Flughafen Memphis

Tagsüber ein ruhiger Regionalflughafen, nachts eine der größten Frachtdrehscheiben der Welt: In Memphis sortiert FedEx sein globales Paketnetz – und Spotter erleben Wellen aus MD-11, 777F, 767F und A300 im Minutentakt.

Auch bekannt als: Frederick W. Smith International Airport (neuer Name zu Ehren des FedEx-Gründers) · Memphis International Airport · Memphis Municipal Airport (historischer Name) · Memphis Metropolitan Airport (historischer Name) · FedEx World Hub / Superhub · Memphis-Shelby County Airport Authority (Betreiber)

USAUSAFlughäfenMEM / KMEMseit 192913 Min. Lesezeit

MEM

IATA-Code

KMEM

ICAO-Code

1973

FedEx zieht nach Memphis

3.389 m

längste Bahn 18C/36C

Das Wichtigste in Kürze

  • IATA MEM, ICAO KMEM: neuer Name Frederick W. Smith International Airport, benannt nach dem Gründer von FedEx.
  • Heimat des FedEx-Superhubs: Seit 1973 laufen hier die Sendungen des Expressnetzes zusammen – Memphis war von 1992 bis 2009 der frachtstärkste Flughafen der Welt.
  • Drei parallele Nord-Süd-Bahnen plus die Querbahn 9/27 – die längste, 18C/36C, misst 3.389 Meter.
  • Typen-Paradies für Frachtfans: MD-11F, Boeing 777F, 767-300F, 757-200SF und Airbus A300-600F von FedEx Express, dazu die ATR- und Cessna-Zubringer.
  • Wellen statt Dauerbetrieb: Der Frachtverkehr kommt in Schüben, ein großer Teil davon nachts – wer die Zeiten kennt, holt das Maximum heraus.
Inhaltsverzeichnis
  1. 1.Steckbrief
  2. 2.Tätigkeitsfelder
  3. 3.Geschichte im Zeitraffer
  4. 4.Was du als Spotter wissen solltest
  5. 5.Stärken und Schwächen
  6. 6.Vom Stadtflugplatz zur Frachtdrehscheibe
  7. 7.Aufstieg und Ende des Passagier-Drehkreuzes
  8. 8.Bahnen und Betriebsrichtung
  9. 9.Der FedEx-Superhub: Wie der Wellenbetrieb funktioniert
  10. 10.Die FedEx-Flotte: Was du in Memphis siehst
  11. 11.Passagierverkehr und weitere Nutzer
  12. 12.Spotten in Memphis: Parkhäuser und Anflugschneisen
  13. 13.Licht, Wetter und Nachtfotografie
  14. 14.Anreise und Orientierung
  15. 15.Memphis im Vergleich mit anderen Frachtdrehkreuzen
  16. 16.Fazit
  17. 17.Häufige Fragen

Steckbrief

IATA-CodeMEM
ICAO-CodeKMEM
Offizieller NameFrederick W. Smith International Airport – benannt nach dem FedEx-Gründer, vorher Memphis International Airport
BetreiberMemphis-Shelby County Airport Authority
LageRund 11 km südöstlich von Downtown Memphis im Shelby County, Tennessee, nahe der Grenze zu Mississippi
Fläche und HöheRund 1.600 Hektar, etwa 104 m über dem Meer
Start- und LandebahnenDrei parallele Nord-Süd-Bahnen 18L/36R (2.743 m), 18C/36C (3.389 m) und 18R/36L (2.841 m), dazu die Querbahn 9/27 (2.727 m)
TerminalEin Terminal; der Passagierverkehr läuft gebündelt über den modernisierten Concourse B
Wichtigster NutzerFedEx Express – weltweites Drehkreuz (World Hub bzw. Superhub) seit 1973
Weitere FrachtnutzerUPS mit einem regionalen Hub seit 1999, dazu die Zubringer von FedEx Feeder
Verkehr 2025Rund 4,75 Mio. Passagiere und gut 180.000 Flugbewegungen
MilitärMemphis Air National Guard Base mit der 164th Airlift Wing der Tennessee Air National Guard, seit 2013 mit Boeing C-17
Offizielle Websitewww.flymemphis.com

Tätigkeitsfelder

Luftfracht und Expressverkehr – das globale Drehkreuz von FedEx Express, in dem Sendungen aus aller Welt nachts umgeladen werden
Zubringerverkehr – Turboprops von FedEx Feeder verbinden kleinere Städte mit dem Hub
Passagierverkehr – Punkt-zu-Punkt-Verbindungen innerhalb der USA, vor allem mit Southwest, Delta, American, United und Low-Cost-Airlines
Militär – Air-National-Guard-Basis mit C-17-Transportern auf dem Flughafengelände
Allgemeine Luftfahrt – Business-Jets und kleinere Maschinen an einem eigenen FBO-Bereich

Geschichte im Zeitraffer

1929Am 14. Juni öffnet der Memphis Municipal Airport auf freiem Feld südöstlich der Stadt.
1946Die Air National Guard richtet ihre Basis auf dem Flughafengelände ein – sie ist bis heute dort.
1963Im Juni wird ein neues Terminal für das Jet-Zeitalter eingeweiht, entworfen vom örtlichen Büro Mann & Harrover. Der Flughafen heißt nun Memphis Metropolitan Airport.
1969Umbenennung in Memphis International Airport.
1973Federal Express verlegt seine Basis von Little Rock nach Memphis. In der Nacht zum 17. April startet der Expressdienst mit 14 Dassault Falcon 20 und 25 angebundenen Städten.
1981FedEx eröffnet offiziell den Superhub am Flughafen – das Prinzip, alle Sendungen über einen zentralen Knoten zu leiten, wird zum Markenzeichen.
1985Republic Airlines baut Memphis zum Passagier-Drehkreuz aus; nach der Fusion 1986 führt Northwest Airlines den Hub weiter.
1992Memphis wird zum frachtstärksten Flughafen der Welt und hält diesen Rang bis 2009.
1999UPS eröffnet einen regionalen Hub in Memphis.
2013Im September schließt Delta, die Northwest übernommen hatte, das Passagier-Drehkreuz. Im selben Jahr stellt die Air National Guard auf die Boeing C-17 um.
2022Im Februar ist die Modernisierung von Concourse B abgeschlossen, über den seitdem der gesamte Passagierverkehr läuft.
2025FedEx-Gründer Frederick W. Smith stirbt im Juni in Memphis. Kurz darauf beschließt die Flughafenbehörde, den Flughafen nach ihm zu benennen.
2026Die Umbenennung in Frederick W. Smith International Airport wird umgesetzt; die offizielle Website des Flughafens führt bereits den neuen Namen.

Flughafen Memphis aus Spotter-Sicht

Deine Checkliste für Flughafen Memphis

Hak ab, was du schon gesehen oder erledigt hast.

  • Eine McDonnell Douglas MD-11F von FedEx fotografiert – einer der letzten Orte, an dem du den Dreistrahler regelmäßig siehst
  • Einen Airbus A300-600F in FedEx-Lila erwischt, einen Frachter, der in Europa selten geworden ist
  • Eine FedEx-Boeing 777F beim Start von der langen 18C/36C gesehen
  • Eine Boeing 757-200SF und eine 767-300F nebeneinander notiert – und sicher auseinandergehalten
  • Einen Zubringer von FedEx Feeder gesehen, etwa eine ATR 72 oder eine Cessna 208
  • Eine C-17 Globemaster III der Tennessee Air National Guard beim Platzverkehr beobachtet
  • Das Ende einer Frachtwelle erlebt, wenn Dutzende Frachter innerhalb kurzer Zeit nacheinander starten

Stärken und Schwächen

Das spricht dafür

  • Konzentration von Großraumfrachtern wie an kaum einem anderen Flughafen der Welt
  • MD-11F und A300-600F – Typen, die anderswo kaum noch fliegen
  • Parkhäuser am Terminal mit Blick auf die Parallelbahnen, auch ohne Auto erreichbar
  • Klare Nord-Süd-Ausrichtung: Licht lässt sich gut planen, morgens Ostseite, nachmittags Westseite
  • Wellenbetrieb: Wer die Zeiten kennt, sieht in kurzer Zeit sehr viel Bewegung

Wo es hakt

  • Ein großer Teil des FedEx-Verkehrs findet nachts statt
  • Wenig Abwechslung bei den Passagierairlines, kaum internationale Linienflüge
  • Zwischen den Wellen kann es lange ruhig sein
  • Mehrere bekannte Standorte liegen auf Privatgrund oder in Wohngebieten
  • Im Sommer Hitze, hohe Luftfeuchte und Hitzeflimmern

Wer Frachtflugzeuge liebt, kommt an Memphis nicht vorbei. Hier, im Südwesten von Tennessee, hat FedEx Express sein weltweites Drehkreuz – den Superhub, über den seit 1973 das Expressnetz des Konzerns läuft. Tagsüber wirkt der Flughafen mit seinen knapp fünf Millionen Passagieren im Jahr fast provinziell. Doch wenn eine Frachtwelle einsetzt, rollen MD-11, Boeing 777F, 767F und Airbus A300 in einer Dichte über die Bahnen, die du sonst nirgends erlebst. Inzwischen trägt der Flughafen den Namen des FedEx-Gründers: Frederick W. Smith International Airport.

Dein Frachter-Logbuch für Memphis

Jede MD-11 und jede 777F mit Kennzeichen, Typ und Airline festhalten und später wiederfinden – genau dafür gibt es Planetrack. Die App startet bald, die Anmeldung zur Warteliste findest du unten auf dieser Seite.

Vom Stadtflugplatz zur Frachtdrehscheibe

Der Flughafen öffnete am 14. Juni 1929 als Memphis Municipal Airport auf freiem Gelände südöstlich der Stadt. Nach dem Zweiten Weltkrieg zog 1946 die Air National Guard ein, die bis heute einen eigenen Bereich auf dem Gelände hat. Im Juni 1963 folgte ein neues Terminal für das Jet-Zeitalter, entworfen vom örtlichen Architekturbüro Mann & Harrover – es gilt als bekanntestes Werk von Roy Harrover. Gleichzeitig hieß der Flughafen Memphis Metropolitan Airport, ab 1969 dann Memphis International Airport.

Die entscheidende Wende kam 1973. Der junge Unternehmer Frederick W. Smith verlegte seine Firma Federal Express von Little Rock in Arkansas nach Memphis. In der Nacht zum 17. April 1973 nahm der Expressdienst den Betrieb auf: 14 kleine Dassault-Falcon-20-Jets verbanden 25 Städte, und nach verfügbaren Angaben waren in dieser ersten Nacht gerade einmal 186 Pakete unterwegs. Die Idee dahinter war radikal einfach – alle Sendungen fliegen zuerst nach Memphis, werden dort in einer Nacht umsortiert und fliegen weiter zu ihrem Ziel. 1981 eröffnete FedEx offiziell den Superhub.

Aus der kleinen Falcon-Flotte wurde eine der größten Frachtflotten der Welt, und Memphis wuchs mit. Von 1992 bis 2009 war der Flughafen der frachtstärkste der Welt. 2010 zog Hongkong vorbei; seitdem pendelt Memphis auf den vorderen Plätzen, im Corona-Jahr 2020 lag es noch einmal kurz vorn. 1999 kam mit UPS ein zweiter großer Expressanbieter dazu, der in Memphis einen regionalen Hub betreibt – sein weltweites Drehkreuz liegt dagegen am Flughafen Louisville.

1973FedEx startet in Memphis
1992–2009frachtstärkster Flughafen der Welt
3.389 mLänge der Bahn 18C/36C
4,75 Mio.Passagiere im Jahr 2025

Aufstieg und Ende des Passagier-Drehkreuzes

Lange war Memphis auch für Passagiere ein Umsteigeknoten. 1985 baute Republic Airlines den Flughafen zum Drehkreuz aus, nach der Fusion mit Northwest ab 1986 führte Northwest Airlines den Hub weiter. Nach Angaben aus der Flughafengeschichte zählte Memphis im Jahr 2000 rund 11,8 Millionen Fluggäste.

Mit der Übernahme von Northwest durch Delta Air Lines verlor Memphis seine Sonderrolle. Delta verlagerte den Umsteigeverkehr auf die eigenen Drehkreuze, allen voran den Flughafen Atlanta, und schloss den Hub in Memphis im September 2013. Die Passagierzahlen fielen deutlich: von elf Millionen im Jahr 2007 auf rund vier Millionen zehn Jahre später. 2025 waren es nach den verfügbaren Zahlen rund 4,75 Millionen.

Der Flughafen reagierte mit einer Verkleinerung: Statt drei Concourses zu unterhalten, ließ die Flughafenbehörde Concourse B modernisieren und den Passagierverkehr dort bündeln. Die Arbeiten wurden im Februar 2022 abgeschlossen. Wie sich ein Hub-Flughafen von einem Punkt-zu-Punkt-Flughafen unterscheidet, erklärt der Beitrag zu Hub-and-Spoke und Point-to-Point – Memphis hat beide Rollen erlebt.

Bahnen und Betriebsrichtung

Das Layout ist übersichtlich. Drei parallele Bahnen verlaufen in Nord-Süd-Richtung, dazu kommt eine Querbahn in Ost-West-Richtung.

Bahn Länge Lage und Rolle
18L/36R 2.743 m östliche Parallelbahn
18C/36C 3.389 m mittlere und längste Bahn, für die schwersten Frachter
18R/36L 2.841 m westliche Parallelbahn, nahe dem Terminal
9/27 2.727 m Querbahn in Ost-West-Richtung

Die längste Bahn 18C/36C wurde um das Jahr 2000 neu gebaut und auf ihre heutige Länge gebracht, nachdem 1997 eine dritte Parallelbahn eröffnet worden war. Laut Spotter-Guides wird die meiste Zeit auf den Nord-Süd-Bahnen geflogen. Die Querbahn 9/27 kommt vor allem dann ins Spiel, wenn zu den Spitzenzeiten viele FedEx-Maschinen gleichzeitig ankommen. Ob gerade nach Norden (36) oder nach Süden (18) gestartet und gelandet wird, hängt wie überall vom Wind ab. Grundlagen dazu im Beitrag Betriebsrichtung am Flughafen verstehen, wie Bezeichnungen wie 18C zustande kommen, steht im Beitrag zu den Pistenbezeichnungen.

L, C und R richtig lesen

Bei drei Parallelbahnen bekommt die mittlere ein C für „Center“. In Memphis heißt das: 18C/36C ist die lange Mittelbahn. Wenn du in einer Flugverfolgung siehst, dass ein schwerer Frachter auf 36C eingeteilt ist, weißt du, wohin du dich drehen musst.

Der FedEx-Superhub: Wie der Wellenbetrieb funktioniert

Das Herz des Flughafens ist der FedEx World Hub. Nach verfügbaren Angaben kann die Sortieranlage bis zu 484.000 Sendungen pro Stunde verarbeiten, und rund 250 FedEx-Flüge am Tag sind mit dem Hub verbunden. Der Ablauf folgt einem festen Rhythmus: Erst landen in kurzer Folge die Maschinen aus dem ganzen Netz, dann wird umsortiert, dann starten die Flugzeuge wieder – voll beladen mit Sendungen für ihre Zielregion.

Für dich als Spotter bedeutet das: Memphis ist kein Flughafen mit gleichmäßigem Dauerbetrieb. Es gibt Phasen, in denen ein Frachter nach dem anderen über die Schwelle kommt, und Phasen, in denen sich auf den Bahnen kaum etwas bewegt. Spotter-Guides beschreiben grob vier Spitzen am Tag, in denen jeweils rund 100 bis 120 Maschinen bewegt werden:

  • Nachtwelle, Ankunft: etwa von 22 Uhr bis kurz nach Mitternacht
  • Nachtwelle, Abflug: in der zweiten Nachthälfte bis in die frühen Morgenstunden
  • Tageswelle, Ankunft: etwa von 8 Uhr bis in den frühen Nachmittag
  • Tageswelle, Abflug: am Nachmittag

Diese Zeiten sind Richtwerte, keine Fahrplanangaben – FedEx passt seine Abläufe immer wieder an. Am zuverlässigsten prüfst du die aktuelle Lage in einer Flugverfolgung, etwa indem du auf Flüge mit dem FedEx-Code achtest. Wie du das einrichtest, steht im Beitrag zur Flugverfolgung mit ADS-B. Das Prinzip gebündelter Ankunfts- und Abflugwellen kennst du vielleicht von Passagier-Drehkreuzen; der Beitrag zu Hub-Wellen und Banking erklärt die Logik dahinter.

MD-11 auf die Wunschliste

Mit Planetrack setzt du die MD-11 auf die Wunschliste deines Hangars und legst Sichtungs-Alarme für Typen, Airlines und Kennzeichen an – Planetrack benachrichtigt dich bei Anflug oder Landung – ideal, wenn du in Memphis gezielt auf einen bestimmten Frachter wartest. Die App startet bald – trag dich unten in die Warteliste ein.

Die FedEx-Flotte: Was du in Memphis siehst

In Memphis bekommst du praktisch die gesamte Großflotte von FedEx Express vor die Linse. Nach den ausgewerteten Quellen (Stand Mai 2026) setzt sich die Hauptflotte so zusammen:

Typ Rolle in der Flotte Was du wissen solltest
Boeing 767-300F größte Gruppe, Rückgrat der Mittelstrecke ersetzt schrittweise ältere A300 und MD-11
Boeing 757-200SF umgebaute Passagierjets für kürzere Strecken schmaler Rumpf, oft mit der 767 verwechselt
Boeing 777F Langstreckenfrachter wächst weiter, ersetzt die MD-11
Airbus A300-600F klassischer Mittelstreckenfrachter FedEx hat auch den letzten jemals gebauten A300
McDonnell Douglas MD-11F Dreistrahler für schwere Fracht Ausmusterung bis 2032 vorgesehen

Die MD-11 ist für viele Spotter der Hauptgrund für eine Reise nach Memphis. Im November 2025 legte FedEx seine MD-11F vorübergehend still, nachdem eine MD-11 von UPS Airlines in Louisville verunglückt war. Ab Mai 2026 kehrten die Maschinen nach den vorgeschriebenen Inspektionen schrittweise in den Dienst zurück. Die verbleibenden Exemplare will FedEx nach aktuellem Plan bis 2032 ausmustern. Ihr Vorgänger, die DC-10 in der umgebauten Version MD-10, prägte Memphis jahrzehntelang, gehört aber nicht mehr zur aktuellen Flotte.

Wer die Frachter auseinanderhalten will, findet Hilfe im Beitrag Frachtflugzeuge erkennen. Für das klassische Verwechslungspaar gibt es den Beitrag Boeing 757 und 767 unterscheiden.

FedEx Feeder: die kleinen Zubringer

Neben den Jets betreibt FedEx mit FedEx Feeder eine eigene Zubringerflotte, deren Flüge von Vertragspartnern durchgeführt werden. Dazu gehören die Cessna 208 Caravan in der Frachtversion Super Cargomaster, die Cessna 408 SkyCourier, die ATR 72-600F sowie ältere ATR 72 und ATR 42 als Frachter. Diese Maschinen verbinden kleinere Orte mit den Sortierzentren. Welche davon du in Memphis siehst, hängt vom jeweiligen Netz ab – sie lohnen aber den Blick, weil sie in derselben Lackierung wie die großen Jets fliegen.

Kennzeichen sind Pflicht

Dutzende FedEx-Jets desselben Typs sehen fast identisch aus. Nur das N-Kennzeichen macht deine Sichtung eindeutig. Wie US-Kennzeichen aufgebaut sind, erklärt der Beitrag Flugzeugkennzeichen verstehen.

Passagierverkehr und weitere Nutzer

Neben der Fracht ist der Passagierverkehr in Memphis überschaubar und weitgehend auf die USA ausgerichtet. Nach den ausgewerteten Quellen fliegen Southwest Airlines, Delta Air Lines, American Airlines und United Airlines samt ihrer Regionalpartner, dazu die Low-Cost- und Leisure-Airlines Allegiant Air, Frontier Airlines und Breeze Airways. Einzige Auslandsverbindung ist nach den ausgewerteten Quellen eine saisonale Strecke von Viva Aerobus nach Cancún, regionale Flüge bietet außerdem Southern Airways Express. Ziele und Frequenzen ändern sich mit jedem Flugplan; betrachte die Aufzählung als Momentaufnahme.

Bei den Passagierjets dominieren Schmalrumpfflugzeuge wie die Boeing 737 von Southwest und Regionaljets der großen Netzwerkairlines. Für Spotter ist dieser Teil des Verkehrs eher Beiwerk – spannend wird es, wenn ein Passagierjet direkt neben einer wartenden MD-11 zur Bahn rollt.

Ebenfalls auf dem Flughafengelände liegt die Memphis Air National Guard Base. Die 164th Airlift Wing der Tennessee Air National Guard fliegt dort seit 2013 die Boeing C-17 Globemaster III. Mit etwas Glück erwischst du einen der grauen Transporter bei Platzrunden oder Trainingsflügen. Dazu kommt Verkehr der allgemeinen Luftfahrt mit Business-Jets.

Spotten in Memphis: Parkhäuser und Anflugschneisen

Einen offiziellen Besucherpark gibt es in Memphis nicht. Die Spotter-Szene nutzt deshalb, was rund um das Terminal und am Zaun möglich ist. Die Angaben dazu stammen aus Spotter-Guides und Erfahrungsberichten und können sich ändern – prüf die Lage vor Ort.

  • Parkhäuser am Terminal: Von den oberen Ebenen der Parkhäuser blickst du auf die Parallelbahnen und siehst die FedEx-Ankünfte und -Abflüge auf 18R/36L, 18C/36C und 18L/36R. Spotter-Guides empfehlen vor allem die oberste Ebene des östlichen Parkhauses, weil die Sicht dort weniger von Bodengerät und Gebäuden verdeckt wird; die ersten 30 Minuten sind dort nach Spotter-Angaben kostenlos. Toiletten und Essen gibt es im Terminal.
  • Südlich des Flughafens: An der Nellie Road nennen Spotter-Guides einen beliebten Standort für Starts auf 18R und Landungen auf 36L. An vielen Straßen rund um den Flughafen stehen Parkverbotsschilder – parke korrekt und verhalte dich zurückhaltend.
  • Im Anflug auf die 27: Wird die Querbahn genutzt, nennen Spotter-Guides die Airport Center Lane östlich des Flughafens unter der Anflugbefeuerung der 27.

Mehrere weitere Standorte, die in älteren Guides auftauchen, liegen auf Privatgrund, etwa an Firmenparkplätzen. Dort wirst du von Sicherheitspersonal schnell weggeschickt. Spotter-Guides empfehlen außerdem, sich vorab bei der Flughafenpolizei zu melden, da Fotografen am Zaun nicht überall vertraut sind. Welche Regeln in den USA grundsätzlich gelten, steht im Beitrag Planespotting in den USA; zu Leitern und Stativen am Zaun gibt es den Beitrag Leiter, Tritt und Stativ am Flughafenzaun.

Wellen heraussuchen

Prüf in der Flugverfolgung, wann die FedEx-Ankünfte und -Abflüge gebündelt kommen. Zwischen den Wellen ist oft wenig los.

Betriebsrichtung klären

Nord- oder Südbetrieb entscheidet, ob du im Süden Starts oder Landungen siehst und ob die Querbahn 9/27 eine Rolle spielt.

Licht einplanen

Vormittags lohnt die Ostseite der Bahnen, ab dem Nachmittag die Westseite – die Nord-Süd-Ausrichtung macht das berechenbar.

Mobil bleiben

Die Parkhäuser erreichst du auch ohne Auto, für die Standorte am Zaun brauchst du praktisch einen Wagen.

Kennzeichen notieren

Bei so vielen gleich lackierten Frachtern ist das N-Kennzeichen der einzige Weg, jede Sichtung eindeutig zuzuordnen.

Sicherheit geht vor

Sicherheitsbereiche, Absperrungen und Anweisungen von Personal und Polizei gelten ohne Ausnahme. Erfahrungsberichte von Spottern raten außerdem, in einzelnen Gegenden rund um den Flughafen aufmerksam zu sein, Ausrüstung nie unbeaufsichtigt zu lassen und nachts nicht allein an abgelegenen Stellen zu stehen. Tipps dazu im Beitrag Nachts oder allein spotten.

Licht, Wetter und Nachtfotografie

Weil die Hauptbahnen in Nord-Süd-Richtung liegen, wandert die Sonne im Tagesverlauf von der einen Seite der Bahnen auf die andere. Stehst du vormittags auf der Ostseite, hast du das Licht im Rücken; ab dem Nachmittag wechselst du auf die Westseite. Spotter-Guides beschreiben genau dieses Muster auch für die Parkhäuser: morgens auf der Ostseite, nachmittags auf der Westseite. Wie du den Sonnenstand vorab am Schreibtisch planst, zeigt der Beitrag zum Sonnenstand am Fotospot.

Memphis hat feucht-heiße Sommer. Über den langen Bahnen flimmert die Luft dann stark, und schwere Frachter brauchen bei Hitze mehr Bahn – Starts heben später ab, als du es vom Winter gewohnt bist. Tipps gegen das Flimmern findest du im Beitrag Hitzeflimmern vermeiden.

Weil ein großer Teil des FedEx-Verkehrs nachts stattfindet, lohnt sich hier die Nachtfotografie besonders. Mit Stativ und langer Belichtung werden aus startenden MD-11 und 777F Lichtspuren über dem Vorfeld, und an den beleuchteten Positionen entstehen stimmungsvolle Bilder. Wie das gelingt, steht im Beitrag Flugzeuge nachts fotografieren; welche Lichter du in der Dunkelheit siehst, erklärt der Beitrag Flugzeuge nachts erkennen.

Licht und Wind im Blick

Planetrack zeigt dir Wetter, Wind und aktive Pisten am Flughafen, plant mit dem Sonnenstand-Planer das beste Licht und sammelt auf der Spot-Karte Anreise, Bewertungen und Community-Fotos. Planetrack startet bald. Die Warteliste findest du unten auf dieser Seite.

Anreise und Orientierung

Der Flughafen liegt rund elf Kilometer südöstlich der Innenstadt von Memphis, nicht weit von der Grenze zum Bundesstaat Mississippi. Der FedEx-Bereich nimmt einen großen Teil des Geländes ein. Der öffentliche Nahverkehr bindet den Flughafen mit Buslinien an, für die Standorte am Zaun brauchst du aber praktisch ein Auto.

Direktflüge aus Europa nach Memphis gibt es nach den ausgewerteten Quellen nicht. Die meisten Spotter reisen über ein großes Drehkreuz an und kombinieren Memphis mit weiteren Flughäfen im Südosten der USA. Hinweise zu Mietwagen, Einreise und Routenplanung findest du im Beitrag Planespotting-Reise in die USA.

Memphis passt zu dir, wenn …

  • du Frachtflugzeuge in großer Zahl erleben willst
  • du MD-11 und A300 noch im Liniendienst sehen möchtest
  • du gern nachts oder in der Dämmerung fotografierst

Bedingt geeignet, wenn …

  • du ohne Auto unterwegs bist
  • du nur im Hochsommer reisen kannst

Eher woanders, wenn …

  • du möglichst viele verschiedene Passagierairlines sehen willst
  • du einen Besucherpark mit Infrastruktur suchst

Memphis im Vergleich mit anderen Frachtdrehkreuzen

Memphis ist das Paradebeispiel für einen Flughafen, der von einem einzigen Integrator geprägt wird. Am Flughafen Louisville spielt UPS mit seinem Worldport dieselbe Rolle – wer beide besucht, sieht die zwei großen US-Expressnetze im direkten Vergleich. In Europa ist der Flughafen Leipzig/Halle mit dem DHL-Drehkreuz das nächstliegende Gegenstück, am Flughafen Köln/Bonn ist UPS mit seinem europäischen Hub stark, und der Flughafen Lüttich lebt ebenfalls weitgehend von der Fracht.

Beim reinen Frachtaufkommen messen sich Memphis heute vor allem mit dem Flughafen Hongkong, der seit 2010 meist vorn liegt, und mit dem Flughafen Anchorage, wo viele Frachter zwischen Asien und Nordamerika zwischenlanden. Wer tiefer in das Geschäftsmodell der Expressanbieter einsteigen will, liest den Beitrag zu den Express-Integratoren DHL, FedEx und UPS.

Fazit

Memphis ist kein schöner Flughafen im klassischen Sinn und auch kein Ort für Airline-Vielfalt. Aber er ist einzigartig: Nirgends sonst siehst du so viele Großraumfrachter einer einzigen Airline, und nirgends ist die MD-11 noch so präsent wie hier. Der neue Name Frederick W. Smith International Airport bringt auf den Punkt, was den Flughafen ausmacht – er ist die Heimat von FedEx.

Wer sich auf den Wellenrhythmus einlässt, Licht und Betriebsrichtung vorher prüft und Privatgrund meidet, erlebt in Memphis ein Spotting-Erlebnis, das sich mit keinem europäischen Flughafen vergleichen lässt.

Kurzfazit

MEM ist die Heimat des FedEx-Superhubs und ein Pflichtziel für Frachtfans. Hier siehst du MD-11F, 777F, 767F und A300-600F in ganzen Wellen – plane nach FedEx-Bänken, Betriebsrichtung und Licht und denk daran, dass viel davon nachts passiert.

Zusammenfassung

  • Memphis ist das Gegenmodell zu Atlanta: kaum Passagierglanz, dafür ein Frachtdrehkreuz, das die Abläufe des gesamten Flughafens bestimmt.
  • Für Spotter zählt vor allem FedEx – mit Großraumfrachtern, die du in Europa nur einzeln siehst, hier aber in ganzen Wellen.
  • Die Nord-Süd-Bahnen machen die Lichtplanung einfach: vormittags von der Ostseite, nachmittags von der Westseite fotografieren.
  • Die Parkhäuser am Terminal sind der unkomplizierteste Einstieg; Standorte außerhalb des Zauns brauchen Auto, Vorsicht und Respekt vor Privatgrund.

Häufige Fragen

Was sind die Codes des Flughafens Memphis?

Der IATA-Code ist MEM, der ICAO-Code KMEM. MEM steht auf Gepäckanhängern und in Flugplänen, KMEM verwenden Flugsicherung und viele Flugverfolgungsdienste. Das vorangestellte K ist typisch für Flughäfen in den zusammenhängenden USA.

Warum heißt der Flughafen jetzt Frederick W. Smith International Airport?

Frederick W. Smith gründete Federal Express und machte Memphis 1973 zum Drehkreuz seines Expressnetzes. Nach seinem Tod im Juni 2025 beschloss die Flughafenbehörde, den Flughafen nach ihm zu benennen; die offizielle Website des Flughafens verwendet den neuen Namen bereits. Der IATA-Code MEM bleibt unverändert, und im Alltag ist weiter oft vom Flughafen Memphis die Rede.

Was ist der FedEx-Superhub?

So nennt FedEx sein zentrales Drehkreuz in Memphis. Flugzeuge aus dem ganzen Netz landen in kurzer Folge, die Sendungen werden umsortiert, und die Maschinen starten wieder zu ihren Zielen. Laut verfügbaren Angaben kann die Anlage bis zu 484.000 Sendungen pro Stunde sortieren. Wie dieses Prinzip bei den großen Expressanbietern funktioniert, erklärt der Beitrag zu den Express-Integratoren.

Ist Memphis der größte Frachtflughafen der Welt?

Von 1992 bis 2009 lag Memphis beim Frachtaufkommen weltweit auf Platz eins. Seit 2010 liegt meist Hongkong vorn, Memphis gehört aber weiterhin zur Weltspitze und war 2020 noch einmal kurz die Nummer eins. Die genaue Rangfolge schwankt von Jahr zu Jahr.

Wann ist in Memphis am meisten Frachtverkehr?

FedEx arbeitet in Wellen. Spotter-Guides nennen grob eine Ankunftsphase am späten Abend bis nach Mitternacht und eine Abflugphase in der zweiten Nachthälfte, dazu Tageswellen mit Ankünften am Vormittag und Abflügen am Nachmittag. Die genauen Zeiten ändern sich mit dem Flugplan – prüf vorher eine Flugverfolgung.

Fliegt FedEx in Memphis noch die MD-11?

Ja, nach dem Stand der ausgewerteten Quellen. FedEx hatte seine MD-11F im November 2025 nach dem Absturz einer UPS-MD-11 in Louisville vorübergehend stillgelegt und ab Mai 2026 nach Inspektionen schrittweise wieder in Dienst gestellt. Die verbleibenden Maschinen sollen bis 2032 ausgemustert werden – wer den Dreistrahler noch fotografieren will, sollte nicht zu lange warten.

Wo kann ich in Memphis spotten?

Der einfachste Einstieg sind die oberen Ebenen der Parkhäuser am Terminal, von denen du auf die Parallelbahnen blickst. Außerhalb des Zauns nennen Spotter-Guides Straßen unter den Anflug- und Abflugwegen im Süden. Mehrere Standorte liegen auf Privatgrund – bleib auf öffentlichem Grund und folge den Anweisungen von Personal und Polizei.

Gibt es in Memphis internationale Passagierflüge?

Der Passagierverkehr ist weitgehend auf die USA ausgerichtet. Die wichtigsten Airlines sind Southwest, Delta, American, United, Allegiant, Frontier und Breeze; saisonal kommt Viva Aerobus mit Flügen nach Cancún dazu. Das internationale Profil des Flughafens prägt vor allem die Fracht.

Sichtungen rund um Flughafen Memphis sammeln

Foto mit Kennzeichen, Typ, Airline und Spot posten, Funde im Hangar sammeln und Likes und Kommentare aus der Community bekommen. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.

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Passende Airlines

Die Fluggesellschaften dazu – mit IATA- und ICAO-Code, Rufzeichen und Lackierung.

FX / FDX

FedEx Express

Die größte Frachtairline der Welt aus Memphis: eine bunte Flotte aus MD-11, Boeing 777F, 767, 757 und A300, dazu Zubringer-Turboprops – und in Europa Drehkreuze in Paris und Köln/Bonn.

5X / UPS

UPS Airlines

Die Frachtairline des Paketdienstes UPS: Drehkreuz Worldport in Louisville, Europa-Drehkreuz Köln/Bonn, größter Betreiber der Boeing 747-8F und seit dem Aus der MD-11 eine Flotte aus vier Typenfamilien.

NW / NWA

Northwest Airlines

Historische US-Airline aus Minneapolis: Northwest flog von 1926 bis 2010, verband die USA über Tokio mit Asien, bildete mit KLM das erste große Transatlantik-Joint-Venture und ging in Delta auf.

DL / DAL

Delta Air Lines

Die US-Netzwerk-Airline aus Atlanta: 1925 als Schädlingsbekämpfer gestartet, Gründungsmitglied von SkyTeam und mit rund 1.000 Flugzeugen eine der größten Airlines der Welt – in Deutschland vor allem in Frankfurt und München zu sehen.

WN / SWA

Southwest Airlines

Die Low-Cost-Pionierin aus Dallas: seit 1971 in der Luft, größter Boeing-737-Betreiber der Welt und Vorbild für Ryanair und Co. – mit einer Flotte, die nur aus einem Typ besteht, und Sonderlackierungen für ganze US-Bundesstaaten.

G4 / AAY

Allegiant Air

Die Ferien-Low-Cost-Airline aus Las Vegas fliegt Urlauber aus kleinen US-Städten nonstop in die Sonne – mit wenigen Flügen pro Woche, gebrauchten Airbus-Jets, neuen Boeing 737 MAX und einer Vergangenheit voller MD-80.

AA / AAL

American Airlines

Eine der größten Airlines der Welt aus Fort Worth, Texas: zehn Drehkreuze in den USA, Gründungsmitglied von oneworld, rund 1.000 Mainline-Flugzeuge und seit 2013 die silberne Lackierung mit Flaggen-Leitwerk.

MX / MXY

Breeze Airways

Die jüngste Airline von JetBlue-Gründer David Neeleman: gestartet 2021 mit Embraer-Jets, heute eine reine Airbus-A220-300-Flotte, Punkt-zu-Punkt-Strecken zwischen unterversorgten US-Städten – und ein Rufzeichen, das noch an den alten Namen Moxy erinnert.

Typische Flugzeuge

Flugzeugtyp

McDonnell Douglas MD-11

Drei Triebwerke, Winglets und ein Triebwerk mitten im Seitenleitwerk: Die MD-11 war der letzte große Trijet und fliegt heute fast nur noch als Frachter. So erkennst du sie, so grenzt du sie von der DC-10 ab und so stehen deine Chancen nach dem Grounding 2025.

Flugzeugtyp

Boeing 777F

Ein 777-Rumpf ganz ohne Fensterreihe, ein riesiges Tor hinter dem Flügel und zwei GE90 unter den Tragflächen: Die 777F ist der wichtigste Langstrecken-Frachter unserer Zeit. So erkennst du sie und findest sie in Frankfurt und Leipzig.

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Boeing 767-300F und 767-300BCF

Fensterloser, schlanker Großraumrumpf, großes Frachttor vorn links: Die 767-300F ist das Arbeitspferd der Express-Netze. So erkennst du Neubau-Frachter und Umbauten und findest sie an den Cargo-Drehkreuzen.

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Boeing 757-200PF und 757-200SF/PCF

Keine Fenster, ein großes Tor links vorn und das typisch hohe 757-Fahrwerk: Die Frachtversionen der 757-200 tragen nachts Pakete durch Europa und Nordamerika. Hier erfährst du, wie sich Werksfrachter und Umbauten unterscheiden, wer sie fliegt und wo du sie erwischst.

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Airbus A300-600F/-600RF

Fensterloser Rumpf, großes Tor vorn links, kleine Fences an den Flügelspitzen: Die A300-600F ist das Arbeitspferd der Paketnacht. So erkennst du Neubau und Umbau und findest sie in Europa.

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McDonnell Douglas DC-10

Zwei Triebwerke unter den Flügeln, das dritte mitten im Seitenleitwerk: Die DC-10 war einer der ersten Großraumjets und flog auch für Lufthansa und Condor. Heute ist sie eine Rarität – so erkennst du sie.

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ATR 72-600F

Kein einziges Kabinenfenster, ein riesiges Tor vorn am Rumpf und FedEx-Farben am Leitwerk: Die ATR 72-600F ist der einzige ab Werk gebaute Regionalfrachter mit Propellern. So erkennst du sie und so unterscheidest du sie von umgebauten ATR-Frachtern.

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Cessna 208 Caravan

Ein einzelner Turboprop in der langen Nase, Flügel oben mit Strebe, starres Fahrwerk und oft eine Frachtgondel unter dem Bauch: Die Cessna 208 Caravan ist Frachter, Zubringer, Absetzmaschine und Wasserflugzeug in einem. So erkennst du sie und ihre Varianten.

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Planetrack Redaktion

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