Das Wichtigste in Kürze
- ZIPAIR Tokyo ist die Langstrecken-Low-Cost-Tochter von Japan Airlines mit Sitz und Basis am Flughafen Tokio-Narita.
- Codes: IATA ZG, ICAO TZP, Rufzeichen „ZIPPY“.
- Die Flotte besteht nur aus Boeing 787-8 mit 290 Sitzen; ein Teil der Maschinen flog vorher für JAL.
- Das Netz reicht von Seoul und Bangkok bis nach Nordamerika – darunter Honolulu, Los Angeles, San Francisco, San José, Vancouver und Houston.
- Das große „Z“ ist Geschichte: Seit 2022 trägt das Leitwerk ein Streifenmuster in Schwarz, Weiß und Grün.
Inhaltsverzeichnis
- 1.ZIPAIR im Überblick
- 2.Codes und Rufzeichen
- 3.Low-Cost auf der Langstrecke: das Konzept
- 4.Die Flotte: nur Boeing 787-8
- 5.Die Kabine: ZIP Full-Flat und Standard
- 6.Woran du ZIPAIR erkennst
- 7.787-8, 787-9 oder etwas anderes?
- 8.Das Streckennetz
- 9.ZIPAIR spotten: wo und wie
- 10.ZIPAIR und die JAL-Familie
- 11.Häufige Verwechslungen
- 12.Fazit
Steckbrief
| IATA-Code | ZG |
|---|---|
| ICAO-Code | TZP |
| Rufzeichen | ZIPPY |
| Drehkreuze | NRT |
| Geschäftsmodell | Low-Cost-Airline für Mittel- und Langstrecke, Flüge ab einem Drehkreuz |
| Sitz | Narita (Präfektur Chiba), auf dem Gelände des Flughafens Tokio-Narita |
| Gegründet | 31. Juli 2018 als T.B.L. Co., Ltd.; Name ZIPAIR Tokyo seit März 2019 |
| Erster Flug | 3. Juni 2020 als Frachtflug Narita–Bangkok, erster Passagierflug am 16. Oktober 2020 nach Seoul |
| Konzern | 100-prozentige Tochter von Japan Airlines (JAL Group) |
| Basis | Tokio-Narita (NRT), Terminal 1 |
| Allianz | keine eigene Mitgliedschaft, obwohl die Mutter JAL zu oneworld gehört |
| Flotte (Stand 2026) | 8 Boeing 787-8 mit je 290 Sitzen, weitere 787-8 und 787-9 vorgesehen |
| Kabine | 18 Sitze „ZIP Full-Flat“ und 272 Standard-Sitze in 3-3-3-Anordnung |
| Markenzeichen | Drei waagerechte Streifen in Schwarz, Weiß und Grün am Leitwerk (seit 2022) |
Woran du die Airline erkennst
Ist das wirklich ZIPAIR Tokyo?
- Immer eine Boeing 787-8 – ZIPAIR hat bisher keinen anderen Typ in der Flotte
- Leitwerk mit schwarz-weiß-grünen Streifen statt des früheren großen „Z“
- Schlichter, überwiegend weißer Rumpf mit dem Schriftzug „ZIPAIR“
- Japanisches Kennzeichen mit JA und Endung J, etwa JA822J – ein Erbe der JAL-Flotte
- Flugnummer beginnt mit ZG, auf dem Tracker steht TZP
- In Narita am Terminal 1 statt am JAL-Terminal 2
ZIPAIR ist eine der jüngsten Airlines, die du an den großen Flughäfen am Pazifik zu sehen bekommst – und eine der ungewöhnlichsten. Eine Low-Cost-Airline mit reiner Dreamliner-Flotte, Liegesitzen vorn und einer Mutter, die selbst eine der traditionsreichsten Netzwerk-Airlines Asiens ist: Das gibt es nicht oft. Für Spotter kommt dazu, dass viele ZIPAIR-Maschinen eine Vorgeschichte bei Japan Airlines haben. Diese Seite zeigt dir, wie du ZIPAIR einordnest, erkennst und wo du sie am besten erwischst.
Jeden Dreamliner einzeln im Hangar
Mit Planetrack hältst du Sichtungen mit Kennzeichen, Typ, Airline und Flughafen fest – und siehst auf einen Blick, welche ZIPAIR-787 dir noch fehlen. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.
ZIPAIR im Überblick
ZIPAIR Tokyo ist die Low-Cost-Tochter von Japan Airlines für Mittel- und Langstrecke. Sitz und einzige Basis ist der Flughafen Tokio-Narita; die Firmenzentrale liegt direkt auf dem Flughafengelände. JAL hält alle Anteile.
Die Idee stellte JAL im Mai 2018 vor: eine eigene Marke, die günstige Flüge über längere Distanzen anbietet, ohne das Premium-Image der Mutter zu verwässern. Am 31. Juli 2018 entstand dafür eine Vorbereitungsgesellschaft mit dem bewusst vorläufigen Namen T.B.L. – kurz für „To Be Launched“. Erst im März 2019 bekam die Airline ihren heutigen Namen, im Juli 2019 folgte die Betriebsgenehmigung.
Der Start fiel dann mitten in die Pandemie. Statt Passagieren beförderte ZIPAIR zuerst Fracht: Der erste Flug ging am 3. Juni 2020 von Narita nach Bangkok, beladen nur im Frachtraum. Der erste Passagierflug folgte am 16. Oktober 2020 nach Seoul. Seitdem ist das Netz Schritt für Schritt gewachsen – mit Schwerpunkt auf Nordamerika.
Codes und Rufzeichen
- IATA-Code ZG: steht in der Flugnummer, also auf der Anzeigetafel und im Ticket.
- ICAO-Code TZP: steht im Flugplan der Flugsicherung und auf den meisten Flugtrackern.
- Rufzeichen ZIPPY: so meldet sich die Besatzung im Funk.
Der ICAO-Code TZP leitet sich sichtbar aus „Tokyo“ und „ZIPAIR“ ab, hat aber – wie alle diese Codes – keine weitere Bedeutung. Wenn du mehr über das System hinter den Kürzeln wissen willst, lies den Artikel zu IATA- und ICAO-Codes.
Tracker richtig lesen
Auf Flugtrackern steht ZIPAIR meist mit dem Rufzeichen TZP und der Flugnummer, als Typ erscheint B788. Damit kannst du einen ZIPAIR-Flug auch dann sicher von einem JAL-Dreamliner unterscheiden, wenn du ihn nur als Punkt auf der Karte siehst. Mehr dazu im Guide zur Flugverfolgung für Spotter.
Low-Cost auf der Langstrecke: das Konzept
Low-Cost-Airlines kennst du in Europa vor allem auf der Kurzstrecke. Auf langen Strecken ist das Modell schwieriger, weil ein Großraumflugzeug teuer ist und lange Flüge viel Service erwarten lassen. ZIPAIR löst das mit ein paar klaren Prinzipien, die du auch von anderen Langstrecken-Billigfliegern wie Scoot oder Norse Atlantic Airways kennst:
- Eine Flotte, ein Typ: Nur die Boeing 787-8 – das spart bei Wartung, Ersatzteilen und Ausbildung.
- Ein Drehkreuz: Alle Flüge starten und enden in Narita. Umläufe lassen sich so einfach planen.
- Zusatzleistungen gegen Aufpreis: Mehr Gepäck, Essen und Getränke an Bord kosten extra.
- Unterhaltung aufs eigene Gerät: Statt Bildschirmen in den Sitzlehnen streamst du das Programm aufs Smartphone oder Tablet; WLAN ist an Bord kostenlos.
Wie sich das Geschäftsmodell der Billigflieger insgesamt rechnet, erklärt der Artikel Wie Billigflieger funktionieren. Interessant ist der Vergleich mit den japanischen Kurzstrecken-Billigfliegern Peach Aviation und Jetstar Japan: Sie fliegen schmale Airbus-Jets im Inland und in die Nachbarländer, ZIPAIR dagegen ausschließlich Großraumflugzeuge.
Die Flotte: nur Boeing 787-8
Bei ZIPAIR musst du beim Typ nicht lange überlegen. Die Flotte besteht seit dem Start ausschließlich aus der Boeing 787-8, der kürzesten Version des Dreamliners. Im Jahr 2026 sind acht Maschinen im Einsatz.
| Typ | Anzahl (2026) | Sitze | Herkunft | Spotter-Hinweis |
|---|---|---|---|---|
| Boeing 787-8 | 8 | 290 (18 ZIP Full-Flat, 272 Standard) | Sechs aus der JAL-Flotte, zwei fabrikneu | Kennzeichen JA822J, JA824J bis JA828J, JA850J und JA851J |
| Boeing 787-8 | weitere bestellt | – | Neuauslieferung | Flotte wächst im selben Typ weiter |
| Boeing 787-9 | bis zu 10 vorgesehen | noch offen | Übernahme von JAL ab Geschäftsjahr 2027 | Wäre der erste längere Dreamliner bei ZIPAIR |
Angetrieben werden die ZIPAIR-Dreamliner von GE GEnx-1B-Triebwerken. Hersteller des Flugzeugs ist Boeing. Die angekündigte Boeing 787-9 ist ein Plan von Airline und Mutterkonzern; wann genau welche Maschine wechselt, solltest du an den aktuellen Meldungen festmachen.
Spannend für Kennzeichen-Sammler ist die Herkunft. JAL vergibt bei seinen Flugzeugen Kennzeichen, die auf J enden – und ZIPAIR hat diese Kennzeichen beim Wechsel behalten. Eine ZIPAIR-787 mit JA825J hast du deshalb unter Umständen schon einmal in JAL-Farben im Logbuch. Wie japanische und andere Kennzeichen aufgebaut sind, zeigt der Artikel Flugzeugkennzeichen verstehen.
Die ehemalige JAL-787 wiederfinden
Leg in Planetrack einen Sichtungs-Alarm für einzelne Kennzeichen an und lass dich benachrichtigen, wenn die Maschine an deinem Flughafen anfliegt oder landet. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein.
Die Kabine: ZIP Full-Flat und Standard
Im Inneren unterscheidet sich die ZIPAIR-787 deutlich von ihrer JAL-Vergangenheit. Vorn sitzen 18 Plätze der Klasse „ZIP Full-Flat“: Sitze, die sich zu einem flachen Bett umlegen lassen. Wie bei den Standard-Sitzen kosten auch hier Zusatzleistungen wie Gepäck und Essen extra.
Dahinter folgen 272 Standard-Sitze. JAL hatte in der 787 eine eher großzügige Economy mit acht Sitzen pro Reihe (2-4-2). ZIPAIR hat auf neun Sitze pro Reihe (3-3-3) umgebaut – die übliche Anordnung bei den meisten Airlines, aber mehr Plätze im selben Rumpf. Für dich als Spotter ist das am Flugzeug nicht zu sehen; es erklärt aber, warum ZIPAIR auf 290 Sitze kommt.
Woran du ZIPAIR erkennst
Die Bemalung ist bewusst schlicht. Der Rumpf ist überwiegend weiß, der Schriftzug „ZIPAIR“ steht im vorderen Bereich. Das auffälligste Element ist das Leitwerk mit drei waagerechten Streifen in Schwarz, Weiß und Grün.
Das war nicht immer so. Zum Start trug jede ZIPAIR-Maschine ein großes „Z“ am Heck. Nachdem russische Truppen beim Angriff auf die Ukraine den Buchstaben als Symbol nutzten, kündigte ZIPAIR im Juni 2022 ein neues Design an und gab das Z-Logo auf. Bis 2023 waren alle Flugzeuge umlackiert. Fotos mit dem alten „Z“ sind damit ein abgeschlossenes Kapitel – wer welche im Archiv hat, besitzt ein kleines Stück Airline-Geschichte. Welche Gestaltungselemente eine Lackierung ausmachen, erklärt der Artikel zum Livery-Design.
Typ prüfen
Kurzer Dreamliner mit gezackten Triebwerksverkleidungen und gebogenen Flügeln – eine 787-8.
Leitwerk ansehen
Schwarz-weiß-grüne Streifen statt JAL-Kranich: Das ist ZIPAIR.
Kennzeichen lesen
JA plus Ziffern und J am Ende – damit kannst du die Maschine eindeutig zuordnen und ihre JAL-Vergangenheit prüfen.
Tracker abgleichen
TZP und eine ZG-Flugnummer bestätigen, dass ZIPAIR fliegt und nicht die Mutter.
787-8, 787-9 oder etwas anderes?
Weil ZIPAIR nur die 787-8 fliegt, ist die eigentliche Herausforderung, den Dreamliner überhaupt sicher zu erkennen – vor allem neben JAL, ANA und anderen Großraumjets in Tokio. Die 787 hat eine glatte, abgerundete Nase, vier geschwungene Cockpitfenster und Triebwerke mit gezackter Hinterkante. Wie du sie von ähnlichen Großraumflugzeugen trennst, zeigen die Guides Boeing 777 und 787 unterscheiden und A350 oder Boeing 787?.
Das spricht für die 787-8
- Kompakt wirkender Rumpf, kurz im Verhältnis zur Spannweite
- Weniger Fenster zwischen Tür 1 und Flügel als bei längeren Versionen
- Auf Trackern als B788 geführt
Das spricht für die 787-9
- Deutlich gestreckter Rumpf, längere Abschnitte vor und hinter dem Flügel
- Auf Trackern als B789 geführt
- Bei ZIPAIR erst mit der angekündigten Übernahme von JAL zu erwarten
Das Streckennetz
Alle ZIPAIR-Flüge beginnen und enden in Narita. Das Netz hat zwei Schwerpunkte: Mittelstrecken in Asien und Langstrecken über den Pazifik. Diese Ziele werden laut den verfügbaren Angaben (Stand 2026) bedient oder angekündigt:
| Region | Ziele | Bedient seit |
|---|---|---|
| Ostasien | Seoul-Incheon | 2020 |
| Südostasien | Bangkok-Suvarnabhumi, Singapur | 2020, 2021 |
| Hawaii | Honolulu | 2020 |
| US-Westküste | Los Angeles, San José, San Francisco | 2021, 2022, 2023 |
| Kanada | Vancouver | 2024 |
| US-Süden | Houston | 2025 |
| Neu angekündigt | Kuala Lumpur | ab 20. Oktober 2026 |
Wer ZIPAIR in Singapur fotografieren will, findet am Flughafen Singapur Changi Tipps im Guide Planespotting in Singapur; neu im Netz ist der Flughafen Kuala Lumpur. Manila gehörte von 2023 bis März 2026 zum Netz und wurde dann eingestellt. Im Februar und März 2026 flog ZIPAIR zudem einige Charterflüge nach Orlando. Weil sich Strecken bei jungen Airlines schnell ändern, gilt: Prüf vor jeder Tour den aktuellen Flugplan.
ZIPAIR spotten: wo und wie
Nach Europa fliegt ZIPAIR nicht. Wenn du die Airline ins Logbuch bekommen willst, brauchst du eine Reise – oder gute Kontakte zu Spottern in Asien und Nordamerika.
Tokio-Narita ist der sicherste Ort. Hier stehen morgens und abends mehrere ZIPAIR-Dreamliner, und die Airline nutzt das Terminal 1, während JAL am Terminal 2 abfertigt. Ein Klassiker zum Fotografieren ist der Hügel Sakura no Yama an der Nordseite des Flughafens. Einen Überblick über alle Flughäfen der Stadt gibt der Guide Planespotting in Tokio.
Seoul-Incheon und Bangkok sind die nächstgelegenen Auslandsziele. Am Flughafen Seoul-Incheon und am Flughafen Bangkok-Suvarnabhumi siehst du ZIPAIR zwischen vielen anderen asiatischen Airlines.
An der US-Westküste kommen die Dreamliner aus Tokio meist nach einem Nachtflug über den Pazifik an. Am Flughafen Los Angeles ist Imperial Hill ein beliebter Spot, in San Francisco der Bayfront Park in Millbrae. Mehr Tipps findest du in den Guides für Los Angeles und San Francisco. In Vancouver lohnt sich der Larry Berg Flight Path Park.
Gute Chancen auf ZIPAIR, wenn …
- du in Narita bist – dort startet und landet jeder ZIPAIR-Flug
- du an einem Zielflughafen die Ankunftszeit aus Tokio im Flugplan nachgesehen hast
- du in Narita früh am Morgen oder am Abend am Spot bist, wenn die Umläufe nach Asien und Nordamerika laufen
Prüf es vorher, wenn …
- du nach älteren Spotterberichten planst – Strecken kamen dazu und wurden auch eingestellt
- du gezielt eine bestimmte Maschine suchst, denn acht Flugzeuge rotieren über das ganze Netz
Eher kein ZIPAIR-Tag, wenn …
- du in Europa oder am Flughafen Tokio-Haneda spottest – dort fliegt ZIPAIR nicht
Sicherheit und Regeln
Fotografiere nur von öffentlich zugänglichen Bereichen aus und halte dich an die Regeln vor Ort – in Japan und den USA gelten teils andere Vorschriften als in Deutschland. Zäune und Sicherheitsbereiche sind tabu, Drohnen haben in der Nähe von Flughäfen nichts verloren.
ZIPAIR und die JAL-Familie
Im Konzern von Japan Airlines hat ZIPAIR eine klare Rolle: JAL selbst fliegt als Netzwerk-Airline mit Premium-Anspruch und ist Mitglied der Allianz oneworld, ZIPAIR deckt preisbewusste Reisende auf mittleren und langen Strecken ab. Eine eigene Allianz-Mitgliedschaft hat ZIPAIR nicht, und auch eine oneworld-Sonderlackierung wirst du bei ZIPAIR nicht finden – mehr zu solchen Bemalungen im Artikel über Allianz-Lackierungen.
Der Wettbewerb in Japan ist überschaubar. All Nippon Airways hat mit Air Japan eine eigene Marke für günstigere internationale Flüge ab Narita aufgebaut, ebenfalls mit Dreamlinern. Für Spotter in Narita ergibt das ein schönes Motiv-Trio: JAL-787 mit Kranich, Air-Japan-787 und ZIPAIR-787 mit Streifenmuster – drei Lackierungen auf fast identischen Flugzeugen.
Häufige Verwechslungen
- ZIPAIR-787 als JAL notieren – Typ und Kennzeichenschema sind gleich, entscheidend sind Leitwerk und ICAO-Code TZP.
- Eine Sichtung doppelt zählen – JA825J in JAL-Farben und JA825J bei ZIPAIR sind dasselbe Flugzeug, nur mit neuer Lackierung.
- ZIPAIR mit Air Japan verwechseln – beide fliegen Dreamliner mit eher schlichter Bemalung, gehören aber zu verschiedenen Konzernen.
- Das „Z“ am Leitwerk erwarten – seit 2023 trägt keine ZIPAIR-Maschine mehr das alte Logo.
- ZIPAIR in Haneda suchen – die Airline fliegt nur ab Narita.
- 787-8 und 787-9 nicht trennen – ZIPAIR fliegt bisher nur die kurze 787-8; eine 787-9 im ZIPAIR-Look wäre eine Neuheit.
ZIPAIR im Blick behalten
Beobachte die ZIPAIR-Flotte oder einzelne Kennzeichen, plane mit dem Sonnenstand-Planer das beste Licht am Spot und poste deine Sichtung mit Typ, Kennzeichen und Flughafen. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.
Fazit
ZIPAIR Tokyo zeigt, dass Low-Cost auch auf der Langstrecke funktionieren kann – mit einer einzigen Basis, einem einzigen Typ und einer klaren Rolle im JAL-Konzern. Für Spotter ist die Airline ein überschaubares, aber reizvolles Ziel: wenige Flugzeuge, eine markante Heckbemalung und Kennzeichen, die direkt in die JAL-Geschichte zurückführen. Wer in Tokio, Seoul, Bangkok oder an der US-Westküste unterwegs ist, sollte die ZG-Flüge im Flugplan nicht übersehen.
Kurzfazit
ZIPAIR Tokyo (IATA ZG, ICAO TZP) ist die Langstrecken-Low-Cost-Tochter von Japan Airlines mit reiner Boeing-787-8-Flotte ab Tokio-Narita. Die Streifen am Leitwerk zeigen die Airline, das Kennzeichen mit J-Endung verrät die JAL-Herkunft.
Zusammenfassung
- ZIPAIR erkennst du an der Boeing 787-8 mit dem schwarz-weiß-grünen Streifenmuster am Leitwerk und am Schriftzug auf dem hellen Rumpf.
- Viele ZIPAIR-Dreamliner sind ehemalige JAL-Flugzeuge – das Kennzeichen mit J-Endung verrät die Herkunft und macht die Maschinen für Kennzeichen-Sammler doppelt interessant.
- Die Airline fliegt ausschließlich ab Tokio-Narita; außerhalb Japans siehst du sie vor allem an der Pazifikküste Nordamerikas und an großen Flughäfen Asiens.
- Nach Europa fliegt ZIPAIR nicht. Wer die Airline fotografieren will, plant das am besten in eine Reise nach Tokio, Seoul, Bangkok oder an die US-Westküste ein.
Häufige Fragen
Welchen IATA- und ICAO-Code hat ZIPAIR?
Der IATA-Code von ZIPAIR Tokyo ist ZG, der ICAO-Code TZP. Im Funk meldet sich die Besatzung mit dem Rufzeichen „ZIPPY“.
Gehört ZIPAIR zu Japan Airlines?
Ja. ZIPAIR Tokyo ist eine hundertprozentige Tochter von Japan Airlines. JAL hat die Gesellschaft 2018 gegründet, um mit einer eigenen Marke im Low-Cost-Segment auf Mittel- und Langstrecke zu fliegen.
Ist ZIPAIR Mitglied von oneworld?
Nein. Die Mutter JAL gehört zur Allianz oneworld, ZIPAIR selbst ist aber kein Mitglied. Das passt zum Low-Cost-Modell: Verkauft werden vor allem einzelne Flüge, Zusatzleistungen kosten extra.
Welche Flugzeuge fliegt ZIPAIR?
Nur die Boeing 787-8. Im Jahr 2026 sind acht Maschinen im Einsatz, jede mit 18 Sitzen „ZIP Full-Flat“ und 272 Standard-Sitzen. Ein Teil davon stammt aus der Flotte von Japan Airlines, zwei kamen neu dazu. Weitere 787-8 sind bestellt, und ab dem Geschäftsjahr 2027 sollen bis zu zehn Boeing 787-9 von JAL übernommen werden.
Was ist „ZIP Full-Flat“?
So heißt die vordere Kabine von ZIPAIR. Die Sitze lassen sich zu einem flachen Bett umlegen. Sie entspricht damit einer Business Class, wird aber zu Low-Cost-Bedingungen verkauft. Dahinter folgen die Standard-Sitze in Neunerreihen.
Warum hat ZIPAIR das „Z“ vom Leitwerk entfernt?
Nach dem russischen Angriff auf die Ukraine wurde das „Z“ als militärisches Symbol genutzt. ZIPAIR kündigte deshalb im Juni 2022 ein neues Leitwerk an. Seitdem prägen drei waagerechte Streifen in Schwarz, Weiß und Grün das Heck; bis 2023 waren alle Flugzeuge umlackiert.
Wohin fliegt ZIPAIR?
Alle Flüge starten in Tokio-Narita. Ziele sind unter anderem Seoul-Incheon, Bangkok-Suvarnabhumi, Singapur, Honolulu, Los Angeles, San José, San Francisco, Vancouver und Houston. Manila wurde im März 2026 eingestellt, Kuala Lumpur ist ab dem 20. Oktober 2026 angekündigt. Prüf vor einer Tour den aktuellen Flugplan.
Fliegt ZIPAIR nach Europa?
Nein, Stand Oktober 2026 hat ZIPAIR keine Ziele in Europa. Du siehst die Airline vor allem in Japan, in Ost- und Südostasien, auf Hawaii und in Nordamerika.
ZIPAIR Tokyo im Blick behalten
Beobachte die Airline oder einzelne Kennzeichen und werde bei Anflug oder Landung benachrichtigt – und poste deine Sichtung mit Typ, Kennzeichen und Spot. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.
Flugzeugtypen in der Flotte
Boeing 787-8 Dreamliner
Glatte Nase mit nur vier Cockpitfenstern, gezackte Triebwerkshinterkanten und Flügel, die sich im Flug weit nach oben biegen: Die 787-8 ist der kürzeste Dreamliner. So erkennst du sie sicher.
FlugzeugtypBoeing 787-9 Dreamliner
Gezackte Triebwerksenden, schräg auslaufende Flügel und eine glatte, runde Nase: Die 787-9 ist die meistgeflogene Dreamliner-Version. So erkennst du sie und trennst sie von 787-8 und 787-10.
Weitere Airlines
Japan Airlines
Japans traditionsreicher Flag Carrier mit dem roten Kranich am Leitwerk: Drehkreuze Haneda und Narita, Mitglied von oneworld und eine Langstreckenflotte im Umbruch von der 777 zu A350-1000 und Boeing 787.
Low-CostPeach Aviation
Japans pinke Low-Cost-Airline aus Osaka: reine Airbus-A320-Familie, Heimat im Low-Cost-Terminal von Kansai und seit der Fusion mit Vanilla Air die Billigmarke der ANA-Gruppe.
Low-CostJetstar Japan
Japans Low-Cost-Airline mit dem orangefarbenen Stern: gegründet von Qantas, JAL und Mitsubishi, Basis in Narita, Flotte aus A320 und A321LR – und mitten im Eigentümerwechsel.
NetzwerkAll Nippon Airways
Japans große Netzwerk-Airline aus Tokio: Star-Alliance-Mitglied seit 1999, Erstkunde der Boeing 787, drei A380 im Schildkröten-Look für Hawaii und eine Flotte, in der fast alles von Boeing stammt.
Low-CostScoot
Die Low-Cost-Tochter von Singapore Airlines: Drehkreuz Changi, Boeing 787 auf der Langstrecke, Airbus und Embraer E190-E2 in Asien – und in Europa vor allem in Wien und Athen zu sehen.
Low-CostNorse Atlantic Airways
Norwegische Langstrecken-Low-Cost-Airline mit reiner Boeing-787-9-Flotte: 2022 gestartet, mit Basen in Oslo und London-Gatwick – und inzwischen stark im Wet-Lease-Geschäft für andere Airlines unterwegs.
Flughäfen & Hersteller dazu
Flughäfen, Hersteller, Airline-Gruppen und Allianzen – wer dahintersteht und was du als Spotter wissen solltest.
Flughafen Tokio-Narita
Kein großer Flughafen der Welt hat eine so umkämpfte Vorgeschichte wie Narita: Jahrzehnte des Widerstands, eine gestürmte Kontrollzentrale, eine zu kurze zweite Bahn. Heute ist NRT Japans wichtigstes Tor für Langstrecke, Fracht und Low-Cost – und mit seinen Spotterhügeln ein Ziel, das auf jede Asien-Liste gehört.
HerstellerBoeing
Boeing ist der US-amerikanische Gegenpol zu Airbus und baut seit der 707 Verkehrsjets in Serie. Wer 737, 777 und 787 an Fahrwerk, Flügelspitzen und Heck auseinanderhalten kann, bestimmt einen großen Teil des Verkehrs an jedem europäischen Flughafen – auch ohne Lackierungshinweis.
Allianzoneworld
Die kleinste der drei großen Allianzen mit den größten Namen: British Airways, American, Qatar Airways, Cathay Pacific, Qantas und Co. – und Flugzeugen im oneworld-Design, die Spotter gezielt jagen.
Wo du ZIPAIR Tokyo vor die Linse bekommst
Spotting-Spots, an denen diese Airline regelmäßig zu sehen ist – mit Standpunkten, Lichtzeiten und Koordinaten.
Sakura no Yama am Flughafen Tokio-Narita
Der bekannteste Spotterhügel Japans: Vom Park Sakura no Yama am Nordende der Piste A in Narita siehst du Landungen auf der 16R tief über dir – mit Kirschbäumen, Shop und kostenlosem Parkplatz.
SpotterhügelImperial Hill am Flughafen Los Angeles
Der Klassiker unter den LAX-Spots: Vom Imperial Hill in El Segundo, heute offiziell Clutter's Park, schaust du von Süden auf die beiden Südbahnen von Los Angeles – mit Bänken, Sonne im Rücken und Großraumjets im Minutentakt.
AnflugschneiseBayfront Park am Flughafen San Francisco
Der Standard-Spot an SFO: Vom Uferpark in Millbrae schaust du über das Wasser der Bucht auf die Landungen auf den eng beieinanderliegenden Pisten 28L und 28R – mit Langstrecke aus Asien, Europa und dem Nahen Osten und Licht ab der Mittagszeit.
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