Das Wichtigste in Kürze
- Cathay Pacific ist die Flag Carrier Hongkongs mit Drehkreuz am Flughafen Chek Lap Kok und Gründungsmitglied von oneworld.
- Codes: IATA CX, ICAO CPA, Rufzeichen „CATHAY“.
- Langstrecke heißt A350 und Boeing 777: Den passagierseitigen Jumbo hat Cathay 2016 ausgemustert, die 777-9 ist bestellt.
- Cathay Cargo fliegt Boeing 747: 747-8F und 747-400ERF – nach Europa kommen die Frachter regelmäßig, etwa nach Frankfurt.
- In Deutschland landet Cathay Pacific in Frankfurt und München, in der Schweiz in Zürich.
Inhaltsverzeichnis
- 1.Cathay Pacific im Überblick
- 2.Codes und Rufzeichen
- 3.Von Kai Tak nach Chek Lap Kok
- 4.Die Passagierflotte: A350 und Boeing 777
- 5.A350 oder 777? So unterscheidest du die Langstrecken-Typen
- 6.Cathay Cargo: die 747 lebt weiter
- 7.Historische Typen
- 8.Woran du Cathay Pacific erkennst
- 9.Cathay Pacific in Europa spotten
- 10.Häufige Verwechslungen
- 11.Fazit
Steckbrief
| IATA-Code | CX |
|---|---|
| ICAO-Code | CPA |
| Rufzeichen | CATHAY |
| Drehkreuze | HKG |
| Allianz | oneworld |
| Geschäftsmodell | Netzwerk-Airline mit Drehkreuz in Hongkong, Passagiere und Fracht |
| Sitz | Cathay City am Flughafen Hongkong (Chek Lap Kok) |
| Gegründet | 1946 von Roy Farrell und Sydney de Kantzow |
| Eigentümer | Größte Anteilseigner sind Swire Pacific (rund 45 Prozent) und Air China (rund 30 Prozent), Stand 2026 |
| Drehkreuz | Hongkong International (HKG) |
| Allianz | oneworld (Gründungsmitglied) |
| Konzern | Cathay Group mit Cathay Pacific, Cathay Cargo, HK Express und Air Hong Kong |
| Passagierflotte (Stand Ende 2025) | rund 160 Flugzeuge: A321neo, A330-300, A350-900, A350-1000, Boeing 777-300 und 777-300ER |
| Frachtflotte (Stand Ende 2025) | 14 Boeing 747-8F und 6 Boeing 747-400ERF |
| Bestellungen | Boeing 777-9, Airbus A330-900, weitere A321neo und Airbus A350F |
| Markenzeichen | Weißer „Brushwing“ auf grünem Leitwerk |
Woran du die Airline erkennst
Ist das wirklich Cathay Pacific?
- Grünes Leitwerk mit weißem, pinselstrichartigem Logo – dem Brushwing
- Weißer Rumpf mit grünem Schriftzug „Cathay Pacific“ vorn
- Auf Langstrecke fast immer Airbus A350 oder Boeing 777, bei der Fracht Boeing 747
- Hongkonger Kennzeichen mit B- und einem H, K oder L als zweitem Buchstaben, etwa B-L… oder B-K…
- Flugnummer mit CX, auf dem Tracker CPA; Frachtflüge laufen unter demselben Code
- Frachter tragen die Aufschrift „Cathay Cargo“ statt „Cathay Pacific“
Wenn in Frankfurt eine A350 mit grünem Leitwerk aufsetzt oder eine 747-8F mit „Cathay Cargo“-Schriftzug einschwebt, hast du ein Stück Hongkong vor der Linse. Cathay Pacific gehört zu den Airlines, die Spotter weltweit schätzen: eine klare, elegante Bemalung, eine moderne Langstreckenflotte – und eine der großen 747-Frachtflotten, die es noch gibt. Hier erfährst du, wie du die Airline sicher zuordnest, welche Typen du erwarten kannst und wo du sie in Europa vor die Kamera bekommst.
Jede CX-Sichtung im Hangar
Mit Planetrack hältst du Sichtungen mit Foto, Kennzeichen, Typ und Airline fest – und siehst auf einen Blick, welche Cathay-Maschinen dir noch fehlen. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.
Cathay Pacific im Überblick
Cathay Pacific ist die Flag Carrier Hongkongs. Die Airline hat ihren Sitz in Cathay City, direkt am Flughafen Hongkong auf der Insel Chek Lap Kok, und steuert von dort aus ihr gesamtes Netz. Gegründet wurde sie 1946 von zwei Piloten: dem US-Amerikaner Roy Farrell und dem Australier Sydney de Kantzow. Ihr erstes Flugzeug war eine Douglas DC-3 namens „Betsy“ – die Maschine hat überlebt und ist heute im Hong Kong Science Museum ausgestellt.
Wirtschaftlich prägt seit Jahrzehnten der Swire-Konzern die Airline. Nach den zuletzt veröffentlichten Angaben (Stand 2026) hält Swire Pacific rund 45 Prozent der Anteile, Air China rund 30 Prozent, der Rest wird an der Börse in Hongkong gehandelt. Unter dem Dach der Cathay Group fliegen neben Cathay Pacific auch die Frachtsparte Cathay Cargo, die Low-Cost-Airline HK Express und die Frachtairline Air Hong Kong.
Bei den Allianzen ist Cathay Pacific von Anfang an dabei: Die Airline gehört zu den Gründungsmitgliedern von oneworld, die im September 1998 angekündigt wurde. Zu den Partnern zählen heute unter anderem British Airways, Qantas und Japan Airlines. Wie sich die drei großen Bündnisse unterscheiden, erklärt der Artikel zu Star Alliance, oneworld und SkyTeam.
Codes und Rufzeichen
- IATA-Code CX: steht in der Flugnummer, auf Anzeigetafeln, Tickets und in Flugplänen.
- ICAO-Code CPA: steht im Flugplan der Flugsicherung und auf Flugtrackern.
- Rufzeichen CATHAY: so meldet sich die Crew im Funk.
Beide Codes nutzt auch die Frachtsparte – ein Frachtflug von Cathay Cargo erscheint im Tracker also ebenfalls mit CPA. Ob ein Passagierflugzeug oder ein Frachter kommt, verrät dir erst der Flugzeugtyp: Steht dort eine 747, ist es bei Cathay heute praktisch immer ein Frachter. Die Schwestern der Gruppe haben eigene Codes, etwa HK Express mit UO.
Tracker richtig lesen
Viele Tracker zeigen das ICAO-Rufzeichen, also CPA plus Nummer, statt der CX-Flugnummer. Wie du ADS-B-Daten sinnvoll auswertest und gezielt ein bestimmtes Flugzeug findest, zeigt der Guide Flugzeug per Kennzeichen verfolgen.
Von Kai Tak nach Chek Lap Kok
Für viele Spotter ist Cathay Pacific untrennbar mit einem der berühmtesten Anflüge der Luftfahrtgeschichte verbunden. Jahrzehntelang war der alte Flughafen Kai Tak mitten in der Stadt die Heimat der Airline. Jumbos und TriStars in Cathay-Farben drehten im Endanflug knapp über den Dächern von Kowloon ein – Bilder, die bis heute in Spotterkreisen kursieren. Die Geschichte dahinter erzählt der Artikel zum Kai-Tak-Anflug.
Am 6. Juli 1998 zog der Betrieb an den neuen Flughafen Chek Lap Kok um. Cathay eröffnete den neuen Platz unter anderem mit einem Nonstop-Flug aus New York über die Polarroute. Seitdem läuft das gesamte Netz über diesen einen Flughafen, der auch für Spotter zu den spannendsten Asiens zählt. Tipps zu Standorten vor Ort findest du im Guide Planespotting in Hongkong.
Die Passagierflotte: A350 und Boeing 777
Laut der öffentlich dokumentierten Flottenübersicht bestand die Passagierflotte von Cathay Pacific Ende 2025 aus rund 160 Flugzeugen. Die Zahlen ändern sich laufend, weil neue Maschinen kommen und ältere gehen – nimm sie als Momentaufnahme.
| Typ | Anzahl (Ende 2025) | Einsatz | Spotter-Hinweis |
|---|---|---|---|
| Airbus A321neo | 16 | Regionalstrecken in Asien | Ursprünglich für Cathay Dragon bestellt |
| Airbus A330-300 | 43 | Regional- und Mittelstrecke | Wird langfristig durch die A330-900 ersetzt |
| Airbus A350-900 | 30 | Langstrecke, auch nach Europa | Rund 280 Sitze |
| Airbus A350-1000 | 18 | Langstrecke, auch Ultralangstrecke | Längere Version mit sechsrädrigem Hauptfahrwerk |
| Boeing 777-300 | 17 | Regionale Hochkapazitätsstrecken | Cathay war Erstkunde dieser Version |
| Boeing 777-300ER | 35 | Langstrecke weltweit | Häufig in Europa zu sehen |
| Boeing 777-9 | bestellt | noch nicht im Einsatz | Auslieferung ab 2027 angekündigt |
| Airbus A330-900 | bestellt | noch nicht im Einsatz | Auslieferung ab 2028 angekündigt |
Auf Europastrecken begegnen dir vor allem die A350-900, die A350-1000 und die Boeing 777-300ER. Die Typen wechseln je nach Saison und Nachfrage, deshalb lohnt sich der Blick in den Tracker vor jeder Session.
Eine Besonderheit ist die Boeing 777-300 ohne „ER“. Cathay war Erstkunde dieser gestreckten Version und betreibt bis heute eine der größten Flotten. Diese Maschinen fliegen vor allem auf dichten Strecken innerhalb Asiens und kommen kaum nach Europa – wer sie fotografieren will, muss in der Regel nach Hongkong oder an andere asiatische Flughäfen reisen.
Für die Zukunft hat Cathay die Boeing 777-9 bestellt; die Bestellung wurde 2025 auf 35 Flugzeuge aufgestockt. Wann die erste Maschine tatsächlich kommt, hängt an der mehrfach verschobenen Zulassung des Typs – angekündigt ist der Einsatz ab 2027.
Die A350-1000 fehlt dir noch?
Setz Typen, Airlines oder einzelne Kennzeichen auf deine Wunschliste und lass dich benachrichtigen, wenn sie bei dir anfliegen oder landen. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein.
A350 oder 777? So unterscheidest du die Langstrecken-Typen
Im Anflug sehen beide Typen mit Cathay-Bemalung auf den ersten Blick ähnlich aus: großer Zweistrahler, grünes Leitwerk, weißer Rumpf. Ein paar Merkmale helfen dir aber sofort weiter.
Das spricht für einen A350
- Dunkle „Maske“ um die Cockpitfenster
- Nach oben geschwungene, gebogene Flügelspitzen
- Stark durchgebogene Flügel im Flug
- Auf Trackern als A359 oder A35K geführt
Das spricht für eine 777
- Sehr große, runde Triebwerke und ein gerade abgeschnittener Heckkonus
- Sechsrädrige Hauptfahrwerke
- Bei der 777-300ER schräg nach hinten gezogene Flügelspitzen ohne Winglet
- Auf Trackern als B773 oder B77W geführt
Vorsicht beim Fahrwerk: Auch die A350-1000 hat sechsrädrige Hauptfahrwerke, die A350-900 dagegen nur vier Räder pro Bein. Das Fahrwerk allein unterscheidet also nicht sicher zwischen A350-1000 und 777. Am zuverlässigsten ist die Cockpitpartie mit der dunklen Fenstermaske des A350. Mehr Details findest du in den Vergleichen A350 oder Boeing 787 und Boeing 777 und 787 unterscheiden.
Cathay Cargo: die 747 lebt weiter
Die Passagier-747 ist bei Cathay seit Oktober 2016 Geschichte. Als Frachter dagegen ist der Jumbo fest im Einsatz: Ende 2025 betrieb Cathay Cargo 14 Boeing 747-8F und 6 Boeing 747-400ERF. Damit gehören die Cathay-Frachter zu den Jumbos, die du in Europa noch regelmäßig zu sehen bekommst.
Die beiden Varianten unterscheidest du an der Länge und an den Triebwerken: Die 747-8F ist deutlich gestreckt und hat Triebwerksverkleidungen mit gezackter Hinterkante, die 747-400ERF ist kürzer und hat glatte Verkleidungen sowie die typischen Winglets der 747-400. Welche Jumbo-Version du vor dir hast, erklärt ausführlich der Guide zu den 747-Varianten.
Für die älteren 747-400ERF ist Ersatz bestellt: der Airbus A350F. Cathay Cargo hat acht Exemplare geordert. Der Typ hat sich verzögert, mit ersten Auslieferungen wird nicht vor 2027 gerechnet. Bis dahin bleibt die 747 das Gesicht der Frachtflotte.
Die Fracht-Tochter Air Hong Kong fliegt übrigens unter eigenem Namen und eigenen Codes vor allem für den Expressverkehr. Wenn du einen Hongkonger Frachter siehst, der nicht „Cathay Cargo“ trägt, lohnt sich also ein zweiter Blick aufs Kennzeichen und den Tracker. Allgemeine Tipps zum Thema Fracht gibt dir der Artikel Frachtflugzeuge erkennen.
Historische Typen
Auf alten Fotos aus Kai Tak und Europa tauchen Typen auf, die du bei Cathay heute nicht mehr siehst:
- Douglas DC-3 (1946–1961) – die Anfangsjahre, darunter „Betsy“.
- Convair 880 (1962–1975) – der erste Jet der Airline.
- Lockheed L-1011 TriStar (1975–1996) – auf Regionalstrecken in Asien unterwegs.
- Boeing 747-200, -300 und -400 – die Passagier-Jumbos von 1979 bis 2016.
- Airbus A340-200, -300 und -600 – Vierstrahler für die Langstrecke, die letzten bis 2017.
- Boeing 777-200 – bis 2019 im Einsatz.
Wenn du ältere Bilder in dein Archiv aufnimmst, notiere die Typen als historisch – sonst wundert sich jemand, der später nach einer Cathay-A340 sucht.
Woran du Cathay Pacific erkennst
Das Markenzeichen ist der Brushwing: ein weißes, wie mit dem Pinsel gezogenes Flügelsymbol auf grünem Leitwerk. Eingeführt wurde es Anfang der 1990er-Jahre; seit einer Auffrischung, die Cathay im November 2015 vorgestellt hat, ist das Leitwerk vollständig grün. Der Rumpf ist weiß, vorn steht der grüne Schriftzug. Frachter tragen statt „Cathay Pacific“ die Aufschrift „Cathay Cargo“.
Das zweite starke Merkmal ist das Kennzeichen. Hongkong teilt sich das Präfix B- mit Festlandchina, Macau und Taiwan. Bei Hongkonger Flugzeugen folgt in der Regel ein H, K oder L – ein B-L… oder B-K… am Rumpf ist also ein deutlicher Hinweis auf Hongkong. Wie das System genau funktioniert, erklärt der Artikel zu den B-Kennzeichen.
Leitwerk prüfen
Grün mit weißem Brushwing – damit ist Cathay so gut wie sicher.
Schriftzug lesen
„Cathay Pacific“ oder „Cathay Cargo“? Das trennt Passagier und Fracht.
Typ bestimmen
Cockpitmaske, Fahrwerk und Flügelspitzen verraten A350, 777 oder 747.
Kennzeichen notieren
Das B-Kennzeichen macht deine Sichtung eindeutig und später auffindbar.
Ab und zu fliegen bei Cathay auch Sonder- und Allianzlackierungen, etwa die oneworld-Bemalung auf einzelnen 777-300ER und A330 oder eine Retro-Lackierung zum 80. Geburtstag der Airline auf einem A350-900 und einer 747-8F. Solche Maschinen sind begehrte Motive – wie du sie aufspürst, zeigen die Artikel zu Special Liveries und zu den Allianz-Lackierungen.
Achtung Verwechslung
Grüne Leitwerke tragen auch andere Airlines. Bei Cathay ist das Grün eher gedeckt und das Logo ein einzelner, geschwungener Pinselstrich. Wenn du unsicher bist, entscheidet das B-Kennzeichen.
Cathay Pacific in Europa spotten
In Europa fliegt Cathay Pacific laut aktuellem Streckennetz unter anderem nach London-Heathrow, Paris-Charles de Gaulle, Amsterdam, Frankfurt, München, Zürich, Mailand, Madrid, Barcelona, Brüssel und Manchester, Rom saisonal. München und Brüssel sind 2025 neu dazugekommen. Strecken und Frequenzen ändern sich regelmäßig – das ist ein Stand, kein Versprechen.
- Frankfurt: Der wichtigste Cathay-Flughafen in Deutschland, weil dort Passagierflüge und Frachter von Cathay Cargo landen. Gute Standorte wie die Aussichtsplattform Zeppelinheim stellt der Frankfurt-Guide vor; Infos zum Platz selbst findest du beim Flughafen Frankfurt.
- München: Seit 2025 im Netz und damit eine neue Chance für Spotter im Süden. Wo du am Flughafen München gut stehst, zeigt der München-Guide.
- Zürich: Für Schweizer Spotter das Ziel der Wahl am Flughafen Zürich, etwa vom Butzenbüel aus. Mehr dazu im Zürich-Guide.
- London-Heathrow: Seit Jahrzehnten eine der wichtigsten Cathay-Strecken in Europa. Am Flughafen London Heathrow findest du Standorte wie Myrtle Avenue oder Hatton Cross, mehr dazu im Heathrow-Guide.
Viele Flüge aus Hongkong sind Nachtflüge, die Ankunfts- und Abflugzeiten in Europa unterscheiden sich aber je nach Strecke und Flugplanperiode. Plan deshalb mit dem aktuellen Flugplan und dem Tracker statt nach Gefühl.
Gute Chancen auf Cathay, wenn …
- du in Frankfurt, München, Zürich oder Heathrow stehst
- du die Ankunftszeit vorher im Flugplan oder Tracker nachgesehen hast
- du in Frankfurt zusätzlich auf die Cathay-Cargo-Frachter achtest
Prüf es vorher, wenn …
- du gezielt eine A350-1000 oder 777-300ER willst – der Typ kann wechseln
- du nach alten Berichten planst, etwa zu früheren Zielen wie Düsseldorf
Eher kein Cathay-Tag, wenn …
- dein Flughafen keine Langstrecke nach Asien im Plan hat
Bei Langstreckenflügen lohnt sich die Frage nach der Betriebsrichtung besonders, denn du hast oft nur eine Chance pro Tag. Lies vorher Wind und Pistenbelegung, und plan das Licht mit dem Sonnenstand-Guide, damit du auf der richtigen Seite des Platzes stehst.
Ist deine Cathay-Sichtung komplett?
- Kennzeichen mit B- vollständig notiert
- Typ genau bestimmt, etwa A350-900 oder A350-1000
- Passagier oder Cathay Cargo vermerkt
- Flugnummer CX oder Rufzeichen CPA festgehalten
- Flughafen, Spot und Uhrzeit dokumentiert
- Besondere Lackierung erwähnt, falls vorhanden
Sicherheit und Regeln
Fotografiere nur von öffentlich zugänglichen Bereichen aus – in Europa genauso wie in Hongkong. Zäune, Absperrungen und Sicherheitsbereiche sind tabu, Drohnen haben in Flughafennähe nichts verloren. Was rechtlich gilt, erklärt der Artikel Ist Planespotting erlaubt?.
Häufige Verwechslungen
- Jede 747 in Cathay-Farben für einen Passagierflug halten – seit 2016 sind es ausschließlich Frachter von Cathay Cargo.
- A350-1000 und 777 nur am Fahrwerk unterscheiden – beide haben sechsrädrige Hauptfahrwerke; die Cockpitmaske entscheidet.
- 777-300 und 777-300ER gleichsetzen – die 777-300 fliegt bei Cathay vor allem in Asien, die ER auf der Langstrecke.
- HK Express als Cathay notieren – die Low-Cost-Tochter hat eigene Farben und den Code UO.
- Cathay Dragon als aktive Airline führen – die frühere Regionaltochter wurde 2020 eingestellt.
- B-Kennzeichen automatisch China zuordnen – auch Hongkong, Macau und Taiwan nutzen das Präfix B-.
Cathay im Blick behalten
Lass dich benachrichtigen, wenn eine Cathay-A350, eine 747-8F von Cathay Cargo oder ein bestimmtes Kennzeichen bei dir anfliegt – und poste deine Sichtung mit Typ, Kennzeichen und Spot. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.
Fazit
Cathay Pacific ist eine der Airlines, die Spotter gern vor der Linse haben: elegante Bemalung, moderne A350 und Boeing 777 auf der Langstrecke und mit Cathay Cargo eine der letzten großen 747-Frachtflotten. In Deutschland stehen die Chancen in Frankfurt am besten, weil dort Passagier- und Frachtflüge zusammenkommen; München und Zürich sind gute Alternativen. Wer Typvariante und B-Kennzeichen sauber notiert, hat am Ende mehr als eine weitere Langstrecken-Sichtung im Logbuch.
Kurzfazit
Cathay Pacific (IATA CX, ICAO CPA) ist die Flag Carrier Hongkongs und Gründungsmitglied von oneworld. Langstrecke heißt A350 und 777, Fracht heißt 747 – und das B-Kennzeichen bestätigt die Herkunft aus Hongkong.
Zusammenfassung
- Cathay Pacific erkennst du am grünen Leitwerk mit dem weißen Brushwing und am grünen Schriftzug auf weißem Rumpf.
- Bei Passagierflügen nach Europa siehst du meist einen Airbus A350 oder eine Boeing 777-300ER, die Typen wechseln je nach Saison und Strecke.
- Spannend für Spotter sind die 747-Frachter von Cathay Cargo – sie gehören zu den wenigen Jumbos, die du in Europa noch regelmäßig siehst.
- Zur Gruppe gehören auch HK Express und Air Hong Kong; sie tragen eigene Farben und eigene Codes.
Häufige Fragen
Welchen IATA- und ICAO-Code hat Cathay Pacific?
Der IATA-Code ist CX, der ICAO-Code CPA. Im Funk meldet sich die Besatzung mit dem Rufzeichen „CATHAY“. Auch die Frachtflüge von Cathay Cargo laufen unter CX beziehungsweise CPA.
Gehört Cathay Pacific zu einer Allianz?
Ja. Cathay Pacific ist Mitglied von oneworld und gehört zu den Gründern der Allianz, die 1998 zusammen mit American Airlines, British Airways, Qantas und Canadian Airlines angekündigt wurde. Zu den Partnern zählen daher unter anderem British Airways, Qantas und Japan Airlines.
Welche Flugzeuge fliegt Cathay Pacific?
Die Passagierflotte bestand Ende 2025 aus Airbus A321neo, A330-300, A350-900 und A350-1000 sowie Boeing 777-300 und 777-300ER. Bestellt sind unter anderem die Boeing 777-9 und der Airbus A330-900. Cathay Cargo fliegt Boeing 747-8F und 747-400ERF; als Nachfolger für die älteren Frachter ist der Airbus A350F bestellt.
Fliegt Cathay Pacific noch die Boeing 747?
Mit Passagieren nicht mehr – die letzte Passagier-747-400 hat Cathay im Oktober 2016 aus dem Dienst genommen. Als Frachter ist die 747 aber weiter fest im Einsatz: Cathay Cargo betrieb Ende 2025 vierzehn 747-8F und sechs 747-400ERF.
Wo kann ich Cathay Pacific in Deutschland spotten?
In Deutschland fliegt Cathay Pacific nach Frankfurt und München; München ist seit 2025 im Netz. Frankfurt hat den Vorteil, dass dort neben den Passagierflügen auch Frachter von Cathay Cargo landen. In der Schweiz ist Zürich das Ziel. Strecken und Flugzeugtypen ändern sich je nach Flugplan – schau vor dem Spotten in den aktuellen Plan.
Wem gehört Cathay Pacific?
Die größten Anteilseigner sind der britisch-hongkongische Mischkonzern Swire Pacific mit rund 45 Prozent und Air China mit rund 30 Prozent. Der Rest liegt bei Investoren an der Börse Hongkong.
Was ist der Unterschied zwischen Cathay, Cathay Pacific und Cathay Cargo?
„Cathay“ ist der Name der Gruppe. Cathay Pacific ist die Passagier-Airline, Cathay Cargo die Frachtsparte mit eigenen 747-Frachtern. Zur Gruppe gehören außerdem die Low-Cost-Airline HK Express und die Frachtairline Air Hong Kong. Die frühere Regionaltochter Cathay Dragon wurde 2020 eingestellt.
Woran erkenne ich ein Flugzeug aus Hongkong?
Hongkonger Flugzeuge tragen Kennzeichen mit dem Präfix B-, das sich Hongkong mit Festlandchina, Macau und Taiwan teilt. Bei Hongkong folgt typischerweise ein H, K oder L, etwa B-K… oder B-L…. Die Details erklärt der Artikel zu den B-Kennzeichen.
Cathay Pacific im Blick behalten
Beobachte die Airline oder einzelne Kennzeichen und werde bei Anflug oder Landung benachrichtigt – und poste deine Sichtung mit Typ, Kennzeichen und Spot. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.
Flugzeugtypen in der Flotte
Airbus A350-900
Schwarze Cockpit-Maske, elegant hochgebogene Flügelspitzen, zwei mächtige Trent-XWB-Triebwerke: Die A350-900 ist Airbus’ moderner Langstrecken-Twin. So erkennst du sie sicher.
FlugzeugtypAirbus A350-1000
Schwarze Cockpit-Maske, gebogene Flügelspitzen und ein Rumpf von fast 74 Metern auf sechsrädrigen Fahrwerken: Die A350-1000 ist die große A350. So erkennst du sie und trennst sie sicher von A350-900 und Boeing 777.
FlugzeugtypBoeing 777-300ER
Der meistverkaufte 777-Ableger: Die 777-300ER ist länger als eine A380, fliegt nur mit GE90-Triebwerken und prägt seit 2004 die Langstrecke. So erkennst du die 77W sicher.
FlugzeugtypBoeing 777-300
Die 777-300 ist die erste gestreckte Triple Seven: 1998 bei Cathay Pacific in Dienst gestellt, nur 60-mal gebaut und heute vor allem in Asien unterwegs. So trennst du sie sicher von der 777-300ER.
FlugzeugtypBoeing 747-8F
Kurzer Buckel, langer Rumpf, keine Fenster und Flügelspitzen ohne Winglets: Die 747-8F ist der modernste Jumbo-Frachter – und die allerletzte gebaute 747 war genau so eine. So erkennst du sie und findest sie an den Cargo-Drehkreuzen.
FlugzeugtypBoeing 747-400F und 747-400ERF
Der werksneue Frachtjumbo mit hochklappbarer Nase: Woran du 747-400F und 400ERF erkennst, wie du sie von Umbaufrachtern und der 747-8F trennst und wer sie Stand Oktober 2026 noch fliegt.
FlugzeugtypBoeing 777-9 (777X)
Klappbare Flügelspitzen, das größte Triebwerk der Welt und der längste Passagierjet überhaupt: Die 777-9 ist Boeings neuer Langstrecken-Riese. So erkennst du sie – und so stehen Zulassung und Erstauslieferung.
FlugzeugtypAirbus A350F
Ein A350-Rumpf ohne Fensterreihe, ein riesiges Frachttor hinter dem Flügel und die Maske am Cockpit: Die A350F ist Airbus’ neuer Großraumfrachter. Seit Ende September 2026 fliegt der erste Prototyp – hier erfährst du, was ihn ausmacht.
Weitere Airlines
HK Express
Die Low-Cost-Airline aus Hongkong: seit 2019 Teil der Cathay Group, reine Airbus-A320-Familie mit vielen A320neo und A321neo und ein Netz, das sich auf Japan, Korea, Taiwan und Südostasien konzentriert.
FrachtAir Hong Kong
Die Frachtairline aus Hongkong gehört zur Cathay Group und fliegt mit Airbus-A330-Frachtern das nächtliche Expressnetz von DHL in Asien – gelegentlich auch bis Leipzig.
NetzwerkBritish Airways
Die britische Netzwerk-Airline aus London: 1974 aus BOAC und BEA entstanden, Drehkreuz Heathrow, Teil der IAG, Gründungsmitglied von oneworld und mit A380, 777 und 787 eine der vielfältigsten Langstreckenflotten Europas.
NetzwerkQantas
Australiens Flag Carrier mit dem roten Känguru am Leitwerk: oneworld-Gründungsmitglied, A380 und 787-9 auf der Langstrecke, Perth–London nonstop und mit Project Sunrise ab 2027 angekündigt auch Sydney–London ohne Zwischenstopp.
NetzwerkJapan Airlines
Japans traditionsreicher Flag Carrier mit dem roten Kranich am Leitwerk: Drehkreuze Haneda und Narita, Mitglied von oneworld und eine Langstreckenflotte im Umbruch von der 777 zu A350-1000 und Boeing 787.
NetzwerkAir China
Chinas Flag Carrier aus Peking: Star-Alliance-Mitglied, roter Phönix am Leitwerk und eine gemischte Flotte von der Boeing 747-8 über die A350 bis zur heimischen Comac C919.
Flughäfen & Hersteller dazu
Flughäfen, Hersteller, Airline-Gruppen und Allianzen – wer dahintersteht und was du als Spotter wissen solltest.
Cathay Group
Grüne Brushwing, violetter Low-Cost-Jet, Jumbo-Frachter in der Nacht: Hinter allen dreien steht die Cathay Group aus Hongkong. Wer am Chek Lap Kok oder in Frankfurt spottet, sollte Cathay Pacific, HK Express, Cathay Cargo und Air Hong Kong auseinanderhalten können.
Allianzoneworld
Die kleinste der drei großen Allianzen mit den größten Namen: British Airways, American, Qatar Airways, Cathay Pacific, Qantas und Co. – und Flugzeugen im oneworld-Design, die Spotter gezielt jagen.
FlughafenFlughafen Hongkong Chek Lap Kok
Auf einer künstlichen Insel vor Lantau gebaut, 1998 als Nachfolger von Kai Tak eröffnet: Chek Lap Kok ist die Heimat von Cathay Pacific, seit Jahren in der Weltspitze bei der Luftfracht und seit 2024 ein Flughafen mit drei Pisten.
FlughafenFlughafen Hongkong Kai Tak
Hongkongs Flughafen von 1925 bis 1998: eine einzige Piste im Hafenbecken, Jumbos in Schräglage über den Dächern von Kowloon und ein Schachbrett am Hang als Wegweiser – geschlossen in der Nacht zum 6. Juli 1998, heute Kreuzfahrtterminal, Park und Stadtquartier.
Wo du Cathay Pacific vor die Linse bekommst
Spotting-Spots, an denen diese Airline regelmäßig zu sehen ist – mit Standpunkten, Lichtzeiten und Koordinaten.
Aussichtsplattform Zeppelinheim am Flughafen Frankfurt
Der Klassiker unter den Frankfurter Spotterpunkten: Von der Plattform an der Autobahnbrücke bei Zeppelinheim schwebt bei Westwind der Großteil der Landungen auf die Südbahn ein – kostenlos, öffentlich und mit der S-Bahn schnell vom Frankfurter Hauptbahnhof erreichbar.
SpotterhügelButzenbüel und Spotterhügel am Flughafen Zürich
Den klassischen Spotterhügel beim Heligrill im Westen des Zürcher Flughafens gibt es seit September 2023 nicht mehr, und der Butzenbüel ist ein Parkhügel hinter The Circle – kein Spotterpunkt. Hier erfährst du, was es mit beiden Orten auf sich hat und wo du heute im Westen und rund um den Zaun legal spottest.
AnflugschneiseMyrtle Avenue am Flughafen London Heathrow
Am Ende einer ruhigen Wohnstraße in Hatton liegt eine Wiese direkt unter dem Endanflug auf die Piste 27L. Hier ziehen A380, 777 und A350 so tief über dich hinweg wie kaum irgendwo sonst in Europa – vorausgesetzt, du kennst den Runway-Wechsel von Heathrow.
Passende Guides aus dem Blog
- Planespotting in Hongkong: Spots am Chek Lap Kok
- A350 oder Boeing 787? Cockpitfenster-Maske, Flügelspitzen und Nase
- Boeing 777 und 787 unterscheiden: Heck, Fahrwerk, Fenster und Triebwerke
- B-Kennzeichen: China, Taiwan, Hongkong und Macau auseinanderhalten
- Allianz-Lackierungen: Star Alliance, oneworld und SkyTeam erkennen
- Kai Tak: Der Checkerboard-Anflug über Hongkong und seine Spotter-Geschichte



