Flughafen Bern-Belp

Der kleine Flughafen der Bundesstadt: eine 1730 Meter lange Asphaltpiste im Aaretal, eine wechselvolle Airline-Geschichte mit dem Höhepunkt und dem Absturz von SkyWork – und mit dem Lufttransportdienst des Bundes ein Platz, an dem du Bundesratsjets, Rega-Helikopter und Kleinflugzeuge aus nächster Nähe siehst.

Auch bekannt als: Bern Airport · Flughafen Bern · Belpmoos · Mösli · Flughafen Bern AG (Betreiber, bis 2014 Alpar AG)

SchweizSchweizFlughäfenBRN / LSZBseit 192914 Min. Lesezeit

BRN

IATA-Code

LSZB

ICAO-Code

1730 m

Länge der Asphaltpiste 14/32

1929

erster Flugbetrieb durch die Alpar

Das Wichtigste in Kürze

  • IATA BRN, ICAO LSZB: Regionalflughafen der Bundesstadt im Belpmoos, betrieben von der Flughafen Bern AG, der früheren Alpar.
  • Eine Asphaltpiste 14/32 mit 1730 Metern – ILS auf der 14, für die 32 gibt es ein satellitengestütztes RNP-Verfahren.
  • SkyWork prägte Bern und brachte 2012 mehr als 250.000 Passagiere – das Aus im August 2018 ließ den Verkehr einbrechen.
  • Heute fliegen vor allem Ferienflieger: Helvetic Airways dominiert den Sommerflugplan, dazu kommen SkyAlps, Chair Airlines und weitere.
  • Die Bundesratsjets sind hier zu Hause: Der Lufttransportdienst des Bundes hat seine Basis in Belp, inklusive Global 7500.
Inhaltsverzeichnis
  1. 1.Steckbrief
  2. 2.Tätigkeitsfelder
  3. 3.Geschichte im Zeitraffer
  4. 4.Was du als Spotter wissen solltest
  5. 5.Stärken und Schwächen
  6. 6.Der Flughafen der Bundesstadt
  7. 7.Geschichte: Von der Alpar bis heute
  8. 8.SkyWork: Aufstieg und Absturz einer Berner Airline
  9. 9.Was du heute in Bern zu sehen bekommst
  10. 10.Piste, Anflüge und Betriebszeiten
  11. 11.Spotten in Belp
  12. 12.Anreise
  13. 13.Neue Projekte am Flughafen
  14. 14.Bern im Vergleich
  15. 15.Fazit
  16. 16.Häufige Fragen

Steckbrief

IATA-CodeBRN
ICAO-CodeLSZB
BetreiberFlughafen Bern AG – hervorgegangen aus der 1948 gegründeten Alpar AG, umbenannt im Mai 2014
LageIm Belpmoos, einer Schwemmebene im Aaretal, rund 6 km südöstlich der Stadt Bern auf dem Gebiet der Gemeinde Belp
HöheRund 510 m über Meer
HauptpisteAsphaltpiste 14/32, 1730 m lang und 30 m breit; 2008 um 220 m verlängert, ILS auf Piste 14 seit September 2008
Weitere PistenGraspisten für Leicht- und Segelflug; die parallele Graspiste wird in Nachschlagewerken als derzeit nicht betrieben geführt
Linien- und Charterverkehr 2026Saisonale Ferienflüge, vor allem mit Helvetic Airways, dazu SkyAlps, Chair Airlines, Avanti Air und weitere kleinere Anbieter
StaatsluftfahrtHeimatbasis des Lufttransportdienstes des Bundes (Teil der Schweizer Luftwaffe) mit den Bundesratsjets
Weitere NutzerRega-Basis seit 1976, Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL), Helikopter- und Flugschulen, Segelfluggruppe
BetriebszeitenLinienflüge laut Flughafen zwischen 06:00 und 23:00 Uhr; für Flugzeuge über 3,5 t gelten engere Zeitfenster
Verkehr 2023Rund 59.600 Passagiere und rund 49.700 Flugbewegungen
Offizielle Websitewww.bernairport.ch

Tätigkeitsfelder

Ferien- und Charterflüge – saisonale Verbindungen ans Mittelmeer, nach Andalusien und auf Inseln wie Mallorca, Kreta oder Sardinien
Staatsluftfahrt – Basis des Lufttransportdienstes des Bundes mit Jets, Turboprops und Helikoptern
Geschäftsluftfahrt – Businessjets von Firmen, Diplomatie und Politik in der Bundesstadt
Rettung und Helikopter – Rega-Basis sowie Helikopterunternehmen und Helikopterschule am Platz
Allgemeine Luftfahrt – Flugschulen, Rundflüge, Segelflug und private Kleinflugzeuge

Geschichte im Zeitraffer

1929Die Genossenschaft Alpar nimmt am 8. Juni den Flugbetrieb im Belpmoos auf; die offizielle Eröffnung folgt rund einen Monat später.
1930erVerbindungen über Biel nach Basel mit Anschluss nach Paris und London. Mit Beginn des Zweiten Weltkriegs ruht der Verkehr.
1945–1947Das Parlament setzt beim interkontinentalen Landesflughafen auf Zürich. Die Alpar verliert 1947 ihre Konzession für den Linienverkehr.
1948–1950Gründung der Alpar AG, die 1950 zur Flug- und Flugplatzgesellschaft umgewandelt wird; im selben Jahr entsteht die erste befestigte Piste.
1963–1970Mehrere Projekte für einen größeren Flughafen in der Region Bern scheitern am Widerstand vor Ort.
1976Die Rega eröffnet ihre Basis in Belp.
2008Die Asphaltpiste wird um 220 Meter auf 1730 Meter verlängert, im September geht das ILS auf Piste 14 in Betrieb. Im selben Jahr übernimmt SkyWork ihre erste Dash 8-400.
2009SkyWork Airlines startet Linienflüge ab Bern.
2011Das Terminal wird für Flüge außerhalb des Schengen-Raums erweitert.
2012Rekordjahr mit mehr als 250.000 Passagieren, getragen vor allem von SkyWork.
2014Die Alpar AG heißt fortan Flughafen Bern AG.
2018Am Abend des 29. August stellt SkyWork den Flugbetrieb ein. Bern verliert seine größte Airline und den Großteil seiner Linienflüge.
2019–2022Die angekündigte virtuelle Airline Flybair sammelt per Crowdfunding Geld, hebt aber nie ab. Ab 2020 wird Helvetic Airways zur prägenden Airline am Platz.
2025Der Lufttransportdienst des Bundes stellt Ende Januar seine Bombardier Global 7500 in Dienst.
2026Der Sommerflugplan bringt Ferienflüge mit Helvetic, SkyAlps, Chair, Avanti Air und weiteren Anbietern.

Flughafen Bern-Belp aus Spotter-Sicht

Deine Checkliste für Flughafen Bern-Belp

Hak ab, was du schon gesehen oder erledigt hast.

  • Eine Embraer von Helvetic Airways an einem Samstag im Sommer auf der 14/32 erwischt
  • Einen Jet des Lufttransportdienstes mit militärischem T-Kennzeichen fotografiert
  • Die Bombardier Global 7500 des Bundes notiert, im Einsatz seit Anfang 2025
  • Einen Rega-Helikopter beim Start von der Basis gesehen
  • Einen Turboprop wie die Dash 8-400 von SkyAlps im Anflug fotografiert
  • Ein Kleinflugzeug mit HB-Kennzeichen zwischen Ferienjets und Businessjets notiert
  • Ein Foto mit den Hügeln des Aaretals oder dem Gantrisch-Gebiet im Hintergrund geschafft

Stärken und Schwächen

Das spricht dafür

  • Bundesratsjets, Staatsflugzeuge und Rega-Helikopter an einem einzigen kleinen Platz
  • Überschaubares Gelände mit nur einer Hauptpiste – wenig Rätselraten, wo es passiert
  • Viel Kleinflugzeug- und Helikopterverkehr, ideal zum Üben und für GA-Sammler
  • Mit S-Bahn und Bus ab Bern in rund einer halben Stunde erreichbar
  • Seltene Muster und Betreiber, die du an den großen Schweizer Flughäfen kaum siehst

Wo es hakt

  • Wenig Linienverkehr: Ferienflüge fast nur saisonal und an einzelnen Wochentagen
  • Keine offizielle Besucherterrasse veröffentlicht
  • Staatsflüge sind nicht planbar und nicht öffentlich angekündigt
  • Im Herbst und Winter liegt im Aaretal oft Nebel
  • Außerhalb der Saison kann an manchen Tagen kaum ein Jet kommen

Aktualisiert: Oktober 2026 – Der Flughafen Bern-Belp ist der Flughafen einer Hauptstadt, die nie einen großen Flughafen bekommen hat. Statt Großraumjets und Umsteigewellen findest du im Belpmoos eine einzige Asphaltpiste, ein überschaubares Terminal und einen Verkehrsmix, der an kaum einem anderen Schweizer Platz so bunt ist: Ferienjets im Sommer, Bundesratsjets, Rega-Helikopter, Businessjets und Kleinflugzeuge von Flugschulen und Privatpiloten. Dazu kommt eine Geschichte voller Höhen und Tiefen – vom Pionierbetrieb der Alpar 1929 über den Boom mit SkyWork bis zum harten Einschnitt 2018. Diese Seite erklärt dir, wie Bern funktioniert, was du dort siehst und wann sich die Anreise lohnt.

Seltene Sichtungen in Belp festhalten

Kennzeichen, Typ, Betreiber und Spot gemeinsam erfassen – genau dafür gibt es Planetrack. Die App startet bald, die Anmeldung zur Warteliste findest du unten auf dieser Seite.

Der Flughafen der Bundesstadt

Der Flughafen liegt rund sechs Kilometer südöstlich der Berner Innenstadt im Belpmoos, einer flachen Schwemmebene im Aaretal. Daher stammt auch der Name, den viele Bernerinnen und Berner bis heute verwenden – oder sie sagen liebevoll „Mösli“. Offiziell gehört das Gelände zur Gemeinde Belp, der Flughafen liegt rund 510 Meter über Meer. Im Westen und Süden steigen die Hügel des Gürbetals und des Gantrisch-Gebiets an, und an klaren Tagen siehst du im Hintergrund die Berner Alpen.

Betrieben wird der Flughafen von der Flughafen Bern AG. Die Gesellschaft hat ihre Wurzeln in der Alpar, die den Platz 1929 gründete. Die Aktiengesellschaft entstand 1948 unter dem Namen Alpar AG und heißt seit Mai 2014 Flughafen Bern AG. Im Marketing tritt der Platz als „Bern Airport“ auf.

Verglichen mit Zürich oder Genf ist Bern winzig. 2023 zählte der Flughafen laut den in Nachschlagewerken veröffentlichten Zahlen rund 59.600 Passagiere und rund 49.700 Flugbewegungen. Die Relation verrät schon viel: Ein Großteil der Bewegungen stammt nicht von Ferienjets, sondern von Kleinflugzeugen, Helikoptern, Schulflügen und der Staatsluftfahrt. Für Spotter ist genau das der Reiz.

1730 mLänge der Asphaltpiste 14/32
1929Beginn des Flugbetriebs im Belpmoos
250.000+Passagiere im Rekordjahr 2012
~59.600Passagiere im Jahr 2023

Geschichte: Von der Alpar bis heute

Pionierzeit mit der Alpar

Alles begann mit einer Genossenschaft. Die Genossenschaft Alpar nahm am 8. Juni 1929 den Flugbetrieb im Belpmoos auf, rund einen Monat später wurde der Flugplatz offiziell eröffnet. In den 1930er-Jahren verbanden Linienflüge Bern über Biel mit Basel, wo Anschlüsse nach Paris und London bestanden. Mit dem Beginn des Zweiten Weltkriegs kam der zivile Verkehr zum Erliegen.

Auf dem Gelände steht bis heute ein Zeuge dieser frühen Jahre: der Biderhangar, gebaut für den Schweizer Flugpionier Oskar Bider. Er gilt als Kulturgut von nationaler Bedeutung – ein seltenes Stück Luftfahrtgeschichte an einem aktiven Flughafen.

Die Entscheidung für Zürich

Nach dem Krieg fiel eine Weichenstellung, die Bern bis heute prägt. 1945 entschied das Parlament, den interkontinentalen Landesflughafen nicht in der Hauptstadtregion, sondern in Zürich zu bauen. Kurz darauf durften Schweizer Gesellschaften neben der nationalen Airline keinen internationalen Linienverkehr mehr anbieten, und die Alpar verlor 1947 ihre Konzession. 1948 entstand die Alpar AG, die 1950 zur Flug- und Flugplatzgesellschaft umgewandelt wurde; im selben Jahr erhielt Belp seine erste befestigte Piste.

Pläne für einen größeren Berner Flughafen tauchten in den 1960er-Jahren mehrfach auf – Projekte von 1963, 1966 und 1970 scheiterten am Widerstand in den betroffenen Regionen. Bern blieb ein Regionalflughafen und überließ die große Luftfahrt dem Flughafen Zürich und dem Flughafen Genf.

Ausbau für Regionaljets

Wichtige Infrastrukturschritte folgten erst Jahrzehnte später. 2008 wurde die Asphaltpiste um 220 Meter auf heute 1730 Meter verlängert, um europäische Sicherheitsvorgaben zu erfüllen. Im September 2008 ging auf Piste 14 ein Instrumentenlandesystem (ILS) in Betrieb, das Landungen auch bei schlechter Sicht erleichtert. 2011 erweiterte der Flughafen das Terminal, damit auch Flüge außerhalb des Schengen-Raums abgefertigt werden können.

Historische Fluggesellschaften in Bern

Neben SkyWork flogen über die Jahre verschiedene Airlines nach Bern, etwa bmi regional mit Verbindungen nach München bis Dezember 2016. Wer sich für vergangene Schweizer Gesellschaften interessiert, findet Hintergründe bei Crossair, Darwin Airline und Swissair.

SkyWork: Aufstieg und Absturz einer Berner Airline

Keine Airline hat Bern so geprägt wie SkyWork Airlines. Die Firma wurde 1983 in Belp als Flugschule gegründet, wandelte sich mit einer Cessna Citation II ab 1989 zum Lufttaxi- und Charterunternehmen und stieg 2009 in den Linienverkehr ein. 2010 übernahm Daniel Borer das Unternehmen. Bern war ihre Heimatbasis von der Gründung bis zum Ende.

Für Spotter ist SkyWork vor allem wegen ihrer Flotte in Erinnerung. Ab 2003 setzte die Gesellschaft die Dornier 328 ein, 2008 kam die erste Dash 8-400 dazu, und ab Juli 2016 folgte die Saab 2000, die als Ersatz für die Dornier-Turboprops vorgesehen war. Zwei gebrauchte Embraer 170 wurden zwar bestellt, kamen aber nie in den Liniendienst. Damit war Belp über Jahre einer der wenigen Orte, an denen du Dornier 328 und Saab 2000 im Linienbetrieb aus nächster Nähe sehen konntest. Wer die Muster heute auseinanderhalten will, hilft sich mit dem Beitrag Turboprops unterscheiden.

Der Höhepunkt kam 2012 mit mehr als 250.000 Passagieren am Flughafen – ein Rekord, der bis heute steht. Danach wurde es schwieriger. Im Oktober 2017 befristete das Bundesamt für Zivilluftfahrt die Betriebsbewilligung, weil die Finanzierung des Winterflugplans nicht gesichert war; SkyWork musste den Betrieb Ende Oktober kurz einstellen und flog ab dem 1. November wieder. Ab Januar 2018 flog die Airline sogar Truppen und Material für die Swisscoy-Mission von Basel nach Pristina.

Am Abend des 29. August 2018 war Schluss. Gespräche mit möglichen Partnern waren gescheitert, SkyWork stellte den Flugbetrieb ein, gab die Bewilligung zurück, und ein Konkursverfahren wurde eröffnet. Rund 11.000 Passagiere waren betroffen. Für den Flughafen war das ein schwerer Schlag: SkyWork hatte laut Nachschlagewerken rund 60 Prozent der Flüge gestellt, und der Flughafen verlor über ein Drittel seines Umsatzes. 2019 kam Bern nur noch auf rund 35.800 Passagiere. Die ganze Firmengeschichte steht auf der Seite zu SkyWork Airlines.

Zeitraum Entwicklung Was das für Spotter bedeutete
bis 2008 Kurze Piste, vor allem Allgemeine Luftfahrt und Regionalverkehr Kleinflugzeuge, Turboprops, vereinzelt Jets
2009–2018 SkyWork betreibt Linienflüge ab Bern Dornier 328, Dash 8-400 und Saab 2000 im Alltag
2012 Passagierrekord mit mehr als 250.000 Reisenden Die verkehrsreichste Zeit in Belp
seit 2018 Ferienflüge, vor allem mit Helvetic Airways Saisonaler Jetverkehr, Fokus auf Staats- und GA-Verkehr

Flybair: der Versuch eines Neuanfangs

Nach dem SkyWork-Aus wollte eine Berner Initiative eine neue Airline aufbauen. Flybair sammelte ab 2019 per Crowdfunding Geld und wollte als virtuelle Airline Ferienflüge mit eingemieteten Flugzeugen anbieten. Abgehoben ist sie nie: Ein geplanter Verkauf der Firma platzte im Dezember 2022, der Neustart blieb aus. Den Ferienverkehr trägt seit 2020 vor allem Helvetic Airways.

Dein Hangar für Raritäten

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Was du heute in Bern zu sehen bekommst

Ferienflüge im Sommer

Der Linien- und Charterverkehr in Bern ist heute fast vollständig saisonal. Für 2026 listet der Flughafen vor allem Ferienziele rund ums Mittelmeer. Die wichtigste Airline ist Helvetic Airways mit Verbindungen nach Palma de Mallorca, Heraklion, Kos, Rhodos, Mykonos, Larnaca, Djerba und Monastir. Helvetic setzt Embraer-Jets ein, darunter Muster der zweiten Generation wie die Embraer E190-E2 und die E195-E2. Welches Flugzeug konkret nach Bern kommt, hängt vom Umlauf ab.

Daneben bedienen kleinere Anbieter einzelne Strecken: SkyAlps fliegt nach Olbia und Cagliari, Chair Airlines fliegt im Frühjahr und Herbst nach Jerez de la Frontera, und Avanti Air fliegt nach Calvi auf Korsika. Dazu kommen Angebote kleinerer Anbieter nach Jersey, Malta und Elba sowie eine Kurzverbindung nach München, die mehrmals pro Woche bedient wird.

Airline Ziele 2026 (laut Flughafen) Typischer Wochentag
Helvetic Airways Palma, Heraklion, Kos, Rhodos, Mykonos, Larnaca, Djerba, Monastir je nach Ziel an festen Tagen, in der Hochsaison fast täglich
SkyAlps Olbia, Cagliari Freitag, Samstag, Sonntag
Chair Airlines Jerez de la Frontera Dienstag
Avanti Air Calvi Sonntag

Wichtig für deine Planung: Die meisten Flüge gehen nur an einem oder zwei Tagen pro Woche und nur in bestimmten Wochen. Die Saison 2026 endet für viele Strecken Anfang bis Mitte Oktober. Prüf den aktuellen Flugplan auf der Website des Flughafens, bevor du losfährst – Stand Oktober 2026 kann sich der Winterflugplan deutlich vom Sommer unterscheiden.

Die Bundesratsjets

Das eigentliche Alleinstellungsmerkmal von Belp ist die Staatsluftfahrt. Der Lufttransportdienst des Bundes (LTDB) gehört seit 2005 zur Schweizer Luftwaffe und hat seine Basis in Bern. Er fliegt vor allem Mitglieder des Bundesrats und hohe Delegationen, unterstützt aber auch Friedensmissionen und weitere Aufträge des Bundes. Im Volksmund heißen seine Jets schlicht „Bundesratsjets“.

Zur Flotte gehören laut Nachschlagewerken eine Dassault Falcon 900EX mit dem Kennzeichen T-785 und seit Ende Januar 2025 eine Bombardier Global 7500 mit dem Kennzeichen T-787. Sie ersetzt eine kleinere Cessna Citation Excel; bestellt hatte der Bundesrat den Langstrecken-Businessjet im August 2023. Ergänzt wird die Flotte unter anderem durch Turboprops wie eine DHC-6 Twin Otter und eine Beechcraft King Air sowie durch Helikopter.

Erkennbar sind die Staatsflugzeuge an ihren militärischen T-Kennzeichen statt eines zivilen HB-Kennzeichens. Wie die Schweizer Registrierungen aufgebaut sind, erklärt der Beitrag Schweizer HB-Kennzeichen. Flugpläne für Staatsflüge werden nicht vorab veröffentlicht – du brauchst Glück oder ein waches Auge auf die Flugverfolgung. Tipps dazu stehen im Beitrag Regierungsflugzeuge spotten.

Businessjets

Als Hauptstadt mit Bundesverwaltung, Botschaften und Verbänden zieht Bern regelmäßig Geschäfts- und Regierungsflüge aus dem In- und Ausland an. Die kurze Piste begrenzt zwar die Größe, aber typische Businessjets und Turboprops wie die Pilatus PC-12 aus Schweizer Produktion gehören zum Alltag. Wie du die vielen ähnlichen Jets auseinanderhältst, zeigen die Beiträge Businessjets spotten und Businessjet-Typen unterscheiden.

Die Global 7500 nicht verpassen

Mit Planetrack setzt du Kennzeichen und Typen auf deine Wunschliste und wirst benachrichtigt, wenn sie Bern anfliegen. Die App startet bald – trag dich unten in die Warteliste ein.

Helikopter, Rega und Allgemeine Luftfahrt

Ein großer Teil der Bewegungen in Belp entfällt auf Helikopter und Kleinflugzeuge. Die Rega betreibt hier seit 1976 eine Basis; ihre Rettungshelikopter für das Mittelland stammen aus der Familie EC145/H145. Dazu kommen Helikopterunternehmen und eine Helikopterschule, die seit Jahrzehnten am Platz sind, sowie das Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL) mit eigenen Flugzeugen und Helikoptern.

Flugschulen, Rundflugangebote und Privatpiloten sorgen für viel Leichtflugverkehr. Auch Segelflieger haben im Belpmoos Tradition: Die Segelfluggruppe Bern feierte 2023 hundert Jahre Segelflug am Platz. Wer gerne Kleinflugzeuge sammelt, findet in Bern deutlich mehr Abwechslung als an den großen Flughäfen – Hilfe beim Bestimmen bieten Kleinflugzeuge erkennen und Hubschrauber spotten.

Piste, Anflüge und Betriebszeiten

Die Hauptpiste 14/32 verläuft grob von Nordwesten nach Südosten durch das Aaretal. Auf der 14 landen die Flugzeuge aus Nordwesten kommend mit Unterstützung des ILS, auf der 32 aus Südosten. Weil das Tal Richtung Süden enger und das Gelände anspruchsvoller wird, ist der Anflug aus dieser Richtung fliegerisch aufwendiger. Für die Piste 32 gibt es ein satellitengestütztes RNP-Anflugverfahren, zu dem der Flughafen Piloten ein eigenes Briefing bereitstellt.

Welche Richtung gerade aktiv ist, hängt wie überall vom Wind ab. Prüf vor dem Besuch eine Flugverfolgung oder die Wetterlage. Die Grundlagen findest du im Ratgeber Betriebsrichtung am Flughafen verstehen, warum Pisten ihre Nummern tragen, erklärt der Beitrag Pistenbezeichnungen am Flughafen.

Verkehrsart Zeitfenster laut Flughafen (Ortszeit)
Linienflüge Start und Landung 06:00–23:00
Flugzeuge und Helikopter über 3,5 t Start und Landung 08:00–19:00
Flugzeuge und Helikopter unter 3,5 t Starts bis 20:00, Landungen bis 21:00

Für dich heißt das: Außerhalb der Ferienflüge konzentriert sich der Verkehr auf den Tag zwischen 8 und 19 Uhr. Abends wird es schnell ruhig.

Licht im Aaretal

Bei einer Piste in Nordwest-Südost-Richtung wandert die Sonne im Tagesverlauf von einer Pistenseite auf die andere. Am Vormittag und am Nachmittag stehst du deshalb idealerweise auf unterschiedlichen Seiten. Wie du das vorab ausrechnest, zeigt der Beitrag Sonnenstand für den Fotospot planen.

Spotten in Belp

Eine offizielle Besucherterrasse nennt der Flughafen auf seiner Website nicht. Er bietet aber Flughafenführungen an, hat mit Hotel-Restaurant, Bistro und Pâtisserie mehrere Gastronomiebetriebe und betreibt eine Webcam, mit der du vorab einen Blick auf das Vorfeld werfen kannst. Bei Fragen rund ums Spotten verweist der Flughafen auf sein Kontaktformular – ein kurzer Kontakt vorab lohnt sich, wenn du größere Fotoaktionen planst. Was eine geführte Tour bringt, beschreibt der Beitrag Flughafenführung und Vorfeldrundfahrt.

Weil das Gelände klein ist, liegen Piste und Vorfeld an vielen Stellen nah an öffentlichen Straßen und Wegen. Halte dich dabei konsequent an die Regeln: Bleib auf öffentlichem Grund, betritt keine landwirtschaftlichen Flächen, steig nicht über Zäune und blockier keine Zufahrten. Was in der Schweiz rechtlich gilt, fasst der Beitrag Planespotting in der Schweiz zusammen. Drohnen sind in Flughafennähe tabu – Details in Drohne fliegen in der Schweiz.

Flugplan prüfen

Ferienflüge gehen an festen Wochentagen. Such dir einen Tag mit mehreren Jets aus, im Sommer am ehesten das Wochenende.

Wind und Wetter checken

Der Wind entscheidet, ob auf der 14 oder der 32 gelandet wird. Im Herbst und Winter liegt im Aaretal außerdem oft Nebel.

Flugverfolgung offen halten

Staats- und Businessjets kündigen sich nicht an. Mit einer Flugverfolgung siehst du, was sich gerade nähert.

Anreise mit ÖV planen

S-Bahn bis Belp, dann Bus zum Flughafen – ab Bern rund eine halbe Stunde.

Kennzeichen notieren

Gerade bei Kleinflugzeugen und T-Kennzeichen ist die Registrierung der Schlüssel für eine saubere Sammlung.

Militär- und Staatsflugzeuge

Die Jets des Bundes stehen im Bereich der Luftwaffe. Von öffentlichem Grund aus zu fotografieren ist in der Regel unproblematisch, Sperrbereiche und Anweisungen des Personals gelten aber ausnahmslos. Hintergründe liefert der Beitrag Militärflugplätze fotografieren.

Bern passt zu dir, wenn …

  • du Staatsflugzeuge, Helikopter und Kleinflugzeuge sammelst
  • du einen ruhigen, überschaubaren Platz ohne Gedränge suchst
  • du ohnehin in der Hauptstadtregion unterwegs bist

Bedingt geeignet, wenn …

  • du Ferienjets sehen willst – dann nur an Tagen mit passenden Flügen
  • du im Winter kommst und Nebel nicht riskieren möchtest

Eher woanders, wenn …

  • du Großraumjets und Airline-Vielfalt suchst – dafür sind Zürich und Genf da
  • du abends oder nachts Verkehr fotografieren willst

Anreise

Mit dem öffentlichen Verkehr fährst du mit der S-Bahn von Bern Hauptbahnhof nach Belp und steigst dort in den Bus zum Flughafen um. Ab Bern dauert die Fahrt insgesamt rund 30 Minuten. Eine direkte Busverbindung von der Innenstadt zum Flughafen gab es zwischen 2009 und 2012, sie wurde aber eingestellt.

Mit dem Auto erreichst du Belp über die Autobahn A6, Ausfahrt Rubigen, oder über die Flugplatzstrasse von Kehrsatz. Am Flughafen gibt es kostenpflichtige Parkplätze. Für Spots rund um das Gelände ist ein Fahrrad praktisch – das Belpmoos ist flach, und entlang der Aare verlaufen Wege.

Wind und Licht vor der Anreise prüfen

Mit dem Sonnenstand-Planer und den Wetter-, Wind- und Pistendaten von Planetrack siehst du vor dem Losfahren, ob in Belp gerade die 14 oder die 32 läuft. Planetrack startet bald. Die Warteliste findest du unten auf dieser Seite.

Neue Projekte am Flughafen

Auch abseits des Flugbetriebs tut sich in Belp einiges. Anfang 2023 kündigten der Energiekonzern BKW, der Flughafen und Energie Wasser Bern eine große Solaranlage auf dem Flughafengelände an. Angekündigt wurde eine Fläche von rund 25 Hektar; das Projekt ist wegen der betroffenen Trockenwiesen umstritten. Ebenfalls 2023 öffnete das renovierte Flughafenhotel wieder als Hotel-Restaurant.

Für den Verkehr bleibt die Lage unsicherer. Der Flughafen setzt auf saisonale Ferienflüge und testet neue Angebote wie eine Kurzverbindung nach München. Ob daraus wieder ein regelmäßiger Linienverkehr wie zu SkyWork-Zeiten wird, ist offen.

Bern im Vergleich

Innerhalb der Schweiz ist Bern das Gegenstück zu den großen Landesflughäfen. Der Flughafen Zürich ist Drehkreuz von SWISS mit drei Pisten und Langstreckenverkehr, der Flughafen Genf lebt von easyJet und einer starken Geschäftsluftfahrt, und der EuroAirport Basel-Mulhouse-Freiburg verbindet drei Länder. Bern dagegen ist ein Platz für Spezialisten.

Merkmal Bern (BRN) Genf (GVA) Zürich (ZRH)
Pisten 1 Asphaltpiste (14/32, 1730 m) 1 (04/22, 3900 m) 3
Passagiere rund 59.600 (2023) rund 17,85 Mio. (2025) rund 32,6 Mio. (2025)
Prägender Verkehr Ferienflüge, Staatsluftfahrt, GA easyJet, Business Jets SWISS-Drehkreuz
Stärke für Spotter Bundesratsjets, Helikopter, Seltenheiten Business Jets, Jura-Kulisse Typenvielfalt, Langstrecke

Wer eine Schweiz-Tour plant, kombiniert Bern am besten mit einem der großen Flughäfen – etwa mit der Zuschauerterrasse B in Zürich oder der Aussichtsterrasse in Genf. Luftfahrtgeschichte gibt es im Verkehrshaus der Schweiz in Luzern und im Flieger-Flab-Museum Dübendorf. Mehr Ideen für kleine Plätze liefert der Beitrag Spotting an kleinen Regionalflughäfen.

Deine Spots, dein Hangar

Beiträge mit Flugzeugdaten, Spot-Karte, Sonnenstand-Planer und Community in einer App – das ist Planetrack. Planetrack startet bald. Die Warteliste findest du unten auf dieser Seite.

Fazit

Der Flughafen Bern-Belp ist klein, aber er hat Charakter. Eine einzige Asphaltpiste im Aaretal, eine Geschichte vom Pionierflug 1929 über den SkyWork-Boom bis zum harten Einschnitt 2018 und ein Verkehrsmix, in dem Bundesratsjets, Rega-Helikopter und Kleinflugzeuge mehr Gewicht haben als der Linienverkehr. Wer hier Masse erwartet, wird enttäuscht. Wer seltene Kennzeichen, Staatsflugzeuge und ruhige Stunden am Zaun sucht, findet in Belp einen der interessantesten kleinen Plätze der Schweiz – vorausgesetzt, du planst nach Flugplan, Wind und Wetter.

Kurzfazit

Bern-Belp (BRN/LSZB) ist der Regionalflughafen der Bundesstadt mit einer 1730 Meter langen Piste, saisonalen Ferienflügen und der Basis der Bundesratsjets. Seit dem Ende von SkyWork 2018 ist er ein Platz für Spezialisten – plane nach Flugplan, Wind und Glück bei den Staatsflügen.

Zusammenfassung

  • Bern-Belp ist kein Flughafen für Masse, sondern für Seltenheiten: Staatsjets, Helikopter, Businessjets und Kleinflugzeuge prägen das Bild stärker als der Linienverkehr.
  • Die Geschichte ist ein Auf und Ab – von der Alpar-Gründung 1929 über den Boom mit SkyWork bis zum Neuanfang als Ferienflughafen nach 2018.
  • Für Spotter lohnt sich ein Besuch vor allem im Sommer an Tagen mit Ferienflügen, kombiniert mit etwas Glück bei den Flügen des Bundes.

Häufige Fragen

Was sind die Codes des Flughafens Bern?

Der IATA-Code ist BRN, der ICAO-Code LSZB. BRN steht auf Bordkarten und Gepäckanhängern, LSZB findest du in Flugverfolgungsdiensten und in den Unterlagen der Flugsicherung. In manchen Nachschlagewerken taucht zusätzlich der Code LSMB auf.

Wie lang ist die Piste in Bern-Belp?

Die Asphaltpiste 14/32 ist 1730 Meter lang und 30 Meter breit. 2008 wurde sie um 220 Meter verlängert, um europäische Sicherheitsvorgaben zu erfüllen. Für Mittelstreckenjets in der Größe eines Airbus A320 kann das reichen, für große Langstreckenjets nicht – deshalb siehst du in Belp vor allem Regionaljets, Turboprops und Businessjets.

Was ist aus SkyWork Airlines geworden?

Die Berner Airline stellte am Abend des 29. August 2018 den Flugbetrieb ein, nachdem Gespräche mit möglichen Partnern gescheitert waren. Die Betriebsbewilligung ging an das BAZL zurück, es folgte ein Konkursverfahren. Die ganze Geschichte steht auf der Seite zu SkyWork Airlines.

Starten die Bundesratsjets wirklich in Bern?

Ja. Der Lufttransportdienst des Bundes, der seit 2005 zur Schweizer Luftwaffe gehört, hat seine Basis in Belp. Dort sind unter anderem eine Dassault Falcon 900EX und seit Anfang 2025 eine Bombardier Global 7500 stationiert. Wann sie fliegen, wird nicht vorab veröffentlicht.

Welche Airlines fliegen 2026 ab Bern?

Laut Flugplan des Flughafens vor allem Helvetic Airways mit Zielen wie Palma, Heraklion, Kos und Rhodos. Dazu kommen SkyAlps nach Sardinien, Chair Airlines nach Jerez de la Frontera und Avanti Air nach Calvi. Fast alle Verbindungen sind saisonal – prüf vor dem Besuch den aktuellen Plan.

Gibt es in Bern eine Besucherterrasse?

Eine offizielle Besucherterrasse nennt der Flughafen auf seiner Website nicht. Er bietet aber Führungen an, hat mehrere Gastronomiebetriebe und eine Webcam. Für Spots rund um das Gelände gilt: auf öffentlichen Wegen bleiben, keine Zäune überwinden, keine Felder betreten.

Wie komme ich ohne Auto zum Flughafen Bern?

Mit der S-Bahn von Bern nach Belp und von dort mit dem Bus zum Flughafen. Insgesamt brauchst du ab Bern Hauptbahnhof rund eine halbe Stunde. Mit dem Auto erreichst du den Flughafen über die A6, Ausfahrt Rubigen; am Flughafen gibt es kostenpflichtige Parkplätze.

Sichtungen rund um Flughafen Bern-Belp sammeln

Foto mit Kennzeichen, Typ, Airline und Spot posten, Funde im Hangar sammeln und Likes und Kommentare aus der Community bekommen. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.

Früher Zugang, Vorteile zum Start und Mitsprache bei neuen Features.

Passende Airlines

Die Fluggesellschaften dazu – mit IATA- und ICAO-Code, Rufzeichen und Lackierung.

2L / OAW

Helvetic Airways

Die Schweizer Embraer-Spezialistin aus Zürich: Helvetic Airways fliegt mit E190, E195 und der neuen E2-Generation vor allem im Wet-Lease für SWISS, dazu Charter und eigene Ferienflüge ab Zürich und Bern.

SX / SRK

SkyWork Airlines

Historische Schweizer Regionalairline aus Belp bei Bern (1983–2018): von der Flugschule über Businessjets zum Linienbetrieb mit Dornier 328, Dash 8 Q400 und Saab 2000 – bis zum Konkurs am 29. August 2018.

SUI

Lufttransportdienst des Bundes

Der Lufttransportdienst des Bundes fliegt Bundesrat, Parlament und Verwaltung der Schweiz: eine kleine Flotte aus Bombardier Global 7500, Dassault Falcon 900EX, Turboprops und EC135-Hubschraubern – mit T-Kennungen der Luftwaffe und Heimat in Bern-Belp.

SAZ

Rega – Schweizerische Rettungsflugwacht

Die Schweizer Luftrettung als Stiftung: drei Ambulanzjets Challenger 650 am Flughafen Zürich, eine Helikopterflotte im Umbruch zum H145 D3, 14 Einsatzbasen – und ein gescheitertes Allwetter-Projekt mit dem AW169-FIPS.

BQ / SWU

SkyAlps

Die Regionalairline aus Südtirol: Basis am kleinen Alpenflughafen Bozen, reine Flotte aus De Havilland Dash 8-400 und Direktflüge von Bozen nach Deutschland, Österreich und in viele Ferienregionen.

CS / CSW

Chair Airlines

Der kleine Schweizer Ferien- und Balkanflieger aus Glattbrugg: 2014 als Germania Flug gegründet, seit 2019 unter dem Namen Chair unterwegs und mit einer Handvoll Airbus A319 und A320 in Zürich und Basel zu Hause.

4A / ATV

Avanti Air

Kleine Charter- und Wet-Lease-Airline mit Wurzeln am Flughafen Siegerland: Avanti Air flog einst Fokker 100 für HOP! und Reiseveranstalter, heute sind zwei Dash 8 Q400 im Einsatz – eine echte Rarität fürs Logbuch.

LX / SWR

Swiss International Air Lines

Die Schweizer Netzwerk-Airline mit dem roten Leitwerk: 2002 aus Crossair und dem Erbe der Swissair entstanden, heute Teil der Lufthansa Group und Mitglied der Star Alliance.

Typische Flugzeuge

Flugzeugtyp

Embraer E190-E2

Gleicher Rumpf, ganz neuer Flügel: Die E190-E2 ist die zweite Generation des mittleren E-Jets. Lange, schräg auslaufende Flügelspitzen und große Getriebefan-Triebwerke verraten sie – wenn du weißt, worauf du achten musst.

Flugzeugtyp

Embraer E195-E2

Der größte Jet, den Embraer je gebaut hat: Die E195-E2 bringt bis zu 146 Sitze in eine 2+2-Kabine, hat extrem lange Flügel und ist in Europa vor allem mit KLM Cityhopper unterwegs.

Flugzeugtyp

De Havilland Canada Dash 8-400 (Q400)

Hochdecker, T-Leitwerk, Sechsblatt-Propeller und ein Fahrwerk, das nach hinten in die Triebwerksgondeln klappt: Die Dash 8-400 ist der schnellste und größte Regional-Turboprop im Liniendienst. So erkennst du sie sicher.

Flugzeugtyp

Dornier 328

Schlanker Rumpf, T-Leitwerk, sechs Propellerblätter pro Seite und erstaunlich schnell: Die Dornier 328 ist das letzte komplett in Deutschland entwickelte Verkehrsflugzeug. So erkennst du den seltenen Turboprop aus Oberpfaffenhofen.

Flugzeugtyp

Saab 2000

Tief angesetzte Flügel, sechsblättrige Propeller und ein Rumpf, der für einen Turboprop ungewöhnlich lang wirkt: Der Saab 2000 war Schwedens schneller Regionalflieger. So erkennst du ihn und findest die letzten Exemplare.

Flugzeugtyp

Bombardier Global 7500

Zwei Triebwerke am Heck, ein T-Leitwerk und ein Rumpf, so lang wie bei einem kleinen Regionaljet: Die Global 7500 ist einer der größten Businessjets der Welt. So erkennst du sie.

Flugzeugtyp

Dassault Falcon 900

Drei Triebwerke am Heck, ein breiter Rumpf und über vier Jahrzehnte Bauzeit: Die Falcon 900 machte den Dreistrahler-Businessjet groß und fliegt bis heute Regierungen und Unternehmen. So erkennst du sie und ihre Varianten von 900B bis 900LX.

Flugzeugtyp

Airbus A320 (ceo)

Der Jet, mit dem Airbus den Kurzstreckenmarkt umgekrempelt hat: Die A320 der ersten Generation ist seit 1988 im Dienst und noch immer an fast jedem Flughafen zu sehen. So erkennst du sie und ihre Varianten.

Flugzeugtyp

Pilatus PC-12

Ein einziger Turboprop vorn, ein hohes T-Leitwerk und eine riesige Frachttür hinten links: Die Pilatus PC-12 aus der Schweiz ist Geschäftsflugzeug, Ambulanz und Arbeitstier in einem. So erkennst du sie.

Flugzeugtyp

Airbus Helicopters H145

Ummantelter Heckrotor, hoch angesetzter Leitwerksträger, große Klapptüren am Heck: Der H145 ist Europas Rettungs- und Polizeihubschrauber schlechthin. So erkennst du ihn und seine Varianten.

Spotting-Spots rund um Flughafen Bern-Belp

Spots, an denen du die passenden Flugzeuge regelmäßig vor die Linse bekommst – mit Standpunkten, Lichtzeiten und Koordinaten.

Alle Spotting-Spots im Überblick →

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PT

Planetrack Redaktion

Diese Datenbank beschreibt Flughäfen, Flugzeughersteller, Airline-Gruppen, Allianzen und Luftfahrtmuseen. Eigentümer, Beteiligungen und Mitgliedschaften ändern sich laufend – gesicherte Angaben stehen im Steckbrief, alles Veränderliche ist als solches gekennzeichnet. Die einzelnen Fluggesellschaften findest du in der Airline-Datenbank.

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