Das Wichtigste in Kürze
- Air Canada ist Kanadas größte Airline mit Sitz in Montréal und Drehkreuzen in Toronto, Montréal und Vancouver.
- Codes: IATA AC, ICAO ACA, Rufzeichen „AIR CANADA“.
- Star Alliance von Anfang an: Air Canada gehörte 1997 zu den Gründungsmitgliedern, zusammen mit Lufthansa und United.
- Gemischte Flotte: Airbus A220, A320-Familie und A330 treffen auf Boeing 737 MAX, 777 und 787.
- Mehrere Marken: Rouge (ICAO ROU) fliegt Ferienziele, Air Canada Express bündelt Regionalflüge von Partnern wie Jazz.
Inhaltsverzeichnis
- 1.Air Canada im Überblick
- 2.Codes und Rufzeichen
- 3.Eine Airline, mehrere Marken
- 4.Die Flotte: Airbus und Boeing gemischt
- 5.787 oder A330? So unterscheidest du die Langstrecke
- 6.Woran du Air Canada erkennst
- 7.Air Canada in Deutschland und Europa spotten
- 8.Fototipps für das schwarze Leitwerk
- 9.Häufige Verwechslungen
- 10.Fazit
Steckbrief
| IATA-Code | AC |
|---|---|
| ICAO-Code | ACA |
| Rufzeichen | AIR CANADA |
| Drehkreuze | YYZ, YUL, YVR |
| Allianz | Star Alliance |
| Geschäftsmodell | Netzwerk-Airline mit Kurz-, Mittel- und Langstrecke, dazu Ferienmarke Rouge und Regionalmarke Express |
| Sitz | Montréal (Québec), Kanada |
| Gegründet | 1937 als Trans-Canada Air Lines, seit 1965 unter dem Namen Air Canada |
| Drehkreuze | Toronto-Pearson (YYZ), Montréal-Trudeau (YUL) und Vancouver (YVR) |
| Allianz | Star Alliance, Gründungsmitglied seit 1997 |
| Marken | Air Canada, Air Canada Rouge, Air Canada Express, Air Canada Cargo |
| Hauptflotte (Stand Frühjahr 2026) | rund 210 Flugzeuge von Airbus und Boeing, ohne Rouge, Express und Fracht |
| Neue Typen | Airbus A321XLR seit 2026 im Einsatz, Boeing 787-10 und Airbus A350-1000 bestellt |
| Kennzeichen | Kanadische Registrierung mit dem Präfix C- |
| Markenzeichen | Rotes Ahornblatt im Rondell auf schwarzem Leitwerk |
Woran du die Airline erkennst
Ist das wirklich Air Canada?
- Schwarzes Leitwerk mit rotem Ahornblatt im Rondell – das Markenzeichen seit der Bemalung von 2017
- Weißer Rumpf mit schwarzer Unterseite und Schriftzug „AIR CANADA“
- Kennzeichen beginnt mit C-, meist C-F… oder C-G…
- Flugnummer mit AC, auf dem Tracker ACA und Rufzeichen „AIR CANADA“
- In Europa fast immer ein Großraumflugzeug – vor allem Boeing 787 oder Airbus A330, neuerdings auch der schmale A321XLR
- Rouge-Flüge laufen unter eigenem ICAO-Code ROU, Express-Flüge über Partner-Airlines
Wenn sich am Nachmittag in Frankfurt die Langstreckenflieger aus Nordamerika aufreihen, fällt ein Leitwerk sofort auf: tiefschwarz, mit einem roten Ahornblatt im Kreis. Das ist Air Canada – Kanadas größte Airline und einer der ältesten Partner der Lufthansa in der Star Alliance. Diese Seite zeigt dir, welche Codes und Marken hinter Air Canada stecken, welche Flugzeuge du in Europa erwarten kannst und woran du Hauptmarke, Rouge und Express auseinanderhältst.
Das Ahornblatt in deinem Hangar
Mit Planetrack hältst du jede Air-Canada-Sichtung mit Foto, Kennzeichen, Typ und Spot fest – und siehst auf einen Blick, welche Typen dir noch fehlen. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.
Air Canada im Überblick
Air Canada ist die größte Airline Kanadas und hat ihren Sitz in Montréal. Die Wurzeln reichen bis 1937 zurück: Damals entstand die staatliche Trans-Canada Air Lines, kurz TCA. Den heutigen Namen trägt die Gesellschaft seit 1965. Später wurde sie privatisiert, und Anfang 2000 übernahm Air Canada den damals zweitgrößten Konkurrenten Canadian Airlines – seitdem ist sie auf dem kanadischen Markt die klare Nummer eins.
Das Netz ist klassisch auf Drehkreuze ausgerichtet. Die drei wichtigsten sind Toronto-Pearson, Montréal-Trudeau und Vancouver. Von dort fliegt Air Canada innerhalb Kanadas, in die USA, in die Karibik und auf Langstrecken nach Europa, Asien, Südamerika und Afrika. Zusammen mit den Regionalpartnern erreicht das Netz Ziele auf sechs Kontinenten.
1997 gehörte Air Canada zu den Gründungsmitgliedern der Star Alliance, gemeinsam mit Lufthansa, United und weiteren Airlines. Mit Lufthansa und United arbeitet Air Canada zusätzlich in einem Joint Venture auf dem Nordatlantik zusammen. Für dich als Spotter heißt das: Air Canada taucht vor allem dort auf, wo die Star Alliance stark ist – an Drehkreuzen wie Frankfurt, München oder Zürich.
Codes und Rufzeichen
- IATA-Code AC: steht in der Flugnummer, also auf Anzeigetafel, Ticket und in Flugplänen.
- ICAO-Code ACA: steht im Flugplan der Flugsicherung und auf den meisten Flugtrackern.
- Rufzeichen AIR CANADA: so meldet sich die Besatzung im Funk.
Etwas aufpassen musst du bei den Tochtermarken. Air Canada Rouge nutzt eigene Codes: IATA RV, ICAO ROU und das Rufzeichen „ROUGE“. Flüge von Air Canada Express tragen zwar eine AC-Flugnummer, werden aber von Partner-Airlines durchgeführt, die mit eigenen Codes im Tracker erscheinen. Wie IATA- und ICAO-Codes zusammenhängen, erklärt der Artikel IATA- und ICAO-Codes erklärt.
Codeshares nicht verwechseln
Viele Air-Canada-Flüge tragen zusätzlich Flugnummern von Lufthansa, United oder anderen Star-Alliance-Partnern. Entscheidend für deine Notiz ist, wer wirklich fliegt – das zeigt der ICAO-Code im Tracker. Mehr dazu im Guide zu Callsign und Flugnummer.
Eine Airline, mehrere Marken
Hinter dem Namen Air Canada stecken mehrere Marken, die sich für Spotter deutlich unterscheiden.
| Marke | ICAO-Code | Einsatz | Typische Flugzeuge | Spotter-Hinweis |
|---|---|---|---|---|
| Air Canada (Hauptmarke) | ACA | Netz- und Langstrecke | A220, A320-Familie, A330, 737 MAX, 777, 787 | Die Flugzeuge, die du in Europa siehst |
| Air Canada Rouge | ROU | Ferienziele, vor allem Sonne und Freizeit | A319, A320, A321, 737 MAX 8 | Eigener Code, eigene Optik |
| Air Canada Express | Code des Partners | Regionalflüge in Kanada und in die USA | CRJ900, E175, Dash-8-Turboprops | In Europa nicht im Einsatz |
| Air Canada Cargo | – | Fracht, vor allem im Bauch der Passagierflugzeuge | Vor allem die Passagierflotte | Fracht steckt meist im Unterdeck der Langstrecke |
Rouge startete 2013 als Ferienmarke. Sie fliegt vor allem Urlaubsziele an, etwa in der Karibik, in Mexiko oder in den USA. Ende 2024 hat Air Canada angekündigt, ihre Boeing 737 MAX 8 nach und nach an Rouge abzugeben, im Gegenzug wechseln Rouge-Airbusse zurück in die Hauptflotte. Rechne also damit, dass sich die Flottenzuteilung in den nächsten Jahren noch spürbar verschiebt.
Air Canada Express ist eine reine Vertriebsmarke. Die Flüge führen unabhängige Airlines wie Jazz Aviation und PAL Airlines durch – mit Regionaljets wie der Bombardier CRJ900 und der Embraer E175 sowie Turboprops wie der Dash 8-400. Wenn du einmal in Kanada spottest, gehören sie zum Alltag.
Leitwerk prüfen
Schwarz mit rotem Ahornblatt im Rondell – damit ist die Air-Canada-Familie klar.
Schriftzug lesen
Steht am Rumpf zusätzlich „rouge“ oder „Express“, handelt es sich um eine der Tochtermarken.
Tracker abgleichen
ACA steht für die Hauptmarke, ROU für Rouge, bei Express-Flügen siehst du den Code des Partners.
Kennzeichen notieren
Das C-Kennzeichen macht die Sichtung eindeutig – unabhängig von Flugnummer und Marke.
Die Flotte: Airbus und Boeing gemischt
Anders als viele europäische Netzwerk-Airlines setzt Air Canada auf beide großen Hersteller gleichzeitig. Laut den Flottenübersichten umfasst die Hauptflotte im Frühjahr 2026 rund 210 Flugzeuge. Die Zahlen schwanken, weil laufend Flugzeuge an Rouge abgegeben werden oder neu dazukommen.
| Typ | Einsatz | Spotter-Hinweis |
|---|---|---|
| Airbus A220-300 | Kurz- und Mittelstrecke in Nordamerika | Hat die früheren Embraer E190 abgelöst |
| Airbus A320 und A321 | Kurz- und Mittelstrecke | Teilweise zwischen Hauptmarke und Rouge getauscht |
| Airbus A321XLR | Schmale Langstrecke über den Atlantik | Erster im April 2026 übernommen, weitere folgen |
| Boeing 737 MAX 8 | Kurz- und Mittelstrecke | Wechselt schrittweise zu Rouge |
| Airbus A330-300 | Langstrecke | Regelmäßig auch in Europa zu sehen |
| Boeing 777-200LR | Ultralangstrecke | Kleinere, besonders reichweitenstarke 777 |
| Boeing 777-300ER | Langstrecke mit hoher Nachfrage | Größtes Flugzeug der Flotte |
| Boeing 787-8 und 787-9 | Langstrecke | Rückgrat der Europa-Verbindungen |
| Boeing 787-10 | Langstrecke | Bestellt, Auslieferungen bis 2030 vorgesehen |
| Airbus A350-1000 | Langstrecke | Bestellt, Auslieferungen ab 2030 vorgesehen |
Die wichtigste Neuerung 2026 ist der A321XLR. Air Canada hat das erste Exemplar im April 2026 in Hamburg übernommen, die Maschine trägt das passende Kennzeichen C-GXLR. Mit dem schmalen Langstreckenjet bedient Air Canada Strecken über den Atlantik, auf denen ein Großraumflugzeug zu groß wäre. Eine der ersten Verbindungen war im Sommer 2026 die saisonale Strecke von Montréal nach Palma de Mallorca. Für Spotter in Europa ist das spannend, weil Air Canada damit erstmals regelmäßig mit einem Single-Aisle-Jet über den Atlantik kommt.
Auf der klassischen Langstrecke ist die Boeing 787 das wichtigste Muster. Daneben fliegt die A330-300 und für Strecken mit viel Nachfrage die 777-300ER. Die 777-200LR ist eine Seltenheit: Nur wenige Airlines setzen diese besonders reichweitenstarke Version ein, Air Canada gehört dazu. Mit der Boeing 777-200ER teilt sie die Rumpflänge, nicht aber Tankvolumen und Reichweite – auf dem Foto unterscheidest du sie praktisch nur über das Kennzeichen und den Tracker.
Den A321XLR nicht verpassen
Leg Sichtungs-Alarme für Typen, Kennzeichen oder Air Canada als Airline an und lass dich benachrichtigen, wenn sie bei dir anfliegen oder landen. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein.
787 oder A330? So unterscheidest du die Langstrecke
In Frankfurt oder München landet Air Canada meistens mit einem Großraumflugzeug. Beide Haupttypen tragen dieselbe Bemalung – ein paar Details verraten dir aber den Hersteller.
Das spricht für die Boeing 787
- Triebwerksverkleidungen mit gezackter Hinterkante
- Stark nach oben gebogene Flügel im Flug, ohne Winglets
- Glatte, schräg abfallende Cockpitfront mit vier Fenstern
- Auf Trackern als B788 oder B789 geführt
Das spricht für den Airbus A330
- Glatte Triebwerksverkleidungen ohne Zacken
- Deutliche, nach oben stehende Winglets an den Flügelspitzen
- Typische Airbus-Nase mit sechs Cockpitfenstern
- Auf Trackern als A333 geführt
Die 777-300ER erkennst du dagegen schnell an ihrer Länge, den zwei riesigen Triebwerken und dem Hauptfahrwerk mit je sechs Rädern. Allgemeine Merkmale, mit denen du Airbus und Boeing auseinanderhältst, findest du im Guide Airbus und Boeing unterscheiden.
Woran du Air Canada erkennst
Zum 80. Geburtstag der Airline führte Air Canada 2017 eine neue Bemalung ein, die bewusst an frühere Jahrzehnte erinnert. Typisch sind ein weißer Rumpf mit schwarzer Unterseite, der Schriftzug „AIR CANADA“ und ein schwarzes Leitwerk mit rotem Ahornblatt im Rondell. Die Kombination aus Schwarz, Weiß und Rot ist auf dem Vorfeld auch aus großer Entfernung gut zu erkennen. Die Bemalung davor, ab 2004, war deutlich heller und in Silberblau gehalten – auf Fotos aus dieser Zeit wirkt Air Canada fast wie eine andere Airline.
Am Heck findest du ein kanadisches Kennzeichen. Es beginnt mit C-, gefolgt von vier Buchstaben, bei Verkehrsflugzeugen meist C-F… oder C-G…. Wie Kennzeichen grundsätzlich aufgebaut sind, zeigen die Artikel Flugzeug-Kennzeichen verstehen und Länderkennungen von Flugzeugen.
Achtung Verwechslung
Auch andere kanadische Airlines tragen C-Kennzeichen. WestJet und Air Transat fliegen ebenfalls nach Europa. Ein Blick auf Leitwerk und Schriftzug klärt sofort, wer da landet.
Air Canada in Deutschland und Europa spotten
In Deutschland sind Frankfurt und München die wichtigsten Ziele. Beide Drehkreuze der Lufthansa Group werden ab Kanada angeflogen, nach den Buchungsangeboten von Air Canada unter anderem ab Toronto, Montréal und Vancouver. Berlin kam im Sommer 2026 als saisonale Strecke ab Montréal dazu. Viele Flüge aus Kanada sind Nachtflüge und kommen deshalb tagsüber in Europa an – welche Uhrzeiten an deinem Flughafen gelten, zeigt dir der aktuelle Flugplan.
Am Flughafen Frankfurt eignet sich bei Westwind die Aussichtsplattform Zeppelinheim für Landungen auf der Südbahn 25L. Am Flughafen München ist der Besucherhügel die erste Adresse. Im Nachbarland zeigt sich Air Canada auch in Zürich, gut zu sehen von der Zuschauerterrasse B, und in London-Heathrow, wo die Myrtle Avenue zu den Klassikern gehört.
Besonders reizvoll ist die Kombination mit den Star-Alliance-Partnern: In Frankfurt und München stehen Air-Canada-Maschinen oft neben Lufthansa, United, SWISS oder Austrian. Wie die Allianzen funktionieren, erklärt der Artikel Star Alliance, oneworld und SkyTeam.
Gute Chancen auf Air Canada, wenn …
- du in Frankfurt oder München bist und vorher die Ankunftszeiten der Kanada-Flüge geprüft hast
- die Betriebsrichtung zu deinem Spot passt
- Sommerflugplan ist und saisonale Strecken laufen
Prüf es vorher, wenn …
- du Berlin oder kleinere Flughäfen ansteuerst
- du gezielt den A321XLR oder die 787-10 suchst
Eher kein Air-Canada-Tag, wenn …
- dein Flughafen keine Nordamerika-Verbindungen im Plan hat
Bevor du losfährst, lohnt der Blick auf die Betriebsrichtung am Flughafen und den Sonnenstand. Gerade bei Air Canada entscheidet das Licht darüber, ob das schwarze Leitwerk sauber durchgezeichnet oder als dunkler Fleck auf dem Foto landet. Mit ADS-B-Daten siehst du außerdem, ob der Flug pünktlich ist – Tipps dazu im Guide zur Flugverfolgung für Spotter.
Sicherheit und Regeln
Fotografiere nur von öffentlich zugänglichen Bereichen aus. Zäune, Absperrungen und Sicherheitsbereiche sind tabu, und Drohnen haben in Flughafennähe nichts verloren. Was rechtlich gilt, erklärt der Artikel Ist Planespotting erlaubt?.
Fototipps für das schwarze Leitwerk
Das schwarze Leitwerk und die dunkle Rumpfunterseite sind fotografisch eine kleine Herausforderung. Die Kamera-Automatik versucht, die dunklen Flächen aufzuhellen, und der weiße Rumpf brennt dann schnell aus. Belichte deshalb eher etwas knapper und hol die Schatten in der Bearbeitung zurück. Seitenlicht oder Licht von schräg vorn zeigt die Struktur des Ahornblatts am besten. Gegen die Sonne verschwindet das Leitwerk dagegen fast komplett. Mehr dazu findest du in den Guides zu Kamera-Einstellungen und Gegenlicht in der Flugzeugfotografie.
Häufige Verwechslungen
- Rouge für die Hauptmarke halten – Rouge hat eigene Codes (RV/ROU) und eine eigene Optik.
- Express für eine eigene Airline halten – die Flüge führen Partner wie Jazz oder PAL durch.
- Codeshare-Flugnummer mit der durchführenden Airline gleichsetzen – der ICAO-Code im Tracker zeigt, wer wirklich fliegt.
- 777-200LR als 777-200ER notieren – von außen sehen sie fast gleich aus, Tracker und Kennzeichen entscheiden.
- A321XLR als normalen A321 abtun – der XLR hat einen zusätzlichen Tank und kommt bei Air Canada über den Atlantik.
- Jedes C-Kennzeichen für Air Canada halten – auch WestJet, Air Transat und andere kanadische Airlines fliegen mit C-Registrierung.
Air Canada im Blick behalten
Beobachte einzelne Kennzeichen oder die ganze Airline, plane mit Sonnenstand und Pistenrichtung den richtigen Spot und poste deine Sichtung mit Typ, Kennzeichen und Flughafen. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.
Fazit
Air Canada ist eine der markantesten Langstrecken-Airlines, die du an deutschen Drehkreuzen siehst. Das schwarze Leitwerk mit rotem Ahornblatt verrät die Airline schon von Weitem, spannend wird es aber bei den Details: Hauptmarke, Rouge oder Express, 787 oder A330, und seit 2026 auch der schmale A321XLR über dem Atlantik. Wer Kennzeichen und ICAO-Code mitnotiert, hat jede Sichtung sauber im Logbuch.
Kurzfazit
Air Canada (IATA AC, ICAO ACA) ist Kanadas größte Airline und Gründungsmitglied der Star Alliance. In Deutschland siehst du sie vor allem in Frankfurt und München, meist mit Boeing 787 oder Airbus A330 – erkennbar am schwarzen Leitwerk mit rotem Ahornblatt.
Zusammenfassung
- Air Canada erkennst du am schwarzen Leitwerk mit rotem Ahornblatt im Rondell und an der schwarzen Rumpfunterseite.
- In Deutschland siehst du Air Canada vor allem in Frankfurt und München, meist mit Boeing 787 oder Airbus A330.
- Für Spotter interessant sind die Unterschiede zwischen Hauptmarke, Rouge und Express sowie neue Typen wie A321XLR und 787-10.
- Flugnummer, ICAO-Code und das kanadische C-Kennzeichen helfen dir, jede Sichtung sauber zuzuordnen.
Häufige Fragen
Welchen IATA- und ICAO-Code hat Air Canada?
Der IATA-Code ist AC, der ICAO-Code ACA. Im Funk meldet sich die Besatzung mit dem Rufzeichen „AIR CANADA“. Die Tochter Air Canada Rouge hat eigene Codes: IATA RV, ICAO ROU, Rufzeichen „ROUGE“.
Gehört Air Canada zu einer Allianz?
Ja. Air Canada ist Mitglied der Star Alliance und war 1997 eines der Gründungsmitglieder – gemeinsam unter anderem mit Lufthansa und United. Mit beiden Airlines arbeitet Air Canada auf dem Nordatlantik zusätzlich in einem Joint Venture zusammen.
Welche Flugzeuge fliegt Air Canada?
Die Hauptflotte mischt Airbus und Boeing: auf der Kurz- und Mittelstrecke Airbus A220-300, A320, A321 und Boeing 737 MAX 8, auf der Langstrecke Airbus A330-300, Boeing 777-200LR, 777-300ER und 787-8 sowie 787-9. Seit 2026 kommt der Airbus A321XLR dazu, bestellt sind außerdem Boeing 787-10 und Airbus A350-1000. Laut Flottenübersichten umfasst die Hauptflotte im Frühjahr 2026 rund 210 Flugzeuge.
Was ist Air Canada Rouge?
Rouge ist die Ferienmarke von Air Canada und fliegt seit 2013 vor allem Urlaubsziele an. Sie nutzt Airbus A319, A320 und A321 sowie Boeing 737 MAX 8, die Air Canada nach und nach aus der Hauptflotte an Rouge abgibt. Auf dem Tracker erkennst du Rouge am ICAO-Code ROU.
Was ist Air Canada Express?
Air Canada Express ist keine eigene Airline, sondern eine Marke für Regionalflüge. Durchgeführt werden sie von Partnern wie Jazz Aviation und PAL Airlines, unter anderem mit Bombardier CRJ900, Embraer E175 und Turboprops von De Havilland Canada. In Europa siehst du Express-Flugzeuge nicht.
Wo kann ich Air Canada in Deutschland spotten?
Die besten Chancen hast du in Frankfurt und München, die Air Canada ab mehreren kanadischen Drehkreuzen anfliegt. Berlin fliegt Air Canada saisonal im Sommer an. Weil Flugpläne sich ändern, prüf vor deiner Tour den aktuellen Plan deines Flughafens.
Woran erkenne ich ein Air-Canada-Flugzeug?
Am schwarzen Leitwerk mit rotem Ahornblatt im Rondell, an der schwarzen Unterseite des Rumpfs und am Schriftzug „AIR CANADA“. Am Heck steht ein kanadisches Kennzeichen mit C- am Anfang. Einige ältere Flugzeuge trugen noch Reste früherer Bemalungen, die Bemalung von 2017 ist aber längst Standard.
Welche Rolle spielt der A321XLR bei Air Canada?
Den ersten A321XLR hat Air Canada im April 2026 in Hamburg übernommen. Das schmale Langstreckenflugzeug mit einem Gang eignet sich für Transatlantikstrecken mit weniger Nachfrage. Damit begegnet dir Air Canada in Europa jetzt auch als Single-Aisle-Jet – für Spotter eine ungewohnte Kombination.
Air Canada im Blick behalten
Beobachte die Airline oder einzelne Kennzeichen und werde bei Anflug oder Landung benachrichtigt – und poste deine Sichtung mit Typ, Kennzeichen und Spot. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.
Flugzeugtypen in der Flotte
Boeing 787-9 Dreamliner
Gezackte Triebwerksenden, schräg auslaufende Flügel und eine glatte, runde Nase: Die 787-9 ist die meistgeflogene Dreamliner-Version. So erkennst du sie und trennst sie von 787-8 und 787-10.
FlugzeugtypBoeing 787-8 Dreamliner
Glatte Nase mit nur vier Cockpitfenstern, gezackte Triebwerkshinterkanten und Flügel, die sich im Flug weit nach oben biegen: Die 787-8 ist der kürzeste Dreamliner. So erkennst du sie sicher.
FlugzeugtypAirbus A330-300
Langer Rumpf, zwei Triebwerke, aufgesetzte Winglets: Die A330-300 ist seit über 30 Jahren ein Arbeitstier der Langstrecke. So erkennst du sie und grenzt sie von ihren Geschwistern ab.
FlugzeugtypBoeing 777-300ER
Der meistverkaufte 777-Ableger: Die 777-300ER ist länger als eine A380, fliegt nur mit GE90-Triebwerken und prägt seit 2004 die Langstrecke. So erkennst du die 77W sicher.
FlugzeugtypAirbus A220-300
Schlanker Rumpf, riesige Getriebefan-Triebwerke, große Fenster: Die A220-300 begann als Bombardier CS300 und ist heute bei Swiss, airBaltic und Air France Alltag. So erkennst du sie.
FlugzeugtypBoeing 737 MAX 8
Große LEAP-Triebwerke mit gezackten Gondelkanten, gegabelte Flügelspitzen und ein neu geformtes Heck: Die 737 MAX 8 ist die vierte Generation von Boeings Bestseller. So trennst du sie sicher von der 737-800.
FlugzeugtypAirbus A321neo
Der lange Bruder der A320neo: Die A321neo ist der größte Jet der Familie und fliegt als LR und XLR sogar über den Atlantik. So erkennst du sie und ihre Varianten.
FlugzeugtypBoeing 787-10 Dreamliner
Die längste Dreamliner-Version: Die 787-10 streckt die 787-9 um gut fünf Meter, wird nur in South Carolina gebaut und fliegt vor allem auf mittleren Langstrecken. So erkennst du die B78X sicher.
Weitere Airlines
Lufthansa
Deutschlands größte Airline und Kern der Lufthansa Group: Netzwerk-Airline mit den Drehkreuzen Frankfurt und München, Gründungsmitglied der Star Alliance.
NetzwerkUnited Airlines
Die US-Netzwerk-Airline mit dem Globus am Leitwerk: Wurzeln bis 1926, Sitz in Chicago, Gründungsmitglied der Star Alliance und in Europa vor allem mit 767, 777 und 787 unterwegs.
NetzwerkSwiss International Air Lines
Die Schweizer Netzwerk-Airline mit dem roten Leitwerk: 2002 aus Crossair und dem Erbe der Swissair entstanden, heute Teil der Lufthansa Group und Mitglied der Star Alliance.
NetzwerkAustrian Airlines
Österreichs Netzwerk-Airline mit Drehkreuz Wien: seit 2009 Teil der Lufthansa Group, seit 2000 in der Star Alliance – und mitten im größten Flottenumbau seit Jahren.
NetzwerkWestJet
Kanadas zweitgrößte Airline aus Calgary: als Low-Cost-Airline gestartet, heute mit Boeing 787-9 auf der Langstrecke, großer 737-Flotte und Dash-8-Turboprops bei WestJet Encore.
FerienfliegerAir Transat
Kanadas Ferienflieger aus Montréal: Air Transat fliegt mit Airbus A321LR und A330 im Sommer nach Europa und im Winter in die Sonne – und ist mit Berlin auch für deutsche Spotter erreichbar.
Flughäfen & Hersteller dazu
Flughäfen, Hersteller, Airline-Gruppen und Allianzen – wer dahintersteht und was du als Spotter wissen solltest.
Star Alliance
Die 1997 gegründete Luftfahrtallianz rund um Lufthansa, United und Air Canada – mit Sitz in Frankfurt am Main und eigener Allianz-Sonderlackierung.
FlughafenFlughafen Frankfurt
Deutschlands größter Flughafen und Heimatdrehkreuz der Lufthansa: vier Start- und Landebahnen, zwei Passagierterminals und ein Verkehrsmix vom Regionaljet bis zum Großraumfrachter.
FlughafenFlughafen München
Zweitgrößter Flughafen Deutschlands und zweites Drehkreuz der Lufthansa: zwei parallele 4.000-Meter-Bahnen im Erdinger Moos, ein Terminal 2 nur für Lufthansa und Star Alliance – und mit dem Besucherpark einer der bequemsten Spotterplätze des Landes.
HerstellerAirbus
Europäisches Luft- und Raumfahrtunternehmen und einer der beiden großen Hersteller von Verkehrsflugzeugen – mit Flugzeugfamilien vom A220 bis zum A350.
Wo du Air Canada vor die Linse bekommst
Spotting-Spots, an denen diese Airline regelmäßig zu sehen ist – mit Standpunkten, Lichtzeiten und Koordinaten.
Aussichtsplattform Zeppelinheim am Flughafen Frankfurt
Der Klassiker unter den Frankfurter Spotterpunkten: Von der Plattform an der Autobahnbrücke bei Zeppelinheim schwebt bei Westwind der Großteil der Landungen auf die Südbahn ein – kostenlos, öffentlich und mit der S-Bahn schnell vom Frankfurter Hauptbahnhof erreichbar.
SpotterhügelBesucherhügel am Flughafen München
Der bekannteste Aussichtspunkt am Lufthansa-Drehkreuz München: Vom Besucherhügel im Besucherpark blickst du erhöht über das Flughafengelände – mit eigener S-Bahn-Haltestelle direkt nebenan.
BesucherterrasseZuschauerterrasse B Flughafen Zürich
Auf dem Dach von Dock B stehst du mitten im Geschehen des größten Schweizer Flughafens: SWISS-Langstrecke, Rollverkehr direkt unter dir und schwere Starts auf der längsten Piste. Der wohl bekannteste legale Spotterplatz der Schweiz – mit Sicherheitskontrolle, Eintritt und klaren Regeln.
AnflugschneiseMyrtle Avenue am Flughafen London Heathrow
Am Ende einer ruhigen Wohnstraße in Hatton liegt eine Wiese direkt unter dem Endanflug auf die Piste 27L. Hier ziehen A380, 777 und A350 so tief über dich hinweg wie kaum irgendwo sonst in Europa – vorausgesetzt, du kennst den Runway-Wechsel von Heathrow.
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