Das Wichtigste in Kürze
- Emirates ist die staatliche Airline Dubais und gehört zur Emirates Group; Drehkreuz ist Dubai International (DXB).
- Codes: IATA EK, ICAO UAE, Rufzeichen „EMIRATES“. Der ICAO-Code sieht aus wie ein Länderkürzel, meint aber die Airline.
- Die Flotte besteht nur aus Großraumjets: A380, Boeing 777 und seit 2024 der A350-900 – Schmalrumpfjets betreibt Emirates im Linienverkehr nicht.
- Emirates ist der größte A380-Betreiber der Welt; der erste A380 wurde 2008 in Hamburg übergeben.
- In Deutschland fliegt Emirates Frankfurt, München, Düsseldorf und Hamburg an. Welcher Typ kommt, ändert sich mit dem Flugplan.
- Keine Allianz: Emirates setzt auf eigene Partnerschaften statt auf Star Alliance, oneworld oder SkyTeam.
Inhaltsverzeichnis
Steckbrief
| IATA-Code | EK |
|---|---|
| ICAO-Code | UAE |
| Rufzeichen | EMIRATES |
| Drehkreuze | DXB |
| Geschäftsmodell | Netzwerk-Airline mit reinem Langstrecken- und Großraumbetrieb über ein Drehkreuz |
| Heimatland | Vereinigte Arabische Emirate, Emirat Dubai |
| Drehkreuz | Dubai International (DXB), Terminal 3 |
| Konzern | The Emirates Group, im Besitz der Investment Corporation of Dubai |
| Gegründet | 1985 – erster Linienflug EK600 Dubai–Karachi am 25. Oktober 1985 |
| Allianz | keine – Emirates gehört weder Star Alliance noch oneworld oder SkyTeam an |
| Flottentypen | Airbus A380-800, Boeing 777-300ER und 777-200LR, Airbus A350-900; Frachter Boeing 777F (SkyCargo) |
| Nationalitätskennzeichen | A6- (Vereinigte Arabische Emirate) |
Woran du die Airline erkennst
Ist das wirklich Emirates?
- Flagge der Vereinigten Arabischen Emirate in Rot, Grün, Weiß und Schwarz am Leitwerk, seit der Lackierung von 2023 in geschwungener Form
- Rotes Emirates-Logo in arabischer Kalligrafie am weißen Rumpf, daneben der lateinische Schriftzug
- Nur Großraumflugzeuge: doppelstöckiger A380, langer zweistrahliger 777-300ER oder A350-900 mit „Waschbärmaske“ am Cockpit
- Kennzeichen beginnt mit A6-, bei Emirates meist mit A6-E – das allein ist aber noch kein Beweis, erst zusammen mit der Lackierung
- Flugnummer mit EK, auf Trackern und im Flugplan dagegen UAE – nicht mit dem Länderkürzel verwechseln
- Rote Winglets bzw. Flügelspitzen mit weißem Kalligrafie-Logo bei der aktuellen Lackierung
Stand: Oktober 2026 – Kaum eine Airline ist an deutschen Flughäfen so leicht zu erkennen wie Emirates: groß, weiß, mit der Flagge der Emirate am Leitwerk und einer roten Kalligrafie am Rumpf. Für viele Spotter ist der Emirates-A380 der erste Doppeldecker vor der Linse. Diese Seite erklärt dir die Codes, die Flotte, die Unterschiede zwischen den Lackierungen und wo du die Airline in Deutschland am besten erwischst.
Den nächsten Emirates-A380 nicht verpassen
Setz Typen und Kennzeichen auf deine Wunschliste und lass dich bei Anflug benachrichtigen. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.
Emirates im Überblick
Emirates ist die Fluggesellschaft des Emirats Dubai und das Kernunternehmen der Emirates Group, die wiederum der staatlichen Investment Corporation of Dubai gehört. Gegründet wurde die Airline im März 1985. Der Start war bescheiden: Die ersten beiden Flugzeuge, eine Boeing 737 und ein Airbus A300, stellte Pakistan International Airlines bereit. Der allererste Linienflug, EK600, führte am 25. Oktober 1985 von Dubai nach Karachi.
Aus diesem Start hat sich eine der größten Langstrecken-Airlines der Welt entwickelt. Das Prinzip ist simpel und konsequent: Alles läuft über ein einziges Drehkreuz, den Dubai International Airport (DXB). Passagiere aus Europa steigen dort um und fliegen weiter nach Asien, Australien, Afrika oder auf die Arabische Halbinsel. Für Planespotter bedeutet das: Ein Emirates-Flug in Frankfurt, München oder Hamburg kommt praktisch immer aus Dubai und fliegt dorthin zurück.
Emirates gehört keiner der drei großen Allianzen an. Anders als Lufthansa, die zur Star Alliance zählt, setzt die Airline aus Dubai auf eigene Partnerschaften.
Codes und Rufzeichen
Bei Emirates lohnt sich ein genauer Blick auf die Kennungen, weil der ICAO-Code gern für Verwirrung sorgt:
- IATA-Code EK: steht in der Flugnummer, also auf der Anzeigetafel, im Ticket und in den meisten Flugplan-Apps.
- ICAO-Code UAE: steht im Flugplan der Flugsicherung und auf ADS-B-Trackern. Er sieht aus wie das Länderkürzel der Vereinigten Arabischen Emirate, bezeichnet hier aber ausdrücklich die Airline.
- Rufzeichen EMIRATES: so meldet sich die Besatzung im Funk, gefolgt von der Flugnummer.
Wer Flüge live verfolgt, sucht also nach „UAE“ plus Nummer. Wie du Tracker sinnvoll einsetzt und was die Daten wirklich verraten, erklärt der Ratgeber zur Flugverfolgung mit ADS-B.
Kennzeichen schlägt Flugnummer
Eine Flugnummer sagt dir, welche Verbindung geflogen wird – nicht, welches Flugzeug. Bei Emirates kann dieselbe Verbindung an einem Tag mit einem A380 und am nächsten mit einer 777 kommen. Für dein Archiv zählt deshalb das Kennzeichen am Rumpf, also A6- plus drei Buchstaben.
Die Flotte: nur Großraumjets
Emirates ist eine der wenigen großen Airlines, die im Linienverkehr ausschließlich Großraumflugzeuge einsetzt. Schmalrumpfjets wie den A320neo oder die 737-800 findest du in der Passagierflotte nicht. Stattdessen besteht sie im Kern aus drei Familien.
| Typ | Rolle bei Emirates | Woran du ihn erkennst | Status Mitte 2026 |
|---|---|---|---|
| Airbus A380-800 | Flaggschiff auf nachfragestarken Strecken | zwei durchgehende Fensterreihen, vier Triebwerke | größte A380-Flotte der Welt, weit über 100 Exemplare |
| Boeing 777-300ER | Rückgrat der Flotte, flexibel auf fast allen Routen | sehr langer Rumpf, zwei große Triebwerke, sechsrädrige Hauptfahrwerke | deutlich über 100 Exemplare |
| Boeing 777-200LR | Ultralangstrecke, kleinere Teilflotte | kürzerer Rumpf als die -300ER, sonst ähnlich | rund zehn Exemplare |
| Airbus A350-900 | jüngster Typ, mittelgroße Nachfrage | geschwungene Flügelspitzen, dunkle Cockpitfenster-Umrandung | seit Ende 2024 in der Flotte, über 20 Exemplare |
| Boeing 777F | Frachter von Emirates SkyCargo | 777 ohne Passagierfenster | eigene Frachtflotte |
Der A380: das Markenzeichen
Den ersten A380 übernahm Emirates im Juli 2008 – die Übergabe fand in Hamburg statt, der erste Linienflug ging im August 2008 nach New York. Seitdem ist die Airline mit Abstand der größte A380-Betreiber weltweit. Weil Airbus die Produktion des Doppeldeckers eingestellt hat, wächst diese Flotte nicht mehr. Emirates modernisiert stattdessen Kabinen und hält die Maschinen länger im Dienst.
Für Spotter interessant: Nicht jeder Emirates-A380 ist gleich. Es gibt Varianten mit First Class und eine dichter bestuhlte Version mit mehr Sitzen, die ohne First Class auskommt. Von außen ist das kaum zu unterscheiden, im Logbuch lohnt sich der Vermerk aber, wenn du die Kabinenversion kennst.
Die 777: das Arbeitspferd
Die Boeing 777-300ER ist der zahlenmäßig wichtigste Typ. Sie fliegt dort, wo ein A380 zu groß wäre, und springt ein, wenn der Doppeldecker von einer Strecke genommen wird. Daneben betreibt Emirates eine kleine Teilflotte der 777-200LR. Die kürzere Rumpflänge ist im direkten Vergleich gut zu sehen – auf Einzelfotos hilft am ehesten der Blick aufs Kennzeichen.
Bei Boeing hat Emirates zudem eine große Bestellung für die 777X offen, die künftig ältere 777 und A380 ablösen soll. Zum Zeitpunkt der Recherche war noch keine 777X an Emirates ausgeliefert.
Der A350-900: der Neue
Mit dem Airbus A350-900 hat Emirates einen dritten Typ eingeführt. Die erste Maschine kam im November 2024, der erste Linieneinsatz folgte im Januar 2025 nach Edinburgh. Weitere Bestellungen sind eingegangen, die Flotte wächst also. An deutschen Flughäfen ist der A350 von Emirates bislang seltener als A380 und 777 – genau das macht ihn für Sammler reizvoll.
A380, 777 und A350 im eigenen Hangar
Halte fest, welche Emirates-Kennzeichen du schon hast, und setz die fehlenden auf die Wunschliste. Planetrack ist bald verfügbar – sichere dir jetzt einen Platz auf der Warteliste.
Lackierung: alt und neu
Das Grundmuster ist seit Jahrzehnten vertraut: ein weißer Rumpf, darauf das Emirates-Logo in arabischer Kalligrafie und der lateinische Schriftzug, am Leitwerk die Flagge der Vereinigten Arabischen Emirate. Im März 2023 stellte die Airline eine überarbeitete Lackierung vor. Die Flagge am Leitwerk wirkt darin bewegter und geschwungener, und an den Flügelspitzen erscheint das Kalligrafie-Logo weiß auf Rot.
Weil Emirates die neue Lackierung schrittweise aufbringt, fliegen alte und neue Variante parallel. Für Sammler ist das eine schöne Zusatzaufgabe: dasselbe Kennzeichen vor und nach der Umlackierung im Archiv zu haben. Dazu kommen immer wieder Sonderlackierungen, etwa für Sportpartnerschaften oder Großereignisse. Welche gerade unterwegs sind, wechselt – halte die Augen offen und vergleiche mit aktuellen Spotter-Meldungen.
Leicht zu erkennen
- Flagge am Leitwerk ist auch aus großer Entfernung sichtbar
- Nur Großraumjets – keine Verwechslung mit Kurzstreckenfliegern
- A6-Kennzeichen grenzt das Herkunftsland sofort ein
Schwer zu unterscheiden
- 777-300ER und 777-200LR auf Einzelbildern
- A380-Kabinenversionen von außen kaum sichtbar
- Alte und neue Lackierung bei schlechtem Licht
Emirates in Deutschland, Österreich und der Schweiz
Stand Oktober 2026 fliegt Emirates in Deutschland Frankfurt, München, Düsseldorf und Hamburg an. Welcher Typ an welchem Flughafen kommt, ist nicht in Stein gemeißelt. 2026 hat Emirates den A380 zum Beispiel kurzfristig für einige Wochen von mehreren deutschen Strecken genommen, durch die 777-300ER ersetzt und anschließend wieder eingeplant. Hamburg wird derzeit typischerweise mit der 777-300ER bedient. Neu hinzukommen dürfte Berlin: Im September 2026 einigten sich Deutschland und die Emirate auf ein fünftes deutsches Ziel mit bis zu sieben wöchentlichen Flügen, Berichten zufolge plant Emirates den Start im Dezember 2026. Ob der Start wie geplant klappt, prüfst du am besten kurz vorher im Flugplan.
- Frankfurt: Am Flughafen Frankfurt ist Emirates mit mehreren täglichen Verbindungen vertreten. Zwischen den vielen Langstreckenjets der Lufthansa fallen die weißen Emirates-Großraumflugzeuge sofort auf.
- München: Der Flughafen München sieht Emirates regelmäßig mit A380 oder 777. Vom Besucherhügel aus hast du einen guten Blick auf das Vorfeld und die Bahnen.
- Düsseldorf: Von der Besucherterrasse in Düsseldorf bekommst du Emirates oft aus kurzer Distanz zu sehen – besonders eindrucksvoll, wenn der A380 eingeplant ist.
- Hamburg: Neben dem Linienverkehr hat die Stadt für Emirates-Fans eine Sonderrolle, weil in Hamburg auch der erste A380 der Airline übergeben wurde.
Auch in den Nachbarländern ist Emirates präsent, etwa in Wien und am Flughafen Zürich. Dort stehen die Maschinen neben den Langstreckenjets von Swiss und Austrian Airlines – ein schöner Kontrast für Vergleichsfotos.
Warum sich Flugpläne ständig ändern
Emirates verteilt ihre Großraumflotte flexibel auf das weltweite Netz. Wenn irgendwo Kapazität gebraucht wird oder Flugzeuge in die Wartung gehen, wandern A380 und 777 zwischen den Strecken. Für dich heißt das: Erfahrungswerte vom letzten Jahr sind ein Anhaltspunkt, aber keine Garantie. Ein Blick auf den Tracker am Spotting-Tag spart Enttäuschungen.
Spotting-Tipps
Emirates ist dankbar zu fotografieren: große Flugzeuge, kontrastreiche Lackierung, verlässliche tägliche Verbindungen. Ein paar Punkte machen trotzdem den Unterschied zwischen einem netten Belegfoto und einem richtig guten Bild.
Flug und Typ prüfen
Schau am Spotting-Tag nach, ob deine Verbindung mit A380, 777 oder A350 geplant ist. Auf Trackern suchst du nach UAE plus Flugnummer.
Betriebsrichtung beachten
Von welcher Seite die Maschine landet, bestimmt den Wind. Wie du die Richtung vorab einschätzt, steht im Ratgeber zur Betriebsrichtung.
Licht planen
Weiße Rümpfe überstrahlen schnell. Mit der Sonne im Rücken und leichter Unterbelichtung bleibt die Kalligrafie sauber. Hilfe gibt der Artikel zum Sonnenstand.
Kennzeichen notieren
Fotografiere den Rumpf so, dass das A6-Kennzeichen lesbar ist. Nur so ordnest du die Sichtung später eindeutig zu.
Ein A380 füllt das Bild schneller, als du denkst. Wer sonst Schmalrumpfjets fotografiert, sollte bei Emirates kürzer zoomen oder früher auslösen, sonst sind Flügelspitzen und Leitwerk angeschnitten. Wenn du gerade erst anfängst, findest du die Grundlagen im Leitfaden Planespotting für Einsteiger.
Bist du bereit für deine Emirates-Session?
- Ich habe geprüft, welcher Typ heute geplant ist.
- Ich kenne die aktuelle Betriebsrichtung.
- Ich weiß, wann die Sonne günstig steht.
- Mein Spot ist öffentlich zugänglich.
- Ich habe genug Brennweitenspielraum für einen A380.
- Ich achte darauf, dass das Kennzeichen lesbar ist.
Häufige Verwechslungen
- UAE als Land lesen: Auf dem Tracker steht UAE für die Airline Emirates, nicht pauschal für jedes Flugzeug aus den Emiraten.
- A6- gleich Emirates: Das Präfix gilt für alle Luftfahrzeuge aus den Vereinigten Arabischen Emiraten, also auch für andere Airlines des Landes. Erst Lackierung und Kennzeichen zusammen geben Sicherheit.
- 777-300ER und 777-200LR verwechseln: Beide sehen sich sehr ähnlich. Der kürzere Rumpf der -200LR fällt nur im direkten Vergleich auf.
- Flugnummer als Typgarantie verstehen: Dieselbe EK-Nummer kann mit unterschiedlichen Flugzeugtypen fliegen.
Deine Emirates-Sichtungen an einem Ort
Kennzeichen, Typ, Lackierung und Spot gemeinsam festhalten und mit der Community teilen. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein.
Fazit
Emirates ist für Planespotter in Deutschland eine Konstante: täglich präsent, unverwechselbar lackiert und mit der größten A380-Flotte der Welt im Rücken. Wer die Codes EK und UAE auseinanderhält, das A6-Kennzeichen notiert und vor dem Losfahren den geplanten Typ prüft, baut sich schnell eine ordentliche Emirates-Sammlung auf – inklusive der kleinen Raritäten wie 777-200LR, A350 oder Sonderlackierung.
Kurzfazit
EK auf der Tafel, UAE auf dem Tracker, A6- am Rumpf und die Flagge am Leitwerk: Mit diesen vier Merkmalen ordnest du Emirates sicher zu. Den Typ bestätigt erst der Blick auf den aktuellen Flugplan.
Zusammenfassung
- Emirates erkennst du an der Flagge am Leitwerk und der arabischen Kalligrafie am Rumpf – und daran, dass praktisch nur große Langstreckenjets mit A6-Kennzeichen kommen.
- Auf dem Tracker suchst du nach UAE plus Flugnummer; EK steht auf der Anzeigetafel. Beide meinen dieselbe Airline.
- Ob ein A380 oder eine 777 nach Deutschland kommt, legt Emirates je Flugplanperiode fest und passt es teils kurzfristig an. Plane deshalb mit aktuellen Daten statt mit alten Erfahrungswerten.
- Spannend für Sammler sind die Unterschiede innerhalb einer Flotte: alte und neue Lackierung, A380 mit und ohne First Class, 777-300ER und die seltenere 777-200LR.
Häufige Fragen
Welchen IATA- und ICAO-Code hat Emirates?
Der IATA-Code ist EK, der ICAO-Code UAE. Im Funk meldet sich die Besatzung mit dem Rufzeichen „EMIRATES“. Auf Anzeigetafeln und im Ticket steht EK, auf ADS-B-Trackern siehst du meist UAE plus Flugnummer.
Wo liegt das Drehkreuz von Emirates?
Emirates bündelt ihren gesamten Passagierverkehr am Dubai International Airport (DXB), wo die Airline vor allem Terminal 3 nutzt. Fast jeder Emirates-Flug in Deutschland startet oder endet also in Dubai.
Gehört Emirates zu einer Allianz?
Nein. Emirates ist kein Mitglied der Star Alliance, von oneworld oder SkyTeam. Die Airline arbeitet stattdessen mit ausgewählten Partnern über Codeshare- und Interline-Abkommen zusammen.
Welche deutschen Flughäfen fliegt Emirates an?
Stand Oktober 2026 fliegt Emirates nach Frankfurt, München, Düsseldorf und Hamburg. Im September 2026 haben Deutschland und die Emirate ein fünftes deutsches Ziel für Airlines aus den VAE vereinbart; Berichten zufolge plant Emirates ab Dezember 2026 Flüge nach Berlin. Prüfe vor einem Besuch den aktuellen Flugplan.
Kann ich in Deutschland einen Emirates-A380 sehen?
Ja, in der Regel schon. Emirates setzt den A380 auf mehreren deutschen Strecken ein, wechselt aber je nach Saison und Nachfrage auch auf die Boeing 777-300ER. 2026 wurde der A380 etwa für einige Wochen von deutschen Strecken genommen und kurz darauf wieder eingeplant. Prüfe den Flugplan oder einen Tracker, bevor du gezielt losfährst.
Wie viele A380 hat Emirates?
Emirates betreibt mit deutlichem Abstand die größte A380-Flotte der Welt – Mitte 2026 waren es weit über 100 Exemplare. Da Airbus die Produktion eingestellt hat, kommen keine neuen A380 mehr hinzu; die Flotte wird nach und nach modernisiert und später ersetzt.
Woran erkenne ich ein Emirates-Kennzeichen?
Am Präfix A6-, dem Nationalitätskennzeichen der Vereinigten Arabischen Emirate. Bei Emirates folgt meist ein E, also A6-E…. Andere Airlines aus den Emiraten nutzen ebenfalls A6-, deshalb lohnt der Blick auf die Lackierung.
Was ist Emirates SkyCargo?
SkyCargo ist die Frachtsparte von Emirates. Sie befördert Fracht im Unterdeck der Passagierflugzeuge und betreibt zusätzlich eigene Frachter vom Typ Boeing 777F, die du gelegentlich auch an europäischen Frachtflughäfen siehst.
Emirates im Blick behalten
Beobachte die Airline oder einzelne Kennzeichen und werde bei Anflug oder Landung benachrichtigt – und poste deine Sichtung mit Typ, Kennzeichen und Spot. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.
Flugzeugtypen in der Flotte
Airbus A380-800
Zwei durchgehende Passagierdecks, vier Triebwerke, fast 80 Meter Spannweite: Der A380 ist das größte Passagierflugzeug der Welt. Die Produktion ist beendet, sehen kannst du ihn trotzdem noch regelmäßig.
FlugzeugtypBoeing 777-300ER
Der meistverkaufte 777-Ableger: Die 777-300ER ist länger als eine A380, fliegt nur mit GE90-Triebwerken und prägt seit 2004 die Langstrecke. So erkennst du die 77W sicher.
FlugzeugtypAirbus A350-900
Schwarze Cockpit-Maske, elegant hochgebogene Flügelspitzen, zwei mächtige Trent-XWB-Triebwerke: Die A350-900 ist Airbus’ moderner Langstrecken-Twin. So erkennst du sie sicher.
Weitere Airlines
Lufthansa
Deutschlands größte Airline und Kern der Lufthansa Group: Netzwerk-Airline mit den Drehkreuzen Frankfurt und München, Gründungsmitglied der Star Alliance.
NetzwerkSwiss International Air Lines
Die Schweizer Netzwerk-Airline mit dem roten Leitwerk: 2002 aus Crossair und dem Erbe der Swissair entstanden, heute Teil der Lufthansa Group und Mitglied der Star Alliance.
NetzwerkAustrian Airlines
Österreichs Netzwerk-Airline mit Drehkreuz Wien: seit 2009 Teil der Lufthansa Group, seit 2000 in der Star Alliance – und mitten im größten Flottenumbau seit Jahren.
FerienfliegerCondor
Einer der bekanntesten deutschen Ferienflieger: Condor fliegt ab Frankfurt und weiteren deutschen Flughäfen zu Urlaubszielen auf Kurz-, Mittel- und Langstrecke.
NetzwerkEtihad Airways
Die Airline aus Abu Dhabi: Etihad fliegt mit 787, A350-1000 und einer kleinen A380-Flotte über das Drehkreuz Zayed International und ist in Frankfurt, München und Düsseldorf regelmäßig zu sehen.
Flughäfen & Hersteller dazu
Flughäfen, Hersteller, Airline-Gruppen und Allianzen – wer dahintersteht und was du als Spotter wissen solltest.
Flughafen Frankfurt
Deutschlands größter Flughafen und Heimatdrehkreuz der Lufthansa: vier Start- und Landebahnen, zwei Passagierterminals und ein Verkehrsmix vom Regionaljet bis zum Großraumfrachter.
FlughafenFlughafen München
Zweitgrößter Flughafen Deutschlands und zweites Drehkreuz der Lufthansa: zwei parallele 4.000-Meter-Bahnen im Erdinger Moos, ein Terminal 2 nur für Lufthansa und Star Alliance – und mit dem Besucherpark einer der bequemsten Spotterplätze des Landes.
HerstellerAirbus
Europäisches Luft- und Raumfahrtunternehmen und einer der beiden großen Hersteller von Verkehrsflugzeugen – mit Flugzeugfamilien vom A220 bis zum A350.
HerstellerBoeing
Boeing ist der US-amerikanische Gegenpol zu Airbus und baut seit der 707 Verkehrsjets in Serie. Wer 737, 777 und 787 an Fahrwerk, Flügelspitzen und Heck auseinanderhalten kann, bestimmt einen großen Teil des Verkehrs an jedem europäischen Flughafen – auch ohne Lackierungshinweis.
Wo du Emirates vor die Linse bekommst
Spotting-Spots, an denen diese Airline regelmäßig zu sehen ist – mit Standpunkten, Lichtzeiten und Koordinaten.
Besucherhügel am Flughafen München
Der bekannteste Aussichtspunkt am Lufthansa-Drehkreuz München: Vom Besucherhügel im Besucherpark blickst du erhöht über das Flughafengelände – mit eigener S-Bahn-Haltestelle direkt nebenan.
BesucherterrasseBesucherterrasse Flughafen Düsseldorf
Der bequemste Einstieg ins Planespotting an Rhein und Ruhr: Von der Besucherterrasse blickst du über das Vorfeld auf die beiden parallelen Pisten des größten Flughafens in Nordrhein-Westfalen.
Passende Guides aus dem Blog

