USAAirlines aus den USA

Der größte Luftverkehrsmarkt der Welt: die Netzwerk-Airlines American, Delta und United, Low-Cost-Gesellschaften und Frachtriesen wie FedEx und UPS.

76 Airlines

Netzwerk-Airlines

Linienfluggesellschaften mit Drehkreuz und Umsteigeverbindungen – meist auf Kurz-, Mittel- und Langstrecke.

Alaska Airlines

AS / ASA

Netzwerk-Airline aus Seattle mit dem Gesicht am Leitwerk: große Boeing-737-Flotte, oneworld-Mitglied seit 2021, Übernahmen von Virgin America und Hawaiian – und seit 2026 erstmals Linienflüge nach Europa.

America West Airlines

HP / AWE

Historische US-Airline aus Phoenix (1981–2007): Start mit drei geleasten 737, Drehkreuze in Phoenix, Las Vegas und Columbus, ein kurzes 747-Abenteuer nach Nagoya – und 2005 die Übernahme der deutlich größeren US Airways.

American Airlines

AA / AAL

Eine der größten Airlines der Welt aus Fort Worth, Texas: zehn Drehkreuze in den USA, Gründungsmitglied von oneworld, rund 1.000 Mainline-Flugzeuge und seit 2013 die silberne Lackierung mit Flaggen-Leitwerk.

Braniff International Airways

BN / BNF

Historische US-Airline aus Dallas (1928–1982): Braniff machte Flugzeuge zur Kunst, ließ Alexander Calder Jets bemalen, flog als einzige US-Airline Concorde – und stellte nach rasanter Expansion im Mai 1982 den Betrieb ein.

Continental Airlines

CO / COA

Historische US-Netzwerkairline: 1934 als Varney Speed Lines gegründet, später mit Drehkreuzen in Newark, Houston, Cleveland und Guam – und seit der Fusion 2010 bis 2012 in United aufgegangen, deren Globus-Design von Continental stammt.

Delta Air Lines

DL / DAL

Die US-Netzwerk-Airline aus Atlanta: 1925 als Schädlingsbekämpfer gestartet, Gründungsmitglied von SkyTeam und mit rund 1.000 Flugzeugen eine der größten Airlines der Welt – in Deutschland vor allem in Frankfurt und München zu sehen.

Eastern Air Lines

EA / EAL

Historische US-Airline von 1926 bis 1991: Eastern prägte die Ostküste mit dem Air-Shuttle, holte den Airbus A300 in die USA, war Erstkunde von 727 und 757 – und zerbrach unter Frank Lorenzo.

Hawaiian Airlines

AS / ASA

Die Airline aus Honolulu mit der Blumenfrau am Leitwerk: gegründet 1929, seit 2024 Teil der Alaska Air Group, seit 2026 mit AS-Flugnummern und Mitglied von oneworld.

Midwest Airlines

YX / MEP

Historische US-Airline aus Milwaukee: als Midwest Express von Kimberly-Clark gegründet, berühmt für breite Ledersitze und warme Chocolate Chip Cookies, ab 2009 Teil von Republic und 2010 in Frontier aufgegangen.

Northwest Airlines

NW / NWA

Historische US-Airline aus Minneapolis: Northwest flog von 1926 bis 2010, verband die USA über Tokio mit Asien, bildete mit KLM das erste große Transatlantik-Joint-Venture und ging in Delta auf.

Pan American World Airways

PA / PAA

Historische US-Weltairline: Pan Am flog von 1927 bis 1991, brachte 707 und 747 in den Liniendienst, verband West-Berlin mit Westdeutschland und ging nach Lockerbie und Golfkrieg unter.

TWA – Trans World Airlines

TW / TWA

Historische US-Netzwerkairline: TWA flog von 1930 bis 2001, prägte unter Howard Hughes die Constellation, baute am JFK das berühmte Flight Center und ging 2001 in American Airlines auf.

United Airlines

UA / UAL

Die US-Netzwerk-Airline mit dem Globus am Leitwerk: Wurzeln bis 1926, Sitz in Chicago, Gründungsmitglied der Star Alliance und in Europa vor allem mit 767, 777 und 787 unterwegs.

US Airways

US / AWE

Historische US-Netzwerkairline mit Wurzeln von 1939: aus Allegheny wurde USAir, dann US Airways. Nach der Fusion mit America West und schließlich mit American Airlines endete die Marke im Oktober 2015 – bekannt bleibt sie durch Flug 1549 auf dem Hudson.

Western Airlines

WA / WAL

Historische US-Airline aus Los Angeles: 1926 mit Postflügen zwischen Los Angeles und Salt Lake City gestartet, bekannt für Wally Bird, Champagner an Bord und das rote Flying W – bis Western 1987 in Delta aufging.

Low-Cost-Airlines

Günstige Punkt-zu-Punkt-Verbindungen, oft mit einheitlicher Flotte, vielen Basen und kurzen Bodenzeiten.

Air Florida

QH / FLA

Historische US-Airline aus Miami (1972–1984): Air Florida wuchs nach der Deregulierung vom Florida-Pendler zur Airline mit Strecken nach Europa – und wurde durch den Absturz von Flug 90 in Washington zum Lehrbeispiel für Enteisung und Cockpit-Kommunikation.

AirTran Airways

FL / TRS

Historische US-Low-Cost-Airline mit Sitz in Orlando und Drehkreuz Atlanta: aus ValuJet hervorgegangen, Erstkundin der Boeing 717, ab 2011 Teil von Southwest – der letzte Flug ging am 28. Dezember 2014.

Allegiant Air

G4 / AAY

Die Ferien-Low-Cost-Airline aus Las Vegas fliegt Urlauber aus kleinen US-Städten nonstop in die Sonne – mit wenigen Flügen pro Woche, gebrauchten Airbus-Jets, neuen Boeing 737 MAX und einer Vergangenheit voller MD-80.

Avelo Airlines

XP / VXP

Eine US-Airline mit überraschend langer Vorgeschichte: Aus der Casino-Fluglinie von Elko und der Charterairline Xtra Airways wurde 2021 der Billigflieger Avelo. Heute fliegt er Boeing 737-800 ab Basen wie New Haven, Wilmington und Lakeland – und hat Embraer E195-E2 bestellt.

Breeze Airways

MX / MXY

Die jüngste Airline von JetBlue-Gründer David Neeleman: gestartet 2021 mit Embraer-Jets, heute eine reine Airbus-A220-300-Flotte, Punkt-zu-Punkt-Strecken zwischen unterversorgten US-Städten – und ein Rufzeichen, das noch an den alten Namen Moxy erinnert.

Frontier Airlines

F9 / FFT

Ultra-Low-Cost-Airline aus Denver mit reiner Airbus-A320-Familie: Jedes Flugzeug trägt ein eigenes Tier auf dem Seitenleitwerk – ein Sammelprojekt für Spotter in den USA.

JetBlue Airways

B6 / JBU

Die New Yorker Airline zwischen Low-Cost und Netzwerk: reine Airbus-Flotte, bunte Leitwerksmuster in Blautönen, die Mint-Kabine – und seit 2021 Schmalrumpf-Transatlantikflüge nach London, Paris, Amsterdam, Dublin und Edinburgh.

Pacific Southwest Airlines

PS / PSA

Historische Airline aus San Diego (1949–1988): PSA flog billig zwischen Los Angeles, San Francisco und San Diego, malte ihren Jets ein Lächeln auf den Bug, inspirierte Southwest – und ging 1988 in USAir auf.

People Express

PE / PEX

Historische US-Low-Cost-Airline (1981–1987) aus Newark: People Express flog gebrauchte Lufthansa-737, verkaufte Tickets an Bord, brachte Jumbos für 149 Dollar nach London-Gatwick – und ging nach rasantem Wachstum in Continental auf.

Southwest Airlines

WN / SWA

Die Low-Cost-Pionierin aus Dallas: seit 1971 in der Luft, größter Boeing-737-Betreiber der Welt und Vorbild für Ryanair und Co. – mit einer Flotte, die nur aus einem Typ besteht, und Sonderlackierungen für ganze US-Bundesstaaten.

Spirit Airlines

NK / NKS

Historische US-Ultra-Low-Cost-Airline aus Florida mit knallgelber Airbus-A320-Familie: Die Fusion mit JetBlue scheiterte 2024 vor Gericht, nach zwei Insolvenzverfahren stellte Spirit am 2. Mai 2026 den Flugbetrieb ein.

Tower Air

FF / TOW

Historische US-Airline aus New York (1983–2000): Tower Air flog ausschließlich Boeing 747, verband JFK mit Tel Aviv und Europa, flog für das US-Militär und Hajj-Pilger – und scheiterte am Ende an Alter, Wartung und Schulden.

ValuJet Airlines

J7 / VJA

Historische US-Low-Cost-Airline aus Atlanta: ValuJet wuchs ab 1993 mit gebrauchten DC-9 rasant, verlor 1996 Flug 592 in den Everglades und verschwand 1997 im Namen AirTran – mit Folgen für die Frachtraum-Sicherheit bis heute.

Virgin America

VX / VRD

Historische US-Airline aus der Bay Area (2007–2018): Airbus-Flotte, farbiges Kabinenlicht, WLAN auf jedem Flug – und 2016 die Übernahme durch Alaska Airlines, die die Marke 2018 einstellte.

Ferienflieger

Airlines mit Schwerpunkt auf Urlaubszielen – im Linienverkehr und für Reiseveranstalter.

Regionalfluggesellschaften

Kurze Strecken mit Turboprops und Regionaljets, häufig als Zubringer zu den großen Drehkreuzen.

Air Wisconsin

ZW / AWI

Die Regionalairline aus Appleton flog seit 1965 Zubringer für United, US Airways und American – zuletzt mit dem Bombardier CRJ200 ab Chicago O’Hare. Seit April 2025 fliegt sie nicht mehr im Auftrag einer großen Airline.

Aloha Airlines

AQ / AAH

Historische Airline aus Honolulu von 1946 bis 2008: Aloha verband die Inseln Hawaiis mit Boeing 737 – und Flug 243 machte 1988 die Ermüdung alternder Flugzeuge zum Weltthema.

Cape Air

9K / KAP

Die Commuter-Airline aus Hyannis fliegt seit 1989 mit neunsitzigen Kolbenmotor-Zweimots zu Inseln und Kleinstädten – von Cape Cod über die Karibik bis nach Montana. Für Spotter ist sie eine der letzten Linien-Airlines mit Cessna 402.

Colgan Air

9L / CJC

Historische US-Regionalairline aus Manassas, Virginia: Zubringer für Continental, US Airways und United, ab 2007 Teil von Pinnacle – und durch den Absturz von Flug 3407 bei Buffalo Auslöser der strengsten Reform der US-Pilotenausbildung seit Jahrzehnten.

Comair

OH / COM

Historische US-Regionalairline aus Cincinnati: 1977 gegründet, ab 1984 Delta-Connection-Partner, 1993 Wegbereiterin des Regionaljets in den USA – und im September 2012 von Delta eingestellt.

CommuteAir

C5 / UCA

Die Regionalairline aus Ohio fliegt seit 1989 Zubringer für große US-Airlines und ist heute der einzige Betreiber der Embraer ERJ145 im Netz von United Express – mit Schwerpunkt Washington-Dulles und Houston.

Endeavor Air

9E / EDV

Die Regionalairline aus Minneapolis, die komplett Delta gehört: früher Express Airlines I und Pinnacle Airlines, heute Endeavor – mit einer reinen CRJ-Flotte, die als Delta Connection unterwegs ist.

Envoy Air

MQ / ENY

Die hauseigene Regionalairline von American Airlines aus Irving, Texas: früher American Eagle Airlines, heute Envoy – mit einer reinen Embraer-Flotte aus E170 und E175, die in den Farben von American Eagle fliegt.

ExpressJet Airlines

EV / ASQ

Historische US-Regionalairline: als Continental Express Erstkunde der Embraer-Regionaljets, nach der Fusion mit ASA zeitweise die größte Regionalairline der Welt, 2020 Ende bei United Express und 2022 Aus für den Ableger aha!.

GoJet Airlines

G7 / GJS

Die Regionalairline aus dem Großraum St. Louis gehört zu Trans States Holdings, fliegt seit 2005 für United Express und war 2019 die erste Betreiberin des CRJ550 – des 50-Sitzers mit echter First Class.

Horizon Air

QX / QXE

Regionaltochter der Alaska Air Group aus dem Großraum Seattle: seit 1981 im Westen der USA unterwegs, heute mit einer reinen Embraer-E175-Flotte – und über zwei Jahrzehnte das Zuhause der Dash 8 Q400.

JSX

XE / JSX

Die US-Airline aus Dallas verkauft Linienflüge im Charter-Gewand: 30-sitzige Embraer-Regionaljets, Abflug vom Privatterminal statt vom Hauptgebäude und Kennzeichen, die fast immer auf JX enden.

Kenmore Air

M5 / KEN

Seit 1946 starten Kenmore-Air-Wasserflugzeuge mitten in Seattle: Beaver und Turbine Otter vom Lake Union zu den San Juan Islands und nach British Columbia, dazu Caravans ab Boeing Field. Für Spotter eine der schönsten Airlines Nordamerikas.

Mesa Airlines

YV / ASH

Die Regionalairline aus Phoenix begann 1980 mit einer einmotorigen Piper in New Mexico und flog zuletzt 60 Embraer E175 für United Express. Ende 2025 ging Mesa im Konzern von Republic Airways auf.

Piedmont Airlines

PT / PDT

Die Regionaltochter von American Airlines aus Salisbury, Maryland: hervorgegangen aus Henson Airlines, seit 1993 unter dem Namen Piedmont – und nicht zu verwechseln mit der historischen Piedmont Airlines aus Winston-Salem, die 1989 in USAir aufging.

PSA Airlines

OH / JIA

Die CRJ-Spezialistin im American-Airlines-Konzern: aus einer kleinen Airline in Pennsylvania wurde über Piedmont und US Airways die PSA Airlines, die heute rund 150 Bombardier-Regionaljets als American Eagle fliegt – seit 2026 von Charlotte statt Dayton aus.

Ravn Alaska

7H / RVF

Historische Regionalairline aus Anchorage: Wurzeln bei Era Aviation, Buschflüge in über 100 Gemeinden, Insolvenz im April 2020, Neustart mit Dash 8 unter neuen Eigentümern – und das endgültige Aus 2025.

Republic Airways

YX / RPA

Die Regionalairline aus Carmel, Indiana, fliegt ausschließlich Embraer E170 und E175 – in den Farben von American Eagle, Delta Connection und United Express. Seit der Fusion mit Mesa Ende 2025 ist sie nach eigenen Angaben die zweitgrößte unabhängige Regionalairline der USA.

Silver Airways

3M / SIL

Historische US-Regionalairline aus Fort Lauderdale: aus Gulfstream International hervorgegangen, mit Saab 340 und später ATR-Turboprops auf Florida-, Bahamas- und Karibikstrecken unterwegs – bis zur Einstellung im Juni 2025.

SkyWest Airlines

OO / SKW

Die größte Regionalairline der USA aus St. George in Utah: über 500 Embraer E175 und Bombardier CRJ, die in den Farben von United Express, Delta Connection, American Eagle und Alaska fliegen – aber fast nie unter eigenem Namen.

Southern Airways Express

9X / FDY

US-Commuter-Airline aus der Surf-Air-Mobility-Gruppe: 2013 bei Memphis gestartet, heute mit Cessna Grand Caravan auf kurzen Zubringerstrecken unterwegs – viele davon im staatlich geförderten Essential Air Service.

Fracht-Airlines

Nurfrachtgesellschaften, Cargo-Töchter und Expressdienste mit eigenen Frachtflugzeugen.

ABX Air

GB / ABX

Die Frachtairline aus Wilmington, Ohio: einst die Hausairline von Airborne Express, heute Teil der Air Transport Services Group mit einer reinen Flotte aus Boeing-767-Frachtern, die vor allem für DHL unterwegs sind.

Air Transport International

8C / ATN

Frachtairline der Air Transport Services Group aus Wilmington, Ohio: Boeing-767-Frachter im Amazon-Netz, seltene 757-200 Combi mit Passagieren und Fracht an Bord und eine lange Geschichte als DC-8-Betreiber.

Amazon Air

Die Frachtflotte des Onlinehändlers: Amazon Air hat keine eigenen Piloten, sondern lässt rund 100 Boeing 767, 737 und Airbus A330 in Prime-Air-Farben von Partnern wie Atlas Air, ATI, Sun Country und Hawaiian fliegen – mit Superhub in Cincinnati und Flügen auch nach Deutschland.

Amerijet International

M6 / AJT

Frachtairline aus Miami mit über 50 Jahren Geschichte: Vom Bahamas-Charter mit einer Cessna zur Boeing-767-Frachterflotte, die Karibik, Mittel- und Südamerika versorgt – mit umgebauten Ex-Passagierjets und Fabrikfrachtern im Einsatz für Maersk.

Evergreen International Airlines

EZ / EIA

Historische US-Frachtairline aus McMinnville in Oregon (1975–2013): Evergreen flog Boeing 747 im Fracht- und Militärcharter, betrieb die ersten Dreamlifter für Boeing, baute mit dem Supertanker den größten Löschjumbo seiner Zeit – und stand hinter dem Museum mit der Spruce Goose.

Everts Air Cargo

VTS

Familiengeführte Frachtairline aus Fairbanks, die mit Douglas DC-6 und Curtiss C-46 noch immer Fracht und Treibstoff in abgelegene Orte Alaskas fliegt – lebende Luftfahrtgeschichte mit vier Sternmotoren.

FedEx Express

FX / FDX

Die größte Frachtairline der Welt aus Memphis: eine bunte Flotte aus MD-11, Boeing 777F, 767, 757 und A300, dazu Zubringer-Turboprops – und in Europa Drehkreuze in Paris und Köln/Bonn.

Flying Tiger Line

FT / FTL

Historische US-Frachtairline (1945–1989): von AVG-Veteranen gegründet, früh mit planmäßigen Frachtflügen quer durch die USA, Pionierin des Schwenkheck-Frachters CL-44, später große 747-Flotte – und 1989 in Federal Express aufgegangen.

Kalitta Air

K4 / CKS

Die Frachtairline des Drag-Racing-Stars Connie Kalitta: Sitz am historischen Flughafen Willow Run bei Detroit, eine der größten verbliebenen 747-Frachterflotten und Erstbetreiberin der umgebauten Boeing 777-300ERSF – auch in Leipzig, Brüssel und East Midlands zu sehen.

Lynden Air Cargo

L2 / LYC

Frachtairline aus Anchorage, die mit der zivilen Hercules Lebensmittel, Autos und Baumaterial in Alaskas Busch fliegt – und weltweit Charter und Hilfsflüge übernimmt. Ein seltenes Spotter-Ziel mit vier Turboprops.

Northern Air Cargo

NC / NAC

Nach eigenen Angaben Alaskas größte reine Frachtairline: 1956 in Anchorage mit zwei C-82 gegründet, später DC-6, 727 und 737-200 – heute fliegt NAC 737-300, -400 und -800 als Frachter.

Polar Air Cargo

PO / PAC

Die Jumbo-Frachtairline im Atlas-Konzern: Polar Air Cargo flog ab 1993 mit Boeing 747 über den Pazifik, war von 2007 bis 2025 ein Gemeinschaftsunternehmen mit DHL und ist heute eine hundertprozentige Tochter von Atlas Air Worldwide.

Seaboard World Airlines

SB

Historische Frachtairline aus New York: Seaboard & Western erhielt 1955 als erste US-Airline die Zulassung für Linienfracht über den Atlantik, flog unter anderem nach Frankfurt, setzte CL-44, DC-8 und Boeing 747F ein und ging 1980 in Flying Tiger auf.

Southern Air

9S / SOO

Historische US-Frachtairline (1999–2021): Southern Air entstand aus den Resten der einstigen CIA-Airline Southern Air Transport, flog Jumbo-Klassiker und Boeing 777F im ACMI-Auftrag – vor allem für DHL – und ging 2021 vollständig in Atlas Air auf.

UPS Airlines

5X / UPS

Die Frachtairline des Paketdienstes UPS: Drehkreuz Worldport in Louisville, Europa-Drehkreuz Köln/Bonn, größter Betreiber der Boeing 747-8F und seit dem Aus der MD-11 eine Flotte aus vier Typenfamilien.

Charter & Wet-Lease

Gesellschaften, die Flugzeuge samt Besatzung für andere Airlines, Reiseveranstalter oder Sportteams fliegen.

ATA Airlines

TZ / AMT

Historische US-Airline aus Indianapolis: als Reiseclub-Flieger 1973 gestartet, größte Charterairline Nordamerikas, wichtiger Partner des US-Militärs – und am 3. April 2008 über Nacht am Boden.

Atlas Air

5Y / GTI

Die US-Frachtairline, die für andere fliegt: Atlas Air betreibt die größte Flotte von Boeing-747-Frachtern, fliegt im Auftrag von Kunden wie DHL und Amazon, steuert Boeings Dreamlifter und hat die letzte jemals gebaute 747 übernommen.

Flexjet

LXJ

US-Anbieter für Teileigentum an Business-Jets: Flotte aus Embraer, Bombardier und Gulfstream, Rufzeichen FLEXJET, Hubschrauber-Sparte und ein europäischer Ableger mit Praetor 600 und G650.

Global Crossing Airlines (GlobalX)

G6 / GXA

Junge Charter- und ACMI-Airline aus Miami: reine Airbus-A320-Familie, umgebaute A321-Frachter unter der Marke XCargo und Einsätze von der Sportmannschaft bis zum Regierungsauftrag.

Miami Air International

LL / BSK

Historische US-Charterairline aus Miami (Flugbetrieb ab 1991, eingestellt 2020): Miami Air flog Sportteams, Kreuzfahrtgäste und US-Soldaten – zuerst mit Boeing 727, zuletzt mit einer kleinen Flotte Boeing 737-800.

National Airlines

N8 / NCR

Die Charterairline aus Orlando, die alles fliegt, was niemand sonst fliegen will: National Airlines bringt mit Boeing-747-Frachtern und 777F Sonderfracht um die Welt und befördert mit Airbus A330 Sportteams, Regierungsdelegationen und Soldaten.

NetJets

EJA

Der Pionier des Bruchteilseigentums an Businessjets: NetJets aus Columbus (Ohio) gehört zu Berkshire Hathaway, betreibt eine der größten Businessjet-Flotten der Welt und fliegt mit NetJets Europe auch ab Portugal quer durch Europa.

Omni Air International

OY / OAE

Die Charterairline aus Tulsa, die Soldaten, Sportteams und Regierungsdelegationen um die Welt fliegt: Omni Air International setzt dafür ältere Boeing 767 und 777-200ER ein – und landet dabei immer wieder auch in Deutschland.

Western Global Airlines

KD / WGN

Junge US-Frachtairline mit alten Dreistrahlern: Western Global aus Florida fliegt seit 2014 MD-11F und 747-400F im ACMI- und Chartergeschäft, rutschte 2023 in die Insolvenz nach Chapter 11 und wurde 2025 vom MD-11-Grounding hart getroffen.

World Airways

WO / WOA

Historische US-Charterairline (1948–2014): World Airways flog unter Ed Daly Truppen im Vietnamkrieg, holte 1975 Menschen aus Da Nang, flog DC-10 und MD-11 für das US-Militär – und stellte im März 2014 den Betrieb ein.

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