Das Wichtigste in Kürze
- Der Sunset Park ist ein großer County-Park östlich des Harry Reid Airport – an seiner Nordwestecke kommen die Landungen auf der 26L im kurzen Endanflug vorbei.
- Der Spot lebt vom Westbetrieb. Laut Spotterguide ist die 26L in der Regel Landebahn und die 26R Startbahn; Landungen aus Westen auf die 08er-Bahnen gibt es vor allem an sehr heißen Sommertagen.
- Im Winter fast ganztags gutes Licht, im Sommer vor allem am späten Nachmittag – mittags ruiniert Hitzeflimmern lange Brennweiten.
- Die offizielle Viewing Area liegt nur ein Stück weiter westlich an der Sunset Road; den Park nutzt du als schattige Basis und als zaunfreie Alternative.
- Drohnen sind tabu: Der Park liegt unter der Anflugschneise eines der verkehrsreichsten Flughäfen der USA.
Inhaltsverzeichnis
- 1.Der Spot in Zahlen
- 2.Steckbrief
- 3.Die besten Standpunkte
- 4.Was du hier zu sehen bekommst
- 5.Lohnt sich die Anreise?
- 6.Ein Stadtpark mit Ranch-Vergangenheit
- 7.Der Flughafen dahinter: vier Pisten in der Wüste
- 8.Betriebsrichtung: Westbetrieb ist Pflicht
- 9.Licht und Fotografie
- 10.Was du in Las Vegas zu sehen bekommst
- 11.Anreise und Parken
- 12.Hitze: der eigentliche Gegner
- 13.So läuft ein guter Tag im Sunset Park
- 14.Weitere Spots an der Sunset Road
- 15.Regeln im Park
- 16.Las Vegas in eine Südwest-Tour einbauen
- 17.Fazit
- 18.Häufige Fragen
Empfohlener Standpunkt36.07050, -115.11850 · Las Vegas, Nevada
Auf der Karte öffnenDer Spot in Zahlen
Einschätzung der Redaktion auf einer Skala von 1 bis 5 – gemessen an dem, was du an einem normalen Tag in der häufigsten Betriebsrichtung realistisch erwarten kannst.
Steckbrief
| Flughafen | Harry Reid International Airport (IATA: LAS, ICAO: KLAS), betrieben vom Clark County Department of Aviation |
|---|---|
| Spot-Typ | Öffentlicher Stadtpark östlich des Flughafens, unter dem Endanflug auf die Ost-West-Pisten |
| Verwaltung | Clark County Parks & Recreation |
| Lage | Begrenzt von Sunset Road im Norden, Eastern Avenue im Westen und Warm Springs Road im Süden; Spotterecke im Nordwesten des Parks |
| Blickrichtung | Nach Norden und Nordwesten auf die anfliegenden Maschinen; vor allem Landungen auf der 26L |
| Pisten am Flughafen | 08L/26R (4.522 m), 08R/26L (3.208 m), 01L/19R und 01R/19L (je knapp 3.000 m) |
| Anreise | Am besten mit dem Auto über die Sunset Road; vom Strip sind es nur wenige Kilometer |
| Zugang | Öffentlicher Park, Parkplätze im Park, unter anderem an den Tennisplätzen |
| Brennweite | Etwa 50 bis 200 mm für Linienjets im Endanflug |
| Typische Aufenthaltsdauer | 1–3 Stunden, im Sommer besser in zwei kurzen Etappen morgens und am späten Nachmittag |
Die besten Standpunkte
Alle genannten Punkte liegen auf öffentlich zugänglichem Gelände außerhalb des Sicherheitsbereichs. Zäune, Absperrungen und Betriebsflächen sind tabu – auch wenn der Winkel von dort besser wäre.
Betriebsrichtung und Licht
Flugzeuge starten und landen gegen den Wind. Die Windrichtung entscheidet deshalb, welche Pisten in welche Richtung genutzt werden – und damit, ob an deinem Standpunkt Landungen, Starts oder gar nichts zu sehen sind. Prüfe vor der Anreise die Windvorhersage und die aktuelle Betriebsrichtung (etwa über Live-Flugdaten) und gleiche sie mit dem Sonnenstand ab: Die Sonne sollte möglichst hinter dir stehen.
Parkplatz an den Tennisplätzen
Der Standardpunkt für Spotter im Sunset Park. Vom Parkplatz neben den Tennisplätzen im Nordwesten des Parks siehst du die Maschinen im kurzen Endanflug auf die 26L von Osten herankommen und kurz vor der Eastern Avenue Richtung Schwelle ziehen. Du stehst am Auto, hast Schatten in Reichweite und brauchst kein großes Tele.
Rasenflächen und Wege im Nordteil
Wer nicht am Parkplatz stehen will, läuft über die Wege im nördlichen Teil des Parks und sucht sich je nach Sonnenstand eine Position, an der die Anflüge seitlich oder von schräg vorn kommen. Unter den Bäumen wartest du im Schatten, bis die nächste Welle reinkommt. Achte auf Sportler und Familien, der Park ist kein reiner Spotterplatz.
Aircraft Viewing Area an der Sunset Road
Nur ein kurzes Stück westlich an der Sunset Road liegt der einzige offizielle Spotterplatz des Flughafens. Er befindet sich gegenüber der Aufsetzzone der 26L, Starts auf der 26R siehst du dahinter. Der Zaun ist hoch und laut Spotterguide seit 2023 mit zusätzlichem Stacheldraht versehen, ohne große Leiter wird es schwierig.
Eastern Avenue an der Chandler Avenue
Nördlich der Sunset Road an der Eastern Avenue stehst du am Zaun und siehst Maschinen, die sich für den Start auf der 26R aufstellen. Eine Lärmschutzwand begrenzt den Blick, du stellst dich nördlich oder südlich davon. Das ist die Ergänzung, wenn du neben Landungen auch Starter aus der Nähe willst.
Was du hier zu sehen bekommst
Deine Ausbeute an Sunset Park am Flughafen Las Vegas Harry Reid
- Landungen auf der 26L im kurzen Endanflug mit ausgefahrenem Fahrwerk und Bergen am Horizont
- Southwest-737 in dichter Folge – die Airline hält rund 40 Prozent der Passagiere in Las Vegas
- Allegiant, Frontier, Breeze und JSX als typische Freizeit- und Low-Cost-Anbieter
- Langstrecke aus Europa und Asien, etwa Condor, Edelweiss, British Airways, Virgin Atlantic, KLM und Korean Air
- Businessjets in einer Dichte, die es an wenigen Linienflughäfen gibt
- Die weißen Janet-737 mit roter Zierlinie, wenn sie über die Ost-West-Pisten landen
Lohnt sich die Anreise?
Dafür spricht
- Schatten, Rasen und Sportanlagen eines großen Stadtparks statt nackter Asphaltfläche
- Kein Zaun zwischen dir und den anfliegenden Maschinen
- Mit Standardzoom und mittlerem Tele gut zu bedienen
- Viele Bewegungen, weil die 26L in der Regel die Hauptlandebahn ist
- Mehrere weitere Spots an der Sunset Road in wenigen Minuten erreichbar
Dagegen spricht
- Funktioniert fast nur bei Westbetrieb mit Landungen auf der 26L
- Im Sommer mittags praktisch nicht nutzbar: Hitze, Flimmern, Licht von oben
- Klassische Seitenansichten aus Pistennähe bekommst du hier nicht
- Ohne Auto mühsam zu erreichen
- Kennzeichen am Heck sind von unten oft schwer zu lesen
Aktualisiert: Oktober 2026 – Die meisten Spotter, die nach Las Vegas kommen, kennen die offizielle Viewing Area an der Sunset Road. Etwas weiter östlich liegt ein Ort, der deutlich entspannter ist: der Sunset Park. Der große Park des Clark County grenzt an der Kreuzung Sunset Road und Eastern Avenue an die Einflugschneise der Ost-West-Pisten des Harry Reid International Airport. Läuft Westbetrieb, ziehen die Landungen auf der 26L im kurzen Endanflug an dir vorbei – und du stehst nicht auf heißem Asphalt hinter einem Stacheldrahtzaun, sondern auf Rasen, mit Bäumen und Parkplatz in Reichweite.
Diese Seite erklärt dir, wie der Spot funktioniert, bei welcher Betriebsrichtung er sich lohnt, wie du mit Licht und Hitze umgehst und welche Standorte an der Sunset Road ihn sinnvoll ergänzen.
Deine Anflüge in Las Vegas festhalten
Mit Planetrack postest du jede Sichtung mit Foto, Typ, Kennzeichen, Airline, Flughafen und Spot – und siehst, was andere gerade im Sunset Park erwischt haben. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.
Ein Stadtpark mit Ranch-Vergangenheit
Der Sunset Park liegt im Südosten des Las Vegas Valley im Ort Paradise, der nicht zur Stadt Las Vegas gehört, sondern direkt vom Clark County verwaltet wird. Im Norden begrenzt ihn die Sunset Road, im Westen die Eastern Avenue, im Süden die Warm Springs Road. Das Gelände war früher eine Ranch. 1967 kaufte das County die Fläche, ein Jahr später bekam der Park seinen heutigen Namen. Betreut wird er von Clark County Parks & Recreation.
Für Nicht-Spotter ist der Park ein Naherholungsgebiet mit allem, was dazugehört: ein rund 14 Acres großer Teich, also knapp sechs Hektar Wasserfläche, in dem das ganze Jahr geangelt wird, Plätze für Softball, Basketball, Volleyball und Tennis, ein Discgolf-Parcours mit 27 Bahnen, gut 30 Picknickplätze und mehrere Spazierwege von zusammen rund 5,6 Kilometern Länge. Im Teich steht eine große steinerne Moai-Figur, die ursprünglich für das Restaurant Aku Aku im inzwischen abgerissenen Stardust Hotel geschaffen wurde. Im Herbst findet im Park ein Mittelalter- und Renaissancefest statt.
Für dich zählt vor allem die Nordwestecke. Dort, an der Kreuzung von Sunset Road und Eastern Avenue, kommen die Anflüge auf die südliche Ost-West-Piste vorbei. Westlich der Eastern Avenue beginnt das Flughafenumfeld mit Gewerbeflächen, Hotels und der offiziellen Viewing Area.
Der Flughafen dahinter: vier Pisten in der Wüste
Der Flughafen ging 1943 als Alamo Field in Betrieb, hieß ab 1948 McCarran Field und trägt seit Dezember 2021 den Namen des früheren Senators Harry Reid. Die Codes sind unverändert LAS und KLAS. Eigentümer ist das Clark County, den Betrieb führt sein Department of Aviation. Mit gut 58,4 Millionen Passagieren war 2024 das Rekordjahr, 2025 waren es knapp 55 Millionen.
Die vier Pisten bilden zwei Paare. Im Süden des Geländes liegen die Ost-West-Bahnen 08L/26R mit 4.522 Metern – eine der längsten zivilen Pisten der USA – und 08R/26L mit 3.208 Metern. Die beiden Nord-Süd-Bahnen 01L/19R und 01R/19L verlaufen leicht schräg und sind jeweils knapp 3.000 Meter lang. In US-Unterlagen stehen die Bezeichnungen ohne führende Null, also 8L/26R. In älteren Spotterberichten findest du außerdem noch die Nummern 7/25, die vor einer Anpassung an die magnetische Missweisung galten.
Der Sunset Park liegt östlich der beiden 26er-Schwellen. Die 26L ist die südlichere, kürzere Bahn und liegt der Sunset Road am nächsten. Ihre Anflüge kommen von Osten über das Stadtgebiet von Paradise herein und passieren den Nordteil des Parks im letzten Abschnitt vor der Landung.
Betriebsrichtung: Westbetrieb ist Pflicht
Gestartet und gelandet wird gegen den Wind. Für den Sunset Park heißt das: Der Spot funktioniert, wenn die Maschinen nach Westen landen. Nach Angaben des Spotterguides von spotterguide.net ist die 26L im Normalfall Landebahn, während auf der langen 26R überwiegend gestartet wird. Die Nord-Süd-Bahnen laufen parallel dazu mit, je nach Wind auch in beide Richtungen. Landungen von Westen auf die 08er-Bahnen kommen demnach vor allem an sehr heißen Sommertagen vor – an genau den Tagen also, an denen du mittags ohnehin nicht draußen stehen solltest.
| Konfiguration | Was du im Sunset Park siehst | Empfehlung |
|---|---|---|
| Westbetrieb, Landungen auf der 26L | Jets im kurzen Endanflug, nah am Nordrand des Parks | erste Wahl |
| Westbetrieb, Starts auf der 26R | Starter weit entfernt im Westen | an Eastern Avenue oder Viewing Area wechseln |
| Landungen auf den 01er- oder 19er-Bahnen | aus dem Park kaum etwas | auf die West- oder Nordseite des Flughafens ausweichen |
| Ostbetrieb, Landungen auf den 08er-Bahnen | keine Landungen im Park | Sunset Road nahe Las Vegas Boulevard |
Eine offizielle Statistik zur Verteilung der Betriebsrichtungen haben wir für diesen Guide nicht gefunden. Verlass dich deshalb nicht auf Faustregeln, sondern prüf den Wind und einen Flugtracker am Tag selbst. Wie das geht, erklären die Ratgeber Betriebsrichtung am Flughafen verstehen und Windy und andere Wetterkarten für Spotter. Wer den Towerfunk mithören will, um Pistenwechsel früh mitzubekommen, findet die Grundlagen unter Flugfunk online hören.
Der schnelle Check vor der Abfahrt
Öffne einen Flugtracker und schau dir die Anflüge an: Reihen sich die Maschinen östlich des Flughafens ein und fliegen nach Westen auf die 26L, läuft Westbetrieb – dann ist der Sunset Park richtig. Wie du ADS-B-Daten dafür nutzt, steht im Beitrag Flugverfolgung per ADS-B für Spotter.
Licht und Fotografie
Las Vegas liegt auf rund 36 Grad Nord. Die Sonne steht tagsüber im Süden, und im Sunset Park schaust du nach Norden und Nordwesten auf die anfliegenden Maschinen. Damit hast du das Licht grundsätzlich im Rücken oder seitlich – eine der angenehmsten Konstellationen, die ein Spot bieten kann. Der Spotterguide nennt für die Spots an der Sunset Road deshalb im Winter den ganzen Tag als nutzbar, im Sommer dagegen vor allem den späten Nachmittag.
Der Grund für die Einschränkung im Sommer ist doppelt. Erstens steht die Sonne um die Mittagszeit fast senkrecht, die Rumpfunterseiten liegen dann im Schatten, und die Kontraste werden hart. Zweitens heizt sich die Wüstenstadt so stark auf, dass über Straßen, Dächern und Piste die Luft flimmert. Bilder von weit entfernten Maschinen werden dann weich, egal wie gut dein Objektiv ist. Wie du dagegen ankommst, steht im Ratgeber Hitzeflimmern vermeiden. Wie du den Sonnenstand für einen bestimmten Tag vorab berechnest, erklärt Sonnenstand planen.
Sonnenstand und Pisten auf einen Blick
Der Sonnenstand-Planer von Planetrack zeigt dir, wann die Sonne im Sunset Park hinter dir steht – und für LAS siehst du Wetter, Wind und die aktiven Pisten. Planetrack ist bald verfügbar – sichere dir jetzt einen Platz auf der Warteliste.
Bei der Brennweite ist der Park genügsam. Für Linienjets im Endanflug reichen laut Spotterguide etwa 50 bis 200 mm. Ein Telezoom bis 400 mm brauchst du nur, wenn du kleinere Businessjets formatfüllend willst oder die Maschine früher im Anflug erwischen möchtest – dann aber mit dem Flimmern als Gegner. Ein Weitwinkel lohnt sich für Szenen mit Palmen, Rasen und dem Flugzeug darüber. Tipps zur Wahl der Optik findest du unter Objektiv und Brennweite fürs Planespotting, zur Kameraführung bei schnellen Überflügen unter Mitzieher-Technik.
Kennzeichen lesen? Lieber früh auslösen
An US-Flugzeugen steht das Kennzeichen meist am hinteren Rumpf oder am Leitwerk. Je steiler du von unten fotografierst, desto schwerer wird es lesbar. Löse deshalb schon aus, solange die Maschine noch schräg auf dich zukommt, und ergänze fehlende Registrierungen später über einen Flugtracker.
Was du in Las Vegas zu sehen bekommst
Las Vegas ist ein Freizeitflughafen. Das prägt den Verkehr, der über den Sunset Park kommt.
- Southwest Airlines: Southwest ist mit Abstand die größte Airline in LAS und kam im Zeitraum Juni 2025 bis Mai 2026 auf einen Marktanteil von rund 41,5 Prozent. Du siehst die Boeing 737-700, die 737-800 und die 737 MAX 8 in dichter Folge.
- Die großen Netzwerk-Airlines: Delta, United und American liegen im selben Zeitraum jeweils bei rund 8 bis 10 Prozent, dazu kommen Regionaljets wie die Embraer E175 ihrer Express-Marken.
- Low-Cost und Freizeit: Frontier mit Tiermotiven am Leitwerk und Maschinen der A320neo- und A321neo-Reihe, Allegiant und Breeze prägen das Bild ebenso wie JSX mit kleinen Embraer-Jets.
- Langstrecke: Laut Spotterguide fliegen unter anderem Korean Air, KLM, British Airways, Virgin Atlantic, Edelweiss und Condor nach Las Vegas, dazu Airlines aus Kanada und Mexiko wie WestJet, Flair, Air Canada Rouge, Volaris, Viva Aerobus und Aeromexico. Viele dieser Verbindungen sind saisonal.
- Fracht: FedEx Express und UPS fliegen Las Vegas mit Frachtern an, ihre Vorfelder liegen laut Spotterguide östlich von Terminal 3.
Bei Langstrecken und Saisonstrecken ändert sich der Flugplan häufig. Wenn du einen bestimmten Widebody suchst, prüf vorab im Flugtracker, ob und wann er kommt.
Bizjets und Janet
Der Spotterguide beschreibt den Businessjet-Verkehr in Las Vegas als enorm. Ein großer Teil davon nutzt die Nord-Süd-Bahnen, bei Westbetrieb landen aber auch Bizjets auf den 26er-Bahnen und rollen anschließend zum Terminal für die Allgemeine Luftfahrt. Rund um Großereignisse in der Stadt steigt die Chance auf große Kabinenjets wie die Gulfstream G650. Wie du die Typen auseinanderhältst, erklärt Businessjets spotten.
Ein besonderes Ziel sind die Janet-Flüge: weiße Boeing 737-600 mit roter Linie auf Fensterhöhe, die Personal zu abgeschirmten Anlagen in Nevada fliegen und am Flughafen ein eigenes Terminal haben. Nach Angaben des Spotterguides nutzen sie für Landungen allerdings oft die 01L/19R. Im Sunset Park kannst du sie erwischen, verlassen solltest du dich darauf nicht.
Janet, Langstrecke oder Sonderlackierung im Anflug?
Setz Kennzeichen, Typen, Airlines und Special Liveries auf deine Liste – Planetrack benachrichtigt dich, wenn sie Las Vegas anfliegen. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein.
Anreise und Parken
Der Sunset Park liegt nur wenige Kilometer südöstlich des Strip. Mit dem Auto fährst du über die Sunset Road nach Osten, vorbei an der Viewing Area und den Gewerbeflächen südlich des Flughafens, bis zur Eastern Avenue. Der Park hat mehrere Parkplätze, für Spotter bietet sich laut Spotterguide der Parkplatz neben den Tennisplätzen an. Von dort aus kannst du auch zu Fuß durch den Park laufen und dir eine andere Position suchen.
Ohne eigenes Auto ist die Anreise mühsamer. Der Spotterguide empfiehlt für die Spots rund um den Flughafen ausdrücklich einen Wagen, öffentliche Busse erwähnt er nur für Standorte auf der Nordseite. Die einfachste Lösung ohne Mietwagen sind Fahrdienste, die dich vom Strip in wenigen Minuten absetzen. Wenn du doch mit dem Bus fahren willst, schau vorab in die Auskunft des regionalen Verkehrsverbunds RTC.
Wer mehrere Tage spotten will, kann sich auch in einem der Hotels am östlichen Ende der Sunset Road einquartieren. Der Spotterguide nennt ein Hotel gegenüber den Enden der 26L und 26R, von dessen Parkplatz aus alle Landungen auf beiden Bahnen zu sehen sind – praktisch, wenn du morgens vor dem Frühstück die erste Welle mitnehmen willst.
Wie früh musst du losfahren?
Richtwert ohne Gewähr. Bei großen Events in Las Vegas können sich Fahrzeiten deutlich verlängern.
Hitze: der eigentliche Gegner
In Las Vegas ist nicht der Zaun das größte Problem, sondern das Klima. Im Sommer liegen die Temperaturen regelmäßig über 40 Grad, die Sonne brennt, und die Luft ist extrem trocken. Der Sunset Park ist hier klar im Vorteil gegenüber der Viewing Area: Unter den Bäumen findest du Schatten, und du kannst zwischen zwei Anflugwellen pausieren, ohne im Auto die Klimaanlage laufen lassen zu müssen.
Trotzdem gilt: Nimm reichlich Wasser mit, trag Kopfbedeckung und Sonnenschutz, und plane im Sommer lieber zwei kurze Sessions am Morgen und am späten Nachmittag statt eines langen Tages. Auch Kamera und Akkus mögen keine pralle Sonne – lass die Ausrüstung nicht im geparkten Auto liegen. Mehr dazu im Beitrag Planespotting im Sommer, was sonst in die Tasche gehört, steht in der Ausrüstungs-Checkliste.
So läuft ein guter Tag im Sunset Park
Betriebsrichtung checken
Wind und Flugtracker zeigen dir, ob die Maschinen nach Westen landen. Nur dann bringt der Park die Anflüge auf die 26L.
Tageszeit wählen
Im Winter bist du flexibel, im Sommer fährst du früh am Morgen oder am späten Nachmittag – mittags flimmert alles.
Am Tennisplatz parken
Stell den Wagen auf den Parkplatz im Nordwesten des Parks und such dir eine Position mit der Sonne im Rücken.
Kamera vorbereiten
Kurze Belichtungszeit, Serienbild, nachführender Autofokus. Ein Zoom zwischen 50 und 200 mm deckt fast alles ab.
Ergänzen
Hast du genug Anflüge, fahr zur Viewing Area für die Aufsetzzone oder an die Eastern Avenue für Starter auf der 26R.
Bist du bereit für den Sunset Park?
- Westbetrieb mit Landungen auf der 26L bestätigt
- Tageszeit passend zur Jahreszeit gewählt
- Zoom bis etwa 200 mm, optional ein längeres Tele eingepackt
- Mindestens zwei Liter Wasser pro Person dabei
- Kopfbedeckung und Sonnenschutz eingepackt
- Ausweichspot für Ostbetrieb herausgesucht
- Keine Drohne im Gepäck
Weitere Spots an der Sunset Road
Der Sunset Park ist Teil einer Kette von Standorten entlang der Sunset Road, die alle mit den 26er-Bahnen arbeiten. Je nachdem, was du fotografieren willst, kombinierst du sie.
- Aircraft Viewing Area: Der einzige offizielle Spotterplatz liegt gegenüber der Aufsetzzone der 26L. Nach einer längeren Schließung ist er seit Juni 2022 wieder zugänglich. Der Spotterguide nennt 9 bis 21 Uhr, Besucherkommentare berichten aber auch von verschlossenen Toren – prüf den aktuellen Stand. Der hohe Zaun macht eine große Leiter fast unverzichtbar. Was du dabei beachten solltest, erklärt Leiter, Tritt und Stativ am Flughafenzaun.
- Sunset Road zwischen Bruce Street und Eastern Avenue: Vom Gehweg siehst du Landungen auf der 26L und Starts auf der 26R. Der Spotterguide warnt davor, werktags auf Firmenparkplätzen zu parken, die nur für Kunden gedacht sind. Die Straße ist stark befahren, überquere sie nur an sicheren Stellen.
- Eastern Avenue an der Chandler Avenue: Nördlich der Sunset Road stehst du am Zaun, wo sich die Starter auf der 26R aufstellen. Eine Lärmschutzwand teilt den Spot, gutes Licht gibt es von Sonnenaufgang bis Mittag.
- Westende der Sunset Road: Nahe der Schwelle der 08er-Bahnen siehst du Starts auf der 26R kurz nach dem Abheben, manche Parkplätze dort sind aber privat, und Sicherheitsdienste schicken Spotter weg.
Wenn du gezielt durch Maschendraht fotografieren musst, hilft der Beitrag Durch den Zaun fotografieren. Einen Überblick über alle Spots, Bizjets und das Militär rund um Las Vegas gibt der Guide Planespotting in Las Vegas.
Der Sunset Park passt, wenn …
- Westbetrieb mit Landungen auf der 26L läuft
- du entspannt mit Schatten und ohne Zaun spotten willst
- du mit Familie oder Nicht-Spottern unterwegs bist
- du keine große Leiter dabeihast
Kombiniere weiter, wenn …
- du Aufsetzer willst – dann die Viewing Area
- du Starter suchst – dann die Eastern Avenue
- du Janet und Bizjets suchst – dann die Nord-Süd-Bahnen
Fahr woanders hin, wenn …
- Ostbetrieb läuft
- du im Hochsommer nur mittags Zeit hast
- du klassische Seitenansichten auf Pistenhöhe willst
Regeln im Park
Der Sunset Park ist eine öffentliche Erholungsfläche des County, kein ausgewiesener Spotterplatz. Das macht ihn angenehm, verlangt aber Rücksicht: Sportler, Familien und Hundebesitzer haben hier genauso ihren Platz wie du. Halte Wege frei, blockier keine Spielfelder und nimm deinen Müll wieder mit.
Was im Sunset Park nicht verhandelbar ist
Lass die Drohne zu Hause: Der Park liegt im kontrollierten Luftraum direkt unter dem Endanflug. Richte keine Laserpointer oder starken Lampen auf Flugzeuge. Betritt kein Flughafengelände und klettere nicht an Zäunen. Wenn Polizei oder Sicherheitspersonal dich ansprechen, bleib ruhig und erkläre dein Hobby – hilfreich dabei ist der Beitrag Wenn der Sicherheitsdienst kommt.
In den USA ist Fotografieren von öffentlichem Grund grundsätzlich erlaubt, auch in Flughafennähe. Was du darüber hinaus wissen solltest, fasst der Beitrag Planespotting in den USA zusammen. Unter einer Anflugschneise gelten zudem eigene Sicherheitsregeln, etwa zu Wirbelschleppen – mehr dazu unter Spotten unter der Anflugschneise und Wirbelschleppen und Staffelung.
Las Vegas in eine Südwest-Tour einbauen
Las Vegas lässt sich gut mit anderen Zielen im Westen der USA verbinden. Los Angeles mit dem In-N-Out Burger und Imperial Hill ist der Klassiker, mehr dazu im Guide Planespotting in Los Angeles. In San Francisco wartet der Bayfront Park in Millbrae, und wer Flugzeuge am Boden mag, plant das Pima Air & Space Museum in Tucson ein. Ein ähnliches Überflug-Erlebnis mitten im Park bietet an der Ostküste der Gravelly Point Park in Washington. Tipps zur Reiseplanung findest du unter Planespotting-Reise in die USA.
Deine Vegas-Ausbeute im Hangar
Sammle Southwest-737, Langstreckenjets und Bizjets in deinem Hangar und setz fehlende Typen auf die Wunschliste. Auf der Spot-Karte findest du Anreise, bestes Licht, Bewertungen und Community-Fotos zum Sunset Park. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.
Fazit
Der Sunset Park ist der entspannteste Spot am Harry Reid Airport. Statt hinter einem Stacheldrahtzaun auf heißem Asphalt zu stehen, wartest du hier im Schatten auf die nächste Welle, und die Landungen auf der 26L ziehen im kurzen Endanflug ohne Zaun im Bild an dir vorbei. Mit Standardzoom, Wasserflasche und dem richtigen Licht holst du aus einem Nachmittag viele Southwest-737, Low-Cost-Jets und mit etwas Glück einen Langstreckenjet oder eine Janet-737.
Die Grenzen sind klar: Der Park lebt vom Westbetrieb, im Hochsommer ist er mittags kaum nutzbar, und für Aufsetzer oder Starter musst du ein Stück weiterfahren. Weil Viewing Area, Eastern Avenue und die Sunset Road nur Minuten entfernt sind, ist das aber kein Nachteil – der Sunset Park ist die schattige Basis für einen ganzen Spottertag in Las Vegas.
Kurzfazit
Öffentlich, schattig und ohne Zaun: der Park für Landungen auf der 26L im kurzen Endanflug. Ideal bei Westbetrieb im Winter oder am späten Sommernachmittag – für Aufsetzer, Starter, Janet und Ostbetrieb kombinierst du ihn mit den anderen Spots rund um den Flughafen.
Zusammenfassung
- Der Sunset Park ist kein Spot für Pistenfotos aus Augenhöhe, sondern für Anflüge mit Fahrwerk draußen – entspannt, schattig und ohne Zaun.
- Entscheidend sind Betriebsrichtung und Jahreszeit: Westbetrieb mit Landungen auf der 26L, dazu Winterlicht oder später Sommernachmittag.
- Mit Viewing Area, Eastern Avenue und den Hotels an der Sunset Road hast du in unmittelbarer Nähe mehrere Ergänzungen für Starts und Seitenansichten.
- Die Mischung aus Southwest-737, Low-Cost-Airlines, Langstrecke, Bizjets und Janet macht Las Vegas abwechslungsreicher, als es der erste Blick vermuten lässt.
Häufige Fragen
Wo genau liegt der Sunset Park?
Im Südosten des Las Vegas Valley im Ort Paradise, östlich des Harry Reid International Airport. Der Park wird im Norden von der Sunset Road, im Westen von der Eastern Avenue und im Süden von der Warm Springs Road begrenzt, die Adresse ist 2601 East Sunset Road. Für Spotter interessant ist die Nordwestecke an der Kreuzung Sunset Road und Eastern Avenue, weil dort die Anflüge auf die 26L vorbeikommen.
Welche Landungen sehe ich im Sunset Park?
Vor allem Landungen auf der 26L, der südlichen der beiden Ost-West-Bahnen. Laut dem Spotterguide von spotterguide.net wird die 26L in der Regel für Landungen genutzt und die parallele 26R für Starts. Die Maschinen kommen von Osten herein und sind über dem Park bereits im kurzen Endanflug. Was du bei Ostbetrieb machst, steht weiter unten.
Wann ist das Licht im Sunset Park am besten?
Im Winterhalbjahr steht die Sonne in Las Vegas tagsüber tief im Süden, du schaust nach Norden auf die Anflüge und hast das Licht damit weitgehend im Rücken. Spotterberichte nennen deshalb im Winter fast den ganzen Tag als gutes Zeitfenster. Im Sommer steht die Sonne mittags sehr hoch, und Hitzeflimmern macht Teleaufnahmen weich – dann ist der späte Nachmittag die beste Zeit. Wie du den Sonnenstand für einen Spot vorab planst, erklärt der Ratgeber Sonnenstand planen.
Welche Brennweite brauche ich?
Für Linienjets im Endanflug reichen etwa 50 bis 200 mm. Für kleinere Businessjets oder wenn du die Maschine früher im Anflug erwischen willst, ist ein Telezoom bis 400 mm hilfreich. Ein Weitwinkel lohnt sich für Szenen mit Palmen, Rasen und Flugzeug. Mehr dazu im Beitrag Objektiv und Brennweite fürs Planespotting.
Was ist der Unterschied zur Aircraft Viewing Area?
Die Viewing Area an der Sunset Road ist der einzige offizielle Spotterplatz des Flughafens und liegt näher an der Aufsetzzone der 26L. Dafür ist der Zaun hoch, und ohne große Leiter fotografierst du durch Maschendraht oder Stacheldraht. Im Sunset Park hast du keinen Zaun im Bild, Schatten und viel Platz, siehst die Flugzeuge aber eher im Anflug als beim Aufsetzen. Viele Spotter kombinieren beides.
Komme ich ohne Auto zum Sunset Park?
Möglich ist es, bequem ist es nicht. Der Spotterguide für Las Vegas empfiehlt für die Spots rund um den Flughafen ausdrücklich ein Auto. Ohne Mietwagen sind Fahrdienste die einfachste Lösung, vom Südende des Strip ist die Strecke kurz. Wenn du öffentliche Busse nutzen willst, prüfe Linien und Haltestellen vorab in der Auskunft des regionalen Verkehrsverbunds RTC.
Was mache ich bei Ostbetrieb?
Bei Wind aus östlichen Richtungen landen die Maschinen von Westen auf den 08er-Bahnen, und der Sunset Park verliert seine Hauptattraktion. Dann wechselst du auf die Westseite des Flughafens, etwa an die Sunset Road nahe dem Las Vegas Boulevard. Laut Spotterguide kommt Ostbetrieb mit Landungen auf den 08er-Bahnen vor allem an sehr heißen Sommertagen vor. Wie du die Betriebsrichtung vorab einschätzt, erklärt der Beitrag Betriebsrichtung am Flughafen verstehen.
Was ist Janet und sehe ich die Flugzeuge auch vom Sunset Park aus?
Janet ist der inoffizielle Name einer Flotte, die im Auftrag der US-Regierung Personal von Las Vegas zu abgeschirmten Anlagen in Nevada fliegt. Die Boeing 737-600 sind weiß mit einer roten Linie auf Fensterhöhe und haben am Flughafen ein eigenes Terminal. Sie nutzen die normalen Pisten, landen also bei Westbetrieb auch auf den 26er-Bahnen. Laut Spotterguide nutzen Janet und die Allgemeine Luftfahrt aber besonders häufig die 01L/19R – eine Garantie für den Sunset Park gibt es also nicht.
Darf ich im Sunset Park eine Drohne fliegen lassen?
Nein. Der Park liegt im kontrollierten Luftraum und direkt unter dem Endanflug eines Großflughafens. Ohne Freigabe der Luftfahrtbehörde FAA ist das tabu – und vor allem gefährlich. Was zu Drohnen am Flughafen grundsätzlich gilt, fasst der Beitrag Drohnen und Flughäfen zusammen.
Sunset Park am Flughafen Las Vegas Harry Reid in der Planetrack App
Spot auf der Karte mit Anreise, bestem Licht und Community-Fotos, dazu Pisten, Wetter und Wind am Flughafen – und deine Sichtungen postest du direkt mit Kennzeichen und Spot. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.
Spots in der Nähe
Gravelly Point Park am Flughafen Washington Reagan National
Der berühmteste Spotterpunkt in Washington: Im Gravelly Point Park am Potomac donnern die Jets im kurzen Endanflug auf die Piste 19 nur wenige Dutzend Meter über deinen Kopf – mit Blick auf die Skyline, kostenlos und zu Fuß vom Terminal erreichbar.
AnflugschneiseIn-N-Out Burger am Flughafen Los Angeles
Burger in der Hand, Großraumjet über dem Kopf: Am In-N-Out an der Sepulveda Boulevard und dem kleinen Park gegenüber schweben die Landungen auf die Piste 24R in Los Angeles so tief herein, dass du die Nieten zählen kannst. Einer der bekanntesten Spots der Welt – mit klaren Regeln.
SpotterhügelImperial Hill am Flughafen Los Angeles
Der Klassiker unter den LAX-Spots: Vom Imperial Hill in El Segundo, heute offiziell Clutter's Park, schaust du von Süden auf die beiden Südbahnen von Los Angeles – mit Bänken, Sonne im Rücken und Großraumjets im Minutentakt.
MuseumPima Air & Space Museum in Tucson
Am Rand der Davis-Monthan Air Force Base steht eines der größten Luftfahrtmuseen der Welt: mehr als 400 Flugzeuge, ein riesiges Freigelände in der Wüstensonne und Typen von der B-29 bis zur 787. Die berühmten Bustouren zum Boneyard gibt es allerdings nicht mehr.
Flugzeugtypen, die du hier bestimmen kannst
Boeing 737-800
Das Arbeitspferd der Kurz- und Mittelstrecke: Die 737-800 ist die meistgebaute Version der 737 Next Generation und an vielen Flughäfen Europas ein Dauergast.
✈ FlugzeugtypBoeing 737-700
Kurz, stämmig und seit 1997 in der Luft: Die 737-700 ist die kompakte Next-Generation-737. Sie wird seltener – so erkennst du sie und weißt, wo du sie noch findest.
✈ FlugzeugtypBoeing 737 MAX 8
Große LEAP-Triebwerke mit gezackten Gondelkanten, gegabelte Flügelspitzen und ein neu geformtes Heck: Die 737 MAX 8 ist die vierte Generation von Boeings Bestseller. So trennst du sie sicher von der 737-800.
✈ FlugzeugtypBoeing 737-600
Nur 69 Exemplare, kein Winglet, ein Rumpf so kurz wie bei der alten 737-500: Die 737-600 ist die seltenste 737 der Next Generation. So erkennst du sie – und weißt, wo sie noch fliegt.
✈ FlugzeugtypAirbus A320neo
Die Neuauflage des Bestsellers: Die A320neo kombiniert die bewährte A320-Zelle mit einer neuen Triebwerksgeneration und ist heute an fast jedem großen Flughafen zu sehen.
✈ FlugzeugtypAirbus A321neo
Der lange Bruder der A320neo: Die A321neo ist der größte Jet der Familie und fliegt als LR und XLR sogar über den Atlantik. So erkennst du sie und ihre Varianten.
✈ FlugzeugtypEmbraer E175
Der kleine E-Jet mit der großen US-Karriere: Die E175 fliegt mit rund 76 bis 88 Sitzen in 2+2-Kabine, ist Embraers Bestseller und in Europa vor allem bei KLM Cityhopper und LOT zu sehen.
✈ FlugzeugtypGulfstream G650/G650ER
Riesige ovale Fenster, zwei Triebwerke am Heck und ein Rumpf voller Selbstbewusstsein: Die Gulfstream G650 ist der Businessjet, den Spotter am schnellsten erkennen. So gelingt dir die sichere Bestimmung.
Airlines, die hier fliegen
Southwest Airlines
Die Low-Cost-Pionierin aus Dallas: seit 1971 in der Luft, größter Boeing-737-Betreiber der Welt und Vorbild für Ryanair und Co. – mit einer Flotte, die nur aus einem Typ besteht, und Sonderlackierungen für ganze US-Bundesstaaten.
Low-CostAllegiant Air
Die Ferien-Low-Cost-Airline aus Las Vegas fliegt Urlauber aus kleinen US-Städten nonstop in die Sonne – mit wenigen Flügen pro Woche, gebrauchten Airbus-Jets, neuen Boeing 737 MAX und einer Vergangenheit voller MD-80.
Low-CostFrontier Airlines
Ultra-Low-Cost-Airline aus Denver mit reiner Airbus-A320-Familie: Jedes Flugzeug trägt ein eigenes Tier auf dem Seitenleitwerk – ein Sammelprojekt für Spotter in den USA.
Low-CostBreeze Airways
Die jüngste Airline von JetBlue-Gründer David Neeleman: gestartet 2021 mit Embraer-Jets, heute eine reine Airbus-A220-300-Flotte, Punkt-zu-Punkt-Strecken zwischen unterversorgten US-Städten – und ein Rufzeichen, das noch an den alten Namen Moxy erinnert.
RegionalJSX
Die US-Airline aus Dallas verkauft Linienflüge im Charter-Gewand: 30-sitzige Embraer-Regionaljets, Abflug vom Privatterminal statt vom Hauptgebäude und Kennzeichen, die fast immer auf JX enden.
NetzwerkDelta Air Lines
Die US-Netzwerk-Airline aus Atlanta: 1925 als Schädlingsbekämpfer gestartet, Gründungsmitglied von SkyTeam und mit rund 1.000 Flugzeugen eine der größten Airlines der Welt – in Deutschland vor allem in Frankfurt und München zu sehen.
NetzwerkUnited Airlines
Die US-Netzwerk-Airline mit dem Globus am Leitwerk: Wurzeln bis 1926, Sitz in Chicago, Gründungsmitglied der Star Alliance und in Europa vor allem mit 767, 777 und 787 unterwegs.
NetzwerkAmerican Airlines
Eine der größten Airlines der Welt aus Fort Worth, Texas: zehn Drehkreuze in den USA, Gründungsmitglied von oneworld, rund 1.000 Mainline-Flugzeuge und seit 2013 die silberne Lackierung mit Flaggen-Leitwerk.
FerienfliegerCondor
Einer der bekanntesten deutschen Ferienflieger: Condor fliegt ab Frankfurt und weiteren deutschen Flughäfen zu Urlaubszielen auf Kurz-, Mittel- und Langstrecke.
Flughäfen & Hersteller dazu
Flughäfen, Hersteller, Airline-Gruppen und Allianzen – wer dahintersteht und was du als Spotter wissen solltest.
Flughafen Las Vegas Harry Reid (LAS)
Vom Wüstenflugplatz Alamo Field zum Tor in die Glücksspielmetropole: vier Pisten direkt am Strip, Southwest-737 im Minutentakt, Spielautomaten im Terminal, die geheimnisvollen weißen Janet-Jets – und ein offizieller Spotterplatz mit der Sonne im Rücken.
FlughafenFlughafen Los Angeles (LAX)
Vom Weizenfeld Mines Field zum Tor nach Asien und Australien: vier Parallelbahnen direkt am Pazifik, vier große Hausairlines, Großraumjets aus aller Welt – und mitten im Terminal-Hufeisen das Theme Building, die fliegende Untertasse aus dem Jahr 1961.
FlughafenFlughafen San Francisco
Vier Bahnen, die sich zu zwei extrem eng liegenden Paaren kreuzen, Nebel aus dem Pazifik und United als Hausairline mit dem Tor nach Asien: Der Flughafen San Francisco ist für Spotter eines der spannendsten Drehkreuze der US-Westküste.
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