Das Wichtigste in Kürze
- Horizon Air ist die Regionaltochter der Alaska Air Group und fliegt seit 2011 ausschließlich im Auftrag von Alaska Airlines.
- Codes: IATA QX, ICAO QXE, Rufzeichen „HORIZON AIR“ – Passagiere sehen aber Flugnummern mit AS.
- Reine Jet-Flotte: Laut Alaska fliegt Horizon 49 Embraer E175 mit je 76 Sitzen.
- Ende einer Ära: Am 26. Januar 2023 flog die letzte Horizon-Q400 im Liniendienst von Spokane nach Seattle.
- Verwechslungsgefahr: Auch SkyWest fliegt E175 in Alaska-Farben – der Schriftzug am Rumpf trennt beide.
Inhaltsverzeichnis
Steckbrief
| IATA-Code | QX |
|---|---|
| ICAO-Code | QXE |
| Rufzeichen | HORIZON AIR |
| Drehkreuze | SEA, PDX |
| Geschäftsmodell | Regionalairline, fliegt im Auftrag von Alaska Airlines (Capacity Purchase Agreement seit 2011) |
| Sitz | SeaTac im Großraum Seattle, Washington |
| Erstflug | 1. September 1981, Seattle–Yakima |
| Gründer | Milt Kuolt, Joe Clark und Bruce McCaw |
| Konzern | Alaska Air Group (seit 1986), Schwester von Alaska Airlines und Hawaiian Airlines |
| Drehkreuze | Seattle-Tacoma (SEA) und Portland (PDX); Portland ist zugleich die wichtigste Wartungsbasis |
| Flotte (laut Alaska, Stand September 2026) | 49 Embraer E175 mit je 76 Sitzen in drei Klassen |
| Frühere Typen | F-27, Metroliner, Fokker F28, Dornier 328, Dash 8-100/-200, CRJ700, Dash 8 Q400 |
| Letzter Q400-Linienflug | 26. Januar 2023, Spokane–Seattle |
| Vielfliegerprogramm | Atmos Rewards (über Alaska Airlines) |
Woran du die Airline erkennst
Ist das wirklich Horizon Air?
- Bemalung von Alaska Airlines mit dem lächelnden Gesicht am dunkelblauen Leitwerk
- Kleiner Zusatz „Horizon“ am Rumpf – das wichtigste Merkmal gegenüber den SkyWest-E175
- Heute nur ein Typ: die Embraer E175 mit zwei Triebwerken unter den Flügeln und schlankem Rumpf
- US-Kennzeichen mit N vorn; Horizon-Maschinen enden traditionell auf QX, etwa die frühere Q400 N429QX
- Auf dem Tracker als QXE mit Rufzeichen „HORIZON AIR“, im Flugplan aber mit Alaska-Flugnummer AS
- Gelegentlich Sonderbemalungen, etwa die Retro-Optik im alten Horizon-Design oder die Toy-Story-5-Bemalung von 2026
Wer im Nordwesten der USA auf einem Regionalflughafen steht, sieht fast zwangsläufig eine Horizon-Maschine. Die Airline aus dem Großraum Seattle verbindet seit 1981 kleine und mittlere Städte mit den Drehkreuzen Seattle und Portland. Für Spotter ist Horizon gleich doppelt interessant: wegen der heutigen E175-Flotte im Alaska-Look und wegen ihrer langen Geschichte mit der Dash 8 Q400. Diese Seite zeigt dir, wie Horizon aufgestellt ist, welche Typen sie geflogen hat und wie du ihre Jets sicher von denen der Partner unterscheidest.
Jede E175 sauber zugeordnet
Mit Planetrack hältst du Sichtungen mit Foto, Kennzeichen, Typ, Airline und Spot fest – und siehst in deinem Hangar, welche Horizon-Maschinen dir noch fehlen. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.
Horizon Air im Überblick
Horizon Air ist eine US-amerikanische Regionalairline mit Sitz in SeaTac, also direkt am Flughafen von Seattle. Sie gehört seit 1986 zur Alaska Air Group und ist damit die Schwester von Alaska Airlines und Hawaiian Airlines. Ihre Drehkreuze sind Seattle-Tacoma (SEA) und Portland (PDX); in Portland liegt auch die wichtigste Wartungsbasis.
Wer bei Horizon bucht, bucht eigentlich bei Alaska. Seit dem 1. Januar 2011 arbeitet Horizon im Rahmen eines sogenannten Capacity Purchase Agreement: Alaska plant das Streckennetz, verkauft die Tickets und legt die Preise fest. Horizon stellt Flugzeuge, Crews und Wartung und bekommt dafür eine vereinbarte Vergütung. Dieses Modell ist in den USA weit verbreitet – auch SkyWest, Republic Airways oder Envoy Air fliegen so für die großen Netzwerk-Airlines. Der Unterschied: Horizon fliegt nur für einen einzigen Auftraggeber, und der gehört zum selben Konzern.
Das Netz reicht weit über den Nordwesten hinaus. Horizon-Jets fliegen nach Washington, Oregon, Idaho und Montana, nach Kalifornien und Nevada, bis in die Rocky Mountains und nach Texas, außerdem in die kanadischen Provinzen British Columbia und Alberta. Viele dieser Strecken sind Zubringer zu den Alaska-Drehkreuzen.
Codes und Rufzeichen
- IATA-Code QX: der eigene Code der Airline. In der Flugnummer, die Passagiere sehen, steht dagegen AS für Alaska.
- ICAO-Code QXE: steht im Flugplan der Flugsicherung und auf vielen Flugtrackern.
- Rufzeichen HORIZON AIR: so meldet sich die Besatzung im Funk.
Genau hier liegt die typische Stolperfalle. Auf der Anzeigetafel steht ein Alaska-Flug, auf dem Tracker aber ein Horizon-Callsign. Beides ist richtig: Alaska vermarktet den Flug, Horizon führt ihn durch. Wie Flugnummer und Rufzeichen zusammenhängen, erklärt der Artikel Callsign oder Flugnummer?. Die Logik hinter den Codes findest du unter IATA- und ICAO-Codes erklärt, das Prinzip des gemeinsamen Verkaufs unter Codeshare-Flüge erklärt.
Durchführende Airline notieren
Halte bei jeder Sichtung fest, wer den Flug tatsächlich fliegt – nicht nur, wer ihn verkauft. Bei einer E175 im Alaska-Look ist das Horizon oder SkyWest. Mit Planetrack trägst du Airline und Kennzeichen getrennt ein, damit die Sichtung eindeutig bleibt.
Die Geschichte: von der F-27 zur E175
Start im Jahr 1981
Gegründet wurde Horizon Air 1981 von Milt Kuolt, Joe Clark und Bruce McCaw. Der erste Linienflug startete laut Alaska am 1. September 1981 von Seattle nach Yakima, mit wenigen F-27-Turboprops und weniger als 100 Beschäftigten. Die Idee war einfach: Kleinere Städte im Nordwesten sollten bessere Verbindungen zu den großen Flughäfen bekommen.
In den ersten Jahren wuchs Horizon schnell, auch durch Übernahmen kleinerer Regionalairlines. Die Flotte wurde bunt: zu den F-27 kamen Metroliner, später Fokker F28 als erste eigene Jets und die ersten Dash 8. Ende 1986 kaufte die Alaska Air Group die Airline. Horizon behielt aber noch viele Jahre ihren eigenen Auftritt.
Eigene Marke bis 2011
Bis 2011 flog Horizon unter eigenem Namen und mit eigener Bemalung. Dann wechselte die Airline in das Auftragsmodell für Alaska. Zum 1. Januar 2011 gab Horizon die eigene Publikumsmarke auf und übernahm das Gesicht von Alaska am Leitwerk. Die Flotte wurde in eine gemeinsame Bemalung umlackiert, in der ein kleiner Horizon-Schriftzug erhalten blieb. Im selben Zeitraum trennte sich Horizon von der Dash 8-200 und der CRJ700; ein Teil der CRJ700 ging an SkyWest.
Rückkehr zum Jet
Im April 2016 kündigte Horizon an, wieder Regionaljets zu fliegen, und bestellte 30 Embraer E175. Die Auslieferungen folgten in den Jahren danach; im Dezember 2018 übergab Embraer sogar sein 1.500. E-Jet an Horizon. 2017 kämpfte die Airline mit einem massiven Pilotenmangel, der Hunderte Flugstreichungen nach sich zog und auch Auslieferungen verzögerte.
Mit dem letzten Q400-Linienflug im Januar 2023 wurde Horizon zur reinen Jet-Airline. 2026 feiert die Airline ihr 45-jähriges Bestehen – inzwischen mit mehr als 3.400 Beschäftigten.
Sonderbemalungen nicht verpassen
Richte Sichtungs-Alarme für Kennzeichen, Typen, Airlines oder Special Liveries ein – Planetrack meldet dir, wenn sie an deinem Flughafen anfliegen oder landen. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein.
Die Flotte im Wandel
Kaum eine US-Regionalairline hat so viele Typen geflogen wie Horizon. Die folgende Übersicht stützt sich auf die Flottenhistorie der Airline; Zahlen geben die Gesamtzahl der jemals betriebenen Maschinen an.
| Typ | Zeitraum | Anzahl | Spotter-Hinweis |
|---|---|---|---|
| F-27 | 1981–1988 | 13 | Hochdecker-Turboprop der ersten Stunde |
| Metroliner III | bis 1997 | 33 | Kleiner Turboprop mit schlankem Rumpf |
| Fokker F28 | 1986–2003 | 22 | Erster eigener Jet-Typ der Airline |
| Dornier 328 | 1993–1997 | 12 | Kurzes Gastspiel als Turboprop |
| Dash 8-100 | 1985–2006 | 24 | Kurzer Rumpf, erste Dash-8-Generation |
| Dash 8-200 | 1997–2011 | 28 | Gleiche Länge wie die -100, stärkere Triebwerke |
| CRJ700 | 2001–2011 | 21 | Teils später an SkyWest verkauft |
| Dash 8 Q400 | 2001–2023 | 52 | Das Gesicht von Horizon über zwei Jahrzehnte |
| Embraer E175 | seit den späten 2010ern | 49 aktiv | Heute einziger Typ |
Die Typenseiten helfen dir bei Details: zur Fokker F27, zum Fairchild Swearingen Metro, zur Dash 8-100, zur Dash 8-200 und zum CRJ700.
Die E175 heute
Laut Alaska fliegt Horizon 49 Embraer E175, jede mit 76 Sitzen in drei Klassen. Damit bietet der Regionaljet auch auf kurzen Strecken eine First Class, wie Alaska-Kunden sie von der 737 kennen. An Bord gibt es WLAN über Starlink. Die E175 ist im Netz von Alaska das kleinste Flugzeug und fliegt dort, wo eine 737 zu groß wäre.
Die E175 gehört zur ersten Generation der E-Jets. Wenn du sie sicher von E170, E190 und E195 trennen willst, hilft dir der Guide Embraer E-Jets unterscheiden. Einen breiteren Überblick über CRJ, E-Jets und Co. bietet Regionaljets erkennen.
Die Q400-Ära
Über 20 Jahre war die Dash 8 Q400 das Markenzeichen von Horizon. Die Airline nahm den Typ 2001 in Betrieb und betrieb im Lauf der Zeit 52 Maschinen – damit gehörte sie zu den großen Q400-Betreibern weltweit. Der schnelle Turboprop passte gut zu den kurzen Strecken im Nordwesten: Seattle–Portland, Flüge über die Kaskaden nach Spokane, Boise oder in die Weinregion um Yakima.
Gebaut wurde die Q400 von Bombardier; heute betreut De Havilland Canada das Programm. Wie du sie von ATR 72 und älteren Dash 8 unterscheidest, zeigt der Guide Turboprops unterscheiden.
Der Abschied kam schrittweise. Laut Alaska fand der letzte Linienflug einer Horizon-Q400 am 26. Januar 2023 statt, von Spokane nach Seattle. Seitdem ist die E175 der einzige Typ. Eine ausgemusterte Maschine, die N429QX, spendete Horizon dem Portland Community College, wo angehende Flugzeugtechniker an ihr lernen. Wie du solche Momente einplanst, zeigt der Artikel Abschieds- und Erstflüge spotten.
Q400 von Alaska ist nicht gleich Horizon
Eine Q400 aus dem Alaska-Umfeld, die nach 2023 noch auftaucht, fliegt nicht mehr im Horizon-Liniendienst. Prüf in solchen Fällen Kennzeichen und Betreiber, bevor du die Sichtung einer Airline zuordnest.
Zwei Zwischenfälle, die bekannt wurden
Horizon geriet zweimal weltweit in die Schlagzeilen. Im August 2018 entwendete ein Mitarbeiter der Bodenabfertigung eine leere Q400 (N449QX) in Seattle und stürzte nach einem rund einstündigen Flug auf Ketron Island ab; außer ihm kam niemand zu Schaden. Im Oktober 2023 versuchte auf Flug 2059, einer E175, ein mitfliegender, nicht diensthabender Pilot im Cockpit die Triebwerke abzuschalten. Die Crew überwältigte ihn und landete sicher in Portland. Beide Fälle führten in den USA zu Diskussionen über Zugangskontrollen und psychische Gesundheit im Luftverkehr.
Woran du Horizon Air erkennst
Seit 2011 trägt Horizon die Bemalung von Alaska Airlines: weißer Rumpf, dunkelblaues Leitwerk mit dem lächelnden Gesicht eines Inuk-Mannes, geschwungener Alaska-Schriftzug. Der entscheidende Unterschied ist der kleine Zusatz „Horizon“ am Rumpf. Genau den solltest du mitfotografieren.
Beim Kennzeichen hilft dir die Endung. Horizon-Maschinen tragen traditionell ein QX am Ende, wie die früheren Q400 N429QX oder N449QX. Wie die US-Kennzeichen grundsätzlich aufgebaut sind, erklärt der Artikel US-amerikanische N-Nummern.
Horizon setzt immer wieder Sonderbemalungen ein:
- Retro-Look im alten Horizon-Design: 2019 bekam eine Q400 die traditionellen Horizon-Farben, später folgte eine E175 mit Bezug zur Gründungszeit. Mehr zu solchen Motiven liest du unter Retro-Lackierungen.
- „Go Dawgs“: eine E175 mit Motiv der University of Washington, die Horizon auch für Charterflüge des Basketballteams nutzte.
- Toy Story 5: Passend zum Kinostart im Juni 2026 stellte Alaska eine Horizon-Maschine in Toy-Story-Optik vor.
Wie du solche Motive gezielt aufspürst, zeigt der Guide Special Liveries finden.
Typ prüfen
Eine 737 oder 787 im Alaska-Look ist Alaska selbst. Nur die E175 kommt von Horizon oder SkyWest.
Schriftzug lesen
Am Rumpf steht „Horizon“ oder „SkyWest“.
Kennzeichen notieren
Die Endung QX deutet auf Horizon hin. Im Zweifel hilft ein Abgleich mit dem Tracker.
Callsign gegenchecken
QXE für Horizon, SKW für SkyWest – auch wenn der Flug als AS verkauft wird.
Horizon oder SkyWest?
Alaska lässt seine E175 nicht nur von Horizon fliegen. Auch SkyWest Airlines, die größte Regionalairline der USA, betreibt E175 in Alaska-Farben. Für Spotter sind das zwei verschiedene Airlines, auch wenn die Flugzeuge fast gleich aussehen.
Das spricht für Horizon
- Schriftzug „Horizon“ am Rumpf
- ICAO-Code QXE, Rufzeichen „HORIZON AIR“
- Kennzeichen meist mit Endung QX
- Häufig ab Portland und Seattle im Nordwesten
Das spricht für SkyWest
- Schriftzug „SkyWest“ am Rumpf
- ICAO-Code SKW, Rufzeichen „SKYWEST“
- Andere Kennzeichen-Endungen als QX
- SkyWest fliegt zusätzlich für United, Delta und American
Ähnliche Konstellationen kennst du aus Kanada, wo WestJet Encore für WestJet fliegt, oder von Porter Airlines, die wie früher Horizon stark auf die Q400 gesetzt hat. Einen Überblick über die Szene diesseits des Atlantiks gibt Regionalairlines in Europa.
Horizon Air spotten
In Europa fliegt Horizon nicht. Wer die Airline sehen will, muss in den Westen der USA oder nach Westkanada. Die besten Chancen hast du an den beiden Drehkreuzen Seattle und Portland, wo die E175 im dichten Takt starten und landen.
In Seattle lohnt neben dem Flughafen ein Abstecher ins Museum of Flight am Boeing Field und zum Boeing Future of Flight in Everett. In Kalifornien siehst du Horizon-Jets etwa am Bayfront Park in San Francisco, in Kanada am Larry Berg Flight Path Park in Vancouver.
Besonders reizvoll sind die kleinen Flughäfen im Inland: Spokane, Boise, Yakima oder die Orte in Montana. Dort ist die E175 oft das größte Flugzeug des Tages, und die Kulisse aus Bergen und Weite macht Fotos besonders. Wie du solche Plätze angehst, liest du unter Spotting an kleinen Regionalflughäfen. Für die Reiseplanung helfen dir Planespotting-Reise in die USA und die Übersicht zu den Regeln unter Planespotting in den USA.
Gute Chancen auf Horizon, wenn …
- du in Seattle oder Portland spottest
- du Regionalflughäfen in Washington, Oregon, Idaho oder Montana besuchst
- du am Spot den Tracker nach QXE filterst
Prüf es vorher, wenn …
- du in Kalifornien oder Westkanada unterwegs bist – dort fliegt Horizon nur einzelne Strecken
- du eine bestimmte Sonderbemalung suchst, die im ganzen Netz unterwegs sein kann
Eher kein Horizon-Tag, wenn …
- du in Europa oder an der US-Ostküste spottest
Sicherheit und Regeln
Fotografiere nur von öffentlich zugänglichen Bereichen aus. Zäune, Absperrungen und Sicherheitsbereiche sind tabu, und Drohnen haben in Flughafennähe nichts verloren. In den USA gelten eigene Vorschriften – lies vor der Reise Planespotting in den USA.
Häufige Verwechslungen
- Jede E175 im Alaska-Look als Alaska notieren – durchgeführt wird sie von Horizon oder SkyWest.
- Horizon und SkyWest gleichsetzen – zwei verschiedene Airlines mit eigenen Codes und Kennzeichen.
- Den Flug nach der Flugnummer zuordnen – AS auf der Anzeigetafel, QXE auf dem Tracker: Für deine Sichtung zählt der Betreiber.
- Eine Q400 nach 2023 für Horizon halten – der Typ ist seit Januar 2023 aus dem Liniendienst ausgeschieden.
- Horizon für ein oneworld-Vollmitglied halten – Mitglied ist Alaska, Horizon fliegt als angeschlossene Airline.
- Alte Fotos mit eigener Horizon-Bemalung falsch datieren – die eigene Marke gab es nur bis 2011.
Horizon im Hangar sammeln
Poste deine Sichtung mit Foto, Typ, Kennzeichen, Airline und Spot, finde auf der Spot-Karte gute Plätze mit bestem Licht und tausch dich mit der Community aus. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.
Fazit
Horizon Air ist ein gutes Beispiel dafür, wie sich US-Regionalairlines gewandelt haben: von einer eigenständigen Marke mit bunter Turboprop-Flotte zur Auftragsfluggesellschaft mit einem einzigen Jet-Typ. Für Spotter steckt die Herausforderung im Detail. Die E175 sieht aus wie ein Alaska-Flugzeug, wird aber von Horizon geflogen – oder eben von SkyWest. Wer Schriftzug, Kennzeichen und Callsign zusammen notiert, ordnet jede Sichtung richtig zu. Und wer alte Fotos durchsieht, findet mit der Q400 eine ganze Ära, die im Januar 2023 zu Ende ging.
Kurzfazit
Horizon Air (IATA QX, ICAO QXE) ist die Regionaltochter der Alaska Air Group mit Drehkreuzen in Seattle und Portland. Heute fliegt sie 49 Embraer E175 im Alaska-Look; die Dash 8 Q400 verabschiedete sie im Januar 2023.
Zusammenfassung
- Horizon Air erkennst du an der Alaska-Bemalung auf einer E175 mit dem kleinen Zusatz „Horizon“ am Rumpf.
- Die Airline startete 1981 mit Turboprops und war über 20 Jahre einer der größten Betreiber der Dash 8 Q400. Seit 2023 fliegt sie nur noch Jets.
- Die besten Chancen hast du in Seattle, Portland und an den Regionalflughäfen im Nordwesten der USA.
- Flottenzahlen und Strecken ändern sich; prüf vor dem Spotten den aktuellen Flugplan von Alaska Airlines.
Häufige Fragen
Welchen IATA- und ICAO-Code hat Horizon Air?
Der IATA-Code ist QX, der ICAO-Code QXE, das Rufzeichen im Funk lautet „HORIZON AIR“. Weil Horizon im Auftrag von Alaska fliegt, werden die Flüge mit Alaska-Flugnummern (AS) verkauft. Auf Trackern taucht oft trotzdem QXE als durchführende Airline auf.
Gehört Horizon Air zu Alaska Airlines?
Ja, im Konzern. Die Alaska Air Group hat Horizon 1986 übernommen. Horizon ist eine eigene Airline mit eigenem Betriebszeugnis, seit 2011 aber eine reine Auftragsfluggesellschaft: Alaska plant Strecken, verkauft die Tickets und legt die Preise fest, Horizon stellt Flugzeuge, Crews und Wartung.
Welche Flugzeuge fliegt Horizon Air?
Heute nur noch die Embraer E175. Laut Alaska sind es 49 Maschinen (Stand September 2026), jede mit 76 Sitzen in drei Klassen. Früher flog Horizon unter anderem F-27, Metroliner, Fokker F28, Dornier 328, Dash 8-100 und -200, CRJ700 und zuletzt die Dash 8 Q400.
Wann hat Horizon die Q400 ausgemustert?
Der letzte Linienflug einer Horizon-Q400 fand laut Alaska am 26. Januar 2023 von Spokane nach Seattle statt. Horizon hatte den Typ seit 2001 im Einsatz und insgesamt über 50 Maschinen betrieben. Eine ausgemusterte Q400 (N429QX) ging an das Portland Community College für die Ausbildung von Technikern.
Wie unterscheide ich Horizon und SkyWest bei Alaska?
Beide fliegen die E175 in Alaska-Farben. Den Unterschied zeigt der kleine Schriftzug am Rumpf: „Horizon“ oder „SkyWest“. Auf dem Tracker hilft der ICAO-Code: QXE steht für Horizon, SKW für SkyWest. Auch das Kennzeichen verrät meist den Betreiber.
Ist Horizon Air Mitglied von oneworld?
Nicht als Vollmitglied. Horizon fliegt für Alaska Airlines, das seit 2021 zu oneworld gehört, und gilt als angeschlossene Airline. Für Passagiere gelten bei Horizon-Flügen dieselben Allianzvorteile wie bei Alaska.
Wo kann ich Horizon Air spotten?
Am häufigsten in Seattle-Tacoma und Portland, den beiden Drehkreuzen. Dazu kommen viele Regionalflughäfen im Westen, etwa Spokane, Boise oder Yakima, sowie Ziele in Kalifornien und in Kanada. In Europa fliegt Horizon nicht.
Horizon Air im Blick behalten
Beobachte die Airline oder einzelne Kennzeichen und werde bei Anflug oder Landung benachrichtigt – und poste deine Sichtung mit Typ, Kennzeichen und Spot. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.
Flugzeugtypen in der Flotte
Embraer E175
Der kleine E-Jet mit der großen US-Karriere: Die E175 fliegt mit rund 76 bis 88 Sitzen in 2+2-Kabine, ist Embraers Bestseller und in Europa vor allem bei KLM Cityhopper und LOT zu sehen.
FlugzeugtypDe Havilland Canada Dash 8-400 (Q400)
Hochdecker, T-Leitwerk, Sechsblatt-Propeller und ein Fahrwerk, das nach hinten in die Triebwerksgondeln klappt: Die Dash 8-400 ist der schnellste und größte Regional-Turboprop im Liniendienst. So erkennst du sie sicher.
FlugzeugtypDe Havilland Canada Dash 8-200 (Q200)
Von außen eine Dash 8-100, unter der Haube deutlich mehr Leistung: Die Dash 8-200 ist die schnellere Kurzversion der Dash-8-Familie. Nur 105 Exemplare wurden gebaut, heute fliegen sie vor allem in Norwegen und Island.
FlugzeugtypDe Havilland Canada Dash 8-100
Kurzer Rumpf, T-Leitwerk und Fahrwerk in den Triebwerksgondeln: Die Dash 8-100 ist die Urversion der Dash-8-Familie. Seit 1984 im Dienst, längst nicht mehr gebaut und trotzdem in Norwegen und Kanada noch Alltag. So erkennst du sie.
FlugzeugtypBombardier CRJ700
Der CRJ700 ist der Ur-Typ der gestreckten CRJ-Familie: rund 32 Meter lang, um die 70 Sitze, Triebwerke am Heck. Bei Lufthansa CityLine ist er seit 2015 Geschichte, in den USA fliegt er weiter. So trennst du ihn sicher vom längeren CRJ900.
FlugzeugtypFokker F27 Friendship
Hoher Flügel, zwei Rolls-Royce-Dart-Turboprops und große ovale Fenster: Die Fokker F27 Friendship war Europas erfolgreichster Turboprop-Airliner ihrer Zeit. Heute ist sie ein echter Sammlerfang.
FlugzeugtypFairchild Swearingen Metro
Lang, dünn, laut und erstaunlich zäh: Die Swearingen Metro aus San Antonio war der Zubringer-Turboprop der 1970er- und 80er-Jahre und fliegt heute vor allem Fracht. So erkennst du Metro, Merlin und Expediter.
Weitere Airlines
Alaska Airlines
Netzwerk-Airline aus Seattle mit dem Gesicht am Leitwerk: große Boeing-737-Flotte, oneworld-Mitglied seit 2021, Übernahmen von Virgin America und Hawaiian – und seit 2026 erstmals Linienflüge nach Europa.
RegionalSkyWest Airlines
Die größte Regionalairline der USA aus St. George in Utah: über 500 Embraer E175 und Bombardier CRJ, die in den Farben von United Express, Delta Connection, American Eagle und Alaska fliegen – aber fast nie unter eigenem Namen.
NetzwerkHawaiian Airlines
Die Airline aus Honolulu mit der Blumenfrau am Leitwerk: gegründet 1929, seit 2024 Teil der Alaska Air Group, seit 2026 mit AS-Flugnummern und Mitglied von oneworld.
RegionalRepublic Airways
Die Regionalairline aus Carmel, Indiana, fliegt ausschließlich Embraer E170 und E175 – in den Farben von American Eagle, Delta Connection und United Express. Seit der Fusion mit Mesa Ende 2025 ist sie nach eigenen Angaben die zweitgrößte unabhängige Regionalairline der USA.
RegionalWestJet Encore
Die Regionaltochter von WestJet fliegt seit 2013 ausschließlich De Havilland Canada Dash 8-400 – in WestJet-Farben, aber mit eigenem ICAO-Code WEN. Hier erfährst du, wie du die Turboprops aus Calgary sicher zuordnest.
NetzwerkPorter Airlines
Kanadas drittgrößte Airline: gestartet 2006 mit Turboprops auf der Toronto-Insel, heute mit einer der größten Embraer-E195-E2-Flotten der Welt und Strecken bis in die USA, nach Mexiko und in die Karibik.
Flughäfen & Hersteller dazu
Flughäfen, Hersteller, Airline-Gruppen und Allianzen – wer dahintersteht und was du als Spotter wissen solltest.
Alaska Air Group
Die Alaska Air Group vereint seit 2024 Alaska Airlines und Hawaiian Airlines unter einem Dach, dazu die Regionaltochter Horizon Air. Zwei Marken, ein Betriebszeugnis und seit 2026 ein gemeinsamer Code – für Spotter steckt die Unterscheidung jetzt im Detail.
HerstellerEmbraer
Vom Zubringer-Turboprop Bandeirante zum E195-E2 mit 146 Sitzen: Embraer aus São José dos Campos gilt nach Airbus und Boeing als dritte große Kraft im Verkehrsflugzeugbau – und baut nebenbei Businessjets, den Militärtransporter C-390 und den Super Tucano. Hier erfährst du, wie du die Familien auseinanderhältst und wo du sie in Europa vor die Linse bekommst.
HerstellerDe Havilland Canada
Vom Buschflugzeug Beaver über die Twin Otter bis zur Dash 8 und dem Löschflugzeug DHC-515: De Havilland Canada steht für robuste Kurzstart-Flugzeuge. Hier erfährst du, wie das Unternehmen entstand, wem es gehörte und wo du seine Typen heute vor die Linse bekommst.
HerstellerBombardier
Bombardier hat den Regionaljet in Europa populär gemacht, die heutige A220 entwickelt und Learjet, Canadair und de Havilland Canada unter einem Dach vereint. Heute baut der Konzern aus Montreal nur noch Businessjets – und die siehst du an Genf, Le Bourget oder Nizza öfter, als du denkst.
Wo du Horizon Air vor die Linse bekommst
Spotting-Spots, an denen diese Airline regelmäßig zu sehen ist – mit Standpunkten, Lichtzeiten und Koordinaten.
Museum of Flight am Boeing Field in Seattle
Am Südende von Boeing Field steht der erste Boeing 747 neben einer Concorde und der ersten Jet-Air-Force-One – und nebenan landen fabrikneue 737 nach ihren Testflügen. So verbindest du Museumstag und Spotting in Seattle.
BesucherparkBoeing Future of Flight am Flughafen Everett (Paine Field)
Am Rand von Paine Field steht das größte Gebäude der Welt nach Volumen – und direkt daneben das Besucherzentrum Boeing Future of Flight. Von hier startest du zur Werkstour, und vom Sky Deck schaust du auf die Piste, auf der neue 777, 767-Frachter und Tanker zu ihren ersten Flügen abheben.
AnflugschneiseBayfront Park am Flughafen San Francisco
Der Standard-Spot an SFO: Vom Uferpark in Millbrae schaust du über das Wasser der Bucht auf die Landungen auf den eng beieinanderliegenden Pisten 28L und 28R – mit Langstrecke aus Asien, Europa und dem Nahen Osten und Licht ab der Mittagszeit.
AnflugschneiseLarry Berg Flight Path Park am Flughafen Vancouver
Der Familienpark der Flughafengesellschaft liegt in Verlängerung der Südbahn des Flughafens Vancouver. Landungen auf der 26L kommen tief über dich hinweg, Starts von der 08R steigen über dir aus – kostenlos, mit Parkplatz, Picknicktischen und Spielplatz.
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