Das Wichtigste in Kürze
- Hawaiian Airlines ist die Airline von Hawaii mit Sitz und Drehkreuz in Honolulu – gegründet 1929 als Inter-Island Airways.
- Seit September 2024 gehört Hawaiian zur Alaska Air Group; die Marke Hawaiian bleibt neben Alaska Airlines bestehen.
- Codes haben sich geändert: Seit April 2026 fliegen Hawaiian-Flüge mit AS-Flugnummern, auf Trackern steht ASA statt HAL.
- Die Flotte: Airbus A330-200 über den Pazifik, A321neo zum Festland, Boeing 717 zwischen den Inseln. Die 787-9 sind inzwischen bei Alaska im Einsatz.
- Pualani am Leitwerk ist seit 1973 das Markenzeichen – eine der ersten Frauenfiguren auf dem Leitwerk einer Airline.
Inhaltsverzeichnis
- 1.Hawaiian Airlines im Überblick
- 2.Seit 2024 Teil der Alaska Air Group
- 3.Codes und Rufzeichen – früher und heute
- 4.Die Flotte: A330, A321neo und 717
- 5.Pualani: die Frau am Leitwerk
- 6.Hawaiian und oneworld
- 7.Woran du Hawaiian erkennst
- 8.Hawaiian spotten – wo und wie
- 9.Hawaiian und Aloha: zwei Inselairlines
- 10.Häufige Verwechslungen
- 11.Fazit
Steckbrief
| IATA-Code | AS |
|---|---|
| ICAO-Code | ASA |
| Rufzeichen | ALASKA |
| Drehkreuze | HNL, OGG |
| Allianz | oneworld |
| Geschäftsmodell | Netzwerk-Airline mit Inselverkehr, Flügen zum US-Festland und über den Pazifik |
| Sitz | Honolulu, Hawaii (USA) |
| Gegründet | 1929 als Inter-Island Airways, seit 1941 Hawaiian Airlines |
| Konzern | Alaska Air Group (Übernahme im September 2024 abgeschlossen) |
| Drehkreuze | Honolulu (HNL) und Kahului auf Maui (OGG) |
| Allianz | oneworld (seit April 2026, im Verbund mit Alaska Airlines) |
| Codes heute | Flugnummern mit AS, ICAO ASA, Rufzeichen ALASKA |
| Frühere Codes | IATA HA (bis April 2026), ICAO HAL, Rufzeichen HAWAIIAN (bis Ende Oktober 2025) |
| Flotte (Stand 2026) | Airbus A330-200, Airbus A321neo, Boeing 717-200; dazu A330-300P2F-Frachter für Amazon |
| Markenzeichen | Pualani – die Frau mit Hibiskusblüte am violetten Leitwerk |
Woran du die Airline erkennst
Ist das wirklich Hawaiian Airlines?
- Violettes Leitwerk mit Pualani, dem Frauenporträt mit Hibiskusblüte im Haar
- Silberne Maile-Lei mit Blütenmuster, die sich um den weißen Rumpf windet
- Farbwelt aus Violett, Magenta und Koralle
- Schriftzug „Hawaiian“ vorne am Rumpf – trotz AS-Flugnummer
- US-Kennzeichen mit N, bei vielen Hawaiian-Maschinen auf HA endend
- Auf Trackern seit Ende Oktober 2025 mit ASA statt HAL
Es gibt kaum ein Leitwerk, das so viel Urlaubsgefühl ausstrahlt wie das von Hawaiian Airlines: eine Frau mit Blüte im Haar vor violettem Hintergrund, dazu eine silberne Blumengirlande um den Rumpf. Für Spotter ist Hawaiian aber nicht nur ein schönes Motiv, sondern gerade auch ein Lehrstück in Sachen Wandel. Seit der Übernahme durch die Alaska Air Group haben sich Codes, Rufzeichen und Flotte verändert – wer nur nach alten Mustern sortiert, liegt schnell daneben. Diese Seite zeigt dir, was heute gilt und woran du Hawaiian sicher erkennst.
Pualani in deinem Hangar
Mit Planetrack hältst du jede Sichtung mit Foto, Kennzeichen, Typ, Airline und Spot fest – und siehst auf einen Blick, welche Hawaiian-Maschinen dir noch fehlen. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.
Hawaiian Airlines im Überblick
Hawaiian Airlines ist die Airline von Hawaii mit Sitz in Honolulu. Ihre Wurzeln reichen bis 1929 zurück: Damals entstand Inter-Island Airways als Tochter einer Dampfschiff-Reederei, die zwischen den Inseln verkehrte. Den Anfang machten im Oktober 1929 Rundflüge über Oʻahu mit einer einmotorigen Bellanca, wenige Wochen später folgte der Linienverkehr zwischen Honolulu und Hilo auf Big Island – mit Sikorsky-S-38-Amphibienflugzeugen. Seit Oktober 1941 heißt die Gesellschaft Hawaiian Airlines.
Über Jahrzehnte war Hawaiian vor allem ein Inselflieger. Mit dem Wechsel zu Jets wuchs das Netz, später kamen Flüge zum US-Festland und über den Pazifik hinzu. Heute verbindet Hawaiian die Inseln untereinander, fliegt zu zahlreichen Städten an der US-Westküste und weiter ins Landesinnere und bedient Ziele in Asien und im Pazifikraum.
Die Drehkreuze sind Honolulu (HNL) auf Oʻahu und Kahului (OGG) auf Maui. Eine Besonderheit, auf die Hawaiian lange stolz war: Sie galt als älteste US-Airline, die nie einen tödlichen Unfall und keinen Totalverlust eines Flugzeugs hatte.
Seit 2024 Teil der Alaska Air Group
Den größten Einschnitt in der jüngeren Geschichte brachte die Übernahme durch die Alaska Air Group, die Mutter von Alaska Airlines. Angekündigt wurde der Deal im Dezember 2023, abgeschlossen am 18. September 2024 – nachdem die US-Behörden ihn unter Auflagen genehmigt hatten. Seitdem gehören Hawaiian, Alaska Airlines und die Regionaltochter Horizon Air zur selben Gruppe.
Die Integration läuft in Etappen. Für Spotter sind diese Schritte besonders relevant:
September 2024
Alaska Air Group schließt die Übernahme ab. Hawaiian fliegt zunächst weiter mit eigenen Codes.
Ende Oktober 2025
Hawaiian und Alaska fliegen unter einem gemeinsamen Betreiberzeugnis. Der ICAO-Code HAL und das Rufzeichen HAWAIIAN verschwinden, Flüge laufen als ASA mit Rufzeichen ALASKA. Ebenfalls Ende Oktober bekommen Hawaiian-Flüge neue Nummern im Bereich 800 bis 1299, zunächst noch mit HA davor.
22. April 2026
Gemeinsames Buchungssystem: Die Flugnummern wechseln von HA auf AS. Aus dem früheren HA865 wird zum Beispiel AS865. Fast zeitgleich tritt Hawaiian der Allianz oneworld bei.
Ab 2028
Angekündigt sind neue Kabinen für die A330 und der Umstieg im Inselverkehr von der Boeing 717 auf 737-800 aus der Alaska-Flotte.
Wichtig: Die Marke Hawaiian bleibt bestehen. Die Alaska Air Group führt Hawaiian und Alaska als zwei Marken nebeneinander. Die Flugzeuge tragen weiter Pualani, die Crews begrüßen dich an Bord von Hawaiian – nur die Codes im Hintergrund sind jetzt die von Alaska.
Tracker richtig lesen
Ein Flug mit ASA-Code in Honolulu kann ein Hawaiian-A330 sein, ebenso wie eine Alaska-737. Die Flugnummer allein hilft wenig. Prüf deshalb den Flugzeugtyp und das Kennzeichen. Wie du die Daten richtig liest, erklärt der Guide zur Flugverfolgung für Spotter.
Codes und Rufzeichen – früher und heute
| Bis zur Integration | Heute | |
|---|---|---|
| IATA-Code (Flugnummer) | HA | AS (seit 22. April 2026) |
| ICAO-Code | HAL | ASA (seit Ende Oktober 2025) |
| Rufzeichen im Funk | HAWAIIAN | ALASKA |
| Flugnummern | eigene, niedrigere Nummern | 800 bis 1299 |
Der Code HA prägte Hawaiian über viele Jahrzehnte. Wenn du ältere Fotos, Logbücher oder Datenbanken durchgehst, wirst du ihn daher noch überall finden. Für neue Sichtungen gilt: Notiere die Marke „Hawaiian“ und das Kennzeichen, und lass dich vom AS-Code nicht verwirren.
Die Flotte: A330, A321neo und 717
Hawaiian fliegt heute mit drei Passagiertypen, jeder mit einer klaren Aufgabe. Die Zahlen beziehen sich auf den Stand 2026 und können sich im Zuge der Integration ändern.
| Typ | Anzahl (ca.) | Sitze | Einsatz | Spotter-Hinweis |
|---|---|---|---|---|
| Airbus A330-200 | 24 | 278 | Pazifik und US-Festland | Rückgrat der Langstrecke, neue Kabinen ab 2028 angekündigt |
| Airbus A321neo | 18 | 189 | Westküste der USA | Große Triebwerke, Ausmusterung im Gespräch |
| Boeing 717-200 | 19 | 128 | Inselverkehr | Hecktriebwerke, Ablösung ab 2028 geplant |
| Airbus A330-300P2F | 10 | Fracht | Im Auftrag von Amazon | Umgebaute Passagierjets, Fracht seit 2023 |
Der Airbus A330-200 ist das Arbeitspferd für lange Strecken. Hawaiian setzt ihn über den Pazifik nach Asien und Australien ebenso ein wie auf Verbindungen zum US-Festland. Wenn du A330 und A340 noch verwechselst: Der Guide A330 oder A340? zeigt die wichtigsten Merkmale.
Der Airbus A321neo kam 2018 zu Hawaiian und fliegt vor allem zwischen Hawaii und der US-Westküste – eine lange Strecke für ein Schmalrumpfflugzeug. Anfang Oktober 2026 hat sich der Finanzchef von Alaska zu Plänen geäußert, die relativ kleine A321neo-Flotte auszumustern; einen festen Zeitplan gibt es öffentlich noch nicht. Verfolge diese Entwicklung, wenn du die Maschinen in Hawaiian-Farben noch fotografieren willst.
Die Boeing 717-200 ist das Symbol des Inselverkehrs: kurze Hüpfer zwischen Oʻahu, Maui, Kauaʻi und Big Island, oft viele Male am Tag. Hawaiian gehört zu den letzten großen Betreibern dieses Typs. Ab 2028 sollen Boeing 737-800 aus der Alaska-Flotte die 717 ablösen; schon seit Oktober 2026 hilft eine Alaska-737 zwischen Honolulu und Kahului aus.
Noch eine 717 vor dem Abschied?
Setz die Boeing 717 oder einzelne Hawaiian-Kennzeichen auf deine Wunschliste und lass dich bei Anflug und Landung benachrichtigen. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein.
Die Boeing 787-9: kurzer Auftritt in Pualani-Farben
Hawaiian bestellte 2018 Boeing 787-9 mit GE-Triebwerken und stellte die ersten Exemplare 2024 in Dienst – kurz bevor die Übernahme abgeschlossen war. Lange trugen sie die Pualani-Bemalung nicht: Alaska hat die Boeing 787-9 für den Aufbau ihrer eigenen Langstrecke übernommen und bis zum Frühjahr 2026 in die neue Global-Lackierung von Alaska umlackiert, die mit Dunkelblau und Grün an Polarlichter erinnert. Damit fliegen die ehemaligen Hawaiian-787 nun unter Alaska-Marke, unter anderem auf der neuen Langstrecke ab Seattle.
Für Spotter heißt das: Eine 787-9 mit Pualani am Leitwerk wirst du nicht mehr sehen. Wer sie zwischen 2024 und Anfang 2026 erwischt hat, besitzt eine echte Rarität. Die Maschinen tragen auch in der neuen Bemalung weiter ihre bisherigen Kennzeichen mit HA-Endung – ein Blick ins Register lohnt sich, wenn du die Historie eines Flugzeugs nachverfolgen willst. Woran du die 787 sicher erkennst, zeigt der Vergleich Boeing 777 und 787 unterscheiden.
Historische Typen
Über die Jahrzehnte hat Hawaiian eine bunte Flotte eingesetzt: DC-3, Convair-Propellermaschinen, Dash 7, DC-8, DC-9, DC-10 und die Lockheed L-1011 TriStar. Zuletzt verabschiedete Hawaiian die Boeing 767-300ER, die bis 2019 im Einsatz war. Auf alten Fotos erkennst du diese Typen oft an der Vorgänger-Version von Pualani.
Pualani: die Frau am Leitwerk
Das bekannteste Merkmal von Hawaiian ist Pualani, die Frauenfigur am Leitwerk. Sie erschien im Oktober 1973 zum ersten Mal am Heck – zu der Zeit, als Hawaiian mit der DC-9 zur reinen Jet-Airline wurde. Pualani gehört damit zu den ersten Frauenfiguren überhaupt auf dem Leitwerk einer Fluggesellschaft. Über die Jahre wurde sie mehrfach behutsam angepasst, eine größere Überarbeitung gab es 2001, als 717 und 767 in die Flotte kamen.
Die heutige Bemalung stellte Hawaiian am 1. Mai 2017 vor, passend zum hawaiischen Lei Day. Erstes Flugzeug im neuen Look war eine Boeing 717. Die wichtigsten Elemente:
- Pualani am Leitwerk blickt nach vorn, mit Wind im Haar und einer Hibiskusblüte; hinter ihr geht die Sonne auf. Anders als früher ist sie nicht mehr in eine Blütenform eingerahmt.
- Maile-Lei am Rumpf: eine silberne Girlande mit eingeflochtenen Pakalana-Blüten, die sich um den weißen Rumpf windet und dessen Rundungen betont.
- Farben: Violett, Magenta und Koralle – die bekannte Farbwelt der Marke.
Pualani ist für viele Menschen auf Hawaii mehr als ein Logo. Dass die Marke Hawaiian nach der Übernahme erhalten blieb, hat viel mit dieser Bedeutung zu tun. Wie solche Gestaltungselemente aufgebaut sind, erklärt der Artikel Livery-Design erklärt.
Sonderbemalung zum oneworld-Beitritt
Zum Beitritt zu oneworld hat Hawaiian einen Airbus A330 mit Sonderbemalung versehen: Pualani und die Lei bleiben, dazu kommen das oneworld-Logo und der hawaiische Satz „Aloha a puni ka honua“ – „Aloha in der ganzen Welt“. Wie Allianz-Lackierungen grundsätzlich aussehen, zeigt der Artikel zu Allianz-Lackierungen.
Hawaiian und oneworld
Im April 2026 trat Hawaiian der Allianz oneworld bei, in der Alaska Airlines bereits Mitglied ist. Der Termin fiel mit dem Wechsel auf das gemeinsame Buchungssystem zusammen. Für Passagiere bedeutet das Vorteile bei Partner-Airlines wie American Airlines, für Spotter vor allem eine neue Sonderbemalung und ein neues Puzzleteil in der Allianzlandschaft.
Woran du Hawaiian erkennst
Hawaiian gehört zu den Airlines, die du auch aus großer Entfernung zuordnen kannst. Das violette Leitwerk mit Pualani ist unverwechselbar, ebenso der Schriftzug „Hawaiian“ vorn am Rumpf. Aus der Nähe siehst du die silberne Lei, die sich vom Bug bis zum Heck zieht.
Das spricht für Hawaiian
- Violettes Leitwerk mit Frauenporträt
- Silberne Blütengirlande um den Rumpf
- Typ ist A330-200, A321neo oder Boeing 717
- US-Kennzeichen, das bei vielen Maschinen auf HA endet
Das spricht für Alaska
- Leitwerk mit dem Porträt eines Ureinwohners Alaskas oder mit Polarlicht-Motiv
- Boeing 737 oder 787-9 in Alaska-Farben
- Schriftzug „Alaska“ am Rumpf
- Gleicher Code ASA auf dem Tracker – nur das Foto entscheidet
Ein kleiner Trick beim Kennzeichen: Viele Hawaiian-Maschinen tragen Registrierungen, die auf HA enden, etwa N488HA – die erste 717 in der Bemalung von 2017. Das ist ein guter Hinweis, aber kein Beweis, denn die ehemaligen Hawaiian-787 behalten ihre HA-Endung zum Teil auch in Alaska-Farben. Wie US-Kennzeichen grundsätzlich aufgebaut sind, erklärt der Artikel Flugzeugkennzeichen verstehen; wie du ein einzelnes Flugzeug gezielt verfolgst, zeigt der Guide Flugzeug nach Kennzeichen verfolgen.
Hawaiian spotten – wo und wie
In Europa begegnet dir Hawaiian praktisch nie. Die Airline fliegt von Hawaii aus aufs US-Festland und über den Pazifik, aber nicht nach Europa. Die besten Chancen hast du daher bei einem Trip in die USA oder in den Pazifikraum.
Gute Chancen auf Hawaiian, wenn …
- du in Honolulu oder Kahului bist – dort ist Hawaiian allgegenwärtig
- du an der US-Westküste spottest, etwa am Flughafen Los Angeles oder am Flughafen San Francisco
- du an Pazifikzielen wie Tokio-Haneda, Tokio-Narita, Seoul-Incheon oder Sydney unterwegs bist
Prüf es vorher, wenn …
- du ein bestimmtes Pazifikziel im Kopf hast – der Flugplan wird im Konzern gerade neu sortiert
- du gezielt die A321neo oder die 717 sehen willst
Kein Hawaiian-Tag, wenn …
- du an einem europäischen Flughafen stehst – dort fliegt aus dem Konzern höchstens Alaska in eigenen Farben
Auf Hawaii selbst ist der Inselverkehr das Highlight: Die 717 starten und landen in dichtem Takt, dazwischen kommen A330 und A321neo vom Festland herein. Plane dein Licht sorgfältig, denn die Tropensonne steht mittags sehr hoch. Wie du den besten Zeitpunkt für einen Spot findest, zeigt der Guide zum Sonnenstand am Fotospot.
Wenn du an der Westküste spottest, ist Hawaiian ein dankbares Motiv: Der violette A330 hebt sich deutlich von den vielen weißen Rümpfen anderer US-Airlines ab. Halte auch nach der Sonderbemalung mit oneworld-Logo Ausschau – Tipps, wie du solche Maschinen gezielt findest, gibt dir der Artikel Special Liveries finden.
Regeln vor Ort
Auch in den USA gilt: Fotografiere nur von öffentlich zugänglichen Bereichen, halte Abstand zu Zäunen und Sicherheitszonen und lass die Drohne zu Hause. Gerade in Honolulu, wo sich der zivile Flughafen die Pisten mit einem Militärstützpunkt teilt, solltest du die Regeln besonders ernst nehmen.
Hawaiian und Aloha: zwei Inselairlines
Wer sich für die Luftfahrtgeschichte Hawaiis interessiert, stößt schnell auf Aloha Airlines. Jahrzehntelang konkurrierten beide Gesellschaften im Inselverkehr – bis Aloha 2008 den Passagierbetrieb einstellte. Hawaiian dagegen fliegt bis heute, inzwischen unter dem Dach der Alaska Air Group. Alte Fotos mit 737 von Aloha und DC-9 oder 717 von Hawaiian nebeneinander dokumentieren eine Epoche, die es so nicht mehr gibt.
Häufige Verwechslungen
- Flüge mit AS-Code automatisch für Alaska halten – seit April 2026 fliegen auch alle Hawaiian-Flüge mit AS-Nummern.
- HAL auf dem Tracker suchen – der ICAO-Code HAL ist seit Ende Oktober 2025 Geschichte, Hawaiian-Flüge laufen als ASA.
- Eine 787-9 in Alaska-Farben automatisch für eine fabrikneue Alaska-Maschine halten – die ersten 787 im Global-Look stammen aus der Hawaiian-Flotte.
- Hawaiian mit Aloha Airlines verwechseln – Aloha flog bis 2008, Hawaiian ist bis heute in der Luft.
- A330-300P2F für Hawaiian-Passagierjets halten – die umgebauten Frachter fliegen im Auftrag von Amazon Air im Frachtnetz auf dem US-Festland.
- Die Marke Hawaiian für abgeschafft halten – Pualani bleibt, nur die Technik im Hintergrund ist zusammengeführt.
Hawaiian im Blick behalten
Beobachte Hawaiian, die Boeing 717 oder die oneworld-Sonderbemalung und werde bei Anflug oder Landung benachrichtigt – und teile deine Sichtung mit Typ, Kennzeichen und Spot mit der Community. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.
Fazit
Hawaiian Airlines ist eine der ältesten Airlines der USA und eine der markantesten überhaupt. Pualani am Leitwerk macht jede Sichtung zum Hingucker, doch hinter der Fassade hat sich viel verändert: Seit der Übernahme durch die Alaska Air Group fliegt Hawaiian mit AS-Nummern und ASA-Code, ist Mitglied von oneworld und hat die 787-9 an Alaska abgegeben. Wer Kennzeichen und Typ sauber notiert und die 717 noch vor ihrem Abschied fotografiert, hat Hawaiian gut im Logbuch.
Kurzfazit
Hawaiian Airlines aus Honolulu gehört seit 2024 zur Alaska Air Group und fliegt seit 2026 mit AS-Flugnummern in der oneworld. Die Flotte besteht aus A330-200, A321neo und Boeing 717 – und das Erkennungszeichen bleibt Pualani am violetten Leitwerk.
Zusammenfassung
- Hawaiian erkennst du sofort an Pualani am violetten Leitwerk und an der silbernen Lei-Girlande am Rumpf.
- Seit der Integration in die Alaska Air Group laufen Flüge unter AS-Nummern und dem ICAO-Code ASA – der Tracker allein verrät also nicht mehr, ob ein Hawaiian- oder ein Alaska-Jet fliegt.
- Die Boeing 787-9 von Hawaiian wurden in die neue Global-Lackierung von Alaska umlackiert; Pualani-787 gibt es damit nicht mehr.
- In Europa begegnet dir Hawaiian praktisch nicht. Wer die Pualani sehen will, plant für die US-Westküste, Hawaii oder Pazifikziele wie Tokio und Sydney.
Häufige Fragen
Welchen IATA- und ICAO-Code hat Hawaiian Airlines?
Jahrzehntelang flog Hawaiian mit dem IATA-Code HA, dem ICAO-Code HAL und dem Rufzeichen „HAWAIIAN“. Seit Hawaiian Ende Oktober 2025 unter dem gemeinsamen Luftverkehrsbetreiberzeugnis von Alaska Airlines fliegt, nutzen die Flüge den ICAO-Code ASA und das Rufzeichen „ALASKA“. Am 22. April 2026 wurden auch die Flugnummern von HA auf AS umgestellt.
Gibt es Hawaiian Airlines noch?
Ja, als Marke. Die Alaska Air Group führt Hawaiian und Alaska Airlines als zwei getrennte Marken weiter. Flugzeuge tragen weiterhin die Hawaiian-Bemalung, an Bord wird von Hawaiian gesprochen. Technisch und organisatorisch sind beide Airlines aber weitgehend zusammengeführt: ein Betreiberzeugnis, ein Vielfliegerprogramm, ein Buchungssystem.
Wer ist Pualani?
Pualani ist die Frauenfigur auf dem Leitwerk. Sie erschien im Oktober 1973 erstmals am Heck, als Hawaiian mit der DC-9 zur reinen Jet-Airline wurde. 2001 und 2017 wurde sie überarbeitet; in der aktuellen Version trägt sie eine Hibiskusblüte im Haar, hinter ihr geht die Sonne auf.
Welche Flugzeuge fliegt Hawaiian Airlines?
Stand 2026 besteht die Passagierflotte aus Airbus A330-200 für Langstrecken über den Pazifik und zum US-Festland, Airbus A321neo für Flüge zur Westküste und Boeing 717-200 für den Inselverkehr. Dazu kommen zehn A330-300P2F-Frachter, die Hawaiian im Auftrag von Amazon betreibt. Die Boeing 787-9 fliegen inzwischen für Alaska Airlines.
Was ist mit den Boeing 787-9 von Hawaiian passiert?
Hawaiian hatte 2018 zehn 787-9 bestellt und die ersten Maschinen 2024 in Dienst gestellt. Nach der Übernahme hat Alaska die 787 für ihre eigene Langstrecke ab Seattle übernommen und in die neue Global-Lackierung mit Polarlicht-Motiv umlackiert. Wer eine 787 mit Pualani fotografiert hat, besitzt damit ein Bild mit Seltenheitswert.
Ist Hawaiian Airlines in einer Allianz?
Ja. Hawaiian ist im April 2026 gemeinsam mit der Umstellung auf das Buchungssystem von Alaska der Allianz oneworld beigetreten, in der Alaska Airlines bereits Mitglied ist. Zur Feier hat Hawaiian einen A330 mit oneworld-Logo und dem hawaiischen Satz „Aloha a puni ka honua“ – „Aloha in der ganzen Welt“ – versehen.
Fliegt Hawaiian Airlines nach Deutschland?
Nein. Hawaiian fliegt ab Hawaii zum US-Festland und über den Pazifik, etwa nach Japan, Südkorea, Australien und in den Südpazifik. Nach Europa fliegt im Konzern nur Alaska Airlines ab Seattle – und zwar in Alaska-Farben.
Was ist der Unterschied zwischen Hawaiian Airlines und Aloha Airlines?
Aloha Airlines war jahrzehntelang der große Konkurrent von Hawaiian im Inselverkehr und stellte 2008 den Passagierbetrieb ein. Hawaiian dagegen fliegt bis heute. Beide verbindet die Geschichte des Inselluftverkehrs, aber es sind zwei verschiedene Unternehmen.
Hawaiian Airlines im Blick behalten
Beobachte die Airline oder einzelne Kennzeichen und werde bei Anflug oder Landung benachrichtigt – und poste deine Sichtung mit Typ, Kennzeichen und Spot. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.
Flugzeugtypen in der Flotte
Airbus A330-200
Kürzer als die A330-300, mit auffällig hohem Seitenleitwerk und großer Reichweite: Die A330-200 ist ein Langstrecken-Klassiker, der langsam aus Europas Flotten verschwindet. So erkennst du sie sicher.
FlugzeugtypAirbus A321neo
Der lange Bruder der A320neo: Die A321neo ist der größte Jet der Familie und fliegt als LR und XLR sogar über den Atlantik. So erkennst du sie und ihre Varianten.
FlugzeugtypBoeing 717-200
T-Leitwerk, zwei Triebwerke am Heck, kurzer Rumpf: Die 717 ist der letzte Nachfahre der DC-9 und eigentlich eine McDonnell Douglas. In Europa ist sie verschwunden – so erkennst du sie und weißt, wo sie noch fliegt.
FlugzeugtypBoeing 787-9 Dreamliner
Gezackte Triebwerksenden, schräg auslaufende Flügel und eine glatte, runde Nase: Die 787-9 ist die meistgeflogene Dreamliner-Version. So erkennst du sie und trennst sie von 787-8 und 787-10.
FlugzeugtypBoeing 767-300ER
Schlanker Rumpf, zwei große Triebwerke, oft hochgezogene Winglets: Die 767-300ER war jahrzehntelang das Arbeitspferd über den Atlantik. Heute wird sie selten – so erkennst und findest du sie.
Weitere Airlines
Alaska Airlines
Netzwerk-Airline aus Seattle mit dem Gesicht am Leitwerk: große Boeing-737-Flotte, oneworld-Mitglied seit 2021, Übernahmen von Virgin America und Hawaiian – und seit 2026 erstmals Linienflüge nach Europa.
RegionalAloha Airlines
Historische Airline aus Honolulu von 1946 bis 2008: Aloha verband die Inseln Hawaiis mit Boeing 737 – und Flug 243 machte 1988 die Ermüdung alternder Flugzeuge zum Weltthema.
RegionalHorizon Air
Regionaltochter der Alaska Air Group aus dem Großraum Seattle: seit 1981 im Westen der USA unterwegs, heute mit einer reinen Embraer-E175-Flotte – und über zwei Jahrzehnte das Zuhause der Dash 8 Q400.
NetzwerkAmerican Airlines
Eine der größten Airlines der Welt aus Fort Worth, Texas: zehn Drehkreuze in den USA, Gründungsmitglied von oneworld, rund 1.000 Mainline-Flugzeuge und seit 2013 die silberne Lackierung mit Flaggen-Leitwerk.
NetzwerkNorthwest Airlines
Historische US-Airline aus Minneapolis: Northwest flog von 1926 bis 2010, verband die USA über Tokio mit Asien, bildete mit KLM das erste große Transatlantik-Joint-Venture und ging in Delta auf.
NetzwerkPan American World Airways
Historische US-Weltairline: Pan Am flog von 1927 bis 1991, brachte 707 und 747 in den Liniendienst, verband West-Berlin mit Westdeutschland und ging nach Lockerbie und Golfkrieg unter.
Flughäfen & Hersteller dazu
Flughäfen, Hersteller, Airline-Gruppen und Allianzen – wer dahintersteht und was du als Spotter wissen solltest.
Alaska Air Group
Die Alaska Air Group vereint seit 2024 Alaska Airlines und Hawaiian Airlines unter einem Dach, dazu die Regionaltochter Horizon Air. Zwei Marken, ein Betriebszeugnis und seit 2026 ein gemeinsamer Code – für Spotter steckt die Unterscheidung jetzt im Detail.
Allianzoneworld
Die kleinste der drei großen Allianzen mit den größten Namen: British Airways, American, Qatar Airways, Cathay Pacific, Qantas und Co. – und Flugzeugen im oneworld-Design, die Spotter gezielt jagen.
HerstellerAirbus
Europäisches Luft- und Raumfahrtunternehmen und einer der beiden großen Hersteller von Verkehrsflugzeugen – mit Flugzeugfamilien vom A220 bis zum A350.
HerstellerBoeing
Boeing ist der US-amerikanische Gegenpol zu Airbus und baut seit der 707 Verkehrsjets in Serie. Wer 737, 777 und 787 an Fahrwerk, Flügelspitzen und Heck auseinanderhalten kann, bestimmt einen großen Teil des Verkehrs an jedem europäischen Flughafen – auch ohne Lackierungshinweis.
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