Das Wichtigste in Kürze
- Singapore Airlines ist die Netzwerk-Airline Singapurs mit dem einzigen Drehkreuz Changi (SIN) und gehört seit 2000 zur Star Alliance.
- Codes: IATA SQ, ICAO SIA, Rufzeichen „SINGAPORE“. SQ steht auf der Anzeigetafel, SIA auf dem Tracker.
- Der A350-900 ist das Rückgrat der Flotte – Singapore Airlines ist der größte Betreiber dieses Typs und flog als Erstkunde auch die Ultralangstrecken-Version A350-900ULR.
- A380-Pionier: Singapore Airlines flog am 25. Oktober 2007 den allerersten A380-Linienflug von Singapur nach Sydney.
- In Deutschland fliegt Singapore Airlines Frankfurt und München an. Ab Frankfurt geht es zudem weiter nach New York (JFK).
- Zur Gruppe gehören die Low-Cost-Tochter Scoot und die Frachtsparte Singapore Airlines Cargo.
Inhaltsverzeichnis
Steckbrief
| IATA-Code | SQ |
|---|---|
| ICAO-Code | SIA |
| Rufzeichen | SINGAPORE |
| Drehkreuze | SIN |
| Allianz | Star Alliance |
| Geschäftsmodell | Netzwerk-Airline mit Langstrecken- und Regionalverkehr über ein einziges Drehkreuz |
| Heimatland | Singapur |
| Sitz | Airline House, Changi, Singapur |
| Drehkreuz | Singapur-Changi (SIN) |
| Gegründet | 1947 als Malayan Airways; eigenständig als Singapore Airlines seit 1. Oktober 1972 |
| Konzern | Singapore-Airlines-Gruppe mit Scoot (Low-Cost), Singapore Airlines Cargo und SIA Engineering; Mehrheitsaktionär ist Temasek Holdings |
| Beteiligung | 25,1 Prozent an Air India (nach der Fusion mit Vistara 2024) |
| Allianz | Star Alliance, Mitglied seit April 2000 |
| Passagierflotte (Mitte 2026) | Airbus A350-900 und A350-900ULR, Airbus A380-800, Boeing 787-10, Boeing 777-300ER, Boeing 737 MAX 8; Boeing 777-9 bestellt |
| Nationalitätskennzeichen | 9V- (Singapur) |
Woran du die Airline erkennst
Ist das wirklich Singapore Airlines?
- Dunkelblaues Leitwerk mit dem goldgelben stilisierten Vogel – das Logo der Airline
- Weißer Rumpf mit dem Schriftzug „Singapore Airlines“ in Blau, dazu ein metallisch-goldener Bereich mit orangem Streifen am hinteren Rumpf
- Vorwiegend Großraumflugzeuge: A350, A380, 787-10 und 777-300ER; nur auf Regionalstrecken die Boeing 737 MAX 8
- Kennzeichen beginnt mit 9V-, bei Singapore Airlines meist mit 9V-S
- Flugnummer mit SQ, auf Trackern dagegen SIA plus Nummer
Stand: Oktober 2026 – Wenn am Abend ein Großraumjet mit dunkelblauem Leitwerk und goldgelbem Vogel in den Anflug geht, ist meistens Singapore Airlines unterwegs. Die Airline aus dem Stadtstaat ist für viele Spotter ein Inbegriff klassischer Langstrecke: wenige Ziele in Deutschland, dafür große Flugzeuge, eine ruhige, elegante Lackierung und eine Flotte voller Erstkunden-Geschichten. Diese Seite erklärt dir Codes, Flotte, Erkennungsmerkmale und wo du Singapore Airlines in Deutschland erwischst.
Den nächsten Singapore-A350 nicht verpassen
Mit Planetrack richtest du Sichtungs-Alarme für Airlines, Typen oder einzelne Kennzeichen ein und erfährst, wenn sie anfliegen oder landen. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.
Singapore Airlines im Überblick
Singapore Airlines ist die Netzwerk-Airline Singapurs mit Sitz im Airline House direkt am Flughafen Changi. Ihre Wurzeln reichen bis 1947 zurück, als die Malayan Airways den Flugbetrieb aufnahm. Aus ihr wurde später die Malaysia-Singapore Airlines, die 1972 aufgeteilt wurde. Am 1. Oktober 1972 startete Singapore Airlines als eigenständige Gesellschaft. Größter Anteilseigner ist heute die staatliche Investmentgesellschaft Temasek Holdings.
Das Prinzip erinnert an Emirates oder Qatar Airways: Weil Singapur keinen Inlandsverkehr hat, läuft alles über ein einziges Drehkreuz, den Flughafen Singapur-Changi (SIN). Passagiere aus Europa steigen dort um und fliegen weiter nach Südostasien, Australien oder Neuseeland. Anders als diese beiden Golf-Airlines gehört Singapore Airlines seit April 2000 zur Star Alliance und arbeitet mit der Lufthansa Group zusätzlich in einem Joint Venture auf Strecken zwischen Europa und Singapur zusammen.
Zur Gruppe gehören die Low-Cost-Tochter Scoot, die Frachtsparte Singapore Airlines Cargo und der Wartungsbetrieb SIA Engineering. Die frühere Regionaltochter SilkAir ist in der Hauptgesellschaft aufgegangen. Außerdem hält Singapore Airlines 25,1 Prozent an Air India, nachdem ihr früheres Gemeinschaftsunternehmen Vistara im November 2024 mit Air India verschmolzen wurde.
Codes und Rufzeichen
Bei Singapore Airlines sind die Kennungen angenehm eindeutig – trotzdem lohnt es sich, die drei Ebenen auseinanderzuhalten:
- IATA-Code SQ: steht in der Flugnummer, also auf Anzeigetafel, Ticket und in den meisten Flugplan-Übersichten.
- ICAO-Code SIA: steht im Flugplan der Flugsicherung und auf ADS-B-Trackern. Er ist zugleich die gebräuchliche Abkürzung des Unternehmens.
- Rufzeichen SINGAPORE: so meldet sich die Besatzung im Funk, gefolgt von der Flugnummer.
Warum IATA- und ICAO-Code nicht gleich aussehen müssen, erklärt der Ratgeber IATA- und ICAO-Codes erklärt. Und wie Rufzeichen und Flugnummer zusammenhängen, liest du im Artikel zum Unterschied zwischen Callsign und Flugnummer.
SIA ist nicht gleich Scoot
Scoot fliegt ebenfalls ab Changi und trägt ein 9V-Kennzeichen, nutzt aber eigene Codes. Taucht auf dem Tracker statt SIA ein anderer Code auf, ist es keine Singapore-Airlines-Maschine – auch wenn der Flug aus Singapur kommt. Wie du Tracker-Daten sinnvoll liest, zeigt der Guide zur Flugverfolgung für Spotter.
Die Flotte: A350 als Rückgrat
Singapore Airlines betreibt eine junge Flotte, die fast vollständig aus Großraumjets besteht. Laut öffentlich geführten Flottenlisten (Stand Mitte 2026) sieht die Passagierflotte ungefähr so aus:
| Typ | Rolle bei Singapore Airlines | Anzahl (ca.) | Spotter-Hinweis |
|---|---|---|---|
| Airbus A350-900 | Rückgrat auf Mittel- und Langstrecke | 58 | größter A350-Betreiber der Welt |
| A350-900ULR | Nonstop-Ultralangstrecke in die USA | 7 | Erstkunde; von außen kaum vom normalen A350 zu unterscheiden |
| Boeing 787-10 | Mittelstrecke mit hoher Kapazität | 28 | Erstkunde der längsten 787-Version |
| Boeing 777-300ER | Langstrecke, teils mit First Class | 22 | wird mittelfristig durch die 777-9 abgelöst |
| Airbus A380-800 | Flaggschiff auf nachfragestarken Strecken | 12 | Erstkunde, Flotte deutlich geschrumpft |
| Boeing 737 MAX 8 | Regionalstrecken in Asien | 24 | teils von SilkAir übernommen, in Europa nicht zu sehen |
| Boeing 777-9 | bestellter Nachfolger der 777-300ER | 31 bestellt | Auslieferungen mehrfach verschoben |
Die Zahlen sind eine Momentaufnahme. Flugzeuge kommen hinzu, gehen in die Wartung oder werden ausgemustert – für dein Archiv zählt deshalb immer das konkrete Kennzeichen.
Der A380: Singapur war zuerst da
Für Luftfahrtgeschichte-Fans ist Singapore Airlines untrennbar mit dem Doppeldecker von Airbus verbunden. Als Erstkunde flog die Airline am 25. Oktober 2007 den allerersten A380-Linienflug – von Singapur nach Sydney, mit der passenden Flugnummer SQ380. Später wuchs die A380-Flotte deutlich, wurde nach der Pandemie aber verkleinert. Heute ist der Doppeldecker bei Singapore Airlines seltener als bei Emirates – und gerade deshalb ein schönes Sammlerziel.
A350-900 und A350-900ULR
Der A350-900 ist das Arbeitspferd. Er fliegt auf vielen Strecken nach Europa und ist der Typ, den du in Deutschland mit der größten Wahrscheinlichkeit siehst. Angetrieben wird er von Triebwerken des Typs Trent XWB von Rolls-Royce, die bei diesem Flugzeug ohne Alternative sind.
Eine Besonderheit ist der A350-900ULR („Ultra Long Range“). Singapore Airlines bestellte sieben Exemplare und erhielt das erste 2018. Mit ihm nahm die Airline im Oktober 2018 die Nonstop-Verbindung nach New York (Newark) wieder auf; die Strecke Singapur–New York gilt als einer der längsten Linienflüge der Welt. Die Kabine hat nur Business Class und Premium Economy. Von außen unterscheidet sich der ULR kaum vom normalen A350 – hier hilft nur das Kennzeichen.
787-10 und 777-300ER
Bei Boeing war Singapore Airlines Erstkunde der 787-10, der längsten Version des Dreamliners. Die 777-300ER ist der zweite große Boeing-Typ. Als Nachfolger hat die Airline die 777-9 bestellt. Für Spotter in Europa ist die 787-10 eher selten, weil sie vor allem auf Mittelstrecken in Asien und Richtung Australien eingesetzt wird.
A350, A380 und 787-10 im eigenen Hangar
Halte fest, welche 9V-Kennzeichen du schon hast, und setz die fehlenden Typen auf die Wunschliste. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein.
Woran du Singapore Airlines erkennst
Die Grundzüge der Lackierung sind seit Jahrzehnten unverändert. Am dunkelblauen Leitwerk sitzt der goldgelbe stilisierte Vogel, seit dem Start der Airline 1972 nur minimal angepasst. Der Rumpf ist weiß, darauf steht der blaue Schriftzug „Singapore Airlines“. Seit 1987 schmücken ein metallisch-goldener Bereich und ein orangefarbener Streifen den hinteren Rumpf, 2005 wurden Schriftzug und Logo vergrößert. Das Ergebnis wirkt zurückhaltend und edel – im Gegensatz zur bunten Optik der Tochter Scoot.
Leitwerk prüfen
Goldgelber Vogel auf Dunkelblau – damit ist die Airline auch aus großer Entfernung klar.
Typ bestimmen
A350 mit „Waschbärmaske“ am Cockpit, A380 mit zwei Fensterreihen oder 777-300ER mit sehr langem Rumpf und Sechsrad-Fahrwerk.
Kennzeichen lesen
9V- plus drei Buchstaben, meist beginnend mit S. Mehr zu Präfixen im Artikel zu den Länderkennungen.
Tracker abgleichen
SIA plus Flugnummer bestätigt die Airline, das Kennzeichen zeigt dir, ob es ein normaler A350 oder ein ULR ist.
Leicht zu erkennen
- Vogel-Logo am Leitwerk, auch bei Gegenlicht als Silhouette markant
- Fast nur Großraumjets auf Strecken nach Europa
- 9V-Kennzeichen grenzt die Herkunft sofort ein
Schwer zu unterscheiden
- A350-900 und A350-900ULR von außen
- Kabinenversionen der 777-300ER
- Goldener Heckbereich bei trübem Licht
Singapore Airlines in Deutschland, Österreich und der Schweiz
Stand Oktober 2026 fliegt Singapore Airlines in Deutschland Frankfurt und München an. Frühere Ziele wie Düsseldorf oder Berlin stehen nicht mehr im Flugplan, auch Wien wird nicht mehr bedient. In der Schweiz ist Zürich im Netz.
- Frankfurt: Am Flughafen Frankfurt ist Singapore Airlines doppelt interessant. Neben der Verbindung nach Singapur fliegt die Airline ab Frankfurt auch weiter nach New York (JFK) – eine der seltenen Strecken, auf denen eine asiatische Airline zwischen Europa und den USA unterwegs ist. Für Fotos bietet sich die Aussichtsplattform Zeppelinheim an.
- München: Am Flughafen München teilt sich Singapore Airlines die Strecke nach Singapur mit Lufthansa. Vom Besucherhügel aus hast du einen guten Überblick über Vorfeld und Pisten.
- Zürich: Am Flughafen Zürich siehst du Singapore Airlines neben den Langstreckenjets von Swiss – ideal von der Zuschauerterrasse B.
Welcher Typ an welchem Flughafen eingesetzt wird, legt Singapore Airlines je Flugplanperiode fest. Mal kommt ein A350, mal ein größeres Muster. Prüf deshalb am Spotting-Tag, was im Flugplan steht, statt dich auf ältere Spotterberichte zu verlassen.
Wer im Ausland unterwegs ist, findet Singapore Airlines auch an vielen anderen europäischen Drehkreuzen, etwa in Amsterdam an der Polderbaan, in London-Heathrow an der Myrtle Avenue, in Kopenhagen am Flyvergrillen oder in Brüssel an der Spotterzone Steenokkerzeel.
Langstrecke heißt oft: feste Zeitfenster
Anders als Kurzstrecken-Airlines kommt Singapore Airlines meist nur ein- oder zweimal am Tag an einen Flughafen. Wer die Ankunft verpasst, wartet bis zum nächsten Tag. Plane deshalb mit Puffer und behalte die tatsächliche Ankunftszeit auf dem Tracker im Blick – Langstreckenflüge landen oft früher oder später als im Flugplan angegeben.
Spotting-Tipps
Singapore Airlines ist ein dankbares Motiv: große Flugzeuge, klare Farben, verlässliche Verbindungen. Ein paar Punkte machen trotzdem den Unterschied.
Gute Chancen, wenn …
- du in Frankfurt oder München spottest und den Flug auf dem Tracker verfolgst
- die Betriebsrichtung zu deinem Spot passt
- die Sonne für die Ankunftszeit günstig steht
Prüf es vorher, wenn …
- du gezielt einen A380 oder eine 777-300ER suchst
- du nach Berichten aus früheren Jahren planst
Eher kein Singapore-Tag, wenn …
- du eine 787-10 oder 737 MAX 8 in Deutschland erwartest – diese Typen fliegen vor allem in Asien
Weiße Rümpfe überstrahlen bei praller Sonne schnell, während das dunkle Leitwerk absäuft. Eine leichte Unterbelichtung und die Sonne im Rücken halten beide Bereiche im Bild. Wann das Licht an deinem Spot passt, findest du mit dem Ratgeber zum Sonnenstand heraus. Von welcher Seite die Maschine kommt, entscheidet der Wind – mehr dazu im Guide zur Betriebsrichtung. Und wer neu dabei ist, startet mit Planespotting für Einsteiger.
Bist du bereit für deine Singapore-Session?
- Ich habe die Ankunftszeit des SQ-Flugs geprüft.
- Ich weiß, welcher Typ heute im Flugplan steht.
- Ich kenne die aktuelle Betriebsrichtung.
- Ich habe den Sonnenstand zur Ankunftszeit gecheckt.
- Mein Spot ist öffentlich zugänglich.
- Ich achte darauf, dass das 9V-Kennzeichen lesbar ist.
Sicherheit und Regeln
Fotografiere nur von öffentlich zugänglichen Bereichen aus. Zäune, Absperrungen und Sicherheitsbereiche sind tabu, und Drohnen haben in Flughafennähe nichts verloren. Was rechtlich gilt, erklärt der Artikel Ist Planespotting erlaubt?.
Häufige Verwechslungen
- Scoot als Singapore Airlines notieren: Beide kommen aus Changi und tragen 9V-Kennzeichen, Scoot hat aber eigene Codes und eine eigene Lackierung.
- SIA auf dem Tracker für etwas anderes halten: SIA ist der ICAO-Code der Airline und zugleich ihr gebräuchliches Kürzel.
- A350-900ULR als normalen A350 eintragen: Von außen fast identisch – erst das Kennzeichen verrät die Version.
- Flugnummer als Typgarantie verstehen: Dieselbe SQ-Verbindung kann je nach Saison mit unterschiedlichen Typen fliegen.
Deine Singapore-Sichtungen an einem Ort
Poste deine Sichtung mit Foto, Typ, Kennzeichen, Flughafen und Spot und teile sie mit der Community. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.
Fazit
Singapore Airlines ist in Deutschland kein Massenphänomen, sondern ein gezieltes Ziel: wenige tägliche Flüge nach Frankfurt und München, dafür fast immer ein Großraumjet in einer der elegantesten Lackierungen am Himmel. Wer SQ und SIA auseinanderhält, das 9V-Kennzeichen sauber fotografiert und vorher prüft, welcher Typ im Flugplan steht, baut sich Schritt für Schritt eine besondere Sammlung auf – vom alltäglichen A350 bis zum A380 des Erstkunden.
Kurzfazit
SQ auf der Tafel, SIA auf dem Tracker, 9V- am Rumpf und der goldgelbe Vogel am Leitwerk: Mit diesen Merkmalen ordnest du Singapore Airlines sicher zu. Den Typ bestätigt erst der aktuelle Flugplan.
Zusammenfassung
- Singapore Airlines erkennst du am goldgelben Vogel auf dem dunkelblauen Leitwerk, am 9V-Kennzeichen und daran, dass fast immer ein Großraumjet kommt.
- Auf Trackern suchst du nach SIA plus Flugnummer, auf der Anzeigetafel nach SQ. Beide meinen dieselbe Airline.
- Der häufigste Typ ist der A350-900; A380 und 787-10 sind spannende Sammlerziele, weil Singapore Airlines bei beiden Typen Erstkunde war.
- Frankfurt ist für Spotter besonders interessant, weil die Strecke über Frankfurt hinaus nach New York weiterläuft. Welcher Typ kommt, prüfst du vorher im aktuellen Flugplan.
Häufige Fragen
Welchen IATA- und ICAO-Code hat Singapore Airlines?
Der IATA-Code ist SQ, der ICAO-Code SIA. Im Funk meldet sich die Besatzung mit dem Rufzeichen „SINGAPORE“. Auf Anzeigetafeln und im Ticket steht SQ, auf ADS-B-Trackern meist SIA plus Flugnummer.
Gehört Singapore Airlines zur Star Alliance?
Ja. Singapore Airlines ist seit April 2000 Mitglied der Star Alliance und damit Partnerin von Lufthansa, Swiss und Austrian. Mit der Lufthansa Group arbeitet die Airline auf Strecken zwischen Europa und Singapur zusätzlich in einem Joint Venture zusammen.
Welche deutschen Flughäfen fliegt Singapore Airlines an?
Stand Oktober 2026 fliegt Singapore Airlines nach Frankfurt und München. Ab Frankfurt führt die Verbindung außerdem weiter nach New York (JFK). Frühere Ziele wie Düsseldorf oder Berlin werden nicht mehr bedient. Prüfe vor dem Spotten den aktuellen Flugplan.
Welche Flugzeuge fliegt Singapore Airlines?
Die Passagierflotte besteht laut Flottenlisten (Stand Mitte 2026) aus rund 150 Flugzeugen: vor allem Airbus A350-900 inklusive sieben A350-900ULR, dazu Boeing 787-10, Boeing 777-300ER, eine kleine A380-Flotte und Boeing 737 MAX 8 für Regionalstrecken. Die Boeing 777-9 ist bestellt, die Auslieferungen haben sich mehrfach verschoben.
Fliegt Singapore Airlines noch den A380?
Ja. Singapore Airlines war Erstkunde des A380 und flog am 25. Oktober 2007 den ersten Linienflug mit dem Doppeldecker. Die Flotte ist inzwischen deutlich kleiner als zu Spitzenzeiten, laut Flottenlisten waren Mitte 2026 rund ein Dutzend Exemplare im Einsatz. Auf welchen Strecken sie fliegen, wechselt mit dem Flugplan.
Was ist der A350-900ULR?
Eine Ultralangstrecken-Version des A350-900 mit größerer Treibstoffkapazität, für die Singapore Airlines Erstkunde war. Die erste Maschine kam 2018; seitdem fliegt die Airline damit Nonstop-Verbindungen von Singapur in die USA. Die Kabine hat nur Business Class und Premium Economy, keine reguläre Economy.
Woran erkenne ich ein Kennzeichen von Singapore Airlines?
Am Präfix 9V-, dem Nationalitätskennzeichen Singapurs. Bei Singapore Airlines folgt meist ein S, etwa 9V-SM… oder 9V-SH…. Auch Scoot und andere singapurische Betreiber nutzen 9V-, deshalb entscheidet die Lackierung mit.
Was ist Scoot?
Scoot ist die Low-Cost-Tochter von Singapore Airlines. Sie fliegt ebenfalls ab Changi, hat aber eine eigene, deutlich auffälligere Lackierung und eigene Codes. Eine Scoot-Sichtung gehört deshalb nicht unter Singapore Airlines, sondern ist ein eigener Eintrag im Logbuch.
Singapore Airlines im Blick behalten
Beobachte die Airline oder einzelne Kennzeichen und werde bei Anflug oder Landung benachrichtigt – und poste deine Sichtung mit Typ, Kennzeichen und Spot. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.
Flugzeugtypen in der Flotte
Airbus A350-900
Schwarze Cockpit-Maske, elegant hochgebogene Flügelspitzen, zwei mächtige Trent-XWB-Triebwerke: Die A350-900 ist Airbus’ moderner Langstrecken-Twin. So erkennst du sie sicher.
FlugzeugtypAirbus A380-800
Zwei durchgehende Passagierdecks, vier Triebwerke, fast 80 Meter Spannweite: Der A380 ist das größte Passagierflugzeug der Welt. Die Produktion ist beendet, sehen kannst du ihn trotzdem noch regelmäßig.
FlugzeugtypBoeing 787-10 Dreamliner
Die längste Dreamliner-Version: Die 787-10 streckt die 787-9 um gut fünf Meter, wird nur in South Carolina gebaut und fliegt vor allem auf mittleren Langstrecken. So erkennst du die B78X sicher.
FlugzeugtypBoeing 777-300ER
Der meistverkaufte 777-Ableger: Die 777-300ER ist länger als eine A380, fliegt nur mit GE90-Triebwerken und prägt seit 2004 die Langstrecke. So erkennst du die 77W sicher.
FlugzeugtypBoeing 737 MAX 8
Große LEAP-Triebwerke mit gezackten Gondelkanten, gegabelte Flügelspitzen und ein neu geformtes Heck: Die 737 MAX 8 ist die vierte Generation von Boeings Bestseller. So trennst du sie sicher von der 737-800.
FlugzeugtypBoeing 777-9 (777X)
Klappbare Flügelspitzen, das größte Triebwerk der Welt und der längste Passagierjet überhaupt: Die 777-9 ist Boeings neuer Langstrecken-Riese. So erkennst du sie – und so stehen Zulassung und Erstauslieferung.
Weitere Airlines
Lufthansa
Deutschlands größte Airline und Kern der Lufthansa Group: Netzwerk-Airline mit den Drehkreuzen Frankfurt und München, Gründungsmitglied der Star Alliance.
NetzwerkSwiss International Air Lines
Die Schweizer Netzwerk-Airline mit dem roten Leitwerk: 2002 aus Crossair und dem Erbe der Swissair entstanden, heute Teil der Lufthansa Group und Mitglied der Star Alliance.
NetzwerkEmirates
Die Langstrecken-Airline aus Dubai: Emirates betreibt die größte A380-Flotte der Welt, fliegt fast ausschließlich Großraumjets und ist an vier deutschen Flughäfen ein fester Bestandteil des Spotteralltags.
NetzwerkQatar Airways
Die Airline aus Katar mit der Oryx am Leitwerk: Drehkreuz Doha, oneworld-Mitglied, Erstkundin des A350 und mit fünf deutschen Zielen eine der präsentesten Golf-Airlines in Deutschland.
NetzwerkAustrian Airlines
Österreichs Netzwerk-Airline mit Drehkreuz Wien: seit 2009 Teil der Lufthansa Group, seit 2000 in der Star Alliance – und mitten im größten Flottenumbau seit Jahren.
Flughäfen & Hersteller dazu
Flughäfen, Hersteller, Airline-Gruppen und Allianzen – wer dahintersteht und was du als Spotter wissen solltest.
Star Alliance
Die 1997 gegründete Luftfahrtallianz rund um Lufthansa, United und Air Canada – mit Sitz in Frankfurt am Main und eigener Allianz-Sonderlackierung.
Airline-GruppeLufthansa Group
Die Lufthansa Group ist keine Airline, sondern ein Konzern mit einem Dutzend Flugbetrieben – von Lufthansa über SWISS und Austrian bis Eurowings und ITA Airways. Wer am Zaun nur den Kranich sucht, übersieht die halbe Gruppe.
FlughafenFlughafen Frankfurt
Deutschlands größter Flughafen und Heimatdrehkreuz der Lufthansa: vier Start- und Landebahnen, zwei Passagierterminals und ein Verkehrsmix vom Regionaljet bis zum Großraumfrachter.
FlughafenFlughafen München
Zweitgrößter Flughafen Deutschlands und zweites Drehkreuz der Lufthansa: zwei parallele 4.000-Meter-Bahnen im Erdinger Moos, ein Terminal 2 nur für Lufthansa und Star Alliance – und mit dem Besucherpark einer der bequemsten Spotterplätze des Landes.
Wo du Singapore Airlines vor die Linse bekommst
Spotting-Spots, an denen diese Airline regelmäßig zu sehen ist – mit Standpunkten, Lichtzeiten und Koordinaten.
Aussichtsplattform Zeppelinheim am Flughafen Frankfurt
Der Klassiker unter den Frankfurter Spotterpunkten: Von der Plattform an der Autobahnbrücke bei Zeppelinheim schwebt bei Westwind der Großteil der Landungen auf die Südbahn ein – kostenlos, öffentlich und mit der S-Bahn schnell vom Frankfurter Hauptbahnhof erreichbar.
SpotterhügelBesucherhügel am Flughafen München
Der bekannteste Aussichtspunkt am Lufthansa-Drehkreuz München: Vom Besucherhügel im Besucherpark blickst du erhöht über das Flughafengelände – mit eigener S-Bahn-Haltestelle direkt nebenan.
BesucherterrasseZuschauerterrasse B Flughafen Zürich
Auf dem Dach von Dock B stehst du mitten im Geschehen des größten Schweizer Flughafens: SWISS-Langstrecke, Rollverkehr direkt unter dir und schwere Starts auf der längsten Piste. Der wohl bekannteste legale Spotterplatz der Schweiz – mit Sicherheitskontrolle, Eintritt und klaren Regeln.
SpotterhügelSpotterplaats Polderbaan am Flughafen Amsterdam Schiphol
Der offizielle Spotterplatz an Schiphols längster Piste: Auf der Westseite der Polderbaan siehst du Landungen auf der 18R und Starts auf der 36L ohne Zaun im Bild – mit großem Gratisparkplatz, Toiletten und der Sonne am Nachmittag im Rücken.
Passende Guides aus dem Blog
- Flugverfolgung für Spotter: ADS-B, Flightradar & Co. richtig nutzen
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