Bayfront Park am Flughafen San Francisco

Der Standard-Spot an SFO: Vom Uferpark in Millbrae schaust du über das Wasser der Bucht auf die Landungen auf den eng beieinanderliegenden Pisten 28L und 28R – mit Langstrecke aus Asien, Europa und dem Nahen Osten und Licht ab der Mittagszeit.

Auch bekannt als: Bayfront Park Millbrae · Waterfront Park

USAUSAMillbrae, Kalifornien (San Mateo County)✈ Flughafen San Francisco · SFOPistenenden & Anflugschneisen14 Min. Lesezeit

28L/28R

Landepisten direkt gegenüber

230 m

Abstand der beiden Pisten zueinander

ab Mittag

Sonne im Rücken

54,5 Mio.

Passagiere an SFO im Jahr 2025

Das Wichtigste in Kürze

  • Bayfront Park ist der bekannteste Spot für die Landungen auf 28L und 28R – ein öffentlicher Uferpark in Millbrae, direkt südwestlich der Aufsetzzonen.
  • Bei Westwind, dem Normalfall, landen fast alle Flugzeuge an SFO auf 28L und 28R. Deshalb siehst du hier praktisch den gesamten internationalen Verkehr.
  • Das Licht ist ab Mittag am besten, weil die Sonne dann im Südwesten und damit hinter dir steht.
  • Hitzeflimmern ist der große Gegner. Spotter-Guides empfehlen, dich auf Großraumjets zu konzentrieren und im Sommer früh am Nachmittag zu fotografieren.
  • Seit Ende März 2026 erlaubt die FAA keine Seite-an-Seite-Sichtanflüge mehr, die Anflüge laufen gestaffelt – das klassische Paar-Foto auf gleicher Höhe ist damit selten geworden.
Inhaltsverzeichnis
  1. 1.Der Spot in Zahlen
  2. 2.Steckbrief
  3. 3.Die besten Standpunkte
  4. 4.Was du hier zu sehen bekommst
  5. 5.Lohnt sich die Anreise?
  6. 6.Ein Park an der Bucht, ein Flughafen im Wasser
  7. 7.SFO im Überblick: zwei Pistenpaare über Kreuz
  8. 8.Betriebsrichtung: Warum fast alles auf 28 landet
  9. 9.Parallelanflüge auf 28L und 28R
  10. 10.Licht und Fotografie
  11. 11.Was du an SFO zu sehen bekommst
  12. 12.Anreise: BART, Shuttle oder Auto
  13. 13.So läuft ein guter Tag am Bayfront Park
  14. 14.Ausweichspots und Ergänzungen an SFO
  15. 15.Regeln am Ufer
  16. 16.Fazit
  17. 17.Häufige Fragen

Empfohlener Standpunkt37.60460, -122.37610 · Millbrae, Kalifornien (San Mateo County)

Auf der Karte öffnen

Der Spot in Zahlen

Einschätzung der Redaktion auf einer Skala von 1 bis 5 – gemessen an dem, was du an einem normalen Tag in der häufigsten Betriebsrichtung realistisch erwarten kannst.

Flugbewegungen5/5 · sehr hoch
Typenvielfalt5/5 · sehr hoch
Fotoqualität3/5 · mittel
Erreichbarkeit4/5 · hoch
Für Einsteiger4/5 · hoch

Steckbrief

FlughafenSan Francisco International Airport (IATA: SFO, ICAO: KSFO), rund 19 km südlich von San Francisco im San Mateo County
Spot-TypÖffentlicher Uferpark an der Bucht, südwestlich der Aufsetzzonen der Pisten 28L/28R
NavigationsadresseLaut Spotterguide.net 1820 Old Bayshore Highway – zwischen Millbrae Avenue und dem Hotel San Francisco Airport Marriott
BlickrichtungÜber das Wasser nach Nordosten auf Endanflug und Aufsetzzone von 28L und 28R
Pisten am Flughafen10L/28R (3.618 m), 10R/28L (3.469 m), 01R/19L (2.637 m) und 01L/19R (2.332 m)
Abstand zur PisteLaut Spotter-Guides rund eine Meile (etwa 1,5 km) über die Bucht
ZugangÖffentlicher Park, kostenlos; nur wenige freie Parkplätze
AusstattungEinige Bänke und etwas Schatten; Toiletten nur in den benachbarten Hotels
Typische Aufenthaltsdauer2–4 Stunden am Nachmittag

Die besten Standpunkte

Alle genannten Punkte liegen auf öffentlich zugänglichem Gelände außerhalb des Sicherheitsbereichs. Zäune, Absperrungen und Betriebsflächen sind tabu – auch wenn der Winkel von dort besser wäre.

Betriebsrichtung und Licht

Flugzeuge starten und landen gegen den Wind. Die Windrichtung entscheidet deshalb, welche Pisten in welche Richtung genutzt werden – und damit, ob an deinem Standpunkt Landungen, Starts oder gar nichts zu sehen sind. Prüfe vor der Anreise die Windvorhersage und die aktuelle Betriebsrichtung (etwa über Live-Flugdaten) und gleiche sie mit dem Sonnenstand ab: Die Sonne sollte möglichst hinter dir stehen.

Uferweg im Bayfront Park

Der eigentliche Spot. Vom befestigten Uferweg blickst du über die Bucht auf die Aufsetzzone der 28L, dahinter liegt die 28R. Die Landungen kommen von rechts aus Richtung Osten über das Wasser herein und setzen schräg vor dir auf. Spotterguide.net empfiehlt den Platz vor allem für Landungen auf der 28L und für den Rollverkehr auf dem Taxiway F. Für Großraumjets reicht etwa 400 mm Brennweite, einzelne Kurz- und Mittelstreckenjets wirken auf diese Distanz klein.

✈ Piste 28L/28R (Landungen)☀ Ab Mittag bis Sonnenuntergang Sonne im Rücken⇢ Öffentlicher Park, kostenlos

Uferabschnitt in Richtung Marriott

Weiter südöstlich am Ufer, an den Hotels vorbei, verschiebt sich der Blickwinkel stärker auf den Endanflug über dem Wasser. Ein lokaler Spotter riet The Points Guy, etwa eine Meile den Uferweg entlang und am Marriott vorbei zu gehen. Hier bekommst du Anflüge mit der Bucht als Vordergrund statt Aufsetzer.

✈ Piste Endanflug 28L/28R☀ Nachmittags von hinten⇢ Öffentlicher Uferweg

Coyote Point in San Mateo

Weiter südlich ragt Coyote Point in die Bucht. Laut Flightline Aviation Media bist du dort näher am Endanflug auf 28L und 28R, brauchst weniger Brennweite und hast weniger Hitzeflimmern. Der Park liegt rund drei Meilen südlich von Millbrae an der US-101 (Ausfahrt Poplar Avenue).

✈ Piste Endanflug 28L/28R⇢ Erholungsgebiet mit Eintritt bzw. Parkgebühr; aktuelle Bedingungen vorab prüfen

SkyTerrace in Terminal 2

Die Aussichtsterrasse im Terminal 2 liegt vor der Sicherheitskontrolle und zeigt Vorfeld, Rollwege und die Pisten 28L/28R. Fotografiert wird durch Glas, das nicht parallel zu den Pisten steht – zum Schauen gut, zum Fotografieren eher schwierig.

✈ Piste 28L/28R, Vorfeld⇢ Kostenlos, nur zu bestimmten Zeiten geöffnet; Öffnungstage vorab bei SFO prüfen

Was du hier zu sehen bekommst

Deine Ausbeute an Bayfront Park am Flughafen San Francisco

Hak ab, was du bereits erwischt hast – die Liste bleibt auf deinem Gerät gespeichert.

  • Asien- und Pazifikverkehr mit Singapore Airlines, EVA Air, China Airlines, Cathay Pacific, ANA, Japan Airlines, Korean Air, Asiana, Qantas und Air New Zealand
  • Europa-Langstrecke mit Lufthansa aus Frankfurt und München, Swiss aus Zürich, Condor saisonal aus Frankfurt, dazu KLM, Air France, British Airways und Virgin Atlantic
  • Nahost mit Emirates, Qatar Airways und Turkish Airlines
  • United-Drehkreuz mit Boeing 777, 787 und dichtem Inlandsverkehr, dazu Alaska Airlines
  • Paarweise Anflüge auf die nur 230 Meter auseinanderliegenden Pisten 28L und 28R
  • Frachter unter anderem von FedEx, Kalitta Air und Amazon Air

Lohnt sich die Anreise?

Dafür spricht

  • Freier Blick auf die Landungen auf 28L und 28R, die bei Westwind fast den ganzen Tag laufen
  • Ab Mittag Sonne im Rücken
  • Kostenlos, öffentlich und ohne Leiter
  • Nahezu alle internationalen Airlines an SFO landen auf diesen Pisten
  • Mit BART, Caltrain oder Hotel-Shuttle ohne Auto erreichbar
  • Hotels direkt nebenan – praktisch für Toilette, Kaffee und Übernachtung

Dagegen spricht

  • Starkes Hitzeflimmern über dem Wasser, vor allem im Sommer
  • Großer Abstand – Kurz- und Mittelstreckenjets wirken klein
  • Nur etwa 10 bis 15 freie Parkplätze laut Spotterguide.net
  • Abflüge von 01L/01R sind durch einen Zaun verdeckt
  • Kaum Infrastruktur im Park selbst
  • Am Vormittag ungünstiges Licht

Aktualisiert: Oktober 2026 – Wer in San Francisco Flugzeuge sehen will, landet fast zwangsläufig im Bayfront Park in Millbrae. Der schmale Uferpark liegt südwestlich des Flughafens San Francisco, direkt gegenüber den Aufsetzzonen der Pisten 28L und 28R. Weil SFO bei den vorherrschenden Westwinden fast alle Landungen über diese beiden Bahnen abwickelt, ziehen hier im Minutentakt Maschinen aus Asien, Europa, dem Nahen Osten und dem ganzen US-Netz über die Bucht herein.

Diese Seite erklärt dir, was du vom Ufer aus siehst, wann das Licht passt, wie du mit dem Hitzeflimmern umgehst und wie du ohne Parkplatzstress hinkommst. Einen Überblick über alle Spots der Stadt gibt der Ratgeber Planespotting in San Francisco.

Deine SFO-Sichtungen an einem Ort

Halte Kennzeichen, Typ, Airline und Spot fest und sieh, was andere Spotter gerade am Bayfront Park erwischt haben. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.

Ein Park an der Bucht, ein Flughafen im Wasser

SFO liegt nicht neben der Stadt, sondern zu großen Teilen auf aufgeschüttetem Land in der Bucht von San Francisco, rund 19 Kilometer südlich der Stadt im San Mateo County. Für Spotter hat das eine klare Folge: Die meisten Ränder des Flughafens grenzen an Wasser, öffentliche Standpunkte am Zaun gibt es kaum. Praktisch nutzbar ist vor allem die Westseite entlang der Ufer von Millbrae und Burlingame.

Genau hier liegt der Bayfront Park. Er zieht sich als schmaler Grünstreifen mit Uferweg zwischen dem Old Bayshore Highway und dem Wasser entlang, nur wenige Schritte von großen Flughafenhotels entfernt. Spaziergänger, Jogger und Radfahrer nutzen den Weg genauso wie Spotter.

Ausgestattet ist der Park schlicht: einige Bänke, etwas Schatten, sonst nichts. Laut Spotterguide.net findest du Toiletten nur in den Hotels dahinter. Dafür ist der Blick frei – über das Wasser hinweg auf die beiden Landepisten, die Rollwege und einen Teil des Terminalbereichs.

4Pisten in zwei sich kreuzenden Paaren
~230 mAbstand zwischen 28L und 28R
54,5 Mio.Passagiere im Jahr 2025
0 $Eintritt im Park

SFO im Überblick: zwei Pistenpaare über Kreuz

Der Flughafen wurde 1927 als Mills Field eröffnet und gehört der Stadt und dem County San Francisco. Er ist das größte Luftfahrt-Drehkreuz der Bay Area und nach Los Angeles der zweitgrößte Flughafen Kaliforniens. Im Jahr 2025 zählte SFO rund 54,5 Millionen Passagiere und gut 416.000 Flugbewegungen. United Airlines nutzt SFO als wichtigstes Tor über den Pazifik, auch Alaska Airlines betreibt hier ein Drehkreuz.

Die vier Pisten bilden zwei Paare, die sich kreuzen:

Pistenpaar Piste Länge Typische Nutzung Vom Bayfront Park
Ost-West 10L/28R 3.618 m Landungen auf 28R, internationale Starts gut sichtbar, hinten
Ost-West 10R/28L 3.469 m Landungen auf 28L, schwere Starts direkt gegenüber
Nord-Süd 01R/19L 2.637 m Inlandsstarts auf 01R durch Zaun verdeckt
Nord-Süd 01L/19R 2.332 m Inlandsstarts auf 01L durch Zaun verdeckt

Die Besonderheit sind die Pisten 28L und 28R: Ihre Mittellinien liegen nur rund 230 Meter (750 Fuß) auseinander. Das ist für zwei parallele Landebahnen extrem eng und prägt den Betrieb in San Francisco seit Jahrzehnten – dazu weiter unten mehr. Mehr Hintergrund zum Flughafen findest du auf der Seite zum Flughafen San Francisco.

Betriebsrichtung: Warum fast alles auf 28 landet

SFO arbeitet überwiegend im sogenannten West Plan. Der Wind kommt in der Bucht meist aus West bis Nordwest, deshalb landen die Flugzeuge auf 28L und 28R von Osten her über das Wasser. Die Inlandsstarts gehen in diesem Plan über die Pisten 01L und 01R Richtung Norden, die schweren Langstreckenstarts nach Asien und Europa nutzen meist die längeren 28er-Bahnen. Laut Wikipedia gilt diese Konfiguration in rund 81 Prozent der Zeit, bei starkem Wind laufen in weiteren rund 15 Prozent sogar alle Starts und Landungen über 28L und 28R.

Für dich bedeutet das: Der Bayfront Park liefert an den allermeisten Tagen. Nur bei Südostwind, typischerweise bei Regenstürmen im Winter, dreht SFO in den Southeast Plan – laut Wikipedia in rund 4 Prozent der Zeit. Dann landen die Flugzeuge auf 19L und 19R, gestartet wird auf 10L und 10R – und am Ufer in Millbrae wird es ruhig.

Konfiguration Was du am Bayfront Park siehst Wann Empfehlung
West Plan (Normalfall) Landungen auf 28L/28R, Rollverkehr, teils schwere Starts Großteil des Jahres Park ist erste Wahl
West Plan bei starkem Wind Landungen und Starts auf 28L/28R bei kräftigem Westwind sehr lohnend, viel Betrieb
Southeast Plan kaum etwas vor der Linse bei Südostwind und Regen anderen Tag wählen

Bauarbeiten können das Bild zusätzlich verändern. Laut Wikipedia läuft 2026 zudem eine rund sechsmonatige Sanierung der Piste 01R/19L. Wie solche Phasen den Spotting-Alltag beeinflussen, erklärt der Beitrag Pistensperrungen und Bauarbeiten. Grundsätzliches zur Windrichtung liest du im Ratgeber Betriebsrichtung am Flughafen verstehen.

Vor der Anfahrt kurz prüfen

Ein Blick in einen Flugtracker zeigt dir sofort, ob die Ankünfte von Osten über die Bucht auf 28L und 28R hereinkommen. Dann läuft der West Plan, und der Park liefert. Wie du ADS-B-Daten dafür nutzt, steht im Beitrag Flugverfolgung per ADS-B für Spotter.

Parallelanflüge auf 28L und 28R

Die engen Parallelpisten haben SFO unter Spottern berühmt gemacht. Jahrzehntelang durften zwei Flugzeuge bei gutem Wetter nebeneinander auf Sicht anfliegen. Dabei entstand das klassische San-Francisco-Motiv: zwei Jets, die fast gleichzeitig Seite an Seite über die Bucht schweben. The Points Guy beschrieb 2017 außerdem den sogenannten „Kuss“ – ein Flugzeug landet auf der 28R, während ein anderes direkt daneben zur 28L rollt.

Am 31. März 2026 hat die US-Luftfahrtbehörde FAA diese Seite-an-Seite-Sichtanflüge laut AVweb dauerhaft untersagt. Die Behörde begründete das mit Sicherheitsbedenken: Die alten Verfahren für Pisten mit so geringem Abstand entsprächen nicht mehr den heutigen Standards. Seitdem laufen die Anflüge gestaffelt mit größerem Abstand zwischen den Maschinen. Zusammen mit laufenden Bauarbeiten sank die Ankunftskapazität laut AVweb von 54 auf 36 Flugzeuge pro Stunde.

Was heißt das für dich am Ufer? Paare auf beiden Pisten siehst du weiterhin, aber versetzt: Eine Maschine setzt auf der 28L auf, die nächste kommt kurz danach auf der 28R herein. Das klassische Formationsbild auf gleicher Höhe ist dagegen heute die Ausnahme. Bei tiefen Wolken und schlechter Sicht sinkt die Zahl der Landungen pro Stunde zusätzlich. Wie Instrumentenanflüge grundsätzlich funktionieren, erklärt der Beitrag ILS-Anflug erklärt.

Funk hilft beim Timing

Wer den Turm mithört, weiß früher, welche Maschine auf welche Piste kommt. The Points Guy empfahl dafür schon 2017 einen Webstream des Flugfunks. Wie das funktioniert und was rechtlich gilt, steht im Beitrag Flugfunk online hören.

Licht und Fotografie

Der Park liegt südwestlich der Aufsetzzonen, du schaust also nach Nordosten über das Wasser. Die Sonne steht ab Mittag im Süden und Südwesten und damit hinter dir. Spotterguide.net empfiehlt deshalb die Zeit von Mittag bis Sonnenuntergang, Flightline Aviation Media nennt ebenfalls den Nachmittag. Am Vormittag kommt das Licht von der Seite oder schräg von vorn, die Flugzeuge sind dann auf der fotografierten Seite oft im Schatten.

Das größte Problem ist das Hitzeflimmern. Spotterguide.net nennt es ein riesiges Problem, das wegen der Distanz und der Wasserfläche selbst im Winter auftritt. Im Sommer streicht warme Luft über das kühle Wasser der Bucht, und weit entfernte Flugzeuge werden schnell matschig. Daraus ergeben sich drei Faustregeln:

  • Konzentrier dich auf Großraumjets. Laut Spotterguide.net wirken Kurz- und Mittelstreckenflugzeuge auf diese Distanz zu klein, und starke Ausschnitte verstärken das Flimmern.
  • Fotografier früh im Nachmittag oder an kühlen Tagen. Herbst bis Frühjahr bringt laut Flightline Aviation Media die besten Bedingungen.
  • Halt Abstand zur Mittagshitze im Sommer. Dann lieber den Endanflug weiter draußen über dem Wasser fotografieren als das Aufsetzen.

Bei der Brennweite reichen laut Flightline Aviation Media bis zu 400 mm für die großen Maschinen, Spotterguide.net nennt rund 400 mm für einen A380. Ein Telezoom von etwa 100 bis 400 mm deckt den Spot damit gut ab. Mehr zur Wahl des Objektivs liest du im Beitrag Welche Brennweite fürs Planespotting?, Tricks gegen das Flimmern im Ratgeber Hitzeflimmern vermeiden.

Spotterguide.net weist außerdem auf eine Fahne in der Nähe hin, die je nach Standort ins Bild ragen kann. Ein paar Schritte am Ufer entlang lösen das meist.

Das Licht am Ufer vorab checken

Mit dem Sonnenstand-Planer siehst du für jeden Tag, ab wann die Sonne am Bayfront Park hinter dir steht. Planetrack ist bald verfügbar – sichere dir jetzt einen Platz auf der Warteliste.

Was du an SFO zu sehen bekommst

Weil fast alle Landungen über 28L und 28R laufen, siehst du am Bayfront Park praktisch den gesamten internationalen Verkehr von SFO. Flightline Aviation Media betont genau das: Alle internationalen Airlines nutzen diese Pisten. Unter anderem diese Gesellschaften fliegen San Francisco an – einzelne Strecken sind saisonal, prüf deshalb vorab den aktuellen Flugplan:

Bei den Typen dominieren auf der Langstrecke die Boeing 777-300ER, die 787-9 und 787-10 sowie der Airbus A350-900. SFO hat mehrere Gates, die für den A380 ausgelegt sind – ob und welche Airline den Superjumbo gerade schickt, hängt am Flugplan, ein Blick in den Flugtracker lohnt. Im Inlandsverkehr siehst du viel Boeing 737 MAX 9, 737-800 und Airbus A321neo, dazu Regionaljets wie die Embraer E175. Wenn dir die Unterscheidung schwerfällt, hilft der Beitrag A350 oder Boeing 787?.

Alle drei großen Allianzen sind stark vertreten: Star Alliance mit United, Lufthansa, Swiss, ANA und Singapore Airlines, oneworld mit Alaska, American, British Airways, Cathay Pacific und JAL sowie SkyTeam mit Delta, Air France, KLM und Korean Air.

Anreise: BART, Shuttle oder Auto

Mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist der Bayfront Park gut erreichbar. Die Station Millbrae ist ein Knotenpunkt, an dem BART und Caltrain zusammentreffen. Von dort gehst du über die Millbrae Avenue und die Brücke über die US-101 nach Osten zum Ufer – nach Karte etwa ein bis anderthalb Kilometer. Prüf die aktuellen Verbindungen vorab bei BART oder Caltrain.

Kommst du direkt vom Flughafen, sind die Hotel-Shuttles eine bequeme Option: Laut Spotterguide.net fahren sie zu den großen Hotels direkt am Park. Zu Fuß vom internationalen Terminal rechnet der Guide mit etwa 30 Minuten. The Points Guy beschrieb den Park als weniger als eine Meile vom Ankunftsbereich entfernt und kam per Taxi.

Mit dem Auto verlässt du die US-101 an der Ausfahrt Millbrae Avenue, fährst einen Block nach Osten und biegst rechts auf den Old Bayshore Highway ab. Der Park liegt nach wenigen hundert Metern links. Das Problem sind die Parkplätze: Laut Spotterguide.net gibt es nur etwa 10 bis 15 kostenlose Plätze, die sich Spotter mit Spaziergängern teilen. Der Rest gehört zum Hotel. Wer am Wochenende kommt, sollte früh da sein oder gleich auf die Bahn ausweichen.

Eine Alternative ist eine Übernachtung in einem der Flughafenhotels am Ufer. Dann bist du in wenigen Minuten am Wasser, hast Toilette und Kaffee in der Nähe und kannst flexibel auf Wetter und Betriebsrichtung reagieren.

Wie früh musst du losfahren?

Das beste Licht beginnt am Mittag. Rechne aus, wie viel Vorlauf du bis zum Ufer brauchst.

Richtwert ohne Gewähr. Staus auf der US-101 und volle Parkplätze können die Anreise deutlich verlängern.

So läuft ein guter Tag am Bayfront Park

Betriebsrichtung checken

Prüf im Flugtracker, ob die Landungen von Osten über die Bucht auf 28L und 28R hereinkommen. Dann läuft der West Plan.

Mittags ankommen

Ab Mittag steht die Sonne im Rücken. Wer früher da ist, nutzt den Vormittag zum Beobachten und Einstellen.

Platz am Ufer suchen

Geh ein paar Schritte am Uferweg entlang, bis Fahne, Bäume und Laternen nicht mehr ins Bild ragen.

Auf die Großen setzen

Konzentrier dich auf Großraumjets. Bei Kurzstreckenjets frisst das Hitzeflimmern auf diese Distanz schnell die Details.

Kennzeichen festhalten

Fotografier so, dass die Registrierung lesbar bleibt – dann ordnest du die Sichtung später sicher zu.

Bis zum Sonnenuntergang bleiben

Auch am späten Nachmittag kommen noch Langstreckenmaschinen herein. Das warme Licht über der Bucht ist die Belohnung fürs Warten.

Bist du bereit für den Bayfront Park?

Hak ab, was erledigt ist – dann siehst du, ob du startklar bist.

  • West Plan geprüft, Landungen auf 28L/28R
  • Ankunft ab Mittag geplant
  • Telezoom bis etwa 400 mm eingepackt
  • Windjacke, Wasser und Sonnenschutz dabei
  • Anreise mit BART, Caltrain oder Shuttle geklärt
  • Toilette im Hotel nebenan eingeplant
  • Keine Drohne im Gepäck

Was sonst in die Fototasche gehört, steht in der Ausrüstungs-Checkliste fürs Planespotting. Wenn du ganz neu dabei bist, hilft dir der Ratgeber Planespotting für Einsteiger beim Start.

Ausweichspots und Ergänzungen an SFO

Der Bayfront Park deckt die Landungen auf 28L und 28R ab. Für andere Perspektiven lohnen sich diese Ergänzungen:

Coyote Point liegt weiter südlich in San Mateo und ragt in die Bucht hinein. Laut Flightline Aviation Media bist du dort näher am Endanflug, brauchst kein extremes Tele und hast weniger Hitzeflimmern. Es handelt sich um ein Erholungsgebiet mit Eintritt bzw. Parkgebühr – prüf die aktuellen Bedingungen vor dem Besuch.

Fisherman’s Park in Burlingame ist laut Spotterguide.net ein kleiner Park mit kostenlosen Parkplätzen, von dem du ausschließlich Landungen auf der 28L siehst. Hier brauchst du eher 300 bis 500 mm.

Am Flughafen selbst gibt es die SkyTerrace im Terminal 2 vor der Sicherheitskontrolle mit Blick auf Vorfeld und Pisten. Sie ist nur an bestimmten Tagen geöffnet, und das Glas macht Fotos schwierig. Für Plätze auf dem Flughafengelände wie die AirTrain-Stationen oder Parkhäuser verlangt SFO laut Spotterguide.net eine Fotoerlaubnis – informiere dich vorab, bevor du dort die Kamera auspackst.

Der Bayfront Park passt, wenn …

  • SFO im West Plan auf 28L/28R landet
  • du am Nachmittag mit Licht im Rücken fotografieren willst
  • du Langstrecke aus Asien, Europa und Nahost suchst
  • du ohne Auto mit BART oder Caltrain anreist

Kombiniere weiter, wenn …

  • du nähere Anflugbilder willst – dann Coyote Point
  • du gezielt die 28L brauchst – dann Fisherman's Park
  • du Vorfeld und Gates sehen willst – dann die SkyTerrace

Fahr woanders hin, wenn …

  • Südostwind und Regen den Betrieb gedreht haben
  • du die Inlandsstarts von 01L/01R fotografieren willst
  • du gestochen scharfe Kurzstreckenjets im Sommer suchst

Wenn du die Westküste bereist, lohnt sich die Kombination mit weiteren Klassikern. In Los Angeles warten der Imperial Hill und der In-N-Out Burger an LAX, weiter nördlich der Larry Berg Flight Path Park in Vancouver und die Boeing-Welt in Everett am Paine Field. Welche Spots weltweit sonst noch auf die Liste gehören, zeigt der Beitrag Spotting-Spots weltweit: die Bucket List.

Den nächsten Sondergast an SFO nicht verpassen

Setz Kennzeichen, Typen und Special Liveries auf deine Wunschliste und lass dich benachrichtigen, wenn sie San Francisco ansteuern. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein.

Regeln am Ufer

Der Bayfront Park ist ein öffentlicher Park, den sich Spotter mit Spaziergängern, Joggern und Radfahrern teilen. Damit das so entspannt bleibt, gelten ein paar einfache Regeln.

Was am Bayfront Park nicht verhandelbar ist

Bleib auf den öffentlichen Wegen und versuch nicht, über Zäune oder Absperrungen näher an das Flughafengelände zu kommen. Drohnen haben neben SFO nichts verloren. Park nur auf den freigegebenen Flächen und nicht auf den Hotelparkplätzen, wenn du kein Gast bist. Mehr zu den Grundregeln im Beitrag Ist Planespotting erlaubt?

Rücksicht gilt auch auf dem Uferweg: Stell Stativ und Tasche so ab, dass Radfahrer und Fußgänger vorbeikommen, nimm deinen Müll mit und nutz die Hotel-Toiletten nur mit einem freundlichen Wort an der Rezeption oder als Gast. Ein entspanntes Miteinander sorgt dafür, dass der Park für alle ein angenehmer Ort bleibt.

Fazit

Der Bayfront Park ist der unkomplizierteste Zugang zum Verkehr an SFO. Er ist öffentlich, kostenlos, mit der Bahn erreichbar und liegt genau dort, wo bei Westwind fast alle Landungen vorbeikommen. Die Mischung aus Asien-, Europa- und Nahost-Langstrecke und dem United-Drehkreuz ist an der Westküste kaum zu schlagen.

Seine Grenzen sind ebenso klar: Distanz und Wasser sorgen für kräftiges Hitzeflimmern, Kurzstreckenjets wirken klein, Parkplätze sind knapp, und die Starts von 01L/01R bleiben verborgen. Seit die FAA im März 2026 die Seite-an-Seite-Sichtanflüge beendet hat, ist zudem das legendäre Formationsbild auf 28L/28R Geschichte. Wer ab Mittag kommt, sich auf die Großraumjets konzentriert und kühle, klare Tage wählt, nimmt trotzdem starke Bilder mit nach Hause.

Kurzfazit

Der Standard-Spot an SFO: frei zugänglich, mit der Bahn erreichbar und direkt gegenüber den Landungen auf 28L und 28R. Ideal ab Mittag für Langstrecken-Großraumjets – Hitzeflimmern und Distanz machen ihn aber eher zum Spot für die Großen als für die Kurzstrecke.

Zusammenfassung

  • Bayfront Park ist der Pflichtstopp an SFO: frei zugänglich, mit Blick auf den Großteil aller Landungen und starkem Langstreckenmix.
  • Komm ab Mittag, nimm um die 400 mm Brennweite mit und konzentrier dich auf die Großraumjets.
  • Plan wegen der knappen Parkplätze lieber mit BART oder Caltrain bis Millbrae oder mit einem Hotel-Shuttle.
  • Prüf vorab, ob Westbetrieb läuft – bei Südostwind und Regen landet SFO auf anderen Pisten.

Häufige Fragen

Wo genau liegt der Bayfront Park?

In Millbrae am Westufer der Bucht von San Francisco, südwestlich des Flughafens. Du fährst von der US-101 an der Ausfahrt Millbrae Avenue nach Osten und biegst nach einem Block rechts auf den Old Bayshore Highway ab. Der Park liegt dann links zwischen Straße und Wasser. Als Navigationsadresse nennt Spotterguide.net 1820 Old Bayshore Highway.

Welche Pisten sehe ich vom Bayfront Park?

Vor allem die Landepisten 28L und 28R, die du über das Wasser hinweg im Endanflug und beim Aufsetzen siehst, dazu den Rollverkehr auf den angrenzenden Taxiways. Die Abflüge von den Pisten 01L und 01R kannst du dagegen nicht fotografieren, weil ein Zaun an der Flughafengrenze den Blick verdeckt.

Wann ist das Licht am besten?

Von der Mittagszeit bis zum Sonnenuntergang. Du schaust nach Nordosten, die Sonne steht ab Mittag im Südwesten und damit hinter dir. Am Vormittag hast du Seiten- oder Gegenlicht. Wie du den Sonnenstand für deinen Termin genau planst, steht im Beitrag Sonnenstand am Fotospot planen.

Welche Brennweite brauche ich?

Spotter-Guides nennen etwa 400 mm als ausreichend für die großen Maschinen – selbst ein A380 füllt damit laut Spotterguide.net gut das Bild. Für Kurz- und Mittelstreckenjets ist der Abstand groß, zumal das Hitzeflimmern starke Ausschnitte unbrauchbar macht. Mehr dazu im Beitrag Welche Brennweite fürs Planespotting?.

Wie schlimm ist das Hitzeflimmern?

Ziemlich. Spotterguide.net bezeichnet es als riesiges Problem, das wegen der Distanz und des Wassers selbst im Winter auftritt. Im Sommer, wenn warme Luft über das kühle Wasser der Bucht streicht, wird es noch stärker. Konzentrier dich auf Großraumjets, fotografier lieber früh am Nachmittag als am heißesten Punkt des Tages und probier es an kühlen, klaren Tagen. Tipps findest du im Beitrag Hitzeflimmern vermeiden.

Gibt es noch die berühmten Parallel-Landungen?

Nicht mehr in der alten Form. Die Pisten 28L und 28R liegen nur rund 230 Meter auseinander. Früher durften zwei Flugzeuge bei gutem Wetter nebeneinander auf Sicht anfliegen. Am 31. März 2026 hat die FAA diese Seite-an-Seite-Anflüge laut AVweb dauerhaft untersagt, seitdem laufen die Anflüge gestaffelt. Zwei Maschinen kurz nacheinander auf beiden Pisten siehst du weiterhin – nur eben versetzt statt Flügel an Flügel.

Wie komme ich ohne Auto zum Bayfront Park?

Am einfachsten mit BART oder Caltrain bis zur Station Millbrae. Von dort gehst du über die Millbrae Avenue und die Brücke über die US-101 nach Osten zum Ufer, nach Karte etwa ein bis anderthalb Kilometer. Alternativ fahren Hotel-Shuttles vom Flughafen zu den Hotels direkt am Park. Zu Fuß vom internationalen Terminal rechnet Spotterguide.net mit rund 30 Minuten.

Wo parke ich am Bayfront Park?

Laut Spotterguide.net gibt es nur etwa 10 bis 15 kostenlose Stellplätze, die sich Spotter mit Spaziergängern und Joggern teilen. Weitere Plätze gehören zum Marriott-Hotel und sind nicht für die Allgemeinheit gedacht. Komm deshalb früh oder nimm öffentliche Verkehrsmittel.

Gibt es Toiletten und Verpflegung?

Im Park selbst nicht – es gibt nur einige Bänke und etwas Schatten. Toiletten, Kaffee und Essen findest du in den Hotels direkt nebenan. Wasser, Sonnenschutz und Windjacke nimmst du am besten selbst mit, an der Bucht kann es auch an sonnigen Tagen kühl und windig sein.

Darf ich im Bayfront Park eine Drohne starten?

Praktisch nein. Der Park liegt direkt neben einem der verkehrsreichsten Flughäfen der USA im kontrollierten Luftraum. Ohne Freigabe sind Drohnenflüge hier tabu. Grundlagen erklärt der Beitrag Drohnen am Flughafen.

Bayfront Park am Flughafen San Francisco in der Planetrack App

Spot auf der Karte mit Anreise, bestem Licht und Community-Fotos, dazu Pisten, Wetter und Wind am Flughafen – und deine Sichtungen postest du direkt mit Kennzeichen und Spot. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.

Früher Zugang, Vorteile zum Start und Mitsprache bei neuen Features.

Spots in der Nähe

Flugzeugtypen, die du hier bestimmen kannst

✈ Flugzeugtyp

Boeing 777-300ER

Der meistverkaufte 777-Ableger: Die 777-300ER ist länger als eine A380, fliegt nur mit GE90-Triebwerken und prägt seit 2004 die Langstrecke. So erkennst du die 77W sicher.

✈ Flugzeugtyp

Boeing 787-9 Dreamliner

Gezackte Triebwerksenden, schräg auslaufende Flügel und eine glatte, runde Nase: Die 787-9 ist die meistgeflogene Dreamliner-Version. So erkennst du sie und trennst sie von 787-8 und 787-10.

✈ Flugzeugtyp

Boeing 787-10 Dreamliner

Die längste Dreamliner-Version: Die 787-10 streckt die 787-9 um gut fünf Meter, wird nur in South Carolina gebaut und fliegt vor allem auf mittleren Langstrecken. So erkennst du die B78X sicher.

✈ Flugzeugtyp

Airbus A350-900

Schwarze Cockpit-Maske, elegant hochgebogene Flügelspitzen, zwei mächtige Trent-XWB-Triebwerke: Die A350-900 ist Airbus’ moderner Langstrecken-Twin. So erkennst du sie sicher.

✈ Flugzeugtyp

Airbus A380-800

Zwei durchgehende Passagierdecks, vier Triebwerke, fast 80 Meter Spannweite: Der A380 ist das größte Passagierflugzeug der Welt. Die Produktion ist beendet, sehen kannst du ihn trotzdem noch regelmäßig.

✈ Flugzeugtyp

Boeing 737 MAX 9

Die gestreckte Schwester der MAX 8: Die 737 MAX 9 ist länger, hat einen zusätzlichen Ausgang hinter dem Flügel und ist in Europa ein eher seltener Gast. So erkennst du sie sicher.

✈ Flugzeugtyp

Airbus A321neo

Der lange Bruder der A320neo: Die A321neo ist der größte Jet der Familie und fliegt als LR und XLR sogar über den Atlantik. So erkennst du sie und ihre Varianten.

Airlines, die hier fliegen

Netzwerk

United Airlines

Die US-Netzwerk-Airline mit dem Globus am Leitwerk: Wurzeln bis 1926, Sitz in Chicago, Gründungsmitglied der Star Alliance und in Europa vor allem mit 767, 777 und 787 unterwegs.

Netzwerk

Alaska Airlines

Netzwerk-Airline aus Seattle mit dem Gesicht am Leitwerk: große Boeing-737-Flotte, oneworld-Mitglied seit 2021, Übernahmen von Virgin America und Hawaiian – und seit 2026 erstmals Linienflüge nach Europa.

Netzwerk

Lufthansa

Deutschlands größte Airline und Kern der Lufthansa Group: Netzwerk-Airline mit den Drehkreuzen Frankfurt und München, Gründungsmitglied der Star Alliance.

Netzwerk

Swiss International Air Lines

Die Schweizer Netzwerk-Airline mit dem roten Leitwerk: 2002 aus Crossair und dem Erbe der Swissair entstanden, heute Teil der Lufthansa Group und Mitglied der Star Alliance.

Netzwerk

Singapore Airlines

Die Netzwerk-Airline aus Singapur: reines Drehkreuz Changi, größter A350-Betreiber, Erstkunde von A380 und 787-10 – und in Frankfurt und München ein Pflichtmotiv für Langstrecken-Fans.

Netzwerk

EVA Air

Taiwans Langstrecken-Airline aus der Evergreen-Gruppe: Drehkreuz Taipeh-Taoyuan, Star Alliance seit 2013, Boeing 777-300ER und 787 in Grün-Orange – und die berühmten Hello-Kitty-Jets.

Netzwerk

Cathay Pacific

Die Flag Carrier Hongkongs: Drehkreuz Chek Lap Kok, Gründungsmitglied von oneworld, Langstrecke mit A350 und Boeing 777 – und mit Cathay Cargo eine der großen 747-Frachtflotten der Welt.

Netzwerk

Emirates

Die Langstrecken-Airline aus Dubai: Emirates betreibt die größte A380-Flotte der Welt, fliegt fast ausschließlich Großraumjets und ist an vier deutschen Flughäfen ein fester Bestandteil des Spotteralltags.

Fracht

FedEx Express

Die größte Frachtairline der Welt aus Memphis: eine bunte Flotte aus MD-11, Boeing 777F, 767, 757 und A300, dazu Zubringer-Turboprops – und in Europa Drehkreuze in Paris und Köln/Bonn.

Fracht

Kalitta Air

Die Frachtairline des Drag-Racing-Stars Connie Kalitta: Sitz am historischen Flughafen Willow Run bei Detroit, eine der größten verbliebenen 747-Frachterflotten und Erstbetreiberin der umgebauten Boeing 777-300ERSF – auch in Leipzig, Brüssel und East Midlands zu sehen.

Flughäfen & Hersteller dazu

Flughäfen, Hersteller, Airline-Gruppen und Allianzen – wer dahintersteht und was du als Spotter wissen solltest.

Alle Flughäfen & Hersteller →

Passende Guides aus dem Blog

PT

Planetrack Redaktion

Die Spotting-Spots-Datenbank entsteht aus eigener Beobachtung, Community-Sichtungen und öffentlich zugänglichen Quellen. Flugpläne, Betriebsrichtungen, Öffnungszeiten von Besucherterrassen und Sicherheitsregeln ändern sich laufend – prüfe vor der Anreise immer die aktuelle Lage. Alle beschriebenen Standpunkte liegen auf öffentlich zugänglichem Gelände.

← Alle Spotting-Spots in den USA