Das Wichtigste in Kürze
- Die 787-10 ist die längste Dreamliner-Version: 68,3 m lang, rund 5,5 m länger als die 787-9, bei gleicher Spannweite von 60,1 m.
- Schnellster Erkennungsweg für die Familie: gezackte Triebwerkshinterkanten plus Flügelspitzen ohne Winglet.
- Die Variante bestimmst du über die Proportionen und am sichersten über Kennzeichen oder Typcode B78X.
- Gebaut wird sie nur in North Charleston: Die Rumpfmittelteile sind zu groß für den Transport ins Werk Everett.
- Im DACH-Raum ist sie ein Gast: Lufthansa, Swiss und Austrian fliegen keine 787-10, du triffst sie bei ausländischen Airlines oder in Amsterdam bei KLM.
Inhaltsverzeichnis
- 1.Was ist die Boeing 787-10?
- 2.Die drei Schritte zur sicheren Bestimmung
- 3.787-8, 787-9 oder 787-10?
- 4.787-10, A350-1000 oder 777-300ER?
- 5.Wer fliegt die 787-10?
- 6.Spotting-Tipps: Wo du die 787-10 am besten erwischst
- 7.Fototipps speziell für die 787-10
- 8.Häufige Verwechslungen und wie du sie ausschließt
- 9.Fazit
Steckbrief
| Hersteller | Boeing |
|---|---|
| Familie | 787 Dreamliner (787-8, 787-9, 787-10) |
| ICAO-Typcode | B78X |
| Programmstart | 18. Juni 2013 auf der Paris Air Show, Erstkunde Singapore Airlines |
| Roll-out | 17. Februar 2017 in North Charleston |
| Erstflug | 31. März 2017 |
| Erste Auslieferung | 25. März 2018 an Singapore Airlines |
| Endmontage | ausschließlich North Charleston, South Carolina (USA) |
| Triebwerke | 2 × GE Aerospace GEnx-1B oder Rolls-Royce Trent 1000 (Wahl der Airline) |
| Länge | 68,3 m |
| Spannweite | 60,1 m |
| Höhe | 17,0 m |
| Sitzplätze | laut Boeing 300 bis 375 in zwei Klassen |
| Reichweite (Herstellerangabe) | bis zu rund 13.890 km laut aktueller Boeing-Angabe |
| Wirbelschleppenkategorie | Heavy (H) |
Erkennungsmerkmale
Hast du wirklich diesen Flugzeugtyp vor dir?
- Sehr langer, schlanker Rumpf – im Verhältnis zum Flügel wirkt die 787-10 deutlich gestreckter als die 787-8 und 787-9
- Gezackte Hinterkanten an den Triebwerksgondeln (Chevrons) – das Markenzeichen der ganzen 787-Familie
- Flügel ohne aufgesetztes Winglet, die Spitzen laufen schräg nach hinten aus (Raked Wingtips)
- Glatte, abgerundete Nase mit nur vier großen Cockpitfenstern, ohne dunkle Maske
- Hauptfahrwerk mit je vier Rädern pro Bein – A350-1000 und 777 haben sechs
- Starke Flügelbiegung nach oben im Steigflug, typisch für den Kohlefaserflügel des Dreamliners
Aktualisiert: Oktober 2026 – Ein Dreamliner rollt zur Piste, die Triebwerke haben die typischen Zacken am Ende, die Flügel enden ohne Winglet. Aber der Rumpf wirkt ungewöhnlich lang, fast so, als hätte jemand die Maschine in die Länge gezogen: Dann stehst du sehr wahrscheinlich vor einer Boeing 787-10. Wie du sie von 787-9, A350-1000 und 777-300ER trennst und wo du in Europa die besten Chancen hast, zeigt dir diese Seite.
B78X in den Hangar
Mit Planetrack postest du deine 787-10-Sichtung mit Foto, Kennzeichen, Airline und Spot und hakst die längste Dreamliner-Version in deinem Hangar ab. Die App startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.
Was ist die Boeing 787-10?
Die 787-10 ist die dritte und längste Version des Dreamliners. Boeing hat sie aus der 787-9 abgeleitet und den Rumpf um rund 5,5 Meter gestreckt, aufgeteilt auf einen Einsatz vor und einen hinter dem Flügel. Flügel, Cockpit und Triebwerksoptionen blieben gleich. Laut Boeing passen in einer Zwei-Klassen-Kabine 300 bis 375 Sitze, die Spannweite liegt wie bei den Schwestern bei 60,1 Metern.
Der Gedanke dahinter: mehr Sitze und Fracht pro Flug, dafür etwas weniger Reichweite als bei der 787-9. Die 787-10 ist damit auf mittlere Langstrecken zugeschnitten, also typischerweise Flüge innerhalb Asiens, über den Atlantik oder in den Nahen Osten. Für Ultra-Langstrecken greifen Airlines eher zur 787-9. Boeing gibt auf der aktuellen Website eine Reichweite von bis zu 7.500 Seemeilen an, rund 13.890 Kilometer; frühere Herstellerangaben lagen deutlich darunter. Was eine einzelne Airline daraus macht, hängt stark von Kabine und Beladung ab.
Gestartet wurde das Programm im Juni 2013 auf der Paris Air Show, Erstkunde war Singapore Airlines. Der Roll-out folgte im Februar 2017, der Erstflug am 31. März 2017 in North Charleston. Am 25. März 2018 übergab Boeing die erste Maschine an Singapore Airlines, Anfang April 2018 ging sie in den Liniendienst. Eine Besonderheit: Die 787-10 wurde von Anfang an nur in North Charleston, South Carolina gebaut, weil ihre Rumpfmittelteile zu groß für den Transport ins Werk Everett sind. Seit 2021 montiert Boeing alle Dreamliner dort. Mehr zum Hersteller findest du auf der Seite zu Boeing.
Die drei Schritte zur sicheren Bestimmung
Bei der 787-10 bestimmst du zuerst die Familie und dann die Variante. Die Familie ist leicht, die Variante braucht ein geübtes Auge oder das Kennzeichen.
Triebwerke ansehen
Die Hinterkanten der Triebwerksgondeln sind gezackt wie ein Sägeblatt. Diese Chevrons dämpfen den Lärm und sind bei Großraumjets ein starkes Indiz für die 787. Auch die 747-8 hat sie, aber die erkennst du schon an vier Triebwerken.
Flügelspitzen und Nase prüfen
Kein aufgesetztes Winglet, die Spitze läuft schräg nach hinten aus. Die Nase ist glatt und rund, mit vier großen Cockpitfenstern und ohne dunkle Maske wie bei der A350.
Proportionen bewerten
Wirkt der Rumpf im Verhältnis zum Flügel sehr lang und der Flügel optisch fast mittig, spricht viel für die -10. Bei der kompakten 787-8 sitzt der Flügel gefühlt weiter vorn und der Rumpf wirkt gedrungen.
Die Proportionen sind ein guter Hinweis, aber kein Beweis – Perspektive und Brennweite verzerren Längen schnell. Am Ende bestätigt das Kennzeichen die Variante. Wie du Kennzeichen liest, erklärt der Guide Flugzeugkennzeichen verstehen.
Praxis-Tipp: Fenster zählen
Wenn du ein scharfes Seitenprofil hast, vergleich die Fensterreihe vor dem Flügel mit der hinter dem Flügel. Bei der 787-10 sind beide Abschnitte sichtbar länger als bei der -9. Mit Planetrack postest du jede Sichtung mit Kennzeichen und Flugzeugtyp – so trainierst du dein Auge mit jeder Maschine. Planetrack startet bald – sichere dir jetzt deinen Platz auf der Warteliste.
787-8, 787-9 oder 787-10?
Alle drei Versionen teilen sich die Spannweite von 60,1 Metern und das Grundlayout. Der entscheidende Unterschied ist die Länge.
| Merkmal | 787-8 | 787-9 | 787-10 |
|---|---|---|---|
| ICAO-Typcode | B788 | B789 | B78X |
| Länge | 56,7 m | 62,8 m | 68,3 m |
| Spannweite | 60,1 m | 60,1 m | 60,1 m |
| Höhe | 16,9 m | 17,0 m | 17,0 m |
| Sitze (2 Klassen, Boeing) | 200–275 | 250–325 | 300–375 |
| Reichweite (Boeing, bis zu) | ca. 14.820 km | ca. 15.370 km | ca. 13.890 km |
Spannend für Spotter: Bei der 787-8 ist die Spannweite größer als die Rumpflänge, bei der 787-10 ist es umgekehrt – sie ist über acht Meter länger, als ihre Flügel breit sind. Genau dieser Eindruck eines „zu langen“ Rumpfs ist das Erkennungsmerkmal im Feld. Die mittlere Schwester stellen wir auf der Seite zur Boeing 787-9 vor, die kompakte Urversion auf der Seite zur Boeing 787-8.
Technisch hat Boeing die 787-10 mit einem angepassten Hauptfahrwerk ausgestattet, das beim Abheben das Rotieren über die hinteren Räder erlaubt und so das Risiko eines Heckaufsetzers verringert. Von außen fällt das kaum auf; die Radzahl bleibt bei vier pro Bein.
787-10, A350-1000 oder 777-300ER?
Die 787-10 spielt in derselben Liga wie die großen Zweistrahler von Airbus und Boeing. Aus der Ferne verwechselst du sie am ehesten mit der A350-1000 oder der 777-300ER. Der Finder hilft beim Eingrenzen.
Schnellbestimmung: langer Großraum-Twin
Boeing 787, bei sehr langem Rumpf die 787-10
Chevrons und ein vierrädriges Fahrwerk passen zur 787-Familie. Wirkt der Rumpf im Verhältnis zum Flügel auffällig lang, ist es die -10. Bestätige das über Kennzeichen oder den Code B78X.
Airbus A350-1000
Maske am Cockpit, gebogene Flügelspitzen, glatte Triebwerke und sechs Räder pro Bein sind das Bild der großen A350.
Boeing 777-300ER
Sechsrädriges Fahrwerk, riesige GE90-Gondeln ohne Zacken und ein klingenförmig abgeflachtes Heck sprechen für die 77W.
Die Airbus A350-1000 ist mit 73,78 Metern rund fünfeinhalb Meter länger als die 787-10 und hat einen deutlich größeren Flügel. Die Boeing 777-300ER ist noch eine Nummer größer, mit fast 74 Metern Länge und einer Spannweite von knapp 65 Metern. Neben beiden wirkt die 787-10 schlanker und filigraner. Auch die Airbus A330-900 kann aus der Ferne ähnlich aussehen, trägt aber geschwungene Sharklets an den Flügelspitzen und eine Cockpit-Maske. Allgemeine Tricks für solche Fälle sammelt der Guide Airbus und Boeing unterscheiden.
Wer fliegt die 787-10?
Die größten Flotten liegen in Asien, Nordamerika und am Golf. Zu den Betreibern gehören Singapore Airlines als Erstkunde, United Airlines, Korean Air, ANA, Saudia und Etihad Airways. In Europa sind es zwei Namen:
- KLM war im Juni 2019 die erste europäische Airline mit der 787-10. Die Niederländer haben ihre Flotte seitdem schrittweise ausgebaut und betreiben den Typ ab ihrem Drehkreuz Amsterdam-Schiphol.
- British Airways übernahm ihre erste 787-10 mit dem Kennzeichen G-ZBLA im Juni 2020 und bestellte insgesamt zwölf Maschinen. Heimat ist London-Heathrow.
Wichtig für deutsche, österreichische und Schweizer Spotter: Lufthansa setzt die 787-9 ein, nicht die -10. Auch Swiss und Austrian Airlines haben keine 787-10 in der Flotte. Im DACH-Raum ist der Typ deshalb immer ein Gast ausländischer Airlines. Chancen bieten vor allem Langstreckenverbindungen von Airlines, die den Typ in der Flotte haben, etwa vom Golf oder aus Nordamerika. Welches Gerät auf einer Strecke konkret kommt, wechselt aber mit Flugplan und Umläufen – verlass dich nicht auf eine feste 787-10-Verbindung in den DACH-Raum.
| Ort | Trefferchance | Warum |
|---|---|---|
| Amsterdam-Schiphol | hoch | Heimatbasis der KLM-787-10-Flotte |
| London-Heathrow | hoch | British Airways und internationale Langstrecken-Airlines |
| Frankfurt | unregelmäßig | Ausländische Airlines mit wechselndem Gerät |
| München, Zürich | unregelmäßig | Stark flugplan- und umlaufabhängig |
Flotten und Einsätze ändern sich
Welche Airline mit welchem Dreamliner welche Strecke fliegt, kann sich mit jedem Flugplanwechsel verschieben. Prüf vor deiner Tour Ankünfte und Abflüge nach dem Typcode B78X, statt dich auf alte Listen zu verlassen.
Wie du solche Flüge live verfolgst, erklärt der Beitrag zur Flugverfolgung mit ADS-B. Was hinter Typcodes wie B78X steckt, liest du im Guide IATA- und ICAO-Codes erklärt.
Keine 787-10 mehr verpassen
Richte einen Sichtungs-Alarm für den Typ oder ein bestimmtes Kennzeichen ein, und Planetrack benachrichtigt dich, wenn die Maschine an deinem Flughafen anfliegt. Planetrack startet bald – hier geht’s zur Warteliste.
Spotting-Tipps: Wo du die 787-10 am besten erwischst
Amsterdam-Schiphol ist für Spotter aus Deutschland die naheliegendste Adresse. An der Spotterplaats Polderbaan bekommst du Langstreckenjets oft aus kurzer Distanz – vorausgesetzt, die Polderbaan ist gerade in Betrieb. Schiphol wechselt die Pistennutzung je nach Wind und Tageszeit, deshalb lohnt der Blick auf die aktuelle Betriebsrichtung. Wie du sie einschätzt, erklärt der Beitrag Betriebsrichtung am Flughafen verstehen.
In London-Heathrow ist die Myrtle Avenue der Klassiker für Landungen bei Westbetrieb: Die Maschinen kommen tief über die Köpfe, sodass du die Länge des Rumpfs sehr gut beurteilen kannst. Dort triffst du neben British Airways viele internationale Airlines.
Im DACH-Raum brauchst du Geduld und einen Plan. In Frankfurt bietet sich die Aussichtsplattform Zeppelinheim an, in Zürich die Zuschauerterrasse B, in München der Besucherhügel. Such dir vorher im Tracking-Dienst einen konkreten B78X-Flug heraus und plane dann Spot und Uhrzeit darum herum.
Bereit für deine 787-10-Jagd?
- Ich habe einen konkreten Flug mit Typcode B78X im Tracking-Dienst gefunden.
- Ich kenne die voraussichtliche Betriebsrichtung am Flughafen.
- Ich weiß, wo die Sonne zu meiner Wunsch-Uhrzeit steht.
- Mein Standpunkt ist öffentlich zugänglich und erlaubt.
- Ich habe einen Plan B, falls die Airline kurzfristig das Gerät tauscht.
Ob dein Standpunkt rechtlich unproblematisch ist, klärt der Artikel Ist Planespotting erlaubt?.
Fototipps speziell für die 787-10
Die 787-10 ist ein elegantes Motiv, aber ihre Länge stellt eigene Anforderungen an Ausschnitt und Perspektive.
Seitenprofil für die Länge
Was die -10 von der -9 unterscheidet, ist der Rumpf. Ein sauberes Seitenprofil zeigt die Proportionen am besten und hilft dir später auch bei der Bestimmung.
Brennweite einplanen
Mit 68 Metern Länge sprengt die 787-10 am Pistenrand schnell das Bild. Zoom lieber etwas weiter heraus und schneide später zu, statt Nase oder Heck abzuschneiden.
Chevrons zeigen
Die gezackten Triebwerkskanten sind das Markenzeichen des Dreamliners. Eine Dreiviertelansicht von hinten oder seitlich setzt sie in Szene.
Flügelbiegung beim Start
Im Steigflug biegen sich die Kohlefaserflügel weit nach oben. Ein Bild kurz nach dem Abheben zeigt diesen typischen Dreamliner-Look besonders schön.
Wann das Licht an deinem Spot passt, kannst du vorab berechnen; wie das geht, steht im Guide Sonnenstand planen für deinen Fotospot. Passende Brennweiten bespricht der Beitrag Objektiv und Brennweite fürs Planespotting. Und wenn du gerade erst anfängst, hilft dir Flugzeugtypen erkennen für Anfänger beim Einstieg.
Häufige Verwechslungen und wie du sie ausschließt
Es spricht für die 787-10, wenn …
- die Triebwerke gezackte Hinterkanten haben
- die Flügelspitzen ohne Winglet schräg nach hinten auslaufen
- der Rumpf im Verhältnis zum Flügel auffällig lang wirkt
- im Tracking-Dienst B78X als Typ steht
Sieh genauer hin, wenn …
- du die Maschine nur frontal oder im starken Teleblick siehst – Längen täuschen dann
- die Airline 787-9 und 787-10 parallel fliegt, etwa KLM oder Etihad
- du nur Rumpf und Leitwerk von hinten erkennst
Es ist keine 787-10, wenn …
- du sechs Räder pro Hauptfahrwerksbein zählst
- die Cockpitfenster eine dunkle Maske tragen
- die Flügelspitzen mit einem Winglet oder Sharklet enden
- du vier Triebwerke siehst – dann bist du etwa bei der Boeing 747-8 oder der A380
Fazit
Die 787-10 ist der Dreamliner für Spotter mit geschultem Blick. Die Familie erkennst du an Chevrons und winglet-losen Flügeln sofort, die Variante verrät dir der lange Rumpf, das Kennzeichen liefert die Bestätigung. Im deutschsprachigen Raum ist sie ein seltener Gast, was jede Sichtung zu etwas Besonderem macht. Wer sie sicher sehen will, plant einen Ausflug nach Amsterdam oder London.
Kurzfazit
Gezackte Triebwerke, Flügel ohne Winglet, vier Räder pro Fahrwerksbein und ein auffällig langer Rumpf: Das ist die 787-10. Filter nach B78X, plane Gastflüge in Frankfurt, München oder Zürich genau – oder fahr nach Schiphol, wo KLM den Typ regelmäßig fliegt.
Zusammenfassung
- Die 787-10 wurde 2013 gestartet, flog im März 2017 zum ersten Mal und ging im März 2018 an Erstkunde Singapore Airlines.
- Sie teilt Flügel, Cockpit und Triebwerksoptionen mit der 787-9, hat aber den längsten Rumpf und dafür weniger Reichweite.
- Gegen 787-9, A350-1000 und 777-300ER grenzt du sie über Rumpflänge, Fahrwerk und Triebwerksgondeln ab.
- In Europa ist Amsterdam-Schiphol mit der KLM-Flotte die verlässlichste Adresse, dazu London-Heathrow mit British Airways.
Häufige Fragen
Welchen ICAO-Typcode hat die Boeing 787-10?
Die 787-10 läuft unter B78X. Die 787-8 hat den Code B788, die 787-9 den Code B789. Mit B78X filterst du die längste Dreamliner-Version gezielt in Tracking-Diensten und Ankunftstafeln heraus.
Wie unterscheide ich 787-9 und 787-10?
Beide haben denselben Flügel mit 60,1 m Spannweite und dasselbe vierrädrige Hauptfahrwerk. Die -10 ist aber rund 5,5 m länger, gestreckt vor und hinter dem Flügel. Dadurch wirkt der Rumpf im Verhältnis zum Flügel deutlich länger, der Flügel sitzt optisch weiter in der Mitte. Absolute Sicherheit gibt dir nur das Kennzeichen.
Wie unterscheide ich die 787-10 von der Airbus A350-1000?
Die A350-1000 hat eine dunkle Cockpit-Maske, weich nach oben gebogene Flügelspitzen, glatte Triebwerkshinterkanten und sechs Räder pro Hauptfahrwerksbein. Die 787-10 zeigt gezackte Chevrons an den Triebwerken, schräg zurückgezogene Flügelspitzen und vier Räder pro Bein.
Warum wird die 787-10 nur in South Carolina gebaut?
Die Mittelrumpfsektionen der 787-10 sind so groß, dass sie nicht wirtschaftlich ins Werk Everett bei Seattle transportiert werden können. Deshalb war die -10 von Anfang an ein reines Charleston-Produkt. Seit 2021 baut Boeing ohnehin alle 787 nur noch in North Charleston.
Fliegt Lufthansa die 787-10?
Nein. Lufthansa setzt die 787-9 ein, nicht die längere -10. Auch Swiss und Austrian Airlines haben keine 787-10 in der Flotte. Im DACH-Raum siehst du den Typ deshalb nur bei ausländischen Airlines.
Wer war Erstkunde der 787-10?
Singapore Airlines. Die Airline übernahm die erste Maschine am 25. März 2018 in North Charleston. Damit betrieb die Singapore-Airlines-Gruppe als erste alle drei Dreamliner-Versionen, weil die Tochter Scoot bereits 787-8 und 787-9 flog.
Welche Triebwerke hat die 787-10?
Wie bei der ganzen 787-Familie hat die Airline die Wahl zwischen dem GE Aerospace GEnx-1B und dem Rolls-Royce Trent 1000. Beide haben die gezackten Chevrons an der Gondel; die Unterscheidung gelingt eher über Logos auf der Verkleidung oder über das Kennzeichen.
Boeing 787-10 Dreamliner sammeln statt nur sehen
Foto mit Kennzeichen, Typ, Flughafen und Spot posten, den Typ in deinem Hangar abhaken und per Alarm erfahren, wann ein gesuchtes Kennzeichen landet. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.
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