British Airways

Die britische Netzwerk-Airline aus London: 1974 aus BOAC und BEA entstanden, Drehkreuz Heathrow, Teil der IAG, Gründungsmitglied von oneworld und mit A380, 777 und 787 eine der vielfältigsten Langstreckenflotten Europas.

Auch bekannt als: BA · Speedbird · BA CityFlyer · BA Euroflyer

GroßbritannienGroßbritannienNetzwerk-AirlinesIATA: BAICAO: BAW11 Min. Lesezeit

BA

IATA-Code

BAW

ICAO-Code

LHR

Drehkreuz London-Heathrow

1974

Gründungsjahr

Das Wichtigste in Kürze

  • British Airways ist die Netzwerk-Airline Großbritanniens, entstanden 1974, mit Sitz und Drehkreuz in London-Heathrow.
  • Codes: IATA BA, ICAO BAW, Rufzeichen „SPEEDBIRD“. Das Kennzeichen-Präfix ist G-.
  • BA gehört zur International Airlines Group – gemeinsam mit Iberia, Vueling und Aer Lingus – und hat oneworld mitgegründet.
  • Die Flotte mischt Airbus und Boeing: A320-Familie auf der Kurzstrecke, A380, A350-1000, 777 und 787 auf der Langstrecke.
  • Die Boeing 747 ist Geschichte: BA musterte die Jumbos 2020 aus, die Concorde schon 2003.
Inhaltsverzeichnis
  1. 1.British Airways im Überblick
  2. 2.Codes und Rufzeichen
  3. 3.Eine Optik, drei Betreiber
  4. 4.Die Flotte: Airbus und Boeing gemischt
  5. 5.Abschied von Jumbo und Concorde
  6. 6.Woran du British Airways erkennst
  7. 7.British Airways in London spotten
  8. 8.British Airways in Deutschland spotten
  9. 9.Häufige Verwechslungen
  10. 10.Fazit

Steckbrief

IATA-CodeBA
ICAO-CodeBAW
RufzeichenSPEEDBIRD
DrehkreuzeLHR, LGW
Allianzoneworld
GeschäftsmodellNetzwerk-Airline mit Kurz-, Mittel- und Langstrecke über London
Gegründet31. März 1974 durch den Zusammenschluss von BOAC, BEA und zwei Regionalgesellschaften; Wurzeln bis 1919
SitzWaterside in Harmondsworth, nahe London-Heathrow
DrehkreuzeLondon-Heathrow (LHR) mit Terminal 5, dazu London-Gatwick (LGW)
KonzernInternational Airlines Group (IAG), seit Januar 2011 gemeinsam mit Iberia
Allianzoneworld, Gründungsmitglied (Start des Bündnisses am 1. Februar 1999)
Verbundene AirlinesBA CityFlyer (London City), BA Euroflyer (Gatwick); Fracht über IAG Cargo
Flotte (Stand Herbst 2025)Rund 250 Flugzeuge der Hauptflotte: A319, A320, A320neo, A321neo, A350-1000, A380, 777-200ER, 777-300ER, 787-8, 787-9 und 787-10
BestellungenUnter anderem Boeing 777-9 und weitere 787-10, dazu A350-1000 und A320neo-Familie
KennzeichenBritische Registrierung mit G-

Woran du die Airline erkennst

Ist das wirklich British Airways?

Hak ab, was auf das Flugzeug zutrifft, das du gerade siehst.

  • Leitwerk mit der wehenden Union-Flag-Grafik („Chatham Dockyard“) in Rot, Weiß und Blau
  • Weißer Oberrumpf, dunkelblauer Unterrumpf und Triebwerke in Blau, dazu der Schriftzug „BRITISH AIRWAYS“
  • Rot-blaues Speedmarque-Band neben dem Schriftzug, am Bug das stilisierte Wappen
  • Gemischte Flotte aus Airbus und Boeing – inklusive A380, die es in Europa nur noch selten gibt
  • Flugnummer beginnt mit BA, auf Trackern steht BAW, im Funk heißt der Flug „SPEEDBIRD“
  • Britisches Kennzeichen mit G-; bei E190 in BA-Optik fliegt meist BA CityFlyer (ICAO CFE)

British Airways ist für viele Spotter ein Dauergast: der A320 aus Heathrow, der an vielen großen deutschen Flughäfen regelmäßig auftaucht. Doch hinter dem Union-Flag-Leitwerk steckt eine der traditionsreichsten Airlines der Welt, die einst Concorde und Jumbo prägte und heute mit A380, A350-1000 und 787-10 eine der vielfältigsten Langstreckenflotten Europas fliegt. Diese Seite zeigt dir, wie du BA sauber zuordnest und welche Maschinen sich wirklich lohnen.

Jede Speedbird einzeln im Hangar

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British Airways im Überblick

British Airways ist die Netzwerk-Airline Großbritanniens. Formal entstand sie am 31. März 1974, als die staatlichen Gesellschaften BOAC (Langstrecke) und BEA (Europa) zusammen mit zwei kleineren Regionalairlines verschmolzen wurden. Die Wurzeln reichen allerdings weiter zurück: 2019 feierte BA das hundertjährige Jubiläum ihrer Vorgänger, die 1919 die ersten Linienflüge zwischen London und Paris aufgenommen hatten.

Sitz der Airline ist das Verwaltungsgebäude Waterside in Harmondsworth, nur wenige Minuten vom Flughafen London-Heathrow entfernt. Heathrow ist das Drehkreuz, die meisten BA-Flüge laufen dort über Terminal 5. Ein zweites Standbein ist London-Gatwick, dazu kommt London City für die Tochter BA CityFlyer.

Im Februar 1987 wurde BA an der Londoner Börse platziert und damit privatisiert. Im Januar 2011 schloss sie sich mit Iberia zur International Airlines Group zusammen, die ihren Sitz in Madrid hat. Beide Marken blieben eigenständig. Zur IAG gehören heute außerdem Vueling, Aer Lingus und LEVEL.

BAIATA-Code in der Flugnummer
BAWICAO-Code auf dem Tracker
G-Britisches Kennzeichen-Präfix

Codes und Rufzeichen

  • IATA-Code BA: steht in der Flugnummer, also auf der Anzeigetafel, im Ticket und in den Flugplänen.
  • ICAO-Code BAW: steht im Flugplan der Flugsicherung und auf Flugtrackern.
  • Rufzeichen SPEEDBIRD: so meldet sich die Besatzung im Funk.

Das Rufzeichen ist eines der bekanntesten der Welt. Es stammt von den Vorgängern Imperial Airways und BOAC, deren Vogel-Logo als „Speedbird“ bekannt war. Wenn du am Flughafen mithörst – vorher unbedingt den Artikel zur Rechtslage beim Flugfunk lesen –, hörst du also „Speedbird 9 0 7“ statt „British Airways 907“. Warum Flugnummer und Callsign oft nicht übereinstimmen, erklärt der Artikel zum Unterschied zwischen Callsign und Flugnummer. Die Logik hinter den Codes findest du in IATA- und ICAO-Codes erklärt.

Tracker richtig lesen

Steht auf dem Tracker CFE statt BAW, fliegt BA CityFlyer. EFW steht für BA Euroflyer ab Gatwick. Wie du ADS-B-Daten sinnvoll nutzt, zeigt der Guide zur Flugverfolgung für Spotter.

Eine Optik, drei Betreiber

Unter der BA-Lackierung fliegen mehrere Gesellschaften. Für Passagiere ist das egal, für dein Logbuch nicht.

Betreiber Rolle Codes Typische Flugzeuge
British Airways Netzwerk-Airline mit Langstrecke ab Heathrow und Gatwick IATA BA, ICAO BAW A320-Familie, A350-1000, A380, 777, 787
BA CityFlyer Tochter mit Basis London City, seit 2007 IATA CJ, ICAO CFE Embraer E190
BA Euroflyer Tochter für Kurz- und Mittelstrecke ab Gatwick, seit 2022 IATA A0, ICAO EFW A320 und A321

BA CityFlyer ist der einfachste Fall: Wenn ein Embraer-Jet in BA-Optik auftaucht, fliegt fast immer diese Tochter. Laut Flottenübersichten (Stand August 2025) besteht ihre Flotte aus rund 20 E190. Neben London City fliegt sie auch ab Edinburgh, Glasgow, Belfast City und London Stansted, oft zu Ferienzielen. Die früheren E170 sind seit 2021 ausgemustert.

BA Euroflyer ist die knifflige Variante. Sie wurde gegründet, um in Gatwick gegen easyJet anzutreten, und fliegt laut Übersichten (Stand August 2025) knapp 30 A320 und A321 der ersten Generation. Von außen ist eine Euroflyer-A320 nicht von einer BA-Maschine zu unterscheiden – nur der ICAO-Code und das Kennzeichen verraten den Betreiber.

Leitwerk prüfen

Die Union-Flag-Grafik zeigt dir: BA-Familie. Wer fliegt, ist damit noch nicht klar.

Typ einordnen

Großraumflugzeuge gehören zu British Airways. Ein Embraer deutet auf BA CityFlyer.

Tracker abgleichen

BAW, CFE oder EFW? Der ICAO-Code klärt bei der A320-Familie, ob BA oder Euroflyer unterwegs ist.

Kennzeichen notieren

Das G-Kennzeichen macht die Sichtung eindeutig – wie du es liest, erklärt Flugzeugkennzeichen verstehen.

Die Flotte: Airbus und Boeing gemischt

Anders als Iberia setzt British Airways auf beide großen Hersteller: Airbus auf der Kurzstrecke und teilweise auf der Langstrecke, Boeing mit 777 und 787 als Rückgrat der Langstrecke. Laut Flottenübersichten sah die Hauptflotte im Herbst 2025 ungefähr so aus – einzelne Maschinen können zeitweise abgestellt sein, die Zahlen ändern sich mit Auslieferungen:

Typ Anzahl (ca.) Einsatz Spotter-Hinweis
Airbus A319 23 Kurzstrecke Darunter die A319 im BEA-Retrodesign
Airbus A320 47 Kurz- und Mittelstrecke Größte Teilflotte, drei in oneworld-Lackierung
Airbus A320neo 36 Kurz- und Mittelstrecke Weitere bestellt
Airbus A321neo 20 Mittelstrecke Längster Narrowbody bei BA
Airbus A350-1000 18 Langstrecke Weitere bestellt
Airbus A380 12 Langstrecke Größter BA-Jet, über 400 Sitze
Boeing 777-200ER 43 Langstrecke Heathrow und Gatwick, wird teils ersetzt
Boeing 777-300ER 16 Langstrecke Gestreckte 777 mit großen GE90
Boeing 787-8 12 Langstrecke Kürzeste Dreamliner-Version
Boeing 787-9 18 Langstrecke Mittlere Version
Boeing 787-10 12 Langstrecke Viele weitere bestellt

Auf der Kurzstrecke dominiert die A320-Familie: klassische A319 und A320 sowie die moderneren A320neo und A321neo. Die neo erkennst du vor allem an den deutlich größeren Triebwerksgondeln.

Auf der Langstrecke wird es bunt. Die Boeing 777-200ER ist mit über 40 Exemplaren die größte Teilflotte, ergänzt durch die 777-300ER. Bei den Dreamlinern fliegt BA alle drei Längen: 787-8, 787-9 und 787-10. Die 787-10 ist die Zukunft: Im Mai 2025 bestellte die IAG für BA 32 weitere feste Exemplare; sie ersetzen nach IAG-Angaben unter anderem die 777-200ER in Gatwick. Dazu kommt die A350-1000 als größte Version der A350-Familie.

Und dann gibt es noch die A380. BA hat zwölf Superjumbos, die nach der Corona-Pause zurück in den Dienst kamen. Sie fliegen auf besonders gefragten Langstrecken ab Heathrow. Laut Flottenübersichten ist für sie eine neue Kabine angekündigt – optisch bleibt für dich aber alles beim Alten.

Als Nachfolger der Jumbos hat BA außerdem die Boeing 777-9 bestellt. Deren Zulassung hat sich mehrfach verzögert; Boeing hat die erste Auslieferung des Typs zuletzt für 2027 in Aussicht gestellt. Eine BA-777-9 im Liniendienst wirst du also vorerst nicht vor die Linse bekommen.

Nur noch die A380 fehlt?

Setz die BA-A380 oder einzelne Kennzeichen auf deine Wunschliste und lass dich benachrichtigen, wenn sie in deiner Nähe landen. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein.

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Abschied von Jumbo und Concorde

Für Liebhaber klassischer Flugzeuge ist BA eine Airline der Erinnerungen. Zwei Typen haben das Bild der Airline jahrzehntelang geprägt – und beide sind weg.

Die Concorde flog BA gemeinsam mit Air France als einzige Betreiber im Liniendienst. Der erste Passagierflug ging am 21. Januar 1976 von Heathrow nach Bahrain, der letzte Linienflug landete am 24. Oktober 2003 als BA002 aus New York in London. Alle sieben BA-Concordes sind erhalten. Eine davon, G-BOAC, steht im Runway Visitor Park am Flughafen Manchester – ein Spot, an dem du Concorde und Liniengeschehen am selben Tag erlebst.

Die Boeing 747 war über Jahrzehnte das Gesicht der BA-Langstrecke. Die Airline gehörte zu den größten Betreibern der 747-400, insgesamt kamen über 50 Exemplare zum Einsatz. Ursprünglich war der Abschied für 2024 vorgesehen, doch 2020 zog BA ihn wegen des Pandemie-Einbruchs vor. Die ganze Geschichte des Typs liest du in der Geschichte der Boeing 747.

Ebenfalls Geschichte: die Boeing 757 (bis 2010), die 767 (bis 2018) und die kleinen A318, mit denen BA bis 2020 eine reine Business-Verbindung von London City nach New York anbot.

Heute noch bei BA zu sehen

  • A380 als einziger Vierstrahler der Flotte
  • 777-200ER in großer Zahl, teils seit den späten 1990ern im Dienst
  • Alle drei Dreamliner-Längen nebeneinander

Nur noch im Museum oder auf Fotos

  • Concorde – seit 2003 außer Dienst
  • Boeing 747-400 – seit 2020 ausgemustert
  • 757, 767 und A318

Woran du British Airways erkennst

Die heutige Lackierung baut auf mehreren Generationen auf. 1974 entwarf die Agentur Negus & Negus das erste BA-Design mit einem angeschnittenen Union Jack am Leitwerk. 1984 folgte vor der Privatisierung ein Design von Landor Associates. 1997 sorgte das Projekt „Utopia“ für Aufsehen: Jedes Flugzeug bekam ein anderes Kunstwerk aus aller Welt am Leitwerk. Die Idee war umstritten, und 1999 kündigte BA an, die ganze Flotte auf die „Chatham Dockyard“-Grafik umzustellen – eine wehende Union Flag, die ursprünglich nur für die Concorde gedacht war.

Genau diese Grafik siehst du heute am Leitwerk. Der Oberrumpf ist weiß, der Unterrumpf dunkelblau, die Triebwerke ebenfalls blau. Vorne steht „BRITISH AIRWAYS“, daneben das rot-blaue Band, das BA „Speedmarque“ nennt. Am Bug trägt das Flugzeug eine stilisierte Version des BA-Wappens.

Retro- und Sonderlackierungen

Zum hundertjährigen Jubiläum 2019 holte BA vier historische Lackierungen zurück: drei auf 747-400 (BOAC, Negus und Landor) und eine im BEA-Design auf der A319 G-EUPJ. Die drei Jumbos sind mit der Ausmusterung 2020 aus dem Liniendienst verschwunden. Die A319 im BEA-Design fliegt laut Übersichten (Stand Herbst 2025) weiter und ist damit ein echtes Highlight auf der Kurzstrecke.

Daneben tragen laut Flottenübersichten drei A320 die oneworld-Lackierung, und immer wieder sind Flugzeuge mit Sonderbeklebungen unterwegs. Prüf vor der Jagd den aktuellen Stand – Tipps dazu findest du im Artikel Special Liveries finden.

Achtung Verwechslung

Auch Virgin Atlantic spielt mit britischer Symbolik und fliegt ebenfalls A350 und 787 ab Heathrow. Das rote Leitwerk und der rote Schriftzug trennen Virgin aber klar von BA mit Union-Flag-Leitwerk und blauem Unterrumpf.

British Airways in London spotten

Wer die ganze BA-Flotte sehen will, muss nach London. In Heathrow stehen A380, A350-1000, 777 und alle Dreamliner-Versionen neben der Kurzstreckenflotte und den oneworld-Partnern wie American Airlines, Qatar Airways und Finnair. Ein Klassiker ist die Myrtle Avenue im Anflug von Osten, wo die Flugzeuge sehr tief über die Köpfe ziehen. Welche Piste gerade genutzt wird, hängt vom Wind ab – lies dir vorher den Guide zur Betriebsrichtung am Flughafen durch und plane mit dem Sonnenstand.

Gatwick lohnt sich für die 777-200ER und die Euroflyer-Flotte, London City für die E190 von BA CityFlyer. Und wer im Norden Englands unterwegs ist, verbindet im Runway Visitor Park in Manchester die Concorde mit dem aktuellen Verkehr.

British Airways in Deutschland spotten

Nach Deutschland fliegt BA aus London, laut Streckenübersichten (Stand Herbst 2026) unter anderem nach Frankfurt, München, Düsseldorf, Hamburg, Berlin und Hannover, Nürnberg saisonal; Köln/Bonn steht ab Ende November 2026 wieder im Plan. Meist kommen Flugzeuge der A320-Familie. Großraumflugzeuge sind in Deutschland die Ausnahme. Diese Spots eignen sich gut:

In Österreich und der Schweiz fliegt BA unter anderem nach Wien, Salzburg, Zürich und Genf – etwa an der Zuschauerterrasse B in Zürich oder am Spotterhügel in Wien.

Gute Chancen auf BA, wenn …

  • dein Flughafen eine Direktverbindung nach London hat
  • du den BA-Flug vorher im Flugplan gefunden hast
  • du in Heathrow spottest – dort ist BA überall

Prüf es vorher, wenn …

  • du gezielt eine A320neo statt einer klassischen A320 willst
  • du die A319 im BEA-Design suchst

Eher keine Chance, wenn …

  • du in Deutschland auf eine BA-A380 im Liniendienst hoffst
  • du eine BA-747 suchst – die Jumbos sind seit 2020 ausgemustert

Sicherheit und Regeln

Fotografiere nur von öffentlich zugänglichen Bereichen aus. Zäune, Absperrungen und Sicherheitsbereiche sind tabu – in London genauso wie zu Hause. Was rechtlich gilt, erklärt der Artikel Ist Planespotting erlaubt?.

Häufige Verwechslungen

  • BA Euroflyer als BA notieren – gleiche Optik, aber eigener ICAO-Code EFW. Der Tracker zeigt, wer fliegt.
  • BA CityFlyer übersehen – Embraer-Jets in BA-Lackierung fliegt die Tochter mit dem Code CFE.
  • Virgin Atlantic mit BA verwechseln – beide sind britisch und fliegen ab Heathrow, aber Virgin ist rot und gehört nicht zu oneworld.
  • 777-200ER und 777-300ER vertauschen – die 300ER ist deutlich länger und hat größere Triebwerke. Hilfe gibt Flugzeugtypen erkennen.
  • BA einer anderen Allianz zuordnen – BA ist oneworld-Gründungsmitglied. Den Überblick gibt Star Alliance, oneworld und SkyTeam.
  • Noch mit BA-Jumbos rechnen – die 747 sind seit 2020 Geschichte.

British Airways im Blick behalten

Beobachte die A380, die BEA-Retro-A319 oder einzelne Kennzeichen und werde bei Anflug oder Landung benachrichtigt – und poste deine Sichtung mit Typ, Kennzeichen und Spot. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.

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Fazit

British Airways ist mehr als die A320 aus Heathrow, die regelmäßig vorbeikommt. Die britische Netzwerk-Airline fliegt eine gemischte Flotte aus Airbus und Boeing mit A380, A350-1000 und allen drei Dreamliner-Längen, teilt ihr Design mit BA CityFlyer und BA Euroflyer und hat mit Concorde und Jumbo Luftfahrtgeschichte geschrieben. Wer ICAO-Code, Typ und Kennzeichen zusammen notiert, ordnet jede Sichtung sauber zu – und wer die ganze Flotte sehen will, plant einen Abstecher nach London.

Kurzfazit

British Airways (IATA BA, ICAO BAW, Rufzeichen „SPEEDBIRD“) ist die britische Netzwerk-Airline mit Drehkreuz Heathrow, Teil der IAG und Gründungsmitglied von oneworld. Das Union-Flag-Leitwerk zeigt die Familie, der ICAO-Code verrät, ob BA, CityFlyer oder Euroflyer fliegt.

Zusammenfassung

  • British Airways erkennst du am Union-Flag-Leitwerk und am dunkelblauen Unterrumpf.
  • Unter der BA-Optik fliegen drei Betreiber: British Airways selbst, BA CityFlyer mit Embraer E190 und BA Euroflyer mit A320 und A321 ab Gatwick. Der ICAO-Code verrät, wer am Steuer sitzt.
  • Spannend für Spotter sind vor allem die A380, die A350-1000, die 787-10 und die A319 im BEA-Retrodesign.
  • In Deutschland landet BA an vielen großen Flughäfen, meist mit Flugzeugen der A320-Familie aus Heathrow.

Häufige Fragen

Welchen IATA- und ICAO-Code hat British Airways?

Der IATA-Code von British Airways ist BA, der ICAO-Code BAW. Im Funk meldet sich die Besatzung mit dem Rufzeichen „SPEEDBIRD“. Die Töchter haben eigene Codes: BA CityFlyer fliegt als CJ/CFE, BA Euroflyer als A0/EFW.

Warum heißt das Rufzeichen von British Airways „Speedbird“?

Der Name geht auf das stilisierte Vogel-Logo der Vorgänger Imperial Airways und BOAC zurück, das als „Speedbird“ bekannt war. British Airways hat das Rufzeichen übernommen. Für Spotter heißt das: Im Funk hörst du bei BA-Flügen in der Regel nicht „British“, sondern „Speedbird“ plus Kennung.

Zu welcher Allianz gehört British Airways?

British Airways ist Gründungsmitglied von oneworld. Das Bündnis wurde im September 1998 angekündigt und nahm am 1. Februar 1999 den Betrieb auf. Partner sind unter anderem American Airlines, Iberia, Finnair und Qatar Airways.

Welche Flugzeuge fliegt British Airways?

Laut Flottenübersichten (Stand Herbst 2025) umfasst die Hauptflotte rund 250 Flugzeuge: A319, A320, A320neo und A321neo auf Kurz- und Mittelstrecke, dazu A350-1000, A380, Boeing 777-200ER, 777-300ER sowie 787-8, -9 und -10 auf der Langstrecke. Bestellt sind unter anderem Boeing 777-9 und weitere 787-10. Zahlen ändern sich laufend – prüf vor dem Spotten aktuelle Übersichten.

Fliegt British Airways noch die Boeing 747?

Nein. BA war lange einer der größten 747-Betreiber der Welt, musterte die letzten 747-400 aber schon 2020 aus – vier Jahre früher als vorgesehen, weil der Luftverkehr in der Pandemie eingebrochen war. Als Nachfolger auf großen Strecken sind die Boeing 777-9 bestellt.

Was ist der Unterschied zwischen British Airways, BA CityFlyer und BA Euroflyer?

British Airways fliegt das Netz ab Heathrow und Gatwick inklusive Langstrecke. BA CityFlyer ist eine Tochter mit Embraer E190, vor allem ab London City. BA Euroflyer fliegt seit 2022 Kurz- und Mittelstrecken ab Gatwick mit A320 und A321. Alle tragen dasselbe Design und BA-Flugnummern.

Wo kann ich British Airways in Deutschland spotten?

BA fliegt laut Streckenübersichten (Stand Herbst 2026) unter anderem nach Frankfurt, München, Düsseldorf, Hamburg, Berlin und Hannover, Nürnberg saisonal. Meist kommen Flugzeuge der A320-Familie. Prüf vor dem Spotten den aktuellen Flugplan, denn Frequenzen und Typen ändern sich mit der Saison.

British Airways im Blick behalten

Beobachte die Airline oder einzelne Kennzeichen und werde bei Anflug oder Landung benachrichtigt – und poste deine Sichtung mit Typ, Kennzeichen und Spot. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.

Früher Zugang, Vorteile zum Start und Mitsprache bei neuen Features.

Flugzeugtypen in der Flotte

Flugzeugtyp

Airbus A380-800

Zwei durchgehende Passagierdecks, vier Triebwerke, fast 80 Meter Spannweite: Der A380 ist das größte Passagierflugzeug der Welt. Die Produktion ist beendet, sehen kannst du ihn trotzdem noch regelmäßig.

Flugzeugtyp

Airbus A350-1000

Schwarze Cockpit-Maske, gebogene Flügelspitzen und ein Rumpf von fast 74 Metern auf sechsrädrigen Fahrwerken: Die A350-1000 ist die große A350. So erkennst du sie und trennst sie sicher von A350-900 und Boeing 777.

Flugzeugtyp

Boeing 777-200ER

Die 777-200ER ist die Langstrecken-777 der ersten Generation: kürzer als die 300ER, ohne schräge Flügelspitzen und mit drei möglichen Triebwerken. So erkennst du sie sicher – auch in Wien.

Flugzeugtyp

Boeing 777-300ER

Der meistverkaufte 777-Ableger: Die 777-300ER ist länger als eine A380, fliegt nur mit GE90-Triebwerken und prägt seit 2004 die Langstrecke. So erkennst du die 77W sicher.

Flugzeugtyp

Boeing 787-10 Dreamliner

Die längste Dreamliner-Version: Die 787-10 streckt die 787-9 um gut fünf Meter, wird nur in South Carolina gebaut und fliegt vor allem auf mittleren Langstrecken. So erkennst du die B78X sicher.

Flugzeugtyp

Boeing 787-9 Dreamliner

Gezackte Triebwerksenden, schräg auslaufende Flügel und eine glatte, runde Nase: Die 787-9 ist die meistgeflogene Dreamliner-Version. So erkennst du sie und trennst sie von 787-8 und 787-10.

Flugzeugtyp

Airbus A320neo

Die Neuauflage des Bestsellers: Die A320neo kombiniert die bewährte A320-Zelle mit einer neuen Triebwerksgeneration und ist heute an fast jedem großen Flughafen zu sehen.

Flugzeugtyp

Embraer E190

Der Regionaljet mit Mittelstrecken-Komfort: Die E190 bringt rund 100 Passagiere in einer 2+2-Kabine ohne Mittelsitz in die Luft – und wird gern mit ihrer Nachfolgerin E190-E2 verwechselt.

Flugzeugtyp

Boeing 747-400

Der meistgebaute Jumbo: Woran du die Boeing 747-400 und ihre Frachter erkennst, wie du sie von 747-8 und älteren 747 abgrenzt und wo du sie Stand Oktober 2026 noch erwischst.

Flugzeugtyp

Boeing 777-9 (777X)

Klappbare Flügelspitzen, das größte Triebwerk der Welt und der längste Passagierjet überhaupt: Die 777-9 ist Boeings neuer Langstrecken-Riese. So erkennst du sie – und so stehen Zulassung und Erstauslieferung.

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