AIRPOWER in Zeltweg: Österreichs große Airshow für Spotter

Freier Eintritt, Hunderttausende Besucher und ein Programm von Eurofighter bis B-25: Was die AIRPOWER am Fliegerhorst Hinterstoisser ausmacht, wie sie sich entwickelt hat und wie du als Spotter das Beste aus dem Tag holst.

Planetrack RedaktionVeröffentlicht: 15. Oktober 202611 Min. Lesezeit

Das Wichtigste in Kürze

  • Die große Show Österreichs: Die AIRPOWER findet auf dem Fliegerhorst Hinterstoisser in Zeltweg in der Steiermark statt und wird vom Bundesheer gemeinsam mit dem Land Steiermark und Red Bull veranstaltet.
  • Kein fester Jahresrhythmus: Seit 1997 gab es elf Ausgaben, zuletzt im September 2024. Die Abstände lagen zwischen zwei und drei Jahren, einzelne Termine fielen aus.
  • 2027 ist angekündigt: Im September 2025 gaben die Veranstalter bekannt, dass die nächste AIRPOWER 2027 stattfindet. Den genauen Termin veröffentlichen sie selbst – prüf ihn auf der offiziellen Seite.
  • Militär trifft Warbirds: Neben Kampfjets, Transportern und Kunstflugstaffeln aus vielen Nationen prägen die historischen Flugzeuge der Flying Bulls das Programm.
  • Planung entscheidet: Bei Hunderttausenden Besuchern sind frühe Anreise, ein Plan für die Abreise und die richtige Brennweite wichtiger als der perfekte Platz am Zaun.
Inhaltsverzeichnis
  1. 1.AIRPOWER in Kürze
  2. 2.Von der Flugtag-Premiere zur Großveranstaltung
  3. 3.Was für 2027 angekündigt ist
  4. 4.Der Fliegerhorst Hinterstoisser
  5. 5.Wer bei der AIRPOWER fliegt
  6. 6.Anreise und Ablauf vor Ort
  7. 7.Fotografieren bei der AIRPOWER
  8. 8.Die AIRPOWER im Vergleich
  9. 9.Fazit

Ein Wochenende im Murtal, Kampfjets aus halb Europa, ein Bomber aus dem Zweiten Weltkrieg im Tiefflug über der Piste und das Ganze ohne Eintritt: Die AIRPOWER in Zeltweg ist für viele Spotter aus Österreich, Süddeutschland und den Nachbarländern das Airshow-Highlight schlechthin. Sie findet allerdings nicht jedes Jahr statt, und mit Hunderttausenden Besuchern wird der Tag ohne gute Planung schnell zur Geduldsprobe. Hier erfährst du, woher die Show kommt, wer dort fliegt, was für 2027 angekündigt ist und wie du vor Ort zu guten Bildern kommst.

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AIRPOWER in Kürze

Die AIRPOWER ist die große Flugshow des Österreichischen Bundesheeres, ausgerichtet gemeinsam mit dem Land Steiermark und Red Bull. Schauplatz ist der Fliegerhorst Hinterstoisser bei Zeltweg in der Obersteiermark. Die Show läuft an zwei Tagen, der Eintritt war bei den letzten Ausgaben frei, und die Besucherzahlen liegen regelmäßig im Bereich einer Viertelmillion. Die Kosten teilen sich die drei Partner nach Angaben der Veranstalter zu je einem Drittel; für 2024 nannte der ORF eine Summe von 4,2 Millionen Euro.

11Ausgaben seit 1997, die bislang letzte im September 2024
250.000+Besucher auf dem Gelände 2024 laut Veranstalter
~200Luftfahrzeuge aus rund 20 Nationen waren 2024 angekündigt

Von der Flugtag-Premiere zur Großveranstaltung

Die erste Veranstaltung lief am 20. und 21. Juni 1997 noch unter dem Namen Internationaler Flugtag. Seit 2000 heißt sie AIRPOWER. In den 2000er-Jahren wuchs die Show schnell: 2003 traten gleich sechs bekannte Kunstflugstaffeln gemeinsam auf, darunter die Frecce Tricolori, die Patrouille de France, die Patrouille Suisse und die Red Arrows. 2005 feierten die österreichischen Luftstreitkräfte ihr 50-jähriges Bestehen; der Saab 35 Draken, damals noch der Abfangjäger des Bundesheeres, flog bei dieser Ausgabe seine letzte Formation.

2007 gab es keine Show, weil der Fliegerhorst für die Ankunft des Eurofighters umgebaut wurde. Danach ging es im Zwei- bis Dreijahresrhythmus weiter, mit einer Lücke: Die für 2015 vorgesehene Ausgabe wurde aus Budgetgründen gestrichen. Die Ausgabe 2019 litt unter kühlem Regenwetter, einzelne Programmpunkte fielen aus.

Jahr Termin Besonderheit
2003 Juni sechs Kunstflugstaffeln gemeinsam in der Luft
2005 Juni 50 Jahre Luftstreitkräfte, letzter Formationsflug des Draken
2007 – ausgefallen wegen Umbau für den Eurofighter
2009 / 2011 / 2013 Juni/Juli Besucherzahlen wachsen auf geschätzt bis zu 300.000
2015 – aus Budgetgründen abgesagt
2016 September Wechsel in den Spätsommer
2019 September Regenwetter, Teile des Programms gestrichen
2022 September Rückkehr nach drei Jahren Pause
2024 6.–7. September elfte Ausgabe, Motto „Fliegen. Freiheit. Begeisterung.“

Die Tabelle zeigt eine Auswahl, keine vollständige Chronik. Wichtig für deine Planung: Seit 2016 liegt die AIRPOWER im September, nicht mehr im Frühsommer.

Was für 2027 angekündigt ist

Am 17. September 2025 gaben Bundesheer, Red Bull und das Land Steiermark bekannt, dass die nächste AIRPOWER 2027 stattfindet – es wäre die zwölfte Ausgabe. Auch 2026 war im Gespräch. Den Ausschlag gaben laut Bericht des ORF Steiermark eine Kostenevaluierung im Zuge der Budgetkonsolidierung beim Bundesheer und eine notwendige Pistensanierung am Fliegerhorst. Ein konkretes Datum war zum Zeitpunkt der Ankündigung noch nicht festgelegt.

Stand Oktober 2026 gilt deshalb: Nimm 2027 als Rahmen, aber buch Unterkunft und Urlaub erst, wenn die Veranstalter den Termin auf der offiziellen Seite airpower.gv.at bestätigen. Teilnehmerlisten erscheinen erfahrungsgemäß erst in den Wochen vor der Show und ändern sich bis zuletzt.

Die Pause sinnvoll nutzen

Bis zur nächsten AIRPOWER bleibt Zeit, Ausrüstung und Technik zu testen. Die Flugzeuge der Flying Bulls kannst du im Hangar-7 in Salzburg aus der Nähe ansehen, und mit dem Eurofighter-Standort Zeltweg hat die Region auch abseits der Show Militärflugbetrieb.

Der Fliegerhorst Hinterstoisser

Der Platz trägt den ICAO-Code LOXZ, liegt auf rund 677 Metern Höhe etwa einen Kilometer nördlich von Zeltweg und ist der größte Militärflugplatz des Bundesheeres. Benannt ist er seit 1967 nach dem österreichischen Luftfahrtpionier Franz Hinterstoisser. Eröffnet wurde er 1937, also noch vor dem Anschluss Österreichs. Zwischen 2003 und 2007 wurde er umfassend für den Eurofighter Typhoon umgebaut, der hier seine Heimatbasis hat.

Für Spotter ist vor allem die Pistenanlage interessant. Die asphaltierte Hauptbahn 08R/26L misst rund 2.750 mal 60 Meter und liegt in Ost-West-Richtung, daneben gibt es Graspisten. Wie du aus der Pistennummer die Lichtrichtung ableitest, erklärt der Guide Sonnenstand planen. Bei einer Ost-West-Bahn gilt die bekannte Faustregel: Wer nach Norden fotografiert, hat die Sonne tagsüber im Rücken, wer nach Süden schaut, kämpft mittags mit Gegenlicht. Auf welcher Seite die Zuschauerbereiche bei der nächsten Ausgabe liegen, zeigt der offizielle Lageplan – schau ihn dir vorher genau an.

Auf dem Gelände befindet sich außerdem eine Außenstelle des Heeresgeschichtlichen Museums mit historischen Militärluftfahrzeugen von der Jak-18 bis zum Draken. Ob und wann sie während der Show zugänglich ist, entscheidet der Veranstalter.

Wer bei der AIRPOWER fliegt

Das Programm ist jedes Mal anders, folgt aber einem erkennbaren Muster. Die Teilnehmerliste der Ausgabe 2024 zeigt gut, womit du rechnen kannst.

Das Bundesheer selbst

Die österreichischen Luftstreitkräfte nutzen die Show als Leistungsschau – nach offiziellen Angaben waren 2024 rund 50 Luftfahrzeuge des Bundesheeres beteiligt. Neben den Eurofightern, die 2024 einen Luftkampf zu zweit vorführten, gehören die C-130 Hercules, der Pilatus PC-6 Porter und der Trainer Pilatus PC-7 zum vertrauten Bild. Bei den Hubschraubern standen 2024 der Black Hawk, der neue Leonardo AW169, der AB-212 und der OH-58 Kiowa auf der Liste.

Spannend für 2027: Das Bundesheer modernisiert seine Flotte. Beschafft werden unter anderem der Transporter Embraer C-390, der Jettrainer Leonardo M-346 und weitere Black Hawks. Die Auslieferungen der neuen Muster sind nach bisheriger Planung überwiegend erst ab 2028 vorgesehen, in österreichischen Farben wird zur nächsten Show davon also wohl wenig zu sehen sein. Eine C-390 aus Brasilien stand 2024 aber bereits in der Static Show.

Gäste aus rund 20 Nationen

2024 waren laut Teilnehmerliste unter anderem dabei:

  • Kampfjets: Eurofighter aus Deutschland und Italien, F-16 aus Belgien, Griechenland und der Türkei, F/A-18 Hornet aus der Schweiz und Finnland, Gripen aus Tschechien und Ungarn sowie eine F-35 der USA.
  • Transporter: A400M aus Belgien und Deutschland, C-27J Spartan aus Italien.
  • Hubschrauber: NH90 und Tiger aus Deutschland, dazu ein AW101 Merlin aus Großbritannien am Boden.
  • Kunstflug: die Patrulla Águila aus Spanien, die Patrouille Suisse, die kroatischen „Wings of Storm“ und das griechische F-16-Demoteam „Zeus“.

Einen Überblick über die Staffeln, die bei europäischen Shows regelmäßig auftauchen, findest du unter Kunstflugstaffeln Europas. Wie du die Jets am Himmel auseinanderhältst, erklärt Kampfjets in Europa erkennen, für die großen Transporter hilft Militärtransporter erkennen.

Seltene Gäste nicht verpassen

Mit Sichtungs-Alarmen beobachtest du Typen, Kennzeichen und Special Liveries und bekommst eine Nachricht, wenn sie im Anflug sind – praktisch, wenn die Teilnehmer schon Tage vorher in Zeltweg einfliegen. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.

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Die Flying Bulls und die Warbirds

Was die AIRPOWER von vielen reinen Militärshows unterscheidet, ist der starke Auftritt der Flying Bulls. Die Red-Bull-Flotte historischer Flugzeuge ist in Salzburg zu Hause und brachte 2024 unter anderem die B-25 Mitchell, die P-38 Lightning, die F4U Corsair, die P-51 Mustang, die T-28 Trojan und die Douglas DC-6 nach Zeltweg. Dazu kamen die Bo 105, die nach Angaben der Veranstalter zu den weltweit einzigen zivilen, für Kunstflug zugelassenen Hubschraubern zählt, und eine AH-1 Cobra. Aus Deutschland reiste 2024 ein Nachbau der Me 262 an.

Für Fotografen sind diese Maschinen ein Geschenk: Sie fliegen langsamer als Jets, zeigen sich oft in weiten Bögen vor dem Publikum und glänzen in polierter oder historischer Lackierung. Wer im Rest des Jahres üben will, findet im Artikel Propeller fotografieren die passenden Verschlusszeiten.

Anreise und Ablauf vor Ort

Mit Hunderttausenden Besuchern an zwei Tagen ist die Logistik das größte Thema der AIRPOWER. Die Veranstalter stellen zu jeder Ausgabe einen Lageplan mit Parkplätzen sowie An- und Abfahrtsrouten bereit; Details zu Bahn, Shuttles und Parken ändern sich von Ausgabe zu Ausgabe. In früheren Jahren wurden für Pkw Parkgebühren verlangt.

1. Termin und Infos prüfen

Hol dir Datum, Lageplan, Anreisehinweise und Hausordnung von der offiziellen Seite. Achte besonders auf Regeln zu Taschen, Stativen und Drohnen; was für Drohnen allgemein gilt, steht unter Drohne fliegen in Österreich.

2. Unterkunft früh sichern

Das Murtal ist keine Großstadt. Unterkünfte in der Region sind zur Show schnell belegt; wer später bucht, weicht auf Orte weiter entfernt oder nach Graz aus.

3. Früh losfahren

Die Zufahrtsstraßen ins Murtal sind begrenzt. Wer früh ankommt, steht kürzer im Stau und sichert sich einen Platz an der Zuschauerlinie.

4. Abreise einplanen

Die Veranstalter empfahlen 2024 ausdrücklich, länger zu bleiben und das Abendprogramm mitzunehmen, statt mit allen gleichzeitig abzufahren.

Wer mit dem Flugzeug anreist, plant am besten mit Graz. Der Flughafen Graz ist der nächstgelegene größere Verkehrsflughafen; Alternativen sind Salzburg, Klagenfurt oder Wien, jeweils mit längerer Weiterfahrt. Allgemeine Tipps zur Wahl zwischen Auto und öffentlichen Verkehrsmitteln findest du unter Anreise zum Spot.

Fotografieren bei der AIRPOWER

Grundsätzlich gelten dieselben Regeln wie bei jeder großen Militärshow, die der Guide Airshows fotografieren ausführlich behandelt. Ein paar Punkte sind in Zeltweg besonders wichtig.

  • Brennweite: Für das Flugprogramm brauchst du ein Telezoom, idealerweise bis 500 oder 600 mm. Für die Static Show reicht ein Standardzoom; dort stehst du dicht an großen Maschinen wie A400M oder C-130. Mehr zur Objektivwahl steht unter Brennweite fürs Planespotting.
  • Verschlusszeit: Jets fotografierst du mit kurzen Zeiten, Propellermaschinen und Hubschrauber mit längeren, damit die Rotoren nicht eingefroren wirken. Zwischen Eurofighter und Corsair wechselst du an einem AIRPOWER-Tag ständig.
  • Wetter: Der September in der Obersteiermark kann sonnig, aber auch kühl und nass sein – das zeigten die Ausgaben 2019 und der erste Tag 2024. Regenschutz für Kamera und dich gehört in den Rucksack. Tipps dazu findest du unter Planespotting bei schlechtem Wetter.
  • Gehör: Ein Eurofighter-Display mit Nachbrenner aus kurzer Distanz ist laut. Gehörschutz ist bei einer Militär-Airshow Pflichtausrüstung, gerade für Kinder; Hintergründe im Artikel Fluglärm und Gehör.
  • Ankünfte und Abflüge: Viele Gastflugzeuge treffen in den Tagen vor der Show ein und fliegen danach wieder ab. Rund um den Fliegerhorst gilt dabei: nur von öffentlichem Grund aus fotografieren. Was an Militärflugplätzen erlaubt ist, erklären Militärflugplätze fotografieren und Planespotting in Österreich.

Beide Tage einplanen, wenn …

  • du gezielt bestimmte Teams oder Typen fotografieren willst
  • das Wetter an einem der Tage unsicher ist
  • du Static Show und Flugprogramm getrennt angehen möchtest

Einen Tag reicht, wenn …

  • du vor allem die Atmosphäre erleben willst
  • du mit Familie unterwegs bist
  • du keine Unterkunft in der Region bekommen hast

Außerhalb des Geländes bleiben, wenn …

  • du nur Ankünfte und Abflüge der Gäste sehen willst
  • dir Menschenmassen zu viel sind
  • du dich an öffentliche Wege und Absperrungen hältst

Die AIRPOWER im Vergleich

Im europäischen Kalender nimmt die AIRPOWER eine Sonderrolle ein. Das Royal International Air Tattoo in England findet jährlich statt und bietet mehr Teilnehmer, kostet aber Eintritt. Die ILA Berlin ist eine Messe mit Publikumstagen, bei der neue Muster im Vordergrund stehen. Die AIRPOWER verbindet ein großes militärisches Flugprogramm mit freiem Zugang und einer Warbird-Flotte, die man in dieser Dichte sonst eher bei Spezialevents wie in Duxford sieht. Weitere Termine in Deutschland liefert der Tag der Bundeswehr, einen Gesamtüberblick die Übersicht Airshows in Europa.

Bist du bereit für die AIRPOWER?

Hak ab, was erledigt ist – am Ende siehst du, ob du gut vorbereitet bist.

  • Ich habe den offiziellen Termin auf airpower.gv.at bestätigt gesehen.
  • Unterkunft oder Tagesanreise sind geplant.
  • Ich kenne den Lageplan, die Parkplätze und die Hausordnung.
  • Telezoom und kurzes Objektiv sind eingepackt, Akkus geladen.
  • Gehörschutz und Regenschutz liegen im Rucksack.
  • Ich habe einen Plan für eine entspannte Abreise.

Was alles in den Rucksack gehört, listet die Checkliste für den Airshow-Tag Punkt für Punkt auf.

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Fazit

Die AIRPOWER ist Österreichs größte Airshow und eine der zugänglichsten in Europa: freier Eintritt bei den letzten Ausgaben, ein breites Militärprogramm aus rund 20 Nationen und die Warbirds der Flying Bulls an einem Wochenende. Weil die Show nicht jährlich stattfindet und die Region an ihre Kapazitätsgrenzen kommt, lohnt sich frühe Planung. Für 2027 ist die nächste Ausgabe angekündigt – sobald der Termin offiziell steht, heißt es: Unterkunft sichern, Lageplan studieren, Tele einpacken.

Kurzfazit

Wer Militärjets, Kunstflugstaffeln und historische Flugzeuge an einem Ort sehen will, kommt an der AIRPOWER kaum vorbei. Plane mit 2027, warte auf den offiziellen Termin, reise früh an, bleib länger – und nimm Gehörschutz und Regenschutz mit.

Zusammenfassung

  • Die AIRPOWER begann 1997 als Internationaler Flugtag in Zeltweg und trägt seit 2000 ihren heutigen Namen. Die elfte Ausgabe lief am 6. und 7. September 2024.
  • Der Eintritt war bei den letzten Ausgaben frei. 2024 zählten die Veranstalter über 250.000 Besucher auf dem Gelände, dazu Zehntausende Zuschauer rund um den Fliegerhorst.
  • Das Programm mischt Luftstreitkräfte aus rund 20 Nationen mit dem Bundesheer-Fuhrpark und den Warbirds der Flying Bulls – 2024 waren rund 200 Luftfahrzeuge angekündigt.
  • Für Spotter zählen frühe Anreise, ein Telezoom für das Flugprogramm, ein kurzes Objektiv für die Static Show und Geduld bei der Abreise.

Häufige Fragen

Wann findet die nächste AIRPOWER statt?

Bundesheer, Land Steiermark und Red Bull haben im September 2025 angekündigt, dass die nächste AIRPOWER 2027 in Zeltweg stattfindet. Als Gründe für 2027 statt 2026 wurden eine Kostenevaluierung und eine anstehende Pistensanierung am Fliegerhorst genannt. Den genauen Termin geben die Veranstalter selbst bekannt – prüf ihn auf airpower.gv.at, bevor du Unterkunft oder Anreise buchst.

Kostet die AIRPOWER Eintritt?

Bei den letzten Ausgaben war der Eintritt frei, so auch 2024. Kosten können trotzdem anfallen: In früheren Jahren wurden etwa Parkgebühren erhoben, dazu kommen Anreise, Verpflegung und gegebenenfalls Übernachtung. Wie es 2027 geregelt ist, steht in den offiziellen Informationen zur jeweiligen Ausgabe.

Wo genau findet die AIRPOWER statt?

Auf dem Fliegerhorst Hinterstoisser bei Zeltweg im steirischen Murtal. Der Platz mit dem ICAO-Code LOXZ ist der größte Militärflugplatz des Bundesheeres und Heimat der österreichischen Eurofighter. Die asphaltierte Hauptpiste 08R/26L ist rund 2.750 Meter lang und verläuft in Ost-West-Richtung.

Welche Flugzeuge sind bei der AIRPOWER zu sehen?

Das wechselt von Ausgabe zu Ausgabe. 2024 standen unter anderem Eurofighter aus Österreich, Deutschland und Italien, F-16, F/A-18, Gripen, eine F-35, A400M, C-130 und C-27J auf der Teilnehmerliste, dazu Hubschrauber wie Black Hawk, NH90 und Tiger sowie Warbirds wie B-25, P-38, Corsair und DC-6. Die endgültige Liste veröffentlichen die Veranstalter kurz vor der Show.

Wie viele Besucher kommen zur AIRPOWER?

Die Veranstalter meldeten 2024 über 250.000 Besucher auf dem Gelände, rund 100.000 am verregneten ersten und rund 150.000 am zweiten Tag. Dazu kamen Zehntausende Zuschauer außerhalb. Bei früheren Ausgaben lagen die Schätzungen ebenfalls im Bereich von 250.000 bis 300.000 Menschen.

Welches Objektiv brauche ich bei der AIRPOWER?

Für das Flugprogramm ein Telezoom bis mindestens 400 mm, besser 500 oder 600 mm, weil viele Vorführungen in einiger Entfernung zur Zuschauerlinie stattfinden. Für die Static Show reicht ein Standard- oder Weitwinkelzoom. Wer nur ein Objektiv tragen will, nimmt das Tele und fotografiert am Boden Details.

Ist die AIRPOWER jedes Jahr?

Nein. Die Show findet in unregelmäßigen Abständen statt, zuletzt 2016, 2019, 2022 und 2024. Eine für 2015 geplante Ausgabe wurde aus Budgetgründen abgesagt, und 2007 fiel die Show wegen des Umbaus des Fliegerhorsts für den Eurofighter aus.

PT

Planetrack Redaktion

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