Patrouille de France: die Kunstflugstaffel der französischen Luftwaffe

Acht Alpha Jets in Blau-Weiß-Rot, eine Trikolore aus Rauch und Wurzeln bis 1931: Wie die Patrouille de France entstand, wie das Team aufgebaut ist, welche Figuren sie fliegt und wie du sie als Spotter gut erwischst.

Planetrack RedaktionVeröffentlicht: 15. Oktober 202612 Min. Lesezeit

Das Wichtigste in Kürze

  • Eine der ältesten Staffeln der Welt: Die erste Patrouillenvorführung in Étampes fand 1931 statt. Den Namen Patrouille de France trägt das Team seit 1953.
  • Acht Alpha Jets in der Show: Seit 1981 fliegt die Staffel den deutsch-französischen Alpha Jet, seit 1982 mit acht Maschinen. Beim Défilé am 14. Juli in Paris sind es neun.
  • Heimat Salon-de-Provence: Die Patrouille ist auf der Base aérienne 701 stationiert, dem Sitz der Offiziersschule der französischen Luft- und Raumfahrtstreitkräfte.
  • Rufname Athos: Die neun Piloten fliegen als Athos 1 bis 9. Jedes Jahr kommen drei neue dazu, die Besetzung wechselt also ständig.
  • Training im Winter, Shows im Sommer: Von etwa Oktober bis Mai wird geübt, danach geht die Staffel auf Tour durch Frankreich und das Ausland.
Inhaltsverzeichnis
  1. 1.Patrouille de France: die kurze Antwort
  2. 2.Die Geschichte: von Étampes nach Salon-de-Provence
  3. 3.So ist das Team aufgebaut
  4. 4.Das Programm: Formation, Synchro und das Herz
  5. 5.Die Saison: Winter in Salon, Sommer auf Tour
  6. 6.Sicherheit und Unfälle
  7. 7.So fotografierst du die Patrouille de France
  8. 8.Spotten rund um Salon-de-Provence
  9. 9.Fazit

Acht Jets in Blau-Weiß-Rot, dicht an dicht, dahinter drei Rauchspuren in den Farben der Trikolore: Wer die Patrouille de France einmal live gesehen hat, erkennt sie danach sofort wieder. Die Kunstflugstaffel der französischen Luft- und Raumfahrtstreitkräfte gehört zu den ältesten und bekanntesten Teams der Welt. Ihre Wurzeln reichen bis 1931 zurück, und seit 1981 fliegt sie den Alpha Jet. Dieser Guide erklärt dir die Geschichte, den Aufbau des Teams und die Figuren. Außerdem erfährst du, wie du die Staffel als Spotter gut aufs Bild bekommst.

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Patrouille de France: die kurze Antwort

Die Patrouille de France, kurz PAF, ist die offizielle Kunstflugstaffel der Armée de l’Air et de l’Espace. Sie ist auf der Base aérienne 701 in Salon-de-Provence stationiert und fliegt ihre Vorführungen mit acht Alpha Jets. Das Team besteht aus neun Piloten und, nach Angaben der Luftwaffe, insgesamt mehr als 60 Leuten: Mechaniker, Einsatzoffiziere, Fotografen und weitere Spezialisten. Auf Reisen ist die Einheit vollständig selbstständig, sie bringt also Wartung und Material selbst mit.

Organisatorisch gehört die Patrouille zu den Vorführteams der französischen Luftwaffe. Ihre Aufgabe ist die Repräsentation im In- und Ausland und die Nachwuchswerbung. Für Spotter heißt das: Die Staffel tritt nicht nur in Frankreich auf, sondern regelmäßig auch auf großen Airshows in anderen Ländern.

1931erste Patrouillenvorführung in Étampes
1953Name Patrouille de France offiziell bestätigt
8Alpha Jets in der Vorführung, 9 beim Défilé am 14. Juli

Die Geschichte: von Étampes nach Salon-de-Provence

Die Anfänge 1931

Die erste französische Patrouillenvorführung fand 1931 in Étampes südlich von Paris statt. Geflogen wurde sie mit drei Morane-Saulnier MS.230, einem Schulflugzeug mit Parasolflügel aus jener Zeit. Aus dieser Patrouille d’Étampes wurde später die Patrouille der Luftwaffenschule, die 1937 nach Salon-de-Provence umzog. Damit ist der heutige Standort schon seit fast 90 Jahren mit dem französischen Formationsflug verbunden.

Der Name kommt 1953 in Algier dazu

Den Namen bekam die Staffel eher zufällig. Am 17. Mai 1953 flogen vier F-84G Thunderjet der 3. Escadre aus Reims bei einem Flugtag in Algier. Der Sprecher Jacques Noetinger kündigte sie spontan als „Patrouille de France“ an. Der Name blieb hängen, und am 14. September 1953 bestätigte ihn der Generalstab offiziell.

In den folgenden Jahren wechselte die Patrouille mehrmals Geschwader und Flugzeugtyp. 1964 wurde die Formation mit Mystère IV aus Kostengründen aufgelöst. Den Namen und die Aufgabe übernahm noch im selben Jahr die Patrouille der Luftwaffenschule in Salon-de-Provence, die damals die Fouga Magister flog. Seitdem ist Salon die feste Heimat.

Fünf Flugzeuggenerationen

Zeitraum Flugzeugtyp Hinweis
1953–1954 Republic F-84G Thunderjet US-Jagdbomber, mit dem der Name entstand
1954–1957 Dassault Ouragan erster französischer Strahljäger in Serie
1957–1964 Dassault Mystère IV danach Auflösung aus Kostengründen
1964–1980 Fouga Magister Jettrainer mit V-Leitwerk, letzte Vorführung im September 1980
seit 1981 Dassault/Dornier Alpha Jet zunächst sieben, ab 1982 acht Maschinen

Mit Ouragan und Mystère IV stammen zwei der fünf Typen aus dem Hause Dassault Aviation. Auch der Alpha Jet ist zur Hälfte ein Dassault-Produkt: Er entstand in den 1970er-Jahren als Gemeinschaftsprojekt mit Dornier. In Deutschland flog er bei der Luftwaffe als leichtes Kampfflugzeug, ist dort aber längst ausgemustert. In der französischen Ausbildung von Kampfpiloten hat ihn weitgehend der Pilatus PC-21 abgelöst, die Patrouille fliegt ihn aber weiter.

Meilensteine

  • 1986: Auftritt über New York.
  • 1992: Vorführung bei den Olympischen Winterspielen in Albertville, mit Rauch in den olympischen Farben.
  • 2009: Am 25. November übernahm Virginie Guyot als erste Frau weltweit die Führung einer militärischen Kunstflugstaffel.
  • 2017: Tour durch die USA.
  • 2023: 70 Jahre Patrouille de France, unter anderem mit einem Auftritt bei den Belgian Air Force Days in Kleine Brogel.
  • 2026: Nach Angaben der Luftwaffe Teilnahme an der Mission „Liberté 250“ mit Überflügen in den USA zum 250. Jahrestag der amerikanischen Unabhängigkeit.

So ist das Team aufgebaut

Neun Piloten mit dem Rufnamen Athos

Im Funk heißt die Patrouille Athos. Jeder Pilot hat eine feste Nummer, die seiner Position entspricht:

  • Athos 1 ist der Leader und führt die Formation.
  • Athos 2 und 3 fliegen als Innenflügler direkt neben dem Leader.
  • Athos 4 hat den Spitznamen „Charognard“ und fliegt hinter dem Leader.
  • Athos 5 und 6 sind die Solisten, die im zweiten Teil eigene Figuren zeigen.
  • Athos 7 und 8 sind die Außenflügler.
  • Athos 9 ist der Ersatzpilot.

Jedes Jahr kommen drei neue Piloten dazu. Ausgewählt werden erfahrene Kampfjetpiloten mit vielen Flugstunden auf Jets. Weil die Besetzung so regelmäßig wechselt, ist jede Saison ein bisschen anders. Die Neuen müssen das komplette Programm im Winter lernen.

Mechaniker und Begleitflugzeug

Hinter den acht Jets steht ein großes Bodenteam. Rund drei Dutzend Mechaniker kümmern sich um die Maschinen. Auf längeren Reisen begleitet ein Transportflugzeug der Luftwaffe die Staffel mit Material und Personal, laut französischen Quellen eine CN-235. Für Spotter ist das ein netter Bonus: Wo die Patrouille ankommt, steht oft auch ihr Begleiter auf dem Vorfeld.

Zahlen schwanken je nach Quelle

Wie viele Alpha Jets der Staffel insgesamt zur Verfügung stehen und wie viele Mechaniker dazugehören, geben verschiedene Quellen unterschiedlich an. Sicher ist: Acht Maschinen fliegen die Vorführung, dazu kommen Reservemaschinen. Für aktuelle Details sind die offiziellen Kanäle der Luftwaffe die beste Adresse.

Das Programm: Formation, Synchro und das Herz

Ein Saisonprogramm der Patrouille besteht aus zwei Teilen. Im ersten Teil, dem „ruban“, fliegen alle acht Jets in enger Formation. Die Grundform ist der Diamant, aus dem die Staffel in weitere Formationen wechselt. Im zweiten Teil, der „synchro“, teilt sich die Gruppe in kleinere Einheiten auf. Die Solisten fliegen Kreuzungen und Gegenläufe, während der Rest der Formation neue Bilder zeichnet.

Die bekannteste Figur ist das Herz: Sechs Jets bilden eine Y-förmige Figur, die beiden Solisten kreuzen sie und zeichnen dabei mit ihrem Rauch ein Herz in den Himmel. Die Geschwindigkeiten liegen je nach Figur zwischen rund 300 und 800 km/h, in der engen Formation trennen die Flugzeuge nur wenige Meter.

Woran du die Patrouille am Himmel erkennst

  • Acht Jets: Die Red Arrows fliegen meist mit neun Maschinen, die Frecce Tricolori mit zehn. Acht Jets in Formation sind ein guter erster Hinweis auf die Franzosen.
  • Silhouette: Der Alpha Jet hat einen hoch angesetzten, gepfeilten Flügel und zwei Triebwerke seitlich am Rumpf.
  • Farben: Blau als Grundfarbe mit weißen und roten Streifen. Die Red Arrows ziehen ebenfalls Blau-Weiß-Rot, sind aber komplett rot lackiert.
  • Rauch: Weiß sowie Blau und Rot, bei Überflügen oft als Trikolore aus drei parallelen Bahnen.

Einen Vergleich aller europäischen Teams findest du im Überblick zu den Kunstflugstaffeln Europas. Die italienischen Kollegen stellt der Beitrag über die Frecce Tricolori vor, die Schweizer der Artikel zur Patrouille Suisse.

Licht und Wind am Showplatz checken

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Die Saison: Winter in Salon, Sommer auf Tour

Das Jahr der Patrouille folgt einem festen Rhythmus. Von etwa Oktober bis Mai trainiert das Team in Salon-de-Provence. In dieser Zeit lernen die neuen Piloten ihre Positionen, und das Programm wird Schritt für Schritt aufgebaut. Ab dem Frühsommer geht die Staffel auf Tour. Nach französischen Angaben kommen in einer Saison rund 50 Vorführungen und dazu zahlreiche Überflüge zusammen.

Ein fester Termin ist der 14. Juli. Am französischen Nationalfeiertag eröffnet die Patrouille traditionell den Überflug beim Défilé in Paris. Dafür fliegen neun Alpha Jets in der Formation „Big Nine“ über die Champs-Élysées und ziehen die Trikolore hinter sich her. Der Termin ist für Spotter besonders verlässlich, weil er jedes Jahr gleich bleibt.

Außerhalb Frankreichs taucht die Patrouille regelmäßig bei großen Airshows auf. Welche Veranstaltungen in Frage kommen, zeigt die Übersicht Airshows in Europa. Gute Kandidaten sind das Royal International Air Tattoo in Fairford oder, in Jahren mit ungerader Zahl, die Paris Air Show in Le Bourget. Ob das Team bei einer bestimmten Show fliegt, steht immer erst im jeweiligen Programm.

Vorführungen ohne Garantie

Wetter, technische Probleme und militärische Aufträge können eine Vorführung kurzfristig streichen oder auf ein reduziertes Programm verkürzen. Bei tiefen Wolken fliegt die Staffel oft ein flaches Programm ohne die großen Loopings. Plane eine Reise deshalb nie nur wegen eines einzelnen Auftritts.

Sicherheit und Unfälle

Kunstflug in enger Formation bleibt riskant, und die Patrouille hat in ihrer Geschichte mehrere Piloten verloren. 1967 stürzte ein Pilot beim Salon du Bourget neben den Tribünen ab. Auch mit dem Alpha Jet gab es tödliche Unfälle, vor allem in den 1980er-Jahren und bei Trainingsflügen. Am 25. März 2025 kollidierten zwei Alpha Jets bei einer Probe in der Nähe von Saint-Dizier. Beide Piloten und ein Passagier konnten sich mit dem Schleudersitz retten.

Für Airshow-Besucher sind solche Unfälle der Grund für strenge Regeln: Showlinien, Sicherheitsabstände und Flugbeschränkungen über dem Publikum. Wie sich die Vorgaben in Deutschland nach dem Flugtagunglück von Ramstein 1988 verändert haben, erklärt der eigene Beitrag dazu.

So fotografierst du die Patrouille de France

Eine Kunstflugstaffel stellt andere Anforderungen als ein Airliner im Endanflug. Die Motive sind schnell, groß verteilt und wechseln ständig die Richtung. Die Grundlagen stehen im Guide Airshows fotografieren, hier die Punkte, die bei der Patrouille besonders zählen.

1. Brennweite flexibel halten

Für die gesamte Formation reicht oft eine mittlere Brennweite. Für Solisten und Details am Leitwerk brauchst du dagegen ein Telezoom bis 400 oder 500 Millimeter. Ein Zoom ist hier praktischer als eine Festbrennweite.

2. Platz zur Showlinie wählen

Die Figuren sind auf die Mitte der Showlinie ausgerichtet. Wer dort steht, sieht das Herz und die Formationswechsel am saubersten. Außen siehst du dafür die Solisten dichter beim Durchflug.

3. Licht prüfen

Schau dir vorher an, wie die Showlinie zur Sonne liegt. Mit Gegenlicht werden die blauen Jets schnell zu Silhouetten, der Rauch leuchtet dafür umso mehr.

4. Autofokus und Belichtung

Nutze einen kontinuierlichen Autofokus mit Verfolgung und kurze Belichtungszeiten für scharfe Jets. Gegen den hellen Himmel hilft eine leichte Plus-Korrektur.

5. Ankunft nicht verpassen

Bei vielen Airshows trifft die Staffel schon vor dem Showtag ein. Die Landung in Formation und das Abstellen auf dem Vorfeld sind oft ruhigere Motive als die Vorführung selbst.

Die Formation als Bild

Bei der Patrouille ist die Formation das eigentliche Motiv. Lass um die Gruppe herum etwas Luft, statt einzelne Jets formatfüllend zu jagen. Gerade beim Herz brauchst du viel Platz im Bild, denn die Figur wird sehr groß. Wer zu lang einzoomt, schneidet den Rauch ab. Für die Solisten bei Kreuzungen hilft eine schnelle Serie: Der Moment, in dem sich beide Jets scheinbar berühren, dauert nur Sekundenbruchteile. Mehr zur Einstellung findest du im Beitrag Autofokus für Flugzeuge und zur Wahl des Objektivs im Guide Brennweite beim Planespotting.

Rauch, Wind und Hintergrund

Der Rauch macht die Bilder der Patrouille aus, er hängt aber stark vom Wind ab. Bei Seitenwind verweht er schnell, bei Windstille bleibt er lange stehen und wird für spätere Figuren zur Kulisse. Ein blauer Himmel mit ein paar Wolken ist ideal. Bei bedecktem Himmel helfen Ausschnitte mit dem Rauch im Vordergrund. Für Bilder mit Bewegungseindruck kannst du bei Durchflügen auch mit längerer Belichtungszeit mitziehen, wie im Guide zur Mitzieher-Technik beschrieben.

Tipp: Leitwerke im Static Display

Wenn die Alpha Jets nach dem Flug auf dem Vorfeld stehen, lohnt sich ein Blick auf die Seitenleitwerke. Die Staffel wechselt die Motive dort immer wieder, zum Beispiel zu Jubiläen. Mit Planetrack hältst du jede Maschine mit Kennzeichen fest und vergleichst später, welche Leitwerke dir noch fehlen. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.

Was die Patrouille für Spotter stark macht

  • große Formation mit acht Jets und farbigem Rauch
  • fester Termin am 14. Juli über Paris
  • regelmäßige Auftritte auf Airshows im Ausland
  • mit dem Alpha Jet ein Typ, den du sonst kaum noch fliegen siehst

Worauf du dich einstellen musst

  • Programm abhängig von Wetter und Auftragslage
  • blaue Jets werden im Gegenlicht schnell dunkel
  • große Figuren brauchen kürzere Brennweiten, Solisten lange
  • Trainingsbasis Salon ist Militärgelände mit strengen Regeln

Spotten rund um Salon-de-Provence

Die Base aérienne 701 ist ein Militärflugplatz, kein Spotterhügel. In Frankreich sind militärische Anlagen streng geschützt, und unerlaubtes Betreten von Schutzzonen ist strafbar. Fotografiere die Basis deshalb nicht gezielt aus der Nähe und halte dich an alle Schilder. Was in Frankreich generell gilt, erklärt der Guide Fotografieren an französischen Flughäfen. Allgemeine Hinweise findest du im Artikel Militärflugplätze fotografieren.

Entspannter erlebst du die Staffel bei öffentlichen Veranstaltungen. Wer dazu noch Luftfahrtgeschichte sehen will, plant einen Besuch im Musée de l’Air et de l’Espace in Le Bourget ein. Dort gibt es viel französische Militärluftfahrt zu sehen, und der Spot am Museum liegt direkt am Flughafen Le Bourget. Moderne französische Kampfjets wie die Dassault Rafale oder die Mirage 2000 triffst du auf vielen Airshows gleich neben der Patrouille.

Bist du bereit für die Patrouille de France?

Hak ab, was du vor der Airshow geklärt hast.

  • Ich habe im Programm geprüft, dass die Patrouille wirklich auftritt.
  • Ich weiß, wie die Showlinie zur Sonne liegt.
  • Ich habe ein Zoom für die Formation und ein Tele für die Solisten dabei.
  • Der Autofokus steht auf kontinuierlich mit Verfolgung.
  • Ich kenne den Ankunftstag der Staffel und plane ihn mit ein.
  • Gehörschutz, Wasser und Ersatzakkus sind eingepackt.

Was sonst noch in die Tasche gehört, steht in der Checkliste für den Airshow-Tag. Und weil Jets beim Durchflug laut sind, lohnt sich ein Blick in den Artikel Fluglärm und Gehör.

Zeig deine besten Formationsbilder

Poste deine Bilder der Patrouille de France in der Planetrack-Community, sammle Likes und Kommentare und tausch dich im Chat mit anderen Spottern aus, die auf derselben Airshow waren. Mit etwas Glück landet dein Herz am Himmel beim Foto der Woche. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.

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Fazit

Die Patrouille de France verbindet fast 100 Jahre französischen Formationsflug mit einem Flugzeug, das anderswo längst im Museum steht. Acht Alpha Jets, Rauch in den Farben der Trikolore und Figuren wie das Herz machen sie zu einem der schönsten Motive im Airshow-Kalender. Am verlässlichsten siehst du sie am 14. Juli über Paris und auf großen Airshows in Frankreich und im Ausland. Plane Licht, Brennweite und Standort, schau rechtzeitig ins Programm und nimm die Ankunft der Staffel mit. Da der Alpha Jet bei der Patrouille nach französischen Angaben bis etwa Mitte der 2030er-Jahre im Dienst bleibt, lohnt es sich, die aktuelle Generation jetzt festzuhalten.

Kurzfazit

Seit 1931 als Patrouille unterwegs, seit 1953 mit diesem Namen und seit 1981 auf dem Alpha Jet: Die Patrouille de France ist ein Klassiker. Für gute Bilder zählen Showmitte, passendes Licht, eine flexible Brennweite und Platz für den Rauch.

Zusammenfassung

  • Die Patrouille de France ist die offizielle Kunstflugstaffel der Armée de l'Air et de l'Espace. Ihre Wurzeln liegen in der Patrouille d'Étampes von 1931, den heutigen Namen bekam sie 1953 bei einem Flugtag in Algier.
  • Nach F-84G Thunderjet, Ouragan, Mystère IV und Fouga Magister fliegt die Staffel seit 1981 den Alpha Jet in Blau-Weiß-Rot.
  • Das Programm besteht aus einem Teil in geschlossener Formation und einem Teil, in dem sich die Gruppe aufteilt. Bekannte Figuren sind der Diamant und das Herz der Solisten.
  • Für Spotter lohnen sich neben der Vorführung auch die Ankunft am Airshow-Platz und der Überflug am 14. Juli. Planen solltest du vor allem Brennweite, Licht und den Standort zur Showlinie.

Häufige Fragen

Welche Flugzeuge fliegt die Patrouille de France?

Seit 1981 den Alpha Jet, einen zweistrahligen Jettrainer, den Dassault und Dornier gemeinsam entwickelt haben. Zuvor flog die Staffel F-84G Thunderjet, Dassault Ouragan, Dassault Mystère IV und von 1964 bis 1980 die Fouga Magister.

Wo ist die Patrouille de France stationiert?

Auf der Base aérienne 701 in Salon-de-Provence im Département Bouches-du-Rhône. Dort sitzt auch die Offiziersschule der französischen Luft- und Raumfahrtstreitkräfte.

Wie viele Flugzeuge fliegen bei einer Vorführung?

Acht Alpha Jets. Neun Piloten gehören zum Team, der neunte fliegt als Ersatz. Beim Défilé zum Nationalfeiertag am 14. Juli über Paris fliegen neun Maschinen in der Formation Big Nine.

Warum heißt die Staffel im Funk Athos?

Athos ist der Rufname der Patrouille. Die Piloten tragen die Nummern Athos 1 bis 9: Athos 1 ist der Leader, Athos 5 und 6 sind die Solisten, Athos 9 ist der Ersatzpilot. Die übrigen Nummern stehen für feste Positionen in der Formation.

Was ist das Besondere am Rauch?

Die Alpha Jets haben Rauchgeneratoren an Bord und ziehen weißen sowie roten und blauen Rauch. Zusammen ergibt das die französische Trikolore am Himmel. Die Lackierung in Blau, Weiß und Rot greift dieselben Farben auf.

Wie lange fliegt die Patrouille de France noch mit dem Alpha Jet?

Nach französischen Angaben bleibt der Alpha Jet bei der Staffel bis etwa Mitte der 2030er-Jahre im Dienst. Ein Nachfolgemuster ist zum Stand Oktober 2026 nicht offiziell festgelegt.

Wo finde ich die Termine der Patrouille de France?

Die französischen Luft- und Raumfahrtstreitkräfte veröffentlichen die Saison über ihre offiziellen Kanäle. Zusätzlich stehen die Auftritte im Programm der jeweiligen Airshows. Prüfe kurz vor der Reise noch einmal, denn Wetter und Auftragslage können Vorführungen ändern.

PT

Planetrack Redaktion

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