm hat sich das heutige Terminal 1 entwickelt.
Ausbau in Etappen
Der Flughafen wuchs in Schüben mit dem Tourismus. 1974 kamen die Concourses A und B dazu, die Pisten wurden verlängert. 1985 folgten ein neues Zentralgebäude, der Concourse C und das erste automatische Personen-Transportsystem. 1991 eröffnete ein eigenes Charter- und Internationales Terminal, später Terminal 2 genannt. 1998 gingen die ersten beiden Flügel des Satelliten Concourse D in Betrieb, der dritte folgte 2005, der vierte 2008.
Der bislang größte Schritt war Terminal 3, eröffnet 2012. Es ersetzte das alte Terminal 2 im internationalen Verkehr und wickelt bis heute die Ankünfte aus dem Ausland ab. Terminal 2 wurde 2016 abgerissen. Ende der 1980er- und Anfang der 1990er-Jahre war America West Airlines aus Phoenix die größte Airline in Las Vegas und betrieb hier ein Nachtdrehkreuz. America West ging später in US Airways auf, die das Nachtdrehkreuz 2008 schloss. Den Ton gibt seit Ende der 1990er-Jahre Southwest an.
Aus McCarran wird Harry Reid
Im Februar 2021 beschloss das Clark County, den Flughafen umzubenennen. Namensgeber ist Harry Reid, der frühere Senator aus Nevada und langjährige Mehrheitsführer der Demokraten im US-Senat. Der neue Name gilt seit Dezember 2021. An den Codes änderte sich nichts: Es bleibt bei LAS und KLAS. In älteren Spotterberichten, Fotodatenbanken und Flugplänen liest du deshalb oft noch „McCarran“. Gemeint ist derselbe Flughafen.
Pisten, Terminals und Besonderheiten
Das Gelände liegt im gemeindefreien Gebiet Paradise, rund acht Kilometer südlich von Downtown Las Vegas, und grenzt im Westen fast direkt an den Strip. Der Flughafen umfasst gut 1.100 Hektar auf rund 665 Metern Höhe. Diese Höhe spielt im Sommer eine Rolle: Dünne, heiße Luft verlängert die Startstrecken spürbar.
Vier Pisten in zwei Paaren
Die vier Bahnen bilden zwei Parallelpaare, die sich kreuzen. Im Süden des Geländes liegen die Ost-West-Bahnen, quer dazu die beiden Bahnen in Nordnordost-Südsüdwest-Richtung. In US-Dokumenten stehen die Bezeichnungen ohne führende Null, also etwa 8L/26R.
| Bahn | Länge | Lage | Hinweis für Spotter |
|---|---|---|---|
| 08L/26R | 4.522 m | Ost-West, nördliche Bahn des Paares | Eine der längsten zivilen Pisten der USA, wichtig für schwere Starts bei Hitze |
| 08R/26L | 3.208 m | Ost-West, südliche Bahn nahe der Sunset Road | Aufsetzzone der 26L direkt vor der Viewing Area |
| 01L/19R | 2.978 m | Nord-Süd, westlich | Anflug auf die 19er-Bahnen von Norden über die Stadt |
| 01R/19L | 2.978 m | Nord-Süd, östlich | Parallele zur 01L/19R, Anflüge mit dem Strip im Hintergrund möglich |
Welche Bahnen gerade aktiv sind, hängt vom Wind ab. Für die Viewing Area ist der Idealfall die Landung auf der 26L, also Betrieb mit Anflug von Osten. Bei anderen Konstellationen verlagert sich das Geschehen, und Spots im Norden an der Tropicana Avenue werden interessanter. Wie du Wind und Betriebsrichtung vorab einschätzt, erklärt der Beitrag Betriebsrichtung am Flughafen verstehen.
Zwei Terminals und ein Satellit
Im Passagierbetrieb sind heute zwei Terminals in Betrieb. Terminal 1 umfasst die Concourses A, B und C. Terminal 3 hat die E-Gates und wickelt die internationalen Ankünfte ab. Dazwischen liegt der Satellit Concourse D, der sowohl aus Terminal 1 als auch aus Terminal 3 erreichbar ist und ebenfalls internationale Flüge annehmen kann. Insgesamt hat LAS rund 110 Gates. Drei kurze Bahnlinien auf der Luftseite verbinden Terminal 1 mit den Concourses C und D sowie Terminal 3 mit dem Concourse D.
Licht und Wind vorab prüfen
In der Wüste ändert sich der Wind manchmal schnell, und mit ihm die aktiven Pisten. Mit Planetrack siehst du Wetter, Wind und Pisten am Flughafen auf einen Blick und planst mit dem Sonnenstand-Planer, wann das Licht auf die Landebahn fällt. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.
Spielautomaten, Hubschrauber und ein Museum
In welchem anderen Flughafen klingeln am Gate die Slot Machines? Das Glücksspielrecht von Nevada erlaubt Spielautomaten auch in den Terminals. Las Vegas und Reno-Tahoe sind damit die einzigen Flughäfen der USA, an denen du vor dem Boarding noch spielen kannst. Viele Besucher halten das für ein Klischee, bis sie es selbst sehen.
Weniger bekannt ist das Howard W. Cannon Aviation Museum. Es zeigt in Terminal 1 und im Concourse D Ausstellungsstücke zur Luftfahrtgeschichte Südnevadas, frei zugänglich für Passagiere. Am Rand des Geländes betreiben die Rundflug-Unternehmen Maverick, Papillon und Sundance eigene Hubschrauber-Terminals. Von dort starten die Flüge über den Strip und zum Grand Canyon. Den ständigen Hubschrauberverkehr siehst du von fast jedem Punkt rund um den Flughafen.
Wer in Las Vegas fliegt
LAS ist ein Freizeitflughafen durch und durch. Die meisten Passagiere kommen für ein paar Tage Casino, eine Show, eine Messe oder ein Sportevent und fliegen dann wieder nach Hause. Die Umsteigequote ist entsprechend niedrig, das Netz ist von Punkt-zu-Punkt-Verbindungen geprägt. Low-Cost- und Leisure-Airlines haben deshalb ein besonderes Gewicht.
Southwest und die Low-Cost-Airlines
Southwest Airlines ist seit Ende der 1990er-Jahre die dominierende Airline in Las Vegas. Laut Flughafenstatistik entfielen zuletzt gut 40 Prozent der Passagiere auf Southwest. Am Zaun bedeutet das: Boeing 737 in allen aktuellen Varianten, von der 737-700 über die 737-800 bis zur 737 MAX 8. Wie du die Generationen auseinanderhältst, zeigt der Beitrag Boeing 737 Original, Classic, NG und MAX unterscheiden.
Weit hinter Southwest folgen die großen Netzwerk-Airlines Delta, United und American mit jeweils rund acht bis zehn Prozent. Dazu kommt Frontier Airlines mit ihrer Airbus-Flotte und den Tiermotiven am Seitenleitwerk. Frontier unterhält in Las Vegas eine Basis, ebenso Allegiant Air, die ihren Sitz in der Region hat und viele kleinere Städte direkt mit Las Vegas verbindet. Bis Anfang Mai 2026 zählte auch Spirit Airlines mit ihren gelben Airbus-Jets zu den größten Anbietern in Las Vegas, dann stellte sie den Flugbetrieb ein. Alaska Airlines verbindet Las Vegas mit der Westküste und dem Nordwesten.
Eine Besonderheit ist JSX. Die Airline fliegt vor allem Embraer-Regionaljets mit Abfertigung abseits der großen Terminals, eher wie ein Privatflug. Auch JSX hat eine Basis in Las Vegas.
| Airline | Rolle in LAS (Stand 2026) | Typisches Flugzeugbild |
|---|---|---|
| Southwest | Mit Abstand größte Airline, über 40 Prozent Marktanteil | Boeing 737-700, 737-800, 737 MAX 8 |
| Delta, United, American | Netzwerk-Airlines mit Zubringern zu ihren Drehkreuzen | A320-Familie, Boeing 737, gelegentlich Großraumjets |
| Frontier | Basis, Ultra-Low-Cost | Airbus A320neo und A321neo |
| Allegiant | Basis, Leisure-Low-Cost | Überwiegend Airbus A320-Familie |
| Spirit | Bis Mai 2026 Ultra-Low-Cost, Flugbetrieb eingestellt | Airbus A320-Familie in Gelb, nur noch auf älteren Fotos |
| JSX | Basis, Semi-Private | Vor allem Embraer-Regionaljets |
Langstrecke nach Europa, Kanada, Mexiko und Asien
Das internationale Angebot ist kleiner als in Los Angeles, aber es wächst und bringt Großraumjets an den Zaun. Mit Stand Herbst 2026 fliegen laut Flugplänen unter anderem British Airways und Virgin Atlantic nach London und KLM nach Amsterdam. Aus dem deutschsprachigen Raum kommen Condor und Discover Airlines aus Frankfurt sowie Edelweiss aus Zürich, teils nur saisonal. Korean Air verbindet Las Vegas mit Seoul.
Dazu kommt ein starker Nachbarschaftsverkehr. Aus Kanada fliegen Air Canada und WestJet, unter anderem aus Toronto, Vancouver und Calgary. Aus Mexiko kommen Aeroméxico und Volaris, etwa aus Mexiko-Stadt und Guadalajara. Bei den Langstrecken siehst du Typen wie die Boeing 787-9 oder den Airbus A330-900. Welche Airline gerade welches Gerät schickt, ändert sich mit jedem Flugplanwechsel. Prüf vor deinem Besuch die Ankunftstafel.
Den Langstreckenjet nicht verpassen
Richte Sichtungs-Alarme für Kennzeichen, Typen, Airlines und Special Liveries ein, und Planetrack benachrichtigt dich bei Anflug und Landung in Las Vegas. Die App startet bald – trag dich unten in die Warteliste ein.
Bizjets, Fracht und Janet
Kaum ein Flughafen dieser Größe hat so viel Privatverkehr. Bei Boxkämpfen, Messen, dem Formel-1-Rennen oder Großereignissen wie dem Super Bowl 2024 stehen die Vorfelder der privaten Abfertiger voll mit Businessjets. Für die Allgemeine Luftfahrt betreibt das County zusätzlich die Flughäfen North Las Vegas (VGT) und Henderson Executive (HND). Henderson wird ausdrücklich als Alternative zu LAS für Privatflüge vermarktet. Tipps zur Bestimmung der Typen gibt der Beitrag Businessjets spotten.
Fracht spielt in Las Vegas eine kleine Rolle. 2025 wurden laut Flughafenstatistik rund 214 Millionen Pfund umgeschlagen, das sind knapp 100.000 Tonnen. Zum Vergleich: An LAX sind es rund zwei Millionen Tonnen. Ein Teil davon fliegt im Bauch der Passagierjets mit, Frachter wie die von FedEx und UPS sind seltener als an den großen Frachtdrehkreuzen.
Ein echtes Highlight ist Janet. So heißt nach dem Rufzeichen eine Flotte der US Air Force, die Personal zu abgeschirmten Anlagen in Nevada und Kalifornien fliegt, darunter Groom Lake und die Tonopah Test Range. Betrieben wird sie von einem zivilen Auftragnehmer. Die Boeing 737-600 sind weiß und bis auf eine rote Linie auf Fensterhöhe weitgehend unbeschriftet. Sie starten von einem eigenen Terminal auf der Westseite des Flughafens und nutzen die normalen Pisten. Von öffentlichen Spots aus kannst du sie bei Start und Landung sehen. Zur Flotte gehören laut verfügbaren Angaben auch einige Beechcraft-Turboprops.
Verkehrsentwicklung
Las Vegas hängt stärker als die meisten Flughäfen am Tourismus, und das zeigen die Zahlen. 2023 zählte LAS rund 57,6 Millionen Passagiere, 2024 mit etwa 58,4 Millionen so viele wie nie zuvor. 2025 ging der Verkehr um knapp sechs Prozent auf rund 55 Millionen zurück, die Zahl der Starts und Landungen sank von etwa 614.000 auf rund 587.000. Auch so bleibt LAS einer der verkehrsreichsten Flughäfen der USA. Im Schnitt sind das weit über tausend Bewegungen am Tag.
Für dich am Zaun heißt das: Langeweile kommt kaum auf. Weil kaum umgestiegen wird, fehlen die ausgeprägten Umsteigewellen großer Drehkreuze, und an einem guten Spottertag ist eigentlich immer etwas los.
Spotting in Las Vegas
Was viele US-Großflughäfen nicht bieten, hat Las Vegas: einen offiziellen Spotterplatz. Dazu kommen ein paar inoffizielle Standorte, je nach Betriebsrichtung. Den ausführlichen Guide mit allen Standorten, Licht-Tabelle und Checkliste findest du im Beitrag Planespotting in Las Vegas.
Die Aircraft Viewing Area an der Sunset Road
Die Aircraft Viewing Area liegt an der Sunset Road auf der Südseite des Flughafens, gegenüber der Aufsetzzone der 26L. Bei Betrieb mit Anflug von Osten setzen die Maschinen direkt vor dir auf, Starts auf der parallelen 26R siehst du im Hintergrund. Da du nach Norden schaust, steht die Sonne tagsüber in deinem Rücken. Das ist die bequemste Lichtsituation, die ein Flughafen bieten kann.
Die Fläche hat einen kleinen Parkplatz. Sie war ab 2020 längere Zeit geschlossen und öffnete Ende Juni 2022 wieder. Die Öffnungszeiten wurden seither saisonal angepasst. Verlass dich nicht auf alte Angaben, sondern prüf den aktuellen Stand beim Betreiber. Größtes Hindernis ist der hohe Zaun mit Stacheldraht. Viele Spotter bringen deshalb eine Leiter mit. Halte Abstand zum Zaun und achte auf Hinweise vor Ort. Worauf du dabei generell achten solltest, steht im Beitrag Leiter, Tritt und Stativ am Flughafenzaun.
Direkt nebenan liegt der Sunset Park mit Rasenflächen und Bäumen. Dort kannst du in der Mittagspause im Schatten sitzen und den Verkehr weiter beobachten.
Weitere Standorte
Je nach Betriebsrichtung lohnen sich andere Ecken. Im Norden des Flughafens, an der Tropicana Avenue und der Paradise Road, liegt der Anflug auf die 19er-Bahnen. Wenn diese aktiv sind, kommen die Maschinen tief vor der Kulisse der Hotels herein. Die Straßen sind allerdings stark befahren. Hotelzimmer in höheren Etagen am Südende des Strip blicken auf den Flughafen, und vom oberen Deck der Parkhäuser siehst du Gates und Vorfeld. Bleib immer auf öffentlich zugänglichen Flächen und halte dein Setup klein.
Viewing Area prüfen
Kontrolliere vor der Fahrt, ob die Fläche geöffnet ist und welche Zeiten gerade gelten.
Betriebsrichtung checken
Landungen auf der 26L sind ideal für die Südseite. Bei anderem Betrieb lohnt eher der Norden an der Tropicana Avenue.
Früh starten
Morgens sind Luft und Licht am besten. Ab dem späten Vormittag verwischt Hitzeflimmern die Details.
Mittags in den Schatten
Pausier im Sunset Park, sortier deine Fotos und komm am späten Nachmittag zurück.
Kennzeichen notieren
Bei Hunderten Southwest-737 ist das Kennzeichen der einzige Weg, deine Sichtungen sauber zu trennen.
Licht, Hitze und Ausrüstung
Las Vegas liegt auf rund 36 Grad Nord. Die Sonne steht mittags deutlich höher als in Mitteleuropa, im Hochsommer fast senkrecht. Die schönsten Bilder entstehen deshalb am Vormittag und am späten Nachmittag. Mehr zur Planung steht im Beitrag zum Sonnenstand am Fotospot.
Der eigentliche Gegner ist die Hitze. Im Sommer sind über 40 Grad keine Seltenheit, an der Viewing Area gibt es kaum Schatten. Über dem heißen Asphalt flimmert die Luft, lange Brennweiten verlieren dann jede Schärfe. Wie du das umgehst, erklärt Hitzeflimmern vermeiden. Wasser, Kopfbedeckung und Sonnenschutz sind Pflicht. Tipps dazu gibt Planespotting im Sommer. Als Objektiv reicht ein Telezoom im Bereich 100 bis 400 Millimeter, für Landungen auf der 26L kommst du auch mit weniger aus.
Spotten in den USA
Fotografieren von öffentlichem Grund ist in den USA grundsätzlich erlaubt, auch an Flughäfen. Polizei und Sicherheitsdienste fragen bei großen Objektiven aber gelegentlich nach. Bleib freundlich, erklär dein Hobby und betritt keine Sperrflächen. Am Janet-Terminal hast du nichts verloren, und Drohnen sind rund um einen Großflughafen tabu. Details stehen in Planespotting in den USA und in Spotten im Ausland.
Anreise
Las Vegas ist eine Autostadt, und auch der Flughafen ist vor allem auf Autos ausgelegt. Von Norden erreichst du ihn über die Paradise Road und die Russell Road, von Süden über den Airport Connector vom Las Vegas Beltway. Das Mietwagenzentrum liegt einige Kilometer vom Terminal entfernt und ist per Shuttlebus angebunden. Zwischen Terminal 1 und Terminal 3 pendeln ebenfalls Busse, dazu fährt eine öffentliche Buslinie der regionalen Verkehrsbehörde RTC zum Flughafen.
Für die Viewing Area an der Sunset Road ist ein Mietwagen die bequemste Lösung. Du brauchst ihn ohnehin, wenn du Leiter, Wasser und Kühlbox mitnehmen willst. Wie du eine Spotting-Reise in die USA insgesamt planst, steht in den Tipps für eine Spotting-Reise in die USA.
Las Vegas im Vergleich
Im Südwesten der USA ist Las Vegas der klassische Partner von Los Angeles. Die beiden Flughäfen ergänzen sich gut. An LAX dominieren Großraumjets aus Asien und Ozeanien, berühmte Spots wie der In-N-Out Burger und Imperial Hill und das Theme Building. In Las Vegas bekommst du dafür einen offiziellen Spotterplatz, mehr Low-Cost-Verkehr und Exoten wie Janet. Der Flughafen San Francisco rundet eine Westküsten-Tour ab, und wer Flugzeuge auch am Boden mag, plant das Pima Air & Space Museum in Tucson ein.
Mit den großen Umsteigeknoten wie dem Flughafen Atlanta, dem Flughafen Dallas/Fort Worth oder dem Flughafen Chicago O’Hare ist Las Vegas kaum zu vergleichen. Dort steigen die Passagiere um, hier steigen sie aus. Das macht LAS zu einem der größten reinen Ziel-Flughäfen des Landes.
Las Vegas passt zu dir, wenn …
- du einen offiziellen Spot mit Sonne im Rücken suchst
- du viel Verkehr in kurzer Zeit sehen willst
- dich Exoten wie Janet und große Businessjets reizen
Bedingt geeignet, wenn …
- du im Hochsommer reist und Hitze schlecht verträgst
- du ohne Mietwagen unterwegs bist
Eher woanders, wenn …
- du vor allem Großraumjets und internationale Airlines suchst
- du große Frachter in Serie sehen willst
Jeder Tag in Las Vegas zählt
Beiträge mit Flugzeugdaten, Spot-Karte mit Anreise, bestem Licht und Community-Fotos, Sonnenstand-Planer und Sichtungs-Alarme in einer App – das ist Planetrack. Planetrack startet bald. Die Warteliste findest du unten auf dieser Seite.
Fazit
Harry Reid International ist ein Flughafen, der zur Stadt passt: laut, dicht getaktet, ein bisschen verrückt. Southwest beherrscht das Vorfeld mit der 737, dazwischen mischen sich Frontier, Allegiant, JSX, die großen Netzwerk-Airlines und eine Handvoll Langstreckenjets aus Europa, Kanada, Mexiko und Asien. Für den besonderen Kick sorgen die Janet-737, Businessjets und die Hubschrauber über dem Strip.
Für Spotter ist Las Vegas einer der angenehmsten Großflughäfen der USA. Die Viewing Area an der Sunset Road ist offiziell, die Sonne steht im Rücken, und Langeweile kommt bei weit über tausend Bewegungen am Tag nicht auf. Wer die Hitze ernst nimmt, eine Leiter mitbringt und vorher die Öffnungszeiten prüft, kommt mit einer prall gefüllten Speicherkarte zurück.
Kurzfazit
LAS ist der Freizeitflughafen der USA schlechthin und die Hochburg von Southwest. Viewing Area an der Sunset Road ansteuern, vormittags und am späten Nachmittag fotografieren und Janet im Blick behalten, dann lohnt sich der Abstecher in die Wüste.
Zusammenfassung
- Harry Reid International ist ein reiner Freizeitflughafen mitten in der Stadt – mit dichtem Takt und einem Low-Cost-Schwerpunkt.
- Southwest dominiert mit der Boeing 737, Langstrecken aus Europa, Kanada, Mexiko und Asien sorgen für Abwechslung.
- Die Aircraft Viewing Area an der Sunset Road ist ein offizieller Spot mit Frontlicht fast den ganzen Tag.
- Hitze, Flimmern und ein hoher Zaun sind die eigentlichen Herausforderungen, nicht der Verkehr.
Häufige Fragen
Was sind die Codes des Flughafens Las Vegas?
Der IATA-Code ist LAS, der ICAO-Code KLAS. Bei der Umbenennung von McCarran in Harry Reid International im Dezember 2021 blieben beide Codes unverändert.
Warum heißt der Flughafen nicht mehr McCarran?
Der Flughafen war seit 1948 nach dem Senator Pat McCarran benannt. Im Februar 2021 beschloss das Clark County, ihn nach dem früheren Senator und langjährigen Mehrheitsführer im US-Senat Harry Reid aus Nevada umzubenennen. Der neue Name gilt seit Dezember 2021.
Wie viele Start- und Landebahnen hat Las Vegas?
Vier: die Ost-West-Bahnen 08L/26R (4.522 m) und 08R/26L (3.208 m) sowie die Nord-Süd-Bahnen 01L/19R und 01R/19L mit je rund 2.978 Metern. In US-Dokumenten stehen die Bezeichnungen ohne führende Null, also etwa 8L/26R.
Gibt es am Flughafen Las Vegas wirklich Spielautomaten?
Ja. Das Glücksspielrecht von Nevada erlaubt Slot Machines auch in den Terminals. Las Vegas und Reno-Tahoe sind die beiden einzigen Flughäfen der USA, an denen du schon am Gate spielen kannst.
Wo spotte ich am besten in Las Vegas?
An der Aircraft Viewing Area an der Sunset Road auf der Südseite des Flughafens. Sie liegt gegenüber der Aufsetzzone der 26L, die Sonne steht tagsüber im Rücken. Nebenan bietet der Sunset Park Schatten. Alle Details stehen im Guide Planespotting in Las Vegas.
Was ist Janet?
So nennen Spotter nach dem Rufzeichen eine Flotte der US Air Force, die Personal von Las Vegas zu abgeschirmten Anlagen fliegt, etwa zum Groom Lake und zur Tonopah Test Range. Die Boeing 737-600 sind weiß mit einer roten Linie auf Fensterhöhe und starten von einem eigenen Terminal auf der Westseite des Flughafens. Betrieben wird die Flotte von einem zivilen Auftragnehmer.
Welche Langstreckenflüge gibt es ab Las Vegas?
Mit Stand Herbst 2026 fliegen unter anderem British Airways und Virgin Atlantic nach London, KLM nach Amsterdam, Condor, Discover und Edelweiss teils saisonal nach Frankfurt und Zürich sowie Korean Air nach Seoul. Dazu kommen Verbindungen nach Kanada und Mexiko. Saisonale Strecken ändern sich häufig – prüf den aktuellen Flugplan.
Wann ist die beste Reisezeit zum Spotten in Las Vegas?
Frühjahr und Herbst sind ideal. Im Hochsommer klettern die Temperaturen regelmäßig über 40 Grad, das Hitzeflimmern macht lange Brennweiten ab dem späten Vormittag fast unbrauchbar. Im Winter ist das Licht flacher und weicher, die Tage sind aber kürzer.
Sichtungen rund um Flughafen Las Vegas Harry Reid (LAS) sammeln
Foto mit Kennzeichen, Typ, Airline und Spot posten, Funde im Hangar sammeln und Likes und Kommentare aus der Community bekommen. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.
Passende Airlines
Die Fluggesellschaften dazu – mit IATA- und ICAO-Code, Rufzeichen und Lackierung.
Southwest Airlines
Die Low-Cost-Pionierin aus Dallas: seit 1971 in der Luft, größter Boeing-737-Betreiber der Welt und Vorbild für Ryanair und Co. – mit einer Flotte, die nur aus einem Typ besteht, und Sonderlackierungen für ganze US-Bundesstaaten.
G4 / AAYAllegiant Air
Die Ferien-Low-Cost-Airline aus Las Vegas fliegt Urlauber aus kleinen US-Städten nonstop in die Sonne – mit wenigen Flügen pro Woche, gebrauchten Airbus-Jets, neuen Boeing 737 MAX und einer Vergangenheit voller MD-80.
F9 / FFTFrontier Airlines
Ultra-Low-Cost-Airline aus Denver mit reiner Airbus-A320-Familie: Jedes Flugzeug trägt ein eigenes Tier auf dem Seitenleitwerk – ein Sammelprojekt für Spotter in den USA.
NK / NKSSpirit Airlines
Historische US-Ultra-Low-Cost-Airline aus Florida mit knallgelber Airbus-A320-Familie: Die Fusion mit JetBlue scheiterte 2024 vor Gericht, nach zwei Insolvenzverfahren stellte Spirit am 2. Mai 2026 den Flugbetrieb ein.
XE / JSXJSX
Die US-Airline aus Dallas verkauft Linienflüge im Charter-Gewand: 30-sitzige Embraer-Regionaljets, Abflug vom Privatterminal statt vom Hauptgebäude und Kennzeichen, die fast immer auf JX enden.
DL / DALDelta Air Lines
Die US-Netzwerk-Airline aus Atlanta: 1925 als Schädlingsbekämpfer gestartet, Gründungsmitglied von SkyTeam und mit rund 1.000 Flugzeugen eine der größten Airlines der Welt – in Deutschland vor allem in Frankfurt und München zu sehen.
UA / UALUnited Airlines
Die US-Netzwerk-Airline mit dem Globus am Leitwerk: Wurzeln bis 1926, Sitz in Chicago, Gründungsmitglied der Star Alliance und in Europa vor allem mit 767, 777 und 787 unterwegs.
AA / AALAmerican Airlines
Eine der größten Airlines der Welt aus Fort Worth, Texas: zehn Drehkreuze in den USA, Gründungsmitglied von oneworld, rund 1.000 Mainline-Flugzeuge und seit 2013 die silberne Lackierung mit Flaggen-Leitwerk.
AS / ASAAlaska Airlines
Netzwerk-Airline aus Seattle mit dem Gesicht am Leitwerk: große Boeing-737-Flotte, oneworld-Mitglied seit 2021, Übernahmen von Virgin America und Hawaiian – und seit 2026 erstmals Linienflüge nach Europa.
DE / CFGCondor
Einer der bekanntesten deutschen Ferienflieger: Condor fliegt ab Frankfurt und weiteren deutschen Flughäfen zu Urlaubszielen auf Kurz-, Mittel- und Langstrecke.
KE / KALKorean Air
Südkoreas Flag Carrier aus Seoul: SkyTeam-Gründungsmitglied, einer der letzten Betreiber von A380 und Boeing 747-8I, große Frachtsparte – und seit der Asiana-Übernahme im Umbau zur einzigen großen Netzwerk-Airline des Landes.
HP / AWEAmerica West Airlines
Historische US-Airline aus Phoenix (1981–2007): Start mit drei geleasten 737, Drehkreuze in Phoenix, Las Vegas und Columbus, ein kurzes 747-Abenteuer nach Nagoya – und 2005 die Übernahme der deutlich größeren US Airways.
Typische Flugzeuge
Boeing 737-800
Das Arbeitspferd der Kurz- und Mittelstrecke: Die 737-800 ist die meistgebaute Version der 737 Next Generation und an vielen Flughäfen Europas ein Dauergast.
FlugzeugtypBoeing 737-700
Kurz, stämmig und seit 1997 in der Luft: Die 737-700 ist die kompakte Next-Generation-737. Sie wird seltener – so erkennst du sie und weißt, wo du sie noch findest.
FlugzeugtypBoeing 737 MAX 8
Große LEAP-Triebwerke mit gezackten Gondelkanten, gegabelte Flügelspitzen und ein neu geformtes Heck: Die 737 MAX 8 ist die vierte Generation von Boeings Bestseller. So trennst du sie sicher von der 737-800.
FlugzeugtypBoeing 737-600
Nur 69 Exemplare, kein Winglet, ein Rumpf so kurz wie bei der alten 737-500: Die 737-600 ist die seltenste 737 der Next Generation. So erkennst du sie – und weißt, wo sie noch fliegt.
FlugzeugtypAirbus A320neo
Die Neuauflage des Bestsellers: Die A320neo kombiniert die bewährte A320-Zelle mit einer neuen Triebwerksgeneration und ist heute an fast jedem großen Flughafen zu sehen.
FlugzeugtypAirbus A321neo
Der lange Bruder der A320neo: Die A321neo ist der größte Jet der Familie und fliegt als LR und XLR sogar über den Atlantik. So erkennst du sie und ihre Varianten.
FlugzeugtypBoeing 787-9 Dreamliner
Gezackte Triebwerksenden, schräg auslaufende Flügel und eine glatte, runde Nase: Die 787-9 ist die meistgeflogene Dreamliner-Version. So erkennst du sie und trennst sie von 787-8 und 787-10.
FlugzeugtypAirbus A330-900neo
Klassischer A330-Rumpf, aber mit Sharklets, schwarzer Cockpit-Maske und deutlich größeren Triebwerken: Die A330-900neo ist die Neuauflage eines Langstrecken-Klassikers. So erkennst du sie sicher.
Spotting-Spots rund um Flughafen Las Vegas Harry Reid (LAS)
Spots, an denen du die passenden Flugzeuge regelmäßig vor die Linse bekommst – mit Standpunkten, Lichtzeiten und Koordinaten.
Sunset Park am Flughafen Las Vegas Harry Reid
Der grüne Gegenpol zur Viewing Area: Im Sunset Park an der Ecke Sunset Road und Eastern Avenue kommen die Landungen auf der 26L im kurzen Endanflug vorbei – mit Rasen, Bäumen, Teich und Parkplatz direkt neben dem Spot.
AnflugschneiseIn-N-Out Burger am Flughafen Los Angeles
Burger in der Hand, Großraumjet über dem Kopf: Am In-N-Out an der Sepulveda Boulevard und dem kleinen Park gegenüber schweben die Landungen auf die Piste 24R in Los Angeles so tief herein, dass du die Nieten zählen kannst. Einer der bekanntesten Spots der Welt – mit klaren Regeln.
SpotterhügelImperial Hill am Flughafen Los Angeles
Der Klassiker unter den LAX-Spots: Vom Imperial Hill in El Segundo, heute offiziell Clutter's Park, schaust du von Süden auf die beiden Südbahnen von Los Angeles – mit Bänken, Sonne im Rücken und Großraumjets im Minutentakt.
MuseumPima Air & Space Museum in Tucson
Am Rand der Davis-Monthan Air Force Base steht eines der größten Luftfahrtmuseen der Welt: mehr als 400 Flugzeuge, ein riesiges Freigelände in der Wüstensonne und Typen von der B-29 bis zur 787. Die berühmten Bustouren zum Boneyard gibt es allerdings nicht mehr.
Weitere Einträge
Flughafen Los Angeles (LAX)
Vom Weizenfeld Mines Field zum Tor nach Asien und Australien: vier Parallelbahnen direkt am Pazifik, vier große Hausairlines, Großraumjets aus aller Welt – und mitten im Terminal-Hufeisen das Theme Building, die fliegende Untertasse aus dem Jahr 1961.
FlughafenFlughafen San Francisco
Vier Bahnen, die sich zu zwei extrem eng liegenden Paaren kreuzen, Nebel aus dem Pazifik und United als Hausairline mit dem Tor nach Asien: Der Flughafen San Francisco ist für Spotter eines der spannendsten Drehkreuze der US-Westküste.
FlughafenFlughafen Dallas/Fort Worth
Zwischen Dallas und Fort Worth liegt einer der flächengrößten Flughäfen der Welt: sieben Bahnen, fünf halbrunde Terminals, die Hochbahn Skylink und das mit Abstand größte Drehkreuz von American Airlines.
FlughafenFlughafen Atlanta Hartsfield-Jackson
Der passagierreichste Flughafen der Welt: fünf parallele Bahnen südlich von Atlanta, das größte Drehkreuz von Delta Air Lines mit rund tausend Abflügen am Tag – und ein Verkehrsmix, in dem Boeing 717, 757 und Airbus A350 nebeneinander rollen.
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