Delta Air Lines

Die US-Netzwerk-Airline aus Atlanta: 1925 als Schädlingsbekämpfer gestartet, Gründungsmitglied von SkyTeam und mit rund 1.000 Flugzeugen eine der größten Airlines der Welt – in Deutschland vor allem in Frankfurt und München zu sehen.

Auch bekannt als: Delta · Delta Air Lines, Inc. · Huff Daland Dusters · Delta Air Service · DL

USAUSANetzwerk-AirlinesIATA: DLICAO: DAL10 Min. Lesezeit

DL

IATA-Code

DAL

ICAO-Code

~1.000

Flugzeuge in der Hauptflotte

1925

Gründungsjahr

Das Wichtigste in Kürze

  • Delta Air Lines ist eine US-Netzwerk-Airline mit Sitz in Atlanta und dem weltweit größten Airline-Drehkreuz am Flughafen Atlanta.
  • Codes: IATA DL, ICAO DAL, Rufzeichen „DELTA“.
  • Delta ist Gründungsmitglied von SkyTeam und arbeitet über den Atlantik eng mit Air France-KLM und Virgin Atlantic zusammen.
  • Die Flotte ist riesig und bunt gemischt: Airbus A220 bis A350-900, Boeing 717, 737, 757 und 767 – rund 1.000 Jets in der Hauptflotte.
  • In Deutschland siehst du Delta vor allem in Frankfurt und München, oft mit der Boeing 767.
Inhaltsverzeichnis
  1. 1.Delta Air Lines im Überblick
  2. 2.Codes und Rufzeichen
  3. 3.Die Flotte: fast alles, was Airbus und Boeing bauen
  4. 4.Was kommt: A350-1000, 737 MAX 10 und 787-10
  5. 5.Abschied von 747, 777 und MD-80
  6. 6.Woran du Delta erkennst
  7. 7.Delta Connection: die Regionalflotte
  8. 8.Delta, SkyTeam und das Atlantik-Joint-Venture
  9. 9.Delta in Deutschland spotten
  10. 10.Häufige Verwechslungen
  11. 11.Fazit

Steckbrief

IATA-CodeDL
ICAO-CodeDAL
RufzeichenDELTA
DrehkreuzeATL, BOS, DTW, LAX, MSP, JFK, LGA, SLC, SEA
AllianzSkyTeam
GeschäftsmodellNetzwerk-Airline mit Drehkreuzen in den USA, Kurz-, Mittel- und Langstrecke
SitzAtlanta, Georgia, USA
Gegründet1925 als Huff Daland Dusters in Macon (Georgia), Passagierflüge ab 1929
Größtes DrehkreuzAtlanta Hartsfield-Jackson (ATL)
Weitere DrehkreuzeBoston, Detroit, Los Angeles, Minneapolis/St. Paul, New York-JFK und LaGuardia, Salt Lake City, Seattle
AllianzSkyTeam (Gründungsmitglied)
Joint-Venture-PartnerAir France-KLM, Virgin Atlantic, Aeroméxico, Korean Air und LATAM
Flotte (Stand Herbst 2026)Rund 1.000 Flugzeuge in der Hauptflotte, von Airbus A220 bis A350-900 und von Boeing 717 bis 767-400ER
RegionalverkehrDelta Connection mit Endeavor Air (Tochter), SkyWest und Republic Airways
KennzeichenUS-Registrierung mit N am Anfang
MarkenzeichenRotes, dreieckiges „Widget“ am Leitwerk und blauer Schriftzug „DELTA“

Woran du die Airline erkennst

Ist das wirklich Delta Air Lines?

Hak ab, was auf das Flugzeug zutrifft, das du gerade siehst.

  • Weißer Rumpf mit großem, blauem Schriftzug „DELTA“ am vorderen Rumpf
  • Rotes Leitwerk mit dem dreieckigen „Widget“, das an den griechischen Buchstaben Delta erinnert
  • Dunkelblaue Unterseite des Rumpfs, die den Rumpf optisch teilt
  • US-Kennzeichen mit N am Anfang, meist klein am Heck oder hinter dem Flügel
  • Flugnummer beginnt mit DL, auf dem Tracker steht DAL
  • Regionaljets mit Delta-Optik und dem Schriftzug „Delta Connection“ fliegen für Partner wie Endeavor oder SkyWest

Ein rotes Dreieck am Leitwerk, darunter ein blauer Schriftzug – Delta Air Lines erkennst du sofort, ob in Frankfurt, Amsterdam oder Los Angeles. Spannend wird die Airline für Spotter aber erst auf den zweiten Blick: Kaum eine Gesellschaft der Welt fliegt so viele verschiedene Typen gleichzeitig, vom Airbus A220 über die seltene Boeing 717 bis zum A350-900. Diese Seite zeigt dir, was hinter Delta steckt, wie die Flotte aufgebaut ist und wo du die Airline von Deutschland aus am besten erwischst.

Jeden Delta-Typ im Hangar

Mit Planetrack hältst du Sichtungen mit Foto, Kennzeichen, Typ, Airline und Spot fest – und siehst auf einen Blick, welche Delta-Muster dir noch fehlen. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.

Planetrack im App Store laden Planetrack bei Google Play laden

Delta Air Lines im Überblick

Delta Air Lines ist eine US-amerikanische Netzwerk-Airline mit Sitz in Atlanta, Georgia. Am dortigen Flughafen Hartsfield-Jackson betreibt Delta nach eigenen Angaben das größte Airline-Drehkreuz der Welt. Dazu kommen Drehkreuze in Boston, Detroit, Los Angeles, Minneapolis/St. Paul, New York-JFK und LaGuardia, Salt Lake City und Seattle. Laut Delta sind täglich bis zu 5.500 Flüge von Delta und Delta Connection unterwegs, zu mehr als 300 Zielen auf sechs Kontinenten.

Die Anfänge sind erstaunlich bodenständig. 1925 startete das Unternehmen in Macon, Georgia, als Huff Daland Dusters – eine Firma, die Baumwollfelder aus der Luft gegen Schädlinge besprühte. Ende 1928 entstand daraus Delta Air Service, benannt nach dem Mississippi-Delta, 1929 folgten die ersten Passagierflüge. 1941 zog die Zentrale nach Atlanta, wo sie bis heute sitzt.

Gewachsen ist Delta vor allem durch Übernahmen: Northeast Airlines 1972, Western Airlines 1987 und 1991 große Teile des Transatlantiknetzes von Pan Am. Nach einer Insolvenz 2005 kam 2008 der größte Schritt – die Fusion mit Northwest Airlines. Von Northwest stammen die Drehkreuze Detroit und Minneapolis und damals auch die Boeing 747-400. 2025 feierte Delta ihr 100-jähriges Bestehen.

DLIATA-Code in der Flugnummer
DALICAO-Code auf dem Tracker
NKennzeichen-Präfix der USA

Codes und Rufzeichen

  • IATA-Code DL: steht in der Flugnummer, also auf der Anzeigetafel, im Ticket und im Flugplan.
  • ICAO-Code DAL: steht im Flugplan der Flugsicherung und auf den meisten Flugtrackern.
  • Rufzeichen DELTA: so meldet sich die Besatzung im Funk.

Weil Delta mit vielen Partnern Codes teilt, steht DL auch auf Flügen von Air France, KLM oder Virgin Atlantic. Umgekehrt tragen Regionalflüge unter Delta-Flugnummer oft einen ganz anderen ICAO-Code, weil Partner wie Endeavor oder SkyWest sie durchführen. Der Unterschied zwischen Flugnummer und Rufzeichen ist im Artikel Callsign und Flugnummer erklärt, die Systematik der Codes unter IATA- und ICAO-Codes erklärt.

Tracker richtig lesen

Steht auf dem Tracker DAL, fliegt Delta selbst. Taucht unter einer DL-Flugnummer ein anderer Code auf, ist meist ein Partner oder ein Delta-Connection-Betrieb unterwegs. Wie du ADS-B-Daten sinnvoll nutzt, zeigt der Guide zur Flugverfolgung für Spotter.

Die Flotte: fast alles, was Airbus und Boeing bauen

Delta ist der Albtraum jedes Spotters, der „nur kurz“ alle Typen einer Airline abhaken will. In der Hauptflotte stehen laut Flottenübersichten rund 1.000 Flugzeuge, verteilt auf mehr als ein Dutzend Muster von Airbus und Boeing. Die genauen Zahlen ändern sich laufend; die Tabelle zeigt dir deshalb vor allem, welche Typen du wo erwarten kannst.

Typ Einsatz Spotter-Hinweis
Airbus A220-100 / A220-300 Kurz- und Mittelstrecke in den USA Weitere A220-300 bestellt
Airbus A319 / A320 / A321 Inlandsverkehr Klassische A320-Familie der ersten Generation
Airbus A321neo Inlandsverkehr, wachsende Flotte Große Triebwerke, weitere Exemplare bestellt
Boeing 717-200 Kurzstrecke Delta ist größter Betreiber; Ausmusterung bis 2030 angekündigt
Boeing 737-800 / 737-900ER Inlands- und Karibikverkehr Rückgrat auf vielen US-Strecken
Boeing 757-200 / 757-300 Inland und Transatlantik Lange, schlanke Narrowbodys, die 757-300 ist selten
Boeing 767-300ER / 767-400ER Langstrecke, auch nach Europa Die 767-400ER ist eine seltene, gestreckte Version
Airbus A330-200 / -300 / -900 Langstrecke Die A330-900 wächst, weitere sind bestellt
Airbus A350-900 Lange Langstrecke Flaggschiff der Flotte
Airbus A350-1000, Boeing 737 MAX 10, Boeing 787-10 bestellt Erste Auslieferungen ab 2027 (A350-1000, MAX 10) bzw. ab 2031 (787-10) vorgesehen

Für Spotter in Europa sind vor allem die Langstreckentypen interessant. Die Airbus A350-900 ist das Flaggschiff, die A330-900 der wachsende Arbeitsjet, dazu kommen die älteren A330-300 und A330-200. Auf vielen Transatlantikstrecken fliegt außerdem die Boeing 767-300ER – laut Flottenübersicht ist sie bis 2030 zur Ausmusterung vorgesehen, während die längere 767-400ER länger bleibt.

Wenn du einmal in die USA reist, halte nach Raritäten Ausschau. Die Boeing 717-200 fliegt in großer Zahl nur noch bei Delta, und die Boeing 757-200 ist in den USA noch Alltag, in Europa dagegen kaum noch zu sehen. Auf der Kurzstrecke begegnen dir außerdem die A220-100, die A220-300, die A321neo und die Boeing 737-900ER.

Die 717 erwischen, bevor sie geht

Setz Typen, Kennzeichen oder Airlines auf deine Wunschliste und lass dich bei Anflug oder Landung benachrichtigen. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein.

Planetrack im App Store laden Planetrack bei Google Play laden

Was kommt: A350-1000, 737 MAX 10 und 787-10

Delta erneuert die Flotte auf breiter Front. Auf der Langstrecke sind die Airbus A350-1000 und weitere A330-900 bestellt, zuletzt kam eine Bestellung über die Boeing 787-10 hinzu – für Delta ein neuer Typ, denn die Airline hat bisher keinen Dreamliner in der Flotte. Auf der Kurz- und Mittelstrecke wartet Delta auf die Boeing 737 MAX 10, deren Auslieferung sich mehrfach verschoben hat. Bis das alles im Liniendienst auftaucht, vergehen noch einige Jahre. Für dich heißt das: Die älteren Typen lohnen sich jetzt.

Abschied von 747, 777 und MD-80

Wer länger dabei ist, kennt Delta noch mit ganz anderen Flugzeugen. Die Boeing 747-400 kam 2008 mit Northwest zu Delta und flog bis Anfang 2018 – Delta war die letzte große US-Passagierairline mit dem Jumbo. 2020 verabschiedeten sich gleich mehrere Typen auf einmal: Die Pandemie beschleunigte das Aus der MD-88 und MD-90 sowie der Boeing 777-200ER. Noch früher, 2004, verließ die MD-11 die Flotte. Fotos aus dieser Zeit sind heute schöne Archivbilder; mehr zum Jumbo findest du im Artikel zur Geschichte der Boeing 747.

Woran du Delta erkennst

Die aktuelle Bemalung führte Delta 2007 ein, nachdem die Airline aus der Insolvenz kam. Sie ist bewusst einfacher als ihre Vorgängerin und kommt mit vier statt acht Farben aus. Typisch sind:

  • weißer Rumpf mit großem, blauem Schriftzug „DELTA“ am vorderen Rumpf,
  • rotes Leitwerk mit dem dreieckigen „Widget“, dem Logo, das es in ähnlicher Form schon seit 1959 gibt,
  • dunkelblaue Unterseite, die den Rumpf optisch teilt.

Damit hebt sich Delta auf deutschen Vorfeldern gut ab, etwa neben dem Dunkelblau und Gelb von Lufthansa. In den USA steht Delta oft neben United Airlines und American Airlines – den beiden anderen großen US-Netzwerk-Airlines. Das rote Dreieck am Leitwerk gehört aber nur Delta.

Leitwerk prüfen

Rotes Dreieck auf Rot? Dann ist es Delta oder ein Delta-Connection-Jet.

Größe einschätzen

Kleiner Regionaljet mit Hecktriebwerken? Dann fliegt meist ein Delta-Connection-Partner, nicht Delta selbst.

Typ bestimmen

Flügelspitzen, Triebwerke und Cockpitfenster verraten Airbus oder Boeing, A330 oder A350, 757 oder 767.

Kennzeichen notieren

Das N-Kennzeichen macht die Sichtung eindeutig – auch wenn die Flugnummer täglich wechselt.

Achtung Verwechslung

Regionaljets mit Delta-Optik gehören oft nicht zu Delta. Steht „Delta Connection“ am Rumpf, fliegt Endeavor Air, SkyWest oder Republic Airways. Notiere den durchführenden Betrieb getrennt, sonst stimmt dein Logbuch später nicht.

Delta Connection: die Regionalflotte

Viele Inlandsflüge in den USA führt Delta nicht selbst durch. Unter der Marke Delta Connection fliegen Regionalgesellschaften im Auftrag von Delta. Die wichtigste ist Endeavor Air, eine hundertprozentige Delta-Tochter, die ausschließlich Bombardier-CRJ-Jets einsetzt, vor allem die CRJ900. Dazu kommen die unabhängigen Partner SkyWest Airlines, die CRJs und die Embraer E175 einsetzt, und Republic Airways, die für Delta ausschließlich Embraer-Jets fliegt.

Für Spotter in Europa spielt Delta Connection keine Rolle, denn die Regionaljets bleiben in Nordamerika. Wer aber in Atlanta, Detroit, Minneapolis oder New York spottet, sieht sie im Minutentakt – trenn sie beim Notieren sauber vom Mainline-Verkehr.

Delta, SkyTeam und das Atlantik-Joint-Venture

Delta gehört zu den Gründungsmitgliedern von SkyTeam. Noch enger als die Allianz ist die Zusammenarbeit auf dem Nordatlantik: Hier betreibt Delta mit Air France-KLM und Virgin Atlantic ein gemeinsames Joint Venture. Delta ist außerdem an mehreren Partnern beteiligt – an Virgin Atlantic hält Delta 49 Prozent, dazu kommen Anteile an Air France-KLM, Aeroméxico und LATAM.

Für dich als Spotter erklärt das, warum Delta so oft an den Drehkreuzen der Partner auftaucht: in Amsterdam-Schiphol, Paris-Charles de Gaulle und London-Heathrow. Wer einen Überblick über die drei großen Allianzen sucht, findet ihn unter Star Alliance, oneworld und SkyTeam. In Kanada arbeitet Delta zudem mit WestJet zusammen.

Delta in Deutschland spotten

Delta fliegt Deutschland vor allem von den US-Drehkreuzen aus an. Ganzjährig ist die Airline in Frankfurt und München präsent, mit Verbindungen nach Atlanta, Detroit oder New York. Berlin hat Delta zuletzt saisonal angeflogen. Stuttgart und Düsseldorf standen ebenfalls schon im Flugplan, Düsseldorf endete 2023, Stuttgart im Herbst 2024. Das Angebot ändert sich also immer wieder, verlass dich deshalb nicht auf alte Spotterberichte.

Auf den deutschen Strecken war in den vergangenen Jahren vor allem die Boeing 767 zu sehen, je nach Flugplan setzt Delta aber auch andere Großraumjets ein. Wie bei den meisten Transatlantikflügen kommen viele Maschinen nach einem Nachtflug am Morgen an und fliegen im Laufe des Tages zurück. Die genauen Zeiten wechseln mit dem Flugplan, ein Blick auf die Ankunftstafel lohnt sich.

Gute Chancen auf Delta, wenn …

Prüf es vorher, wenn …

  • du Delta in Berlin erwartest – dort fliegt Delta, wenn überhaupt, nur saisonal, Stuttgart und Düsseldorf fehlen zuletzt ganz im Flugplan
  • du einen bestimmten Typ suchst, denn Delta tauscht Flugzeuge auf den Atlantikstrecken häufig

Eher kein Delta-Tag, wenn …

  • an deinem Flughafen laut aktuellem Flugplan keine DL-Flüge stehen

Bevor du dich festlegst, prüf die Betriebsrichtung: Davon hängt ab, auf welcher Seite des Flughafens die Langstrecken landen. Der Guide zur Betriebsrichtung am Flughafen hilft dir dabei, der Artikel zum Sonnenstand am Fotospot beim richtigen Licht.

Ein Ziel für die große Reise ist Los Angeles. Der Flughafen LAX ist ein Delta-Drehkreuz, und vom In-N-Out Burger oder vom Imperial Hill aus siehst du Delta-Jets aller Größen. Weitere Ideen findest du in der Bucket List der Spotting-Spots weltweit.

Sicherheit und Regeln

Fotografiere nur von öffentlich zugänglichen Bereichen aus, halte dich an Zäune und Absperrungen und lass Drohnen in Flughafennähe zu Hause. Was rechtlich gilt, erklärt der Artikel Ist Planespotting erlaubt?.

Häufige Verwechslungen

  • Delta-Connection-Jets für Delta halten – CRJ und E175 mit Delta-Optik fliegen für Endeavor, SkyWest oder Republic.
  • Die 757 mit der 767 verwechseln – die 757 ist ein schlanker Narrowbody mit einem Gang, die 767 ein Großraumjet mit zwei Gängen.
  • Jede A330 für eine A330-900 halten – Delta fliegt auch die ältere A330-200 und -300, erkennbar an kleineren Triebwerken.
  • Die 717 für eine MD-80 halten – beide haben Hecktriebwerke, die 717 ist aber deutlich kürzer; die MD-88 und MD-90 sind bei Delta seit 2020 Geschichte.
  • Delta in die Star Alliance stecken – das ist United; Delta gehört zu SkyTeam.
  • DL-Flugnummer mit Delta-Flug gleichsetzen – im Codeshare fliegt oft ein Partner, der ICAO-Code im Tracker zeigt, wer wirklich unterwegs ist.

Wenn du beim Typ unsicher bist, hilft dir der Guide Airbus und Boeing unterscheiden. Wie US-Kennzeichen aufgebaut sind, steht unter Flugzeug-Kennzeichen verstehen.

Delta im Blick behalten

Beobachte einzelne Kennzeichen, Typen oder Special Liveries, plane mit Spot-Karte und Sonnenstand-Planer deinen Standort und teile deine Sichtung mit Typ, Kennzeichen und Spot in der Community. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.

Planetrack im App Store laden Planetrack bei Google Play laden

Fazit

Delta Air Lines ist eine der größten Airlines der Welt und eine der abwechslungsreichsten für Spotter. Rund 1.000 Flugzeuge, mehr als ein Dutzend Typen und eine Flotte im Umbruch sorgen dafür, dass sich der zweite Blick auf jedes rote Dreieck lohnt. In Deutschland sind Frankfurt und München die sichersten Adressen, wer die ganze Vielfalt sehen will, plant eine Reise zu einem der US-Drehkreuze.

Kurzfazit

Delta Air Lines (IATA DL, ICAO DAL) ist eine US-Netzwerk-Airline aus Atlanta und Gründungsmitglied von SkyTeam. Erkennbar am roten Widget am Leitwerk, in Deutschland vor allem in Frankfurt und München zu sehen.

Zusammenfassung

  • Delta erkennst du am roten Leitwerk mit dem dreieckigen Widget und am blauen Schriftzug „DELTA“ – die Bemalung ist seit 2007 im Kern gleich.
  • Für Spotter ist Delta eine Typ-Airline: Kaum eine andere Gesellschaft fliegt gleichzeitig so viele verschiedene Muster, darunter Exoten wie die Boeing 717 und die 767-400ER.
  • In Europa begegnest du Delta auf den Langstrecken in die USA, in Deutschland vor allem in Frankfurt und München, saisonal auch an weiteren Flughäfen.
  • Die Flotte steht vor einem Umbau: A350-1000, 737 MAX 10 und 787-10 sind bestellt, ältere Typen wie 717 und 767-300ER verschwinden schrittweise.

Häufige Fragen

Welchen IATA- und ICAO-Code hat Delta Air Lines?

Der IATA-Code von Delta ist DL, der ICAO-Code DAL. Im Funk meldet sich die Airline mit dem Rufzeichen „DELTA“. Auf der Anzeigetafel steht also DL plus Flugnummer, auf den meisten Flugtrackern DAL.

Gehört Delta zu einer Allianz?

Ja. Delta ist Gründungsmitglied von SkyTeam, derselben Allianz, zu der auch Air France, KLM und Virgin Atlantic gehören. Mit Air France-KLM und Virgin Atlantic betreibt Delta zusätzlich ein gemeinsames Joint Venture auf dem Nordatlantik.

Welche Flugzeuge fliegt Delta?

Eine sehr gemischte Flotte. In der Hauptflotte stehen laut Flottenübersichten rund 1.000 Flugzeuge: Airbus A220-100 und -300, A319, A320, A321 und A321neo, A330-200, -300 und -900 sowie A350-900, dazu Boeing 717, 737-800, 737-900ER, 757-200 und -300 sowie 767-300ER und 767-400ER. Bestellt sind unter anderem A350-1000, 737 MAX 10 und 787-10.

Fliegt Delta noch die Boeing 747?

Nein. Die Boeing 747-400 kam 2008 mit der Übernahme von Northwest Airlines zu Delta. Anfang 2018 flog Delta seine letzte 747 aus – damit endete der Einsatz des Jumbos bei den großen US-Passagierairlines. Auch die Boeing 777 und die MD-88 und MD-90 sind seit 2020 aus der Flotte verschwunden.

Wo fliegt Delta in Deutschland?

Ganzjährig ist Delta vor allem in Frankfurt und München präsent, mit Flügen zu den Drehkreuzen in den USA. Berlin wurde zuletzt saisonal angeflogen, Düsseldorf und Stuttgart hat Delta 2023 bzw. 2024 aufgegeben. Das Angebot wechselt von Saison zu Saison – prüf vor dem Spotten den aktuellen Flugplan deines Flughafens.

Was ist Delta Connection?

Delta Connection ist die Marke für Regionalflüge im Auftrag von Delta. Durchgeführt werden sie von Endeavor Air, einer Delta-Tochter mit Bombardier-CRJ-Jets, sowie von den Partnern SkyWest (CRJ und Embraer E175) und Republic Airways (Embraer E170 und E175). Die Flugzeuge tragen Delta-Optik, haben aber eigene ICAO-Codes und Rufzeichen.

Warum heißt Delta eigentlich Delta?

Der Name geht auf das Mississippi-Delta zurück, die Region, in der die Airline in ihren frühen Jahren unterwegs war. Begonnen hat alles 1925 als Huff Daland Dusters, einem Unternehmen, das Felder aus der Luft gegen Schädlinge besprühte. Das dreieckige Logo am Leitwerk greift den griechischen Buchstaben Delta auf.

Welche Beteiligungen hat Delta an anderen Airlines?

Delta hält unter anderem 49 Prozent an Virgin Atlantic sowie Anteile an Air France-KLM, Aeroméxico und LATAM. Für Spotter erklärt das, warum Delta-Flüge so eng mit den Partnern abgestimmt sind und warum der Code DL auch auf vielen Flügen dieser Airlines auftaucht.

Delta Air Lines im Blick behalten

Beobachte die Airline oder einzelne Kennzeichen und werde bei Anflug oder Landung benachrichtigt – und poste deine Sichtung mit Typ, Kennzeichen und Spot. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.

Früher Zugang, Vorteile zum Start und Mitsprache bei neuen Features.

Flugzeugtypen in der Flotte

Flugzeugtyp

Airbus A350-900

Schwarze Cockpit-Maske, elegant hochgebogene Flügelspitzen, zwei mächtige Trent-XWB-Triebwerke: Die A350-900 ist Airbus’ moderner Langstrecken-Twin. So erkennst du sie sicher.

Flugzeugtyp

Airbus A330-900neo

Klassischer A330-Rumpf, aber mit Sharklets, schwarzer Cockpit-Maske und deutlich größeren Triebwerken: Die A330-900neo ist die Neuauflage eines Langstrecken-Klassikers. So erkennst du sie sicher.

Flugzeugtyp

Airbus A330-300

Langer Rumpf, zwei Triebwerke, aufgesetzte Winglets: Die A330-300 ist seit über 30 Jahren ein Arbeitstier der Langstrecke. So erkennst du sie und grenzt sie von ihren Geschwistern ab.

Flugzeugtyp

Airbus A330-200

Kürzer als die A330-300, mit auffällig hohem Seitenleitwerk und großer Reichweite: Die A330-200 ist ein Langstrecken-Klassiker, der langsam aus Europas Flotten verschwindet. So erkennst du sie sicher.

Flugzeugtyp

Airbus A321neo

Der lange Bruder der A320neo: Die A321neo ist der größte Jet der Familie und fliegt als LR und XLR sogar über den Atlantik. So erkennst du sie und ihre Varianten.

Flugzeugtyp

Airbus A220-300

Schlanker Rumpf, riesige Getriebefan-Triebwerke, große Fenster: Die A220-300 begann als Bombardier CS300 und ist heute bei Swiss, airBaltic und Air France Alltag. So erkennst du sie.

Flugzeugtyp

Airbus A220-100

Kurz, bullig, mit überraschend großen Triebwerken: Die A220-100 begann als Bombardier CS100 und wird seltener. So erkennst du die kleine Schwester der A220-Familie sicher.

Flugzeugtyp

Boeing 717-200

T-Leitwerk, zwei Triebwerke am Heck, kurzer Rumpf: Die 717 ist der letzte Nachfahre der DC-9 und eigentlich eine McDonnell Douglas. In Europa ist sie verschwunden – so erkennst du sie und weißt, wo sie noch fliegt.

Flugzeugtyp

Boeing 737-900ER

Die längste 737 der Next Generation: Die 737-900ER hat ein zusätzliches Notausgangspaar hinter dem Flügel und prägt vor allem den US-Inlandsverkehr. In Europa ist sie ein seltener Fang – so erkennst du sie.

Flugzeugtyp

Boeing 757-200

Lang, schlank, hochbeinig und mit Triebwerken, die fast zu groß wirken: Die 757-200 ist ein Schmalrumpf mit Langstrecken-Genen. Produziert wird sie seit 2004 nicht mehr, Spotter freuen sich deshalb über jede Begegnung.

Flugzeugtyp

Boeing 767-300ER

Schlanker Rumpf, zwei große Triebwerke, oft hochgezogene Winglets: Die 767-300ER war jahrzehntelang das Arbeitspferd über den Atlantik. Heute wird sie selten – so erkennst und findest du sie.

Flugzeugtyp

Airbus A350-1000

Schwarze Cockpit-Maske, gebogene Flügelspitzen und ein Rumpf von fast 74 Metern auf sechsrädrigen Fahrwerken: Die A350-1000 ist die große A350. So erkennst du sie und trennst sie sicher von A350-900 und Boeing 777.

Flugzeugtyp

Boeing 787-10 Dreamliner

Die längste Dreamliner-Version: Die 787-10 streckt die 787-9 um gut fünf Meter, wird nur in South Carolina gebaut und fliegt vor allem auf mittleren Langstrecken. So erkennst du die B78X sicher.

Flugzeugtyp

Boeing 747-400

Der meistgebaute Jumbo: Woran du die Boeing 747-400 und ihre Frachter erkennst, wie du sie von 747-8 und älteren 747 abgrenzt und wo du sie Stand Oktober 2026 noch erwischst.

Flugzeugtyp

Bombardier CRJ900

Schlanker Rumpf, Triebwerke am Heck, T-Leitwerk obendrauf: Der CRJ900 war jahrelang das Arbeitspferd im Lufthansa-Zubringerverkehr. Seit dem Aus der CityLine ist er in Deutschland selten geworden – so erkennst du ihn trotzdem sicher.

Flugzeugtyp

Embraer E175

Der kleine E-Jet mit der großen US-Karriere: Die E175 fliegt mit rund 76 bis 88 Sitzen in 2+2-Kabine, ist Embraers Bestseller und in Europa vor allem bei KLM Cityhopper und LOT zu sehen.

Weitere Airlines

Flughäfen & Hersteller dazu

Flughäfen, Hersteller, Airline-Gruppen und Allianzen – wer dahintersteht und was du als Spotter wissen solltest.

Alle Flughäfen & Hersteller →

Wo du Delta Air Lines vor die Linse bekommst

Spotting-Spots, an denen diese Airline regelmäßig zu sehen ist – mit Standpunkten, Lichtzeiten und Koordinaten.

Alle Spotting-Spots im Überblick →

Passende Guides aus dem Blog

PT

Planetrack Redaktion

Die Airline-Datenbank entsteht aus eigener Beobachtung, Community-Sichtungen und öffentlich zugänglichen Quellen. Flotten, Strecken und Eigentümer ändern sich laufend – gesicherte Angaben stehen im Steckbrief, alles Veränderliche ist als solches gekennzeichnet.

← Alle Airlines aus den USA