Das Wichtigste in Kürze
- IATA FMM, ICAO EDJA: laut Betreiber bedeutendster Low-Cost-Flughafen Süddeutschlands, 2025 mit rund 3,7 Millionen Passagieren.
- Früherer Fliegerhorst Memmingerberg: Von 1959 bis 2002 flogen hier F-84F, Starfighter und Tornados des Jagdbombergeschwaders 34.
- Eine Bahn, 06/24: 2019 auf 45 Meter verbreitert, seit 2021 mit Instrumentenlandesystem in beide Richtungen.
- Ryanair und Wizz Air prägen den Verkehr – mit vielen Zielen auf dem Balkan, in Südosteuropa und am Mittelmeer.
- Ein Unternehmerflughafen: Betreiber ist keine öffentliche Hand, sondern ein Zusammenschluss von Firmen und Unternehmern aus der Region.
Inhaltsverzeichnis
- 1.Steckbrief
- 2.Tätigkeitsfelder
- 3.Struktur & Marken
- 4.Geschichte im Zeitraffer
- 5.Was du als Spotter wissen solltest
- 6.Stärken und Schwächen
- 7.Fliegerhorst Memmingerberg: die militärische Vorgeschichte
- 8.Der zivile Neustart als Unternehmerflughafen
- 9.Die Bahn: 06/24 mit Militär-Erbe
- 10.Ryanair, Wizz Air und der Balkan-Faktor
- 11.Was du in Memmingen fotografierst
- 12.Spotten am Flughafen Memmingen
- 13.Anreise und Betriebszeiten
- 14.Memmingen im Vergleich
- 15.Fazit
- 16.Häufige Fragen
Steckbrief
| IATA-Code | FMM |
|---|---|
| ICAO-Code | EDJA |
| Betreiber | Flughafen Memmingen GmbH – laut Flughafen zu 62 % in der Hand privater Unternehmer aus der Region, 38 % hält die AAP-Besitz GmbH, hinter der rund 90 regionale Firmen und Körperschaften stehen |
| Lage | Bei Memmingerberg im Unterallgäu, laut Flughafen rund 4,5 km südöstlich der Stadt Memmingen, direkt am Autobahnkreuz von A7 und A96 |
| Start- und Landebahn | Eine Bahn 06/24, seit 2019 auf 45 m verbreitert; der Flughafen nennt eine Gesamtlänge von 2.981 m |
| Anflughilfen | Instrumentenlandesystem in Richtung 24, seit Herbst 2021 zusätzlich ein ILS in Richtung 06 |
| Terminal | Ein Passagierterminal in einer umgebauten früheren Wartungshalle des Fliegerhorsts aus den späten 1950er-Jahren |
| Wichtigste Nutzer | Ryanair (Basis seit 2017) und Wizz Air, dazu SunExpress, Freebird, Aegean, Avanti Air und weitere Saison- und Charterflüge |
| Verkehr 2025 | Laut Flughafen 3.698.900 Passagiere (Rekord, plus 14 %) und 35.546 Flugbewegungen |
| Militärische Vorgeschichte | Fliegerhorst Memmingerberg seit Mitte der 1930er-Jahre, von 1959 bis 2002 Heimat des Jagdbombergeschwaders 34 „Allgäu“ |
| Ziviler Linienverkehr | Seit 28. Juni 2007, erster Linienflug mit TUIfly |
| Für Spotter relevant | Überschaubarer Verkehr mit hoher Dichte an Boeing 737 und Airbus A320-Familie, Airport-Touren mit Vorfeldbesuch; vor dem Besuch Betriebsrichtung und Tagesflugplan prüfen |
| Offizielle Website | www.memmingen-airport.de |
Tätigkeitsfelder
Struktur & Marken
Geschichte im Zeitraffer
Flughafen Memmingen aus Spotter-Sicht
Deine Checkliste für Flughafen Memmingen
- Eine Ryanair-Boeing 737 notiert – und am Kennzeichen geprüft, ob es eine 737-800 oder eine 737-8-200 war
- Einen Wizz-Air-Airbus gesehen und A320 und A321 sicher auseinandergehalten
- Einen Ferienflieger von SunExpress oder Freebird in der Sommersaison erwischt
- Landungen in beiden Betriebsrichtungen fotografiert – auf der 06 und auf der 24
- Eine Maschine mit maltesischem 9H-Kennzeichen aus der Ryanair-Gruppe entdeckt
- Einen Geschäftsreisejet der allgemeinen Luftfahrt am Rand des Vorfelds gesehen
- Das Kennzeichen jeder Sichtung festgehalten, nicht nur Airline und Typ
Stärken und Schwächen
Das spricht dafür
- Kompakter Flughafen mit nur einer Bahn – du verpasst kaum eine Bewegung
- Hohe Dichte an Boeing 737 und A320-Familie, ideal zum Üben von Typ- und Kennzeichenbestimmung
- Viele Ziele auf dem Balkan und in Osteuropa – Airlines und Kennzeichen, die an anderen deutschen Flughäfen seltener sind
- Spannende Geschichte als früherer Starfighter- und Tornado-Fliegerhorst
- Airport-Touren mit Vorfeld und Flughafenfeuerwehr für alle ab zwölf Jahren
Wo es hakt
- Wenig Typenvielfalt – Großraumflugzeuge sind die große Ausnahme
- Verkehr in Wellen, zwischen den Abflugspitzen kann es ruhig werden
- Kein Bahnhof am Terminal, ohne Auto geht es per Shuttlebus vom Bahnhof Memmingen
- Keine ausgewiesene Spotter-Infrastruktur auf der Website des Flughafens
- Im Herbst und Winter häufig Nebel im Allgäuer Alpenvorland
Wer auf der A96 Richtung Lindau fährt, sieht kurz hinter dem Kreuz Memmingen ein Leitwerk mit Ryanair-Harfe über die Felder ragen. Bis 2002 hätte man hier ganz andere Silhouetten gesehen: Starfighter und Tornados der Luftwaffe, die von Memmingerberg aus zu Übungsflügen über Süddeutschland starteten. Der Flughafen Memmingen ist eines der erfolgreichsten Beispiele dafür, wie aus einem Fliegerhorst des Kalten Kriegs ein ziviler Flughafen wird – getragen nicht vom Staat, sondern von Unternehmern aus der Region. Für dich als Spotter heißt das: ein überschaubarer Platz, viel Boeing 737, viel A320-Familie und Kennzeichen aus halb Südosteuropa.
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Fliegerhorst Memmingerberg: die militärische Vorgeschichte
Die Geschichte des Platzes beginnt im Januar 1936. Bei der Gemeinde Memmingerberg, östlich der Stadt Memmingen, ließ die damalige Luftwaffe einen Fliegerhorst errichten. Im Zweiten Weltkrieg lagen hier Bomberverbände, ausgerüstet mit Mustern wie der Heinkel He 111, der Dornier Do 17 und der Junkers Ju 88. Gegen Kriegsende wurde der Platz mehrfach bombardiert und weitgehend zerstört.
Nach dem Krieg wechselte die Nutzung mehrfach: Das Gelände diente zunächst nicht der Fliegerei, später nutzte es die US Air Force. 1956 zog eine Flugzeugführerschule der neuen Luftwaffe der Bundeswehr ein. Prägend wurde aber ein anderer Verband: Im Frühjahr 1959 verlegte das Jagdbombergeschwader 34 nach Memmingerberg und wurde am 5. Mai 1959 offiziell in Dienst gestellt.
Mehr als vier Jahrzehnte lang blieb das Geschwader hier. Es begann mit der Republic F-84F Thunderstreak, ab 1964 folgte der F-104G Starfighter. In dieser Zeit war Memmingerberg Teil der nuklearen Teilhabe der NATO: Auf dem Platz lagerten amerikanische Atomwaffen, bewacht von einer US-Einheit, und das Geschwader hielt Flugzeuge in ständiger Bereitschaft. 1987 wurde der Starfighter durch den Panavia Tornado abgelöst. 1992 erhielt der Verband den Traditionsnamen „Allgäu“, 1996 wurden die Atomwaffen abgezogen und die US-Einheit verabschiedet.
Mit den Strukturreformen der Luftwaffe kam das Ende. Am 31. Dezember 2002 endete der militärische Flugbetrieb, am 30. Juni 2003 wurde das Geschwader aufgelöst, im Frühjahr 2004 schloss der Fliegerhorst. Zurück blieben eine lange Bahn, Hallen, Shelter und ein riesiges Gelände – und Unternehmer aus dem Allgäu, die darin eine Chance sahen. Wie man Kennzeichen von Luftwaffenmaschinen aus dieser Zeit liest, erklärt der Beitrag Kennzeichen von Bundeswehr-Luftfahrzeugen.
Der zivile Neustart als Unternehmerflughafen
Noch während das Geschwader abgewickelt wurde, gründeten Firmen aus der Region eine Gesellschaft, um den Platz zivil zu nutzen. Das Besondere daran: Anders als bei fast allen deutschen Verkehrsflughäfen standen nicht Land, Kreis oder Stadt im Zentrum, sondern mittelständische Unternehmen aus dem Allgäu und Oberschwaben. Bis heute bezeichnet sich Memmingen selbst als „Unternehmerflughafen“. Laut Betreiber halten private Unternehmer aus der Region 62 Prozent, die übrigen 38 Prozent liegen bei der AAP-Besitz GmbH, hinter der rund 90 Firmen und Körperschaften stehen.
Im Juli 2004 erhielt der Platz die Genehmigung als ziviler Regionalflughafen, im August startete die allgemeine Luftfahrt. Den Durchbruch brachte der 28. Juni 2007: Mit TUIfly begann der Linienverkehr, damals unter dem Namen „Allgäu Airport“. Seit 2008 heißt der Flughafen offiziell Memmingen, die Marke Allgäu Airport lebt aber weiter, etwa im Namen des Busshuttles nach München. Einige Low-Cost-Airlines vermarkteten den Platz zudem als „Memmingen/München-West“ – eine Bezeichnung, die angesichts von gut 100 Kilometern bis München vor allem Werbung war.
Seit 2017 betreibt die Flughafen Memmingen GmbH den Platz. Im selben Jahr überschritt der Flughafen erstmals die Marke von einer Million Passagieren, und Ryanair eröffnete eine Basis. Danach ging es steil bergauf: Nach dem Einbruch in der Pandemie wuchs der Verkehr von knapp zwei Millionen Passagieren 2022 auf rund 3,7 Millionen im Jahr 2025. Laut Flughafen gehört Memmingen damit zu den 15 größten Verkehrsflughäfen Deutschlands.
Ein Terminal mit Fliegerhorst-Vergangenheit
Das Passagierterminal ist keine Neubau-Glasfassade, sondern eine umgebaute Halle aus der Militärzeit: Ende der 1950er-Jahre als Flugzeug- und Wartungshalle errichtet, wurde sie für den zivilen Verkehr umgestaltet und seither mehrfach erweitert. Ein Stück Fliegerhorst-Geschichte, durch das heute jeder Fluggast läuft.
Die Bahn: 06/24 mit Militär-Erbe
Das Layout ist für Spotter angenehm schlicht. Es gibt genau eine Start- und Landebahn mit der Bezeichnung 06/24. Die Zahlen verraten die Ausrichtung: Auf der 06 geht es etwa Richtung Ostnordost (rund 60 Grad), auf der 24 Richtung Westsüdwest (rund 240 Grad). Der Flughafen nennt eine Gesamtlänge von 2.981 Metern – für einen Regionalflughafen außergewöhnlich viel und ein klares Erbe der Jet-Ära des Fliegerhorsts.
Die Breite war dagegen lange ein Thema. Für Kampfjets reichten 30 Meter, für Verkehrsflugzeuge entsprach das nicht dem internationalen Standard. 2019 wurde die Bahn deshalb auf 45 Meter verbreitert; dafür ruhte der Flugbetrieb in der zweiten Septemberhälfte rund zwei Wochen. Seit Herbst 2021 gibt es zusätzlich zum Instrumentenlandesystem in Richtung 24 auch eines in Richtung 06, sodass Landungen bei schlechter Sicht in beiden Betriebsrichtungen besser möglich sind.
| Element | Bezeichnung | Was für dich wichtig ist |
|---|---|---|
| Start- und Landebahn | 06/24 | einzige Bahn, je nach Wind wird Richtung Ostnordost oder Westsüdwest geflogen |
| Instrumentenlandesystem | ILS 24, ILS 06 (seit 2021) | Präzisionsanflüge in beiden Richtungen |
| Terminal mit Vorfeld | umgebaute Fliegerhorst-Halle | Abfertigung aller Linien-, Ferien- und Charterflüge |
| Allgemeine Luftfahrt | eigener Bereich | Geschäftsreise- und Privatflugzeuge abseits des Linienverkehrs |
Weil es nur eine Bahn gibt, starten und landen alle Flugzeuge in derselben Richtung. Bei Betriebsrichtung 24 kommen die Landungen aus Ostnordost, und die Starts gehen Richtung Westsüdwest. Bei 06 ist es umgekehrt. Welche Richtung gilt, entscheidet vor allem der Wind; Westwetterlagen bringen in Süddeutschland oft die 24. Wie du das vor dem Losfahren einschätzt, erklären die Beiträge Betriebsrichtung am Flughafen verstehen und Windy und andere Wetterkarten für Spotter.
Licht und Bahnausrichtung zusammendenken
Die Bahn läuft grob von Westsüdwest nach Ostnordost. Stehst du südlich davon und schaust nach Norden, hast du die Sonne einen großen Teil des Tages im Rücken. Nördlich der Bahn fotografierst du um die Mittagszeit gegen das Licht. Morgens und abends steht die Sonne flach und eher an den Bahnenden. Plane das vorher mit dem Beitrag zum Sonnenstand am Fotospot.
Ryanair, Wizz Air und der Balkan-Faktor
Das Verkehrsbild in Memmingen ist eindeutig: Hier regiert der Low-Cost-Verkehr. Den größten Anteil stellt Ryanair. Die Iren fliegen seit 2010 ab Memmingen und betreiben seit Herbst 2017 eine Basis mit stationierten Maschinen. Von hier aus geht es zu Zielen in Süd- und Westeuropa, etwa nach London-Stansted, auf den Balkan und bis nach Nordafrika. Neben Maschinen mit irischem Kennzeichen tauchen dabei auch Flugzeuge der Konzernschwester Malta Air mit maltesischen 9H-Kennzeichen auf. Wie das Geschäftsmodell dahinter funktioniert, erklärt der Beitrag Wie Billigflieger funktionieren.
Zweite feste Größe ist Wizz Air. Ihr Netz ab Memmingen reicht weit nach Südost- und Osteuropa, unter anderem nach Rumänien, Nordmazedonien, Albanien, Bosnien und Herzegowina und in den Kosovo. Genau das macht Memmingen besonders. Laut Flughafen waren 2025 Tirana und Palma de Mallorca die gefragtesten Ziele; Pristina, Belgrad, Sofia, London-Stansted, Skopje, Banja Luka und Bukarest kamen jeweils auf mehr als 100.000 Fluggäste.
Ergänzt wird das Angebot durch Ferien- und Charterflüge. SunExpress fliegt seit Ende März 2026 wieder nach Antalya, Freebird Airlines ebenfalls in die Türkei. Aegean Airlines und Avanti Air stehen auf der Airline-Liste des Flughafens, dazu die Schweizer GP Aviation.
| Airline | Typisches Fluggerät | Was du in FMM siehst (Stand Herbst 2026) |
|---|---|---|
| Ryanair / Malta Air | Boeing 737 | Basis mit stationierten Maschinen, mehrere Abflugwellen am Tag |
| Wizz Air | Airbus A320-Familie | dichtes Netz nach Südost- und Osteuropa |
| SunExpress, Freebird | Schmalrumpfjets | Türkei-Flüge in der Saison |
| Aegean, Avanti Air | je nach Einsatz | saisonale Flüge |
| Allgemeine Luftfahrt | Businessjets, Kleinflugzeuge | unregelmäßig, abseits des Terminals |
Wichtig: Flugpläne ändern sich mit jeder Saison, und gerade im Low-Cost-Geschäft kommen und gehen Strecken schnell. Welche Airlines und Ziele gerade aktuell sind, zeigt dir der Flugplan auf der Website des Flughafens. Wie du solche Tafeln für deine Planung auswertest, steht im Beitrag zur Ankunfts- und Abflugtafel, den Wechsel zwischen den Flugplanperioden erklärt IATA-Sommer- und Winterflugplan.
Die seltenen Gäste nicht verpassen
Mit Planetrack setzt du Kennzeichen, Typen und Airlines auf die Wunschliste deines Hangars und bekommst einen Sichtungs-Alarm, wenn sie im Anflug sind. Die App startet bald – trag dich unten in die Warteliste ein.
Was du in Memmingen fotografierst
Wer nach Großraumflugzeugen sucht, ist in Memmingen falsch. Im Linienalltag bestimmen zwei Familien das Bild: die Boeing 737 und die Airbus A320-Familie. Genau darin liegt aber der Reiz für Einsteiger und Kennzeichen-Sammler. In der Ryanair-Gruppe fliegen sowohl die klassische Boeing 737-800 als auch die neuere Boeing 737-8-200 mit größeren LEAP-Triebwerken und gespaltenen Winglets. Welche Variante gerade am Gate steht, verrät dir das Kennzeichen. Wie du die Generationen sicher trennst, zeigt der Beitrag Boeing 737 Original, Classic, NG und MAX unterscheiden.
Bei Wizz Air bist du in der Airbus-Welt unterwegs: A320, A321neo und ihre Verwandten. Gerade bei Wizz Air lohnt der genaue Blick auf Rumpflänge, Notausgänge und Triebwerke. Eine kompakte Anleitung findest du unter A318, A319, A320 und A321 sicher auseinanderhalten und A320neo oder ceo?.
Der eigentliche Schatz für Sammler sind die Kennzeichen. Ryanair setzt Flugzeuge mit irischen und maltesischen Registrierungen ein, Wizz Air betreibt mehrere Flugbetriebe mit unterschiedlichen Kennzeichen-Präfixen. Wer seine Sichtungen konsequent nach Kennzeichen notiert, sieht schnell, wie viele verschiedene Flugzeuge hinter den scheinbar identischen Lackierungen stecken. Warum so viele Maschinen auf Malta oder in Irland registriert sind, erklärt der Beitrag Warum viele Flugzeuge in Irland, Bermuda oder Malta registriert sind.
Abflugwellen heraussuchen
Bei einem Basis-Flughafen starten die stationierten Maschinen morgens in einer Welle. Der Tagesflugplan zeigt dir, wann es sich lohnt.
Wind und Betriebsrichtung prüfen
Eine Bahn, zwei Richtungen: Ob auf der 06 oder der 24 gelandet wird, entscheidet über Standort und Licht.
Nebel einplanen
Im Herbst und Winter liegt im Alpenvorland oft zäher Nebel. Ein Blick auf Webcams und Wetterdaten am Morgen spart dir die Anfahrt ins Graue.
Kennzeichen notieren
Bei Flotten aus fast identischen 737 und A321 ist das Kennzeichen der einzige Weg, Sichtungen sauber zu trennen.
Spotten am Flughafen Memmingen
Eine ausgewiesene Besucherterrasse oder einen offiziellen Spotterhügel nennt der Flughafen auf seiner Website nicht. Der legale Weg ganz nah an die Flugzeuge sind die Airport-Touren. Laut Flughafen dauert die Tour für Erwachsene rund 90 bis 120 Minuten inklusive Sicherheitskontrolle und führt über das Vorfeld, zur Abfertigung und zur Flughafenfeuerwehr; dazu gibt es eine Busrundfahrt über das Gelände. Teilnehmen kannst du ab zwölf Jahren, für jüngere Besucher gibt es eine eigene Kinder-Tour ohne Busfahrt. Gebucht wird online, Gruppen fragen per E-Mail an. Preise und Bedingungen nennt der Flughafen auf seiner Website – sie können sich ändern.
Wer Starts und Landungen von außen fotografieren will, sucht sich Standorte entlang des Flughafengeländes. Wo das legal und sinnvoll ist, hängt von Betriebsrichtung, Licht und den örtlichen Gegebenheiten ab; einen eigenen Spot-Guide für Memmingen gibt es bei uns bislang nicht. Rund um den Flughafen liegen Felder, Gewerbeflächen und Ortsstraßen – halte dich strikt an Absperrungen, Zufahrtsverbote und landwirtschaftliche Flächen und frag in der lokalen Spotter-Community nach bewährten Plätzen. Was grundsätzlich erlaubt ist, fasst der Beitrag Ist Planespotting erlaubt? zusammen.
Felder und Firmengelände sind kein Spotterplatz
Das frühere Fliegerhorst-Gelände ist heute zum Teil Gewerbegebiet, drumherum liegen bewirtschaftete Felder. Firmenparkplätze, Betriebswege und Äcker sind tabu, auch wenn der Blick auf die Bahn verlockend ist. Leitern und Stative am Zaun sind ein eigenes Thema – mehr dazu im Beitrag Leiter, Tritt und Stativ am Flughafenzaun. Drohnen haben im Umfeld eines Flughafens ohne Genehmigung ohnehin nichts verloren.
Allgemeine Tipps für kleinere Plätze wie diesen findest du im Beitrag Spotting an kleinen Regionalflughäfen, eine Übersicht über lohnende Ziele im ganzen Land unter Regionalflughäfen in Deutschland für Spotter. Wer im Winter unterwegs ist, sollte außerdem einen Blick in Planespotting im Winter werfen – Enteisung und Schneeräumung liefern in Memmingen durchaus eigene Motive.
Anreise und Betriebszeiten
Mit dem Auto ist Memmingen bequem erreichbar: Der Flughafen liegt direkt am Kreuz von A7 und A96, die Anschlussstelle Memmingen-Ost der A96 liegt nur rund zwei Kilometer entfernt. Parkplätze gibt es direkt am Gebäude, sie sind aber auf Fluggäste ausgerichtet und kosten Geld; Teilnehmer der Airport-Touren parken laut Flughafen auf den Plätzen P1 bis P5 kostenlos.
Einen Bahnhof am Terminal gibt es nicht. Laut Flughafen verbindet ein City Shuttle den Bahnhof Memmingen etwa alle halbe Stunde mit dem Terminal, frühmorgens bis spätabends. Wer bei der Deutschen Bahn eine Fahrkarte bis „Memmingen Allgäu Airport“ bucht, hat die Shuttlefahrt bereits im Ticket. Aus München fahren der Allgäu Airport Express und Busse von Flibco ab dem Hauptbahnhof direkt bis vor das Terminal, dazu verbindet FlixBus den Flughafen mit vielen Städten.
Zu den Flugzeiten: Der Flughafen hatte eine Ausweitung des regulären Betriebs in den späten Abend beantragt, die 2013 mit Einschränkungen genehmigt wurde; Klagen dagegen scheiterten 2015 vor dem Bayerischen Verwaltungsgerichtshof. Für deine Planung ist der Tagesflugplan entscheidend: Die erste Abflugwelle startet früh am Morgen, nachts ist weitgehend Ruhe.
Memmingen passt zu dir, wenn …
- du Boeing 737 und A320-Familie üben und Kennzeichen sammeln willst
- dich Airlines und Ziele in Südosteuropa interessieren
- dich Konversionsflughäfen und Luftwaffengeschichte faszinieren
Bedingt geeignet, wenn …
- du ohne Auto anreist und auf Shuttle und Busse angewiesen bist
- du im Spätherbst oder Winter fährst und Nebel nicht riskieren willst
Eher woanders, wenn …
- du Großraumflugzeuge und Langstrecke suchst
- du eine fertige Besucherterrasse mit Gastronomie erwartest
Memmingen im Vergleich
Unter den bayerischen Verkehrsflughäfen hat Memmingen ein ganz eigenes Profil. Der Flughafen München bietet Lufthansa-Langstrecke, A380 und mit dem Besucherhügel einen der bequemsten Spotterplätze Deutschlands. Memmingen ist kleiner und auf Punkt-zu-Punkt-Verkehr spezialisiert, dafür findest du hier Airlines und Ziele, die in München kaum eine Rolle spielen. Im Nordwesten liegt der Flughafen Stuttgart mit seiner Besucherterrasse, im Südwesten am Bodensee der Flughafen Friedrichshafen.
Spannend ist der Vergleich mit anderen deutschen Konversionsflughäfen. Der Flughafen Karlsruhe/Baden-Baden war ein kanadischer Jetstützpunkt und lebt heute ebenfalls von Ryanair und Wizz Air. Der Flughafen Frankfurt-Hahn ging aus einer US-Airbase hervor, der Flughafen Weeze am Niederrhein aus einem britischen Militärflugplatz. Alle vier zeigen, wie eng die Low-Cost-Airlines mit ehemaligen Militärplätzen verbunden sind: lange Bahnen, viel Platz und niedrige Kosten. Wer hinter der größten Airline am Platz steht, erklärt die Seite zur Ryanair Holdings.
Für einen Luftfahrt-Ausflug liegt die Region ebenfalls günstig. Am Bodensee zeigt das Dornier Museum Friedrichshafen die Geschichte eines der großen deutschen Flugzeugbauer, im Norden von München die Flugwerft Schleißheim historische Flugzeuge auf einem traditionsreichen Flugplatzgelände – ein guter Gegenpol zum Low-Cost-Alltag am Flughafen.
Jede 737 zählt
Beiträge mit Flugzeugdaten, Spot-Karte mit bestem Licht, Sonnenstand-Planer sowie Wetter, Wind und Pisten am Flughafen – das alles bündelt Planetrack in einer App. Planetrack startet bald. Die Warteliste findest du unten auf dieser Seite.
Fazit
Der Flughafen Memmingen ist ein Ort mit zwei Leben. Über vier Jahrzehnte war Memmingerberg ein Fliegerhorst der Luftwaffe, auf dem F-84F, Starfighter und Tornados in Bereitschaft standen. Seit 2007 ist er ein ziviler Flughafen, den Unternehmer aus der Region aufgebaut haben und der sich mit Ryanair, Wizz Air und Ferienfliegern auf rund 3,7 Millionen Passagiere im Jahr hochgearbeitet hat. Die lange Bahn und das Terminal in der alten Wartungshalle erinnern bis heute an die militärische Vergangenheit.
Spotter finden hier keinen Typenzoo, sondern einen überschaubaren Flughafen, an dem du Boeing 737 und A320-Familie in Ruhe studieren und Kennzeichen aus ganz Europa sammeln kannst. Wer Betriebsrichtung, Licht, Nebel und Abflugwellen vorher klärt, holt aus einem halben Tag im Unterallgäu mehr heraus, als die kurze Airline-Liste vermuten lässt.
Kurzfazit
FMM ist nach eigenen Angaben der bedeutendste Low-Cost-Flughafen Süddeutschlands und ein früherer Tornado-Fliegerhorst. Für Spotter ein ruhiger Übungsplatz für 737 und A320-Familie mit Balkan-Flair – plane nach Betriebsrichtung und Abflugwellen, dann passt der Rest.
Zusammenfassung
- Memmingen ist ein klassischer Konversionsflughafen: Aus einem Jagdbomber-Fliegerhorst der Luftwaffe wurde ein ziviler Flughafen, der vor allem vom Low-Cost-Verkehr lebt.
- Ryanair mit ihrer Boeing-737-Flotte und Wizz Air mit Airbus-Jets stellen den Großteil der Flüge, dazu kommen Ferienflieger in der Saison.
- Für Spotter ist FMM kein Typen-Paradies, aber ein überschaubarer Platz zum Sammeln von Kennzeichen – mit überraschend vielen Verbindungen nach Südosteuropa.
- Die Bahnausrichtung 06/24 und die Betriebsrichtung bestimmen, an welchem Bahnende du das bessere Licht und die Landungen hast.
Häufige Fragen
Was sind die Codes des Flughafens Memmingen?
Der IATA-Code ist FMM, der ICAO-Code EDJA. FMM steht auf Bordkarten und Gepäckanhängern, EDJA nutzen Flugsicherung, Wetterdienste und Flugverfolgungsportale.
Warum heißt der Flughafen auch Allgäu Airport?
Unter dem Namen Allgäu Airport startete 2007 der Linienverkehr, und die Marke ist bis heute in Umlauf – etwa beim Busshuttle „Allgäu Airport Express“ nach München. Offiziell heißt der Platz seit 2008 Flughafen Memmingen. Einige Low-Cost-Airlines haben ihn zudem als „Memmingen/München-West“ vermarktet, obwohl München gut 100 Kilometer entfernt liegt.
War der Flughafen Memmingen früher ein Militärflugplatz?
Ja. Der Fliegerhorst Memmingerberg entstand Mitte der 1930er-Jahre. Von 1959 bis Ende 2002 war hier das Jagdbombergeschwader 34 „Allgäu“ der Luftwaffe stationiert, zunächst mit der F-84F, ab 1964 mit dem F-104G Starfighter und ab 1987 mit dem Panavia Tornado. Danach wurde der Platz für den zivilen Betrieb umgebaut.
Welche Airlines fliegen ab Memmingen?
Laut Flughafen sind es derzeit (Stand Herbst 2026) Ryanair, Wizz Air, SunExpress, Freebird, Aegean Airlines, GP Aviation und Avanti Air. Den größten Teil des Verkehrs stellen Ryanair mit ihrer Basis und Wizz Air. Flugpläne ändern sich mit jeder Saison – den aktuellen Stand zeigt die Website des Flughafens.
Gibt es am Flughafen Memmingen eine Besucherterrasse?
Auf der Website des Flughafens ist keine eigene Besucherterrasse ausgewiesen. Der offizielle Weg aufs Vorfeld sind die Airport-Touren, die laut Flughafen das Vorfeld, die Abfertigung und die Flughafenfeuerwehr zeigen. Erwachsenen-Touren sind ab zwölf Jahren buchbar, für Kinder gibt es eine eigene Tour.
Wie komme ich ohne Auto zum Flughafen Memmingen?
Einen Bahnhof am Terminal gibt es nicht. Laut Flughafen fährt ein City Shuttle etwa alle 30 Minuten zwischen Bahnhof Memmingen und Terminal; wer bei der Deutschen Bahn bis „Memmingen Allgäu Airport“ bucht, hat die Shuttlefahrt im Ticket. Aus München fahren der Allgäu Airport Express und Busse von Flibco direkt bis vor das Terminal, dazu hält FlixBus am Flughafen.
Landen in Memmingen auch große Flugzeuge?
Die Bahn ist breit und lang genug für größere Jets, im Linienalltag dominieren aber Schmalrumpfflugzeuge wie die Boeing 737-800 und die Airbus A320-Familie. Großraumflugzeuge oder Militärtransporter sind seltene Gäste, die du am besten über eine Flugverfolgung im Blick behältst.
Wann ist in Memmingen am meisten los?
Wie an vielen Basis-Flughäfen gibt es eine ausgeprägte Abflugwelle am Morgen, wenn die stationierten Ryanair-Maschinen starten, und weitere Spitzen über den Tag. Die Sommersaison bringt zusätzliche Ferien- und Charterflüge. Welche Zeiten sich lohnen, zeigt dir der Tagesflugplan auf der Website des Flughafens.
Sichtungen rund um Flughafen Memmingen sammeln
Foto mit Kennzeichen, Typ, Airline und Spot posten, Funde im Hangar sammeln und Likes und Kommentare aus der Community bekommen. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.
Passende Airlines
Die Fluggesellschaften dazu – mit IATA- und ICAO-Code, Rufzeichen und Lackierung.
Ryanair
Europas größte Low-Cost-Airline aus Irland: fast reine Boeing-737-Flotte, Punkt-zu-Punkt-Verkehr statt Drehkreuz und mehrere Schwestergesellschaften, die unter Ryanair-Flugnummern fliegen.
W6 / WZZWizz Air
Ungarns Low-Cost-Airline aus Budapest: reine Airbus-Flotte mit Schwerpunkt A321neo, drei Gesellschaften mit HA-, 9H- und G-Kennzeichen und ein Netz, das von Mittel- und Osteuropa bis in den Nahen Osten reicht.
MAYMalta Air
Die maltesische Schwester von Ryanair: 2019 gegründet, heute eine der größten Gesellschaften der Group – mit Boeing 737-800 und 737-8200, 9H-Kennzeichen und Flügen unter Ryanair-Flugnummern weit über Malta hinaus.
XQ / SXSSunExpress
Der türkische Ferienflieger aus Antalya gehört je zur Hälfte Lufthansa und Turkish Airlines, fliegt ausschließlich Boeing 737 und verbindet Deutschland so dicht mit der Türkei wie kaum eine andere Airline.
FH / FHYFreebird Airlines
Türkischer Ferien- und Charterflieger mit Basis in Antalya: kleine, reine Airbus-A320-Flotte, Leitwerke in unterschiedlichen Farben und eine maltesische Schwester, die mit EU-Lizenz fliegt.
A3 / AEEAegean Airlines
Griechenlands größte Airline mit Drehkreuz Athen: Star-Alliance-Mitglied seit 2010, reine Airbus-A320-Familie im Jetverkehr und mit Olympic Air eine Tochter, die mit ATR-Turboprops die Inseln anfliegt.
4A / ATVAvanti Air
Kleine Charter- und Wet-Lease-Airline mit Wurzeln am Flughafen Siegerland: Avanti Air flog einst Fokker 100 für HOP! und Reiseveranstalter, heute sind zwei Dash 8 Q400 im Einsatz – eine echte Rarität fürs Logbuch.
X3 / TUITUIfly
Der Ferienflieger des TUI-Konzerns aus Hannover: reine Boeing-737-Flotte, Basen an fünf deutschen Flughäfen und eine Geschichte, die 1973 als Hapag-Lloyd Flug begann.
Typische Flugzeuge
Boeing 737-800
Das Arbeitspferd der Kurz- und Mittelstrecke: Die 737-800 ist die meistgebaute Version der 737 Next Generation und an vielen Flughäfen Europas ein Dauergast.
FlugzeugtypBoeing 737-8-200 (MAX 200)
Von außen eine MAX 8, mit einem kleinen, aber entscheidenden Unterschied: einem zusätzlichen Paar Notausgangstüren hinter dem Flügel. So erkennst du die 737-8-200, die Boeing für Ryanair entwickelt hat.
FlugzeugtypAirbus A320 (ceo)
Der Jet, mit dem Airbus den Kurzstreckenmarkt umgekrempelt hat: Die A320 der ersten Generation ist seit 1988 im Dienst und noch immer an fast jedem Flughafen zu sehen. So erkennst du sie und ihre Varianten.
FlugzeugtypAirbus A321neo
Der lange Bruder der A320neo: Die A321neo ist der größte Jet der Familie und fliegt als LR und XLR sogar über den Atlantik. So erkennst du sie und ihre Varianten.
FlugzeugtypPanavia Tornado (IDS/ECR)
Schwenkflügel, ein riesiges Seitenleitwerk und zwei Mann im Tandemcockpit: Der Tornado prägt seit über 40 Jahren den Himmel über Deutschland. So erkennst du IDS und ECR – und so erwischst du ihn noch vor der Ausmusterung.
FlugzeugtypLockheed F-104 Starfighter
Nadelspitze, Stummelflügel, T-Leitwerk: Der Starfighter war der erste Mach-2-Jäger der Bundeswehr und zugleich ihr größtes Trauma. Hier erfährst du, wie du ihn erkennst, was hinter der Starfighter-Krise steckt und wo du ihn heute noch siehst.
Spotting-Spots rund um Flughafen Memmingen
Spots, an denen du die passenden Flugzeuge regelmäßig vor die Linse bekommst – mit Standpunkten, Lichtzeiten und Koordinaten.
Besucherhügel am Flughafen München
Der bekannteste Aussichtspunkt am Lufthansa-Drehkreuz München: Vom Besucherhügel im Besucherpark blickst du erhöht über das Flughafengelände – mit eigener S-Bahn-Haltestelle direkt nebenan.
BesucherterrasseBesucherterrasse Flughafen Stuttgart
Kostenlos, mitten im Terminal und mit Blick auf das Vorfeld und das westliche Ende der einzigen Piste: Die Besucherterrasse auf dem Dach von Terminal 3 ist der einfachste Einstieg ins Planespotting auf den Fildern – am besten an Sommerabenden.
Weitere Einträge
Flughafen Karlsruhe/Baden-Baden
Vom Kalten Krieg zum Low-Cost-Flughafen: Wo bis 1993 kanadische Starfighter und Hornets starteten, fliegen heute Ryanair, Wizz Air und Ferienflieger. FKB ist der zweitgrößte Flughafen Baden-Württembergs – kompakt, überschaubar und mit einer langen Bahn in der Oberrheinebene.
FlughafenFlughafen Frankfurt-Hahn
Vom Kampfjet-Stützpunkt der US Air Force zum Billigflieger-Pionier und Frachtflughafen: Hahn liegt mitten im Hunsrück, gut 120 Kilometer von Frankfurt entfernt, hat eine 3.800 Meter lange Bahn und eine bewegte Geschichte mit Insolvenz und mehreren Eigentümerwechseln.
FlughafenFlughafen Weeze
Vom Fliegerhorst der Royal Air Force zur Ryanair-Basis am Niederrhein: Auf der ehemaligen RAF Laarbruch landen heute fast nur noch Boeing 737 – dafür gibt es eine kostenlose Terrasse, ein RAF-Museum auf dem Gelände und viel Luftfahrtgeschichte.
FlughafenFlughafen München
Zweitgrößter Flughafen Deutschlands und zweites Drehkreuz der Lufthansa: zwei parallele 4.000-Meter-Bahnen im Erdinger Moos, ein Terminal 2 nur für Lufthansa und Star Alliance – und mit dem Besucherpark einer der bequemsten Spotterplätze des Landes.
Passende Guides aus dem Blog
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