Alaska Airlines

Netzwerk-Airline aus Seattle mit dem Gesicht am Leitwerk: große Boeing-737-Flotte, oneworld-Mitglied seit 2021, Übernahmen von Virgin America und Hawaiian – und seit 2026 erstmals Linienflüge nach Europa.

Auch bekannt als: Alaska Air · McGee Airways · Alaska Star Airlines · Alaska Air Group · AS

USAUSANetzwerk-AirlinesIATA: ASICAO: ASA11 Min. Lesezeit

AS

IATA-Code

ASA

ICAO-Code

1932

Gründungsjahr

2026

Erste Linienflüge nach Europa

Das Wichtigste in Kürze

  • Alaska Airlines ist eine US-Netzwerk-Airline mit Sitz bei Seattle und gehört seit 2021 zur Allianz oneworld.
  • Codes: IATA AS, ICAO ASA, Rufzeichen „ALASKA“.
  • Das Rückgrat ist die Boeing 737; dazu kommen 787-9 für die Langstrecke und E175 der Partner Horizon und SkyWest.
  • Zwei große Übernahmen: Virgin America (2016 abgeschlossen) und Hawaiian Airlines (2024 abgeschlossen), seit Oktober 2025 mit gemeinsamem Betriebszeugnis.
  • Europa ist neu: 2026 startete Alaska ab Seattle nach Rom, London-Heathrow und Reykjavík – nach Island sogar mit einer 737-8.
Inhaltsverzeichnis
  1. 1.Alaska Airlines im Überblick
  2. 2.Codes und Rufzeichen
  3. 3.Ein Konzern, drei Marken
  4. 4.Virgin America: die Übernahme von 2016
  5. 5.Die Flotte: 737 als Rückgrat, 787 für die Welt
  6. 6.737-900ER oder 737-9? So unterscheidest du sie
  7. 7.Woran du Alaska Airlines erkennst
  8. 8.Neu in Europa: Rom, London und Reykjavík
  9. 9.Alaska in den USA spotten
  10. 10.Häufige Verwechslungen
  11. 11.Fazit

Steckbrief

IATA-CodeAS
ICAO-CodeASA
RufzeichenALASKA
DrehkreuzeSEA, PDX, ANC, SFO, LAX, SAN
Allianzoneworld
GeschäftsmodellNetzwerk-Airline mit Schwerpunkt Westküste der USA, Alaska und Hawaii, dazu Langstrecke ab Seattle
SitzSeaTac im Großraum Seattle, Washington
Gegründet1932 als McGee Airways in Alaska, Name Alaska Airlines seit 1944
KonzernAlaska Air Group mit Alaska Airlines, Hawaiian Airlines und Horizon Air
Wichtigstes DrehkreuzSeattle-Tacoma (SEA); weitere Knoten u. a. Portland, Anchorage, San Francisco, Los Angeles und San Diego
Allianzoneworld (seit 31. März 2021)
Flotte Konzern (laut Alaska, Stand Juli 2026)422 Flugzeuge inklusive 15 Frachtern, davon rund 250 Boeing 737 im Passagierdienst, dazu 787-9, A330, A321neo und 717 sowie E175 der Regionalpartner
Bestellung (Januar 2026)105 Boeing 737-10 und 5 weitere Boeing 787 – größte Bestellung der Firmengeschichte
VielfliegerprogrammAtmos Rewards (früher Mileage Plan)
MarkenzeichenLächelndes Gesicht eines Inuk-Mannes am Leitwerk

Woran du die Airline erkennst

Ist das wirklich Alaska Airlines?

Hak ab, was auf das Flugzeug zutrifft, das du gerade siehst.

  • Dunkelblaues Leitwerk mit dem lächelnden Gesicht eines Inuk-Mannes im Pelzkragen
  • Weißer Rumpf mit geschwungenem Schriftzug „Alaska“ und Akzentlinien in Türkis und Grün
  • Im Hauptbetrieb fast nur Boeing 737 – von der 737-700 bis zur 737-9
  • Die 787-9 fliegt in einer eigenen Langstrecken-Bemalung im Polarlicht-Stil mit dunkelblauen und grünen Tönen
  • US-Kennzeichen mit N vorn; Alaska-Maschinen enden häufig auf AS oder AK, Hawaiian-Maschinen auf HA
  • E175 im Alaska-Look stammen von den Regionalpartnern; ein kleiner Hinweis am Rumpf nennt Horizon oder SkyWest als durchführende Airline

Lange war Alaska Airlines für europäische Spotter eine Airline aus dem Reisebericht: Wer sie fotografieren wollte, musste an die Westküste der USA. Seit 2026 hat sich das geändert. Die Airline aus Seattle fliegt erstmals in ihrer über 90-jährigen Geschichte nach Europa – nach Rom, London und Reykjavík. Diese Seite zeigt dir, wie Alaska aufgestellt ist, welche Flugzeuge dahinterstecken und woran du die drei Marken des Konzerns auseinanderhältst.

Das Gesicht am Leitwerk im Hangar

Mit Planetrack hältst du Sichtungen mit Kennzeichen, Typ, Airline und Flughafen fest – und siehst, welche Alaska-Typen dir noch fehlen. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.

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Alaska Airlines im Überblick

Alaska Airlines ist eine US-amerikanische Netzwerk-Airline mit Sitz in SeaTac, direkt am Flughafen von Seattle. Ihre Wurzeln liegen tatsächlich im hohen Norden: 1932 gründete Linious „Mac“ McGee in Alaska die kleine McGee Airways. Über die Namen Star Air Lines und Alaska Star Airlines kam die Gesellschaft 1944 zu ihrem heutigen Namen. Seitdem hat sie sich von einer Buschflug-Airline zu einem der großen Anbieter an der US-Westküste entwickelt.

Das wichtigste Drehkreuz ist Seattle-Tacoma (SEA). Dazu kommen weitere Knotenpunkte in Portland, Anchorage, San Francisco, Los Angeles und San Diego. Alaska fliegt quer durch die USA, nach Kanada, Mexiko und Mittelamerika, auf die Hawaii-Inseln und natürlich in den Bundesstaat Alaska, wo die Airline für viele Orte eine echte Lebensader ist.

Seit dem 31. März 2021 ist Alaska Mitglied von oneworld. Damit steht die Airline in einer Allianz mit American Airlines, British Airways oder Japan Airlines. Was die drei großen Allianzen unterscheidet, erklärt der Überblick Star Alliance, oneworld und SkyTeam.

ASIATA-Code in der Flugnummer
ASAICAO-Code auf dem Tracker
SEAwichtigstes Drehkreuz

Codes und Rufzeichen

  • IATA-Code AS: steht in der Flugnummer, auf Tickets und Anzeigetafeln.
  • ICAO-Code ASA: steht im Flugplan der Flugsicherung und auf vielen Flugtrackern.
  • Rufzeichen ALASKA: so meldet sich die Besatzung im Funk.

Eine Besonderheit seit Herbst 2025: Mit dem gemeinsamen Betriebszeugnis nutzen laut Alaska beide Airlines gegenüber der Flugsicherung ein gemeinsames Rufzeichen. Für Passagiere blieb HA zunächst als Flugnummer sichtbar; mit dem gemeinsamen Buchungssystem, das Alaska für April 2026 angekündigt hatte, laufen alle Flüge unter AS. Für dich heißt das: Auf dem Tracker kann ein Hawaiian-Airbus unter dem Alaska-Code auftauchen. Wie Rufzeichen und Flugnummer zusammenhängen, erklärt der Artikel Callsign oder Flugnummer?, die Systematik der Codes findest du unter IATA- und ICAO-Codes erklärt.

Tracker richtig lesen

Ein ASA-Flug ist nicht automatisch eine 737 in Alaska-Farben. Prüf zusätzlich Typ und Kennzeichen – so erkennst du, ob ein Hawaiian-Airbus oder eine Alaska-Boeing kommt. Mehr zum Umgang mit ADS-B-Daten liest du im Guide zur Flugverfolgung für Spotter.

Ein Konzern, drei Marken

Hinter Alaska Airlines steht die Alaska Air Group. Für Spotter ist sie spannend, weil drei sehr unterschiedliche Flotten unter einem Dach fliegen.

Marke Rolle Typische Flugzeuge Erkennung
Alaska Airlines Hauptmarke, Inland und Langstrecke ab Seattle Boeing 737, Boeing 787-9 Gesicht am Leitwerk, 787 mit Polarlicht-Bemalung
Hawaiian Airlines Eigene Marke für Hawaii, Pazifik und Asien Airbus A330, A321neo, Boeing 717 Blumenmotiv mit Frauenporträt am Leitwerk
Horizon Air Regionaltochter Embraer E175 Alaska-Optik mit Hinweis auf Horizon

Dazu kommt SkyWest Airlines als unabhängiger Partner, der ebenfalls E175 für Alaska fliegt. Horizon Air gehört seit 1986 zum Konzern; früher flog die Tochter auch die Dash 8 Q400, heute setzt sie auf die Embraer E175.

Die jüngste Erweiterung ist Hawaiian Airlines. Die Übernahme wurde im Dezember 2023 angekündigt und am 18. September 2024 abgeschlossen. Am 29. Oktober 2025 erhielten beide Airlines ein gemeinsames Betriebszeugnis der US-Luftfahrtbehörde FAA. Hawaiian bleibt aber eine eigene Marke mit eigener Bemalung – die Blume am Leitwerk verschwindet also nicht.

Leitwerk prüfen

Gesicht auf Dunkelblau steht für Alaska oder Horizon, die Blume für Hawaiian, Polarlicht-Farben für die Alaska-787.

Typ bestimmen

737 oder 787 ist Alaska, Airbus oder 717 ist Hawaiian, die E175 kommt von Horizon oder SkyWest.

Schriftzug lesen

Bei der E175 verrät der Zusatz am Rumpf, ob Horizon oder SkyWest fliegt.

Sauber notieren

Halte Kennzeichen und durchführende Airline getrennt von der Flugnummer fest. So bleibt die Sichtung eindeutig.

Virgin America: die Übernahme von 2016

Die erste große Übernahme betraf Virgin America, die kalifornische Lifestyle-Airline aus der Bay Area. Alaska Air Group schloss den Kauf am 14. Dezember 2016 ab. Im Januar 2018 folgte das gemeinsame Betriebszeugnis, im April 2018 verschwand die Marke Virgin America endgültig.

Für Spotter war diese Phase ein Fest: Eine Zeit lang flogen Airbus-Maschinen in Alaska-Farben – ein ungewohntes Bild bei einer Airline, die sonst fast nur Boeing kannte. Mit der Übernahme stärkte Alaska vor allem ihre Position in San Francisco und Los Angeles. Wer alte Bilder von Virgin America sucht, findet sie deshalb vor allem an den kalifornischen Flughäfen.

Die Flotte: 737 als Rückgrat, 787 für die Welt

Laut der Flottenübersicht von Alaska umfasst der Konzern 422 Flugzeuge, davon 15 Frachter (Stand Juli 2026). Die Übersicht trennt nicht nach Marken; die Zuordnung in der Tabelle folgt den typischen Einsatzmustern:

Typ Anzahl (Konzern) Sitze Wer fliegt sie Spotter-Hinweis
Boeing 737-9 80 178 Alaska Größte MAX-Version im Einsatz
Boeing 737-900ER 79 178 Alaska Längste 737 der NG-Generation
Boeing 737-800 59 161 Alaska Klassiker der NG
Boeing 737-8 20 159 oder 161 Alaska Auch nach Reykjavík im Einsatz
Boeing 737-700 11 124 Alaska Kürzeste 737 der Flotte
Boeing 787-9 5 300 Alaska Langstrecke ab Seattle
Airbus A330-200 24 278 Hawaiian Großraumjet für Pazifik und Asien
Airbus A321neo 18 189 Hawaiian Hawaii–Festland
Boeing 717 19 128 Hawaiian Inselhüpfer zwischen den Hawaii-Inseln
Embraer E175 49 + 43 76 Horizon und SkyWest Regionalstrecken

Dazu kommen Frachter: zehn A330-300F sowie umgebaute 737-700 und 737-800. Weitere Typenseiten gibt es zur 737-800, zur 787-9, zum A330-200, zum A321neo und zur Boeing 717. Die Boeing-737-Familie bleibt das Herz der Flotte. Wenn du die Versionen sicher unterscheiden willst, hilft dir der Guide Boeing 737 Original, Classic, NG und MAX unterscheiden. Die Typenseiten zur 737-900ER, zur 737-9 und zur 737-8 gehen in die Details.

Im Januar 2026 kündigte Alaska die größte Bestellung ihrer Geschichte an: 105 Boeing 737-10 und fünf weitere 787, dazu Optionen auf 35 zusätzliche 737-10. Damit umfasst der feste 787-Auftragsbestand laut Alaska insgesamt 17 Maschinen, fünf davon schon im Einsatz. Bis 2030 will der Konzern mehr als 475 Flugzeuge betreiben. Hersteller fast aller Alaska-Jets ist Boeing – dessen Werke im Großraum Seattle liegen praktisch vor der Haustür.

Die 787 in Polarlicht-Farben fehlt dir noch?

Setz Typen, Airlines oder einzelne Kennzeichen auf deine Wunschliste und lass dich benachrichtigen, wenn sie in deiner Nähe anfliegen. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein.

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737-900ER oder 737-9? So unterscheidest du sie

Beide Versionen haben bei Alaska dieselbe Sitzzahl und ähnliche Länge. Am Spot ist das die klassische Alaska-Frage. Ein paar Details helfen dir weiter:

Das spricht für die 737-9

  • Triebwerksverkleidungen mit gezackter Hinterkante
  • Geteilte Winglets mit Spitze nach oben und nach unten
  • Spitz zulaufender Heckkonus ohne die stumpfe Form der NG
  • Auf Trackern als 737 MAX 9 bzw. B39M geführt

Das spricht für die 737-900ER

  • Glatte Triebwerksverkleidung ohne Zacken
  • Nach oben gebogene Winglets oder nachgerüstete geteilte Winglets
  • Klassischer Heckkonus der NG-Generation
  • Auf Trackern als 737-900 bzw. B739 geführt

Wichtig: Auch manche 737 der NG-Generation tragen nachgerüstete geteilte Winglets. Das sicherste Merkmal sind die Triebwerke. Die 737-9 von Alaska wurde übrigens weltweit bekannt, als am 5. Januar 2024 bei Flug 1282 kurz nach dem Abheben in Portland ein verschlossener Notausgang (der sogenannte Door Plug) aus dem Rumpf brach. Die Maschine kehrte nach Portland zurück, niemand kam ums Leben.

Woran du Alaska Airlines erkennst

Das wichtigste Erkennungsmerkmal sitzt am Leitwerk: das lächelnde Gesicht eines Inuk-Mannes mit Pelzkapuze auf dunkelblauem Grund. Wer genau Modell stand, ist nicht eindeutig belegt. Der Rumpf ist weiß, darauf steht der geschwungene Schriftzug „Alaska“; Akzentlinien in Türkis und Grün ziehen sich zum Heck.

Eine Ausnahme bildet die 787-9. Für die Langstrecke führte Alaska eine eigene Bemalung ein, die vom Polarlicht inspiriert ist: tiefes Mitternachtsblau und Smaragdgrün mit einem horizontalen Streifen am Rumpf, der an Alaska-Lackierungen der 1970er- und 1980er-Jahre erinnert. Das Gesicht bleibt auf den Schmalrumpf-Flugzeugen erhalten.

Daneben ist Alaska bekannt für Sonderbemalungen – berühmt geworden ist etwa eine 737 im Look eines riesigen Lachses. Wie du solche Motive gezielt findest, zeigt der Guide Special Liveries finden. Und wie Allianzen eigene Farben auf die Flotte bringen, liest du unter Allianz-Lackierungen.

Achtung Verwechslung

Eine E175 im Alaska-Look ist nicht Alaska selbst, sondern Horizon Air oder SkyWest. Fotografiere deshalb immer auch den Rumpf mit Schriftzug und Kennzeichen, nicht nur das Leitwerk.

Neu in Europa: Rom, London und Reykjavík

2026 ist ein historisches Jahr für Alaska. Die Airline plant, bis 2030 zwölf Langstreckenziele ab Seattle anzubieten. Nach Tokio-Narita im Mai 2025 – zunächst mit einem A330 von Hawaiian – und Seoul-Incheon folgte im Frühjahr 2026 der Sprung über den Atlantik.

Ziel Start Flugzeug Rhythmus
Rom-Fiumicino (FCO) 28. April 2026 Boeing 787-9 täglich, Sommersaison bis 23. Oktober 2026
London-Heathrow (LHR) 21. Mai 2026 Boeing 787 ganzjährig angekündigt
Reykjavík-Keflavík (KEF) Ende Mai 2026 Boeing 737-8 täglich in der Sommersaison

Für Heathrow findest du Tipps im Porträt Flughafen London-Heathrow, im Guide Planespotting in Heathrow und beim Spot Hatton Cross.

Der Flug nach Rom war der erste Linienflug von Alaska nach Europa überhaupt. Wenn du in Italien unterwegs bist, findest du Tipps zum Flughafen im Porträt Flughafen Rom-Fiumicino und im Guide Planespotting in Rom-Fiumicino. Die Rom-Strecke ist saisonal – Ende Oktober 2026 endet die erste Saison.

Besonders ungewöhnlich ist die Strecke nach Island: Alaska fliegt sie mit einer Boeing 737-8, also einem Schmalrumpfjet, über den Nordatlantik. Am Flughafen Keflavík trifft Alaska auf ihren Partner Icelandair, der Seattle ebenfalls bedient; über Keflavík ergeben sich so Umsteigeverbindungen nach Europa. Die Strecke ist saisonal und läuft im Sommer.

Für Spotter in Deutschland heißt das: Alaska ist immer noch eine Seltenheit. Die nächsten realistischen Chancen bieten London-Heathrow, im Sommer Rom und Keflavík. Prüf vor jeder Tour den aktuellen Flugplan, denn saisonale Strecken ändern sich gern.

Gute Chancen auf Alaska, wenn …

  • du an der US-Westküste spottest, etwa in Seattle, Portland, San Francisco oder Los Angeles
  • du in Anchorage bist, wo Alaska ein Drehkreuz betreibt
  • du im Sommer in Rom oder Keflavík zur Ankunftszeit des Seattle-Flugs am Spot stehst

Prüf es vorher, wenn …

  • du außerhalb der Sommersaison nach Rom oder Reykjavík reist
  • du auf ein bestimmtes Flugzeug wie die 787 hoffst – Flugzeugwechsel sind möglich

Eher kein Alaska-Tag, wenn …

  • du an einem deutschen Flughafen spottest – dort fliegt Alaska keine Linie

Alaska in den USA spotten

Wer eine USA-Reise plant, hat bei Alaska die besten Karten an der Westküste. In Seattle dominiert die Airline das Geschehen; einen Besuch wert ist dort auch das Museum of Flight am Boeing Field – mehr dazu im Porträt Museum of Flight Seattle. In Anchorage mischt sich Alaska mit den großen Frachtern auf dem Weg nach Asien – Tipps dazu liefern Planespotting in Anchorage und der Spot Point Woronzof.

In Kalifornien lohnen sich – neben den Guides Planespotting in San Francisco und Planespotting in Los Angeles – der Bayfront Park am Flughafen San Francisco und der Imperial Hill in Los Angeles. Gerade in San Francisco erinnert noch manches an die Zeit von Virgin America.

Bevor du dich an einen Spot stellst, lies die Betriebsrichtung: Wie sie vom Wind abhängt, erklärt der Guide zur Betriebsrichtung am Flughafen. Und wenn du gerade erst anfängst, hilft dir Planespotting für Einsteiger.

Sicherheit und Regeln

Fotografiere nur von öffentlich zugänglichen Bereichen aus. Zäune, Absperrungen und Sicherheitsbereiche sind tabu, und Drohnen haben in Flughafennähe nichts verloren. Was in Deutschland gilt, erklärt der Artikel Ist Planespotting erlaubt?; in den USA und anderen Ländern gelten eigene Regeln.

Häufige Verwechslungen

  • Alaska für eine reine Regional-Airline halten – trotz des Namens ist Alaska eine große Netzwerk-Airline mit Langstrecke bis nach Europa und Asien.
  • Jede E175 im Alaska-Look als Alaska notieren – sie gehört Horizon Air oder SkyWest.
  • Hawaiian-Airbusse für Alaska halten – auf dem Tracker kann der Alaska-Code stehen, am Leitwerk siehst du aber die Blume.
  • 737-900ER und 737-9 verwechseln – die Triebwerke sind das sicherste Merkmal.
  • Die 787 nicht als Alaska erkennen – die Langstrecke trägt eine eigene Polarlicht-Bemalung statt des klassischen Designs.
  • Ein Airbus in Alaska-Farben als Fehler abtun – solche Bilder stammen aus der Übergangszeit nach der Virgin-America-Übernahme.

Alaska im Blick behalten

Lass dich benachrichtigen, wenn eine Alaska-787 oder eine Special Livery an deinem Flughafen anfliegt – und poste deine Sichtung mit Foto, Typ, Kennzeichen und Spot. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.

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Fazit

Alaska Airlines hat sich in wenigen Jahren stark verändert: erst die Übernahme von Virgin America, dann der Beitritt zu oneworld, die Integration von Hawaiian und schließlich der Sprung nach Europa. Für Spotter bleibt das Gesicht am Leitwerk das Erkennungszeichen – doch hinter dem Logo stecken heute drei Marken, eine große 737-Flotte und die 787 in neuer Bemalung. Wer Typ, Kennzeichen und Schriftzug mitnotiert, ordnet jede Sichtung sauber zu.

Kurzfazit

Alaska Airlines (IATA AS, ICAO ASA) ist eine oneworld-Netzwerk-Airline aus Seattle mit großer Boeing-737-Flotte und 787-9 für die Langstrecke. Seit 2026 fliegt sie nach Rom, London und Reykjavík – in Europa ist sie damit erstmals zu sehen.

Zusammenfassung

  • Die 737-Flotte von Alaska Airlines erkennst du sofort am Gesicht am Leitwerk; die 787-9 trägt dagegen eine eigene Langstrecken-Bemalung.
  • Im Konzern fliegen drei Marken: Alaska mit 737 und 787, Hawaiian mit Airbus und 717, Horizon mit E175. Am Kennzeichen und am Schriftzug trennst du sie sauber.
  • Spannend für europäische Spotter: Seit 2026 landet Alaska in Rom und London, im Sommer auch in Keflavík – dort mit einer Schmalrumpf-737.
  • Die Europa-Flüge nach Rom und Reykjavík sind saisonal; prüf vor dem Spotten den aktuellen Flugplan.

Häufige Fragen

Welchen IATA- und ICAO-Code hat Alaska Airlines?

Der IATA-Code ist AS, der ICAO-Code ASA, das Rufzeichen im Funk lautet „ALASKA“. Seit dem gemeinsamen Betriebszeugnis vom Oktober 2025 nutzen laut Alaska beide Airlines gegenüber der Flugsicherung ein gemeinsames Rufzeichen. Für Fluggäste blieb HA zunächst sichtbar; mit dem gemeinsamen Buchungssystem, das Alaska für April 2026 angekündigt hatte, laufen alle Flüge unter AS.

Gehört Alaska Airlines zu einer Allianz?

Ja. Alaska ist seit dem 31. März 2021 Mitglied von oneworld, gemeinsam mit American Airlines, British Airways, Japan Airlines, Qatar Airways und weiteren Airlines. Mit American Airlines arbeitet Alaska zusätzlich eng zusammen.

Welche Flugzeuge fliegt Alaska Airlines?

Den Hauptbetrieb trägt die Boeing 737 in mehreren Versionen: 737-700, 737-800, 737-900ER, 737-8 und 737-9. Für die Langstrecke ab Seattle setzt Alaska die Boeing 787-9 ein. Regionale Strecken fliegen Horizon Air und SkyWest mit der Embraer E175. Hawaiian bringt A330, A321neo und Boeing 717 in den Konzern ein. Bestellt sind unter anderem 105 Boeing 737-10.

Wer ist das Gesicht am Leitwerk?

Das Logo zeigt einen lächelnden Inuk-Mann mit Pelzkapuze. Wer genau das Vorbild war, ist nicht eindeutig geklärt; genannt werden unter anderem ein Rentierhirte aus Kotzebue. Auf der 737-Flotte bleibt das Gesicht erhalten, die 787-9 trägt dagegen eine neue Langstrecken-Bemalung.

Fliegt Alaska Airlines nach Europa?

Ja, seit 2026. Am 28. April 2026 startete der erste Linienflug von Seattle nach Rom-Fiumicino mit einer 787-9, im Mai folgten London-Heathrow (ganzjährig angekündigt) und Reykjavík-Keflavík mit einer 737-8. Rom und Reykjavík sind Sommerstrecken; die Rom-Saison war bis 23. Oktober 2026 angesetzt.

Was ist aus Virgin America geworden?

Alaska Air Group hat Virgin America im Dezember 2016 übernommen. Im Januar 2018 erhielten beide Airlines ein gemeinsames Betriebszeugnis, im April 2018 verschwand die Marke Virgin America. Die Airbus-Flotte wurde übernommen und in Alaska-Farben umlackiert.

Gehört Hawaiian Airlines jetzt zu Alaska?

Ja. Die Übernahme wurde am 18. September 2024 abgeschlossen. Hawaiian bleibt als eigene Marke mit eigener Bemalung bestehen, fliegt aber seit dem 29. Oktober 2025 unter dem Betriebszeugnis von Alaska Airlines. Beide nutzen das Vielfliegerprogramm Atmos Rewards.

Wo kann ich Alaska Airlines spotten?

Am meisten Verkehr siehst du in Seattle-Tacoma, Portland, Anchorage und an den kalifornischen Flughäfen wie San Francisco und Los Angeles. In Europa landet Alaska seit 2026 in Rom und London-Heathrow, im Sommer auch in Keflavík.

Alaska Airlines im Blick behalten

Beobachte die Airline oder einzelne Kennzeichen und werde bei Anflug oder Landung benachrichtigt – und poste deine Sichtung mit Typ, Kennzeichen und Spot. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.

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Flugzeugtypen in der Flotte

Flugzeugtyp

Boeing 737 MAX 9

Die gestreckte Schwester der MAX 8: Die 737 MAX 9 ist länger, hat einen zusätzlichen Ausgang hinter dem Flügel und ist in Europa ein eher seltener Gast. So erkennst du sie sicher.

Flugzeugtyp

Boeing 737-900ER

Die längste 737 der Next Generation: Die 737-900ER hat ein zusätzliches Notausgangspaar hinter dem Flügel und prägt vor allem den US-Inlandsverkehr. In Europa ist sie ein seltener Fang – so erkennst du sie.

Flugzeugtyp

Boeing 737 MAX 8

Große LEAP-Triebwerke mit gezackten Gondelkanten, gegabelte Flügelspitzen und ein neu geformtes Heck: Die 737 MAX 8 ist die vierte Generation von Boeings Bestseller. So trennst du sie sicher von der 737-800.

Flugzeugtyp

Boeing 787-9 Dreamliner

Gezackte Triebwerksenden, schräg auslaufende Flügel und eine glatte, runde Nase: Die 787-9 ist die meistgeflogene Dreamliner-Version. So erkennst du sie und trennst sie von 787-8 und 787-10.

Flugzeugtyp

Embraer E175

Der kleine E-Jet mit der großen US-Karriere: Die E175 fliegt mit rund 76 bis 88 Sitzen in 2+2-Kabine, ist Embraers Bestseller und in Europa vor allem bei KLM Cityhopper und LOT zu sehen.

Flugzeugtyp

Boeing 737 MAX 10

Die längste 737, die Boeing je gebaut hat: Die MAX 10 bekommt ein Fahrwerk, das sich beim Start streckt, wartet seit Jahren auf ihre Zulassung und tritt gegen Airbus’ A321neo an. So erkennst du sie.

Flugzeugtyp

Boeing 737-800

Das Arbeitspferd der Kurz- und Mittelstrecke: Die 737-800 ist die meistgebaute Version der 737 Next Generation und an vielen Flughäfen Europas ein Dauergast.

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