Frontier Airlines

Ultra-Low-Cost-Airline aus Denver mit reiner Airbus-A320-Familie: Jedes Flugzeug trägt ein eigenes Tier auf dem Seitenleitwerk – ein Sammelprojekt für Spotter in den USA.

Auch bekannt als: Frontier · Frontier Group Holdings · F9

USAUSALow-Cost-AirlinesIATA: F9ICAO: FFT11 Min. Lesezeit

F9

IATA-Code

FFT

ICAO-Code

A320

einzige Flugzeugfamilie

240

Sitze im A321neo

Das Wichtigste in Kürze

  • Frontier ist eine US-amerikanische Ultra-Low-Cost-Airline mit Sitz und Drehkreuz in Denver, ohne Allianz-Mitgliedschaft.
  • Codes: IATA F9, ICAO FFT, Rufzeichen „FRONTIER FLIGHT“.
  • Die Flotte besteht nur aus der Airbus-A320-Familie – mit A320neo und A321neo als Rückgrat und älteren A320 und A321 im Auslauf.
  • Jedes Flugzeug trägt ein eigenes Tier auf dem Leitwerk, dazu den Namen des Tiers am Bug. Das macht Frontier zur Sammel-Airline schlechthin.
  • Kennzeichen enden fast immer auf FR – praktisch, um Frontier-Maschinen im Logbuch schnell zuzuordnen.
Inhaltsverzeichnis
  1. 1.Frontier Airlines im Überblick
  2. 2.Codes und Rufzeichen
  3. 3.Das Geschäftsmodell: Ultra-Low-Cost
  4. 4.Die Flotte: nur Airbus A320-Familie
  5. 5.Historische Flotte: A318, A319 und Boeing 737
  6. 6.Die Tiere am Leitwerk
  7. 7.Woran du Frontier erkennst – und die Typen unterscheidest
  8. 8.Frontier spotten: Denver und die Basen
  9. 9.Häufige Verwechslungen
  10. 10.Fazit

Steckbrief

IATA-CodeF9
ICAO-CodeFFT
RufzeichenFRONTIER FLIGHT
DrehkreuzeDEN
GeschäftsmodellUltra-Low-Cost-Airline mit niedrigem Grundtarif und kostenpflichtigen Zusatzleistungen
SitzDenver, Colorado, USA
Gegründet1994, erste Flüge im Juli 1994 ab Denver mit Boeing 737-200
EigentümerFrontier Group Holdings, börsennotiert (Nasdaq: ULCC); Mehrheitsaktionär ist Indigo Partners
Wichtigstes DrehkreuzDenver (DEN), dazu zahlreiche Basen, u. a. Las Vegas, Orlando, Chicago und Atlanta
Allianzkeine
Flotte (Stand Mai 2026, laut Übersichtsdaten)rund 174 Flugzeuge der Airbus-A320-Familie, überwiegend A320neo und A321neo
TriebwerkeCFM LEAP-1A und Pratt & Whitney PW1100G (je nach Flugzeug)
MarkenzeichenTiermotiv auf jedem Seitenleitwerk, Tiername am Bug, grüner Schriftzug „FRONTIER“

Woran du die Airline erkennst

Ist das wirklich Frontier Airlines?

Hak ab, was auf das Flugzeug zutrifft, das du gerade siehst.

  • Auf jedem Seitenleitwerk ein Tier – Bär, Fuchs, Luchs, Delfin, Flamingo und viele mehr
  • Der Name des Tiers steht vorn am Rumpf in der Nähe des Bugs
  • Weißer Rumpf mit großem, grünem Schriftzug „FRONTIER“
  • Ausschließlich Airbus A320-Familie: A320, A320neo, A321 und A321neo
  • Kennzeichen nach dem Muster N…FR, etwa N308FR oder N607FR
  • Flugnummer mit F9, auf dem Tracker meist FFT

Ein Bär auf dem Leitwerk, ein Fuchs auf dem nächsten, dahinter ein Flamingo: Wer an einem großen US-Flughafen steht, erkennt Frontier Airlines schon aus großer Entfernung. Die Airline aus Denver hat aus ihrer Bemalung ein Sammelalbum gemacht – fast jedes Flugzeug zeigt ein anderes Tier. Dazu kommt eine Flotte, die nur aus der Airbus-A320-Familie besteht. Diese Seite zeigt dir, wie du Frontier sauber zuordnest, die Typen auseinanderhältst und aus jeder Sichtung einen eindeutigen Eintrag machst.

Jedes Tier im Hangar

Mit Planetrack hältst du Sichtungen mit Foto, Kennzeichen, Typ und Airline fest – und siehst in deinem Hangar, welche Frontier-Tiere dir noch fehlen. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.

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Frontier Airlines im Überblick

Frontier Airlines ist eine US-amerikanische Ultra-Low-Cost-Airline mit Sitz in Denver, Colorado. Die heutige Gesellschaft wurde im Februar 1994 gegründet und nahm im Juli 1994 den Flugbetrieb auf – damals mit Boeing 737-200 von Denver aus in mehrere Städte in North Dakota. Unter den Gründern waren ehemalige Mitarbeiter der ursprünglichen Frontier Airlines, die von 1950 bis 1986 flog und heute historisch ist. Von der alten Frontier übernahm die neue Airline den Namen, später auch Teile des Markenauftritts.

Der Weg dorthin, wo Frontier heute steht, war holprig. 2008 geriet die Airline in die Insolvenz, 2009 übernahm Republic Airways Holdings die Gesellschaft und führte sie 2010 mit der Marke Midwest Airlines zusammen, wobei der Name Frontier blieb. Ende 2013 verkaufte Republic Frontier an die Investmentgesellschaft Indigo Partners, die bereits Erfahrung mit Billigfliegern hatte. Unter Indigo stellte Frontier konsequent auf das Ultra-Low-Cost-Modell um. Seit dem Börsengang im April 2021 wird die Muttergesellschaft an der Nasdaq unter dem Kürzel ULCC gehandelt – passenderweise die englische Abkürzung für „Ultra Low Cost Carrier“. Indigo Partners ist weiterhin Mehrheitsaktionär.

2025 beförderte Frontier rund 33 Millionen Fluggäste. Das Netz umfasst nach Angaben der Airline rund 120 Ziele in den USA, Mexiko, Mittelamerika und der Karibik. Im September 2026 kündigte Frontier außerdem die ersten Flüge nach Südamerika an: Ab Dezember 2026 geht es von Orlando nach Bogotá, Cartagena und Medellín in Kolumbien.

Ein Partnernetz wie bei United Airlines oder Delta Air Lines gibt es nicht: Frontier gehört keiner Allianz an. Eine Codeshare-Verbindung besteht mit der mexikanischen Volaris.

F9IATA-Code in der Flugnummer
FFTICAO-Code auf dem Tracker
N…FRtypisches Kennzeichen-Muster

Codes und Rufzeichen

  • IATA-Code F9: steht in der Flugnummer, also auf Anzeigetafel, Bordkarte und im Flugplan des Flughafens.
  • ICAO-Code FFT: steht im Flugplan der Flugsicherung und auf den meisten Flugtrackern.
  • Rufzeichen FRONTIER FLIGHT: so meldet sich die Besatzung im Funk, gefolgt von der Flugnummer.

Das zweiteilige Rufzeichen ist eine kleine Besonderheit, die du beim Mithören am Funkscanner sofort bemerkst. Warum Flugnummer und Rufzeichen nicht dasselbe sind, erklärt der Artikel zu Callsign und Flugnummer. Einen Überblick über das Code-System findest du in IATA- und ICAO-Codes erklärt.

Tracker richtig lesen

Auf Trackern taucht Frontier meist als FFT mit Flugnummer auf. Der ICAO-Typcode verrät dir zusätzlich die Generation: A20N steht für den A320neo, A21N für den A321neo, A320 und A321 für die älteren ceo-Versionen. Mehr dazu im Guide zu ICAO-Typcodes.

Das Geschäftsmodell: Ultra-Low-Cost

Frontier gehört zu den Airlines, die das Billigflieger-Prinzip besonders weit treiben. Der Grundtarif deckt nur den Sitz und ein kleines persönliches Gepäckstück ab; Handgepäck im Fach, Aufgabegepäck und Sitzplatzwahl kosten extra. Dazu kommen Abo-Produkte wie der „GoWild“-Pass für unbegrenztes Fliegen in einem Zeitraum und ein Vielfliegerprogramm namens Frontier Miles.

Für Spotter wichtiger sind die betrieblichen Folgen: eine einheitliche Flotte, eine dicht bestuhlte Kabine und kurze Bodenzeiten. Frontier bezeichnet sich selbst als „America’s Greenest Airline“ und begründet das mit dem niedrigen Treibstoffverbrauch pro Sitz – möglich durch moderne neo-Flugzeuge, viele Sitze und Gewichtseinsparungen an Bord. Wie das Modell grundsätzlich funktioniert, liest du im Artikel Wie Billigflieger funktionieren.

Die Strategie ähnelt der von Spirit Airlines, mit der Frontier 2022 fusionieren wollte. Die Spirit-Aktionäre lehnten das Angebot im Juli 2022 jedoch ab, nachdem JetBlue ein Konkurrenzangebot vorgelegt hatte. Auch international hat das Modell Verwandte: Indigo Partners war oder ist an weiteren Ultra-Low-Cost-Airlines beteiligt, etwa an Wizz Air, Volaris und JetSMART – auffällig ist, dass all diese Airlines auf die A320-Familie setzen.

Die Flotte: nur Airbus A320-Familie

Frontier fliegt heute ausschließlich Flugzeuge der Airbus-A320-Familie. Die Zahlen schwanken, weil Frontier gleichzeitig neue Maschinen übernimmt, ältere ausmustert und Leasingverträge vorzeitig beendet. Öffentlich zusammengetragene Flottendaten zeigen für Mai 2026 folgendes Bild:

Typ Anzahl (ca., Stand Mai 2026) Sitze Spotter-Hinweis
Airbus A320neo 94 186 Größte Gruppe, Teil der Flotte wird vorzeitig abgegeben
Airbus A321neo 62 240 Wächst weiter, über 130 Exemplare bestellt
Airbus A321 (ceo) 21 230 Ältere Generation, im Auslauf
Airbus A320 (ceo) 6 180 Seltener werdend, im Auslauf

Laut Frontier hat die Airline mehr als 140 weitere Airbus-Flugzeuge bestellt und betreibt die größte A320neo-Flotte in Nord- und Südamerika. Die meisten offenen Bestellungen betreffen den Airbus A321neo, der mit 240 Sitzen besonders gut zum Modell passt: mehr Passagiere pro Start, ähnliche Crew. Hersteller aller Flugzeuge ist Airbus.

Bei den Triebwerken gibt es eine Besonderheit: Frontiers frühe neo-Bestellungen liefen mit dem LEAP-1A von CFM International, 2021 stellte die Airline die verbleibenden Bestellungen auf den PW1100G von Pratt & Whitney um. In der Flotte findest du deshalb beide Triebwerkstypen – ein Detail, das ernsthafte Sammler gern mitnotieren.

Ab Ende 2025 kamen neue A320neo mit der „Airspace“-Kabine von Airbus dazu, die unter anderem neue Beleuchtung und größere Gepäckfächer mitbringt. Von außen siehst du davon nichts – für die Typbestimmung spielt das keine Rolle.

Nur noch Flo fehlt?

Setz einzelne Kennzeichen oder den A321neo auf deine Wunschliste und lass dich benachrichtigen, wenn sie in deiner Nähe anfliegen oder landen. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein.

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Historische Flotte: A318, A319 und Boeing 737

Wer ältere Fotos oder Logbücher durchgeht, stößt bei Frontier auf deutlich mehr Typen. Die Anfänge gehörten der Boeing 737-200 und 737-300; Mitte der 2000er-Jahre verließen die letzten 737 die Flotte. Ab 2001 baute Frontier auf Airbus um. Besonders interessant ist der Airbus A318: Frontier war Erstkunde dieser kleinsten Version der A320-Familie und flog den Typ von 2003 bis 2013. Der Airbus A319 blieb bis 2021 im Einsatz und wurde dann durch den A320neo ersetzt.

Dazu kamen über die Jahre Partner- und Tochterbetriebe: Dash 8-400 der Tochter Lynx Aviation, Embraer E170 und E190 von Republic Airways sowie Regionaljets von Chautauqua, die als „Frontier Express“ ab Milwaukee flogen. All das ist Geschichte. Ein Foto einer Frontier-A318 oder einer Embraer in Frontier-Farben ist heute ein echtes Archivstück.

Die Tiere am Leitwerk

Das Markenzeichen von Frontier sind die Tiermotive auf den Seitenleitwerken. Schon die erste Bemalung der neuen Frontier in den 1990er-Jahren zeigte Wildtierfotos am Heck, damals noch mit grünem Schriftzug und dem Slogan „Spirit of the West“. Mit den Airbus-Flugzeugen kam 2001 eine überarbeitete Bemalung, später begleitet vom Spruch „A whole different animal“ – die Tiere blieben.

Seit der Überarbeitung von 2014 sieht ein Frontier-Flugzeug so aus: weißer Rumpf, großer grüner Schriftzug „FRONTIER“, das stilisierte „F“ des Designers Saul Bass aus der Bemalung der alten Frontier von 1978 und ein Tier auf dem Leitwerk, dessen Name vorne am Rumpf in der Nähe des Bugs steht. So begegnen dir Figuren wie Grizwald der Bär, Foxy der Fuchs, Larry der Luchs, Flip der Delfin, Hector der Seeotter, Sal der Puma oder Jack der Hase. Flo der Flamingo fliegt zum Beispiel auf dem A320neo N308FR. Auch Tiere aus Zielregionen sind dabei, etwa der Coquí-Frosch aus Puerto Rico.

Frontier selbst sagt, dass jedes Flugzeug ein eigenes Tier trägt, und verknüpft die Motive mit dem Schutz nordamerikanischer Tierarten. Für Spotter heißt das: Bei Frontier jagst du nicht nur Typen und Kennzeichen, sondern auch Tiere. Wie du solche Motive systematisch erfasst, zeigt der Artikel Sonderlackierungen sammeln und dokumentieren. Hintergründe zu Leitwerk, Schriftzug und Farbflächen findest du unter Livery-Design erklärt.

Leitwerk fotografieren

Das Tier zeigt dir die Airline – und welche Figur du gerade vor der Linse hast.

Bug ablichten

Der Tiername steht vorne am Rumpf. Damit ist das Motiv eindeutig benannt.

Kennzeichen lesen

Das N-Kennzeichen am Heck, meist mit FR am Ende, verknüpft Tier und Flugzeug.

Typ bestimmen

Länge und Triebwerke entscheiden, ob A320, A320neo, A321 oder A321neo.

Tier ist nicht gleich Flugzeug

Motive können im Lauf der Jahre auf ein anderes Flugzeug wandern, wenn Maschinen die Flotte verlassen oder neu lackiert werden. Notiere deshalb immer Kennzeichen und Tier zusammen – nur so bleibt deine Sammlung auch Jahre später eindeutig.

Woran du Frontier erkennst – und die Typen unterscheidest

Die Airline zu erkennen ist einfach: Tier am Leitwerk, grüner Schriftzug, weißer Rumpf. Schwieriger ist die Frage, welches Flugzeug genau vor dir steht. Zwei Schritte helfen.

Erst die Länge: Der A321 und der A321neo sind deutlich länger als der A320 – der Rumpf ist vor und hinter dem Flügel gestreckt, die Maschine wirkt am Boden auffallend lang und schlank. Wie du die Familie sicher sortierst, steht im Guide A318, A319, A320 und A321 auseinanderhalten.

Dann die Triebwerke: Die neo-Generation trägt deutlich größere Triebwerke mit größerem Durchmesser, die unter dem Flügel wuchtig wirken. Bei den älteren ceo-Maschinen sind die Triebwerke kleiner und schlanker. Details zu den Unterscheidungsmerkmalen findest du in A320neo oder ceo?.

Das spricht für einen neo

  • Große, runde Triebwerke mit auffallend großem Einlass
  • Auf dem Tracker als A20N oder A21N geführt
  • Häufigster Fall bei Frontier

Das spricht für einen ceo

  • Kleinere, schlankere Triebwerke
  • Auf dem Tracker als A320 oder A321 geführt
  • Selten geworden, weil Frontier die ältere Generation ausmustert

Auch das Kennzeichen ist ein guter Helfer. Frontier-Flugzeuge sind in den USA registriert und tragen ein N-Kennzeichen, das fast immer auf FR endet – etwa N227FR (A320), N308FR (A320neo), N607FR (A321neo) oder N717FR (A321). Wie das US-System aufgebaut ist, erklärt der Artikel US-amerikanische N-Nummern.

Frontier spotten: Denver und die Basen

Am meisten Frontier siehst du in Denver, dem Heimat- und Drehkreuzflughafen. Daneben unterhält Frontier Basen an vielen großen US-Flughäfen, darunter Las Vegas, Orlando, Chicago O’Hare und Midway, Atlanta, Miami, Philadelphia, Tampa, Phoenix und San Juan in Puerto Rico. Das Streckennetz ändert sich bei Ultra-Low-Cost-Airlines schnell: 2026 hat Frontier zum Beispiel neue Strecken ab Detroit und Boise eröffnet und ist nach Oakland zurückgekehrt.

Ein bewährter Ort für Frontier-Landungen ist der Sunset Park am Flughafen Las Vegas. Dort mischen sich Frontier-Maschinen mit Southwest Airlines, Allegiant Air und weiteren Billigfliegern – ein guter Platz, um mehrere Tiere an einem Nachmittag zu sammeln.

Gute Chancen auf Frontier, wenn …

  • du in Denver oder an einer der großen Frontier-Basen spottest
  • du morgens früh am Spot bist, wenn die über Nacht stationierten Maschinen starten
  • Ferienzeit ist und Ziele in Florida, Mexiko oder der Karibik gefragt sind

Prüf es vorher, wenn …

  • du nach älteren Spotterberichten planst
  • der Flughafen nur saisonal von Frontier angeflogen wird

Eher kein Frontier-Tag, wenn …

  • du in Europa spottest – Frontier fliegt nicht über den Atlantik

Planst du eine Reise, lohnt sich ein Blick in die Tipps für eine Planespotting-Reise in die USA. Was rechtlich zu beachten ist, liest du in Planespotting in den USA.

Sicherheit und Regeln

Fotografiere nur von öffentlich zugänglichen Bereichen aus. Zäune, Absperrungen und Sicherheitsbereiche sind tabu, und Drohnen haben in der Nähe von Flughäfen nichts verloren. In den USA reagieren Sicherheitskräfte auf Personen am Zaun teils schneller als in Europa – bleib entspannt und kooperativ.

Häufige Verwechslungen

  • Frontier mit Spirit verwechseln – beide sind Ultra-Low-Cost-Airlines mit A320-Familie, aber Spirit-Maschinen sind gelb lackiert, Frontier zeigt Tiere am Leitwerk.
  • Die heutige mit der historischen Frontier gleichsetzen – die Frontier von 1950 bis 1986 ist eine eigene, historische Airline.
  • A321neo für A320neo halten – achte auf die Rumpflänge und die zusätzlichen Notausgänge.
  • ceo und neo nur an den Sharklets unterscheiden – auch ceo-Maschinen können Sharklets tragen, die Triebwerke sind das sicherere Merkmal.
  • Tier als Flugzeug-ID verwenden – Motive können wechseln, das Kennzeichen bleibt die eindeutige Kennung.
  • F9 und FFT durcheinanderbringen – F9 steht in der Flugnummer, FFT im Tracker und Flugplan der Flugsicherung.

Frontier im Blick behalten

Beobachte einzelne Kennzeichen, den A321neo oder Frontier als Airline und werde bei Anflug oder Landung benachrichtigt – und poste deine Sichtung mit Typ, Kennzeichen, Flughafen und Spot. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.

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Fazit

Frontier Airlines ist eine der wenigen Airlines, bei denen die Bemalung selbst zum Sammelobjekt wird. Hinter dem einheitlichen Bild einer Ultra-Low-Cost-Airline mit reiner A320-Familie steckt eine Flotte voller Einzelstücke: Jedes Tier hat einen Namen, jedes Flugzeug ein N-Kennzeichen mit FR am Ende. Wer Tier, Kennzeichen und Typ zusammen notiert und die Triebwerke genau anschaut, macht aus jeder Frontier-Sichtung einen eindeutigen Eintrag.

Kurzfazit

Frontier Airlines (IATA F9, ICAO FFT) ist eine Ultra-Low-Cost-Airline aus Denver mit reiner Airbus-A320-Familie. Das Tier am Leitwerk zeigt die Airline, das Kennzeichen macht die Sichtung eindeutig.

Zusammenfassung

  • Frontier erkennst du sofort am Tiermotiv auf dem Seitenleitwerk und am grünen Schriftzug auf weißem Rumpf.
  • Spannend wird es beim Sammeln: Weil fast jedes Flugzeug ein anderes Tier zeigt, ist jede Sichtung ein Unikat – Kennzeichen und Tiername gehören deshalb ins Logbuch.
  • Bei der Typbestimmung hilft die Länge: A321 und A321neo haben deutlich mehr Rumpf vor und hinter dem Flügel; neo und ceo trennst du über die Triebwerke.
  • Frontier fliegt fast nur innerhalb der USA, nach Mexiko, Mittelamerika und in die Karibik – für europäische Spotter ist die Airline ein klassisches USA-Reiseziel.

Häufige Fragen

Welchen IATA- und ICAO-Code hat Frontier Airlines?

Der IATA-Code von Frontier ist F9, der ICAO-Code FFT. Im Funk meldet sich die Besatzung mit dem Rufzeichen „FRONTIER FLIGHT“. In der Flugnummer auf der Anzeigetafel steht also F9, auf Flugtrackern meist FFT.

Warum haben Frontier-Flugzeuge Tiere auf dem Leitwerk?

Die Tiermotive sind seit den Anfängen der heutigen Frontier in den 1990er-Jahren das Markenzeichen der Airline. Fast jedes Flugzeug zeigt ein anderes Tier, viele davon aus Nordamerika, und trägt dessen Namen vorn am Rumpf. Frontier selbst beschreibt die Motive als Bekenntnis zu nordamerikanischen Tierarten und deren Schutz.

Welche Flugzeuge fliegt Frontier?

Ausschließlich Flugzeuge der Airbus-A320-Familie. Laut öffentlich zusammengetragenen Flottendaten (Stand Mai 2026) waren es rund 174 Maschinen: der größte Teil A320neo mit 186 Sitzen und A321neo mit 240 Sitzen, dazu einige ältere A320 und A321 der ersten Generation, die Frontier ausmustert. Frontier bezeichnet seine A320neo-Flotte als die größte in Nord- und Südamerika.

Gehört Frontier zu einer Allianz?

Nein. Frontier ist weder in der Star Alliance noch bei oneworld oder SkyTeam. Das passt zum Ultra-Low-Cost-Modell, bei dem vor allem einzelne Direktflüge verkauft werden. Eine Codeshare-Verbindung besteht mit der mexikanischen Volaris.

Was ist eine Ultra-Low-Cost-Airline?

Eine Airline, die den Grundpreis so niedrig wie möglich hält und fast alles extra berechnet – Handgepäck im Fach, Aufgabegepäck, Sitzplatzwahl. Dazu kommen eine dicht bestuhlte Einheitskabine, hohe Auslastung und eine einheitliche Flotte. Frontier gehört zusammen mit Spirit Airlines zu den bekanntesten Beispielen in den USA.

Ist Frontier dieselbe Airline wie die Frontier von 1950?

Nein. Die ursprüngliche Frontier Airlines flog von 1950 bis 1986 und ist historisch. Die heutige Frontier wurde 1994 neu gegründet, unter anderem von ehemaligen Mitarbeitern der alten Gesellschaft. Das stilisierte „F“, das Grafikdesigner Saul Bass für die alte Frontier entworfen hatte, taucht seit 2014 wieder in der Bemalung auf.

Wo kann ich Frontier am besten spotten?

Am meisten Frontier-Verkehr gibt es in Denver, dem Heimatflughafen. Daneben unterhält Frontier Basen an vielen großen US-Flughäfen, darunter Las Vegas, Orlando, Chicago, Atlanta, Miami und Philadelphia. In Las Vegas eignet sich zum Beispiel der Sunset Park für Landungen. Prüf vor der Tour den aktuellen Flugplan, denn Frontier passt Strecken oft an.

Woran erkenne ich ein Frontier-Kennzeichen?

Frontier-Flugzeuge sind in den USA registriert und tragen deshalb ein N-Kennzeichen. Fast alle enden auf FR, zum Beispiel N308FR oder N607FR. Die Ziffern geben grob einen Hinweis auf die Flugzeuggeneration, verlass dich zur Typbestimmung aber auf Rumpflänge und Triebwerke.

Frontier Airlines im Blick behalten

Beobachte die Airline oder einzelne Kennzeichen und werde bei Anflug oder Landung benachrichtigt – und poste deine Sichtung mit Typ, Kennzeichen und Spot. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.

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