Das Wichtigste in Kürze
- Alaska Airlines ist eine US-Netzwerk-Airline mit Sitz bei Seattle und gehört seit 2021 zur Allianz oneworld.
- Codes: IATA AS, ICAO ASA, Rufzeichen „ALASKA“.
- Das Rückgrat ist die Boeing 737; dazu kommen 787-9 für die Langstrecke und E175 der Partner Horizon und SkyWest.
- Zwei große Übernahmen: Virgin America (2016 abgeschlossen) und Hawaiian Airlines (2024 abgeschlossen), seit Oktober 2025 mit gemeinsamem Betriebszeugnis.
- Europa ist neu: 2026 startete Alaska ab Seattle nach Rom, London-Heathrow und Reykjavík – nach Island sogar mit einer 737-8.
Inhaltsverzeichnis
- 1.Alaska Airlines im Überblick
- 2.Codes und Rufzeichen
- 3.Ein Konzern, drei Marken
- 4.Virgin America: die Übernahme von 2016
- 5.Die Flotte: 737 als Rückgrat, 787 für die Welt
- 6.737-900ER oder 737-9? So unterscheidest du sie
- 7.Woran du Alaska Airlines erkennst
- 8.Neu in Europa: Rom, London und Reykjavík
- 9.Alaska in den USA spotten
- 10.Häufige Verwechslungen
- 11.Fazit
Steckbrief
| IATA-Code | AS |
|---|---|
| ICAO-Code | ASA |
| Rufzeichen | ALASKA |
| Drehkreuze | SEA, PDX, ANC, SFO, LAX, SAN |
| Allianz | oneworld |
| Geschäftsmodell | Netzwerk-Airline mit Schwerpunkt Westküste der USA, Alaska und Hawaii, dazu Langstrecke ab Seattle |
| Sitz | SeaTac im Großraum Seattle, Washington |
| Gegründet | 1932 als McGee Airways in Alaska, Name Alaska Airlines seit 1944 |
| Konzern | Alaska Air Group mit Alaska Airlines, Hawaiian Airlines und Horizon Air |
| Wichtigstes Drehkreuz | Seattle-Tacoma (SEA); weitere Knoten u. a. Portland, Anchorage, San Francisco, Los Angeles und San Diego |
| Allianz | oneworld (seit 31. März 2021) |
| Flotte Konzern (laut Alaska, Stand Juli 2026) | 422 Flugzeuge inklusive 15 Frachtern, davon rund 250 Boeing 737 im Passagierdienst, dazu 787-9, A330, A321neo und 717 sowie E175 der Regionalpartner |
| Bestellung (Januar 2026) | 105 Boeing 737-10 und 5 weitere Boeing 787 – größte Bestellung der Firmengeschichte |
| Vielfliegerprogramm | Atmos Rewards (früher Mileage Plan) |
| Markenzeichen | Lächelndes Gesicht eines Inuk-Mannes am Leitwerk |
Woran du die Airline erkennst
Ist das wirklich Alaska Airlines?
- Dunkelblaues Leitwerk mit dem lächelnden Gesicht eines Inuk-Mannes im Pelzkragen
- Weißer Rumpf mit geschwungenem Schriftzug „Alaska“ und Akzentlinien in Türkis und Grün
- Im Hauptbetrieb fast nur Boeing 737 – von der 737-700 bis zur 737-9
- Die 787-9 fliegt in einer eigenen Langstrecken-Bemalung im Polarlicht-Stil mit dunkelblauen und grünen Tönen
- US-Kennzeichen mit N vorn; Alaska-Maschinen enden häufig auf AS oder AK, Hawaiian-Maschinen auf HA
- E175 im Alaska-Look stammen von den Regionalpartnern; ein kleiner Hinweis am Rumpf nennt Horizon oder SkyWest als durchführende Airline
Lange war Alaska Airlines für europäische Spotter eine Airline aus dem Reisebericht: Wer sie fotografieren wollte, musste an die Westküste der USA. Seit 2026 hat sich das geändert. Die Airline aus Seattle fliegt erstmals in ihrer über 90-jährigen Geschichte nach Europa – nach Rom, London und Reykjavík. Diese Seite zeigt dir, wie Alaska aufgestellt ist, welche Flugzeuge dahinterstecken und woran du die drei Marken des Konzerns auseinanderhältst.
Das Gesicht am Leitwerk im Hangar
Mit Planetrack hältst du Sichtungen mit Kennzeichen, Typ, Airline und Flughafen fest – und siehst, welche Alaska-Typen dir noch fehlen. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.
Alaska Airlines im Überblick
Alaska Airlines ist eine US-amerikanische Netzwerk-Airline mit Sitz in SeaTac, direkt am Flughafen von Seattle. Ihre Wurzeln liegen tatsächlich im hohen Norden: 1932 gründete Linious „Mac“ McGee in Alaska die kleine McGee Airways. Über die Namen Star Air Lines und Alaska Star Airlines kam die Gesellschaft 1944 zu ihrem heutigen Namen. Seitdem hat sie sich von einer Buschflug-Airline zu einem der großen Anbieter an der US-Westküste entwickelt.
Das wichtigste Drehkreuz ist Seattle-Tacoma (SEA). Dazu kommen weitere Knotenpunkte in Portland, Anchorage, San Francisco, Los Angeles und San Diego. Alaska fliegt quer durch die USA, nach Kanada, Mexiko und Mittelamerika, auf die Hawaii-Inseln und natürlich in den Bundesstaat Alaska, wo die Airline für viele Orte eine echte Lebensader ist.
Seit dem 31. März 2021 ist Alaska Mitglied von oneworld. Damit steht die Airline in einer Allianz mit American Airlines, British Airways oder Japan Airlines. Was die drei großen Allianzen unterscheidet, erklärt der Überblick Star Alliance, oneworld und SkyTeam.
Codes und Rufzeichen
- IATA-Code AS: steht in der Flugnummer, auf Tickets und Anzeigetafeln.
- ICAO-Code ASA: steht im Flugplan der Flugsicherung und auf vielen Flugtrackern.
- Rufzeichen ALASKA: so meldet sich die Besatzung im Funk.
Eine Besonderheit seit Herbst 2025: Mit dem gemeinsamen Betriebszeugnis nutzen laut Alaska beide Airlines gegenüber der Flugsicherung ein gemeinsames Rufzeichen. Für Passagiere blieb HA zunächst als Flugnummer sichtbar; mit dem gemeinsamen Buchungssystem, das Alaska für April 2026 angekündigt hatte, laufen alle Flüge unter AS. Für dich heißt das: Auf dem Tracker kann ein Hawaiian-Airbus unter dem Alaska-Code auftauchen. Wie Rufzeichen und Flugnummer zusammenhängen, erklärt der Artikel Callsign oder Flugnummer?, die Systematik der Codes findest du unter IATA- und ICAO-Codes erklärt.
Tracker richtig lesen
Ein ASA-Flug ist nicht automatisch eine 737 in Alaska-Farben. Prüf zusätzlich Typ und Kennzeichen – so erkennst du, ob ein Hawaiian-Airbus oder eine Alaska-Boeing kommt. Mehr zum Umgang mit ADS-B-Daten liest du im Guide zur Flugverfolgung für Spotter.
Ein Konzern, drei Marken
Hinter Alaska Airlines steht die Alaska Air Group. Für Spotter ist sie spannend, weil drei sehr unterschiedliche Flotten unter einem Dach fliegen.
| Marke | Rolle | Typische Flugzeuge | Erkennung |
|---|---|---|---|
| Alaska Airlines | Hauptmarke, Inland und Langstrecke ab Seattle | Boeing 737, Boeing 787-9 | Gesicht am Leitwerk, 787 mit Polarlicht-Bemalung |
| Hawaiian Airlines | Eigene Marke für Hawaii, Pazifik und Asien | Airbus A330, A321neo, Boeing 717 | Blumenmotiv mit Frauenporträt am Leitwerk |
| Horizon Air | Regionaltochter | Embraer E175 | Alaska-Optik mit Hinweis auf Horizon |
Dazu kommt SkyWest Airlines als unabhängiger Partner, der ebenfalls E175 für Alaska fliegt. Horizon Air gehört seit 1986 zum Konzern; früher flog die Tochter auch die Dash 8 Q400, heute setzt sie auf die Embraer E175.
Die jüngste Erweiterung ist Hawaiian Airlines. Die Übernahme wurde im Dezember 2023 angekündigt und am 18. September 2024 abgeschlossen. Am 29. Oktober 2025 erhielten beide Airlines ein gemeinsames Betriebszeugnis der US-Luftfahrtbehörde FAA. Hawaiian bleibt aber eine eigene Marke mit eigener Bemalung – die Blume am Leitwerk verschwindet also nicht.
Leitwerk prüfen
Gesicht auf Dunkelblau steht für Alaska oder Horizon, die Blume für Hawaiian, Polarlicht-Farben für die Alaska-787.
Typ bestimmen
737 oder 787 ist Alaska, Airbus oder 717 ist Hawaiian, die E175 kommt von Horizon oder SkyWest.
Schriftzug lesen
Bei der E175 verrät der Zusatz am Rumpf, ob Horizon oder SkyWest fliegt.
Sauber notieren
Halte Kennzeichen und durchführende Airline getrennt von der Flugnummer fest. So bleibt die Sichtung eindeutig.
Virgin America: die Übernahme von 2016
Die erste große Übernahme betraf Virgin America, die kalifornische Lifestyle-Airline aus der Bay Area. Alaska Air Group schloss den Kauf am 14. Dezember 2016 ab. Im Januar 2018 folgte das gemeinsame Betriebszeugnis, im April 2018 verschwand die Marke Virgin America endgültig.
Für Spotter war diese Phase ein Fest: Eine Zeit lang flogen Airbus-Maschinen in Alaska-Farben – ein ungewohntes Bild bei einer Airline, die sonst fast nur Boeing kannte. Mit der Übernahme stärkte Alaska vor allem ihre Position in San Francisco und Los Angeles. Wer alte Bilder von Virgin America sucht, findet sie deshalb vor allem an den kalifornischen Flughäfen.
Die Flotte: 737 als Rückgrat, 787 für die Welt
Laut der Flottenübersicht von Alaska umfasst der Konzern 422 Flugzeuge, davon 15 Frachter (Stand Juli 2026). Die Übersicht trennt nicht nach Marken; die Zuordnung in der Tabelle folgt den typischen Einsatzmustern:
| Typ | Anzahl (Konzern) | Sitze | Wer fliegt sie | Spotter-Hinweis |
|---|---|---|---|---|
| Boeing 737-9 | 80 | 178 | Alaska | Größte MAX-Version im Einsatz |
| Boeing 737-900ER | 79 | 178 | Alaska | Längste 737 der NG-Generation |
| Boeing 737-800 | 59 | 161 | Alaska | Klassiker der NG |
| Boeing 737-8 | 20 | 159 oder 161 | Alaska | Auch nach Reykjavík im Einsatz |
| Boeing 737-700 | 11 | 124 | Alaska | Kürzeste 737 der Flotte |
| Boeing 787-9 | 5 | 300 | Alaska | Langstrecke ab Seattle |
| Airbus A330-200 | 24 | 278 | Hawaiian | Großraumjet für Pazifik und Asien |
| Airbus A321neo | 18 | 189 | Hawaiian | Hawaii–Festland |
| Boeing 717 | 19 | 128 | Hawaiian | Inselhüpfer zwischen den Hawaii-Inseln |
| Embraer E175 | 49 + 43 | 76 | Horizon und SkyWest | Regionalstrecken |
Dazu kommen Frachter: zehn A330-300F sowie umgebaute 737-700 und 737-800. Weitere Typenseiten gibt es zur 737-800, zur 787-9, zum A330-200, zum A321neo und zur Boeing 717. Die Boeing-737-Familie bleibt das Herz der Flotte. Wenn du die Versionen sicher unterscheiden willst, hilft dir der Guide Boeing 737 Original, Classic, NG und MAX unterscheiden. Die Typenseiten zur 737-900ER, zur 737-9 und zur 737-8 gehen in die Details.
Im Januar 2026 kündigte Alaska die größte Bestellung ihrer Geschichte an: 105 Boeing 737-10 und fünf weitere 787, dazu Optionen auf 35 zusätzliche 737-10. Damit umfasst der feste 787-Auftragsbestand laut Alaska insgesamt 17 Maschinen, fünf davon schon im Einsatz. Bis 2030 will der Konzern mehr als 475 Flugzeuge betreiben. Hersteller fast aller Alaska-Jets ist Boeing – dessen Werke im Großraum Seattle liegen praktisch vor der Haustür.
Die 787 in Polarlicht-Farben fehlt dir noch?
Setz Typen, Airlines oder einzelne Kennzeichen auf deine Wunschliste und lass dich benachrichtigen, wenn sie in deiner Nähe anfliegen. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein.
737-900ER oder 737-9? So unterscheidest du sie
Beide Versionen haben bei Alaska dieselbe Sitzzahl und ähnliche Länge. Am Spot ist das die klassische Alaska-Frage. Ein paar Details helfen dir weiter:
Das spricht für die 737-9
- Triebwerksverkleidungen mit gezackter Hinterkante
- Geteilte Winglets mit Spitze nach oben und nach unten
- Spitz zulaufender Heckkonus ohne die stumpfe Form der NG
- Auf Trackern als 737 MAX 9 bzw. B39M geführt
Das spricht für die 737-900ER
- Glatte Triebwerksverkleidung ohne Zacken
- Nach oben gebogene Winglets oder nachgerüstete geteilte Winglets
- Klassischer Heckkonus der NG-Generation
- Auf Trackern als 737-900 bzw. B739 geführt
Wichtig: Auch manche 737 der NG-Generation tragen nachgerüstete geteilte Winglets. Das sicherste Merkmal sind die Triebwerke. Die 737-9 von Alaska wurde übrigens weltweit bekannt, als am 5. Januar 2024 bei Flug 1282 kurz nach dem Abheben in Portland ein verschlossener Notausgang (der sogenannte Door Plug) aus dem Rumpf brach. Die Maschine kehrte nach Portland zurück, niemand kam ums Leben.
Woran du Alaska Airlines erkennst
Das wichtigste Erkennungsmerkmal sitzt am Leitwerk: das lächelnde Gesicht eines Inuk-Mannes mit Pelzkapuze auf dunkelblauem Grund. Wer genau Modell stand, ist nicht eindeutig belegt. Der Rumpf ist weiß, darauf steht der geschwungene Schriftzug „Alaska“; Akzentlinien in Türkis und Grün ziehen sich zum Heck.
Eine Ausnahme bildet die 787-9. Für die Langstrecke führte Alaska eine eigene Bemalung ein, die vom Polarlicht inspiriert ist: tiefes Mitternachtsblau und Smaragdgrün mit einem horizontalen Streifen am Rumpf, der an Alaska-Lackierungen der 1970er- und 1980er-Jahre erinnert. Das Gesicht bleibt auf den Schmalrumpf-Flugzeugen erhalten.
Daneben ist Alaska bekannt für Sonderbemalungen – berühmt geworden ist etwa eine 737 im Look eines riesigen Lachses. Wie du solche Motive gezielt findest, zeigt der Guide Special Liveries finden. Und wie Allianzen eigene Farben auf die Flotte bringen, liest du unter Allianz-Lackierungen.
Achtung Verwechslung
Eine E175 im Alaska-Look ist nicht Alaska selbst, sondern Horizon Air oder SkyWest. Fotografiere deshalb immer auch den Rumpf mit Schriftzug und Kennzeichen, nicht nur das Leitwerk.
Neu in Europa: Rom, London und Reykjavík
2026 ist ein historisches Jahr für Alaska. Die Airline plant, bis 2030 zwölf Langstreckenziele ab Seattle anzubieten. Nach Tokio-Narita im Mai 2025 – zunächst mit einem A330 von Hawaiian – und Seoul-Incheon folgte im Frühjahr 2026 der Sprung über den Atlantik.
| Ziel | Start | Flugzeug | Rhythmus |
|---|---|---|---|
| Rom-Fiumicino (FCO) | 28. April 2026 | Boeing 787-9 | täglich, Sommersaison bis 23. Oktober 2026 |
| London-Heathrow (LHR) | 21. Mai 2026 | Boeing 787 | ganzjährig angekündigt |
| Reykjavík-Keflavík (KEF) | Ende Mai 2026 | Boeing 737-8 | täglich in der Sommersaison |
Für Heathrow findest du Tipps im Porträt Flughafen London-Heathrow, im Guide Planespotting in Heathrow und beim Spot Hatton Cross.
Der Flug nach Rom war der erste Linienflug von Alaska nach Europa überhaupt. Wenn du in Italien unterwegs bist, findest du Tipps zum Flughafen im Porträt Flughafen Rom-Fiumicino und im Guide Planespotting in Rom-Fiumicino. Die Rom-Strecke ist saisonal – Ende Oktober 2026 endet die erste Saison.
Besonders ungewöhnlich ist die Strecke nach Island: Alaska fliegt sie mit einer Boeing 737-8, also einem Schmalrumpfjet, über den Nordatlantik. Am Flughafen Keflavík trifft Alaska auf ihren Partner Icelandair, der Seattle ebenfalls bedient; über Keflavík ergeben sich so Umsteigeverbindungen nach Europa. Die Strecke ist saisonal und läuft im Sommer.
Für Spotter in Deutschland heißt das: Alaska ist immer noch eine Seltenheit. Die nächsten realistischen Chancen bieten London-Heathrow, im Sommer Rom und Keflavík. Prüf vor jeder Tour den aktuellen Flugplan, denn saisonale Strecken ändern sich gern.
Gute Chancen auf Alaska, wenn …
- du an der US-Westküste spottest, etwa in Seattle, Portland, San Francisco oder Los Angeles
- du in Anchorage bist, wo Alaska ein Drehkreuz betreibt
- du im Sommer in Rom oder Keflavík zur Ankunftszeit des Seattle-Flugs am Spot stehst
Prüf es vorher, wenn …
- du außerhalb der Sommersaison nach Rom oder Reykjavík reist
- du auf ein bestimmtes Flugzeug wie die 787 hoffst – Flugzeugwechsel sind möglich
Eher kein Alaska-Tag, wenn …
- du an einem deutschen Flughafen spottest – dort fliegt Alaska keine Linie
Alaska in den USA spotten
Wer eine USA-Reise plant, hat bei Alaska die besten Karten an der Westküste. In Seattle dominiert die Airline das Geschehen; einen Besuch wert ist dort auch das Museum of Flight am Boeing Field – mehr dazu im Porträt Museum of Flight Seattle. In Anchorage mischt sich Alaska mit den großen Frachtern auf dem Weg nach Asien – Tipps dazu liefern Planespotting in Anchorage und der Spot Point Woronzof.
In Kalifornien lohnen sich – neben den Guides Planespotting in San Francisco und Planespotting in Los Angeles – der Bayfront Park am Flughafen San Francisco und der Imperial Hill in Los Angeles. Gerade in San Francisco erinnert noch manches an die Zeit von Virgin America.
Bevor du dich an einen Spot stellst, lies die Betriebsrichtung: Wie sie vom Wind abhängt, erklärt der Guide zur Betriebsrichtung am Flughafen. Und wenn du gerade erst anfängst, hilft dir Planespotting für Einsteiger.
Sicherheit und Regeln
Fotografiere nur von öffentlich zugänglichen Bereichen aus. Zäune, Absperrungen und Sicherheitsbereiche sind tabu, und Drohnen haben in Flughafennähe nichts verloren. Was in Deutschland gilt, erklärt der Artikel Ist Planespotting erlaubt?; in den USA und anderen Ländern gelten eigene Regeln.
Häufige Verwechslungen
- Alaska für eine reine Regional-Airline halten – trotz des Namens ist Alaska eine große Netzwerk-Airline mit Langstrecke bis nach Europa und Asien.
- Jede E175 im Alaska-Look als Alaska notieren – sie gehört Horizon Air oder SkyWest.
- Hawaiian-Airbusse für Alaska halten – auf dem Tracker kann der Alaska-Code stehen, am Leitwerk siehst du aber die Blume.
- 737-900ER und 737-9 verwechseln – die Triebwerke sind das sicherste Merkmal.
- Die 787 nicht als Alaska erkennen – die Langstrecke trägt eine eigene Polarlicht-Bemalung statt des klassischen Designs.
- Ein Airbus in Alaska-Farben als Fehler abtun – solche Bilder stammen aus der Übergangszeit nach der Virgin-America-Übernahme.
Alaska im Blick behalten
Lass dich benachrichtigen, wenn eine Alaska-787 oder eine Special Livery an deinem Flughafen anfliegt – und poste deine Sichtung mit Foto, Typ, Kennzeichen und Spot. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.
Fazit
Alaska Airlines hat sich in wenigen Jahren stark verändert: erst die Übernahme von Virgin America, dann der Beitritt zu oneworld, die Integration von Hawaiian und schließlich der Sprung nach Europa. Für Spotter bleibt das Gesicht am Leitwerk das Erkennungszeichen – doch hinter dem Logo stecken heute drei Marken, eine große 737-Flotte und die 787 in neuer Bemalung. Wer Typ, Kennzeichen und Schriftzug mitnotiert, ordnet jede Sichtung sauber zu.
Kurzfazit
Alaska Airlines (IATA AS, ICAO ASA) ist eine oneworld-Netzwerk-Airline aus Seattle mit großer Boeing-737-Flotte und 787-9 für die Langstrecke. Seit 2026 fliegt sie nach Rom, London und Reykjavík – in Europa ist sie damit erstmals zu sehen.
Zusammenfassung
- Die 737-Flotte von Alaska Airlines erkennst du sofort am Gesicht am Leitwerk; die 787-9 trägt dagegen eine eigene Langstrecken-Bemalung.
- Im Konzern fliegen drei Marken: Alaska mit 737 und 787, Hawaiian mit Airbus und 717, Horizon mit E175. Am Kennzeichen und am Schriftzug trennst du sie sauber.
- Spannend für europäische Spotter: Seit 2026 landet Alaska in Rom und London, im Sommer auch in Keflavík – dort mit einer Schmalrumpf-737.
- Die Europa-Flüge nach Rom und Reykjavík sind saisonal; prüf vor dem Spotten den aktuellen Flugplan.
Häufige Fragen
Welchen IATA- und ICAO-Code hat Alaska Airlines?
Der IATA-Code ist AS, der ICAO-Code ASA, das Rufzeichen im Funk lautet „ALASKA“. Seit dem gemeinsamen Betriebszeugnis vom Oktober 2025 nutzen laut Alaska beide Airlines gegenüber der Flugsicherung ein gemeinsames Rufzeichen. Für Fluggäste blieb HA zunächst sichtbar; mit dem gemeinsamen Buchungssystem, das Alaska für April 2026 angekündigt hatte, laufen alle Flüge unter AS.
Gehört Alaska Airlines zu einer Allianz?
Ja. Alaska ist seit dem 31. März 2021 Mitglied von oneworld, gemeinsam mit American Airlines, British Airways, Japan Airlines, Qatar Airways und weiteren Airlines. Mit American Airlines arbeitet Alaska zusätzlich eng zusammen.
Welche Flugzeuge fliegt Alaska Airlines?
Den Hauptbetrieb trägt die Boeing 737 in mehreren Versionen: 737-700, 737-800, 737-900ER, 737-8 und 737-9. Für die Langstrecke ab Seattle setzt Alaska die Boeing 787-9 ein. Regionale Strecken fliegen Horizon Air und SkyWest mit der Embraer E175. Hawaiian bringt A330, A321neo und Boeing 717 in den Konzern ein. Bestellt sind unter anderem 105 Boeing 737-10.
Wer ist das Gesicht am Leitwerk?
Das Logo zeigt einen lächelnden Inuk-Mann mit Pelzkapuze. Wer genau das Vorbild war, ist nicht eindeutig geklärt; genannt werden unter anderem ein Rentierhirte aus Kotzebue. Auf der 737-Flotte bleibt das Gesicht erhalten, die 787-9 trägt dagegen eine neue Langstrecken-Bemalung.
Fliegt Alaska Airlines nach Europa?
Ja, seit 2026. Am 28. April 2026 startete der erste Linienflug von Seattle nach Rom-Fiumicino mit einer 787-9, im Mai folgten London-Heathrow (ganzjährig angekündigt) und Reykjavík-Keflavík mit einer 737-8. Rom und Reykjavík sind Sommerstrecken; die Rom-Saison war bis 23. Oktober 2026 angesetzt.
Was ist aus Virgin America geworden?
Alaska Air Group hat Virgin America im Dezember 2016 übernommen. Im Januar 2018 erhielten beide Airlines ein gemeinsames Betriebszeugnis, im April 2018 verschwand die Marke Virgin America. Die Airbus-Flotte wurde übernommen und in Alaska-Farben umlackiert.
Gehört Hawaiian Airlines jetzt zu Alaska?
Ja. Die Übernahme wurde am 18. September 2024 abgeschlossen. Hawaiian bleibt als eigene Marke mit eigener Bemalung bestehen, fliegt aber seit dem 29. Oktober 2025 unter dem Betriebszeugnis von Alaska Airlines. Beide nutzen das Vielfliegerprogramm Atmos Rewards.
Wo kann ich Alaska Airlines spotten?
Am meisten Verkehr siehst du in Seattle-Tacoma, Portland, Anchorage und an den kalifornischen Flughäfen wie San Francisco und Los Angeles. In Europa landet Alaska seit 2026 in Rom und London-Heathrow, im Sommer auch in Keflavík.
Alaska Airlines im Blick behalten
Beobachte die Airline oder einzelne Kennzeichen und werde bei Anflug oder Landung benachrichtigt – und poste deine Sichtung mit Typ, Kennzeichen und Spot. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.
Flugzeugtypen in der Flotte
Boeing 737 MAX 9
Die gestreckte Schwester der MAX 8: Die 737 MAX 9 ist länger, hat einen zusätzlichen Ausgang hinter dem Flügel und ist in Europa ein eher seltener Gast. So erkennst du sie sicher.
FlugzeugtypBoeing 737-900ER
Die längste 737 der Next Generation: Die 737-900ER hat ein zusätzliches Notausgangspaar hinter dem Flügel und prägt vor allem den US-Inlandsverkehr. In Europa ist sie ein seltener Fang – so erkennst du sie.
FlugzeugtypBoeing 737 MAX 8
Große LEAP-Triebwerke mit gezackten Gondelkanten, gegabelte Flügelspitzen und ein neu geformtes Heck: Die 737 MAX 8 ist die vierte Generation von Boeings Bestseller. So trennst du sie sicher von der 737-800.
FlugzeugtypBoeing 787-9 Dreamliner
Gezackte Triebwerksenden, schräg auslaufende Flügel und eine glatte, runde Nase: Die 787-9 ist die meistgeflogene Dreamliner-Version. So erkennst du sie und trennst sie von 787-8 und 787-10.
FlugzeugtypEmbraer E175
Der kleine E-Jet mit der großen US-Karriere: Die E175 fliegt mit rund 76 bis 88 Sitzen in 2+2-Kabine, ist Embraers Bestseller und in Europa vor allem bei KLM Cityhopper und LOT zu sehen.
FlugzeugtypBoeing 737 MAX 10
Die längste 737, die Boeing je gebaut hat: Die MAX 10 bekommt ein Fahrwerk, das sich beim Start streckt, wartet seit Jahren auf ihre Zulassung und tritt gegen Airbus’ A321neo an. So erkennst du sie.
FlugzeugtypBoeing 737-800
Das Arbeitspferd der Kurz- und Mittelstrecke: Die 737-800 ist die meistgebaute Version der 737 Next Generation und an vielen Flughäfen Europas ein Dauergast.
Weitere Airlines
Hawaiian Airlines
Die Airline aus Honolulu mit der Blumenfrau am Leitwerk: gegründet 1929, seit 2024 Teil der Alaska Air Group, seit 2026 mit AS-Flugnummern und Mitglied von oneworld.
Low-CostVirgin America
Historische US-Airline aus der Bay Area (2007–2018): Airbus-Flotte, farbiges Kabinenlicht, WLAN auf jedem Flug – und 2016 die Übernahme durch Alaska Airlines, die die Marke 2018 einstellte.
RegionalHorizon Air
Regionaltochter der Alaska Air Group aus dem Großraum Seattle: seit 1981 im Westen der USA unterwegs, heute mit einer reinen Embraer-E175-Flotte – und über zwei Jahrzehnte das Zuhause der Dash 8 Q400.
NetzwerkAmerican Airlines
Eine der größten Airlines der Welt aus Fort Worth, Texas: zehn Drehkreuze in den USA, Gründungsmitglied von oneworld, rund 1.000 Mainline-Flugzeuge und seit 2013 die silberne Lackierung mit Flaggen-Leitwerk.
RegionalSkyWest Airlines
Die größte Regionalairline der USA aus St. George in Utah: über 500 Embraer E175 und Bombardier CRJ, die in den Farben von United Express, Delta Connection, American Eagle und Alaska fliegen – aber fast nie unter eigenem Namen.
NetzwerkIcelandair
Islands Netzwerk-Airline verbindet über Keflavík Europa und Nordamerika. Die Flotte steckt mitten im Umbruch: Die Boeing 757 verschwindet, 737 MAX und Airbus A321LR übernehmen.
Flughäfen & Hersteller dazu
Flughäfen, Hersteller, Airline-Gruppen und Allianzen – wer dahintersteht und was du als Spotter wissen solltest.
Alaska Air Group
Die Alaska Air Group vereint seit 2024 Alaska Airlines und Hawaiian Airlines unter einem Dach, dazu die Regionaltochter Horizon Air. Zwei Marken, ein Betriebszeugnis und seit 2026 ein gemeinsamer Code – für Spotter steckt die Unterscheidung jetzt im Detail.
Allianzoneworld
Die kleinste der drei großen Allianzen mit den größten Namen: British Airways, American, Qatar Airways, Cathay Pacific, Qantas und Co. – und Flugzeugen im oneworld-Design, die Spotter gezielt jagen.
HerstellerBoeing
Boeing ist der US-amerikanische Gegenpol zu Airbus und baut seit der 707 Verkehrsjets in Serie. Wer 737, 777 und 787 an Fahrwerk, Flügelspitzen und Heck auseinanderhalten kann, bestimmt einen großen Teil des Verkehrs an jedem europäischen Flughafen – auch ohne Lackierungshinweis.
FlughafenFlughafen Rom-Fiumicino
Italiens größter Flughafen liegt direkt am Tyrrhenischen Meer: drei Bahnen mit klarer Arbeitsteilung, ITA Airways als Heimatairline, viel Nordamerika- und Asienverkehr – und keine Besucherterrasse. Wer hier spotten will, braucht ein Auto, einen Plan für die Betriebsrichtung und Respekt vor dem Zaun.
Wo du Alaska Airlines vor die Linse bekommst
Spotting-Spots, an denen diese Airline regelmäßig zu sehen ist – mit Standpunkten, Lichtzeiten und Koordinaten.
Point Woronzof am Flughafen Anchorage
Der Klassiker unter den Spots in Anchorage: Vom kleinen Hügel im Point Woronzof Park schaust du auf die Querpiste 15/33, auf der schwere 747- und 777-Frachter Richtung Cook Inlet abheben – im Sommer mit Licht von hinten bis spät in den Abend.
AnflugschneiseBayfront Park am Flughafen San Francisco
Der Standard-Spot an SFO: Vom Uferpark in Millbrae schaust du über das Wasser der Bucht auf die Landungen auf den eng beieinanderliegenden Pisten 28L und 28R – mit Langstrecke aus Asien, Europa und dem Nahen Osten und Licht ab der Mittagszeit.
SpotterhügelImperial Hill am Flughafen Los Angeles
Der Klassiker unter den LAX-Spots: Vom Imperial Hill in El Segundo, heute offiziell Clutter's Park, schaust du von Süden auf die beiden Südbahnen von Los Angeles – mit Bänken, Sonne im Rücken und Großraumjets im Minutentakt.
AnflugschneiseHatton Cross am Flughafen London Heathrow
Hatton Cross ist für die meisten Spotter nur die U-Bahn-Station auf dem Weg zur Myrtle Avenue. Dabei liegen rund um den Knoten an der Südostecke von Heathrow eigene Standpunkte unter dem Anflug auf die 27L – mit anderem Licht, anderen Winkeln und kürzeren Wegen.
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