Air New Zealand

Neuseelands Flag Carrier aus Auckland: Star-Alliance-Mitglied, Erstkunde der Boeing 787-9, schwarzes Leitwerk mit weißem Koru – und bekannt für Sicherheitsvideos, die eher an Kurzfilme erinnern.

Auch bekannt als: Air New Zealand Limited · Air NZ · Tasman Empire Airways Limited (TEAL) · NZ

NeuseelandNeuseelandNetzwerk-AirlinesIATA: NZICAO: ANZ12 Min. Lesezeit

NZ

IATA-Code

ANZ

ICAO-Code

ZK-

Kennzeichen-Präfix Neuseelands

1940

Gründung als TEAL

Das Wichtigste in Kürze

  • Air New Zealand ist der Flag Carrier Neuseelands mit Sitz und Hauptdrehkreuz in Auckland.
  • Codes: IATA NZ, ICAO ANZ, Rufzeichen „NEW ZEALAND“.
  • Star-Alliance-Mitglied und eng verbunden mit Partnern wie Singapore Airlines, United und Air Canada.
  • Erstkunde der Boeing 787-9: Die erste Maschine dieser Version übernahm Air New Zealand im Juli 2014.
  • Schwarz ist die Markenfarbe – erkennbar am schwarzen Leitwerk mit weißem Koru.
  • Sicherheitsvideos als Markenzeichen: Seit 2009 setzt die Airline auf aufwendig inszenierte, oft humorvolle Filme.
Inhaltsverzeichnis
  1. 1.Air New Zealand im Überblick
  2. 2.Codes, Rufzeichen und Drehkreuze
  3. 3.Star Alliance und Partner
  4. 4.Die Flotte: Dreamliner, Triple Seven und Turboprops
  5. 5.Woran du Air New Zealand erkennst
  6. 6.Mittelerde, All Blacks und Sonderbemalungen
  7. 7.Die Sicherheitsvideos
  8. 8.Kabine: Economy Skycouch und Skynest
  9. 9.Air New Zealand spotten – wo und wie
  10. 10.Historische Flugzeuge und dunkle Kapitel
  11. 11.Häufige Verwechslungen
  12. 12.Fazit

Steckbrief

IATA-CodeNZ
ICAO-CodeANZ
RufzeichenNEW ZEALAND
DrehkreuzeAKL, CHC, WLG
AllianzStar Alliance
GeschäftsmodellNetzwerk-Airline mit Inlandsnetz, Tasman- und Pazifikverkehr sowie Langstrecke nach Asien und Nordamerika
SitzAuckland, Neuseeland
Gegründet1940 als Tasman Empire Airways Limited (TEAL), seit 1965 Air New Zealand
DrehkreuzeAuckland (AKL), dazu Christchurch (CHC) und Wellington (WLG)
AllianzStar Alliance (Mitglied seit 1999)
EigentümerBörsennotiert, der neuseeländische Staat hält die Mehrheit
Flotte (laut Flottenübersichten, Stand 2025)Rund 115 Flugzeuge: Boeing 787-9 und 777-300ER, Airbus A320, A320neo und A321neo, ATR 72-600 und Dash 8-300
BestellungenWeitere Boeing 787-9 und 787-10 sowie Airbus A321neo
MarkenzeichenWeißer Koru (stilisierter Farnwedel) auf schwarzem Leitwerk

Woran du die Airline erkennst

Ist das wirklich Air New Zealand?

Hak ab, was auf das Flugzeug zutrifft, das du gerade siehst.

  • Schwarzes Leitwerk mit weißem Koru – dem stilisierten, sich entrollenden Farnwedel
  • Überwiegend weißer Rumpf mit schwarzem Schriftzug „Air New Zealand“; einzelne Maschinen fliegen komplett schwarz
  • Auf der Langstrecke fast immer eine Boeing 787-9 oder 777-300ER
  • Inland und Regional: ATR 72-600 und Dash 8-300 neben Airbus A320 und A321neo
  • Flugnummer mit NZ, auf dem Tracker ANZ, Rufzeichen „NEW ZEALAND“
  • Neuseeländisches Kennzeichen mit ZK- am Heck

Air New Zealand gehört zu den Airlines, die Spotter weltweit kennen, auch wenn sie in Europa nicht mehr landet. Das liegt an drei Dingen: dem markanten schwarzen Leitwerk mit dem weißen Koru, der Rolle als Erstkunde der Boeing 787-9 und den Sicherheitsvideos, die regelmäßig Millionen Menschen ansehen, die nie in einem Air-New-Zealand-Flugzeug sitzen werden. Diese Seite zeigt dir, was hinter der Airline steckt, welche Flugzeuge sie fliegt und woran du sie sicher erkennst.

Die schwarzen Dreamliner im Hangar

Mit Planetrack hältst du Sichtungen mit Foto, Kennzeichen, Typ, Airline und Spot fest – und siehst in deinem Hangar, welche Air-New-Zealand-Maschinen dir noch fehlen. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.

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Air New Zealand im Überblick

Air New Zealand ist der Flag Carrier Neuseelands mit Sitz in Auckland. Ihre Geschichte beginnt 1940 mit der Tasman Empire Airways Limited, kurz TEAL. Die Gesellschaft war damals ein Gemeinschaftsprojekt, an dem neben neuseeländischen Partnern auch Qantas und die britische BOAC beteiligt waren, und flog mit Flugbooten über die Tasmansee zwischen Neuseeland und Australien. In den 1950er- und 1960er-Jahren zogen sich die ausländischen Anteilseigner zurück, und 1965 erhielt die Airline ihren heutigen Namen.

1978 kam die bis dahin eigenständige Inlandsgesellschaft National Airways Corporation dazu. Erst seitdem fliegt Air New Zealand sowohl im Inland als auch international – ein Modell, das bis heute prägt, wie du der Airline begegnest: von der kleinen Dash 8 auf einem Provinzflughafen bis zur 777-300ER in Los Angeles.

Die schwerste Krise kam 2001. Air New Zealand hatte zuvor schrittweise die australische Ansett übernommen; als Ansett zusammenbrach, geriet auch die Mutter in Schieflage. Der neuseeländische Staat rettete die Airline und wurde Mehrheitseigentümer. Später gab er einen Teil der Anteile über die Börse ab, hält aber weiterhin die Mehrheit.

NZIATA-Code in der Flugnummer
ANZICAO-Code auf dem Tracker
ZK-Kennzeichen-Präfix Neuseelands

Codes, Rufzeichen und Drehkreuze

  • IATA-Code NZ: steht in der Flugnummer, auf Tickets und Anzeigetafeln.
  • ICAO-Code ANZ: steht im Flugplan der Flugsicherung und auf Flugtrackern.
  • Rufzeichen NEW ZEALAND: so meldet sich die Crew im Funk – ein Rufzeichen, das auf fremden Flughäfen sofort auffällt.

Hauptdrehkreuz ist Auckland (AKL), wo alle Langstreckenflüge beginnen und enden. Christchurch (CHC) und Wellington (WLG) sind die wichtigsten weiteren Knoten im Inlandsnetz. Das Streckennetz konzentriert sich auf Neuseeland, Australien und den Südpazifik, dazu kommen Langstrecken nach Asien und Nordamerika.

Tracker richtig lesen

Wenn du auf einem Tracker nach Air New Zealand suchst, filtere nach dem ICAO-Code ANZ. Über Codeshares tauchen NZ-Flugnummern auch auf Flügen von Partnern auf – die durchführende Airline erkennst du am Rufzeichen. Mehr dazu im Guide zur Flugverfolgung für Spotter.

Star Alliance und Partner

Air New Zealand ist seit 1999 Mitglied der Star Alliance und damit Partner von Lufthansa, United Airlines, Air Canada und Singapore Airlines. Mit mehreren dieser Gesellschaften arbeitet sie über die Allianz hinaus eng zusammen, etwa über abgestimmte Flugpläne und gemeinsame Flugnummern auf den Strecken über den Pazifik und nach Asien.

Für Spotter heißt das: Auf großen Star-Alliance-Drehkreuzen wie Singapur oder Los Angeles steht eine Air-New-Zealand-Maschine oft in direkter Nachbarschaft zu ihren Partnern. Wie die drei großen Allianzen funktionieren, erklärt der Artikel Star Alliance, oneworld und SkyTeam. Eine Sonderbemalung im schwarzen Star-Alliance-Design trägt seit 2022 ein A321neo der Airline – mehr zu solchen Lackierungen findest du unter Allianz-Lackierungen.

In Australien trifft Air New Zealand auf ihre wichtigsten Konkurrenten im Tasman-Verkehr: Qantas, deren Billigtochter Jetstar und Virgin Australia. Im eigenen Land gibt es neben Air New Zealand nur kleinere Regionalgesellschaften wie Air Chathams.

Die Flotte: Dreamliner, Triple Seven und Turboprops

Air New Zealand fliegt seit dem Abschied der Boeing 747-400 im Jahr 2014 nur noch zweistrahlige Flugzeuge. Laut den gängigen Flottenübersichten umfasst die Flotte (Stand 2025) rund 115 Maschinen. Die genaue Zahl pro Typ ändert sich durch Neuzugänge und Leasing laufend, die Aufteilung sieht aber im Kern so aus:

Typ Einsatz Spotter-Hinweis
Boeing 787-9 Langstrecke und Tasman Rückgrat der Langstrecke, Air New Zealand war Erstkunde der Version
Boeing 777-300ER Lange Langstrecken, z. B. Nordamerika Größtes Flugzeug der Flotte; ergänzt durch geleaste Ex-Cathay-Pacific-Maschinen
Airbus A320neo und A321neo Tasman, Pazifik und Inland Neue Generation mit großen Triebwerken
Airbus A320 Inlandsstrecken zwischen den großen Städten Erste Generation, im Inland stark vertreten
ATR 72-600 Regionalstrecken Größte Teilflotte nach Stückzahl
Dash 8-300 Regionalstrecken, kleinere Plätze Hochdecker mit schlankem Rumpf
Boeing 787-10 bestellt Längste 787-Version, vorgesehen als Nachfolger der 777-300ER

Boeing 787-9: der Erstkunde

Die Boeing 787-9 ist das Flugzeug, das du am ehesten mit Air New Zealand verbindest. Die Airline war Erstkunde dieser verlängerten Dreamliner-Version und übernahm die erste Maschine im Juli 2014. Air New Zealand fliegt die 787-9 mit Rolls-Royce-Trent-1000-Triebwerken. Deren Haltbarkeitsprobleme führten Ende der 2010er-Jahre zeitweise zu zusätzlichen Inspektionen und Flugplanänderungen.

Die 787-9 löste nacheinander die 767-300ER und – nach der vorgezogenen Ausmusterung während der Pandemie – auch die 777-200ER ab. Für die nächste Generation hat die Airline die größere Boeing 787-10 bestellt. Deren Auslieferung hat sich mehrfach verschoben; plane deshalb nicht fest damit, sie schon auf jeder Reise zu sehen.

Boeing 777-300ER: das Flaggschiff

Die Boeing 777-300ER ist das größte Flugzeug im Bestand und fliegt vor allem die langen Strecken nach Nordamerika. Neben eigenen Maschinen setzt Air New Zealand seit 2023 einige geleaste 777-300ER ein, die früher bei Cathay Pacific flogen. Sie tragen neuseeländische ZK-Kennzeichen und die Air-New-Zealand-Bemalung und sind nur als Übergangslösung gedacht – ein schönes Detail für alle, die Kennzeichen sammeln. Wenn du unsicher bist, ob vor dir eine 777 oder eine 787 steht, hilft der Vergleich Boeing 777 und 787 unterscheiden.

Airbus und Turboprops

Auf den Strecken über die Tasmansee, in den Südpazifik und zwischen Auckland, Wellington und Christchurch fliegt Air New Zealand Airbus-Schmalrumpfflugzeuge. Die A320neo und der A321neo erkennst du an den deutlich größeren Triebwerken; Hinweise dazu bietet der Artikel A320neo oder ceo?. Auf der Kurzstrecke fliegt die Airline außerdem noch die ältere A320.

Auf den Regionalstrecken dominieren Turboprops. Die ATR 72-600 stellt die größte Teilflotte, dazu kommt die Dash 8-300 für kleinere Flughäfen. Beide flogen früher unter der Marke Air New Zealand Link für die Töchter Air Nelson und Mount Cook Airline, die 2019 in die Mutter integriert wurden.

Die schwarze 787-9 auf der Wunschliste

Setz Air New Zealand, einzelne Kennzeichen oder Special Liveries auf deine Wunschliste und lass dich bei Anflug oder Landung benachrichtigen. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein.

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Woran du Air New Zealand erkennst

Das wichtigste Merkmal sitzt am Heck: ein schwarzes Leitwerk mit weißem Koru. Der Koru ist ein Motiv der Māori und zeigt einen sich entrollenden Farnwedel. Air New Zealand nutzt ihn seit Jahrzehnten als Logo, früher allerdings in anderen Farben. Seit einer Überarbeitung der Marke 2012 ist Schwarz die zentrale Farbe – eine bewusste Anspielung auf die Farbe, die in Neuseeland für Sport und Nationalstolz steht, allen voran für die Rugby-Nationalmannschaft All Blacks.

Die Standardbemalung hat einen überwiegend weißen Rumpf mit schwarzem Schriftzug. Daneben gibt es komplett schwarze Flugzeuge mit weißem Farn und weißer Schrift – auf jedem Foto ein Hingucker und gleichzeitig eine Herausforderung für die Belichtung, weil der dunkle Rumpf schnell absäuft. Wie du solche Lackierungen fotografisch einordnest, zeigt der Artikel Livery-Design erklärt.

Leitwerk prüfen

Schwarz mit weißem Koru – damit ist die Airline klar.

Typ bestimmen

Langstrecke heißt 787-9 oder 777-300ER, Kurzstrecke Airbus, Regional ATR oder Dash 8.

Kennzeichen lesen

ZK- steht für Neuseeland. Wie du Registrierungen liest, erklärt der Guide zu Flugzeugkennzeichen.

Bemalung notieren

Standard, ganz schwarz, Allianz- oder Themenbemalung – halte das getrennt fest.

Achtung Verwechslung

Ein ganz schwarzes Flugzeug am Gate ist nicht automatisch eine Sonderbemalung im Sinne einer Werbelackierung: Bei Air New Zealand gehört Schwarz zum regulären Markenauftritt. Echte Specials erkennst du an zusätzlichen Motiven oder Schriftzügen am Rumpf.

Mittelerde, All Blacks und Sonderbemalungen

Air New Zealand hat ihre Flugzeuge immer wieder als fliegende Werbeflächen genutzt. Besonders bekannt sind die Bemalungen rund um die Verfilmungen von „Der Herr der Ringe“ und „Der Hobbit“, die zu großen Teilen in Neuseeland gedreht wurden. Anfang der 2000er-Jahre trugen Flugzeuge der Airline Motive aus der Herr-der-Ringe-Trilogie als große Folien. Zur Hobbit-Premiere 2012 folgten passende Motive auf Großraumflugzeugen, und die Airline bewarb sich selbst als „Airline of Middle-earth“.

Dazu kommen Bemalungen mit Bezug zum Rugby, etwa Designs rund um die All Blacks, deren Sponsor Air New Zealand ist. Solche Specials sind meist nur einige Jahre unterwegs – wer sie fotografiert hat, besitzt ein Stück Airline-Geschichte. Ähnlich gefragt sind übrigens Rückgriffe auf alte Designs; einen Überblick über solche Lackierungen gibt der Artikel zu Retro-Lackierungen.

Die Sicherheitsvideos

Kaum eine Airline hat die eigentlich trockene Sicherheitseinweisung so konsequent zur Marke gemacht wie Air New Zealand. Den Durchbruch brachte 2009 ein Video, in dem Crewmitglieder statt Uniform nur Körperbemalung trugen – die Botschaft war, dass man auch dann noch auf jedes Detail der Einweisung achtet, wenn man genau hinsieht. Das Video verbreitete sich weit über die Passagiere hinaus.

Im November 2012, passend zur Weltpremiere des ersten Hobbit-Films, folgte ein Video mit Hobbits, Zwergen, Orks und Elben; Regisseur Peter Jackson hatte darin einen kurzen Auftritt. Seitdem produziert Air New Zealand in unregelmäßigen Abständen neue Themenvideos, oft mit Bezug zu Neuseeland, Sport oder Popkultur.

Für Spotter ist das mehr als eine Anekdote: Die Videos zeigen, wie stark die Airline auf Wiedererkennung setzt – dieselbe Idee steckt hinter dem schwarzen Leitwerk und den Themenbemalungen. Wer Airline-Erinnerungsstücke sammelt, findet bei Air New Zealand deshalb nicht nur Fotos, sondern auch Kabinenmaterial; Ideen dazu gibt der Artikel zu Sicherheitskarten und Sammelobjekten.

Kabine: Economy Skycouch und Skynest

Auch in der Kabine hat Air New Zealand eigene Wege beschritten. Die Economy Skycouch ist eine Reihe aus drei Economy-Sitzen, die sich mit hochklappbaren Fußstützen zu einer Liegefläche verbinden lässt. Du findest sie auf vielen Großraumflugzeugen der Flotte; ob dein Flug sie bietet, prüfst du am besten vor der Buchung.

Mit dem Skynest hat Air New Zealand außerdem Schlafkojen für Economy-Passagiere angekündigt, die in neu ausgelieferte 787-9 eingebaut werden. Ob und auf welchen Strecken sie bereits im Einsatz sind, solltest du vor einer Reise auf der Website der Airline prüfen. Hintergrund solcher Konzepte sind die extrem langen Strecken der Airline, etwa nonstop zwischen Auckland und New York seit 2022 – ein Thema, das der Artikel zu Ultralangstreckenflügen näher beleuchtet.

Air New Zealand spotten – wo und wie

Für Spotter aus Deutschland ist die wichtigste Nachricht zugleich die ernüchterndste: Air New Zealand fliegt nicht mehr nach Europa. Die letzte Verbindung nach London mit Zwischenstopp in Los Angeles wurde Anfang 2020 eingestellt. Wer früher in Heathrow auf die schwarze 777 gewartet hat, muss heute weiter reisen.

Gute Chancen hast du an den großen Zielen im Pazifikraum und in Nordamerika:

Gute Chancen, wenn …

  • du am Flughafen Sydney bist – dort fliegt Air New Zealand mehrmals täglich aus Neuseeland ein
  • du am Flughafen Los Angeles die Ankünfte über den Pazifik abpasst
  • du in Neuseeland selbst unterwegs bist und Inland, Regional und Langstrecke an einem Tag siehst

Prüf es vorher, wenn …

  • du in Asien spotten willst, etwa am Flughafen Singapur Changi oder in Tokio – die Frequenzen sind dort geringer
  • du nach alten Reiseberichten planst, denn Strecken ändern sich

Kein Air-New-Zealand-Tag, wenn …

  • du an einem europäischen Flughafen stehst – planmäßig landet die Airline hier nicht mehr

Langstreckenflüge über den Pazifik kommen oft früh am Morgen an. Pack deshalb für einen Air-New-Zealand-Tag in Los Angeles oder Sydney den Sonnenstand in die Planung ein: Bei tief stehender Sonne entscheidet die Seite des Platzes (siehe Sonnenstand planen), ob dein schwarzes Leitwerk Zeichnung hat oder nur als Silhouette erscheint. Bei schwarzen Rümpfen hilft eine leichte Überbelichtung; mehr Grundlagen findest du in Planespotting für Einsteiger.

Sicherheit und Regeln

Auch im Ausland gilt: Fotografiere nur von öffentlich zugänglichen Bereichen aus, respektiere Zäune und Absperrungen und informiere dich vor Ort über lokale Regeln – sie unterscheiden sich von Land zu Land. Einen Einstieg gibt der Artikel Ist Planespotting erlaubt?.

Historische Flugzeuge und dunkle Kapitel

Zur Geschichte gehören Typen, die du heute nur noch auf alten Fotos findest: Die Boeing 747-400 flog bis 2014 für Air New Zealand, die 767 bis 2017, die 777-200ER bis 2021. Auf der Kurzstrecke betrieb die Airline bis 2015 auch Boeing 737-300, bevor dort Airbus übernahm.

Ein tragisches Kapitel ist der Flug 901 vom 28. November 1979: Eine DC-10 auf einem Antarktis-Rundflug prallte gegen den Mount Erebus, alle 257 Menschen an Bord kamen ums Leben. Das Unglück gilt bis heute als schwerste Katastrophe der neuseeländischen Luftfahrt und hat die Airline nachhaltig geprägt.

Häufige Verwechslungen

  • NZ für den Ländercode halten – NZ ist hier der IATA-Code der Airline, das Kennzeichen-Präfix Neuseelands lautet ZK-.
  • Jedes schwarze Flugzeug für eine Werbebemalung halten – Schwarz gehört bei Air New Zealand zum normalen Erscheinungsbild.
  • 787-9 und 787-10 verwechseln – die 787-10 ist bestellt und deutlich länger; im Alltag fliegt die Airline die 787-9.
  • 777-300ER mit 787 verwechseln – die 777 hat sechs Räder pro Hauptfahrwerk; Details im Vergleich A350 oder Boeing 787? und im 777/787-Guide.
  • Geleaste Ex-Cathay-777 übersehen – sie tragen ZK-Kennzeichen und Air-New-Zealand-Farben; die Herkunft verrät erst die Historie des Kennzeichens.
  • Codeshare-Flüge falsch zuordnen – eine NZ-Flugnummer kann auf einem Partnerflug stehen; ANZ im Tracker zeigt den echten Betreiber. Mehr dazu unter Codeshare-Flüge erklärt.

Air New Zealand im Blick behalten

Beobachte die Airline, einzelne Kennzeichen oder die ganz schwarzen Maschinen, plane deinen Spot mit Sonnenstand und Wetter und poste deine Sichtung mit Typ, Kennzeichen und Spot. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.

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Fazit

Air New Zealand ist eine Netzwerk-Airline mit starkem Profil: Erstkunde der 787-9, Star-Alliance-Mitglied, schwarzes Leitwerk mit Koru und Sicherheitsvideos, die weltweit bekannt sind. In Europa siehst du sie nicht mehr, dafür lohnt sich die Suche in Sydney, Los Angeles oder direkt in Neuseeland – wo du an einem Tag vom Turboprop bis zur 777-300ER die ganze Flotte vor die Linse bekommst.

Kurzfazit

Air New Zealand (IATA NZ, ICAO ANZ) ist der Flag Carrier Neuseelands und Mitglied der Star Alliance. Das schwarze Leitwerk mit weißem Koru verrät die Airline, das ZK-Kennzeichen die neuseeländische Registrierung.

Zusammenfassung

  • Air New Zealand erkennst du am schwarzen Leitwerk mit weißem Koru; einzelne Flugzeuge tragen eine vollständig schwarze Bemalung.
  • Auf der Langstrecke fliegt die Airline nur noch zweistrahlig: Boeing 787-9 und 777-300ER, nachdem 747-400 und 777-200ER ausgemustert wurden.
  • In Neuseeland selbst sind ATR 72-600 und Dash 8-300 die Arbeitspferde auf den Regionalstrecken.
  • In Europa landet Air New Zealand seit dem Ende der London-Strecke 2020 nicht mehr planmäßig – für europäische Spotter ist sie heute ein Motiv für Reisen nach Asien, Nordamerika oder Australien.

Häufige Fragen

Welchen IATA- und ICAO-Code hat Air New Zealand?

Der IATA-Code ist NZ, der ICAO-Code ANZ. Im Funk meldet sich die Besatzung mit dem Rufzeichen „NEW ZEALAND“. Die Flugnummer auf der Anzeigetafel beginnt also mit NZ, auf Flugtrackern steht meist ANZ.

Gehört Air New Zealand zu einer Allianz?

Ja. Air New Zealand ist seit 1999 Mitglied der Star Alliance – derselben Allianz, zu der auch Lufthansa, United, Air Canada und Singapore Airlines gehören. Mit mehreren dieser Partner arbeitet die Airline zusätzlich über Codeshares eng zusammen.

Welche Flugzeuge fliegt Air New Zealand?

Auf der Langstrecke Boeing 787-9 und 777-300ER, auf Tasman- und Pazifikstrecken sowie im Inland Airbus A320, A320neo und A321neo, auf Regionalstrecken ATR 72-600 und Dash 8-300. Laut den gängigen Flottenübersichten (Stand 2025) sind das rund 115 Flugzeuge. Bestellt sind unter anderem weitere 787-9 und die größere 787-10.

Warum sind die Flugzeuge von Air New Zealand schwarz?

Schwarz ist seit einer Markenüberarbeitung 2012 die zentrale Farbe der Airline – sie steht in Neuseeland auch für die Nationalmannschaften, etwa die All Blacks im Rugby. Seitdem tragen die Flugzeuge ein schwarzes Leitwerk mit weißem Koru, einige Maschinen sind sogar komplett schwarz lackiert.

Was hat es mit den Sicherheitsvideos von Air New Zealand auf sich?

Air New Zealand ist berühmt dafür, die Sicherheitseinweisung als kleinen Film zu inszenieren. 2009 sorgte ein Video mit Crewmitgliedern in Körperbemalung statt Uniform für weltweite Aufmerksamkeit, 2012 folgte zur Premiere des ersten Hobbit-Films ein Video mit Figuren aus Mittelerde und einem Kurzauftritt von Regisseur Peter Jackson. Seitdem gehören immer neue Themenvideos zum Markenbild.

Was ist der Koru?

Der Koru ist ein Māori-Motiv: ein sich entrollender Farnwedel, Symbol für Neubeginn und Wachstum. Air New Zealand nutzt ihn seit Jahrzehnten als Logo; heute steht er weiß auf dem schwarzen Leitwerk.

Fliegt Air New Zealand nach Deutschland oder Europa?

Nein, nicht mehr. Die letzte Europa-Verbindung nach London mit Zwischenstopp in Los Angeles wurde Anfang 2020 eingestellt. Wer Air New Zealand sehen will, findet sie etwa in Sydney, Singapur, Tokio, Los Angeles oder New York – oder natürlich in Neuseeland selbst.

Was hat Air New Zealand mit der Boeing 787-9 zu tun?

Air New Zealand war Erstkunde der 787-9, der verlängerten Version des Dreamliners. Die erste Maschine übernahm die Airline im Juli 2014. Die 787-9 ist seitdem das Rückgrat der Langstrecke; Air New Zealand fliegt sie mit Rolls-Royce-Trent-1000-Triebwerken.

Air New Zealand im Blick behalten

Beobachte die Airline oder einzelne Kennzeichen und werde bei Anflug oder Landung benachrichtigt – und poste deine Sichtung mit Typ, Kennzeichen und Spot. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.

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Flugzeugtypen in der Flotte

Flugzeugtyp

Boeing 787-9 Dreamliner

Gezackte Triebwerksenden, schräg auslaufende Flügel und eine glatte, runde Nase: Die 787-9 ist die meistgeflogene Dreamliner-Version. So erkennst du sie und trennst sie von 787-8 und 787-10.

Flugzeugtyp

Boeing 777-300ER

Der meistverkaufte 777-Ableger: Die 777-300ER ist länger als eine A380, fliegt nur mit GE90-Triebwerken und prägt seit 2004 die Langstrecke. So erkennst du die 77W sicher.

Flugzeugtyp

Boeing 787-10 Dreamliner

Die längste Dreamliner-Version: Die 787-10 streckt die 787-9 um gut fünf Meter, wird nur in South Carolina gebaut und fliegt vor allem auf mittleren Langstrecken. So erkennst du die B78X sicher.

Flugzeugtyp

Airbus A321neo

Der lange Bruder der A320neo: Die A321neo ist der größte Jet der Familie und fliegt als LR und XLR sogar über den Atlantik. So erkennst du sie und ihre Varianten.

Flugzeugtyp

Airbus A320neo

Die Neuauflage des Bestsellers: Die A320neo kombiniert die bewährte A320-Zelle mit einer neuen Triebwerksgeneration und ist heute an fast jedem großen Flughafen zu sehen.

Flugzeugtyp

ATR 72-600

Hochdecker, T-Leitwerk, zwei sechsblättrige Propeller und ein Rumpf, der fast auf dem Vorfeld aufsitzt: Die ATR 72-600 gehört zu den erfolgreichsten Regional-Turboprops unserer Zeit. So erkennst du sie und so findest du sie.

Flugzeugtyp

De Havilland Canada Dash 8-300 (Q300)

Länger als die Dash 8-100, deutlich kürzer als die Q400 und mit vier Blättern pro Propeller: Die Dash 8-300 ist die mittlere Größe der Dash-8-Familie. Widerøe, PAL und Air New Zealand fliegen sie noch, bei Air Canada Express ist sie Geschichte.

Flugzeugtyp

Boeing 747-400

Der meistgebaute Jumbo: Woran du die Boeing 747-400 und ihre Frachter erkennst, wie du sie von 747-8 und älteren 747 abgrenzt und wo du sie Stand Oktober 2026 noch erwischst.

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