Flughafen Berlin Brandenburg

Der Hauptstadtflughafen mit der langen Vorgeschichte: zwei parallele Pisten am Südrand Berlins, viel Europaverkehr mit Low-Cost- und Netzwerkairlines, eine Handvoll Langstrecken, die Flugbereitschaft der Bundesregierung – und eine Besucherterrasse direkt über dem Vorfeld.

Auch bekannt als: Berlin Brandenburg Airport · Flughafen Berlin Brandenburg Willy Brandt · BER · Hauptstadtflughafen · Flughafen Berlin Brandenburg GmbH (Betreiber)

DeutschlandDeutschlandFlughäfenBER / EDDBseit 202012 Min. Lesezeit

BER

IATA-Code

EDDB

ICAO-Code

06 / 24

Betriebsrichtungen seit Oktober 2024

2020

Eröffnung nach jahrelanger Verzögerung

Das Wichtigste in Kürze

  • IATA BER, ICAO EDDB: drittgrößter Flughafen Deutschlands nach Frankfurt und München, 2025 mit rund 26 Millionen Passagieren.
  • Zwei Parallelpisten, neu benannt: Seit Oktober 2024 heißen sie 06L/24R (Nord, 3.600 m) und 06R/24L (Süd, 4.000 m).
  • Kein Drehkreuz, sondern Europaflughafen: Low-Cost- und Netzwerkairlines prägen das Bild, Langstrecke ist die Ausnahme.
  • Regierungsflughafen: Die Flugbereitschaft nutzt am BER ein eigenes Gelände mit Regierungsterminal – Staatsbesuche inklusive.
  • Spotten beginnt auf der Terrasse: Die Besucherterrasse auf Terminal 1 ist der einzige offizielle Aussichtspunkt.
Inhaltsverzeichnis
  1. 1.Steckbrief
  2. 2.Tätigkeitsfelder
  3. 3.Geschichte im Zeitraffer
  4. 4.Was du als Spotter wissen solltest
  5. 5.Stärken und Schwächen
  6. 6.Vom Henschel-Werk zum Hauptstadtflughafen
  7. 7.Zwei Pisten, ein Terminal dazwischen
  8. 8.Betriebsrichtung: 24 oder 06?
  9. 9.Wer am BER fliegt
  10. 10.Regierungsflughafen: die Flugbereitschaft
  11. 11.Spotten am BER: Terrasse und Pistenenden
  12. 12.Tagesrhythmus und Nachtruhe
  13. 13.Fracht und Ausbau
  14. 14.Der BER im Vergleich
  15. 15.Fazit
  16. 16.Häufige Fragen

Steckbrief

IATA-CodeBER
ICAO-CodeEDDB
BetreiberFlughafen Berlin Brandenburg GmbH (FBB) – vollständig in öffentlicher Hand: Land Berlin (37 %), Land Brandenburg (37 %) und Bund (26 %)
LageDirekt an der südlichen Stadtgrenze Berlins auf dem Gebiet der Gemeinde Schönefeld, rund 18 km vom Berliner Stadtzentrum entfernt
Start- und LandebahnenZwei parallele Bahnen in Ost-West-Richtung: Nordbahn 06L/24R (3.600 × 45 m, Asphalt) und Südbahn 06R/24L (4.000 × 60 m, Beton); bis Oktober 2024 hießen sie 07L/25R und 07R/25L
PassagierterminalsTerminal 1 mit Haupt-, Nord- und Südpier zwischen den Pisten, Terminal 2 seit dem Sommerflugplan 2022; das frühere Schönefelder Terminal (Terminal 5) ist dauerhaft außer Betrieb
TerminalkapazitätRund 36 Mio. Passagiere pro Jahr, davon etwa 30 Mio. in Terminal 1 und 6 Mio. in Terminal 2
Verkehr 2025Rund 26,05 Mio. Passagiere, gut 193.000 Starts und Landungen, knapp 52.000 t Fracht
BetriebszeitenFlugbetrieb von 5:30 bis 23:30 Uhr; zwischen 0 und 5 Uhr keine regulären Starts und Landungen, Ausnahmen etwa für Regierungs-, Rettungs- und Notfallflüge
Eröffnung31. Oktober 2020 – rund achteinhalb Jahre nach dem ursprünglich vorgesehenen Termin im Juni 2012
BesonderheitStandort der Flugbereitschaft des Bundesverteidigungsministeriums mit eigenem Interimsterminal für Regierungsflüge
Für Spotter relevantOffizielle Besucherterrasse auf Terminal 1 mit Zeitfenster-Ticket, Bahnhof direkt unter dem Terminal
Offizielle Websiteber.berlin-airport.de

Tätigkeitsfelder

Passagierverkehr – vor allem Europa- und Ferienverkehr mit Low-Cost-, Netzwerk- und Ferienairlines, ergänzt durch einzelne Interkontinentalverbindungen
Regierungs- und Staatsflugverkehr – Flugbereitschaft der Bundeswehr und Staatsbesuche über ein eigenes Interimsterminal
Luftfracht – Frachtumschlag überwiegend im Bauch der Passagierflugzeuge, dazu Zubringerflüge von Integratoren
Infrastruktur – Betrieb von Pisten, Vorfeldern, Terminals und Bahnhof durch die Flughafen Berlin Brandenburg GmbH
Besucherangebote – Besucherterrasse auf Terminal 1 sowie Führungen über das Flughafengelände

Geschichte im Zeitraffer

1934Am Standort Schönefeld beginnt der Bau der Henschel Flugzeug-Werke – der Ursprung des Flugplatzes, aus dem später der Flughafen Schönefeld hervorgeht.
1946–1947Sowjetische Luftstreitkräfte übernehmen das Gelände, Aeroflot nimmt Flüge auf. 1947 ordnet die sowjetische Militärverwaltung einen zivilen Flughafen in Schönefeld an.
1960erDie DDR baut Schönefeld zu ihrem Zentralflughafen aus; Interflug nutzt ihn als Heimatbasis bis zu ihrer Abwicklung 1991.
2006Am 5. September fällt der erste Spatenstich für den neuen Hauptstadtflughafen; der Bau des Hauptterminals beginnt im Juli 2008.
2012Am 8. Mai – rund vier Wochen vor dem Eröffnungstermin am 3. Juni – wird die Inbetriebnahme abgesagt. Grund sind Mängel an der Brandschutzanlage; es folgen Jahre mit weiteren Verschiebungen. Im April geht die auf 3.600 m verlängerte Schönefelder Bahn in Betrieb, die heutige Nordbahn.
2020Am 31. Oktober öffnet der BER. Bis zum 8. November ziehen alle Airlines aus Tegel um; der alte Schönefelder Flughafen wird zum Terminal 5.
2021Im Februar wird Terminal 5 wegen des pandemiebedingt schwachen Verkehrs vorübergehend geschlossen.
2022Zum Sommerflugplan geht Terminal 2 in Betrieb. Im Herbst fällt die Entscheidung, Terminal 5 dauerhaft stillzulegen.
2024Am 3. Oktober werden die Pisten wegen der Verschiebung des Erdmagnetfelds umbenannt: aus 07/25 wird 06/24.
2025Mit gut 26 Millionen Passagieren erreicht der BER sein bisher bestes Jahr; der 17. Oktober wird mit knapp 102.000 Reisenden der verkehrsreichste Tag seit der Eröffnung. Im Oktober zieht auch die Hubschrauberstaffel der Flugbereitschaft von Tegel an den BER.
2026Ryanair kündigt im April an, ihre Berliner Basis zum 24. Oktober 2026 zu schließen und das Angebot am BER deutlich zu reduzieren.

Flughafen Berlin Brandenburg aus Spotter-Sicht

Deine Checkliste für Flughafen Berlin Brandenburg

Hak ab, was du schon gesehen oder erledigt hast.

  • Die neuen Pistenbezeichnungen 06/24 verinnerlicht – ältere Karten und Guides nennen noch 07/25
  • Starts und Landungen auf Nord- und Südbahn notiert und die Position am Terminal mit der genutzten Bahn abgeglichen
  • Einen Flieger der Flugbereitschaft am Regierungsterminal erwischt, etwa einen Airbus A350 in Regierungslackierung
  • Eine Interkontinentalverbindung gesehen – am BER die Ausnahme, also ein echter Fang
  • Die A320-Familie und die Boeing 737 im Low-Cost-Verkehr sicher auseinandergehalten
  • Einen Airbus A220 erkannt, etwa bei airBaltic
  • Das Kennzeichen jeder Sichtung festgehalten – bei Dutzenden ähnlichen Schmalrumpfjets der einzige Weg zur sauberen Liste

Stärken und Schwächen

Das spricht dafür

  • Bahnhof direkt unter Terminal 1 – Anreise aus der Berliner Innenstadt ohne Auto
  • Offizielle Besucherterrasse außerhalb des Sicherheitsbereichs, täglich bis in den Abend geöffnet
  • Große Airline-Vielfalt im Europaverkehr: Low-Cost, Netzwerk, Ferienflieger, Osteuropa und Türkei
  • Regierungsflieger und Staatsbesuche – die Flugbereitschaft hat am BER ein eigenes Regierungsterminal
  • Zwei Pisten mit großem Abstand, Terminal in der Mitte – Starts und Landungen auf beiden Seiten

Wo es hakt

  • Wenig Langstrecke – Großraumflugzeuge sind an einem normalen Tag die Ausnahme
  • Pisten von der Terrasse weit entfernt, für Formatfüller brauchst du viel Brennweite
  • Die Spotterpunkte am Zaun erreichst du meist nur mit Auto oder Fahrrad
  • Besucherterrasse nur mit Ticket für ein festes 90-Minuten-Zeitfenster
  • Nach dem Rückzug der Ryanair-Basis im Winter weniger Low-Cost-Bewegungen als in den Vorjahren

Kein deutscher Flughafen hat so lange auf seine Eröffnung gewartet wie der BER – und kaum einer ist für Spotter so vielseitig im Kleinen. Am Hauptstadtflughafen landen keine A380-Flotten und keine Frachtriesen im Minutentakt. Dafür siehst du hier eine bunte Mischung aus Low-Cost-Jets, Netzwerkairlines aus ganz Europa, Gästen aus Osteuropa und dem Nahen Osten, ein paar seltenen Langstrecken – und die Flugzeuge der Bundesregierung. Wer weiß, wie die beiden Pisten, die neue Nummerierung und die Besucherterrasse zusammenspielen, nutzt einen Besuch deutlich besser.

Dein BER-Logbuch beginnt hier

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Vom Henschel-Werk zum Hauptstadtflughafen

Die Geschichte des Standorts ist älter als der BER selbst. 1934 begann in Schönefeld der Bau der Henschel Flugzeug-Werke, nach dem Krieg übernahmen sowjetische Luftstreitkräfte das Gelände, und 1947 ordnete die sowjetische Militärverwaltung dort einen zivilen Flughafen an. In der DDR wurde Schönefeld zum Zentralflughafen ausgebaut und war die Heimat der Interflug. Nach der Wiedervereinigung hatte Berlin plötzlich drei Flughäfen – Tegel, Tempelhof und Schönefeld – und die Frage, wie ein gemeinsamer Hauptstadtflughafen aussehen könnte.

Die Antwort fiel auf Schönefeld. 2006 begannen die Bauarbeiten, 2008 der Bau des Hauptterminals. Als Eröffnungstermin galt zunächst Oktober 2011, dann der 3. Juni 2012. Rund vier Wochen vor diesem Termin kam die Absage: Die Brandschutzanlage funktionierte nicht wie vorgeschrieben. Was folgte, ist Stoff für Lehrbücher über Großprojekte – Mängel in der Gebäudetechnik, Umplanungen, Wechsel in der Führung und ein Kostenrahmen, der laut Schätzung von 2018 bei rund 7,3 Milliarden Euro lag.

Am 31. Oktober 2020 war es schließlich so weit. Mitten in der Pandemie nahm der BER den Betrieb auf, bis zum 8. November zogen alle Airlines aus Tegel um. Das alte Schönefelder Abfertigungsgebäude lief noch kurz als Terminal 5 weiter, wurde im Februar 2021 vorübergehend und im November 2022 endgültig stillgelegt. Benannt ist der Flughafen nach dem früheren Bundeskanzler und Regierenden Bürgermeister Willy Brandt.

26,05 Mio.Passagiere im Jahr 2025
193.042Starts und Landungen 2025
4.000 mLänge der Südbahn 06R/24L
Über 8 JahreVerspätung gegenüber dem Termin 2012

Zwei Pisten, ein Terminal dazwischen

Das Layout ist schnell verstanden. Zwei parallele Bahnen laufen in Ost-West-Richtung, dazwischen liegen Terminal 1 mit Haupt-, Nord- und Südpier sowie die Vorfelder. Die Nordbahn ist die frühere Bahn des Flughafens Schönefeld, die 2012 auf 3.600 Meter verlängert wurde. Die Südbahn ist mit 4.000 Metern die längere und wurde für den BER neu gebaut. Beide Bahnen liegen weit genug auseinander, um unabhängig voneinander betrieben zu werden.

Wichtig für alle, die mit älteren Spotterguides oder Karten planen: Seit dem 3. Oktober 2024 tragen die Pisten neue Nummern. Weil sich das Erdmagnetfeld verschoben hat, wurde aus 07L/25R die heutige 06L/24R und aus 07R/25L die 06R/24L. An Lage und Flugwegen hat sich nichts geändert. Warum Pisten überhaupt Zahlen tragen, erklärt der Beitrag Pistenbezeichnungen am Flughafen.

Bahn Bezeichnung Länge und Belag Was du dort typischerweise siehst
Nordbahn 06L/24R (früher 07L/25R) 3.600 × 45 m, Asphalt Starts und Landungen für Positionen im Nordteil, auch Terminal 2
Südbahn 06R/24L (früher 07R/25L) 4.000 × 60 m, Beton Starts und Landungen für Positionen im Südteil des Terminals
Terminal 1 – zwischen den Pisten Gates, Push-back und Rollverkehr – Blick von der Besucherterrasse
Regierungsbereich – eigenes Gelände der Flugbereitschaft Flugzeuge der Flugbereitschaft und Staatsgäste

Eine nützliche Faustregel geben Spotterguides unter Berufung auf die Flugsicherung weiter: Landende Maschinen nutzen meist die Bahn, die näher an ihrer späteren Parkposition liegt. Wer also weiß, wo ein Flug abgefertigt wird, kann grob einschätzen, auf welcher Seite er aufsetzt. Abweichungen aus betrieblichen Gründen sind jederzeit möglich – ein Blick in eine Flugverfolgung ist zuverlässiger. Wie das funktioniert, zeigt der Beitrag zur Flugverfolgung mit ADS-B.

Betriebsrichtung: 24 oder 06?

Flugzeuge starten und landen gegen den Wind. Bei Westwind laufen alle Bewegungen in Richtung 24 – die Maschinen kommen im Anflug von Osten und starten nach Westen. Bei Ostwind dreht sich das Bild, dann gilt Betriebsrichtung 06. Weil in Deutschland Westwetterlagen überwiegen, ist auch am BER meist die Richtung 24 aktiv.

Für dich hat das klare Folgen. An der Besucherterrasse siehst du in beiden Richtungen Verkehr, weil das Vorfeld immer belebt ist. Willst du aber an ein Pistenende, entscheidet die Betriebsrichtung, ob du Landungen direkt über dir hast oder nur startende Maschinen in der Ferne. Die Grundlagen dazu stehen im Beitrag Betriebsrichtung am Flughafen verstehen.

Licht und Pisten zusammen denken

Die Bahnen liegen in Ost-West-Richtung, die Sonne steht mittags im Süden. Von Standpunkten nördlich einer Piste hast du das Licht tagsüber im Rücken, südlich davon fotografierst du um die Mittagszeit ins Gegenlicht. Morgens und abends kommt das Licht seitlich. Mit dem Beitrag zum Sonnenstand am Fotospot rechnest du das für deinen Besuchstag vorher aus.

Wer am BER fliegt

Der BER ist kein Drehkreuz, sondern ein Flughafen des Punkt-zu-Punkt-Verkehrs. Den größten Anteil am Passagieraufkommen hatten zuletzt die Low-Cost-Airlines: 2023 lagen Ryanair und easyJet vorne, dahinter folgten Lufthansa, Eurowings, Turkish Airlines und weitere Netzwerkairlines. Zu den meistgeflogenen Strecken zählten 2025 Frankfurt, München, Palma de Mallorca, Zürich, Antalya und Wien – also die Zubringer zu den großen Drehkreuzen und klassische Urlaubsziele.

Für die Typenliste heißt das: Den Großteil deiner Sichtungen machen Schmalrumpfflugzeuge aus. Die A320-Familie mit A320, A320neo und A321neo trifft auf die Boeing 737-800 und die 737 MAX 8. Dazwischen tauchen Regionalflugzeuge und der Airbus A220-300 auf, etwa bei airBaltic. Gerade für Einsteiger ist der BER damit ein gutes Trainingsgelände, um Airbus und Boeing zu unterscheiden.

Seltene Gäste nicht verpassen

Mit Planetrack setzt du Kennzeichen, Typen und Airlines auf die Wunschliste deines Hangars und bekommst einen Sichtungs-Alarm, wenn sie sich im Anflug befinden. Die App startet bald – trag dich unten in die Warteliste ein.

Basen und Terminals

Nach Angaben aus Flughafen-Übersichten haben unter anderem easyJet, Eurowings, Condor und Sundair Flugzeuge in Berlin stationiert. Terminal 2, das erst zum Sommerflugplan 2022 öffnete, nutzen vor allem Wizz Air und bisher Ryanair. Alle anderen fertigen in Terminal 1 ab.

Ryanair baut die Berliner Basis ab

Ryanair hat im April 2026 angekündigt, die Basis am BER zum 24. Oktober 2026 zu schließen und rund die Hälfte des Berliner Angebots zu streichen. Die Airline fliegt Berlin weiter an, dann aber mit Maschinen, die an anderen Standorten stationiert sind. Rechne im Winterflugplan 2026/27 also mit spürbar weniger Ryanair-Bewegungen als in den Vorjahren.

Langstrecke: wenige, aber begehrte Flüge

Großraumflugzeuge sind am BER an einem normalen Tag die Ausnahme – und gerade deshalb begehrt. Zu den Interkontinentalverbindungen gehören laut Flugplanübersichten (Stand Oktober 2026) unter anderem Qatar Airways nach Doha, United Airlines nach Newark und Hainan Airlines nach Peking. Saisonal kommen Delta nach New York, Air Canada nach Montréal und Air Transat nach Toronto hinzu. Welche Muster dabei eingesetzt werden, hängt vom jeweiligen Flugplan ab.

Eine Lücke fällt Kennern sofort auf: Emirates fliegt Berlin nicht an. Das Luftverkehrsabkommen zwischen Deutschland und den Vereinigten Arabischen Emiraten begrenzt, wie viele deutsche Städte die Airline bedienen darf; über eine Ausweitung wurde zwar verhandelt, Berlin ist bislang aber nicht dabei. Nach Dubai kommst du von hier aus unter anderem mit Eurowings und saisonal mit Condor. Ergänzt wird das Bild durch Airlines aus dem Nahen Osten und Osteuropa, die du an westdeutschen Flughäfen seltener zu sehen bekommst.

Segment Typische Airlines Typisches Flugzeugbild
Low-Cost easyJet, Ryanair, Wizz Air A320-Familie, A321neo, Boeing 737
Netzwerk Europa Lufthansa, Swiss, Austrian, Turkish Airlines, British Airways, KLM A320-Familie, A220, Boeing 737
Ferienverkehr Condor, Eurowings, SunExpress, Sundair A320-Familie, Boeing 737
Interkontinental Qatar Airways, United, Hainan, saisonal Delta und Air Canada Großraumflugzeuge – an den meisten Tagen nur wenige
Fracht Integratoren wie FedEx und UPS Zubringerflüge im Europaverkehr
Regierung Flugbereitschaft, Staatsgäste Regierungs-Airbus, Businessjets, Hubschrauber

Regierungsflughafen: die Flugbereitschaft

Was den BER besonders macht, ist die Politik. Die Flugbereitschaft des Bundesverteidigungsministeriums nutzt seit 2020 ein eigenes Gelände mit einem Interimsterminal für Regierungsflüge. Im Oktober 2025 ist auch die Hubschrauberstaffel der Flugbereitschaft von Tegel an den BER umgezogen. Der dauerhafte Ausbau mit Hangars und Vorfeld zieht sich nach bisherigem Stand bis in die 2030er-Jahre; das endgültige Regierungsterminal ist mittlerweile erst für 2035 vorgesehen.

Für Spotter bedeutet das: Hier landen Kanzler-, Minister- und Präsidentenflüge, dazu Staatsgäste aus aller Welt. Mit etwas Glück erwischst du einen Airbus A350 der Flugbereitschaft in Regierungsfarben oder eine fremde Regierungsmaschine bei einem Staatsbesuch. Feste Flugpläne gibt es natürlich nicht, und die Abläufe sind aus Sicherheitsgründen nicht öffentlich. Wie du solche Flüge trotzdem einplanst und wo die rechtlichen Grenzen beim Fotografieren liegen, beschreibt der Beitrag Regierungsflugzeuge spotten.

Abstand zu Sicherheitsbereichen

Rund um das Regierungsgelände sind Polizei und Sicherheitsdienste besonders aufmerksam, vor allem bei Staatsbesuchen. Bleib auf öffentlichen Wegen, folg Anweisungen sofort und erklär im Zweifel ruhig, was du machst. Absperrungen und Zäune sind keine Fotostandorte. Was allgemein erlaubt ist, fasst der Beitrag Ist Planespotting erlaubt? zusammen.

Spotten am BER: Terrasse und Pistenenden

Der offizielle und bequemste Spot ist die Besucherterrasse auf dem Dach von Terminal 1. Sie liegt laut Flughafen außerhalb des Sicherheitsbereichs, ist täglich von 8 bis 22 Uhr geöffnet und kostet 3 Euro für ein festes Zeitfenster von 90 Minuten. Von oben blickst du über einen großen Teil des Passagiervorfelds: Andocken, Abfertigung, Push-back und Rollen. Die beiden Pisten liegen links und rechts in größerer Entfernung – für Starts und Landungen brauchst du viel Brennweite. Alle Details zu Zugang, Licht und Ausrüstung findest du im Spot-Guide zur Besucherterrasse am Flughafen Berlin.

Wer formatfüllende Bilder von Starts und Landungen will, zieht nach der Terrasse weiter. Spotter nutzen öffentliche Wege, Hügel und Feldränder an den Pistenenden, etwa bei Selchow und Waßmannsdorf, sowie das Parkhausdeck zwischen P7 und P8. Diese Punkte haben keine Infrastruktur, sind meist nur mit Auto oder Fahrrad erreichbar und funktionieren je nach Betriebsrichtung sehr unterschiedlich gut. Halte dich dort an öffentliche Flächen, blockier keine Zufahrten und lass Drohnen zu Hause – das gesamte Umfeld liegt in einer Kontrollzone.

Wind und Betriebsrichtung prüfen

Westwind heißt Richtung 24, Ostwind Richtung 06. Daraus ergibt sich, von welcher Seite die Landungen kommen.

Langstrecken heraussuchen

Die wenigen Großraumflüge kommen zu festen Zeiten. Ein Blick in die Ankunftstafel zeigt dir, wann sich das Warten lohnt.

Terrassen-Slot buchen

Leg dein 90-Minuten-Fenster auf den Vormittag und auf eine Abflug- oder Ankunftswelle. Am Besuchstag kurz prüfen, ob die Terrasse geöffnet ist.

Anreise mit der Bahn planen

Der Bahnhof Flughafen BER liegt direkt unter Terminal 1. Der Flughafen liegt im Tarifbereich C – mit einem Ticket nur für A und B brauchst du einen Anschlussfahrschein.

Kennzeichen sofort notieren

Bei Dutzenden A320 und 737 ist das Kennzeichen der einzige Weg, Sichtungen später sauber auseinanderzuhalten.

Tagesrhythmus und Nachtruhe

Geflogen wird am BER von 5:30 bis 23:30 Uhr. Zwischen Mitternacht und 5 Uhr gibt es keine regulären Starts und Landungen; Ausnahmen gelten für Regierungs-, Militär-, Rettungs- und Notfallflüge. In den Randstunden am späten Abend und frühen Morgen gelten zusätzliche Lärmschutzauflagen. Einen Vergleich mit anderen Flughäfen bietet der Beitrag zum Nachtflugverbot an deutschen Flughäfen.

Für deine Planung heißt das: Die erste Abflugwelle am frühen Morgen, wenn die stationierten Maschinen von easyJet, Eurowings und Co. starten, bekommst du von der Terrasse nicht mit, weil sie erst um 8 Uhr öffnet. An den Pistenenden lohnt sich dagegen gerade der frühe Morgen. Tagsüber verteilt sich der Verkehr gleichmäßiger als an einem Drehkreuz; abends kehren die Basisflugzeuge zurück.

Wind, Pisten und Licht auf einen Blick

Planetrack zeigt dir Wetter, Wind und aktive Pisten am Flughafen und plant mit dem Sonnenstand-Planer das beste Licht für deinen Spot. Planetrack startet bald – sichere dir über die Warteliste frühen Zugang.

Fracht und Ausbau

Fracht spielt am BER eine kleinere Rolle als in Frankfurt oder Leipzig. 2025 schlug der Flughafen knapp 52.000 Tonnen um. Der Großteil fliegt im Bauch der Passagierflugzeuge mit; dazu kommen Zubringerflüge von Integratoren wie FedEx und UPS. Wer reine Frachter in großer Zahl sehen will, ist am Flughafen Leipzig/Halle besser aufgehoben, der nicht weit entfernt liegt.

Beim Ausbau denkt die Flughafengesellschaft in Terminals statt in Pisten. Laut Ausbauplanung ist östlich der bestehenden Gebäude ein Terminal 3 für mehrere Millionen zusätzliche Passagiere vorgesehen, später eventuell ein Terminal 4. Die beiden bestehenden Bahnen reichen rechnerisch für bis zu rund 45 Millionen Passagiere pro Jahr; eine dritte Bahn im Süden gilt allenfalls als langfristige Möglichkeit, konkrete Pläne dafür gibt es nicht. Bei rund 26 Millionen Passagieren im Jahr 2025 ist bis dahin noch Luft.

Der BER passt zu dir, wenn …

  • du viele verschiedene Airlines aus Europa und dem Nahen Osten sammeln willst
  • du ohne Auto anreist und einen legalen, bequemen Standpunkt suchst
  • du auf Regierungsflieger und Staatsbesuche hoffst

Bedingt geeignet, wenn …

  • du formatfüllende Starts und Landungen willst – dann mit Auto oder Rad an die Pistenenden
  • du nur ein kurzes Zeitfenster hast und an einen festen Terrassen-Slot gebunden bist

Eher woanders, wenn …

  • du vor allem Großraumflugzeuge und Langstrecke suchst
  • du reine Frachter in großer Zahl sehen willst

Der BER im Vergleich

Mit rund 26 Millionen Passagieren liegt der BER in Deutschland hinter dem Flughafen Frankfurt und dem Flughafen München auf Rang drei. Anders als diese beiden ist er aber kein Umsteigedrehkreuz der Lufthansa Group; die Konzernairlines bringen ihre Berliner Passagiere vor allem zu den Drehkreuzen nach Frankfurt, München, Zürich und Wien. Wer A380 und A350 in hoher Dichte sucht, fährt deshalb nach München oder Frankfurt. Wer dagegen möglichst viele verschiedene Airlines sammeln will, ist am BER richtig.

Kleiner, aber mit ähnlichem Punkt-zu-Punkt-Profil ist der Flughafen Hamburg: mit Stadtlage und dem bekannten Spotterplatz am Affenfelsen. Für die erste Tour helfen dir außerdem der Beitrag Planespotting für Einsteiger und die Ausrüstungs-Checkliste.

Jeder Besuch am BER zählt

Beiträge mit Foto und Flugzeugdaten, Spot-Karte mit Anreise und bestem Licht, Hangar mit Wunschliste und eine Community mit Foto der Woche – das ist Planetrack. Planetrack startet bald. Die Warteliste findest du unten auf dieser Seite.

Fazit

Der BER hat eine bewegte Vorgeschichte, ist im Alltag aber ein unkomplizierter Flughafen: zwei Parallelpisten, ein Terminal in der Mitte, ein Bahnhof direkt darunter und eine offizielle Terrasse über dem Vorfeld. Seine Stärke ist nicht die Größe der Flugzeuge, sondern die Vielfalt der Airlines – vom Low-Cost-Jet über Gäste aus Osteuropa und dem Nahen Osten bis zur Regierungsmaschine.

Wer die neuen Pistennummern kennt, die Betriebsrichtung vorher prüft und die wenigen Langstrecken in den Ankunftstafeln heraussucht, holt aus einem Tag in Schönefeld deutlich mehr heraus. Und wer neben der Terrasse auch die Pistenenden mitnimmt, bekommt die Bilder, die von oben nicht gelingen.

Kurzfazit

BER ist Deutschlands drittgrößter Flughafen und der Standort der Flugbereitschaft. Für Spotter punktet er mit Airline-Vielfalt, Bahnanschluss und Besucherterrasse – wer Pistenaction will, plant nach Betriebsrichtung 06 oder 24 und zieht an die Bahnenden weiter.

Zusammenfassung

  • Der BER hat Tegel und das alte Schönefeld abgelöst und bündelt seit 2020 den gesamten Berliner Luftverkehr an einem Standort.
  • Für Spotter ist er ein Flughafen der Vielfalt im Kleinen: viele Airlines, viele Kennzeichen, aber überwiegend Schmalrumpfjets.
  • Die Highlights sind seltene Interkontinentalflüge, Gäste aus Osteuropa und dem Nahen Osten sowie die Flugzeuge der Flugbereitschaft.
  • Wie überall entscheiden Betriebsrichtung und Licht, ob du an der Terrasse bleibst oder an die Pistenenden weiterziehst.

Häufige Fragen

Was sind die Codes des Flughafens Berlin Brandenburg?

Der IATA-Code ist BER, der ICAO-Code EDDB. BER steht auf Tickets und Gepäckanhängern, EDDB verwenden Flugsicherung und viele Flugverfolgungsdienste. EDDB war früher der Code des alten Flughafens Schönefeld, der im BER aufgegangen ist. Mehr zum Unterschied der beiden Systeme erklärt der Beitrag IATA- und ICAO-Codes erklärt.

Wie viele Start- und Landebahnen hat der BER?

Zwei parallele Bahnen: die Nordbahn 06L/24R mit 3.600 Metern und die Südbahn 06R/24L mit 4.000 Metern Länge. Die Nordbahn ist die verlängerte frühere Bahn des Flughafens Schönefeld. Zwischen beiden Pisten liegt Terminal 1.

Warum heißen die Pisten 06 und 24 statt 07 und 25?

Pistennummern richten sich nach der magnetischen Kompassrichtung. Weil sich das Erdmagnetfeld langsam verschiebt, wurden die Bahnen am 3. Oktober 2024 umbenannt. Die Lage und die Flugwege sind gleich geblieben, nur die Bezeichnung hat sich geändert. Wie Pistennummern grundsätzlich entstehen, erklärt der Beitrag Pistenbezeichnungen am Flughafen.

Wer betreibt den Flughafen BER?

Die Flughafen Berlin Brandenburg GmbH (FBB). Sie gehört vollständig der öffentlichen Hand: Die Länder Berlin und Brandenburg halten je 37 Prozent, der Bund 26 Prozent.

Warum hat die Eröffnung so lange gedauert?

Der erste Spatenstich war 2006, als Eröffnungstermin galt zunächst 2011, dann der 3. Juni 2012. Rund vier Wochen vorher wurde die Eröffnung wegen Mängeln an der Brandschutzanlage abgesagt. Danach kamen weitere Probleme bei Gebäudetechnik und Bauausführung ans Licht. Der Betrieb startete schließlich am 31. Oktober 2020.

Wo kann ich am BER Flugzeuge beobachten?

Der offizielle Ort ist die Besucherterrasse auf dem Dach von Terminal 1. Sie liegt außerhalb des Sicherheitsbereichs; du brauchst laut Flughafen ein Ticket für ein 90-Minuten-Zeitfenster. Alle Details zu Zugang, Licht und Brennweite stehen im Spot-Guide zur Besucherterrasse am BER. Daneben nutzen Spotter öffentliche Wege rund um die Pistenenden.

Gibt es am BER Langstreckenflüge?

Ja, aber nur wenige. Zu den Interkontinentalverbindungen zählen nach Flugplanübersichten unter anderem Qatar Airways nach Doha, United Airlines nach Newark, Hainan Airlines nach Peking sowie saisonal Delta nach New York und Air Canada nach Montréal. Das Angebot wechselt mit jedem Flugplan – prüf die aktuelle Lage vor dem Besuch in den Ankunftstafeln oder einer Flugverfolgung.

Wann ist am BER Nachtruhe?

Geflogen wird von 5:30 bis 23:30 Uhr. Zwischen Mitternacht und 5 Uhr gibt es keine regulären Starts und Landungen; ausgenommen sind etwa Regierungs-, Militär-, Rettungs- und Notfallflüge. In den Randstunden gelten zusätzliche Lärmauflagen. Einen Überblick über die Regeln an anderen Flughäfen liefert der Beitrag Nachtflugverbot an deutschen Flughäfen.

Kann ich am BER Regierungsflugzeuge sehen?

Gute Chancen hast du, denn die Flugbereitschaft des Verteidigungsministeriums nutzt am BER ein eigenes Gelände mit Interimsterminal. Feste Flugpläne gibt es dafür natürlich nicht. Wie du Staats- und Regierungsflüge trotzdem erwischst, beschreibt der Beitrag Regierungsflugzeuge spotten.

Sichtungen rund um Flughafen Berlin Brandenburg sammeln

Foto mit Kennzeichen, Typ, Airline und Spot posten, Funde im Hangar sammeln und Likes und Kommentare aus der Community bekommen. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.

Früher Zugang, Vorteile zum Start und Mitsprache bei neuen Features.

Passende Airlines

Die Fluggesellschaften dazu – mit IATA- und ICAO-Code, Rufzeichen und Lackierung.

U2 / EZY

easyJet

Die orange Low-Cost-Airline aus Luton: ausschließlich Airbus der A320-Familie, Basen in ganz Europa und drei Gesellschaften unter einer Marke – mit britischen, österreichischen und Schweizer Kennzeichen.

EW / EWG

Eurowings

Die Direktflug-Airline der Lufthansa Group: Eurowings fliegt mit Jets der A320-Familie ab Düsseldorf und weiteren deutschen Basen quer durch Europa – und bekommt ab 2027 die Boeing 737 MAX 8.

LH / DLH

Lufthansa

Deutschlands größte Airline und Kern der Lufthansa Group: Netzwerk-Airline mit den Drehkreuzen Frankfurt und München, Gründungsmitglied der Star Alliance.

FR / RYR

Ryanair

Europas größte Low-Cost-Airline aus Irland: fast reine Boeing-737-Flotte, Punkt-zu-Punkt-Verkehr statt Drehkreuz und mehrere Schwestergesellschaften, die unter Ryanair-Flugnummern fliegen.

W6 / WZZ

Wizz Air

Ungarns Low-Cost-Airline aus Budapest: reine Airbus-Flotte mit Schwerpunkt A321neo, drei Gesellschaften mit HA-, 9H- und G-Kennzeichen und ein Netz, das von Mittel- und Osteuropa bis in den Nahen Osten reicht.

DE / CFG

Condor

Einer der bekanntesten deutschen Ferienflieger: Condor fliegt ab Frankfurt und weiteren deutschen Flughäfen zu Urlaubszielen auf Kurz-, Mittel- und Langstrecke.

TK / THY

Turkish Airlines

Die türkische Netzwerk-Airline mit dem roten Leitwerk: 1933 gegründet, seit 2008 in der Star Alliance und mit dem Drehkreuz Istanbul eine der Airlines, die die meisten Länder der Welt anfliegt.

QR / QTR

Qatar Airways

Die Airline aus Katar mit der Oryx am Leitwerk: Drehkreuz Doha, oneworld-Mitglied, Erstkundin des A350 und mit fünf deutschen Zielen eine der präsentesten Golf-Airlines in Deutschland.

GAF

Flugbereitschaft des BMVg

Der Lufttransportverband der Luftwaffe für Regierung, Parlament und Bundeswehr: drei Airbus A350-900, A319, A321 und A321LR, Bombardier Global 5000 und 6000 sowie Cougar-Hubschrauber – mit militärischen Kennungen statt Kennzeichen und Basen in Köln/Bonn und Berlin.

Typische Flugzeuge

Spotting-Spots rund um Flughafen Berlin Brandenburg

Spots, an denen du die passenden Flugzeuge regelmäßig vor die Linse bekommst – mit Standpunkten, Lichtzeiten und Koordinaten.

Alle Spotting-Spots im Überblick →

Weitere Einträge

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PT

Planetrack Redaktion

Diese Datenbank beschreibt Flughäfen, Flugzeughersteller, Airline-Gruppen, Allianzen und Luftfahrtmuseen. Eigentümer, Beteiligungen und Mitgliedschaften ändern sich laufend – gesicherte Angaben stehen im Steckbrief, alles Veränderliche ist als solches gekennzeichnet. Die einzelnen Fluggesellschaften findest du in der Airline-Datenbank.

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