Das Wichtigste in Kürze
- Philippine Airlines ist der Flag Carrier der Philippinen und versteht sich als älteste noch fliegende Airline Asiens (gegründet 1941).
- Codes: IATA PR, ICAO PAL, Rufzeichen „PHILIPPINE“, Kennzeichen mit RP-C.
- Langstrecke mit A350 und 777-300ER: Seit Dezember 2025 kommt die A350-1000 dazu, die größte Version der A350.
- Kurzstrecke mit A321 und A321neo, dazu PAL Express mit A320, A321 und Dash 8-400.
- oneworld-Beitritt angekündigt: Im Juni 2026 hat PAL bekanntgegeben, 2027 Mitglied zu werden.
Inhaltsverzeichnis
- 1.Philippine Airlines im Überblick
- 2.Codes, Rufzeichen und Kennzeichen
- 3.Die Flotte: A350, 777 und A321
- 4.A350-900 oder A350-1000? So unterscheidest du sie
- 5.PAL Express: die Regionaltochter
- 6.Woran du Philippine Airlines erkennst
- 7.Auf dem Weg zu oneworld
- 8.Historische Flotte: 747 und A340
- 9.Philippine Airlines spotten: wo sich die Chancen bieten
- 10.Häufige Verwechslungen
- 11.Fazit
Steckbrief
| IATA-Code | PR |
|---|---|
| ICAO-Code | PAL |
| Rufzeichen | PHILIPPINE |
| Drehkreuze | MNL, CEB |
| Geschäftsmodell | Netzwerk-Airline mit Drehkreuz Manila, Kurz-, Mittel- und Langstrecke |
| Sitz | Pasay, Metro Manila, Philippinen |
| Gegründet | 26. Februar 1941, erster Flug am 15. März 1941 (Manila–Baguio) |
| Konzern | PAL Holdings, Teil der LT Group von Lucio Tan |
| Drehkreuze | Manila-Ninoy Aquino (MNL), dazu Mactan-Cebu (CEB) |
| Allianz | derzeit keine; Beitritt zu oneworld im Juni 2026 angekündigt, vorgesehen für 2027 |
| Flotte (Stand September 2026) | rund 53 Flugzeuge: A321, A321neo, A330-300, A350-900, A350-1000 und Boeing 777-300ER |
| Regionaltochter | PAL Express (IATA 2P, ICAO GAP) mit A320, A321 und Dash 8-400 |
| Kennzeichen | RP-C mit Ziffern, z. B. RP-C3510 (erste A350-1000) |
Woran du die Airline erkennst
Ist das wirklich Philippine Airlines?
- Weißer Rumpf im „Eurowhite“-Stil mit dem Schriftzug „Philippines“ vorn
- Leitwerk mit dem PAL-Logo in den Landesfarben Blau, Rot und Gelb
- Kleine philippinische Flagge am hinteren Rumpf
- Kennzeichen beginnt mit RP-C, gefolgt von Ziffern
- Auf der Langstrecke fast immer A350 oder Boeing 777-300ER, regional auch A330-300
- Auf Trackern: ICAO-Rufzeichen PAL, bei der Tochter PAL Express GAP
Philippine Airlines ist eine dieser Airlines, die du in Europa selten siehst – und gerade deshalb lohnt es sich, sie zu kennen. Der Flag Carrier der Philippinen blickt auf über 85 Jahre Geschichte zurück, erneuert gerade seine Langstreckenflotte mit der A350-1000 und steht vor dem Beitritt zu einer Allianz. Auf dieser Seite erfährst du, wie du PAL sicher erkennst, welche Typen in der Flotte stecken und wo du die Airline am ehesten vor die Linse bekommst.
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Philippine Airlines im Überblick
Philippine Airlines (PAL) ist die nationale Fluggesellschaft der Philippinen mit Sitz in Pasay, Metro Manila. Gegründet wurde sie am 26. Februar 1941. Nur wenige Wochen später, am 15. März 1941, startete der erste Flug: eine zweimotorige Beechcraft Model 18 von Manila in die Bergstadt Baguio. Auf dieser Geschichte beruht der Anspruch, den die Airline bis heute pflegt – PAL sieht sich als älteste noch aktive kommerzielle Fluggesellschaft Asiens.
Nach dem Zweiten Weltkrieg nahm PAL den Betrieb 1946 wieder auf und schrieb gleich Luftfahrtgeschichte: Als erste asiatische Airline überquerte sie den Pazifik, auf der Strecke von Manila nach Oakland in Kalifornien. Die Verbindung nach Nordamerika ist bis heute ein Kern des Netzes.
Die Geschichte verlief nicht immer glatt. 1998 musste PAL nach Streiks und finanziellen Problemen vorübergehend den Betrieb einstellen und ging in ein Sanierungsverfahren, das erst 2007 endete. In der Pandemie folgte 2021 ein weiteres Restrukturierungsverfahren nach US-Recht (Chapter 11). Heute gehört die Airline zur PAL Holdings, die wiederum Teil der LT Group des Unternehmers Lucio Tan ist.
Das Hauptdrehkreuz ist der Flughafen Manila-Ninoy Aquino (MNL), ein zweiter Schwerpunkt liegt in Mactan-Cebu (CEB). Von dort fliegt PAL innerhalb der Philippinen, in viele Städte Asiens, nach Australien und über den Pazifik nach Nordamerika.
Codes, Rufzeichen und Kennzeichen
- IATA-Code PR: steht in der Flugnummer, etwa auf Anzeigetafeln und Tickets.
- ICAO-Code PAL: erscheint im Flugplan der Flugsicherung und auf Flugtrackern.
- Rufzeichen PHILIPPINE: so meldet sich die Crew im Funk.
- Kennzeichen RP-C: Philippinische Verkehrsflugzeuge tragen das Präfix RP-C, gefolgt von Ziffern. Die erste A350-1000 von PAL heißt zum Beispiel RP-C3510.
Notiere das Kennzeichen immer vollständig – es ist das einzige Merkmal, das eine Maschine eindeutig macht. Wie Kennzeichen grundsätzlich aufgebaut sind, erklärt der Guide Flugzeug-Kennzeichen verstehen.
PR, PAL oder GAP?
Unter PR-Flugnummern fliegt nicht immer PAL selbst. Auf manchen Strecken ist die Tochter PAL Express im Einsatz – auf dem Tracker siehst du dann den ICAO-Code GAP und das Rufzeichen „AIRPHIL“. Wie du ADS-B-Daten richtig liest, zeigt der Artikel zur Flugverfolgung für Spotter.
Die Flotte: A350, 777 und A321
Laut der öffentlich dokumentierten Flottenaufstellung mit Stand September 2026 betreibt PAL rund 53 eigene Flugzeuge. Dazu kommen weitere Bestellungen. Weil PAL die Flotte gerade umbaut, können sich die Zahlen schnell ändern – nimm die Tabelle als Momentaufnahme.
| Typ | Im Dienst (ca.) | Sitze | Einsatz | Spotter-Hinweis |
|---|---|---|---|---|
| Airbus A321 | 18 | 194–199 | Inland und Asien | Kurzstrecken-Arbeitspferd mit Business Class |
| Airbus A321neo | 8 (+13 bestellt) | 168–195 | Asien, Mittelstrecke | Größere Triebwerke als die A321 |
| Airbus A330-300 | 11 | 309 und mehr | Regional- und Mittelstrecke | Für Strecken mit hohem Aufkommen |
| Airbus A350-900 | 2 | 295 | Langstrecke | Drei Klassen |
| Airbus A350-1000 | 4 (+5 bestellt) | 382 | Langstrecke | Neuestes Flaggschiff seit Dezember 2025 |
| Boeing 777-300ER | 10 | 370 | Langstrecke, v. a. Nordamerika | Schräg abgeschnittene Flügelspitzen |
Die Airbus A350-1000 ist der Star der aktuellen Erneuerung. PAL hat sie 2023 bestellt, die erste Maschine mit dem Kennzeichen RP-C3510 kam im Dezember 2025 nach Manila. In der Business Class verbaut PAL Sitze in 1-2-1-Anordnung, insgesamt bietet die -1000 in drei Klassen 382 Plätze. Im Juli 2026 folgte auf der Farnborough Airshow eine Absichtserklärung über neun weitere Exemplare.
Die kleinere A350-900 hatte zuvor die letzten A340 ersetzt. Die Kurzstrecken-Airbusse unterscheidest du mit dem Guide A320-Familie unterscheiden. Auf den langen Strecken über den Pazifik ist außerdem die Boeing 777-300ER unterwegs, die PAL seit 2009 einsetzt. Sie löste in den Folgejahren die Boeing 747-400 ab. Für Regionalstrecken mit vielen Passagieren nutzt die Airline die A330-300, auf der Kurzstrecke die A321 und die sparsamere A321neo. Hersteller der Langstrecken-Flotte sind Airbus und Boeing.
Die A350-1000 von PAL im Visier
Setz die PAL-A350 auf deine Wunschliste und lass dich benachrichtigen, wenn eine im Anflug auf deinen Flughafen ist. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein.
A350-900 oder A350-1000? So unterscheidest du sie
Beide Versionen tragen bei PAL dieselbe Bemalung und haben die typische A350-Cockpitmaske mit den dunkel umrandeten Fenstern. Auf den ersten Blick sind sie kaum zu trennen – mit ein paar Merkmalen gelingt es aber zuverlässig.
Das spricht für die A350-1000
- Deutlich gestreckter Rumpf, rund sieben Meter länger
- Hauptfahrwerk mit sechs Rädern pro Seite
- Wirkt im Verhältnis zum Flügel schlanker und länger
- Auf Trackern als A35K geführt
Das spricht für die A350-900
- Kompakterer Rumpf
- Hauptfahrwerk mit vier Rädern pro Seite
- Wirkt gedrungener, besonders von der Seite
- Auf Trackern als A359 geführt
Das Fahrwerk ist das sicherste Merkmal, vor allem bei Landungen oder am Boden. Im Reiseflug hilft dir der ICAO-Typcode auf dem Tracker. Wer die A350 noch mit der Boeing 787 verwechselt, findet die Unterschiede im Guide A350 oder Boeing 787?.
Und die 777-300ER? Die erkennst du an den riesigen Triebwerken, den schräg abgeschnittenen Flügelspitzen ohne Winglet und dem markanten, klingenförmigen Heckkonus. Ein Blick auf die Flügelspitzen trennt sie sofort von der A350 mit ihren nach oben geschwungenen Enden.
PAL Express: die Regionaltochter
PAL Express ist die hundertprozentige Tochter für Inlands- und kurze Regionalstrecken. Ihre Wurzeln liegen bei Air Philippines, die 1996 den Flugbetrieb aufnahm und später als Airphil Express auftrat. Seit 2013 fliegt sie unter dem Namen PAL Express.
| Merkmal | PAL Express |
|---|---|
| IATA-Code | 2P |
| ICAO-Code | GAP |
| Rufzeichen | AIRPHIL |
| Flotte (Stand August 2026) | rund 19 Airbus A320, 4 A321 und 10 Dash 8-400 |
| Schwerpunkte | Manila, Cebu, Clark, Davao und Iloilo |
Für Spotter ist PAL Express vor allem wegen der Turboprops interessant: Die Dash 8-400 von De Havilland Canada fliegt vor allem kleinere Inselflughäfen mit kürzeren Pisten an. Auf dem Tracker ordnest du die Maschinen über den ICAO-Code GAP klar zu. Wie du Turboprops sicher auseinanderhältst, zeigt der Guide ATR oder Dash 8? Auf den Inlandsstrecken konkurriert PAL vor allem mit Cebu Pacific, der großen Low-Cost-Airline des Landes.
Woran du Philippine Airlines erkennst
Die Grundbemalung stammt aus dem Jahr 1986 und folgt dem damals beliebten „Eurowhite“-Stil: ein weißer Rumpf mit dem großen Schriftzug „Philippines“ im vorderen Bereich und das PAL-Logo in den Landesfarben am Leitwerk. Eine kleine philippinische Flagge sitzt weiter hinten am Rumpf. Das Logo greift die Farben der Nationalflagge auf – Blau, Rot und das Gelb der Sonne.
Zu Jubiläen bringt PAL immer wieder Sonder-Aufkleber an, etwa zum 70., 75. und 85. Geburtstag. Das 85-jährige Bestehen fiel ins Jahr 2026 – Maschinen mit entsprechendem Hinweis sind also ein schönes Zeitdokument für deine Sammlung.
Leitwerk prüfen
Blau, Rot und Gelb am Heck, dazu „Philippines“ am Rumpf – damit ist die Airline klar.
Typ bestimmen
Flügelspitzen und Fahrwerk trennen A350-900, A350-1000, A330 und 777-300ER.
Kennzeichen lesen
RP-C plus Ziffern. Notiere es vollständig, denn es macht jede Sichtung eindeutig.
Betreiber abgleichen
PAL oder GAP auf dem Tracker? So weißt du, ob Mutter oder PAL Express fliegt.
Auf dem Weg zu oneworld
Lange war Philippine Airlines eine der größeren asiatischen Netzwerk-Airlines ohne Allianz. Das ändert sich: Im Juni 2026 hat PAL beim Jahrestreffen der IATA in Rio de Janeiro angekündigt, als 16. Mitglied der oneworld beizutreten. Der Beitritt ist für 2027 vorgesehen, PAL Express ist als angeschlossene Gesellschaft vorgesehen. In der Allianz trifft PAL dann auf bekannte Namen der Region wie Cathay Pacific und Japan Airlines.
Für Spotter ist das spannend, weil viele Allianz-Airlines ein oder zwei Flugzeuge in Allianz-Sonderbemalung einsetzen. Ob und wann PAL das tut, ist offen – einen Überblick gibt der Artikel zu Allianz-Lackierungen. Wie die drei Allianzen funktionieren, erklärt der Überblick Star Alliance, oneworld und SkyTeam.
Historische Flotte: 747 und A340
In älteren Spotter-Logbüchern taucht PAL mit Typen auf, die du heute nicht mehr siehst. Diese Flugzeuge sind historisch:
- Boeing 747-400 – von 1993 bis 2014 im Einsatz, abgelöst durch die 777-300ER. Dazu kam eine 747-400 in Kombi-Version.
- Airbus A340-300 – mehrere Generationen eigener und geleaster Maschinen, die letzten bis 2018. PAL war in Asien einer der letzten Betreiber dieses Vierstrahlers. Wie du ihn von der A330 unterscheidest, erklärt der Guide A330 oder A340?
- Boeing 747-200 und BAC One-Eleven – ältere Typen, die PAL zwischen den 1960er-Jahren und der Jahrtausendwende einsetzte.
Fotos dieser Maschinen findest du vor allem in Archiven. Für deine Sammlung lohnt es sich, solche Sichtungen klar mit Datum zu versehen, damit später erkennbar ist, aus welcher Flottenphase sie stammen.
Philippine Airlines spotten: wo sich die Chancen bieten
In Deutschland ist PAL kein regelmäßiger Gast. Wenn du die Airline sehen willst, führt der Weg meist über eine Reise:
Gute Chancen auf PAL, wenn …
- du in Manila oder Cebu bist – dort ist PAL allgegenwärtig
- du an großen Pazifik-Flughäfen wie Los Angeles oder San Francisco spottest
- du in Australien bist, etwa in Sydney
Prüf es vorher, wenn …
- du an asiatischen Drehkreuzen wie Tokio, Seoul oder Singapur unterwegs bist
- du nach älteren Berichten planst – das Netz ändert sich mit der neuen Flotte
Eher kein PAL-Tag, wenn …
- du an einem deutschen Flughafen ohne Asien-Langstrecke spottest
An der US-Westküste helfen dir die Guides Planespotting in Los Angeles und Planespotting in San Francisco bei der Spotwahl; in Australien ist Planespotting in Sydney ein guter Startpunkt. Bei Reisen nach Asien lohnt der Vergleich mit Nachbarn wie Singapore Airlines oder Korean Air, die ebenfalls große A350- und 777-Flotten betreiben.
Fotografieren im Ausland
Die Regeln fürs Fotografieren an Flughäfen unterscheiden sich von Land zu Land. Informiere dich vor Ort, bleib in öffentlich zugänglichen Bereichen und halte Abstand zu Zäunen und Sicherheitszonen.
Häufige Verwechslungen
- PAL mit Cebu Pacific verwechseln – beide fliegen ab Manila Airbus, Cebu Pacific trägt aber eine deutlich andere, farbenfrohe Low-Cost-Optik.
- A350-1000 als A350-900 notieren – das Fahrwerk mit sechs Rädern verrät die längere Version.
- PAL Express als eigene Gesellschaft übersehen – auf dem Tracker steht ICAO-Code GAP statt PAL.
- PAL schon als oneworld-Mitglied führen – Stand Oktober 2026 ist der Beitritt angekündigt, aber noch nicht vollzogen.
- 747 oder A340 im aktuellen Flugplan suchen – beide Typen sind bei PAL Geschichte.
Philippine Airlines im Blick behalten
Lass dich benachrichtigen, wenn eine PAL-Maschine im Anflug auf deinen Flughafen ist, und poste deine Sichtung mit Typ, Kennzeichen und Spot. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.
Fazit
Philippine Airlines verbindet eine lange Geschichte mit einer frisch erneuerten Langstreckenflotte. Für dich als Spotter ist PAL ein seltener, aber lohnender Fang: Die neue A350-1000, die 777-300ER über dem Pazifik und die Turboprops von PAL Express bieten Abwechslung. Mit dem oneworld-Beitritt dürfte die Airline in den kommenden Jahren noch sichtbarer werden.
Kurzfazit
Philippine Airlines (IATA PR, ICAO PAL) ist der Flag Carrier der Philippinen und gilt als älteste noch fliegende Airline Asiens. Auf der Langstrecke fliegt sie A350 und 777-300ER, das Kennzeichen beginnt mit RP-C.
Zusammenfassung
- Philippine Airlines erkennst du am weißen Rumpf mit dem Schriftzug „Philippines“ und dem Leitwerk in Blau, Rot und Gelb.
- Die spannendste Spotter-Frage ist die A350-Version: Die neue -1000 ist rund sieben Meter länger als die -900 und hat sechs statt vier Räder pro Hauptfahrwerk.
- Neben PAL selbst fliegt die Tochter PAL Express innerhalb der Philippinen und regional – mit eigenem ICAO-Code GAP.
- In Europa begegnet dir PAL selten; die besten Chancen hast du an den Pazifik- und Asien-Drehkreuzen sowie in Manila selbst.
Häufige Fragen
Welchen IATA- und ICAO-Code hat Philippine Airlines?
Der IATA-Code ist PR, der ICAO-Code PAL. Im Funk meldet sich die Airline mit dem Rufzeichen „PHILIPPINE“. Die Regionaltochter PAL Express hat eigene Codes: IATA 2P und ICAO GAP.
Ist Philippine Airlines wirklich die älteste Airline Asiens?
Philippine Airlines bezeichnet sich als älteste noch fliegende kommerzielle Airline Asiens. Gegründet wurde sie am 26. Februar 1941, der erste Flug ging am 15. März 1941 mit einer Beechcraft Model 18 von Manila nach Baguio. Der Anspruch bezieht sich auf Airlines, die bis heute unter ihrem Namen fliegen.
Gehört Philippine Airlines zu einer Allianz?
Stand Oktober 2026 noch nicht. Im Juni 2026 hat Philippine Airlines beim IATA-Jahrestreffen angekündigt, als 16. Mitglied der oneworld beizutreten. Der Beitritt ist für 2027 vorgesehen, auch PAL Express ist als Affiliate vorgesehen.
Welche Flugzeuge fliegt Philippine Airlines?
Laut der Flottenaufstellung mit Stand September 2026 umfasst die PAL-Flotte rund 53 Flugzeuge: Airbus A321 und A321neo für Kurz- und Mittelstrecke, A330-300 für Regionalstrecken mit hohem Aufkommen sowie A350-900, A350-1000 und Boeing 777-300ER für die Langstrecke. Weitere A321neo und A350-1000 sind bestellt.
Seit wann fliegt PAL die A350-1000?
Die erste A350-1000 mit dem Kennzeichen RP-C3510 hat Philippine Airlines im Dezember 2025 übernommen. Bestellt wurden die Flugzeuge 2023. Bis September 2026 waren vier Exemplare im Dienst, fünf weitere stehen noch in den Auftragsbüchern. Im Juli 2026 kam auf der Farnborough Airshow eine Absichtserklärung für neun zusätzliche Maschinen dazu.
Was ist PAL Express?
PAL Express ist die hundertprozentige Regionaltochter von Philippine Airlines. Sie fliegt vor allem Inlandsstrecken und kurze Regionalverbindungen mit Airbus A320, A321 und De Havilland Canada Dash 8-400. Früher hieß die Gesellschaft Air Philippines und später Airphil Express, daher stammt auch das Rufzeichen „AIRPHIL“.
Fliegt Philippine Airlines noch Boeing 747 oder A340?
Nein, beide Typen sind historisch. Die letzten Boeing 747-400 und Airbus A340-300 hat PAL in den 2010er-Jahren ausgemustert. Ersetzt wurden sie durch die Boeing 777-300ER und später durch die A350-900. PAL gehörte zu den letzten Airlines in Asien, die die A340-300 einsetzten.
Wo kann ich Philippine Airlines spotten?
Am sichersten in Manila und Cebu. Außerhalb der Philippinen fliegt PAL vor allem in Asien, nach Australien und Nordamerika. In Europa flog PAL zeitweise nach London-Heathrow; in Deutschland ist PAL kein regelmäßiger Gast. Prüf vor einer Spotting-Tour den aktuellen Flugplan, denn das Langstreckennetz ändert sich mit der Flottenerneuerung.
Philippine Airlines im Blick behalten
Beobachte die Airline oder einzelne Kennzeichen und werde bei Anflug oder Landung benachrichtigt – und poste deine Sichtung mit Typ, Kennzeichen und Spot. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.
Flugzeugtypen in der Flotte
Airbus A350-1000
Schwarze Cockpit-Maske, gebogene Flügelspitzen und ein Rumpf von fast 74 Metern auf sechsrädrigen Fahrwerken: Die A350-1000 ist die große A350. So erkennst du sie und trennst sie sicher von A350-900 und Boeing 777.
FlugzeugtypAirbus A350-900
Schwarze Cockpit-Maske, elegant hochgebogene Flügelspitzen, zwei mächtige Trent-XWB-Triebwerke: Die A350-900 ist Airbus’ moderner Langstrecken-Twin. So erkennst du sie sicher.
FlugzeugtypBoeing 777-300ER
Der meistverkaufte 777-Ableger: Die 777-300ER ist länger als eine A380, fliegt nur mit GE90-Triebwerken und prägt seit 2004 die Langstrecke. So erkennst du die 77W sicher.
FlugzeugtypAirbus A330-300
Langer Rumpf, zwei Triebwerke, aufgesetzte Winglets: Die A330-300 ist seit über 30 Jahren ein Arbeitstier der Langstrecke. So erkennst du sie und grenzt sie von ihren Geschwistern ab.
FlugzeugtypAirbus A321neo
Der lange Bruder der A320neo: Die A321neo ist der größte Jet der Familie und fliegt als LR und XLR sogar über den Atlantik. So erkennst du sie und ihre Varianten.
FlugzeugtypAirbus A321 (ceo)
Der lange Airbus aus Hamburg: Die A321ceo ist der gestreckte Ableger der A320 und seit 1994 bei Lufthansa im Einsatz. Vier Türpaare und schlanke Proportionen verraten sie – so erkennst du sie sicher.
Weitere Airlines
Cebu Pacific
Die größte Airline der Philippinen nach Flottengröße: reine Airbus-Jetflotte mit A320neo, A321neo und dicht bestuhlter A330neo, Basen in Manila, Cebu und Clark und die ATR-Tochter Cebgo.
NetzwerkCathay Pacific
Die Flag Carrier Hongkongs: Drehkreuz Chek Lap Kok, Gründungsmitglied von oneworld, Langstrecke mit A350 und Boeing 777 – und mit Cathay Cargo eine der großen 747-Frachtflotten der Welt.
NetzwerkSingapore Airlines
Die Netzwerk-Airline aus Singapur: reines Drehkreuz Changi, größter A350-Betreiber, Erstkunde von A380 und 787-10 – und in Frankfurt und München ein Pflichtmotiv für Langstrecken-Fans.
NetzwerkJapan Airlines
Japans traditionsreicher Flag Carrier mit dem roten Kranich am Leitwerk: Drehkreuze Haneda und Narita, Mitglied von oneworld und eine Langstreckenflotte im Umbruch von der 777 zu A350-1000 und Boeing 787.
NetzwerkKorean Air
Südkoreas Flag Carrier aus Seoul: SkyTeam-Gründungsmitglied, einer der letzten Betreiber von A380 und Boeing 747-8I, große Frachtsparte – und seit der Asiana-Übernahme im Umbau zur einzigen großen Netzwerk-Airline des Landes.
Flughäfen & Hersteller dazu
Flughäfen, Hersteller, Airline-Gruppen und Allianzen – wer dahintersteht und was du als Spotter wissen solltest.
oneworld
Die kleinste der drei großen Allianzen mit den größten Namen: British Airways, American, Qatar Airways, Cathay Pacific, Qantas und Co. – und Flugzeugen im oneworld-Design, die Spotter gezielt jagen.
HerstellerAirbus
Europäisches Luft- und Raumfahrtunternehmen und einer der beiden großen Hersteller von Verkehrsflugzeugen – mit Flugzeugfamilien vom A220 bis zum A350.
HerstellerBoeing
Boeing ist der US-amerikanische Gegenpol zu Airbus und baut seit der 707 Verkehrsjets in Serie. Wer 737, 777 und 787 an Fahrwerk, Flügelspitzen und Heck auseinanderhalten kann, bestimmt einen großen Teil des Verkehrs an jedem europäischen Flughafen – auch ohne Lackierungshinweis.
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