Das Wichtigste in Kürze
- Korean Air ist der Flag Carrier Südkoreas mit Sitz in Seoul und Drehkreuz in Incheon.
- Codes: IATA KE, ICAO KAL, Rufzeichen „KOREAN AIR“, Kennzeichen mit HL.
- SkyTeam-Gründungsmitglied: Korean Air hat die Allianz im Jahr 2000 mit Delta, Air France und Aeroméxico ins Leben gerufen.
- Seltene Vierstrahler: Korean Air fliegt sowohl A380 als auch die Passagierversion der Boeing 747-8.
- Starke Frachtsparte mit 747-400ERF, 747-8F und 777F – Korean Air Cargo gehört zu den großen Frachtairlines Asiens.
- Asiana-Übernahme: Seit Dezember 2024 hält Korean Air die Mehrheit an Asiana; die vollständige Verschmelzung ist für Ende 2026 angekündigt.
Inhaltsverzeichnis
- 1.Korean Air im Überblick
- 2.Codes, Rufzeichen und Kennzeichen
- 3.SkyTeam und Partner
- 4.Die Flotte: von A220 bis A380
- 5.A380 und 747-8I: die Vierstrahler-Raritäten
- 6.Korean Air Cargo
- 7.Asiana-Übernahme: der große Umbau
- 8.Woran du Korean Air erkennst
- 9.Korean Air in Europa spotten
- 10.Häufige Verwechslungen
- 11.Fazit
Steckbrief
| IATA-Code | KE |
|---|---|
| ICAO-Code | KAL |
| Rufzeichen | KOREAN AIR |
| Drehkreuze | ICN, GMP |
| Allianz | SkyTeam |
| Geschäftsmodell | Netzwerk-Airline mit Lang-, Mittel- und Kurzstrecke sowie eigener Frachtsparte |
| Sitz | Gangseo-gu, Seoul, Südkorea (beim Flughafen Gimpo) |
| Gegründet | 1962 als Korean Air Lines, 1969 privatisiert und an die Hanjin-Gruppe übergegangen, seit 1984 als Korean Air |
| Konzern | Hanjin-Gruppe; Mehrheitsbeteiligung an Asiana Airlines (rund 64 Prozent), Tochter Jin Air |
| Drehkreuze | Seoul-Incheon (ICN, international) und Seoul-Gimpo (GMP, vor allem Inland und Regionalverkehr) |
| Allianz | SkyTeam (Gründungsmitglied 2000), Frachtsparte in SkyTeam Cargo |
| Großraumflugzeuge | Airbus A380, A330-300, A350-900, Boeing 747-8I, 777-300/-300ER, 787-9 und 787-10 |
| Frachter | Boeing 747-400ERF, 747-8F und 777F |
| Bestellungen | unter anderem A350-1000, A350F, Boeing 777-9, 787-10, 737 MAX 10 und 777-8F |
| Kennzeichen | HL- (Südkorea) |
Woran du die Airline erkennst
Ist das wirklich Korean Air?
- Himmelblauer Rumpf mit silbernen Elementen – das klassische Korean-Air-Blau
- Rot-blaues Taegeuk-Symbol am Leitwerk; im neuen Design seit 2025 als dunkelblaue Kontur
- Schriftzug „KOREAN AIR“ vorne am Rumpf, neue Maschinen in überarbeiteter, serifenloser Hausschrift
- Flugnummer beginnt mit KE, auf dem Tracker steht KAL
- Koreanisches Kennzeichen mit HL am Heck, gefolgt von vier Ziffern
- Vierstrahliger Großraumer im Korean-Air-Blau: entweder A380 oder 747-8I – beides Raritäten in Europa
Wenn in Frankfurt ein hellblauer Großraumer mit rot-blauem Symbol am Leitwerk aufsetzt, ist das fast immer Korean Air. Für Spotter ist die südkoreanische Airline eine der spannendsten Asien-Gesellschaften: Sie fliegt zwei Vierstrahler, die immer seltener werden, betreibt eine große Frachtflotte und steckt mitten in der größten Umwälzung ihrer Geschichte. Auf dieser Seite erfährst du, woran du Korean Air erkennst, welche Typen sich lohnen und was die Asiana-Übernahme fürs Spotten bedeutet.
A380 und 747-8I im Hangar sammeln
Mit Planetrack hältst du jede Sichtung mit Foto, Typ, Kennzeichen, Airline und Spot fest – und siehst in deinem Hangar, welche Korean-Air-Maschinen dir noch fehlen. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.
Korean Air im Überblick
Korean Air ist der Flag Carrier Südkoreas. Der Firmensitz liegt im Seouler Stadtbezirk Gangseo-gu, direkt beim Flughafen Gimpo. Gegründet wurde die Airline 1962 als staatliche Korean Air Lines. 1969 wurde sie privatisiert und ging an die Hanjin-Gruppe, zu der Korean Air bis heute gehört. Seit 1984 tritt sie unter dem kürzeren Namen Korean Air auf.
Schon Anfang der 1970er-Jahre wagte die Airline den Sprung über den Pazifik nach Nordamerika und begann parallel mit eigenen Frachtflügen. Beides prägt Korean Air bis heute: ein Langstreckennetz nach Amerika, Europa und in den Rest Asiens und eine Frachtsparte, die zu den großen der Region gehört.
Das wichtigste Drehkreuz ist der Flughafen Seoul-Incheon, wo Korean Air im Terminal 2 abfertigt. Gimpo im Stadtgebiet von Seoul dient vor allem dem Inlands- und Regionalverkehr, dazu kommen Busan und Jeju als wichtige Standorte im Inland.
Codes, Rufzeichen und Kennzeichen
- IATA-Code KE: steht in der Flugnummer, auf der Anzeigetafel und im Ticket.
- ICAO-Code KAL: steht im Flugplan der Flugsicherung und auf Flugtrackern. Er erinnert an den früheren Namen Korean Air Lines.
- Rufzeichen KOREAN AIR: so meldet sich die Besatzung im Funk.
- Kennzeichen HL: Südkoreanische Flugzeuge tragen das Präfix HL, gefolgt von vier Ziffern – ohne Bindestrich, also etwa im Format HL1234.
Gerade der Unterschied zwischen KE und KAL sorgt bei Einsteigern für Verwirrung. Beide Codes meinen dieselbe Airline, sie kommen nur aus unterschiedlichen Systemen. Wie IATA- und ICAO-Codes zusammenhängen, erklärt der Beitrag IATA- und ICAO-Codes erklärt. Und wie du ein Kennzeichen liest und einordnest, zeigt Flugzeugkennzeichen verstehen.
Tracker richtig lesen
Solange Asiana noch unter eigenem Code fliegt, siehst du auf Trackern zwei verschiedene koreanische Großairlines: KAL für Korean Air und AAR für Asiana. Mit der Verschmelzung wird sich das ändern. Wie du ADS-B-Daten sinnvoll nutzt, erklärt der Guide zur Flugverfolgung für Spotter.
SkyTeam und Partner
Korean Air gehört zu den vier Gründungsmitgliedern von SkyTeam. Im Jahr 2000 hob die Airline die Allianz zusammen mit Delta Air Lines, Air France und Aeroméxico aus der Taufe. Auch die Frachtsparte ist in SkyTeam Cargo eingebunden.
Am engsten ist die Verbindung zu Delta: Auf den Strecken über den Pazifik arbeiten die beiden Airlines seit Mai 2018 in einem Joint Venture zusammen. Für dich als Spotter ist das vor allem in Incheon sichtbar, wo Delta, Air France, KLM und weitere SkyTeam-Partner gemeinsam mit Korean Air im Terminal 2 abfertigen. Ob Korean Air auch Maschinen in der silbernen SkyTeam-Sonderbemalung einsetzt, prüfst du am besten in aktuellen Fotodatenbanken – mehr zum Thema im Beitrag über Allianz-Lackierungen.
Die Flotte: von A220 bis A380
Korean Air betreibt eine der vielseitigsten Flotten Asiens. Laut den verfügbaren Flottenübersichten (Stand Anfang 2026) sind rund 170 Flugzeuge im Einsatz. Die genaue Zahl pro Typ schwankt, weil gleichzeitig alte Maschinen gehen und neue kommen – die Tabelle zeigt deshalb vor allem, welche Typen du antriffst.
| Bereich | Typen | Spotter-Hinweis |
|---|---|---|
| Vierstrahler | Airbus A380, Boeing 747-8I | Kleine Restflotten, werden nach und nach ersetzt |
| Große Zweistrahler | Boeing 777-300, 777-300ER | Rückgrat der Langstrecke |
| Moderne Langstrecke | Boeing 787-9, 787-10, Airbus A350-900 | Wachsender Anteil, weitere Exemplare bestellt |
| Mittelstrecke | Airbus A330-300 | Vor allem in Asien unterwegs |
| Kurzstrecke | Airbus A220-300, A321neo, Boeing 737-800, 737-900, 737-900ER, 737 MAX 8 | Inland und Regionalverkehr in Asien |
| Frachter | Boeing 747-400ERF, 747-8F, 777F | Korean Air Cargo, weltweit an Frachtflughäfen |
Für die nächsten Jahre hat Korean Air kräftig bestellt. Bei Airbus stehen die A350-1000 und der neue Frachter A350F in den Büchern. Bei Boeing kündigte die Airline im August 2025 ein großes Paket über 103 Flugzeuge an: 20 777-9, 25 787-10, 50 737 MAX 10 und acht Frachter vom Typ 777-8F. Die 777-8F-Bestellung wurde im September 2026 fest unterzeichnet.
Den letzten Korean-Air-A380 nicht verpassen
Richte Sichtungs-Alarme für A380, 747-8I oder einzelne HL-Kennzeichen ein – Planetrack benachrichtigt dich, wenn sie bei dir im Anflug sind. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein.
A380 und 747-8I: die Vierstrahler-Raritäten
Kaum eine Airline fliegt heute noch beide großen Vierstrahler. Korean Air gehört dazu – und genau das macht sie für Spotter so interessant.
Der A380: Korean Air bestellte im Jahr 2003 zehn Superjumbos, das erste Exemplar kam im Mai 2011. Eine Besonderheit der Kabine war ein Duty-free-Bereich an Bord. 2021 kündigte die Airline an, ihre Superjumbos innerhalb eines Jahrzehnts auszumustern; für den A380 war zuletzt 2026 als Abschiedsjahr vorgesehen. Weil sich die Auslieferung neuer Großraumflugzeuge verzögert, erklärte Korean Air im März 2025, A380 und 747-8 erst nach Ankunft des Ersatzes abzugeben. Damals waren noch sieben A380 im Bestand. Mit Asiana kommen weitere A380 in den Konzern.
Die 747-8I: Die Passagierversion der letzten Jumbo-Generation wurde nur an drei Airlines ausgeliefert – Lufthansa, Korean Air und Air China. 2024 vereinbarte Korean Air den Verkauf von fünf ihrer 747-8I an die Sierra Nevada Corporation, die sie für die US Air Force zu fliegenden Kommandozentralen umbaut; 2025 schieden sie aus dem Liniendienst aus. Die übrigen Exemplare fliegen weiter, bis Ersatz da ist.
So erkennst du den A380
- Durchgehend zwei Fensterreihen über die ganze Rumpflänge
- Sehr dicker, gleichmäßig hoher Rumpf
- Flügel mit kleinen Wingtip-Fences statt hochgezogener Spitzen
- Auf Trackern als A388 geführt
So erkennst du die 747-8I
- Oberdeck nur im vorderen Teil – der typische Jumbo-Buckel
- Schlanke, nach hinten gezogene Flügelspitzen (Raked Wingtips)
- Triebwerke mit gezackter Hinterkante der Verkleidung
- Auf Trackern als B748 geführt
Ausführlicher erklären die Beiträge A380 oder 747 unterscheiden und Boeing 747-Varianten erkennen die Merkmale. Warum Vierstrahler weltweit verschwinden, zeigt Das Ende der Vierstrahler.
Korean Air Cargo
Seit Anfang der 1970er-Jahre fliegt Korean Air Fracht, und die Sparte ist heute einer der großen Frachtbetreiber Asiens. Basis ist Incheon, einer der größten Frachtflughäfen der Welt. Von dort aus verbinden die Frachter Asien mit Nordamerika und Europa.
Im Einsatz sind drei Frachtertypen:
- Boeing 747-400ERF: die ältere Jumbo-Frachtgeneration mit Bugladetor und kurzem Oberdeck wie beim klassischen Jumbo.
- Boeing 747-8F: der gestreckte Jumbo-Frachter mit GEnx-Triebwerken, deren Verkleidung eine gezackte Hinterkante hat.
- Boeing 777F: der zweistrahlige Großraumfrachter, das Arbeitspferd vieler Frachtairlines.
Für die Frachtflotte der nächsten Jahre hat Korean Air den A350F und die 777-8F bestellt. Die Frachtsparte von Asiana ist übrigens nicht zu Korean Air gewandert: Sie wurde 2025 an Air Incheon abgegeben, die inzwischen als AirZeta auftritt. Wie du Frachter allgemein einordnest, erklärt Frachtflugzeuge erkennen.
Frachter tragen dieselbe Farbe
Die Frachter von Korean Air Cargo sind im normalen Korean-Air-Blau lackiert. Eine fensterlose 747 im hellblauen Design ist deshalb kein Fehler im Foto, sondern ein 747-400ERF oder 747-8F.
Asiana-Übernahme: der große Umbau
Jahrzehntelang hatte Südkorea zwei große Netzwerk-Airlines: Korean Air bei SkyTeam und Asiana Airlines bei der Star Alliance. Im November 2020 kündigten beide den Zusammenschluss an. Danach folgten jahrelange Prüfungen durch Wettbewerbsbehörden in mehreren Ländern, darunter die EU. Im Dezember 2024 schloss Korean Air die Übernahme ab und hält seitdem rund 64 Prozent an Asiana.
November 2020
Korean Air und Asiana kündigen den Zusammenschluss zu einer gemeinsamen nationalen Airline an.
Dezember 2024
Nach den Genehmigungen schließt Korean Air die Übernahme ab und wird Mehrheitseigner.
März 2025
Korean Air stellt ein neues Logo und ein überarbeitetes Erscheinungsbild vor.
Januar 2026
Asiana zieht in Incheon ins Terminal 2 zu Korean Air. Für Ende 2026 ist die vollständige Verschmelzung angekündigt.
Für Spotter heißt das: Die Asiana-Lackierung ist ein Auslaufmodell. Sobald Asiana in Korean Air aufgeht, werden die Flugzeuge nach und nach umlackiert. Auch die Billigtöchter ordnen sich neu: Die Korean-Air-Tochter Jin Air und die früheren Asiana-Töchter Air Busan und Air Seoul haben im August 2026 ihre Fusion beschlossen; die gemeinsame Airline unter der Marke Jin Air ist für März 2027 angekündigt. Mit Jeju Air und t’way Air bleiben große Billigflieger außerhalb des Konzerns am Markt.
Woran du Korean Air erkennst
Das klassische Design führte Korean Air 1984 mit dem neuen Namen ein, und es ist eines der bekanntesten in Asien: ein himmelblauer Grundton mit silbernen Elementen und am Leitwerk das Taegeuk-Symbol – der rot-blaue Kreis, den du auch aus der südkoreanischen Flagge kennst. Vorne am Rumpf steht der Schriftzug „KOREAN AIR“.
Am 11. März 2025 stellte Korean Air ein überarbeitetes Erscheinungsbild vor, die erste Logo-Änderung seit über 40 Jahren. Das Taegeuk erscheint nun als dunkelblaue Kontur statt in Rot und Blau, der Schriftzug kommt in einer neuen Hausschrift. Weil nicht alle Flugzeuge auf einmal umlackiert werden, fliegen altes und neues Design nebeneinander – ein dankbares Motiv für Vorher-nachher-Vergleiche in deiner Sammlung.
Achtung Verwechslung
Hellblau mit Leitwerkslogo tragen auch andere Asien-Airlines. Der schnellste Check ist das Kennzeichen: Steht HL am Heck, kommt die Maschine aus Südkorea. Dann hilft der Schriftzug am Rumpf oder der ICAO-Code im Tracker weiter.
Korean Air in Europa spotten
Im deutschsprachigen Raum fliegt Korean Air unter anderem nach Frankfurt, Wien und Zürich. Dazu kommen Frachtflüge von Korean Air Cargo zu europäischen Frachtflughäfen. Welcher Typ eingesetzt wird und wie oft geflogen wird, ändert sich mit dem Sommer- und Winterflugplan – prüf deshalb vor jeder Tour den aktuellen Plan.
Langstreckenflüge aus Asien landen in Europa meist zu typischen Zeiten, oft am Vor- oder Nachmittag. Wann sich der Weg zum Zaun lohnt, zeigt der Beitrag Langstrecken-Ankunftszeiten in Europa.
Gute Chancen auf Korean Air, wenn …
- dein Flughafen eine Linienverbindung nach Seoul-Incheon im Plan hat
- du zur typischen Ankunftszeit der Asien-Langstrecke am Spot bist
- an Frachtflughäfen Korean-Air-Cargo-Flüge im Plan stehen
Prüf es vorher, wenn …
- du gezielt A380 oder 747-8I sehen willst – die Typen wechseln je nach Strecke und Saison
- du nach älteren Spotterberichten planst
Eher kein Korean-Air-Tag, wenn …
- dein Flughafen keine Asien-Langstrecke und keine großen Frachter abfertigt
Wer Korean Air in voller Bandbreite sehen will, kommt an Incheon nicht vorbei. Dort stehen 747-8I, A380, 777, 787 und die Frachter in einer Dichte, die du in Europa nirgends findest. Mehr dazu auf der Seite zum Flughafen Seoul-Incheon.
Sicherheit und Regeln
Fotografiere nur von öffentlich zugänglichen Bereichen aus. Zäune, Absperrungen und Sicherheitsbereiche sind tabu, und Drohnen haben in der Nähe von Flughäfen nichts verloren – in Europa genauso wie in Korea.
Häufige Verwechslungen
- KE und KAL für zwei Airlines halten – KE ist der IATA-Code, KAL der ICAO-Code derselben Airline.
- Asiana und Korean Air gleichsetzen – Asiana gehört zwar zum Konzern, fliegt bis zur Verschmelzung aber noch mit eigenem Code und eigener Lackierung.
- 747-8I und 747-400 verwechseln – die 747-8 ist länger, hat schlanke Flügelspitzen ohne Winglets und Triebwerke mit gezackter Verkleidung.
- Frachter für Passagiermaschinen halten – die Frachter tragen dasselbe Blau, haben aber keine Fensterreihe am Hauptdeck.
- Altes und neues Logo als zwei Airlines sehen – das Taegeuk in Rot-Blau und als dunkelblaue Kontur gehören beide zu Korean Air.
- Jin Air für eine fremde Airline halten – die Billig-Airline ist eine Korean-Air-Tochter.
Korean Air im Blick behalten
Lass dich bei Anflug oder Landung von A380, 747-8I oder Korean-Air-Frachtern benachrichtigen, prüf auf der Spot-Karte das beste Licht und poste deine Sichtung mit Typ, Kennzeichen und Spot. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.
Fazit
Korean Air ist für Spotter eine Airline im Umbruch. Mit A380 und 747-8I fliegt sie zwei Vierstrahler, die bald aus vielen Flotten verschwunden sind, ihre Frachtsparte bringt Jumbo-Frachter an Flughäfen auf drei Kontinenten, und die Asiana-Übernahme verändert gerade das Bild auf den koreanischen Vorfeldern. Wer jetzt Kennzeichen, Typ und Lackierungsvariante sauber notiert, hält eine Phase fest, die in ein paar Jahren Geschichte ist.
Kurzfazit
Korean Air (IATA KE, ICAO KAL) ist der südkoreanische Flag Carrier und SkyTeam-Gründungsmitglied. Hellblauer Rumpf, Taegeuk am Leitwerk und HL-Kennzeichen verraten die Airline – A380, 747-8I und die Frachter sind die Highlights.
Zusammenfassung
- Korean Air erkennst du am himmelblauen Rumpf und am Taegeuk-Symbol am Leitwerk – seit 2025 kommt ein überarbeitetes Erscheinungsbild dazu.
- Für Spotter sind A380 und 747-8I die Höhepunkte: Beide Vierstrahler werden schrittweise ersetzt, sobald neue Flugzeuge kommen.
- Die Frachtsparte bringt 747-8F und 777F im Korean-Air-Blau an Frachtflughäfen in Europa, Amerika und Asien.
- Mit der Übernahme von Asiana und der angekündigten Bündelung der Billigtöchter unter Jin Air ordnet sich der koreanische Luftverkehr gerade neu.
Häufige Fragen
Welchen IATA- und ICAO-Code hat Korean Air?
Der IATA-Code ist KE, der ICAO-Code KAL – eine Erinnerung an den alten Namen Korean Air Lines. Im Funk meldet sich die Besatzung mit „KOREAN AIR“. Flugzeuge tragen südkoreanische Kennzeichen mit dem Präfix HL.
Zu welcher Allianz gehört Korean Air?
Korean Air ist Gründungsmitglied von SkyTeam. Die Allianz entstand im Jahr 2000 zusammen mit Delta Air Lines, Air France und Aeroméxico. Die Frachtsparte ist Teil von SkyTeam Cargo. Mit Delta betreibt Korean Air seit 2018 außerdem ein Joint Venture auf den Strecken über den Pazifik.
Fliegt Korean Air noch den Airbus A380?
Nach den letzten verfügbaren Meldungen ja, allerdings mit kleiner Flotte. Korean Air hatte zehn Exemplare bestellt, das erste kam im Mai 2011. Ursprünglich war der Abschied für 2026 vorgesehen; im Frühjahr 2025 kündigte die Airline aber an, den A380 erst auszumustern, wenn genug neue Großraumflugzeuge ausgeliefert sind. Prüf vor einer Tour, wo der Typ gerade eingesetzt wird.
Welche Airlines fliegen die Boeing 747-8I?
Die Passagierversion der 747-8 wurde nur an drei Airlines ausgeliefert: Lufthansa, Korean Air und Air China. Korean Air vereinbarte 2024 den Verkauf von fünf ihrer 747-8I an das US-Unternehmen Sierra Nevada Corporation; die Maschinen schieden 2025 aus dem Liniendienst aus, ein kleiner Teil fliegt weiter. Die Frachtversion 747-8F fliegt Korean Air Cargo zusätzlich.
Was bedeutet die Übernahme von Asiana für Spotter?
Korean Air hat die Übernahme von Asiana Airlines im Dezember 2024 abgeschlossen und hält rund 64 Prozent. Für Ende 2026 ist angekündigt, dass Asiana vollständig in Korean Air aufgeht. Die eigene Asiana-Lackierung verschwindet dann schrittweise – wer sie noch fotografieren will, sollte nicht lange warten.
Was hat es mit dem neuen Logo von Korean Air auf sich?
Im März 2025 stellte Korean Air ein überarbeitetes Erscheinungsbild vor, die erste Logo-Änderung seit über 40 Jahren. Das Taegeuk-Symbol erscheint seitdem als dunkelblaue Kontur statt in Rot und Blau, der Schriftzug in einer neuen Hausschrift. Weil nicht alle Flugzeuge sofort umlackiert werden, fliegen altes und neues Design parallel.
Korean Air im Blick behalten
Beobachte die Airline oder einzelne Kennzeichen und werde bei Anflug oder Landung benachrichtigt – und poste deine Sichtung mit Typ, Kennzeichen und Spot. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.
Flugzeugtypen in der Flotte
Boeing 747-8
Der letzte Jumbo: Die 747-8 ist die längste und modernste Version der Boeing 747. So erkennst du Passagierversion und Frachter und grenzt sie von der 747-400 ab.
FlugzeugtypAirbus A380-800
Zwei durchgehende Passagierdecks, vier Triebwerke, fast 80 Meter Spannweite: Der A380 ist das größte Passagierflugzeug der Welt. Die Produktion ist beendet, sehen kannst du ihn trotzdem noch regelmäßig.
FlugzeugtypBoeing 747-8F
Kurzer Buckel, langer Rumpf, keine Fenster und Flügelspitzen ohne Winglets: Die 747-8F ist der modernste Jumbo-Frachter – und die allerletzte gebaute 747 war genau so eine. So erkennst du sie und findest sie an den Cargo-Drehkreuzen.
FlugzeugtypBoeing 777F
Ein 777-Rumpf ganz ohne Fensterreihe, ein riesiges Tor hinter dem Flügel und zwei GE90 unter den Tragflächen: Die 777F ist der wichtigste Langstrecken-Frachter unserer Zeit. So erkennst du sie und findest sie in Frankfurt und Leipzig.
FlugzeugtypBoeing 777-300ER
Der meistverkaufte 777-Ableger: Die 777-300ER ist länger als eine A380, fliegt nur mit GE90-Triebwerken und prägt seit 2004 die Langstrecke. So erkennst du die 77W sicher.
FlugzeugtypBoeing 787-10 Dreamliner
Die längste Dreamliner-Version: Die 787-10 streckt die 787-9 um gut fünf Meter, wird nur in South Carolina gebaut und fliegt vor allem auf mittleren Langstrecken. So erkennst du die B78X sicher.
FlugzeugtypAirbus A350-900
Schwarze Cockpit-Maske, elegant hochgebogene Flügelspitzen, zwei mächtige Trent-XWB-Triebwerke: Die A350-900 ist Airbus’ moderner Langstrecken-Twin. So erkennst du sie sicher.
FlugzeugtypAirbus A321neo
Der lange Bruder der A320neo: Die A321neo ist der größte Jet der Familie und fliegt als LR und XLR sogar über den Atlantik. So erkennst du sie und ihre Varianten.
Weitere Airlines
Asiana Airlines
Südkoreas zweite große Netzwerk-Airline aus Seoul: Star-Alliance-Mitglied seit 2003, A380 und A350 auf der Langstrecke – und seit Dezember 2024 eine Tochter von Korean Air, die schrittweise in den neuen Konzern aufgeht.
Low-CostJin Air
Die Low-Cost-Tochter von Korean Air: Boeing 737 auf Asien-Strecken, ausgerechnet dazu eine Handvoll großer 777-200ER – dazu der Kern der neuen gemeinsamen Billigairline mit Air Busan und Air Seoul.
Low-CostAir Busan
Die Low-Cost-Airline aus Südkoreas zweitgrößter Stadt: gegründet 2007 als Asiana-Tochter, heute mit A320-Familie ab Busan-Gimhae unterwegs und auf dem Weg in die Fusion mit Jin Air.
FrachtAirZeta (Air Incheon)
Aus der kleinen Frachtairline Air Incheon wurde 2025 AirZeta: Mit der übernommenen Frachtsparte von Asiana Airlines fliegen jetzt Boeing-747-Frachter unter südkoreanischer Flagge auch nach Frankfurt.
NetzwerkDelta Air Lines
Die US-Netzwerk-Airline aus Atlanta: 1925 als Schädlingsbekämpfer gestartet, Gründungsmitglied von SkyTeam und mit rund 1.000 Flugzeugen eine der größten Airlines der Welt – in Deutschland vor allem in Frankfurt und München zu sehen.
NetzwerkAir France
Frankreichs Netzwerk-Airline mit dem Drehkreuz Paris-Charles de Gaulle: Gründungsmitglied von SkyTeam, Teil der Air France-KLM-Gruppe und mit einer Langstreckenflotte aus Airbus A350 und Boeing 777.
Flughäfen & Hersteller dazu
Flughäfen, Hersteller, Airline-Gruppen und Allianzen – wer dahintersteht und was du als Spotter wissen solltest.
SkyTeam
Die jüngste der drei großen Airline-Allianzen: im Jahr 2000 von Delta, Air France, Aeroméxico und Korean Air gegründet, heute mit Schwerpunkt in Amsterdam und Paris – und mit einer silbernen Sonderlackierung, die Spotter gezielt suchen.
FlughafenFlughafen Seoul-Incheon
Auf aufgeschüttetem Land zwischen zwei Inseln im Gelben Meer: Incheon ist das Drehkreuz von Korean Air, Basis einer ganzen Reihe koreanischer Airlines und einer der größten Frachtflughäfen der Welt – mit 747-8, A380 und Frachtern in einer Dichte, die du in Europa selten siehst.
HerstellerBoeing
Boeing ist der US-amerikanische Gegenpol zu Airbus und baut seit der 707 Verkehrsjets in Serie. Wer 737, 777 und 787 an Fahrwerk, Flügelspitzen und Heck auseinanderhalten kann, bestimmt einen großen Teil des Verkehrs an jedem europäischen Flughafen – auch ohne Lackierungshinweis.
HerstellerAirbus
Europäisches Luft- und Raumfahrtunternehmen und einer der beiden großen Hersteller von Verkehrsflugzeugen – mit Flugzeugfamilien vom A220 bis zum A350.
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