Qantas

Australiens Flag Carrier mit dem roten Känguru am Leitwerk: oneworld-Gründungsmitglied, A380 und 787-9 auf der Langstrecke, Perth–London nonstop und mit Project Sunrise ab 2027 angekündigt auch Sydney–London ohne Zwischenstopp.

Auch bekannt als: Qantas Airways · Qantas Airways Limited · Queensland and Northern Territory Aerial Services · Flying Kangaroo · QF

AustralienAustralienNetzwerk-AirlinesIATA: QFICAO: QFA11 Min. Lesezeit

QF

IATA-Code

QFA

ICAO-Code

1920

Gründungsjahr

238

Sitze in der A350-1000ULR

Das Wichtigste in Kürze

  • Qantas ist der Flag Carrier Australiens, gegründet 1920 in Queensland und damit eine der ältesten noch fliegenden Airlines der Welt.
  • Codes: IATA QF, ICAO QFA, Rufzeichen „QANTAS“.
  • Allianz: Qantas gehört 1998 zu den Gründungsmitgliedern von oneworld.
  • Langstrecke mit A380 und 787-9, auf der Inlands- und Regionalstrecke lösen A321XLR die 737-800 ab.
  • Project Sunrise: Zwölf A350-1000ULR sind für Nonstop-Flüge von Sydney nach London und New York bestellt.
Inhaltsverzeichnis
  1. 1.Qantas im Überblick
  2. 2.Codes und Rufzeichen
  3. 3.Die Flotte: A380, 787-9 und der große Wechsel
  4. 4.Project Sunrise: nonstop bis ans andere Ende der Welt
  5. 5.Woran du Qantas erkennst
  6. 6.Qantas in Europa spotten
  7. 7.Ein Blick zurück: Qantas und der Jumbo
  8. 8.Häufige Verwechslungen
  9. 9.Fazit

Steckbrief

IATA-CodeQF
ICAO-CodeQFA
RufzeichenQANTAS
DrehkreuzeSYD, MEL, BNE, PER
Allianzoneworld
GeschäftsmodellNetzwerk-Airline und Flag Carrier Australiens mit Inlands-, Regional- und Langstreckennetz
SitzMascot bei Sydney, New South Wales
Gegründet16. November 1920 in Winton, Queensland; Flugbetrieb ab November 1922
NameAbkürzung für Queensland and Northern Territory Aerial Services
DrehkreuzeSydney (SYD), Melbourne (MEL), Brisbane (BNE) und Perth (PER)
Allianzoneworld (Gründungsmitglied 1998)
KonzernQantas Group mit Jetstar, QantasLink und Qantas Freight
Flotte Qantas Mainline (Stand 2026)Airbus A380, A330-200/-300 und A321XLR sowie Boeing 787-9 und 737-800; A350-1000ULR, A350-1000 und 787-10 bestellt
KennzeichenAustralisches Präfix VH-
MarkenzeichenWeißes Känguru auf rotem Leitwerk

Woran du die Airline erkennst

Ist das wirklich Qantas?

Hak ab, was auf das Flugzeug zutrifft, das du gerade siehst.

  • Rotes Leitwerk mit weißem, stilisiertem Känguru – das Markenzeichen der „Flying Kangaroo“
  • Weißer Rumpf mit rotem Schriftzug „QANTAS“ in Großbuchstaben
  • Australisches Kennzeichen mit VH-; die A380 laufen unter VH-OQ…, viele 787-9 unter VH-ZN…
  • Flugnummer mit QF, im Tracker erscheint der ICAO-Code QFA
  • Sonderlackierungen mit Kunst indigener Künstlerinnen und Künstler („Flying Art“) sowie Retro-Kängurus
  • In Europa fast immer eine A380 oder 787-9 – Qantas-Kurzstreckenjets siehst du nur in Australien

Ein rotes Leitwerk mit weißem Känguru gehört zu den Motiven, für die Spotter in Europa gezielt an den Zaun fahren. Qantas kommt nur zu wenigen Flughäfen auf diesem Kontinent, dafür mit großem Gerät und auf einigen der längsten Strecken, die es im Linienverkehr gibt. Diese Seite zeigt dir, wie du Qantas sicher zuordnest, welche Typen du erwarten kannst und warum die A350-1000ULR das spannendste Ziel der kommenden Jahre ist.

Das Känguru im Hangar

Mit Planetrack hältst du jede Qantas-Sichtung mit Foto, Kennzeichen, Typ und Spot fest – und siehst auf einen Blick, welche A380 und 787-9 dir noch fehlen. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.

Planetrack im App Store laden Planetrack bei Google Play laden

Qantas im Überblick

Qantas ist der Flag Carrier Australiens und hat seinen Sitz in Mascot, direkt am Flughafen Sydney. Gegründet wurde die Airline am 16. November 1920 im Städtchen Winton in Queensland, den Flugbetrieb nahm sie zwei Jahre später auf. Der Name ist eine Abkürzung: Queensland and Northern Territory Aerial Services. Daher kommt auch die ungewöhnliche Schreibweise ohne „u“ nach dem „Q“.

Aus dem kleinen Postflug-Unternehmen im Outback ist eine große Netzwerk-Airline geworden. Drehkreuze sind Sydney, Melbourne, Brisbane und Perth. Unter dem Dach der Qantas Group fliegen außerdem die Low-Cost-Tochter Jetstar, die Regionalmarke QantasLink und Qantas Freight. Im Inland ist Virgin Australia der wichtigste Konkurrent.

1998 gehörte Qantas zu den Gründungsmitgliedern von oneworld, zusammen unter anderem mit British Airways. Seit 2013 arbeitet Qantas außerdem eng mit Emirates zusammen – eine Partnerschaft, die du auch an gemeinsamen Flugnummern siehst.

Bekannt ist Qantas auch für die Sicherheitsbilanz: Die Airline hat nie einen Jet durch einen Totalverlust verloren, der letzte tödliche Unfall liegt im Jahr 1951. Der bekannteste Zwischenfall der jüngeren Zeit ist QF32 im November 2010, als bei einer A380 kurz nach dem Start in Singapur ein Triebwerk schwer beschädigt wurde. Die Crew brachte das Flugzeug sicher zurück, verletzt wurde niemand.

QFIATA-Code in der Flugnummer
QFAICAO-Code auf dem Tracker
VH-Australisches Kennzeichen-Präfix

Codes und Rufzeichen

  • IATA-Code QF: steht in der Flugnummer, also auf der Anzeigetafel, im Ticket und im Flugplan des Flughafens.
  • ICAO-Code QFA: nutzt die Flugsicherung, und er steht auf Flugtrackern.
  • Rufzeichen QANTAS: So meldet sich die Besatzung im Funk, etwa „Qantas One“ für QF1.

Die Flugnummern sind bei Qantas sehr kurz und haben eine lange Tradition. QF1 und QF2 stehen für die „Kangaroo Route“ zwischen Sydney und London, die über die Jahrzehnte verschiedene Zwischenstopps hatte. Die Nonstop-Verbindung zwischen Perth und London läuft unter QF9 und QF10. Wenn du in Heathrow eine niedrige QF-Nummer im Flugplan siehst, lohnt sich der Blick fast immer.

Codeshares nicht verwechseln

Qantas verkauft viele Flüge von Partnern unter eigener QF-Nummer, etwa bei British Airways oder Emirates. Im Tracker zeigt der ICAO-Code, wer wirklich fliegt: Nur bei QFA kommt das Känguru. Wie du Tracker-Daten richtig liest, erklärt der Guide zur Flugverfolgung für Spotter.

Die Flotte: A380, 787-9 und der große Wechsel

Qantas steckt mitten in der größten Flottenerneuerung ihrer Geschichte. Die folgende Übersicht zeigt die Hauptmarke Qantas mit Stand 2026; Zahlen können sich durch Auslieferungen und Ausmusterungen schnell ändern.

Typ Im Einsatz (Stand 2026) Sitze Rolle Spotter-Hinweis
Airbus A380-800 10 485 in vier Klassen Langstrecke, u. a. London, Los Angeles, Dallas Ausmusterung ab 2028 angekündigt
Boeing 787-9 14, weitere bestellt 236 in drei Klassen Langstrecke, u. a. Perth–London Viele Sonderlackierungen
Airbus A330-200 8 251 Inland und Asien Wird ab 2027 durch 787 ersetzt
Airbus A330-300 10 297 Inland und Asien Wird später durch neue Großraumjets ersetzt
Boeing 737-800 75 168 Inlandsnetz Ausmusterung läuft mit den A321XLR an
Airbus A321XLR erste Exemplare im Einsatz rund 200 Inland, Nachfolger der 737 Neu in der Flotte
Airbus A350-1000ULR 12 bestellt 238 in vier Klassen Project Sunrise Auslieferung ab April 2027 angekündigt
Airbus A350-1000 / Boeing 787-10 bestellt noch offen Nachfolge A330-300 und A380 A350-1000 ab Ende der 2020er, 787-10 später

Die A380 ist das Flaggschiff und für viele Spotter der Grund, nach Heathrow zu fahren. Qantas hatte die Doppelstöcker 2020 während der Pandemie abgestellt, zehn davon kamen bis 2024 zurück. Im August 2026 hat Qantas angekündigt, dass die Ausmusterung schon 2028 beginnt – früher als bisher angekündigt. Die Jahre mit dem Känguru auf der A380 sind also gezählt.

Die Boeing 787-9 ist das Arbeitspferd auf den sehr langen, aber weniger stark gebuchten Strecken. Mit ihr flog Qantas im März 2018 zum ersten Mal nonstop zwischen Australien und Europa, von Perth nach London. Die A330-200 und A330-300 fliegen vor allem im Inland und nach Asien, in Europa siehst du sie praktisch nie.

Auf der Kurzstrecke ersetzt der Airbus A321XLR die Boeing 737-800. Bestellt sind außerdem weitere 787-9, die Boeing 787-10 und die normale A350-1000. Hersteller sind Airbus und Boeing – Qantas setzt bewusst auf beide.

A380 mit Känguru im Anflug?

Richte einen Sichtungs-Alarm für die Qantas-A380 oder ein bestimmtes Kennzeichen ein und lass dich benachrichtigen, wenn sie an deinem Flughafen anfliegt. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein.

Planetrack im App Store laden Planetrack bei Google Play laden

Project Sunrise: nonstop bis ans andere Ende der Welt

Project Sunrise ist das Vorhaben, Sydney und andere Städte an der australischen Ostküste ohne Zwischenstopp mit London und New York zu verbinden. Den Anstoß gab der damalige Qantas-Chef Alan Joyce im August 2017: Er forderte Airbus und Boeing auf, ein passendes Flugzeug anzubieten. 2019 testete Qantas mit Boeing 787-9 auf drei Forschungsflügen, wie Crews und Passagiere die extreme Flugdauer verkraften. Im Dezember 2019 fiel die Wahl auf Airbus, im Mai 2022 folgte die Bestellung von zwölf A350-1000ULR.

Was macht das Flugzeug besonders?

  • Zusätzlicher Tank: Die ULR-Version hat einen weiteren Treibstofftank im hinteren Rumpf und schafft damit Flüge von rund 22 Stunden.
  • Wenige Sitze: Nur 238 Plätze in vier Klassen – First, Business, Premium Economy und Economy. Das ist deutlich weniger als in einer normalen A350-1000.
  • Wellbeing Zone: Zwischen Premium Economy und Economy gibt es einen Bereich, in dem sich Passagiere bewegen und dehnen können.

Der Zeitplan hat sich mehrfach verschoben. Ursprünglich war Ende 2025 angepeilt, wegen Lieferproblemen bei Airbus ist die erste Auslieferung nun für April 2027 angekündigt. Die erste Maschine flog am 2. Juni 2026 in Toulouse zum ersten Mal, am 24. Juli 2026 landete sie nach einem Nonstop-Flug von mehr als 19 Stunden aus Toulouse in Melbourne. Den Linienverkehr Sydney–London hat Qantas für Oktober 2027 angekündigt, New York soll als zweites Ziel folgen; ein fester Termin dafür war bei Redaktionsschluss nicht veröffentlicht. Mehr zum Thema extreme Distanzen findest du im Artikel über Ultralangstreckenflüge.

Für Spotter in Europa

Startet Sydney–London wie angekündigt, wird Heathrow der Ort, an dem du die A350-1000ULR in Europa am ehesten siehst. Optisch unterscheidet sie sich kaum von einer normalen A350-1000 – das Kennzeichen und die Qantas-Lackierung sind die sichersten Hinweise. Wie du die A350 von der 787 unterscheidest, zeigt der Guide A350 oder Boeing 787?.

Woran du Qantas erkennst

Das Markenzeichen ist das weiße Känguru auf dem roten Leitwerk. Qantas nutzt das Känguru seit 1944, daher auch der Spitzname „Flying Kangaroo“. Das Logo wurde mehrfach modernisiert, unter anderem 2007; das Tier wirkt heute schlanker und dynamischer als in den frühen Jahrzehnten. Der Rumpf ist weiß, der Schriftzug „QANTAS“ steht in roten Großbuchstaben vorne am Rumpf.

Leitwerk prüfen

Rot mit weißem Känguru heißt Qantas oder QantasLink. Jetstar nutzt dagegen Orange und Silber.

Typ einordnen

In Europa sind es fast immer A380 oder 787-9. Eine 737 oder A321XLR von Qantas siehst du hier nicht.

Kennzeichen lesen

VH- steht für Australien. Die A380 tragen Kennzeichen von VH-OQA an, viele 787-9 laufen unter VH-ZN….

Sauber notieren

Halte Kennzeichen, Typ und eine eventuelle Sonderlackierung fest. Bei Qantas lohnt sich das besonders.

Sonderlackierungen

Qantas gehört zu den Airlines mit den auffälligsten Sonderlackierungen. Seit den 1990er-Jahren tragen einzelne Flugzeuge Werke indigener Künstlerinnen und Künstler, gestaltet mit dem Designstudio Balarinji. Dazu gehören etwa „Mendoowoorrji“ auf einer 737-800, „Yam Dreaming“ nach einem Werk von Emily Kame Kngwarreye auf einer 787-9 und „Minyma Kutjara Tjukurpa“ auf einem A220-300 von QantasLink. Hinzu kommen Retro-Lackierungen mit älteren Kängurus, eine Jubiläumslackierung zum 100. Geburtstag auf der 787-9 VH-ZNJ und Sportmotive für Nationalmannschaften.

Für dich heißt das: Schau bei jeder Qantas-Sichtung genau hin. Wie du Sonderlackierungen gezielt findest, erklärt der Guide zu Special Liveries, und einen Überblick über Allianz-Bemalungen gibt der Artikel zu Allianz-Lackierungen.

Typisch Qantas

  • Rotes Leitwerk mit weißem Känguru
  • Schriftzug QANTAS in roten Großbuchstaben
  • Kennzeichen mit VH-
  • Im Tracker QFA

Eher nicht Qantas

  • Orange-silbernes Leitwerk: Jetstar
  • Rotes Leitwerk mit anderem Logo und anderem Kennzeichen
  • QF-Flugnummer, aber im Tracker BAW oder UAE: Codeshare-Partner

Qantas in Europa spotten

Im deutschsprachigen Raum landet Qantas nicht mehr – Frankfurt und andere frühere Ziele sind aus dem Netz verschwunden. Der wichtigste Ort für dich ist deshalb der Flughafen London-Heathrow. Dort kommen Flüge über Singapur und der Nonstop-Flug aus Perth an. Daneben fliegt Qantas Paris an, und in den Sommermonaten gibt es saisonale Flüge nach Rom.

Viele Langstreckenflüge aus Asien und Australien landen in Europa am frühen Morgen. Genau dann musst du am Spot sein, oft bei noch tiefem Licht. Welche Zeitfenster typisch sind, erklärt der Guide zu Langstrecken-Ankunftszeiten in Europa. In Heathrow sind Myrtle Avenue und Hatton Cross die bekannten Spots für Landungen; einen Gesamtüberblick bietet Planespotting in Heathrow.

Gute Chancen auf Qantas, wenn …

  • du früh morgens in Heathrow bist und die Ankünfte aus Perth oder Singapur im Plan stehen
  • die Betriebsrichtung zu deinem Spot passt
  • du außerhalb Europas an einem Qantas-Ziel wie Singapur, Los Angeles oder Dallas/Fort Worth bist

Prüf es vorher, wenn …

  • du Rom oder Paris einplanst – dort ist das Angebot saisonal bzw. dünn
  • du nach älteren Spotterberichten planst

Eher kein Qantas-Tag, wenn …

  • du an einem deutschen Flughafen auf das Känguru wartest

Qantas in Australien und weltweit

Wer nach Australien reist, sieht Qantas natürlich in allen Varianten: 737-800, A321XLR, A330 und QantasLink-Maschinen gehören dort zum Alltag. Am Flughafen Sydney ist Shep’s Mound einer der bekanntesten Spots, und der Guide Planespotting in Sydney hilft dir bei der Planung.

Außerhalb Australiens fliegt Qantas unter anderem nach Singapur Changi, Los Angeles, Dallas/Fort Worth und Johannesburg. In Los Angeles hast du gute Chancen auf die A380, etwa vom Imperial Hill aus.

Sicherheit und Regeln

Fotografiere nur von öffentlich zugänglichen Bereichen aus. Zäune, Absperrungen und Sicherheitsbereiche sind tabu, und Drohnen haben in Flughafennähe nichts verloren. Was rechtlich gilt, erklärt der Artikel Ist Planespotting erlaubt?.

Ein Blick zurück: Qantas und der Jumbo

Für viele Spotter ist Qantas eng mit der Boeing 747 verbunden. Die Airline flog den Jumbo ab 1971, nach dem Abschied der Boeing 707 im Jahr 1979 bestand die internationale Flotte eine Zeit lang nur aus 747. Die Boeing 747-400 prägte über Jahrzehnte das Bild in Heathrow und Frankfurt. Im Juli 2020 verabschiedete Qantas die letzte 747 mit einem Abschiedsflug, der ein Känguru in den Himmel über Sydney zeichnete. Die Boeing 767-300ER war bereits Ende 2014 ausgeschieden. Wer die beiden Großraumjets unterscheiden möchte, findet Hilfe im Guide A380 und Boeing 747.

Häufige Verwechslungen

  • Qantas und Jetstar gleichsetzen – Jetstar gehört zur Qantas Group, fliegt aber unter eigenem Code und in Orange-Silber.
  • QantasLink für die Hauptmarke halten – QantasLink trägt das Känguru, ist aber die Regionalmarke mit eigenen Flugzeugen wie dem A220.
  • QF-Flugnummer mit Qantas-Flugzeug gleichsetzen – viele QF-Flüge werden von Partnern wie British Airways oder Emirates durchgeführt.
  • A350-1000ULR mit normaler A350-1000 verwechseln – von außen sind sie kaum zu unterscheiden; Kennzeichen und Einsatz helfen.
  • Qantas „Quantas“ schreiben – der Name ist eine Abkürzung und kommt ohne „u“ aus.
  • Qantas in Frankfurt erwarten – die Verbindung nach Deutschland gibt es nicht mehr.

Qantas im Blick behalten

Beobachte die Qantas-A380, einzelne VH-Kennzeichen oder Sonderlackierungen und werde bei Anflug oder Landung benachrichtigt – und poste deine Sichtung mit Typ, Kennzeichen und Spot für die Community. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.

Planetrack im App Store laden Planetrack bei Google Play laden

Fazit

Qantas ist eine der ältesten Airlines der Welt und in Europa ein seltener, umso begehrterer Gast. Wer das Känguru fotografieren will, fährt am besten nach Heathrow, plant früh am Morgen und achtet auf Sonderlackierungen. Die A380 hat nur noch wenige Jahre vor sich, die A350-1000ULR aus Project Sunrise steht kurz vor dem Einsatz – für Spotter sind das zwei gute Gründe, Qantas gerade jetzt im Blick zu behalten.

Kurzfazit

Qantas (IATA QF, ICAO QFA) ist Australiens Flag Carrier und oneworld-Gründungsmitglied. In Europa siehst du vor allem A380 und 787-9 in Heathrow, ab 2027 kommt mit Project Sunrise die A350-1000ULR dazu.

Zusammenfassung

  • Qantas erkennst du sofort am weißen Känguru auf dem roten Leitwerk und am Kennzeichen-Präfix VH-.
  • In Europa begegnest du Qantas vor allem in London-Heathrow, dazu in Paris und saisonal in Rom – meist mit A380 oder 787-9.
  • Die Flotte ist im Umbruch: A321XLR ersetzen die 737-800, 787 und A350 lösen nach und nach A330 und A380 ab.
  • Die A350-1000ULR für Project Sunrise ist das spannendste Ziel der nächsten Jahre: Die erste Auslieferung ist für April 2027 angekündigt.

Häufige Fragen

Welchen IATA- und ICAO-Code hat Qantas?

Der IATA-Code von Qantas ist QF, der ICAO-Code QFA. Im Funk meldet sich die Airline mit dem Rufzeichen „QANTAS“. Auf Flugtrackern siehst du daher meist QFA plus Flugnummer, zum Beispiel QFA1 für den Flug QF1.

Wofür steht der Name Qantas?

Qantas ist eine Abkürzung des ursprünglichen Namens Queensland and Northern Territory Aerial Services. Deshalb wird der Name auch ohne „u“ nach dem „Q“ geschrieben. Gegründet wurde die Airline im November 1920 in Winton im australischen Bundesstaat Queensland.

Gehört Qantas zu einer Allianz?

Ja. Qantas ist Mitglied von oneworld und war 1998 eines der Gründungsmitglieder, gemeinsam unter anderem mit British Airways. Zusätzlich arbeitet Qantas eng mit Emirates zusammen, die keiner Allianz angehört.

Welche Flugzeuge fliegt Qantas?

Die Hauptmarke Qantas setzt auf der Langstrecke den Airbus A380 und die Boeing 787-9 ein, dazu Airbus A330-200 und A330-300. Im Inland fliegen Boeing 737-800, die nach und nach durch den Airbus A321XLR ersetzt werden. Bestellt sind außerdem A350-1000ULR für Project Sunrise, A350-1000 und Boeing 787-10. Regionalflüge übernimmt die Konzerntochter QantasLink, unter anderem mit dem Airbus A220.

Was ist Project Sunrise?

Project Sunrise ist das Vorhaben von Qantas, die Ostküste Australiens nonstop mit London und New York zu verbinden. Dafür hat Qantas zwölf Airbus A350-1000ULR mit einem zusätzlichen Tank bestellt. Die Kabine hat 238 Plätze in vier Klassen. Die erste Maschine ist im Juni 2026 erstmals geflogen, die Auslieferung ist für April 2027 angekündigt, der Linienbetrieb Sydney–London für Oktober 2027.

Fliegt Qantas noch die A380?

Ja, Stand 2026 sind zehn A380 im Einsatz, unter anderem auf Strecken nach London, Los Angeles und Dallas/Fort Worth. Qantas hat aber angekündigt, die A380 ab 2028 auszumustern und durch 787 und A350 zu ersetzen. Wer das Känguru auf dem Doppelstöcker fotografieren will, sollte sich nicht zu viel Zeit lassen.

Wo kann ich Qantas in Europa spotten?

Der wichtigste Ort ist London-Heathrow. Dort landet Qantas täglich, unter anderem mit dem Nonstop-Flug aus Perth und mit Flügen über Singapur. Außerdem fliegt Qantas Paris an und saisonal Rom. Frankfurt und andere deutsche Flughäfen stehen nicht mehr im Netz. Prüf vor der Tour den aktuellen Flugplan.

Fliegt Qantas noch die Boeing 747?

Nein. Die letzte Boeing 747-400 von Qantas verließ die Flotte im Juli 2020 nach fast 50 Jahren mit dem Jumbo. Damit ist die 747 bei Qantas Geschichte, Fotos aus dieser Zeit sind heute begehrte Archivstücke.

Qantas im Blick behalten

Beobachte die Airline oder einzelne Kennzeichen und werde bei Anflug oder Landung benachrichtigt – und poste deine Sichtung mit Typ, Kennzeichen und Spot. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.

Früher Zugang, Vorteile zum Start und Mitsprache bei neuen Features.

Flugzeugtypen in der Flotte

Flugzeugtyp

Airbus A380-800

Zwei durchgehende Passagierdecks, vier Triebwerke, fast 80 Meter Spannweite: Der A380 ist das größte Passagierflugzeug der Welt. Die Produktion ist beendet, sehen kannst du ihn trotzdem noch regelmäßig.

Flugzeugtyp

Boeing 787-9 Dreamliner

Gezackte Triebwerksenden, schräg auslaufende Flügel und eine glatte, runde Nase: Die 787-9 ist die meistgeflogene Dreamliner-Version. So erkennst du sie und trennst sie von 787-8 und 787-10.

Flugzeugtyp

Airbus A330-200

Kürzer als die A330-300, mit auffällig hohem Seitenleitwerk und großer Reichweite: Die A330-200 ist ein Langstrecken-Klassiker, der langsam aus Europas Flotten verschwindet. So erkennst du sie sicher.

Flugzeugtyp

Airbus A330-300

Langer Rumpf, zwei Triebwerke, aufgesetzte Winglets: Die A330-300 ist seit über 30 Jahren ein Arbeitstier der Langstrecke. So erkennst du sie und grenzt sie von ihren Geschwistern ab.

Flugzeugtyp

Boeing 737-800

Das Arbeitspferd der Kurz- und Mittelstrecke: Die 737-800 ist die meistgebaute Version der 737 Next Generation und an vielen Flughäfen Europas ein Dauergast.

Flugzeugtyp

Airbus A321XLR

Ein Schmalrumpfjet über den Atlantik: Die A321XLR ist die Extra-Long-Range-Version der A321neo mit festem Hecktank. Was sie kann, wer sie fliegt und wie du sie bestimmst.

Flugzeugtyp

Airbus A350-1000

Schwarze Cockpit-Maske, gebogene Flügelspitzen und ein Rumpf von fast 74 Metern auf sechsrädrigen Fahrwerken: Die A350-1000 ist die große A350. So erkennst du sie und trennst sie sicher von A350-900 und Boeing 777.

Flugzeugtyp

Airbus A220-300

Schlanker Rumpf, riesige Getriebefan-Triebwerke, große Fenster: Die A220-300 begann als Bombardier CS300 und ist heute bei Swiss, airBaltic und Air France Alltag. So erkennst du sie.

Flugzeugtyp

Boeing 747-400

Der meistgebaute Jumbo: Woran du die Boeing 747-400 und ihre Frachter erkennst, wie du sie von 747-8 und älteren 747 abgrenzt und wo du sie Stand Oktober 2026 noch erwischst.

Weitere Airlines

Flughäfen & Hersteller dazu

Flughäfen, Hersteller, Airline-Gruppen und Allianzen – wer dahintersteht und was du als Spotter wissen solltest.

Alle Flughäfen & Hersteller →

Wo du Qantas vor die Linse bekommst

Spotting-Spots, an denen diese Airline regelmäßig zu sehen ist – mit Standpunkten, Lichtzeiten und Koordinaten.

Alle Spotting-Spots im Überblick →

Passende Guides aus dem Blog

PT

Planetrack Redaktion

Die Airline-Datenbank entsteht aus eigener Beobachtung, Community-Sichtungen und öffentlich zugänglichen Quellen. Flotten, Strecken und Eigentümer ändern sich laufend – gesicherte Angaben stehen im Steckbrief, alles Veränderliche ist als solches gekennzeichnet.

← Alle Airlines aus Australien