Das Wichtigste in Kürze
- SWISS ist die Netzwerk-Airline der Schweiz und fliegt seit dem 31. März 2002 – als Nachfolgerin der Swissair, aufgebaut auf deren Tochter Crossair.
- Die Codes stammen aus zwei Firmen: IATA LX kommt von Crossair, ICAO SWR von Swissair. Im Funk heißt es „SWISS“.
- Zürich ist das Hauptdrehkreuz, Genf die zweite Basis. Firmensitz ist Kloten direkt am Flughafen Zürich.
- SWISS gehört zur Lufthansa Group und ist seit 2006 Mitglied der Star Alliance.
- Die Flotte reicht vom A220 bis zur Boeing 777-300ER; seit Oktober 2025 kommt der Airbus A350-900 als neuer Langstreckentyp hinzu.
- Nicht jeder LX-Flug ist ein SWISS-Flugzeug: Wet-Lease-Partner wie Helvetic fliegen in eigener Lackierung unter SWISS-Flugnummer.
Inhaltsverzeichnis
Steckbrief
| IATA-Code | LX |
|---|---|
| ICAO-Code | SWR |
| Rufzeichen | SWISS |
| Drehkreuze | ZRH, GVA |
| Allianz | Star Alliance |
| Geschäftsmodell | Netzwerk-Airline mit Kurz-, Mittel- und Langstrecke |
| Flugbetrieb seit | 31. März 2002, aufgebaut auf der Regionalfluggesellschaft Crossair |
| Konzern | Lufthansa Group – Übernahme 2005 angekündigt, 2007 abgeschlossen |
| Allianz-Status | Mitglied der Star Alliance seit 1. April 2006 |
| Drehkreuze | Zürich (ZRH) als Hauptdrehkreuz, Genf (GVA) als zweite Basis |
| Firmensitz | Kloten am Flughafen Zürich |
| Kennzeichen | Schweizer Registrierung mit HB- |
| Markenzeichen | Rotes Leitwerk mit weißem Schweizer Kreuz |
Woran du die Airline erkennst
Ist das wirklich Swiss International Air Lines?
- Rotes Seitenleitwerk mit großem weißem Schweizer Kreuz
- Weißer Rumpf mit dem Schriftzug „SWISS“ in Rot am vorderen Rumpf
- Flugnummer beginnt mit LX, auf Trackern läuft der Flug unter SWR
- Schweizer Kennzeichen mit HB- am hinteren Rumpf
- Rufzeichen im Funk: „SWISS“ plus Flugnummer
- Bei Flügen im Auftrag: anderes Leitwerk (etwa Helvetic oder airBaltic), aber LX-Flugnummer
Aktualisiert: Oktober 2026 – Ein rotes Leitwerk mit weißem Kreuz – mehr braucht es kaum, um SWISS am Himmel zu erkennen. Spannender wird es, sobald du genauer hinschaust: Warum heißt der Flug auf der Anzeigetafel LX, auf dem Tracker aber SWR? Warum landet unter SWISS-Flugnummer manchmal ein Embraer in fremden Farben? Und welche Typen fliegen gerade neu zu, welche verschwinden bald? Diese Seite ordnet Swiss International Air Lines für Planespotter ein – von der Geschichte über die Codes bis zur Flotte und den besten Gelegenheiten, die Airline vor die Linse zu bekommen.
SWISS im Überblick
SWISS ist die Netzwerk-Airline der Schweiz. Sie bündelt ihren Verkehr am Flughafen Zürich, der zugleich Heimat der Firmenzentrale in Kloten ist. Die zweite Basis liegt in Genf. Von dort aus fliegt SWISS Ziele in Europa an; die Langstrecke nach Nordamerika, Südamerika, Asien und Afrika startet überwiegend in Zürich.
Die Airline ist vergleichsweise jung. Den Flugbetrieb nahm sie am 31. März 2002 auf, nachdem die frühere Nationalairline Swissair zusammengebrochen war. Als Fundament diente nicht die Swissair selbst, sondern deren Regionaltochter Crossair, die zu SWISS umgebaut wurde. Dieses Erbe aus zwei Unternehmen steckt bis heute in den Codes – dazu gleich mehr.
2005 kündigte die Lufthansa die Übernahme an, 2007 war sie abgeschlossen. Seitdem ist SWISS Teil der Lufthansa Group, zusammen mit Lufthansa, Austrian Airlines, Eurowings und weiteren Gesellschaften. Bereits zuvor, am 1. April 2006, war SWISS der Star Alliance beigetreten. Zum selben Konzernverbund gehört auch der Ferienflieger Edelweiss, der ebenfalls in Zürich zu Hause ist.
Codes und Rufzeichen: LX, SWR und „SWISS“
Bei kaum einer Airline passen die beiden Codes so wenig zusammen wie bei SWISS. Wer nur den einen kennt, findet den anderen nicht auf Anhieb – deshalb lohnt sich ein genauer Blick.
- IATA-Code LX: steht in der Flugnummer, also auf Ticket, Bordkarte und Anzeigetafel. Das Kürzel stammt von der Crossair.
- ICAO-Code SWR: steht im Flugplan der Flugsicherung und auf Flugtrackern. Diesen Code hat SWISS von der Swissair übernommen.
- Rufzeichen SWISS: so meldet sich die Besatzung im Funk, gefolgt von der Flugnummer.
Ein Flug mit der Nummer LX 1234 erscheint auf dem Tracker also als SWR plus Nummer. Die Zeichen nach SWR können dabei von der Flugnummer abweichen, weil Airlines für den Funk teils eigene Rufzeichen-Kombinationen nutzen. Wenn du einen bestimmten Flug suchst, fang mit dem Ziel und der Uhrzeit an und prüf dann das Kennzeichen. Wie du Tracker sinnvoll einsetzt und wo ihre Grenzen liegen, erklärt der Ratgeber zur Flugverfolgung mit ADS-B.
Merkhilfe für LX und SWR
Denk an die zwei Vorgänger: LX kam mit der Crossair, SWR klingt nach Swissair. Auf dem Tracker filterst du nach SWR, am Gate liest du LX – gemeint ist dieselbe Airline.
So erkennst du SWISS am Himmel
Das wichtigste Erkennungsmerkmal ist das rote Seitenleitwerk mit dem weißen Schweizer Kreuz. Es ist so markant, dass SWISS es seit 2011 sogar ins eigene Logo übernommen hat: Statt eines abstrakten Zeichens zeigt das Logo seither die Heckflosse mit Kreuz.
Der Rumpf ist weiß, vorn steht der Schriftzug „SWISS“ in Rot. Der Markenauftritt aus der Gründungszeit wurde mehrfach angepasst. Bei der Überarbeitung 2011 verschwanden unter anderem das rote Quadrat und der Landesname vom Rumpf. 2025 folgte eine weitere Retusche: Auf A320 und A321 wird der Schriftzug größer und reicht über zwei Fenster mehr; umgesetzt wird das schrittweise, wenn ein Flugzeug ohnehin neu lackiert wird. Wenn du ältere und neuere Fotos derselben Baureihe vergleichst, kann der Schriftzug deshalb unterschiedlich lang aussehen – ein schönes Detail für die Sammlung.
Daneben trägt SWISS immer wieder Sonderlackierungen oder Folierungen. Bei einer davon setzte die Airline bewusst auf Folie statt Lack. Solche Sonderfarben wechseln, darum findest du hier keine Liste – halte die Augen offen und prüf das Kennzeichen, wenn ein SWISS-Flugzeug ungewohnt aussieht.
Ist das wirklich ein SWISS-Flugzeug?
- Rotes Leitwerk mit weißem Kreuz
- Schriftzug „SWISS“ in Rot am vorderen Rumpf
- Kennzeichen beginnt mit HB-
- Tracker zeigt den ICAO-Code SWR
- Flugnummer auf der Anzeigetafel beginnt mit LX
Die Flotte im Überblick
SWISS fliegt eine reine Jet-Flotte von Airbus und Boeing, ergänzt um Embraer-Jets von Partnern. Laut dem Unternehmensprofil von SWISS (Stand 1. März 2026) sah die eigene Flotte so aus:
| Typ | Einsatz | Anzahl |
|---|---|---|
| Airbus A220-100 | Kurzstrecke | 9 |
| Airbus A220-300 | Kurz- und Mittelstrecke | 21 |
| Airbus A320 / A320neo | Kurz- und Mittelstrecke | 6 / 11 |
| Airbus A321 / A321neo | Mittelstrecke | 6 / 7 |
| Airbus A330-300 | Langstrecke | 14 |
| Airbus A340-300 | Langstrecke | 4 |
| Airbus A350-900 | Langstrecke | 2 |
| Boeing 777-300ER | Langstrecke | 12 |
Die Zahlen sind eine Momentaufnahme. Gerade bei SWISS bewegt sich in der Flotte derzeit viel: Neue A350 kommen hinzu, ältere Typen gehen. Für deine Planung ist die Tabelle ein Richtwert, kein aktueller Bestand.
Neu: der Airbus A350-900
Der jüngste Typ in der Flotte ist der Airbus A350-900. Die erste Maschine kam im Oktober 2025 aus dem Airbus-Werk in Toulouse nach Zürich und flog zunächst einige Wochen auf Europastrecken. Im Februar 2026 folgte das zweite Exemplar mit dem Kennzeichen HB-IFB. Insgesamt sind zehn A350-900 für SWISS vorgesehen, die schrittweise in den kommenden Jahren eintreffen.
Die erste Langstrecke führte im November 2025 nach Boston, im Februar 2026 folgte Montreal, ab dem Sommerflugplan 2026 kam Seoul hinzu. Für die Zeit ab September 2026 kündigte SWISS den Einsatz auch nach Johannesburg und Shanghai an. Für Spotter heißt das: In Zürich steigt die Chance auf den A350 mit jedem neuen Flugzeug. Wer ein bestimmtes Kennzeichen sucht, sollte trotzdem vorher auf dem Tracker prüfen, welches Flugzeug auf welcher Strecke unterwegs ist.
Der A220 – SWISS als Erstkunde
Eine Besonderheit, auf die SWISS stolz sein darf: Die Airline war Erstkunde der Baureihe, die heute Airbus A220 heißt und ursprünglich als Bombardier CSeries entwickelt wurde. Die erste CS100 – heute A220-100 – kam 2016 zu SWISS. Später übernahm Airbus das Programm und benannte die Typen um.
Um die kleinere A220-100 ist es zuletzt allerdings ruhig geworden. Wegen anhaltender Probleme mit den Triebwerken und fehlender Ersatzteile kündigte SWISS Ende Oktober 2025 an, ihre neun A220-100 für längere Zeit abzustellen; deren Triebwerke sollten die größeren A220-300 am Laufen halten. Inzwischen gilt der Abschied als endgültig: Mehrere Exemplare sind eingelagert oder dienen als Ersatzteilspender, nur wenige flogen zuletzt noch. Wann die letzte A220-100 ausscheidet, nennen die Berichte unterschiedlich. Falls dir noch eine A220-100 in SWISS-Farben fehlt: Lass dir mit der Suche nicht zu viel Zeit.
Langstrecke: A330, A340 und 777
Auf der Langstrecke teilen sich A330-300, A340-300 und die Boeing 777-300ER die Arbeit. Die 777-300ER ist das größte Flugzeug der Flotte und fällt mit ihren beiden riesigen Triebwerken sofort auf. Die vierstrahlige A340-300 ist dagegen ein Typ, der im Linienverkehr immer seltener zu sehen ist – bei SWISS war er im März 2026 nur noch mit vier Exemplaren vertreten. Wie lange noch, hängt davon ab, wie schnell weitere A350 eintreffen.
Die letzte A340 nicht verpassen
Mit Planetrack legst du Typen und Kennzeichen auf deine Wunschliste und wirst benachrichtigt, wenn sie in deiner Nähe auftauchen. Die App startet bald – die Anmeldung zur Warteliste findest du unten auf dieser Seite.
Wet-Lease: Wer fliegt eigentlich unter LX?
Ein Punkt, der Einsteiger regelmäßig verwirrt: Nicht jeder Flug mit LX-Flugnummer wird von einem SWISS-Flugzeug geflogen. SWISS lässt einen Teil ihres Programms von Partnern im Wet-Lease durchführen. Dabei stellt der Partner Flugzeug und Besatzung, verkauft wird der Flug aber als SWISS-Flug.
Der wichtigste Partner ist Helvetic Airways. Sie fliegt mit Embraer-Jets für SWISS – sowohl mit der ersten E-Jet-Generation wie der Embraer E190 als auch mit den neueren E190-E2 und E195-E2. Im Herbst 2024 verlängerten beide Airlines die Zusammenarbeit um weitere fünf Jahre. Weil Helvetic ebenfalls eine Schweizer Airline ist, tragen auch ihre Flugzeuge ein HB-Kennzeichen – das Präfix allein beweist also noch nicht, dass ein SWISS-Flugzeug vor dir steht. Laut Unternehmensprofil waren zum Stand März 2026 außerdem A220-300 von airBaltic und ein A320 von Edelweiss für SWISS im Einsatz.
Warum das für deine Sichtungen wichtig ist
Wenn du eine LX-Flugnummer erfasst, aber ein Helvetic-Embraer landet, hast du keinen SWISS-Jet gesehen, sondern einen Helvetic-Jet im SWISS-Auftrag. Halte deshalb immer Kennzeichen und tatsächlichen Betreiber fest. So bleibt deine Sammlung sauber, auch wenn sich die Wet-Lease-Verträge später ändern.
Ähnliches kennst du vielleicht von Lufthansa, wo ebenfalls Partner Flüge im Auftrag übernehmen. Innerhalb der Lufthansa Group ist das gängige Praxis, um Kapazität flexibel anzupassen.
Spotting-Tipps für SWISS
Zürich ist der Ort, an dem du SWISS am vollständigsten erlebst. Hier sind Kurz-, Mittel- und Langstrecke versammelt, vom A220 bis zur 777-300ER, dazu die Helvetic-Embraer und Edelweiss-Flugzeuge. Weil SWISS ihr Netz in Zürich als Drehkreuz organisiert, kommen Flüge in Wellen an und ab – es gibt also ruhigere Phasen und Zeiten mit viel Betrieb. Ein Blick auf die Ankunftstafel vorab zeigt dir, wann sich das Warten lohnt. Infos zum Flughafen findest du im Eintrag zum Flughafen Zürich. Welche Pisten gerade genutzt werden, hängt wie überall vom Wind ab – wie du die Betriebsrichtung vorab einschätzt, steht im Ratgeber Betriebsrichtung am Flughafen verstehen.
Genf ist die zweite Basis. Dort siehst du vor allem SWISS-Flugzeuge der Kurz- und Mittelstrecke.
In Deutschland erwischst du SWISS auf den Verbindungen nach Zürich oder Genf. Welche deutschen Flughäfen gerade angeflogen werden und mit welchem Typ, ändert sich mit dem Flugplan. Plane deshalb mit dem aktuellen Flugplan oder einem Tracker. Gute öffentliche Standorte in Deutschland sind etwa die Besucherterrasse am Flughafen Düsseldorf und der Besucherhügel am Flughafen München. An beiden Spots siehst du ohnehin viele Flugzeuge der Lufthansa Group – ein SWISS-Flug im Plan ist dann ein schöner Zusatz.
Flug finden
Such auf dem Tracker nach dem ICAO-Code SWR und grenz nach Ziel und Uhrzeit ein.
Typ prüfen
Schau nach, ob ein SWISS-Jet oder ein Wet-Lease-Partner eingeplant ist – das spart Enttäuschungen am Zaun.
Licht und Piste checken
Prüf Betriebsrichtung und Sonnenstand. Wie das geht, zeigt der Ratgeber zum Sonnenstand am Fotospot.
Kennzeichen notieren
Erst das HB-Kennzeichen macht deine Sichtung eindeutig – vor allem bei Typen, die bald verschwinden.
Sicherheit und Regeln
Fotografiere nur von öffentlich zugänglichen Bereichen aus und halte dich an Absperrungen und Hinweisschilder – in der Schweiz genauso wie in Deutschland. Was beim Spotten erlaubt ist und wo Grenzen liegen, erklärt der Ratgeber Ist Planespotting erlaubt?
Häufige Verwechslungen
- SWISS mit Swissair gleichsetzen – Swissair ist Geschichte. SWISS ist ein eigenes Unternehmen, das 2002 auf Basis der Crossair startete.
- LX und SWR für zwei Airlines halten – beide Codes gehören zu SWISS: LX für Tickets und Anzeigetafeln, SWR für Flugsicherung und Tracker.
- HB- als SWISS-Beweis werten – das Präfix zeigt nur die Schweizer Registrierung. Auch Helvetic, Edelweiss und viele andere Schweizer Betreiber fliegen mit HB-Kennzeichen.
- Edelweiss für SWISS halten – Edelweiss ist ein eigener Ferienflieger mit eigenen Codes (IATA WK, ICAO EDW), gehört aber wie SWISS zur Lufthansa Group.
- Jede LX-Flugnummer als SWISS-Jet verbuchen – im Wet-Lease fliegen Partner unter SWISS-Flugnummer in eigener Lackierung.
- Das rote Kreuz-Heck mit anderen Airlines verwechseln – rote Leitwerke gibt es öfter; das weiße Kreuz in der Mitte und der Schriftzug „SWISS“ am Rumpf machen die Zuordnung eindeutig.
Fazit
SWISS ist für Planespotter eine dankbare Airline: Das rote Leitwerk mit dem weißen Kreuz ist unverwechselbar, und die Flotte ist so vielfältig, dass sich ein Besuch in Zürich lohnt. Wer die Codes versteht – LX aus der Crossair, SWR aus der Swissair –, findet jeden Flug auf dem Tracker. Und wer das Kennzeichen notiert, trennt sauber zwischen SWISS-Jets und Partnern im Wet-Lease.
Spannend bleibt die Flotte allemal: Der A350 wächst, A340 und A220-100 werden seltener. Jetzt ist ein guter Zeitpunkt, die älteren Typen noch in SWISS-Farben festzuhalten.
Kurzfazit
Rotes Heck mit weißem Kreuz, LX an der Anzeigetafel, SWR auf dem Tracker, HB- am Rumpf und Zürich als Hauptdrehkreuz. Wer dazu das Kennzeichen notiert, ordnet jede SWISS-Sichtung sicher ein – auch die im Wet-Lease.
Zusammenfassung
- SWISS erkennst du am roten Leitwerk mit weißem Kreuz – eine der markantesten Heckflossen Europas und auch aus großer Entfernung eindeutig.
- Auf dem Tracker suchst du nach SWR, auf der Anzeigetafel nach LX. Beide Codes gehören zur selben Airline, auch wenn sie nicht zusammenzupassen scheinen.
- Mit dem A350-900 und dem Abschied von A340 und A220-100 verändert sich die Flotte gerade spürbar – ein guter Moment, die älteren Typen noch zu fotografieren.
- Für eine saubere Sichtung zählt am Ende das HB-Kennzeichen, nicht die Flugnummer: Es zeigt, welches Flugzeug wirklich geflogen ist.
Häufige Fragen
Welchen IATA- und ICAO-Code hat SWISS?
Der IATA-Code von SWISS ist LX, der ICAO-Code SWR. Im Funk meldet sich die Besatzung mit dem Rufzeichen „SWISS“. Dass die beiden Codes so unterschiedlich aussehen, hat historische Gründe: LX stammt von der Crossair, SWR von der früheren Swissair.
Ist SWISS dasselbe wie Swissair?
Nein. Swissair war die frühere Schweizer Nationalairline, die nach ihrem Zusammenbruch nicht weitergeführt wurde. SWISS nahm am 31. März 2002 den Flugbetrieb auf und baute dabei auf der ehemaligen Swissair-Tochter Crossair auf. Den ICAO-Code SWR hat SWISS von der Swissair übernommen.
Welche Drehkreuze hat SWISS?
Das Hauptdrehkreuz ist der Flughafen Zürich (ZRH), wo auch der Firmensitz in Kloten liegt. Die zweite Basis ist Genf (GVA). Den Großteil der Langstrecke findest du in Zürich.
Zu welcher Allianz und welchem Konzern gehört SWISS?
SWISS ist seit dem 1. April 2006 Mitglied der Star Alliance. Konzernmutter ist die Lufthansa Group, die die Übernahme 2005 ankündigte und 2007 abschloss. Zum gleichen Konzern gehört auch der Zürcher Ferienflieger Edelweiss.
Welche Flugzeugtypen fliegt SWISS?
Auf der Kurz- und Mittelstrecke fliegen Airbus A220 sowie Modelle der A320-Familie, auf der Langstrecke A330-300, A340-300, Boeing 777-300ER und seit Oktober 2025 der Airbus A350-900. Dazu kommen Flugzeuge von Partnern im Wet-Lease, etwa Embraer-Jets von Helvetic Airways.
Warum steht auf einem LX-Flug ein anderes Flugzeug?
Weil SWISS einen Teil ihrer Flüge von Partnern im Wet-Lease durchführen lässt. Das Flugzeug fliegt dann mit Besatzung des Partners und meist in dessen Lackierung, aber unter LX-Flugnummer. Welches Flugzeug wirklich gekommen ist, zeigt dir das Kennzeichen.
Wo kann ich SWISS in Deutschland spotten?
SWISS verbindet Zürich und Genf mit vielen europäischen Städten, darunter auch deutsche Flughäfen. Welche Strecken gerade bedient werden, ändert sich mit dem Flugplan – prüfe vor der Tour den aktuellen Flugplan oder einen Flugtracker. Die meisten SWISS-Flugzeuge siehst du aber naturgemäß in Zürich.
Swiss International Air Lines im Blick behalten
Beobachte die Airline oder einzelne Kennzeichen und werde bei Anflug oder Landung benachrichtigt – und poste deine Sichtung mit Typ, Kennzeichen und Spot. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.
Flugzeugtypen in der Flotte
Airbus A350-900
Schwarze Cockpit-Maske, elegant hochgebogene Flügelspitzen, zwei mächtige Trent-XWB-Triebwerke: Die A350-900 ist Airbus’ moderner Langstrecken-Twin. So erkennst du sie sicher.
FlugzeugtypBoeing 777-300ER
Der meistverkaufte 777-Ableger: Die 777-300ER ist länger als eine A380, fliegt nur mit GE90-Triebwerken und prägt seit 2004 die Langstrecke. So erkennst du die 77W sicher.
FlugzeugtypAirbus A320neo
Die Neuauflage des Bestsellers: Die A320neo kombiniert die bewährte A320-Zelle mit einer neuen Triebwerksgeneration und ist heute an fast jedem großen Flughafen zu sehen.
FlugzeugtypEmbraer E190
Der Regionaljet mit Mittelstrecken-Komfort: Die E190 bringt rund 100 Passagiere in einer 2+2-Kabine ohne Mittelsitz in die Luft – und wird gern mit ihrer Nachfolgerin E190-E2 verwechselt.
Weitere Airlines
Lufthansa
Deutschlands größte Airline und Kern der Lufthansa Group: Netzwerk-Airline mit den Drehkreuzen Frankfurt und München, Gründungsmitglied der Star Alliance.
NetzwerkAustrian Airlines
Österreichs Netzwerk-Airline mit Drehkreuz Wien: seit 2009 Teil der Lufthansa Group, seit 2000 in der Star Alliance – und mitten im größten Flottenumbau seit Jahren.
Low-CostEurowings
Die Direktflug-Airline der Lufthansa Group: Eurowings fliegt mit Jets der A320-Familie ab Düsseldorf und weiteren deutschen Basen quer durch Europa – und bekommt ab 2027 die Boeing 737 MAX 8.
FerienfliegerCondor
Einer der bekanntesten deutschen Ferienflieger: Condor fliegt ab Frankfurt und weiteren deutschen Flughäfen zu Urlaubszielen auf Kurz-, Mittel- und Langstrecke.
NetzwerkSwissair
Historische Schweizer Nationalairline von 1931 bis 2002: Swissair flog mit Caravelle, DC-8, Boeing 747, MD-11 und A330 von Zürich, Genf und Basel in die Welt – bis zum Grounding im Oktober 2001.
Flughäfen & Hersteller dazu
Flughäfen, Hersteller, Airline-Gruppen und Allianzen – wer dahintersteht und was du als Spotter wissen solltest.
Flughafen Zürich
Der größte Flughafen der Schweiz hat drei Pisten in drei Richtungen, ein Betriebskonzept, das mit Uhrzeit und Wetter wechselt, und ein offizielles Netz von Spotterpunkten rund um den Zaun. Wer die Konzepte kennt, steht in Zürich fast immer am richtigen Ort.
Airline-GruppeLufthansa Group
Die Lufthansa Group ist keine Airline, sondern ein Konzern mit einem Dutzend Flugbetrieben – von Lufthansa über SWISS und Austrian bis Eurowings und ITA Airways. Wer am Zaun nur den Kranich sucht, übersieht die halbe Gruppe.
AllianzStar Alliance
Die 1997 gegründete Luftfahrtallianz rund um Lufthansa, United und Air Canada – mit Sitz in Frankfurt am Main und eigener Allianz-Sonderlackierung.
HerstellerAirbus
Europäisches Luft- und Raumfahrtunternehmen und einer der beiden großen Hersteller von Verkehrsflugzeugen – mit Flugzeugfamilien vom A220 bis zum A350.
Wo du Swiss International Air Lines vor die Linse bekommst
Spotting-Spots, an denen diese Airline regelmäßig zu sehen ist – mit Standpunkten, Lichtzeiten und Koordinaten.
Besucherterrasse Flughafen Düsseldorf
Der bequemste Einstieg ins Planespotting an Rhein und Ruhr: Von der Besucherterrasse blickst du über das Vorfeld auf die beiden parallelen Pisten des größten Flughafens in Nordrhein-Westfalen.
SpotterhügelBesucherhügel am Flughafen München
Der bekannteste Aussichtspunkt am Lufthansa-Drehkreuz München: Vom Besucherhügel im Besucherpark blickst du erhöht über das Flughafengelände – mit eigener S-Bahn-Haltestelle direkt nebenan.
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