Unternehmen, die Verkehrsflugzeuge, Regionaljets und Hubschrauber entwickeln und bauen – mit ihren Endmontagelinien, Werksflugplätzen und Typenfamilien.
Wer die Familien eines Herstellers kennt, bestimmt Flugzeuge deutlich schneller – Rumpfform, Cockpitfenster, Triebwerke und Flügelspitzen verraten den Typ.
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Deutsche Aircraft
seit 2020
Der einzige deutsche Hersteller von Regionalverkehrsflugzeugen: Deutsche Aircraft betreut aus Oberpfaffenhofen die Dornier 328 und baut auf ihrer Basis die gestreckte D328eco. Seit September 2026 steht dafür eine eigene Endmontagelinie am Flughafen Leipzig/Halle.
Diehl Aviation
seit 2007
Der Kabinen- und Systemlieferant aus der Diehl-Gruppe baut, was du beim Fliegen um dich herum siehst: Beleuchtung, Gepäckfächer, Waschräume, Bordküchen und Ruheräume für die Crew. Dazu kommen Wasser-, Sauerstoff- und Brandschutzsysteme sowie Avionik, die über die Tochter Diehl Aerospace gemeinsam mit Thales entsteht.
Dornier
seit 1922
Vom Bodensee in die Welt: Dornier baute Metallflugboote wie Wal und Do X, nach dem Krieg Kurzstarter wie die Do 27 und später die Regionalflugzeuge 228 und 328. Den Hersteller gibt es nicht mehr – seine Flugzeuge fliegen trotzdem weiter, und zwei davon werden bis heute weiterentwickelt.
Eurofighter Jagdflugzeug GmbH
seit 1986
Die Eurofighter Jagdflugzeug GmbH steuert von Hallbergmoos bei München aus das größte europäische Kampfflugzeugprogramm. Hinter ihr stehen Airbus, BAE Systems und Leonardo – und vier Endmontagelinien in Deutschland, Großbritannien, Italien und Spanien.
Lufthansa Technik
seit 1995
Der größte Wartungs- und Umbaukonzern der Lufthansa Group sitzt am Hamburger Flughafen: Triebwerke, Komponenten, Fahrwerke, Kabinenumbauten und VIP-Ausbau für Kunden aus aller Welt. Für Spotter ist LHT vor allem eines – ein Magnet für Regierungsflieger, Privat-Großraumjets und Flugzeuge, die du sonst nie in Deutschland siehst.
MTU Aero Engines
seit 1934
MTU Aero Engines baut keine Flugzeuge, steckt aber in sehr vielen: Der Münchner Triebwerkshersteller liefert Turbinen und Verdichter für den Getriebefan des A320neo, für 747-8, 787, A380 und Eurofighter und überholt jedes Jahr rund 1.500 Triebwerke und Industriegasturbinen. Für Spotter ist MTU der Schlüssel zu der Frage, was eigentlich unter dem Flügel hängt.
Premium Aerotec
seit 2009
Kein eigenes Flugzeug, aber Rumpfschalen für fast jeden Airbus: Premium Aerotec baute in Augsburg, Nordenham, Bremen und Varel Strukturen für A320, A350, A400M und Eurofighter. Seit Juli 2025 ist die Marke vollständig in Airbus Aerostructures aufgegangen – die Werke arbeiten weiter.
Diamond Aircraft
seit 1981
Diamond Aircraft aus Wiener Neustadt baut Kleinflugzeuge aus Verbundwerkstoff – vom Zweisitzer DA20 Katana über die Schulflugzeuge DA40 und DA42 bis zur siebensitzigen DA62. Schlanke Segelflieger-Flügel, T-Leitwerk und Kerosin-Diesel machen die Familie an jedem Flugplatz unverwechselbar.
FACC
seit 1989
Aus der Forschungsabteilung eines Skiherstellers ist einer der wichtigsten Faserverbund-Zulieferer der Luftfahrt geworden. FACC aus Ried im Innkreis fertigt Sharklets für die A320-Familie, Klappen, Spoiler, Leitwerksteile, Triebwerksverkleidungen und ganze Kabinenausstattungen – für Airbus, Boeing, Embraer, Bombardier und viele mehr.
Airbus
seit 1970
Europäisches Luft- und Raumfahrtunternehmen und einer der beiden großen Hersteller von Verkehrsflugzeugen – mit Flugzeugfamilien vom A220 bis zum A350.
Airbus Helicopters
seit 1992
Der größte Hubschrauberhersteller der Welt hat deutsch-französische Wurzeln: Zentrale in Marignane, zweites Standbein in Donauwörth. Von dort kommen H135 und H145 – die Hubschrauber, die du in Deutschland als Rettungs-, Polizei- und Bundeswehrmaschinen am häufigsten siehst.
ATR
seit 1981
Der französisch-italienische Hersteller ATR baut seit den 1980er-Jahren nur zwei Flugzeuge – die ATR 42 und die ATR 72. Hochdecker, T-Leitwerk, Propeller: Wer die Familie einmal verstanden hat, erkennt sie überall, von Lanzarote bis zu den griechischen Inseln.
Dassault Aviation
seit 1929
Dassault Aviation baut in Frankreich Kampfjets und die Businessjets der Falcon-Familie. Für Spotter heißt das: Rafale auf Airshows und Militärflugplätzen, Falcons auf jedem größeren Flughafen mit Geschäftsreiseverkehr – und mit ein paar Merkmalen am Heck lassen sich die Modelle sicher auseinanderhalten.
Liebherr Aerospace
seit 1960
Den Namen kennst du vom Baukran, doch Liebherr baut auch Flugzeugtechnik: Fahrwerke, Flugsteuerungs-Aktuatoren und Getriebe aus dem Allgäu, Klima- und Luftsysteme aus Toulouse. Vom Bugfahrwerk der A350 bis zu den Klappflügelspitzen der 777X steckt der Familienkonzern in vielen Mustern, die du am Zaun fotografierst.
Safran
seit 2005
Safran baut keine Flugzeuge – und steckt trotzdem in einem großen Teil der Airliner, die du am Zaun siehst. Der französische Konzern liefert über CFM International die Triebwerke für A320neo und Boeing 737 MAX, treibt Hubschrauber und die Rafale an und baut Fahrwerke, Bremsen und Kabinen. Hier erfährst du, woran du Safran-Technik im Feld erkennst.
Thales
seit 2000 (Umbenennung von Thomson-CSF, gegründet 1968)
Thales baut keine Flugzeuge, steckt aber in sehr vielen: Avionik in Airbus- und ATR-Cockpits, Flugsicherungssysteme, die laut Thales rund 40 Prozent des weltweiten Luftraums überwachen, Radare und Navigationsanlagen an Flughäfen, Bordunterhaltung in der Kabine und Sensoren im Rafale.
BAE Systems
seit 1999
BAE Systems ist der größte Luftfahrt- und Rüstungskonzern Großbritanniens. Für Spotter steckt dahinter ein ganzes Stück Luftfahrtgeschichte: der vierstrahlige Jumbolino BAe 146/Avro RJ, der Trainer Hawk der Red Arrows und die britische Seite von Tornado, Eurofighter und F-35.
Rolls-Royce
seit 1906
Britischer Triebwerkshersteller mit über hundert Jahren Luftfahrtgeschichte: Die Trent-Familie treibt A330, A350, A380 und Boeing 787 an, die Business-Jet-Triebwerke kommen aus Dahlewitz bei Berlin. Für Spotter ist Rolls-Royce die Frage hinter der Frage – welcher Antrieb hängt eigentlich unter dem Flügel?
Boeing
seit 1916
Boeing ist der US-amerikanische Gegenpol zu Airbus und baut seit der 707 Verkehrsjets in Serie. Wer 737, 777 und 787 an Fahrwerk, Flügelspitzen und Heck auseinanderhalten kann, bestimmt einen großen Teil des Verkehrs an jedem europäischen Flughafen – auch ohne Lackierungshinweis.
CFM International
seit 1974
Das Gemeinschaftsunternehmen von GE Aerospace und Safran baut die Triebwerke, die du beim Spotten am häufigsten siehst: das CFM56 für die klassische A320-Familie, die 737 Classic und NG sowie das LEAP für A320neo, 737 MAX und C919. Jede Boeing 737 seit der -300 fliegt mit CFM.
Cirrus Aircraft
seit 1984
Der Hersteller aus Duluth hat die Allgemeine Luftfahrt umgekrempelt: Kunststoffrumpf, Glascockpit und ein Fallschirm für das ganze Flugzeug. Hier erfährst du, wie aus einem Bausatz-Projekt der größte Kleinflugzeugbauer der USA wurde und woran du SR22 und Vision Jet sicher erkennst.
Collins Aerospace
seit 2018
Kein eigenes Flugzeug, aber in fast jedem steckt etwas von ihm: Collins Aerospace liefert Avionik, Head-up-Displays, Fahrwerke, Sitze, Bordküchen und Datenfunk – und gehört über die Tochter FlightAware sogar zu den Werkzeugen, mit denen Spotter Flüge verfolgen.
GE Aerospace
seit 1917
Der US-Triebwerkshersteller aus Evendale bei Cincinnati steckt hinter einigen der größten Fans, die je unter einem Flügel hingen: CF6 für 747, 767 und MD-11, GE90 für die Boeing 777, GEnx für 787 und 747-8 und GE9X für die 777X. Wer Großraumflugzeuge spottet, hat GE fast immer im Bild.
Gulfstream Aerospace
seit 1958
Gulfstream aus Savannah in Georgia steht wie kaum ein anderer Name für den großen Businessjet. Von der Turboprop Gulfstream I über G550 und G650 bis zur G800 – hier erfährst du, wie die Familie gewachsen ist und wie du die Modelle am Vorfeld auseinanderhältst.
Honeywell Aerospace
seit 1936
Der Zulieferer aus Phoenix baut keine Flugzeuge, steckt aber in fast jedem: Hilfsturbinen im Heck von 737 und A320, Glascockpits in Business-Jets, Warnsysteme gegen Bodenberührung und Triebwerke wie TFE731 und HTF7000. Seit Juni 2026 ist Honeywell Aerospace ein eigenständiges Unternehmen.
Lockheed Martin
seit 1995
Lockheed Martin baut heute fast nur Militärflugzeuge, doch das Erbe reicht von der dreifach geleitwerkten Constellation über den Großraumjet TriStar bis zur Hercules und zur F-35. Wer die Formen kennt, erkennt Lockheed-Typen am Zaun eines Fliegerhorsts genauso sicher wie im Museum.
McDonnell Douglas
seit 1967
Historischer US-Hersteller, 1967 aus McDonnell Aircraft und Douglas Aircraft entstanden und 1997 in Boeing aufgegangen. Seine Jets mit Hecktriebwerken – DC-9, MD-80, DC-10 und MD-11 – prägten Jahrzehnte des Luftverkehrs und sind heute gesuchte Motive für Spotter.
Piper Aircraft
seit 1927
Gelber Hochdecker mit Spornrad, Tiefdecker-Schulflugzeug mit einer Tür rechts, Turboprop mit Druckkabine: Hinter all diesen Mustern steht Piper Aircraft aus Vero Beach in Florida. Hier erfährst du, wie aus der Cub eine ganze Flugzeugfamilie wurde, wie du Cherokee, Seminole und M-Klasse auseinanderhältst und wo du Piper-Flugzeuge vor die Linse bekommst.
Pratt & Whitney
seit 1925
US-Triebwerkshersteller aus Connecticut, der mit dem JT8D die Kurzstrecke der 1960er prägte, mit dem JT9D den Jumbo antrieb und heute mit dem Getriebefan PW1000G unter A220, A320neo und E2 hängt. Für Spotter ist P&W der Grund, warum so viele Neos zeitweise am Boden standen.
Spirit AeroSystems
seit 2005
Fast jeder 737-Rumpf der letzten Jahrzehnte kam aus Wichita: Spirit AeroSystems war der größte unabhängige Hersteller von Flugzeugstrukturen, baute für Boeing und Airbus – und wurde im Dezember 2025 zwischen beiden aufgeteilt.
Textron Aviation
seit 2014
Skyhawk auf dem Flugplatz, Citation am Businessjet-Terminal, King Air beim Rettungsdienst, Caravan im Frachtnetz von FedEx: Hinter all diesen Mustern steht Textron Aviation aus Wichita. Hier erfährst du, wie Cessna, Beechcraft und Hawker unter ein Dach kamen, wie du die Familien auseinanderhältst und wo du sie in Europa vor die Linse bekommst.
Flughafenseiten mit Pisten, Betriebsrichtung, Wetter und bester Spotting-Zeit, dazu Alarme für seltene Flugzeuge. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.
Passend dazu
Welche Fluggesellschaften unterwegs sind, steht in der Airline-Datenbank. Welche Flugzeuge sie einsetzen, zeigen die Flugzeugtypen. Und wo du sie am besten fotografierst, findest du bei den Spotting-Spots.