Das Wichtigste in Kürze
- Breeze ist die fünfte Airline von David Neeleman – nach Morris Air, WestJet, JetBlue und Azul. Der erste Linienflug startete am 27. Mai 2021 von Tampa nach Charleston.
- Codes: IATA MX, ICAO MXY, Rufzeichen „MOXY“. Die Codes stammen aus der Projektphase unter dem Namen Moxy.
- Die Flotte besteht nur noch aus dem Airbus A220-300. Die Embraer E195 und E190 der Anfangszeit sind ausgemustert.
- Das Netz ist Punkt-zu-Punkt: Breeze verbindet mittelgroße US-Städte direkt, oft auf Strecken ohne andere Nonstop-Angebote.
- In Deutschland und Europa siehst du Breeze nicht – für eine Sichtung musst du in die USA, idealerweise an eine der Basen.
Inhaltsverzeichnis
- 1.Breeze Airways im Überblick
- 2.Codes, Rufzeichen und der alte Name Moxy
- 3.Von Embraer zum reinen A220-Betrieb
- 4.Kabine und Tarife: Low-Cost mit Premiumreihe
- 5.Woran du Breeze erkennst
- 6.A220-300 oder A220-100?
- 7.Das Streckennetz: Basen statt Drehkreuze
- 8.Breeze im US-Low-Cost-Markt
- 9.Breeze spotten: wo und wie
- 10.Häufige Verwechslungen
- 11.Fazit
Steckbrief
| IATA-Code | MX |
|---|---|
| ICAO-Code | MXY |
| Rufzeichen | MOXY |
| Drehkreuze | TPA, CHS, MCO, PVD, ORF, BDL, RDU, MSY, RSW, CAK, PVU, VRB |
| Geschäftsmodell | Low-Cost-Airline mit Punkt-zu-Punkt-Netz zwischen mittelgroßen US-Städten, ergänzt um eine Premiumkabine (Breeze Ascent) und Tarifstufen |
| Gegründet | Juli 2018 als Projekt „Moxy“, Umbenennung in Breeze im Februar 2020, erster Linienflug am 27. Mai 2021 |
| Gründer und CEO | David Neeleman (Mitgründer von Morris Air, WestJet, JetBlue und Azul) |
| Sitz | Cottonwood Heights, Utah |
| Basen | u. a. Tampa, Charleston (South Carolina), Orlando, Providence, Norfolk, Hartford, Raleigh/Durham, New Orleans, Fort Myers, Akron/Canton, Provo und Vero Beach |
| Flotte (Stand Herbst 2026) | ausschließlich Airbus A220-300, rund 60 Maschinen, insgesamt 90 fest bestellt |
| Ausgemustert | Embraer E195 (bis 2025) und Embraer E190 (2026) |
| Allianz | keine; Interline-Abkommen mit Alaska Airlines |
| Kennzeichen | US-amerikanische Registrierung mit N |
Woran du die Airline erkennst
Ist das wirklich Breeze Airways?
- Reine Airbus-A220-300-Flotte – kein A320, keine Boeing, seit 2026 auch kein Embraer mehr
- Schriftzug „Breeze“ am weißen Rumpf, Leitwerk in dunklem Blau
- Flugnummer beginnt mit MX, auf Trackern steht MXY
- Im Funk meldet sich der Flug als „MOXY“ – ein Überbleibsel des ursprünglichen Namens
- Typische Einsatzorte: mittelgroße Flughäfen wie Charleston, Norfolk, Providence oder Hartford statt der großen Drehkreuze
- Kennzeichen mit N, wie bei allen US-Airlines
Ein Airbus A220 mit dunkelblauem Leitwerk, der in Charleston, Norfolk oder Providence abhebt – nicht an einem großen Drehkreuz, sondern an einem Flughafen, an dem sonst eher Regionaljets dominieren. Das ist Breeze Airways. Die US-Airline startete 2021 und ist das jüngste Projekt von David Neeleman, der schon JetBlue und Azul gegründet hat. Auf dieser Seite erfährst du, wie Breeze aufgebaut ist, warum im Funk „MOXY“ zu hören ist, wie die Flotte vom Embraer zum reinen A220-Betrieb gewechselt hat und wo du die Airline vor die Linse bekommst.
Breeze in deinen Hangar
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Breeze Airways im Überblick
Breeze Airways ist eine US-amerikanische Airline mit Sitz in Cottonwood Heights im Bundesstaat Utah. Gegründet wurde das Unternehmen im Juli 2018 – damals noch unter dem Projektnamen Moxy. Hinter der Idee steht David Neeleman, einer der bekanntesten Airline-Gründer der vergangenen Jahrzehnte. Er war an Morris Air beteiligt, gründete die kanadische WestJet mit, baute in New York JetBlue auf und startete in Brasilien Azul. Breeze ist damit seine fünfte Airline, und er führt sie selbst als CEO.
Der Plan war ursprünglich, schon 2020 abzuheben, unter anderem über die Übernahme der Regionalairline Compass. Daraus wurde nichts, und die Pandemie verschob den Start zusätzlich. Im März 2021 erhielt Breeze die Zulassung des US-Verkehrsministeriums, im Mai 2021 das Luftverkehrsbetreiberzeugnis der FAA. Am 27. Mai 2021 startete der erste Linienflug: mit einer Embraer E195 von Tampa nach Charleston in South Carolina.
Das Geschäftsmodell unterscheidet sich von dem der großen US-Airlines deutlich. Breeze betreibt kein klassisches Drehkreuz, sondern verbindet mittelgroße Städte direkt miteinander – oft auf Strecken, auf denen es vorher gar keine Nonstop-Verbindung gab. Wer etwa von Norfolk nach Florida oder von Providence in den Süden will, musste früher meist über Atlanta, Charlotte oder ein anderes Drehkreuz umsteigen. Breeze bietet hier den Direktflug an, oft nur an einigen Tagen pro Woche. Das Motto, das Neeleman ausgegeben hat, lautet „World’s Nicest Airline“ – die netteste Airline der Welt.
Codes, Rufzeichen und der alte Name Moxy
- IATA-Code MX: steht in der Flugnummer, also auf Anzeigetafel, Ticket und Buchungsbestätigung.
- ICAO-Code MXY: taucht im Flugplan der Flugsicherung und auf den meisten Flugtrackern auf.
- Rufzeichen MOXY: so meldet sich die Besatzung bei der Flugsicherung.
Dass Codes und Rufzeichen nicht zum Namen Breeze passen, hat eine einfache Erklärung. Das Projekt hieß bis Anfang 2020 Moxy. Weil der Name mit der gleichnamigen Hotelmarke von Marriott kollidierte, gab Neeleman im Februar 2020 die Umbenennung in Breeze bekannt. Die bereits zugeteilten Kennungen behielt die Airline einfach. Für dich als Spotter heißt das: Hörst du im Funk „MOXY“, ist ein Breeze-Flug unterwegs. Weitere Rufzeichen mit überraschender Herkunft findest du im Artikel Airline-Rufzeichen und ihre Geschichte.
Wie IATA- und ICAO-Codes vergeben werden, erklärt der Artikel zu IATA- und ICAO-Codes. Warum Flugnummer und Funkrufzeichen auseinanderfallen können, liest du im Guide Callsign oder Flugnummer.
Funk und Tracker richtig zuordnen
Wenn du am Scanner mithörst und „MOXY“ plus Nummer hörst, schau auf dem Tracker nach „MXY“ mit derselben Nummer. So ordnest du den Flug sicher Breeze zu, auch wenn kein Hinweis auf den Namen Breeze zu sehen ist.
Von Embraer zum reinen A220-Betrieb
Breeze hat in nur fünf Jahren einen kompletten Flottenwechsel hinter sich. Zum Start setzte die Airline auf gebrauchte Embraer-Jets: E195 und E190 des brasilianischen Herstellers Embraer. Die ersten E195 kamen Ende 2020, die ersten E190 Anfang 2021. Mit diesen Maschinen baute Breeze das Streckennetz auf.
Parallel dazu lief die große Bestellung beim Hersteller Airbus: Schon 2018 unterzeichnete Breeze eine Absichtserklärung für 60 Flugzeuge vom Typ Airbus A220-300, die Anfang 2019 fest wurde. Im April 2021 kamen 20 weitere hinzu, im Februar 2024 noch einmal zehn – insgesamt hat Breeze damit 90 A220-300 bestellt.
2020 und 2021: Start mit Embraer
Erste E195 Ende 2020, erste E190 Anfang 2021, erster Linienflug am 27. Mai 2021.
Oktober 2021: erster A220
Airbus liefert den ersten A220-300 an Breeze aus.
Mai 2022: A220 im Liniendienst
Der erste Linienflug mit dem A220 startet am 25. Mai 2022 – zusammen mit der neuen Premiumkabine.
2024 bis 2026: Abschied vom Embraer
Die E-Jets wandern zunächst in den Charterverkehr, die E195 verschwinden bis 2025, die letzte E190 2026.
Im Februar 2024 kündigte Breeze an, die Embraer-Flotte in den Charterverkehr zu verlagern und zu verkleinern. Die E195 waren 2025 ausgemustert. Die Ausmusterung der E190 zog sich länger hin als ursprünglich geplant; mit dem letzten Flug einer E190 im September 2026 wurde Breeze zu einer reinen A220-Airline. Stand Herbst 2026 sind es je nach Quelle rund 60 A220-300, weitere Auslieferungen stehen noch aus. Genaue Zahlen ändern sich mit jeder Auslieferung – nimm sie als Größenordnung.
| Typ | Status (Stand Oktober 2026) | Einsatz | Spotter-Hinweis |
|---|---|---|---|
| Airbus A220-300 | einziger Typ, rund 60 in der Flotte, 90 bestellt | gesamtes Netz, auch Transkontinentalstrecken | Breeze ist einer der größten A220-Betreiber in den USA |
| Embraer E190 | 2026 ausgemustert | früher Linie, zuletzt Charter | nur noch historisch |
| Embraer E195 | bis 2025 ausgemustert | Erstflug 2021 | nur noch historisch |
Warum ausgerechnet der A220? Der Typ ist für die Größe von Breeze-Märkten fast maßgeschneidert. Mit gut 130 Sitzen ist er groß genug, um auch längere Strecken wirtschaftlich zu fliegen, aber klein genug für Städte, in denen täglich nicht hunderte Passagiere nach Florida wollen. Dazu kommt die Reichweite: Mit dem A220-300 kann Breeze auch quer durch die USA fliegen, etwa von der Ostküste in den Westen.
Embraer-Fotos sind jetzt Geschichte
Wer eine Breeze-E190 oder -E195 in seiner Sammlung hat, besitzt inzwischen ein historisches Foto. Die E-Jets trugen eine ähnliche Bemalung wie die A220, fallen aber durch ihre Form auf. Wie du die E-Jet-Varianten unterscheidest, zeigt der Guide Embraer E-Jets unterscheiden.
Kabine und Tarife: Low-Cost mit Premiumreihe
Breeze ist im Kern eine Low-Cost-Airline, mischt aber Elemente bei, die man eher von größeren Gesellschaften kennt. Auf dem A220 gibt es zwei Klassen:
- Breeze Ascent: die Premiumkabine vorne, mit breiteren Sitzen in einer 2-2-Anordnung.
- Economy: in einer 2-3-Anordnung, aufgeteilt in Sitze mit Extra-Beinfreiheit und Standardsitze.
Die ersten A220 kamen mit vergleichsweise vielen Premiumplätzen: 36 Ascent-Sitze bei insgesamt 126 Plätzen. Neuere Flottenübersichten nennen eine Variante mit 137 Sitzen und entsprechend weniger Premiumplätzen. Verkauft wird über Tarifstufen mit den Namen „Nice“, „Nicer“ und „Nicest“, dazu kommt ein günstiger Tarif ohne Umbuchungsmöglichkeit („No Flex“). An Bord der A220 gibt es WLAN. Das Vielfliegerprogramm heißt Breezy Rewards.
Wie Billigflieger grundsätzlich Geld verdienen und warum viele von ihnen Zusatzleistungen einzeln verkaufen, erklärt der Artikel Wie Billigflieger funktionieren.
Woran du Breeze erkennst
Die Typbestimmung ist bei Breeze einfach: Seit dem Abschied der Embraer-Jets fliegt die Airline ausschließlich den A220-300. Für die Zuordnung zur Airline helfen dir diese Punkte:
- Bemalung: weißer Rumpf mit dem Schriftzug „Breeze“, das Leitwerk in dunklem Blau. Entworfen wurde der Markenauftritt von Gianfranco Beting, der auch bei Azul für das Design verantwortlich war.
- Flugzeugform: schlanker Rumpf, große Fenster, eine rundliche Nase und große Getriebefan-Triebwerke unter den Flügeln – der A220 sieht anders aus als ein A320.
- Kennzeichen: wie alle US-Flugzeuge mit N am Anfang. Wie das System der N-Nummern funktioniert, erklärt der Artikel US-amerikanische N-Nummern.
- Tracker und Funk: MXY auf dem Tracker, MOXY im Funk, MX auf der Anzeigetafel.
Schnellcheck Breeze
- Airbus A220 mit schlankem Rumpf und großen Fenstern
- Schriftzug „Breeze“ am Rumpf
- Dunkelblaues Leitwerk
- Kennzeichen beginnt mit N
- Tracker zeigt MXY, im Funk „MOXY“
Achtung Verwechslung
Auch JetBlue fliegt den A220-300 mit viel Blau im Design. Der Unterschied: JetBlue trägt am Leitwerk wechselnde Muster in Blautönen und den Schriftzug „jetBlue“, Breeze dagegen den eigenen Schriftzug. Lies im Zweifel das Kennzeichen oder prüf den Tracker – JBU oder MXY.
A220-300 oder A220-100?
Breeze fliegt nur die längere Version, den A220-300. Die kürzere A220-100 siehst du in den USA vor allem bei anderen Airlines. Unterscheiden kannst du beide über die Rumpflänge: Der -300 wirkt deutlich gestreckter, und vor sowie hinter dem Flügel sitzen mehr Fensterreihen. Wer einen „Breeze A220-100“ notiert, hat sich fast sicher verschätzt.
Der A220 ist ursprünglich eine Konstruktion von Bombardier und lief dort als C Series. Seit Airbus das Programm übernommen hat, trägt er den Namen A220. Technisch hat er mit der A320-Familie wenig gemeinsam – deshalb fällt er im Vergleich auch so eigenständig aus.
Breeze-Alarm einrichten
Setz Breeze oder ein bestimmtes Kennzeichen auf deine Liste und lass dich bei Anflug oder Landung benachrichtigen. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein.
Das Streckennetz: Basen statt Drehkreuze
Breeze hat keine großen Hubs, sondern eine ganze Reihe von Basen, an denen Flugzeuge und Crews stationiert sind. Dazu zählen unter anderem:
| Basis | Bundesstaat | Code |
|---|---|---|
| Tampa | Florida | TPA |
| Orlando | Florida | MCO |
| Fort Myers | Florida | RSW |
| Vero Beach | Florida | VRB |
| Charleston | South Carolina | CHS |
| Raleigh/Durham | North Carolina | RDU |
| Norfolk | Virginia | ORF |
| Providence | Rhode Island | PVD |
| Hartford | Connecticut | BDL |
| New Orleans | Louisiana | MSY |
| Akron/Canton | Ohio | CAK |
| Provo | Utah | PVU |
Auffällig ist die Mischung: Neben großen Ferienzielen in Florida stehen Flughäfen wie Akron/Canton, Vero Beach oder Provo, die von den großen Airlines kaum oder gar nicht direkt angeflogen werden. Genau dort setzt Breeze an. Viele Strecken laufen nur an einzelnen Wochentagen oder saisonal, und Breeze passt das Netz regelmäßig an.
Neeleman hat mehrfach Interesse an internationalen Zielen geäußert, etwa in Mexiko oder Europa; 2023 beantragte Breeze beim US-Verkehrsministerium Flüge nach Mexiko. Der Kern bleibt aber das Inlandsnetz. Prüf vor jeder Spottingplanung den aktuellen Flugplan, statt dich auf ältere Übersichten zu verlassen.
Zum Thema Partner: Breeze gehört keiner Allianz an. Mit Alaska Airlines besteht ein Interline-Abkommen, über das sich Flüge beider Airlines auf einem Ticket kombinieren lassen.
Breeze im US-Low-Cost-Markt
Breeze ist nicht die einzige junge Airline, die auf unterversorgte Strecken setzt. Ebenfalls 2021 startete Avelo Airlines mit einem ähnlichen Ansatz, allerdings zunächst mit Boeing 737. Schon länger fliegt Allegiant Air von kleineren Flughäfen zu Ferienzielen. Die klassischen Billigflieger wie Spirit Airlines, Frontier oder Southwest konzentrieren sich dagegen stärker auf größere Märkte.
Breeze
- Reine A220-300-Flotte
- Premiumkabine Breeze Ascent
- Mittelgroße Städte, auch Transkontinental
- Codes MX / MXY, Rufzeichen MOXY
Avelo und Allegiant
- Avelo vor allem mit Boeing 737, Allegiant mit A320-Familie und 737 MAX
- Keine eigene Premiumkabine wie Breeze Ascent
- Ebenfalls viele kleinere Flughäfen
- Andere Codes und Rufzeichen
Für Spotter ist diese Konkurrenz ein Glücksfall: An Flughäfen wie Orlando, Tampa oder New Orleans begegnen dir mehrere dieser jungen Airlines nebeneinander. Wer sie alle sammeln will, hat auf einer Florida-Reise gute Chancen.
Breeze spotten: wo und wie
Nach Deutschland fliegt Breeze nicht, auch sonst ist die Airline Stand Oktober 2026 in Europa nicht zu sehen. Für eine Sichtung musst du in die USA. Am einfachsten wird es an den Basen:
- Florida: Tampa und Orlando sind für Spotter aus Europa ohnehin beliebte Ziele. Dort siehst du Breeze zwischen den Jets der großen Airlines und der Ferienflieger.
- Charleston: Hier startete der erste Linienflug, und Breeze ist dort seit Beginn präsent.
- Nordosten: Providence und Hartford liegen nah an Boston und New York und lassen sich gut in eine Spottingreise in die Region einbauen.
- Westen: In Provo, nicht weit vom Firmensitz in Utah, hat Breeze ebenfalls eine Basis.
Was du vor einer Spottingreise in die USA wissen solltest – von Einreise bis Ausrüstung – fasst der Guide Planespotting-Reise in die USA zusammen. Welche Regeln an US-Flughäfen gelten, liest du in Planespotting in den USA.
Gute Chancen auf Breeze, wenn …
- du an einer der Basen wie Tampa, Orlando, Charleston oder Providence spottest
- du den aktuellen Flugplan kennst – viele Strecken laufen nicht täglich
Prüf es vorher, wenn …
- du an einem großen Drehkreuz stehst – dort fliegt Breeze nur vereinzelt
- du außerhalb der Saison an einem Ferienziel unterwegs bist
Eher kein Breeze-Tag, wenn …
- du in Deutschland oder anderswo in Europa stehst
- du gezielt eine Breeze-E190 oder -E195 suchst – die sind ausgemustert
Sicherheit und Regeln
Fotografiere in den USA nur von öffentlich zugänglichen Bereichen aus. Absperrungen und Sicherheitszonen sind tabu, und manche Flughäfen haben eigene Vorgaben. Bleib freundlich, wenn Sicherheitspersonal nachfragt, und erklär dein Hobby.
Häufige Verwechslungen
- MOXY für eine andere Airline halten – das Rufzeichen gehört zu Breeze und stammt aus der Projektphase.
- Breeze für eine JetBlue-Tochter halten – beide gehen auf David Neeleman zurück, sind aber getrennte Unternehmen.
- Den Breeze-A220 als A220-100 notieren – Breeze fliegt nur den längeren A220-300.
- Noch Embraer-Jets erwarten – E195 und E190 sind ausgemustert, Stand Oktober 2026 fliegt Breeze nur A220.
- Breeze mit JetBlue-A220 verwechseln – achte auf Schriftzug und Leitwerk, im Zweifel auf das Kennzeichen.
Deine Breeze-Sichtung festhalten
Poste deine Sichtung mit Foto, Typ, Kennzeichen, Airline und Spot – und plan mit Spot-Karte, Sonnenstand-Planer und Pistenrichtung den besten Platz für deine USA-Tour. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.
Fazit
Breeze Airways ist eine der jüngsten Airlines der USA und zugleich eine der konsequentesten: eine einzige Flugzeugfamilie, ein Punkt-zu-Punkt-Netz zwischen mittelgroßen Städten und ein Gründer, der das Prinzip schon mehrfach erprobt hat. Für Spotter aus Europa ist Breeze eine typische Reise-Sichtung – in Deutschland bekommst du sie nicht vor die Linse, in Florida oder an der Ostküste der USA dafür ziemlich zuverlässig. Wer die Codes MX, MXY und MOXY kennt und den A220-300 sicher bestimmt, hat die Airline schnell eingeordnet.
Kurzfazit
Breeze Airways (IATA MX, ICAO MXY, Rufzeichen MOXY) ist die 2021 gestartete US-Airline von David Neeleman. Die Flotte besteht nur noch aus dem Airbus A220-300, geflogen wird Punkt-zu-Punkt zwischen mittelgroßen US-Städten – nach Europa kommt Breeze nicht.
Zusammenfassung
- Breeze erkennst du am A220-300 mit weißem Rumpf, dem Breeze-Schriftzug und dem dunkelblauen Leitwerk.
- Auf Trackern taucht die Airline als MXY auf, im Funk als „MOXY“ – nicht wundern, das ist der alte Projektname.
- Die besten Chancen hast du an den Basen wie Tampa, Charleston, Orlando, Providence oder Norfolk.
- Für Sammler spannend: Die Embraer-Zeit ist vorbei, Fotos von Breeze-E190 und -E195 sind jetzt historische Belege.
Häufige Fragen
Welchen IATA- und ICAO-Code hat Breeze Airways?
Breeze fliegt mit dem IATA-Code MX und dem ICAO-Code MXY. Das Rufzeichen im Funk lautet „MOXY“. Alle drei Kennungen stammen aus der Gründungsphase, als die Airline noch Moxy heißen sollte.
Warum heißt das Rufzeichen MOXY?
Neelemans Airline-Projekt lief ab 2018 unter dem Namen Moxy. Weil es Markenkonflikte mit der Hotelmarke Moxy von Marriott gab, benannte sich das Unternehmen im Februar 2020 in Breeze um. Codes und Rufzeichen blieben dabei unverändert.
Wer hat Breeze Airways gegründet?
David Neeleman, der zuvor bereits Morris Air, WestJet, JetBlue und die brasilianische Azul mitgegründet hat. Er führt Breeze als CEO. Sitz der Airline ist Cottonwood Heights im US-Bundesstaat Utah.
Welche Flugzeuge fliegt Breeze?
Stand Herbst 2026 ausschließlich den Airbus A220-300. Je nach Quelle und Stichtag sind es rund 60 Maschinen, fest bestellt hat Breeze insgesamt 90. Die anfangs eingesetzten Embraer E195 sind seit 2025 ausgemustert, die letzte E190 verließ die Flotte 2026.
Wie viele Sitze hat ein Breeze-A220?
Die ersten A220 flogen mit 126 Sitzen, davon 36 in der Premiumkabine Breeze Ascent, dazu Economy mit Extra-Beinfreiheit und Standardsitze. Neuere Übersichten nennen eine dichtere Variante mit 137 Sitzen und weniger Ascent-Plätzen. Die genaue Aufteilung kann je nach Flugzeug abweichen.
Fliegt Breeze Airways nach Deutschland oder Europa?
Nein. Breeze fliegt Stand Oktober 2026 nicht nach Deutschland und hat keine planmäßigen Ziele in Europa. Neeleman hat zwar Interesse an Europa geäußert, der Schwerpunkt liegt aber auf Strecken innerhalb der USA.
Gehört Breeze zu einer Allianz?
Nein. Breeze ist in keiner der drei großen Allianzen. Es gibt aber ein Interline-Abkommen mit Alaska Airlines, über das sich Verbindungen beider Airlines kombinieren lassen.
Wie unterscheidet sich Breeze von JetBlue?
Beide Airlines gehen auf David Neeleman zurück, sind aber eigenständige Unternehmen. JetBlue fliegt von großen Drehkreuzen wie New York-JFK und Boston mit A320, A321 und A220, auch über den Atlantik. Breeze setzt auf kleinere Flughäfen, Punkt-zu-Punkt-Verbindungen und ausschließlich den A220-300.
Breeze Airways im Blick behalten
Beobachte die Airline oder einzelne Kennzeichen und werde bei Anflug oder Landung benachrichtigt – und poste deine Sichtung mit Typ, Kennzeichen und Spot. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.
Flugzeugtypen in der Flotte
Airbus A220-300
Schlanker Rumpf, riesige Getriebefan-Triebwerke, große Fenster: Die A220-300 begann als Bombardier CS300 und ist heute bei Swiss, airBaltic und Air France Alltag. So erkennst du sie.
FlugzeugtypAirbus A220-100
Kurz, bullig, mit überraschend großen Triebwerken: Die A220-100 begann als Bombardier CS100 und wird seltener. So erkennst du die kleine Schwester der A220-Familie sicher.
FlugzeugtypEmbraer E190
Der Regionaljet mit Mittelstrecken-Komfort: Die E190 bringt rund 100 Passagiere in einer 2+2-Kabine ohne Mittelsitz in die Luft – und wird gern mit ihrer Nachfolgerin E190-E2 verwechselt.
FlugzeugtypEmbraer E195
Der größte E-Jet der ersten Generation: Die E195 streckt die E190 um rund 2,4 Meter und bringt typischerweise gut 100 bis 120 Passagiere in einer 2+2-Kabine in die Luft. In Europa ist sie vor allem im Lufthansa-Konzern zu Hause.
Weitere Airlines
JetBlue Airways
Die New Yorker Airline zwischen Low-Cost und Netzwerk: reine Airbus-Flotte, bunte Leitwerksmuster in Blautönen, die Mint-Kabine – und seit 2021 Schmalrumpf-Transatlantikflüge nach London, Paris, Amsterdam, Dublin und Edinburgh.
NetzwerkAzul Linhas Aéreas Brasileiras
Brasiliens Airline mit dem bunten Typenmix: Embraer E-Jets, ATR-Turboprops, A320neo und A330neo, gegründet 2008 von JetBlue-Gründer David Neeleman, mit Drehkreuz in Campinas und Flügen nach Lissabon und Porto.
Low-CostAvelo Airlines
Eine US-Airline mit überraschend langer Vorgeschichte: Aus der Casino-Fluglinie von Elko und der Charterairline Xtra Airways wurde 2021 der Billigflieger Avelo. Heute fliegt er Boeing 737-800 ab Basen wie New Haven, Wilmington und Lakeland – und hat Embraer E195-E2 bestellt.
Low-CostAllegiant Air
Die Ferien-Low-Cost-Airline aus Las Vegas fliegt Urlauber aus kleinen US-Städten nonstop in die Sonne – mit wenigen Flügen pro Woche, gebrauchten Airbus-Jets, neuen Boeing 737 MAX und einer Vergangenheit voller MD-80.
NetzwerkAlaska Airlines
Netzwerk-Airline aus Seattle mit dem Gesicht am Leitwerk: große Boeing-737-Flotte, oneworld-Mitglied seit 2021, Übernahmen von Virgin America und Hawaiian – und seit 2026 erstmals Linienflüge nach Europa.
NetzwerkWestJet
Kanadas zweitgrößte Airline aus Calgary: als Low-Cost-Airline gestartet, heute mit Boeing 787-9 auf der Langstrecke, großer 737-Flotte und Dash-8-Turboprops bei WestJet Encore.
Flughäfen & Hersteller dazu
Flughäfen, Hersteller, Airline-Gruppen und Allianzen – wer dahintersteht und was du als Spotter wissen solltest.
Airbus
Europäisches Luft- und Raumfahrtunternehmen und einer der beiden großen Hersteller von Verkehrsflugzeugen – mit Flugzeugfamilien vom A220 bis zum A350.
HerstellerEmbraer
Vom Zubringer-Turboprop Bandeirante zum E195-E2 mit 146 Sitzen: Embraer aus São José dos Campos gilt nach Airbus und Boeing als dritte große Kraft im Verkehrsflugzeugbau – und baut nebenbei Businessjets, den Militärtransporter C-390 und den Super Tucano. Hier erfährst du, wie du die Familien auseinanderhältst und wo du sie in Europa vor die Linse bekommst.
HerstellerBombardier
Bombardier hat den Regionaljet in Europa populär gemacht, die heutige A220 entwickelt und Learjet, Canadair und de Havilland Canada unter einem Dach vereint. Heute baut der Konzern aus Montreal nur noch Businessjets – und die siehst du an Genf, Le Bourget oder Nizza öfter, als du denkst.
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