Das Wichtigste in Kürze
- Qatar Airways ist die staatliche Fluggesellschaft Katars mit Sitz in Doha; Drehkreuz ist der Hamad International Airport (DOH).
- Codes: IATA QR, ICAO QTR, Rufzeichen „QATARI“.
- Qatar Airways gehört zu oneworld – anders als Emirates und Etihad, die keiner Allianz angehören.
- Die Langstreckenflotte setzt stark auf A350 und Boeing 777; Qatar Airways war Erstkundin des A350, der erste Linienflug ging 2015 nach Frankfurt.
- In Deutschland fliegt Qatar Airways Frankfurt, München, Berlin, Düsseldorf und Hamburg an – mehr deutsche Ziele als Emirates oder Etihad.
- Qatar Airways Cargo zählt zu den größten internationalen Frachtairlines und fliegt reine Frachter vom Typ Boeing 777F.
Inhaltsverzeichnis
Steckbrief
| IATA-Code | QR |
|---|---|
| ICAO-Code | QTR |
| Rufzeichen | QATARI |
| Drehkreuze | DOH |
| Allianz | oneworld |
| Geschäftsmodell | Netzwerk-Airline mit Umsteigeverkehr über ein einziges Drehkreuz |
| Heimatland | Katar |
| Sitz | Qatar Airways Tower, Doha |
| Drehkreuz | Hamad International Airport (DOH), seit Mai 2014 |
| Gegründet | November 1993, Flugbetrieb seit Januar 1994 |
| Eigentümer | Staat Katar (seit 2013 vollständig in Staatsbesitz) |
| Allianz | oneworld, Mitglied seit Oktober 2013 |
| Flottentypen (Passage) | Airbus A350-900 und A350-1000, Boeing 777-300ER und 777-200LR, Boeing 787-8 und 787-9, Airbus A380-800, Schmalrumpfjets der A320-Familie |
| Frachtflotte | Boeing 777F (Qatar Airways Cargo), Boeing 777-8F bestellt |
| Beteiligung | 25,1 Prozent an der International Airlines Group (IAG) |
| Nationalitätskennzeichen | A7- (Katar) |
| Markenzeichen | Oryx-Antilope in Burgunderrot am Leitwerk |
Woran du die Airline erkennst
Ist das wirklich Qatar Airways?
- Burgunderrote Oryx-Antilope am Leitwerk – das Nationaltier Katars und Logo der Airline
- Hellgrauer Rumpf mit großem Schriftzug „QATAR“ in Burgunderrot im vorderen Rumpfbereich
- Überwiegend Großraumjets: A350 mit „Waschbärmaske“ am Cockpit, lange Boeing 777-300ER, Boeing 787 und gelegentlich der A380
- Kennzeichen beginnt mit A7-, dem Präfix für Katar
- Flugnummer mit QR, auf dem Tracker und im Funk dagegen QTR bzw. „QATARI“
- oneworld-Logo meist in der Nähe der vorderen Tür
Stand: Oktober 2026 – Wenn ein großer Zweistrahler mit hellgrauem Rumpf und burgunderroter Antilope am Leitwerk über die Schwelle kommt, ist es fast immer Qatar Airways. Die Airline aus Doha gehört zu den Golf-Carriern, die du in Deutschland am häufigsten siehst, und bringt mit A350, Boeing 777 und 787 viel moderne Langstreckentechnik an deutsche Flughäfen. Hier erfährst du, wie du die Codes liest, die Flotte auseinanderhältst und wo du die Airline am besten erwischst.
Jede Oryx im Hangar
Mit Planetrack hältst du Sichtungen mit Foto, Kennzeichen, Typ und Airline fest – und siehst auf einen Blick, welche Qatar-Airways-Maschinen dir noch fehlen. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.
Qatar Airways im Überblick
Qatar Airways ist die nationale Fluggesellschaft Katars und hat ihren Sitz im Qatar Airways Tower in Doha. Gegründet wurde sie im November 1993 auf Initiative der katarischen Regierung, der Flugbetrieb lief im Januar 1994 an. Seit 2013 gehört die Airline vollständig dem Staat Katar, nachdem die Regierung die übrigen Anteile übernommen hatte.
Das Geschäftsmodell ähnelt dem der Nachbarn aus den Emiraten: Alles läuft über ein einziges Drehkreuz. Seit Mai 2014 ist das der Hamad International Airport (DOH), der den alten Doha International Airport als Heimatbasis abgelöst hat. Passagiere aus Europa steigen in Doha um und fliegen weiter nach Asien, Australien, Afrika oder in den Nahen Osten. Laut oneworld bedient Qatar Airways rund 178 Ziele in 82 Ländern und Gebieten. Für Spotter bedeutet das: Ein Qatar-Flug in Frankfurt, München oder Berlin kommt so gut wie immer aus Doha und fliegt dorthin zurück.
Einen wichtigen Unterschied zu Emirates und Etihad Airways gibt es aber: Qatar Airways ist Mitglied der Allianz oneworld, und zwar seit Oktober 2013. Dazu kommt eine große Beteiligung in Europa – Qatar Airways hält 25,1 Prozent an der International Airlines Group, zu der unter anderem British Airways und Iberia gehören.
Codes und Rufzeichen
Bei Qatar Airways passen die drei Kennungen gut zusammen, trotzdem lohnt sich der genaue Blick:
- IATA-Code QR: steht in der Flugnummer, also auf der Anzeigetafel, im Ticket und in den meisten Flugplan-Apps.
- ICAO-Code QTR: steht im Flugplan der Flugsicherung und auf ADS-B-Trackern, gefolgt von der Flugnummer.
- Rufzeichen QATARI: so meldet sich die Besatzung im Funk.
Der Unterschied zwischen beiden Codesystemen verwirrt am Anfang fast jeden. Warum es überhaupt zwei gibt, erklärt der Artikel IATA- und ICAO-Codes erklärt, und wie Callsign und Flugnummer zusammenhängen, liest du unter Callsign und Flugnummer.
Tracker richtig lesen
Suchst du einen Qatar-Flug auf dem Tracker, gib QTR statt QR ein. Wie du ADS-B-Daten sinnvoll nutzt und wo ihre Grenzen liegen, zeigt der Guide zur Flugverfolgung für Spotter.
Die Flotte: Großraumjets im Mittelpunkt
Qatar Airways setzt auf der Langstrecke überwiegend moderne Zweistrahler ein. Anders als Emirates fliegt die Airline neben Großraumjets auch Schmalrumpfflugzeuge der A320-Familie für kürzere Strecken in der Region. Für Spotter in Deutschland stehen aber klar die Langstreckentypen im Mittelpunkt. Die Übersicht zeigt die wichtigsten Typen; die genaue Stückzahl ändert sich durch Auslieferungen, Ausmusterungen und Leasingmaschinen laufend, deshalb nennen wir hier bewusst keine exakten Zahlen.
| Typ | Rolle | Spotter-Hinweis |
|---|---|---|
| Airbus A350-900 | Langstrecke | Qatar Airways war Erstkundin des A350 |
| Airbus A350-1000 | Langstrecke | Qatar gehört zu den größten Betreibern; sechs Räder je Hauptfahrwerk |
| Boeing 777-300ER | Langstrecke | Langer Zweistrahler, auf vielen Europastrecken im Einsatz |
| Boeing 777-200LR | Ultralangstrecke | Kürzer als die -300ER, deutlich seltener |
| Boeing 787-8 und 787-9 | Mittel- und Langstrecke | Gezackte Triebwerksverkleidungen, stark gebogene Flügel |
| Airbus A380-800 | Langstrecke, hohe Nachfrage | Kleine Flotte, vor allem auf ausgewählten Strecken |
| A320-Familie | Regionalstrecken | In Deutschland kaum zu sehen |
| Boeing 777F | Fracht (Qatar Airways Cargo) | Fensterloser Rumpf, meist an Frachtflughäfen |
Beim A350 hat Qatar Airways Geschichte geschrieben: Die Airline erhielt im Dezember 2014 als erste Kundin weltweit einen A350-900 – und der erste Linienflug mit dem neuen Airbus-Typ führte im Januar 2015 nach Frankfurt. Hersteller ist Airbus, für die 777- und 787-Flotte ist es Boeing.
Bei den Bestellungen ist Qatar Airways einer der großen Kunden der Boeing 777-9: Schon 2013 unterzeichnete die Airline auf der Dubai Airshow einen Vertrag über 50 Exemplare, der 2014 fest wurde. Wann die ersten 777-9 bei Qatar fliegen, hängt vom Zulassungsfortschritt bei Boeing ab – einen festen Termin nennen wir deshalb nicht. Außerdem stehen weitere 787 sowie der Frachter 777-8F im Auftragsbuch.
Laut Flottenübersichten nicht mehr im Einsatz sind dagegen einige Typen, die Spotter noch aus früheren Jahren kennen: der Airbus A340-600, die A330 und die Frachter vom Typ Boeing 747-8F. Wer alte Fotos davon im Archiv hat, besitzt heute echte Raritäten.
Nur noch der A350-1000 fehlt?
Setz Typen, Kennzeichen oder Airlines auf deine Wunschliste und lass dich benachrichtigen, wenn sie in deiner Nähe anfliegen oder landen. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein.
A350-900 oder A350-1000? So unterscheidest du sie
Beide Versionen tragen dieselbe Lackierung und die typische schwarze Cockpitumrandung, die Spotter „Waschbärmaske“ nennen. Auf den ersten Blick sehen sie deshalb fast gleich aus. Mit diesen Merkmalen sortierst du sie trotzdem sicher:
Das spricht für den A350-1000
- Sechs Räder pro Hauptfahrwerk (drei Achsen)
- Sichtbar längerer Rumpf mit mehr Fenstern vor und hinter dem Flügel
- Auf Trackern als A35K geführt
Das spricht für den A350-900
- Vier Räder pro Hauptfahrwerk (zwei Achsen)
- Kompakter wirkender Rumpf
- Auf Trackern als A359 geführt
Das Fahrwerk ist das sicherste Merkmal und auf Landefotos von der Seite gut zu sehen. Beim Rollen hilft es, den Abstand zwischen Flügel und Heck abzuschätzen – beim -1000 wirkt der hintere Rumpf deutlich gestreckter. Ähnlich gehst du bei den Boeing-Typen vor: Die 777-300ER ist erheblich länger als die 777-200LR, und eine 787-9 ist länger als eine 787-8. Wer generell noch Schwierigkeiten hat, Airbus und Boeing auseinanderzuhalten, findet im Ratgeber Airbus und Boeing unterscheiden die wichtigsten Merkmale.
Woran du Qatar Airways erkennst
Die Bemalung wurde 2006 eingeführt und ist seitdem weitgehend gleich geblieben. Der Rumpf ist hellgrau, darauf steht groß der Schriftzug „QATAR“ in Burgunderrot, im vorderen Rumpfbereich. Am Leitwerk sitzt die Oryx-Antilope, das Nationaltier Katars und Logo der Airline – ebenfalls in Burgunderrot. Diese Farbkombination ist so eigenständig, dass du Qatar Airways selbst bei Gegenlicht oder schlechtem Wetter gut von Emirates oder Etihad unterscheiden kannst.
Daneben gibt es immer wieder Sonderlackierungen. Bekannt sind etwa Motive zur Fußball-Weltmeisterschaft 2022 in Katar und zu Sportpartnerschaften der Airline. Solche Maschinen sind nicht fest einer Strecke zugeordnet und tauchen mal hier, mal dort auf. Wie du gezielt nach ihnen suchst, steht im Guide Special Liveries finden.
Achtung Verwechslung
Nicht jedes A7-Kennzeichen gehört zu Qatar Airways. Auch Regierungs- und VIP-Flugzeuge aus Katar sind dort registriert, gehören aber nicht zur Linienflotte von Qatar Airways. Wie Kennzeichen grundsätzlich aufgebaut sind, erklärt der Artikel Flugzeugkennzeichen verstehen; Tipps für Staatsjets findest du unter Regierungsflugzeuge spotten.
Leitwerk prüfen
Burgunderrote Oryx auf dem Seitenleitwerk – damit ist die Airline klar.
Typ bestimmen
A350, 777 oder 787? Achte auf Cockpitform, Rumpflänge und Fahrwerk.
Kennzeichen lesen
Das A7-Kennzeichen am Heck macht die Sichtung eindeutig und hilft beim Abgleich mit dem Tracker.
Sauber notieren
Typ, Kennzeichen und Flugnummer getrennt festhalten – so findest du Wiederholungen und Raritäten später schnell.
Qatar Airways in Deutschland spotten
Qatar Airways bietet mit fünf deutschen Zielen mehr als Emirates oder Etihad: Frankfurt, München, Berlin, Düsseldorf und Hamburg. Wie oft die Airline dort landet, schwankt allerdings deutlich. Ende 2025 kündigte Qatar Airways an, ihr Deutschland-Angebot ab Ende März 2026 um neun von 71 wöchentlichen Flügen zu kürzen. Als wahrscheinlicher Hintergrund galten laut Medienberichten Arbeiten am Drehkreuz Doha, wo im Frühjahr 2026 zeitweise nur eine Piste nutzbar war. Berlin, Düsseldorf und Frankfurt verloren je drei wöchentliche Flüge, Hamburg blieb bei fünf Flügen pro Woche, München bei zwei täglichen Verbindungen.
Für den Winter 2026/27 geht es in Frankfurt wieder nach oben: Ab dem 7. Dezember 2026 steigt die Zahl der wöchentlichen Flüge dort von 18 auf 21, also dreimal täglich. Eingesetzt werden laut Airline die Boeing 777-300ER und der A350. Viel mehr Wachstum ist in Deutschland vorerst kaum drin – laut Branchenbeobachtern ist das Luftverkehrsabkommen zwischen Deutschland und Katar damit weitgehend ausgeschöpft.
Frankfurt
Am Flughafen Frankfurt ist Qatar Airways mehrmals täglich zu Gast. Bei Westbetrieb ist die Aussichtsplattform Zeppelinheim ein guter Startpunkt. Frankfurt ist auch historisch spannend: Hier landete 2015 der allererste A350-Linienflug der Welt.
München
Am Flughafen München fliegt Qatar Airways in der Regel zweimal täglich. Der Besucherhügel ist der Klassiker, um die Ankünfte mit Blick auf das Vorfeld zu fotografieren.
Berlin, Düsseldorf und Hamburg
Berlin bedient Qatar Airways laut den Berichten von Ende 2025 mehrmals täglich, Düsseldorf zuletzt einmal täglich und Hamburg fünfmal pro Woche. Gerade in Düsseldorf und Hamburg ist der Großraumjet oft eines der Highlights des Tages. Gute Ausgangspunkte sind die Besucherterrasse am BER, die Besucherterrasse Düsseldorf und in Hamburg die Besucherterrasse oder der Affenfelsen.
Gute Chancen auf Qatar Airways, wenn …
- du in Frankfurt, München oder Berlin spottest, wo mehrere Flüge täglich stehen
- du vorher im Tracker nach QTR-Flügen mit Ziel in Deutschland suchst
- du Tageslichtankünfte gezielt mit dem Sonnenstand planst
Prüf es vorher, wenn …
- du in Düsseldorf oder Hamburg spottest, wo es höchstens einen Umlauf am Tag gibt
- du dich auf Flugpläne aus einer früheren Saison verlässt
Eher kein Qatar-Tag, wenn …
- der Flug nur nachts ankommt und du keine Nachtaufnahmen machen willst
Weil Langstreckenflüge aus Doha oft zu festen Tageszeiten landen, lohnt sich die Planung mit dem Licht. Der Ratgeber Sonnenstand planen zeigt dir, wie du die Ankunftszeit und die Sonnenposition zusammenbringst. Und bevor du dich festlegst, prüf die Betriebsrichtung am Flughafen – sonst stehst du mit dem Teleobjektiv auf der falschen Seite.
Sicherheit und Regeln
Fotografiere nur von öffentlich zugänglichen Bereichen aus. Zäune, Absperrungen und Sicherheitsbereiche sind tabu, und Drohnen haben in Flughafennähe nichts verloren. Was rechtlich gilt, erklärt der Artikel Ist Planespotting erlaubt?.
Qatar Airways Cargo
Neben den Passagierjets lohnt sich der Blick auf die Frachtsparte. Qatar Airways Cargo zählt zu den größten internationalen Frachtairlines der Welt. Ein großer Teil der Fracht reist im Unterdeck der A350 und 777 mit, dazu kommen reine Frachtflugzeuge vom Typ Boeing 777F – erkennbar am fensterlosen Rumpf und der großen Frachttür hinter dem Flügel auf der linken Seite. Die früheren Boeing 747-8F hat Qatar Airways Cargo inzwischen ausgemustert; als nächste Frachtergeneration ist der 777-8F bestellt.
Frachter tauchen vor allem an Flughäfen mit starkem Cargo-Geschäft auf und fliegen oft zu Tagesrandzeiten. Wie du Frachtflugzeuge sicher erkennst, erklärt der Guide Frachtflugzeuge erkennen.
Häufige Verwechslungen
- Qatar mit Emirates oder Etihad verwechseln – alle drei kommen vom Golf, aber nur Qatar hat die burgunderrote Oryx und das A7-Kennzeichen; Emirates trägt A6-.
- QR und QTR für zwei Airlines halten – QR ist der IATA-Code in der Flugnummer, QTR der ICAO-Code auf dem Tracker.
- A350-1000 als A350-900 notieren – zähl die Räder am Hauptfahrwerk: sechs bedeuten -1000.
- Jedes A7-Flugzeug für Qatar Airways halten – auch Regierungs- und VIP-Jets aus Katar tragen dieses Präfix.
- Qatar für allianzfrei halten – anders als die Nachbarn ist Qatar Airways Mitglied von oneworld; mehr dazu im Vergleich Star Alliance, oneworld und SkyTeam.
- Den 777F für einen Passagierjet halten – kein Fensterband, große Frachttür hinten links.
Qatar Airways im Blick behalten
Beobachte einzelne Kennzeichen, den A350-1000 oder Sonderlackierungen und werde bei Anflug oder Landung benachrichtigt – und poste deine Sichtung mit Typ, Kennzeichen und Spot. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.
Fazit
Qatar Airways ist eine der präsentesten Golf-Airlines an deutschen Flughäfen und für Spotter ein dankbares Motiv: markante Lackierung, moderne Großraumjets und mit dem A350 ein Typ, für den die Airline Pionierarbeit geleistet hat. Wer Kennzeichen, Fahrwerk und Rumpflänge mitnotiert, macht aus einer schnellen Sichtung einen präzisen Logbucheintrag – und erkennt schnell, wenn mal eine seltene 777-200LR oder eine Sonderlackierung vorbeikommt.
Kurzfazit
Qatar Airways (IATA QR, ICAO QTR) ist die staatliche Airline Katars mit Drehkreuz Doha und Mitglied von oneworld. Die burgunderrote Oryx zeigt die Airline, Fahrwerk und Rumpflänge verraten den genauen Typ.
Zusammenfassung
- Qatar Airways erkennst du an der burgunderroten Oryx am Leitwerk und dem hellgrauen Rumpf mit dem Schriftzug „QATAR“ – dazu ein A7-Kennzeichen.
- Auf Anzeigetafeln steht QR, auf Trackern QTR. Beides meint dieselbe Airline aus Doha.
- In Deutschland siehst du vor allem A350 und Boeing 777-300ER; welcher Typ welche Strecke fliegt, ändert sich mit dem Flugplan.
- Spannend für Sammler sind die Unterschiede zwischen A350-900 und A350-1000, die Sonderlackierungen und die Frachter von Qatar Airways Cargo.
Häufige Fragen
Welchen IATA- und ICAO-Code hat Qatar Airways?
Der IATA-Code ist QR, der ICAO-Code QTR. Im Funk meldet sich die Besatzung mit dem Rufzeichen „QATARI“. Auf Anzeigetafeln und Tickets steht QR, auf ADS-B-Trackern siehst du meist QTR plus Flugnummer.
Gehört Qatar Airways zu einer Allianz?
Ja. Qatar Airways ist seit Oktober 2013 Mitglied von oneworld, gemeinsam mit Airlines wie British Airways und Finnair. Damit unterscheidet sie sich von den Golf-Nachbarn Emirates und Etihad, die keiner der drei großen Allianzen angehören.
Wo liegt das Drehkreuz von Qatar Airways?
Das Drehkreuz ist der Hamad International Airport (DOH) in Doha. Qatar Airways ist im Mai 2014 vom alten Doha International Airport dorthin umgezogen. Fast jeder Qatar-Airways-Flug in Deutschland startet oder endet also in Doha.
Welche deutschen Flughäfen fliegt Qatar Airways an?
Qatar Airways fliegt nach Frankfurt, München, Berlin, Düsseldorf und Hamburg. Die Zahl der Flüge schwankt: Im Sommer 2026 wurden einige Verbindungen reduziert, für den Winter 2026/27 hat Qatar Airways Frankfurt dagegen ab dem 7. Dezember 2026 auf drei tägliche Flüge aufgestockt. Prüf vor dem Spotten den aktuellen Flugplan.
Welche Flugzeuge setzt Qatar Airways in Deutschland ein?
Meist Großraumjets. Für Frankfurt nennt die Airline die Boeing 777-300ER und den Airbus A350. Welcher Typ an anderen deutschen Flughäfen kommt, legt Qatar Airways je Flugplanperiode fest – ein Blick auf den Tracker vor dem Spot-Besuch lohnt sich.
Wie unterscheide ich A350-900 und A350-1000 bei Qatar Airways?
Am einfachsten am Hauptfahrwerk: Der A350-1000 hat je Seite sechs Räder, der A350-900 vier. Außerdem ist der -1000 sichtbar länger. Qatar Airways betreibt beide Versionen und gehört beim A350-1000 zu den größten Betreibern weltweit.
Woran erkenne ich ein Kennzeichen von Qatar Airways?
Am Präfix A7-, dem Nationalitätskennzeichen von Katar, zum Beispiel A7-ALR (A350-900) oder A7-ANL (A350-1000). Auch Regierungsflugzeuge Katars tragen A7-Kennzeichen – im Zweifel hilft der Abgleich mit dem Tracker.
Was ist Qatar Airways Cargo?
Das ist die Frachtsparte der Airline. Sie transportiert Fracht im Unterdeck der Passagierjets und betreibt eigene Frachtflugzeuge vom Typ Boeing 777F. Die früheren 747-8F hat Qatar Airways Cargo ausgemustert; als nächste Frachtergeneration ist der 777-8F bestellt.
Qatar Airways im Blick behalten
Beobachte die Airline oder einzelne Kennzeichen und werde bei Anflug oder Landung benachrichtigt – und poste deine Sichtung mit Typ, Kennzeichen und Spot. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.
Flugzeugtypen in der Flotte
Airbus A350-900
Schwarze Cockpit-Maske, elegant hochgebogene Flügelspitzen, zwei mächtige Trent-XWB-Triebwerke: Die A350-900 ist Airbus’ moderner Langstrecken-Twin. So erkennst du sie sicher.
FlugzeugtypAirbus A350-1000
Schwarze Cockpit-Maske, gebogene Flügelspitzen und ein Rumpf von fast 74 Metern auf sechsrädrigen Fahrwerken: Die A350-1000 ist die große A350. So erkennst du sie und trennst sie sicher von A350-900 und Boeing 777.
FlugzeugtypBoeing 777-300ER
Der meistverkaufte 777-Ableger: Die 777-300ER ist länger als eine A380, fliegt nur mit GE90-Triebwerken und prägt seit 2004 die Langstrecke. So erkennst du die 77W sicher.
FlugzeugtypAirbus A380-800
Zwei durchgehende Passagierdecks, vier Triebwerke, fast 80 Meter Spannweite: Der A380 ist das größte Passagierflugzeug der Welt. Die Produktion ist beendet, sehen kannst du ihn trotzdem noch regelmäßig.
FlugzeugtypBoeing 787-9 Dreamliner
Gezackte Triebwerksenden, schräg auslaufende Flügel und eine glatte, runde Nase: Die 787-9 ist die meistgeflogene Dreamliner-Version. So erkennst du sie und trennst sie von 787-8 und 787-10.
FlugzeugtypBoeing 787-8 Dreamliner
Glatte Nase mit nur vier Cockpitfenstern, gezackte Triebwerkshinterkanten und Flügel, die sich im Flug weit nach oben biegen: Die 787-8 ist der kürzeste Dreamliner. So erkennst du sie sicher.
FlugzeugtypBoeing 777F
Ein 777-Rumpf ganz ohne Fensterreihe, ein riesiges Tor hinter dem Flügel und zwei GE90 unter den Tragflächen: Die 777F ist der wichtigste Langstrecken-Frachter unserer Zeit. So erkennst du sie und findest sie in Frankfurt und Leipzig.
FlugzeugtypBoeing 777-9 (777X)
Klappbare Flügelspitzen, das größte Triebwerk der Welt und der längste Passagierjet überhaupt: Die 777-9 ist Boeings neuer Langstrecken-Riese. So erkennst du sie – und so stehen Zulassung und Erstauslieferung.
Weitere Airlines
Emirates
Die Langstrecken-Airline aus Dubai: Emirates betreibt die größte A380-Flotte der Welt, fliegt fast ausschließlich Großraumjets und ist an vier deutschen Flughäfen ein fester Bestandteil des Spotteralltags.
NetzwerkEtihad Airways
Die Airline aus Abu Dhabi: Etihad fliegt mit 787, A350-1000 und einer kleinen A380-Flotte über das Drehkreuz Zayed International und ist in Frankfurt, München und Düsseldorf regelmäßig zu sehen.
NetzwerkBritish Airways
Die britische Netzwerk-Airline aus London: 1974 aus BOAC und BEA entstanden, Drehkreuz Heathrow, Teil der IAG, Gründungsmitglied von oneworld und mit A380, 777 und 787 eine der vielfältigsten Langstreckenflotten Europas.
NetzwerkFinnair
Die finnische Netzwerk-Airline mit dem schlichten Weiß-Blau: 1923 als Aero gegründet, Drehkreuz Helsinki, oneworld-Mitglied und 2015 erste A350-Betreiberin Europas – mit einer Flotte, die du an der Kennzeichen-Reihe fast schon auswendig lernen kannst.
NetzwerkLufthansa
Deutschlands größte Airline und Kern der Lufthansa Group: Netzwerk-Airline mit den Drehkreuzen Frankfurt und München, Gründungsmitglied der Star Alliance.
Flughäfen & Hersteller dazu
Flughäfen, Hersteller, Airline-Gruppen und Allianzen – wer dahintersteht und was du als Spotter wissen solltest.
oneworld
Die kleinste der drei großen Allianzen mit den größten Namen: British Airways, American, Qatar Airways, Cathay Pacific, Qantas und Co. – und Flugzeugen im oneworld-Design, die Spotter gezielt jagen.
Airline-GruppeInternational Airlines Group (IAG)
Die International Airlines Group ist der Konzern hinter British Airways, Iberia, Vueling, Aer Lingus und LEVEL. Wer in Heathrow, Madrid, Barcelona oder Dublin spottet, steht mitten im IAG-Revier – sieht den Konzernnamen aber auf keinem einzigen Rumpf.
FlughafenFlughafen Frankfurt
Deutschlands größter Flughafen und Heimatdrehkreuz der Lufthansa: vier Start- und Landebahnen, zwei Passagierterminals und ein Verkehrsmix vom Regionaljet bis zum Großraumfrachter.
FlughafenFlughafen München
Zweitgrößter Flughafen Deutschlands und zweites Drehkreuz der Lufthansa: zwei parallele 4.000-Meter-Bahnen im Erdinger Moos, ein Terminal 2 nur für Lufthansa und Star Alliance – und mit dem Besucherpark einer der bequemsten Spotterplätze des Landes.
Wo du Qatar Airways vor die Linse bekommst
Spotting-Spots, an denen diese Airline regelmäßig zu sehen ist – mit Standpunkten, Lichtzeiten und Koordinaten.
Aussichtsplattform Zeppelinheim am Flughafen Frankfurt
Der Klassiker unter den Frankfurter Spotterpunkten: Von der Plattform an der Autobahnbrücke bei Zeppelinheim schwebt bei Westwind der Großteil der Landungen auf die Südbahn ein – kostenlos, öffentlich und mit der S-Bahn schnell vom Frankfurter Hauptbahnhof erreichbar.
SpotterhügelBesucherhügel am Flughafen München
Der bekannteste Aussichtspunkt am Lufthansa-Drehkreuz München: Vom Besucherhügel im Besucherpark blickst du erhöht über das Flughafengelände – mit eigener S-Bahn-Haltestelle direkt nebenan.
BesucherterrasseBesucherterrasse Flughafen Düsseldorf
Der bequemste Einstieg ins Planespotting an Rhein und Ruhr: Von der Besucherterrasse blickst du über das Vorfeld auf die beiden parallelen Pisten des größten Flughafens in Nordrhein-Westfalen.
BesucherterrasseBesucherterrasse am Flughafen Berlin Brandenburg
Der einzige offizielle Aussichtspunkt am Hauptstadtflughafen: Die Besucherterrasse auf Terminal 1 liegt außerhalb des Sicherheitsbereichs, ist täglich geöffnet und mit der Bahn direkt erreichbar. Was du dort siehst, wann das Licht passt und wo ihre Grenzen liegen.
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