Das Wichtigste in Kürze
- Mesa Airlines ist eine US-Regionalairline aus Phoenix, die über Jahrzehnte im Auftrag großer Airlines geflogen ist – zuletzt nur noch als United Express.
- Codes: IATA YV, ICAO ASH, Rufzeichen „AIR SHUTTLE“. Der Name erinnert an den Ursprung als Mesa Air Shuttle.
- Vor der Fusion bestand die Flotte aus 60 Embraer E175, die Mesa von United geleast hatte. Die letzte CRJ900 flog im Februar 2025.
- Fusion mit Republic: Am 25. November 2025 wurde der Zusammenschluss abgeschlossen; wirtschaftlich übernahm Republic die Führung.
- Für Spotter wird Mesa damit zum Sammelstück: Sichtungen unter dem Kürzel ASH dokumentieren eine auslaufende Betreibergesellschaft.
Inhaltsverzeichnis
Steckbrief
| IATA-Code | YV |
|---|---|
| ICAO-Code | ASH |
| Rufzeichen | AIR SHUTTLE |
| Drehkreuze | IAH, IAD |
| Geschäftsmodell | Regionalairline im Auftrag großer Netzwerk-Airlines, zuletzt ausschließlich als United Express |
| Sitz | Phoenix, Arizona, USA (bis 1998 Farmington, New Mexico) |
| Gegründet | 1980 als Mesa Air Shuttle in Farmington, erste Strecke nach Albuquerque |
| Konzern | früher Mesa Air Group; seit 25. November 2025 Teil der Republic Airways Holdings |
| Partner (historisch) | United Express, America West Express, US Airways Express, American Eagle, Delta Connection, dazu Frachtflüge für DHL |
| Drehkreuze der Partner | zuletzt Houston-Intercontinental (IAH) und Washington-Dulles (IAD), Crew-Basis auch in Louisville |
| Allianz | keine eigene Mitgliedschaft – United-Express-Flüge laufen unter dem Code von United (Star Alliance) |
| Flotte vor der Fusion | 60 Embraer E175 für United (Stand März 2025); CRJ900 im Februar 2025 ausgemustert |
| Status (Stand Oktober 2026) | Flugbetrieb wird in Republic Airways integriert; die Marke Mesa verschwindet schrittweise |
Woran du die Airline erkennst
Ist das wirklich Mesa Airlines?
- Zuletzt fast immer eine Embraer E175 in der Lackierung von United Express
- Auf Flugtrackern ICAO-Code ASH, im Funk Rufzeichen „AIR SHUTTLE“ – die Flugnummer lautet trotzdem UA
- Nach der Übertragung auf Republic können dieselben Jets mit dem Kürzel RPA auftauchen
- US-Kennzeichen mit N--Präfix; die Lackierung zeigt den Auftraggeber, nicht den Betreiber
- Typische Einsatzorte: Houston-Intercontinental und Washington-Dulles
- Ältere Fotos zeigen Mesa mit CRJ200, CRJ700, CRJ900, Dash 8 und Beechcraft 1900 in vielen Partnerfarben
Auf den Abflugtafeln stand fast nie „Mesa“, auf den Flugzeugen meist auch nicht. Trotzdem gehörte Mesa Airlines über Jahrzehnte zu den großen Namen im US-Regionalverkehr – nur eben unsichtbar, in den Farben anderer Airlines. Zuletzt flog Mesa Embraer E175 für United Express, Ende 2025 ging die Airline im Konzern von Republic Airways auf. Für Spotter ist das der Moment, genauer hinzuschauen: Wer jetzt noch eine Sichtung unter dem Kürzel ASH festhält, dokumentiert das Ende einer langen Geschichte.
Jeden Regionaljet sauber zuordnen
Mit Planetrack hältst du Sichtungen mit Kennzeichen, Typ, Airline und Flughafen fest – so bleibt klar, ob eine E175 für Mesa oder Republic unterwegs war. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.
Mesa Airlines im Überblick
Mesa Airlines ist eine US-Regionalairline mit Sitz in Phoenix, Arizona. Wie die meisten Regionalairlines in den USA verkauft sie keine eigenen Tickets. Sie fliegt im Auftrag einer großen Netzwerk-Airline, stellt Flugzeuge, Crews und Technik und bekommt dafür feste Vergütungen. Strecken, Flugplan, Ticketverkauf und Lackierung bestimmt der Partner. Bei Mesa war das zuletzt ausschließlich United Airlines: Alle Flüge liefen als United Express mit UA-Flugnummern.
Vor der Fusion flog Mesa rund 70 Ziele an und setzte ausschließlich Embraer E175 ein. Als wichtigste Drehkreuze dienten die United-Hubs Houston-Intercontinental und Washington-Dulles, Crews waren zusätzlich in Louisville stationiert. Für 2024 werden knapp 2.000 Beschäftigte und im Schnitt rund 280 Flüge pro Tag genannt.
Eine eigene Allianz-Mitgliedschaft hatte Mesa nie. Wer mit einem Mesa-Jet als United Express fliegt, sammelt Meilen bei United und damit in der Star Alliance.
Codes und Rufzeichen
- IATA-Code YV: gehört zu Mesa, ist im Alltag aber fast unsichtbar. Gebucht und angezeigt wird der Flug unter der Nummer des Partners.
- ICAO-Code ASH: steht im Flugplan der Flugsicherung und auf Flugtrackern, wenn Mesa den Flug durchführt.
- Rufzeichen AIR SHUTTLE: So meldet sich die Besatzung im Funk.
Das Rufzeichen ist ein Überbleibsel aus der Gründerzeit, als die Airline noch Mesa Air Shuttle hieß. Es zeigt gut, warum Codes und Rufzeichen oft wenig mit dem heutigen Markennamen zu tun haben. Mehr dazu liest du im Artikel Callsign und Flugnummer: der Unterschied, im Überblick über IATA- und ICAO-Codes und in Airline-Rufzeichen und ihre Geschichte.
Tracker richtig lesen
Ein Flug mit UA-Flugnummer kann von United selbst, von Mesa, Republic, SkyWest oder anderen Regionalairlines kommen. Erst das Rufzeichen im Tracker – etwa ASH für Mesa – zeigt, wer wirklich fliegt. Wie Codeshares funktionieren, erklärt der Beitrag Codeshare-Flüge erklärt.
Meilensteine der Geschichte
Mesa begann ganz klein – mit einem einmotorigen Flugzeug und einer einzigen Strecke im Nordwesten von New Mexico. Die Geschichte ist voller Partnerwechsel, Übernahmen und Neustarts:
| Jahr | Ereignis |
|---|---|
| 1980 | Start als Mesa Air Shuttle in Farmington, New Mexico: eine Strecke nach Albuquerque mit einer Piper Saratoga |
| 1982 | Larry und Janie Risley übernehmen das Unternehmen und bauen ein Netz ab Albuquerque auf |
| 1985 | 19-sitzige Beechcraft 1900 werden zum Rückgrat der Flotte |
| 1987 | Übernahme von Centennial Airlines und Aufbau eines Drehkreuzes in Denver |
| 1989 | Phoenix wird Drehkreuz |
| 1990 | Übernahme des Denver-Betriebs von Aspen Airways, Flüge als United Express |
| 1991 | Kauf von Air Midwest |
| 1992 | Start als America West Express ab Phoenix |
| 1998 | Umzug des Firmensitzes nach Phoenix; Jonathan Ornstein wird Konzernchef |
| 2003 | Mesa übernimmt den Flugbetrieb von Freedom Airlines |
| 2006 | Start der Hawaii-Marke go! mit CRJ200 ab Honolulu |
| 2010–2011 | Insolvenzverfahren nach Chapter 11 (5. Januar 2010 bis 1. März 2011) |
| 2014 | Ende von go! auf Hawaii; ab November Flüge als American Eagle |
| 2020–2023 | Frachtflüge für DHL |
| 2023 | Ende der Flüge für American Eagle am 3. April; Mesa fliegt nur noch für United |
| 2025 | Letzte CRJ900 im Februar; Fusion mit Republic Airways am 25. November |
Die vielen Partner erklären, warum Mesa auf alten Spotterfotos in so unterschiedlichen Farben auftaucht. In den 1990er-Jahren betrieb der Konzern zeitweise bis zu acht Airlines nebeneinander. Mit America West in Phoenix verband Mesa eine besonders lange Partnerschaft; nach der Fusion von America West und US Airways flog Mesa als US Airways Express und später als American Eagle weiter.
Hawaii-Zwischenspiel
Zwischen 2006 und 2014 flog Mesa unter der Marke go! zwischen den Hawaii-Inseln. Bekannt wurde dabei ein Zwischenfall vom 13. Februar 2008: Beide Piloten eines CRJ200 schliefen auf dem Flug von Honolulu nach Hilo ein, die Maschine flog rund 30 Meilen über das Ziel hinaus und landete später sicher. Wer Hawaii-Fotos aus dieser Zeit im Archiv hat, besitzt heute ein echtes Stück Mesa-Geschichte.
Vom CRJ zur E175: die Flotte
Lange war Mesa eng mit Bombardier verbunden. 2001 bestellte der Konzern je 20 CRJ700 und CRJ900. Dazu kamen CRJ200, Turboprops wie die Dash 8 und die Beechcraft 1900D, die bis Mai 2008 bei Air Midwest flog. Im Juni 2022 zählte Mesa noch 167 Flugzeuge.
Dann schrumpfte die Flotte deutlich. Nach dem Ende bei American Eagle 2023 konzentrierte sich Mesa ganz auf United. Ein Vertrag mit United vom Dezember 2022 sah zunächst noch bis zu 38 CRJ900 vor, am Ende setzte sich aber die Embraer E175 durch. Im Januar 2025 verkaufte Mesa 18 E175 an United und mietete sie zurück; das brachte rund 230 Millionen US-Dollar. Am 28. Februar 2025 flog die letzte CRJ900 von Mesa im Liniendienst.
| Typ | Rolle bei Mesa | Status |
|---|---|---|
| Embraer E175 | United Express ab Houston und Washington-Dulles | 60 Flugzeuge vor der Fusion, von United geleast |
| Bombardier CRJ900 | America West Express, US Airways Express, American Eagle, United Express | ausgemustert, letzter Linienflug 28. Februar 2025 |
| Bombardier CRJ700 | Regionaljet für mehrere Partner | ausgemustert |
| Bombardier CRJ200 | unter anderem go! auf Hawaii | ausgemustert, bei go! bis 2014 im Einsatz |
| De Havilland Canada Dash 8 | Turboprop für Regionalstrecken | ausgemustert |
| Beechcraft 1900 | Rückgrat der Anfangsjahre, später Air Midwest | bis 2008 im Einsatz |
Die E175 kommt vom brasilianischen Hersteller Embraer. Sie ist in den USA der Standard-Regionaljet der großen Netzwerk-Airlines, weil die Verträge mit den Pilotengewerkschaften die Größe der Regionalflugzeuge begrenzen. Deshalb begegnet dir dieselbe E175 in United-Farben auch bei anderen Gesellschaften.
Die letzten ASH-Flüge nicht verpassen
Mit Planetrack richtest du Sichtungs-Alarme für Kennzeichen, Typen und Airlines ein und wirst bei Anflug oder Landung benachrichtigt. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein.
Die Fusion mit Republic Airways
Am 7. April 2025 kündigten Mesa und Republic Airways ihren Zusammenschluss an. Die Mesa-Aktionäre stimmten am 17. November zu, am 25. November 2025 war die Fusion abgeschlossen. Juristisch ist der Weg ungewöhnlich: Die börsennotierte Mesa Air Group blieb als Gesellschaft bestehen und wurde in Republic Airways Holdings umbenannt. Wirtschaftlich übernahm aber Republic. Die früheren Republic-Aktionäre halten rund 88 Prozent der Anteile, die Mesa-Aktionäre je nach Abrechnung der Altverpflichtungen zwischen 6 und 12 Prozent. Die neue Aktie wird an der Nasdaq unter dem Kürzel RJET gehandelt.
Für United änderte sich wenig: Die 60 E175 aus der Mesa-Flotte fliegen unter einem neuen, auf zehn Jahre angelegten Vertrag weiter als United Express. Zunächst liefen beide Flugbetriebe parallel. Laut einem Fachmedienbericht vom Januar 2026 haben die US-Luftfahrtbehörde FAA und das Verkehrsministerium inzwischen die Übertragung der Mesa-Betriebsgenehmigung auf Republic genehmigt. Damit fliegen beide unter einem gemeinsamen Luftverkehrsbetreiberzeugnis, Training, Wartung und Sicherheitsmanagement sind zusammengeführt.
Was bleibt
- Die E175 aus der Mesa-Flotte fliegen weiter für United
- United-Express-Lackierung und UA-Flugnummern ändern sich nicht
- Einsatz weiter an United-Drehkreuzen wie Houston und Washington-Dulles
Was sich ändert
- Mesa ist keine eigenständige Airline-Gruppe mehr
- Der Flugbetrieb geht in Republic auf
- Auf Trackern kann statt ASH das Republic-Kürzel RPA erscheinen
Für dich als Spotter heißt das: Das Flugzeug bleibt, der Betreiber wechselt. Ob ein Jet am Tag deiner Sichtung noch mit ASH oder schon mit RPA unterwegs ist, siehst du nur im Tracker. Notiere deshalb immer, was du tatsächlich gesehen hast – nicht, was die Flotte laut Datenbank gerade sein müsste.
Woran du Mesa erkennst
Von außen ist ein Mesa-Jet kaum von anderen United-Express-Flugzeugen zu unterscheiden. Die E175 tragen die Lackierung von United Express, und dieselbe Lackierung fliegen auch SkyWest, Republic und weitere Partner. Früher kamen noch GoJet mit CRJ und CommutAir mit ERJ145 dazu. Die Farbe verrät also nur den Auftraggeber.
Typ bestimmen
Mesa flog zuletzt nur E175. Ein CRJ in United-Farben stammt heute deshalb von einer anderen Airline.
Kennzeichen lesen
Fotografiere das N-Kennzeichen am Heck oder am hinteren Rumpf. Damit lässt sich der Jet später eindeutig zuordnen.
Tracker abgleichen
ASH und „AIR SHUTTLE“ stehen für Mesa, RPA für Republic, SKW für SkyWest.
Getrennt notieren
Halte Betreiber, Partner und Kennzeichen getrennt fest. So bleibt die Sichtung auch nach der Integration eindeutig.
Wie du einen bestimmten Jet über Kennzeichen oder Hex-Code wiederfindest, zeigt der Guide Flugzeug nach Kennzeichen verfolgen. Und wenn du E175, CRJ900 und andere Regionaljets noch verwechselst, helfen dir die Beiträge Regionaljets erkennen und Embraer E-Jets unterscheiden. Wie du dich bei bestimmten Jets benachrichtigen lässt, erklärt Alarme für Flugzeuge, Typen und Airlines einrichten.
Mesa spotten: wo und wie
Mesa-Jets siehst du nicht in Europa, sondern im US-Inlandsverkehr. Die besten Chancen hast du an den United-Drehkreuzen Houston-Intercontinental und Washington-Dulles, wo die E175 viele Umläufe zu kleineren Zielen fliegen. Gerade in Dulles wechseln sich Regionaljets und Großraumflugzeuge eng ab – ideal, um an einem Tag viele Express-Partner zu sammeln.
Gute Chancen auf Mesa, wenn …
- du an einem United-Drehkreuz wie Houston oder Washington-Dulles stehst
- der Tracker Flüge mit ASH-Rufzeichen zeigt
- du morgens oder abends in den Bankzeiten der Drehkreuze unterwegs bist
Prüf es vorher, wenn …
- du nach älteren Spotterberichten planst, die noch CRJ zeigen
- die Integration in Republic weiter fortgeschritten ist und kein ASH mehr auftaucht
Eher kein Mesa-Tag, wenn …
- du auf American-Eagle- oder Delta-Connection-Jets hoffst – die fliegt Mesa nicht mehr
In den USA gelten eigene Regeln für Fotos am Flughafenzaun. Bevor du losziehst, lies Planespotting in den USA und die Tipps zur Spotting-Reise in die USA.
Sicherheit und Regeln
Fotografiere nur von öffentlich zugänglichen Bereichen aus. Zäune, Absperrungen und Sicherheitsbereiche sind tabu, und Drohnen haben in Flughafennähe nichts verloren. In den USA kann Sicherheitspersonal nachfragen – bleib freundlich und erkläre dein Hobby.
Häufige Verwechslungen
- United Express für eine Airline halten – United Express ist eine Marke. Wer fliegt, zeigt das Rufzeichen im Tracker.
- YV in der Flugnummer erwarten – Mesa fliegt unter UA-Flugnummern, der eigene Code taucht praktisch nie auf.
- Mesa-Jets sofort als Republic verbuchen – maßgeblich ist, was der Tracker am Tag der Sichtung zeigt.
- Mesa mit Mesa Air Group gleichsetzen – die Holding hieß nach der Fusion Republic Airways Holdings, die Fluggesellschaft war Mesa Airlines.
- Jeden CRJ in United-Farben für Mesa halten – Mesa flog zuletzt nur E175. CRJ in diesen Farben stammen von anderen Partnern.
- go! für eine eigenständige Hawaii-Airline halten – go! war eine Marke von Mesa.
Mesa im Hangar festhalten
Poste deine Sichtung mit Foto, Typ, Kennzeichen, Airline und Spot – und sammle die Mesa-E175 in deinem Hangar, bevor das Kürzel ASH aus den Trackern verschwindet. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.
Fazit
Mesa Airlines ist ein typisches Stück US-Regionalluftfahrt: groß geworden ohne eigene Marke, immer in den Farben anderer Airlines, mit vielen Partnerwechseln und einer Insolvenz dazwischen. Von der Piper Saratoga in New Mexico führte der Weg über Beechcraft 1900 und CRJ bis zur reinen E175-Flotte für United. Mit der Fusion von 2025 geht Mesa in Republic auf. Wer jetzt noch ASH im Tracker sieht, sollte die Sichtung mit Kennzeichen und Datum festhalten.
Kurzfazit
Mesa Airlines (IATA YV, ICAO ASH) aus Phoenix flog zuletzt 60 Embraer E175 als United Express und gehört seit November 2025 zu Republic Airways. Erkennbar ist Mesa nur über das Rufzeichen „AIR SHUTTLE“ im Tracker, nicht an der Lackierung.
Zusammenfassung
- Mesa Airlines begann 1980 als kleiner Zubringer in New Mexico und wuchs zu einer der großen Regionalairlines der USA mit Partnerverträgen für fast alle Netzwerk-Airlines.
- Nach Insolvenz, mehreren Partnerwechseln und dem Rückzug von American Eagle konzentrierte sich Mesa ab 2023 ganz auf United Express und baute die Flotte auf die Embraer E175 um.
- Mit der Fusion von 2025 gehört Mesa zu Republic Airways; die Jets fliegen weiter für United, der Betrieb läuft aber in einen gemeinsamen Flugbetrieb über.
- Beim Spotten entscheidet der Tracker: ASH steht für Mesa, RPA für Republic – die United-Express-Lackierung ist bei beiden gleich.
Häufige Fragen
Welchen IATA- und ICAO-Code hat Mesa Airlines?
Mesa nutzt den IATA-Code YV und den ICAO-Code ASH. Im Funk meldet sich die Besatzung mit dem Rufzeichen „AIR SHUTTLE“. In der Flugnummer taucht YV fast nie auf, weil Mesa unter dem Code des Partners fliegt – zuletzt also mit UA-Flugnummern für United.
Für wen fliegt Mesa Airlines?
Zuletzt ausschließlich für United Airlines unter der Marke United Express. Früher flog Mesa auch als America West Express, US Airways Express, American Eagle und über die Tochter Freedom Airlines als Delta Connection. Die Zusammenarbeit mit American endete am 3. April 2023.
Welche Flugzeuge fliegt Mesa?
Vor der Fusion bestand die Flotte aus 60 Embraer E175, die Mesa von United geleast hat (Stand März 2025). Die letzte Bombardier CRJ900 flog am 28. Februar 2025 einen Linienflug. Früher setzte Mesa auch CRJ200, CRJ700, Dash 8 und Beechcraft 1900 ein.
Was ist aus Mesa nach der Fusion mit Republic geworden?
Am 25. November 2025 wurde die Fusion abgeschlossen. Formal blieb die börsennotierte Mesa Air Group bestehen und heißt seitdem Republic Airways Holdings. Die früheren Republic-Aktionäre halten rund 88 Prozent der Anteile, die Mesa-Aktionäre zwischen 6 und 12 Prozent. Die Mesa-Jets fliegen unter einem neuen, auf zehn Jahre angelegten Vertrag weiter für United. Laut Fachmedien haben FAA und US-Verkehrsministerium Ende Januar 2026 die Übertragung der Mesa-Betriebsgenehmigung auf Republic genehmigt.
Ist Mesa Airlines dasselbe wie Mesa Air Group?
Nicht ganz. Mesa Airlines war die Fluggesellschaft, Mesa Air Group die Holding darüber. Zu ihr gehörten zeitweise weitere Airlines wie Air Midwest, Freedom Airlines und die Hawaii-Marke go!. Am Ende war Mesa Airlines die einzige verbliebene Fluggesellschaft im Konzern.
Was war go! auf Hawaii?
go! war eine Marke von Mesa für Flüge zwischen den Hawaii-Inseln. Sie startete am 9. Juni 2006 mit Bombardier CRJ200 ab Honolulu und endete am 1. April 2014. Mesa nannte steigende Treibstoffkosten als Grund und holte die Jets aufs Festland zurück.
Wo kann ich Mesa-Jets spotten?
Die E175 aus der Mesa-Flotte sind vor allem an den United-Drehkreuzen Houston-Intercontinental und Washington-Dulles zu sehen und fliegen von dort zu kleineren Zielen in den USA. Ob ein Jet auf dem Tracker noch mit ASH oder schon mit RPA auftaucht, hängt vom Stand der Integration ab – prüf das am Tag der Sichtung.
Mesa Airlines im Blick behalten
Beobachte die Airline oder einzelne Kennzeichen und werde bei Anflug oder Landung benachrichtigt – und poste deine Sichtung mit Typ, Kennzeichen und Spot. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.
Flugzeugtypen in der Flotte
Embraer E175
Der kleine E-Jet mit der großen US-Karriere: Die E175 fliegt mit rund 76 bis 88 Sitzen in 2+2-Kabine, ist Embraers Bestseller und in Europa vor allem bei KLM Cityhopper und LOT zu sehen.
FlugzeugtypBombardier CRJ900
Schlanker Rumpf, Triebwerke am Heck, T-Leitwerk obendrauf: Der CRJ900 war jahrelang das Arbeitspferd im Lufthansa-Zubringerverkehr. Seit dem Aus der CityLine ist er in Deutschland selten geworden – so erkennst du ihn trotzdem sicher.
FlugzeugtypBombardier CRJ700
Der CRJ700 ist der Ur-Typ der gestreckten CRJ-Familie: rund 32 Meter lang, um die 70 Sitze, Triebwerke am Heck. Bei Lufthansa CityLine ist er seit 2015 Geschichte, in den USA fliegt er weiter. So trennst du ihn sicher vom längeren CRJ900.
FlugzeugtypBombardier CRJ100/CRJ200
Klein, schlank, Triebwerke am Heck: Der CRJ100/200 war der erste Canadair Regional Jet und startete 1992 bei Lufthansa CityLine. In Europa ist er fast verschwunden, in den USA fliegt er noch – so erkennst du den 50-Sitzer sicher.
FlugzeugtypBeechcraft 1900D
19 Sitze, zwei PT6A, ein Buckel über der Kabine und kleine Flossen überall am Heck: Die Beechcraft 1900D ist der Zubringer-Turboprop, der Kanada, die USA und viele Inselnetze geprägt hat. So erkennst du sie.
Weitere Airlines
Republic Airways
Die Regionalairline aus Carmel, Indiana, fliegt ausschließlich Embraer E170 und E175 – in den Farben von American Eagle, Delta Connection und United Express. Seit der Fusion mit Mesa Ende 2025 ist sie nach eigenen Angaben die zweitgrößte unabhängige Regionalairline der USA.
NetzwerkUnited Airlines
Die US-Netzwerk-Airline mit dem Globus am Leitwerk: Wurzeln bis 1926, Sitz in Chicago, Gründungsmitglied der Star Alliance und in Europa vor allem mit 767, 777 und 787 unterwegs.
RegionalSkyWest Airlines
Die größte Regionalairline der USA aus St. George in Utah: über 500 Embraer E175 und Bombardier CRJ, die in den Farben von United Express, Delta Connection, American Eagle und Alaska fliegen – aber fast nie unter eigenem Namen.
NetzwerkAmerica West Airlines
Historische US-Airline aus Phoenix (1981–2007): Start mit drei geleasten 737, Drehkreuze in Phoenix, Las Vegas und Columbus, ein kurzes 747-Abenteuer nach Nagoya – und 2005 die Übernahme der deutlich größeren US Airways.
NetzwerkUS Airways
Historische US-Netzwerkairline mit Wurzeln von 1939: aus Allegheny wurde USAir, dann US Airways. Nach der Fusion mit America West und schließlich mit American Airlines endete die Marke im Oktober 2015 – bekannt bleibt sie durch Flug 1549 auf dem Hudson.
RegionalGoJet Airlines
Die Regionalairline aus dem Großraum St. Louis gehört zu Trans States Holdings, fliegt seit 2005 für United Express und war 2019 die erste Betreiberin des CRJ550 – des 50-Sitzers mit echter First Class.
Flughäfen & Hersteller dazu
Flughäfen, Hersteller, Airline-Gruppen und Allianzen – wer dahintersteht und was du als Spotter wissen solltest.
Embraer
Vom Zubringer-Turboprop Bandeirante zum E195-E2 mit 146 Sitzen: Embraer aus São José dos Campos gilt nach Airbus und Boeing als dritte große Kraft im Verkehrsflugzeugbau – und baut nebenbei Businessjets, den Militärtransporter C-390 und den Super Tucano. Hier erfährst du, wie du die Familien auseinanderhältst und wo du sie in Europa vor die Linse bekommst.
HerstellerBombardier
Bombardier hat den Regionaljet in Europa populär gemacht, die heutige A220 entwickelt und Learjet, Canadair und de Havilland Canada unter einem Dach vereint. Heute baut der Konzern aus Montreal nur noch Businessjets – und die siehst du an Genf, Le Bourget oder Nizza öfter, als du denkst.
FlughafenFlughafen Washington Dulles
Der internationale Flughafen der US-Hauptstadt: Eero Saarinens geschwungenes Terminal von 1962, rollende Mobile Lounges, ein großes United-Drehkreuz mit Langstrecke nach Europa, Afrika und Asien – und gleich nebenan ein Museum mit Aussichtsturm und Space Shuttle.
AllianzStar Alliance
Die 1997 gegründete Luftfahrtallianz rund um Lufthansa, United und Air Canada – mit Sitz in Frankfurt am Main und eigener Allianz-Sonderlackierung.
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