Das Wichtigste in Kürze
- American Airlines ist eine US-Netzwerk-Airline mit Sitz in Fort Worth, Texas, und Dallas/Fort Worth als größtem Drehkreuz.
- Codes: IATA AA, ICAO AAL, Rufzeichen „AMERICAN“. Das Kennzeichen-Präfix ist N.
- American ist Gründungsmitglied von oneworld und arbeitet auf dem Nordatlantik eng mit British Airways, Iberia, Finnair und Aer Lingus zusammen.
- Die Flotte mischt Airbus und Boeing: A319, A320, A321 und 737 auf Kurz- und Mittelstrecke, 777 und 787 auf der Langstrecke.
- Die Blankmetall-Ära endete 2013: Seitdem fliegt American in Silbergrau mit Flaggen-Leitwerk – die Blankmetall-Optik gibt es nur noch als Retro-Bemalung.
Inhaltsverzeichnis
- 1.American Airlines im Überblick
- 2.Codes und Rufzeichen
- 3.Allianz und Partner: oneworld und das Atlantic Joint Business
- 4.Die Flotte: Airbus und Boeing in großer Zahl
- 5.Abschied von 757, 767, A330 und MD-80
- 6.777 oder 787? So unterscheidest du die Langstreckenjets
- 7.Woran du American Airlines erkennst
- 8.Heritage-Liveries: Airline-Geschichte am Leitwerk
- 9.American Airlines in Deutschland, Österreich und der Schweiz spotten
- 10.American im Vergleich zu United und Delta
- 11.Häufige Verwechslungen
- 12.Fazit
Steckbrief
| IATA-Code | AA |
|---|---|
| ICAO-Code | AAL |
| Rufzeichen | AMERICAN |
| Drehkreuze | DFW, CLT, ORD, MIA, PHL, PHX, DCA, JFK, LGA, LAX |
| Allianz | oneworld |
| Geschäftsmodell | Netzwerk-Airline mit Inlands-, Kontinental- und Langstreckenverkehr über US-Drehkreuze |
| Gegründet | 1930 als American Airways aus einem Verbund zahlreicher kleiner Fluggesellschaften, seit 1934 American Airlines |
| Sitz | Fort Worth, Texas, nahe dem Flughafen Dallas/Fort Worth |
| Konzern | American Airlines Group, entstanden 2013 durch die Fusion mit US Airways |
| Drehkreuze | Dallas/Fort Worth (größtes), Charlotte, Chicago-O’Hare, Miami, Philadelphia, Phoenix, Washington-National, New York-JFK, New York-LaGuardia und Los Angeles |
| Allianz | oneworld, Gründungsmitglied (Start 1999) |
| Transatlantik-Partner | Atlantic Joint Business mit British Airways, Iberia, Finnair und Aer Lingus |
| Regionalverkehr | Marke American Eagle, geflogen von Envoy Air, PSA Airlines und Piedmont Airlines (Konzerntöchter) sowie Republic Airways und SkyWest |
| Flotte (Stand Juni 2026) | Rund 1.030 Mainline-Flugzeuge: A319, A320, A321, A321neo, A321XLR, Boeing 737-800, 737 MAX 8, 777-200ER, 777-300ER, 787-8 und 787-9 |
| Bestellungen | Unter anderem weitere A321neo und A321XLR sowie Boeing 737 MAX 10 (Auslieferung ab 2029 erwartet) |
| Kennzeichen | US-amerikanische Registrierung mit N |
Woran du die Airline erkennst
Ist das wirklich American Airlines?
- Silbergrauer Rumpf mit dunklem Schriftzug „American“ – eine Anspielung auf die frühere Blankmetall-Optik
- Leitwerk mit abstrahierter US-Flagge: blaues Feld oben, rote und weiße Streifen darunter
- Neues Logo neben dem Schriftzug, das Elemente des Logos von 1967 aufgreift
- Gemischte Flotte aus Airbus und Boeing; nach Deutschland kommen Langstreckenjets, meist Boeing 787 oder 777
- Flugnummer beginnt mit AA, auf Trackern steht AAL, im Funk heißt der Flug „AMERICAN“
- Kennzeichen beginnt mit N; Regionaljets in gleicher Optik tragen zusätzlich den Schriftzug „American Eagle“
American Airlines gehört zu den Airlines, die du in Deutschland seltener siehst, als ihre Größe vermuten lässt: Ein paar Langstreckenjets am Tag in Frankfurt und München, mehr ist es meist nicht. Dabei ist American eine der größten Fluggesellschaften der Welt, mit rund tausend Mainline-Flugzeugen, zehn Drehkreuzen in den USA und einer Flotte, in der fast jede bekannte Airbus- und Boeing-Familie vorkommt. Diese Seite zeigt dir, wie du American sicher erkennst, welche Typen nach Europa kommen und warum sich der Blick aufs Leitwerk lohnt.
Jede 787 und 777 im Hangar
Mit Planetrack hältst du Sichtungen mit Kennzeichen, Typ, Airline und Spot fest – und siehst, welche American-Maschinen dir noch fehlen. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.
American Airlines im Überblick
American Airlines ist eine US-amerikanische Netzwerk-Airline mit Sitz in Fort Worth, Texas. Ihre Wurzeln reichen bis 1930 zurück: Damals entstand American Airways als Zusammenschluss vieler kleiner Fluggesellschaften, die vor allem Post beförderten. 1934 folgte der Name American Airlines. In den folgenden Jahrzehnten wuchs die Airline zu einem der großen Namen der US-Luftfahrt – American war zum Beispiel Erstkunde der McDonnell Douglas DC-10.
Die heutige Größe verdankt American vor allem der Fusion mit US Airways. Ende 2011 hatte die Muttergesellschaft AMR Gläubigerschutz nach Chapter 11 beantragt, der Flugbetrieb lief weiter. Im Februar 2013 wurde der Zusammenschluss mit US Airways angekündigt und im Dezember 2013 vollzogen; daraus entstand die American Airlines Group. Seit April 2015 fliegen beide Airlines mit einer gemeinsamen Betriebsgenehmigung.
Anders als Ryanair setzt American auf ein klassisches Drehkreuz-System, und zwar gleich mit zehn Knoten: Dallas/Fort Worth als größtes Drehkreuz, dazu Charlotte, Chicago-O’Hare, Miami, Philadelphia, Phoenix, Washington-National, die beiden New Yorker Flughäfen JFK und LaGuardia sowie Los Angeles. Für den Verkehr über den Atlantik ist Philadelphia der wichtigste Knoten.
Codes und Rufzeichen
- IATA-Code AA: steht in der Flugnummer, also auf der Anzeigetafel, im Ticket und in Flugplänen.
- ICAO-Code AAL: steht im Flugplan der Flugsicherung und auf Flugtrackern bei Flügen der Mainline-Flotte.
- Rufzeichen AMERICAN: so meldet sich die Besatzung im Funk, etwa „American 70“.
Achtung bei Codeshares: Viele Flüge von British Airways, Iberia oder Finnair tragen zusätzlich eine AA-Flugnummer – und umgekehrt. Die Flugnummer allein sagt also nicht, wessen Flugzeug du gerade siehst. Wie Callsign und Flugnummer zusammenhängen, erklärt der Artikel Callsign und Flugnummer; die Logik hinter den Kürzeln findest du unter IATA- und ICAO-Codes erklärt.
Tracker richtig lesen
Steht im Tracker AAL, fliegt die Mainline-Flotte von American. Taucht bei einem AA-Flug ein anderer ICAO-Code auf, ist meist eine Regional-Airline unter der Marke American Eagle unterwegs – oder ein Partner im Codeshare. Wie du ADS-B-Daten sinnvoll liest, zeigt der Guide zur Flugverfolgung für Spotter.
Allianz und Partner: oneworld und das Atlantic Joint Business
American ist Gründungsmitglied von oneworld. Das Bündnis ging 1999 an den Start, zu seinen Mitgliedern gehören heute unter anderem British Airways, Iberia, Finnair und Qatar Airways. Wie sich oneworld von Star Alliance und SkyTeam unterscheidet, erklärt der Artikel Star Alliance, oneworld und SkyTeam.
Noch enger ist die Zusammenarbeit auf dem Nordatlantik. Im Atlantic Joint Business stimmen American, British Airways, Iberia, Finnair und Aer Lingus Flugpläne und Preise auf den Strecken zwischen Nordamerika und Europa ab. Drei dieser Partner gehören zur International Airlines Group. Weitere Gemeinschaftsunternehmen hat American mit Japan Airlines im Pazifikverkehr und mit Qantas für Australien und Neuseeland.
Für dich als Spotter ist das relevant, weil American in Europa vor allem dort präsent ist, wo die Partner stark sind: London-Heathrow gehört deshalb zu den besten Orten in Europa, um viele American-Maschinen an einem Tag zu sehen.
Leitwerk prüfen
Abstrahierte US-Flagge in Blau, Rot und Weiß – damit ist die Marke American klar.
Typ bestimmen
In Europa siehst du praktisch nur Langstreckenjets: Boeing 777 oder 787. Die Triebwerke und die Fensterform helfen beim Unterscheiden.
Kennzeichen lesen
Das N am Anfang zeigt die US-Registrierung. Notier das komplette Kennzeichen, dann lässt sich die Maschine später eindeutig zuordnen.
Tracker abgleichen
AAL im Tracker bestätigt, dass die Mainline-Flotte fliegt und kein Codeshare-Partner.
Die Flotte: Airbus und Boeing in großer Zahl
Die Mainline-Flotte von American umfasst laut Flottenübersichten (Stand Juni 2026) rund 1.030 Flugzeuge. Dazu kommen mehrere Hundert Regionaljets unter der Marke American Eagle. Die Zahlen ändern sich laufend durch Auslieferungen und Umbauten – nimm sie als Momentaufnahme.
| Typ | Im Einsatz (ca.) | Einsatz | Spotter-Hinweis |
|---|---|---|---|
| Airbus A319 | 126 | Kurz- und Mittelstrecke in Nordamerika | American gilt als größter A319-Betreiber |
| Airbus A320 | 48 | Kurz- und Mittelstrecke | Kleinste Teilflotte der A320-Familie |
| Airbus A321 | 203 | Inland, Karibik, Transkontinental | Größter A321-Betreiber; Teilflotte mit Premium-Kabine |
| Airbus A321neo | 74 | Inland und Karibik | Weitere 132 Exemplare bestellt |
| Airbus A321XLR | 5 | Langstrecke mit Schmalrumpf | Weitere 35 bestellt |
| Boeing 737-800 | 303 | Arbeitspferd im Inland | Zahlenmäßig größter Typ |
| Boeing 737 MAX 8 | 103 | Inland, Mittelamerika | Erkennbar an den gezackten Triebwerksverkleidungen |
| Boeing 777-200ER | 47 | Langstrecke | Klassischer Transatlantik-Typ |
| Boeing 777-300ER | ca. 20 | Langstrecke mit großer Premium-Kabine | Größtes Flugzeug der Flotte |
| Boeing 787-8 | 37 | Langstrecke | American gilt als größter 787-8-Betreiber |
| Boeing 787-9 | 22 | Langstrecke | Längere Dreamliner-Version |
| Boeing 737 MAX 10 | 115 bestellt | – | Auslieferung ab 2029 erwartet |
Auf der Kurz- und Mittelstrecke verteilt sich die Flotte also fast gleichmäßig auf zwei Familien: Airbus A319, A320, A321 und A321neo auf der einen Seite, Boeing 737-800 und 737 MAX 8 auf der anderen. Diese Mischung stammt zum Teil aus der Fusion: US Airways brachte vor allem Airbus mit, American selbst setzte lange auf Boeing und McDonnell Douglas.
Auf der Langstrecke ist American dagegen eine reine Boeing-Airline. Die Boeing 777-200ER und die 777-300ER bilden die großen Zweistrahler, die 787-8 und 787-9 die Dreamliner-Flotte.
Nur noch die 777-300ER fehlt?
Setz Typen, Kennzeichen oder Airlines auf deine Wunschliste und lass dich benachrichtigen, wenn sie in deiner Nähe anfliegen oder landen. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein.
Abschied von 757, 767, A330 und MD-80
Ein Teil der Flotte, die ältere Spotter noch kennen, ist inzwischen verschwunden. Die große MD-80-Flotte – über Jahrzehnte das Rückgrat im US-Inlandsverkehr – musterte American 2019 aus. Ein Jahr später, als der Luftverkehr in der Pandemie einbrach, gingen gleich mehrere Typen vorzeitig: die Boeing 757-200, die 767-300ER und die von US Airways übernommenen A330-200. Gerade die 757 und 767 waren lange typische American-Gäste auf Transatlantikstrecken, auch in Deutschland.
Viele ausgemusterte Maschinen landeten auf Abstellflächen in den Wüstengebieten der USA. Wenn dich das Thema interessiert, lohnt sich der Artikel über Flugzeugfriedhöfe und Boneyards.
777 oder 787? So unterscheidest du die Langstreckenjets
Nach Europa schickt American fast ausschließlich Boeing 777 und 787. Aus der Ferne sehen beide in der silbernen Lackierung ähnlich aus, ein paar Details verraten aber den Typ.
Das spricht für eine 787
- Triebwerksverkleidungen mit gezackter Hinterkante
- Stark nach oben gebogene, schlanke Flügel ohne Winglets
- Charakteristisch geschwungene Cockpitfenster mit vier großen Scheiben
- Auf Trackern als B788 oder B789 geführt
Das spricht für eine 777
- Sehr große, runde Triebwerke ohne Zacken
- Hauptfahrwerk mit je sechs Rädern pro Seite
- Stumpfes, klingenförmiges Heckende am Rumpf
- Auf Trackern als B772 oder B77W geführt
Die 777-200ER und die 777-300ER unterscheidest du am besten an der Länge: Die -300ER ist deutlich gestreckter und wirkt im Anflug fast schon schlank. Bei den Dreamlinern hilft das Verhältnis von Rumpf zu Flügel – die 787-9 ist länger als die 787-8, die Flügel bleiben gleich.
Woran du American Airlines erkennst
Bis 2013 war American die einzige große US-Airline, die die meisten Rumpfflächen unlackiert ließ: poliertes Aluminium, dazu rot-weiß-blaue Zierstreifen und das „AA“-Logo mit Adler am Leitwerk. Als Gründe galten unter anderem Gewicht und Treibstoffersparnis. Warum andere Airlines dagegen auf Weiß setzen, erklärt der Artikel Warum Flugzeuge weiß lackiert sind.
Im Januar 2013 stellte American die heutige Bemalung vor: ein silbergrau lackierter Rumpf, der an die alte Blankmetall-Optik erinnert, und ein Leitwerk mit abstrahierter US-Flagge – oben ein blaues Feld, darunter rote und weiße Streifen. Nach der Fusion durften die Beschäftigten beider Airlines abstimmen, ob das neue Leitwerk bleiben oder einer abgewandelten alten Version weichen sollte. Die neue Optik setzte sich durch.
Achtung Verwechslung
Regionaljets in American-Bemalung tragen den Schriftzug „American Eagle“ und werden von anderen Airlines geflogen, etwa Envoy Air, PSA Airlines, Piedmont Airlines, Republic Airways oder SkyWest. Typisch sind Regionaljets wie die Embraer E175 oder die Bombardier CRJ900. In Europa begegnen sie dir nicht – auf einem USA-Trip aber ständig.
Heritage-Liveries: Airline-Geschichte am Leitwerk
Das spannendste Kapitel für Spotter sind die Heritage-Bemalungen. Nach der Fusion mit US Airways erhielten einzelne Flugzeuge die Farben von Airlines, die im Lauf der Jahrzehnte in American oder US Airways aufgegangen sind: TWA, US Airways, America West, Piedmont, PSA, Allegheny, AirCal und Reno Air.
Dazu kommen zwei Boeing 737-800 mit eigener American-Geschichte: N905NN im AstroJet-Look aus der frühen Jetzeit und N921NN im polierten Blankmetall-Design, das American von 1967 bis 2013 flog. Diese Maschinen fliegen im normalen Netz und tauchen deshalb an wechselnden Flughäfen in Nordamerika auf. Wie du solche Sonderbemalungen gezielt findest, zeigt der Guide zu Special Liveries.
Heritage-Jet in der Nähe?
Beobachte einzelne Kennzeichen wie N905NN oder Special Liveries und werde bei Anflug oder Landung benachrichtigt – dann postest du deine Sichtung direkt mit Typ, Kennzeichen und Spot. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.
American Airlines in Deutschland, Österreich und der Schweiz spotten
Im deutschsprachigen Raum ist American überschaubar vertreten. Laut den Airline-Übersichten der Flughäfen (Stand Herbst 2026) fliegt American ab Frankfurt nach Charlotte und Dallas/Fort Worth und ab München nach Charlotte. In Zürich landet American aus Philadelphia, saisonal auch aus Dallas/Fort Worth. Für Wien ist eine saisonale Verbindung nach Philadelphia mit Start im Mai 2027 angekündigt; Details zeigt der aktuelle Flugplan.
Früher war das Angebot breiter: Düsseldorf flog American bis 2016 an, Berlin-Tegel zuletzt im Sommer 2019. Hamburg und Stuttgart gehörten ebenfalls zeitweise zum Netz. Deshalb gilt wie immer: Prüf vor jeder Tour den aktuellen Flugplan, denn Strecken und Typen wechseln mit der Saison.
Für Transatlantikflüge typisch ist dieser Rhythmus: Aus den USA kommen die Maschinen oft am Morgen an, nach einigen Stunden Bodenzeit starten sie zur Mittagszeit oder am frühen Nachmittag zurück. In Frankfurt bietet sich dafür die Aussichtsplattform Zeppelinheim an, in München der Besucherhügel und in Zürich die Zuschauerterrasse B oder der Butzenbüel.
Gute Chancen auf American, wenn …
- du morgens in Frankfurt, München oder Zürich am Spot bist
- du in London-Heathrow spottest, wo American mehrmals täglich landet
- Sommerflugplan ist und Saisonstrecken dazukommen
Prüf es vorher, wenn …
- du nach alten Spotterberichten planst
- du einen bestimmten Typ wie die 777-300ER suchst – der Einsatz wechselt
Eher kein American-Tag, wenn …
- dein Flughafen keine Nordamerika-Verbindungen von oneworld-Airlines hat
Wer mehr American auf einmal sehen will, fährt am besten nach London: Am Myrtle Avenue Spot in Heathrow landen 777 und 787 von American regelmäßig neben den Partnern von British Airways. Und auf einem USA-Trip ist Los Angeles ein Drehkreuz von American – am In-N-Out Burger und am Imperial Hill erlebst du dann auch die Kurzstreckenflotte.
Sicherheit und Regeln
Fotografiere nur von öffentlich zugänglichen Bereichen aus. Zäune, Absperrungen und Sicherheitsbereiche sind tabu, und Drohnen haben in der Nähe von Flughäfen nichts verloren. Was rechtlich gilt, erklärt der Artikel Ist Planespotting erlaubt?.
American im Vergleich zu United und Delta
In den USA teilen sich drei große Netzwerk-Airlines den Markt: American, United Airlines und Delta Air Lines. Für Spotter in Europa ist die Allianz-Zugehörigkeit ein guter Wegweiser: American gehört zu oneworld, United zur Star Alliance und Delta zu SkyTeam. Deshalb fliegt United besonders häufig an Drehkreuze von Lufthansa, während American dort präsent ist, wo die oneworld-Partner stark sind. Optisch helfen die Leitwerke: Flaggenstreifen bei American, ein blauer Globus bei United, ein rotes Dreieck bei Delta.
Häufige Verwechslungen
- AA-Flugnummer mit American-Flugzeug gleichsetzen – im Codeshare kann auch British Airways, Iberia oder Finnair fliegen. Der ICAO-Code AAL im Tracker zeigt die Mainline-Flotte.
- American Eagle für American halten – die Regionaljets tragen dieselbe Optik, werden aber von eigenständigen Regional-Airlines geflogen.
- Silbergrau für Blankmetall halten – die heutige Flotte ist lackiert; die Blankmetall-Optik zeigt nur noch die Retro-737 N921NN.
- Heritage-Jet für eine fremde Airline halten – ein TWA- oder Piedmont-Leitwerk an einem American-Flugzeug ist eine Sonderbemalung, keine andere Gesellschaft.
- 777-200ER und 777-300ER verwechseln – die -300ER ist deutlich länger und das größte Flugzeug der Flotte.
- Mit 757 oder 767 rechnen – beide Typen fliegen seit 2020 nicht mehr für American.
Fazit
American Airlines ist in Deutschland ein seltener, aber verlässlicher Gast: wenige Flüge am Tag, dafür fast immer Langstreckenjets in einer Bemalung, die sich von den weißen Rümpfen ringsum klar abhebt. Wer das Kennzeichen notiert, den Typ an Triebwerken und Fahrwerk bestimmt und ab und zu nach Heathrow oder in die USA schaut, entdeckt hinter der Marke eine riesige Flotte mit spannender Geschichte – von der DC-10 bis zu den Heritage-Leitwerken der Fusion.
Kurzfazit
American Airlines (IATA AA, ICAO AAL) ist eine US-Netzwerk-Airline aus Fort Worth und Gründungsmitglied von oneworld. Nach Deutschland kommen vor allem Boeing 777 und 787 – zu erkennen am silbergrauen Rumpf und dem Leitwerk mit der stilisierten US-Flagge.
Zusammenfassung
- American Airlines erkennst du am silbergrauen Rumpf und am Leitwerk mit der abstrahierten US-Flagge.
- In Deutschland landet American vor allem in Frankfurt und München, mit Langstreckenjets aus den Drehkreuzen Charlotte und Dallas/Fort Worth.
- Spannend für Spotter sind die Heritage-Bemalungen früherer Airlines wie TWA, US Airways oder Piedmont und die beiden 737-800 im AstroJet- und Blankmetall-Look.
- Unter der Marke American Eagle fliegen mehrere Regional-Airlines – der ICAO-Code im Tracker zeigt, wer wirklich am Steuer sitzt.
Häufige Fragen
Welchen IATA- und ICAO-Code hat American Airlines?
Der IATA-Code von American Airlines ist AA, der ICAO-Code AAL. Im Funk meldet sich die Besatzung mit dem Rufzeichen „AMERICAN“. Flüge unter der Marke American Eagle tragen zwar AA-Flugnummern, werden aber von Regional-Airlines mit eigenen ICAO-Codes durchgeführt.
Zu welcher Allianz gehört American Airlines?
American Airlines ist Gründungsmitglied von oneworld. Das Bündnis nahm 1999 den Betrieb auf; zu den Partnern gehören unter anderem British Airways, Iberia, Finnair und Qatar Airways. Auf dem Nordatlantik gibt es zusätzlich das Atlantic Joint Business mit British Airways, Iberia, Finnair und Aer Lingus.
Welche Flugzeuge fliegt American Airlines?
Laut Flottenübersichten (Stand Juni 2026) umfasst die Mainline-Flotte rund 1.030 Flugzeuge. Auf Kurz- und Mittelstrecke fliegen Airbus A319, A320, A321 und A321neo sowie Boeing 737-800 und 737 MAX 8, dazu einige A321XLR. Auf der Langstrecke setzt American Boeing 777-200ER, 777-300ER, 787-8 und 787-9 ein. Bestellt sind unter anderem weitere A321neo, A321XLR und die Boeing 737 MAX 10.
Wo fliegt American Airlines in Deutschland?
Laut Flughafen-Übersichten (Stand Herbst 2026) fliegt American ab Frankfurt nach Charlotte und Dallas/Fort Worth und ab München nach Charlotte. In der Schweiz kommt Zürich mit Philadelphia und saisonal Dallas/Fort Worth dazu. Strecken und Frequenzen wechseln mit dem Flugplan – prüf vor dem Spotten die aktuellen Abflüge.
Warum waren American-Flugzeuge früher silbern ohne Lack?
Über Jahrzehnte ließ American die meisten Rumpfflächen unlackiert und polierte das Aluminium. Als Grund galt unter anderem Gewichtsersparnis, weil Lack schwer ist. Anfang 2013 stellte American dann die heutige Bemalung vor: ein silbergrau lackierter Rumpf, der an die alte Optik erinnert, und ein Leitwerk mit stilisierter US-Flagge.
Was sind die Heritage-Bemalungen von American Airlines?
Nach der Fusion mit US Airways erhielten einzelne Flugzeuge Retro-Bemalungen von Airlines, die heute zu American gehören, darunter TWA, US Airways, America West, Piedmont, PSA, Allegheny, AirCal und Reno Air. Dazu kommen zwei Boeing 737-800 mit eigener AA-Geschichte: N905NN im AstroJet-Look und N921NN im polierten Blankmetall-Design von 1967 bis 2013.
Was ist American Eagle?
American Eagle ist die Regionalmarke von American Airlines. Darunter fliegen Envoy Air, PSA Airlines und Piedmont Airlines, die zum Konzern gehören, sowie die unabhängigen Republic Airways und SkyWest. Die Regionaljets tragen die American-Optik, sind aber auf Strecken in Nordamerika unterwegs – in Europa siehst du sie nicht.
Fliegt American Airlines noch die Boeing 757 oder 767?
Nein. American musterte die Boeing 757-200 und die 767-300ER 2020 vorzeitig aus, als der Luftverkehr in der Pandemie eingebrochen war. Auch die ehemaligen US-Airways-A330 verschwanden damals. Die große MD-80-Flotte war schon 2019 Geschichte.
American Airlines im Blick behalten
Beobachte die Airline oder einzelne Kennzeichen und werde bei Anflug oder Landung benachrichtigt – und poste deine Sichtung mit Typ, Kennzeichen und Spot. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.
Flugzeugtypen in der Flotte
Boeing 777-200ER
Die 777-200ER ist die Langstrecken-777 der ersten Generation: kürzer als die 300ER, ohne schräge Flügelspitzen und mit drei möglichen Triebwerken. So erkennst du sie sicher – auch in Wien.
FlugzeugtypBoeing 777-300ER
Der meistverkaufte 777-Ableger: Die 777-300ER ist länger als eine A380, fliegt nur mit GE90-Triebwerken und prägt seit 2004 die Langstrecke. So erkennst du die 77W sicher.
FlugzeugtypBoeing 787-8 Dreamliner
Glatte Nase mit nur vier Cockpitfenstern, gezackte Triebwerkshinterkanten und Flügel, die sich im Flug weit nach oben biegen: Die 787-8 ist der kürzeste Dreamliner. So erkennst du sie sicher.
FlugzeugtypBoeing 787-9 Dreamliner
Gezackte Triebwerksenden, schräg auslaufende Flügel und eine glatte, runde Nase: Die 787-9 ist die meistgeflogene Dreamliner-Version. So erkennst du sie und trennst sie von 787-8 und 787-10.
FlugzeugtypBoeing 737-800
Das Arbeitspferd der Kurz- und Mittelstrecke: Die 737-800 ist die meistgebaute Version der 737 Next Generation und an vielen Flughäfen Europas ein Dauergast.
FlugzeugtypBoeing 737 MAX 8
Große LEAP-Triebwerke mit gezackten Gondelkanten, gegabelte Flügelspitzen und ein neu geformtes Heck: Die 737 MAX 8 ist die vierte Generation von Boeings Bestseller. So trennst du sie sicher von der 737-800.
FlugzeugtypAirbus A321 (ceo)
Der lange Airbus aus Hamburg: Die A321ceo ist der gestreckte Ableger der A320 und seit 1994 bei Lufthansa im Einsatz. Vier Türpaare und schlanke Proportionen verraten sie – so erkennst du sie sicher.
FlugzeugtypAirbus A321neo
Der lange Bruder der A320neo: Die A321neo ist der größte Jet der Familie und fliegt als LR und XLR sogar über den Atlantik. So erkennst du sie und ihre Varianten.
FlugzeugtypAirbus A319
Kurz, kompakt und seit 1996 im Liniendienst: Die A319 ist das gestutzte Mitglied der A320-Familie. So trennst du sie sicher von A318, A320 und A319neo.
FlugzeugtypAirbus A320 (ceo)
Der Jet, mit dem Airbus den Kurzstreckenmarkt umgekrempelt hat: Die A320 der ersten Generation ist seit 1988 im Dienst und noch immer an fast jedem Flughafen zu sehen. So erkennst du sie und ihre Varianten.
FlugzeugtypEmbraer E175
Der kleine E-Jet mit der großen US-Karriere: Die E175 fliegt mit rund 76 bis 88 Sitzen in 2+2-Kabine, ist Embraers Bestseller und in Europa vor allem bei KLM Cityhopper und LOT zu sehen.
FlugzeugtypBombardier CRJ900
Schlanker Rumpf, Triebwerke am Heck, T-Leitwerk obendrauf: Der CRJ900 war jahrelang das Arbeitspferd im Lufthansa-Zubringerverkehr. Seit dem Aus der CityLine ist er in Deutschland selten geworden – so erkennst du ihn trotzdem sicher.
FlugzeugtypBoeing 757-200
Lang, schlank, hochbeinig und mit Triebwerken, die fast zu groß wirken: Die 757-200 ist ein Schmalrumpf mit Langstrecken-Genen. Produziert wird sie seit 2004 nicht mehr, Spotter freuen sich deshalb über jede Begegnung.
FlugzeugtypBoeing 767-300ER
Schlanker Rumpf, zwei große Triebwerke, oft hochgezogene Winglets: Die 767-300ER war jahrzehntelang das Arbeitspferd über den Atlantik. Heute wird sie selten – so erkennst und findest du sie.
FlugzeugtypMcDonnell Douglas DC-10
Zwei Triebwerke unter den Flügeln, das dritte mitten im Seitenleitwerk: Die DC-10 war einer der ersten Großraumjets und flog auch für Lufthansa und Condor. Heute ist sie eine Rarität – so erkennst du sie.
Weitere Airlines
United Airlines
Die US-Netzwerk-Airline mit dem Globus am Leitwerk: Wurzeln bis 1926, Sitz in Chicago, Gründungsmitglied der Star Alliance und in Europa vor allem mit 767, 777 und 787 unterwegs.
NetzwerkDelta Air Lines
Die US-Netzwerk-Airline aus Atlanta: 1925 als Schädlingsbekämpfer gestartet, Gründungsmitglied von SkyTeam und mit rund 1.000 Flugzeugen eine der größten Airlines der Welt – in Deutschland vor allem in Frankfurt und München zu sehen.
NetzwerkBritish Airways
Die britische Netzwerk-Airline aus London: 1974 aus BOAC und BEA entstanden, Drehkreuz Heathrow, Teil der IAG, Gründungsmitglied von oneworld und mit A380, 777 und 787 eine der vielfältigsten Langstreckenflotten Europas.
NetzwerkIberia
Die spanische Netzwerk-Airline aus Madrid: 1927 gegründet, Drehkreuz Barajas mit Terminal 4, Teil der International Airlines Group, Mitglied von oneworld und Erstkunde der Airbus A321XLR.
NetzwerkFinnair
Die finnische Netzwerk-Airline mit dem schlichten Weiß-Blau: 1923 als Aero gegründet, Drehkreuz Helsinki, oneworld-Mitglied und 2015 erste A350-Betreiberin Europas – mit einer Flotte, die du an der Kennzeichen-Reihe fast schon auswendig lernen kannst.
NetzwerkAer Lingus
Irlands Netzwerk-Airline mit Drehkreuz Dublin: gegründet 1936, seit 2015 Teil der IAG, ohne Allianz – und mit A321LR und A321XLR einer der spannendsten Single-Aisle-Betreiber über dem Nordatlantik.
Flughäfen & Hersteller dazu
Flughäfen, Hersteller, Airline-Gruppen und Allianzen – wer dahintersteht und was du als Spotter wissen solltest.
oneworld
Die kleinste der drei großen Allianzen mit den größten Namen: British Airways, American, Qatar Airways, Cathay Pacific, Qantas und Co. – und Flugzeugen im oneworld-Design, die Spotter gezielt jagen.
HerstellerBoeing
Boeing ist der US-amerikanische Gegenpol zu Airbus und baut seit der 707 Verkehrsjets in Serie. Wer 737, 777 und 787 an Fahrwerk, Flügelspitzen und Heck auseinanderhalten kann, bestimmt einen großen Teil des Verkehrs an jedem europäischen Flughafen – auch ohne Lackierungshinweis.
HerstellerAirbus
Europäisches Luft- und Raumfahrtunternehmen und einer der beiden großen Hersteller von Verkehrsflugzeugen – mit Flugzeugfamilien vom A220 bis zum A350.
FlughafenFlughafen Frankfurt
Deutschlands größter Flughafen und Heimatdrehkreuz der Lufthansa: vier Start- und Landebahnen, zwei Passagierterminals und ein Verkehrsmix vom Regionaljet bis zum Großraumfrachter.
Wo du American Airlines vor die Linse bekommst
Spotting-Spots, an denen diese Airline regelmäßig zu sehen ist – mit Standpunkten, Lichtzeiten und Koordinaten.
Aussichtsplattform Zeppelinheim am Flughafen Frankfurt
Der Klassiker unter den Frankfurter Spotterpunkten: Von der Plattform an der Autobahnbrücke bei Zeppelinheim schwebt bei Westwind der Großteil der Landungen auf die Südbahn ein – kostenlos, öffentlich und mit der S-Bahn schnell vom Frankfurter Hauptbahnhof erreichbar.
SpotterhügelBesucherhügel am Flughafen München
Der bekannteste Aussichtspunkt am Lufthansa-Drehkreuz München: Vom Besucherhügel im Besucherpark blickst du erhöht über das Flughafengelände – mit eigener S-Bahn-Haltestelle direkt nebenan.
BesucherterrasseZuschauerterrasse B Flughafen Zürich
Auf dem Dach von Dock B stehst du mitten im Geschehen des größten Schweizer Flughafens: SWISS-Langstrecke, Rollverkehr direkt unter dir und schwere Starts auf der längsten Piste. Der wohl bekannteste legale Spotterplatz der Schweiz – mit Sicherheitskontrolle, Eintritt und klaren Regeln.
SpotterhügelButzenbüel und Spotterhügel am Flughafen Zürich
Den klassischen Spotterhügel beim Heligrill im Westen des Zürcher Flughafens gibt es seit September 2023 nicht mehr, und der Butzenbüel ist ein Parkhügel hinter The Circle – kein Spotterpunkt. Hier erfährst du, was es mit beiden Orten auf sich hat und wo du heute im Westen und rund um den Zaun legal spottest.
Passende Guides aus dem Blog
- Star Alliance, oneworld, SkyTeam: die drei Allianzen im Vergleich
- Callsign vs. Flugnummer: Was ist der Unterschied?
- IATA- und ICAO-Codes erklärt: Flughäfen, Airlines und Flugzeugtypen entschlüsseln
- Special Liveries finden: So erwischst du Sonderbemalungen gezielt
- Länderkennungen von Flugzeugen: Präfixe von D- bis N erklärt
- Warum sind Flugzeuge meist weiß? Die Gründe hinter der Lackierung
- Flugzeugfriedhöfe und Abstellflughäfen: Wo Jets parken, warten und verschwinden



