Hangar-7 am Flughafen Salzburg

In der gläsernen Halle an der Ostseite des Salzburger Flughafens stehen die Oldtimer der Flying Bulls – von der Douglas DC-6B über die B-25J bis zur Corsair. Der Eintritt ist frei, und mit der Besucherterrasse auf der anderen Pistenseite wird daraus ein kompletter Spottertag.

Auch bekannt als: Red Bull Hangar-7 · Hangar-7 der Flying Bulls · Hangar 7 Salzburg

ÖsterreichÖsterreichSalzburg, Salzburg✈ Flughafen Salzburg · SZGLuftfahrtmuseen & Ausstellungen13 Min. Lesezeit

0 €

Eintritt

DC-6B

größtes Exponat

2003

eröffnet

1.754

Glasscheiben in der Hülle

Das Wichtigste in Kürze

  • Der Hangar-7 ist die Heimat der Flying Bulls, einer Sammlung flugfähiger historischer Flugzeuge und Hubschrauber an der Ostseite des Flughafens Salzburg.
  • Der Eintritt ist frei, geöffnet ist laut Betreiber Montag bis Samstag ab 9 Uhr und sonntags von 9 bis 17 Uhr – mit Ausnahmen bei Veranstaltungen.
  • Das größte Exponat ist die Douglas DC-6B, die einst Tito gehörte und heute als OE-LDM fliegt.
  • Nicht jedes Flugzeug ist immer da: Maschinen sind auf Flugshows oder zur Wartung im benachbarten Hangar-8, der nicht öffentlich ist.
  • Ideal ist die Kombination: vormittags in den Hangar, nachmittags auf die Besucherterrasse am Terminal, wenn dort die Sonne im Rücken steht.
Inhaltsverzeichnis
  1. 1.Der Spot in Zahlen
  2. 2.Steckbrief
  3. 3.Die besten Standpunkte
  4. 4.Was du hier zu sehen bekommst
  5. 5.Lohnt sich die Anreise?
  6. 6.Eine Glaskuppel für eine Oldtimer-Flotte
  7. 7.Die Flotte der Flying Bulls
  8. 8.Öffnungszeiten, Eintritt und Regeln
  9. 9.Fotografieren unter dem Glasdach
  10. 10.Kombination mit der Besucherterrasse
  11. 11.Anreise: Obus, Auto, Fahrrad
  12. 12.Mit Kindern und für Einsteiger
  13. 13.Weitere Museen und Spots in der Region
  14. 14.Fazit
  15. 15.Häufige Fragen

Empfohlener Standpunkt47.79370, 13.00730 · Salzburg, Salzburg

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Der Spot in Zahlen

Einschätzung der Redaktion auf einer Skala von 1 bis 5 – gemessen an dem, was du an einem normalen Tag in der häufigsten Betriebsrichtung realistisch erwarten kannst.

Flugbewegungen1/5 · sehr gering
Typenvielfalt4/5 · hoch
Fotoqualität3/5 · mittel
Erreichbarkeit5/5 · sehr hoch
Für Einsteiger5/5 · sehr hoch

Steckbrief

Offizieller NameRed Bull Hangar-7, Heimat der historischen Flotte der Flying Bulls
Spot-TypAusstellungshalle aus Stahl und Glas mit Flugzeugen, Hubschraubern und Formel-1-Wagen, dazu Restaurant, Café und Bars
AdresseWilhelm-Spazier-Straße 7A, 5020 Salzburg
LageOstseite des Salzburg Airport W. A. Mozart (IATA: SZG, ICAO: LOWS), gegenüber den Passagierterminals
EintrittFrei – laut Betreiber für den gesamten Ausstellungsbereich
ÖffnungszeitenAusstellung laut Betreiber Montag bis Samstag 9–22 Uhr, Sonn- und Feiertage 9–17 Uhr; montags wegen TV-Aufzeichnungen ab 20 Uhr zu, bei Veranstaltungen kürzer (Stand Oktober 2026)
Anreise ÖPNVObus 2 bis Karolingerstraße oder Obus 10 bis Pressezentrum, dann 3–5 Minuten zu Fuß
ParkenRund 70 kostenlose Pkw-Stellplätze direkt vor dem Hangar (P1), weitere am Hangar-8 (P2)
FotografierenFür private Zwecke erlaubt, kommerzielle Nutzung nur mit schriftlicher Genehmigung
BarrierefreiheitAlle Bereiche laut Betreiber barrierefrei zugänglich

Die besten Standpunkte

Alle genannten Punkte liegen auf öffentlich zugänglichem Gelände außerhalb des Sicherheitsbereichs. Zäune, Absperrungen und Betriebsflächen sind tabu – auch wenn der Winkel von dort besser wäre.

Betriebsrichtung und Licht

Flugzeuge starten und landen gegen den Wind. Die Windrichtung entscheidet deshalb, welche Pisten in welche Richtung genutzt werden – und damit, ob an deinem Standpunkt Landungen, Starts oder gar nichts zu sehen sind. Prüfe vor der Anreise die Windvorhersage und die aktuelle Betriebsrichtung (etwa über Live-Flugdaten) und gleiche sie mit dem Sonnenstand ab: Die Sonne sollte möglichst hinter dir stehen.

Ausstellungsfläche unter der Glaskuppel

Der Hauptbereich: Unter dem gewölbten Dach stehen die Flugzeuge, Hubschrauber und Rennwagen frei im Raum, meist mit genug Abstand, dass du rundherum gehen kannst. Die Aufstellung wechselt, weil Maschinen zur Wartung in den Hangar-8 rollen oder auf Flugshows unterwegs sind. Für Ganzaufnahmen brauchst du ein Weitwinkel oder Standardzoom, für Details wie Nasenkunst, Nieten oder Cockpitpartien ein kurzes Tele.

☀ Tageslicht durch die Glashülle, wetterunabhängig; mittags harte Schatten der Stahlstreben möglich⇢ Frei während der Öffnungszeiten

Galerie und Ebenen der Bars

Von den erhöhten Bereichen rund um Café und Bars bekommst du die Flugzeuge leicht von oben, was gerade bei der langen DC-6B oder der B-25 die Proportionen besser zeigt als die Bodenperspektive. Bedenke, dass Gastronomieflächen Gäste haben und manche Bereiche abends oder bei Veranstaltungen nicht zugänglich sind.

☀ Innenraum, Mischlicht⇢ Je nach Bereich während der Gastronomie-Öffnungszeiten, Rücksicht auf Gäste

Vorplatz und Parkplatz am Hangar-7

Von außen fotografierst du die Glaskuppel selbst – am Abend, wenn die Halle von innen leuchtet, wirkt sie am stärksten. Die Flugzeuge siehst du durch das Glas, Spiegelungen sind dabei kaum zu vermeiden. Gelegentlich wird eine Maschine der Flying Bulls aus dem Hangar gezogen oder zum Hangar-8 bewegt; planbar ist das nicht.

☀ Abenddämmerung für die beleuchtete Halle⇢ Öffentlicher Vorplatz und Parkplatz P1

Besucherterrasse am Terminal 1 (Gegenseite)

Die ideale Ergänzung: Auf der Westseite des Flughafens liegt die kostenlose Besucherterrasse, von der du über das Vorfeld und die Piste 15/33 auf den Hangar-7 schaust. Hier fotografierst du den Linien- und Charterverkehr, und wenn eine Maschine der Flying Bulls fliegt, siehst du sie auf der Piste.

✈ Piste 15/33☀ Nachmittag und früher Abend⇢ Frei, täglich; bei Schnee oder Glatteis gesperrt

Was du hier zu sehen bekommst

Deine Ausbeute an Hangar-7 am Flughafen Salzburg

Hak ab, was du bereits erwischt hast – die Liste bleibt auf deinem Gerät gespeichert.

  • Douglas DC-6B OE-LDM – die frühere VIP-Maschine von Jugoslawiens Präsident Tito und laut Flying Bulls die einzige in Österreich registrierte DC-6B
  • North American B-25J „Mitchell“ – zweimotoriger Bomber aus dem Jahr 1945
  • Chance Vought F4U-4 „Corsair“ OE-EAS mit dem charakteristischen Knickflügel
  • Lockheed P-38 „Lightning“ mit Doppelrumpf, 2009 per Frachtschiff nach Europa gekommen
  • Weitere Warbirds und Trainer wie P-51D Mustang, F8F-2 Bearcat, Canadair Sabre, T-28B, T-6 und PT-17 Stearman, je nach aktueller Aufstellung
  • Hubschrauber wie Bell Cobra, Bo 105 und Bristol Sycamore
  • Formel-1-Wagen und wechselnde Kunstausstellungen als Bonus

Lohnt sich die Anreise?

Dafür spricht

  • Freier Eintritt – für ein Haus dieser Qualität eine Ausnahme
  • Flugfähige Oldtimer statt reiner Museumsstücke, gepflegt bis ins Detail
  • Wetterunabhängig und lange geöffnet, an vielen Tagen bis 22 Uhr
  • Gut mit dem Obus erreichbar, kostenloser Parkplatz vor der Tür
  • Perfekt kombinierbar mit der Besucherterrasse auf der anderen Pistenseite
  • Barrierefrei und familienfreundlich

Dagegen spricht

  • Die Aufstellung wechselt – ein bestimmtes Flugzeug ist nicht garantiert
  • Kaum Flugbewegungen vom Hangar selbst aus planbar
  • Glas und Stahlstreben erzeugen Spiegelungen und harte Schatten
  • Bei Veranstaltungen kürzere Öffnungszeiten oder eingeschränkter Zugang
  • Fotos nur für private Zwecke ohne Genehmigung
  • Die Sammlung ist klein im Vergleich zu großen Luftfahrtmuseen

Stand: Oktober 2026 – Wer am Salzburger Flughafen von der Besucherterrasse nach Osten schaut, sieht ihn sofort: einen flachen, gläsernen Bogen auf der anderen Seite der Piste, der aussieht wie ein riesiger Flugzeugflügel. Das ist der Hangar-7, das Zuhause der Flying Bulls. Unter der Glaskuppel stehen eine Douglas DC-6B, eine B-25J, eine Corsair und weitere Klassiker – alle flugfähig, alle tadellos gepflegt. Und der Eintritt kostet nichts.

Für Spotter ist der Hangar ein seltener Glücksfall: Typen, die sonst nur auf großen Airshows auftauchen, aus der Nähe, wetterunabhängig und ohne Ticket. Diese Seite zeigt dir, was dich erwartet, wie du gute Bilder unter dem Glasdach machst und wie du den Besuch mit der Terrasse gegenüber zu einem vollen Spottertag verbindest.

Oldtimer in deinen Hangar

Halte DC-6B, Corsair und Co. mit Foto, Typ und Kennzeichen fest und sammle sie in deinem persönlichen Hangar. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.

Eine Glaskuppel für eine Oldtimer-Flotte

Die Idee zum Hangar-7 entstand, weil die Flotte der Flying Bulls Ende der 1990er-Jahre zu groß für ihre bisherige Unterkunft am Flughafen Innsbruck geworden war. Die Planung begann im Oktober 1999, gebaut wurde ab Januar 2001 auf dem Gelände östlich der Piste des Flughafens Salzburg. Am 22. August 2003 wurde die Halle eröffnet. Entworfen hat sie der Salzburger Architekt Volkmar Burgstaller, das Stahlgerüst stammt von Waagner Biro.

Die Zahlen hinter dem Bau sind beeindruckend: Laut Betreiber stecken rund 1.200 Tonnen Stahl und 380 Tonnen gebogenes Spezialglas in der Hülle, verteilt auf 1.754 Glasscheiben, von denen keine der anderen gleicht. Das Gebäude ist knapp 100 Meter lang, 67 Meter breit und im Scheitel 14,5 Meter hoch. Die Maße sind auf das größte Flugzeug der Flotte ausgelegt, die DC-6B. Weil ihr Seitenleitwerk so hoch ist, wurde über dem Hangartor ein Klappelement eingebaut, damit sie überhaupt hineinpasst.

2003Eröffnung am 22. August
~100 mLänge der Glaskuppel
1.754Glasscheiben, keine wie die andere
0 €Eintritt in die Ausstellung

Der Hangar ist mehr als eine Flugzeughalle. Unter demselben Dach liegen das Restaurant Ikarus mit monatlich wechselnden Gastköchen, das Café Carpe Diem, die Mayday Bar und die kleine Threesixty Bar in einem Glaszylinder ganz oben im Dach. Es gibt Kunstausstellungen, Konzerte und Fernsehproduktionen. Für dich als Spotter zählt aber vor allem eins: Die Flugzeuge stehen mitten im Raum, und du kannst nah heran.

Anfang 2025 wurde der Hangar umgebaut und war dafür erstmals seit der Eröffnung komplett für Besucher geschlossen. Seit dem 7. Juni 2025 ist er wieder geöffnet – mit neuer Klimatisierung, digitalen Beschriftungen an den Exponaten und überarbeitetem Raumkonzept.

Die Flotte der Flying Bulls

Die Flying Bulls sind keine Museumssammlung im klassischen Sinn. Ihre Flugzeuge und Hubschrauber sind flugfähig und treten auf Flugshows auf – auf der AIRPOWER in Zeltweg zum Beispiel sind sie in Österreich ein vertrauter Anblick. Gewartet werden sie im benachbarten Hangar-8, einer etwas kleineren Halle in ähnlicher Form, die nicht öffentlich zugänglich ist. Das heißt auch: Die Aufstellung im Hangar-7 wechselt ständig.

Muster Baujahr laut Flying Bulls Kennzeichen Was es besonders macht
Douglas DC-6B 1958 OE-LDM größtes Flugzeug der Flotte, ehemals VIP-Maschine Titos
North American B-25J „Mitchell“ 1945 N6123C zweimotoriger Bomber, meistgebaute B-25-Version
Chance Vought F4U-4 „Corsair“ 1945 OE-EAS Knickflügel, klappbare Tragflächen für Flugzeugträger
Lockheed P-38 „Lightning“ 1944 N25Y Doppelrumpf mit zwei Allison-V12-Motoren
North American P-51D Mustang 1944 – Langstrecken-Jagdflugzeug des Zweiten Weltkriegs
Grumman F8F-2 Bearcat 1947 – einer der letzten kolbengetriebenen Marinejäger
Canadair F-86 Sabre Mk 6 1956 – einziger Jet unter den historischen Kampfflugzeugen

Daneben gehören Trainer wie die North American T-28B, die T-6, die PT-17 Stearman, die Fairchild PT-19 und die Beech T-34 Mentor zur Flotte, außerdem Arbeitspferde wie die Pilatus PC-6 Porter, eine Cessna 208 Caravan als Amphibium, eine Cessna 337 Skymaster und eine Extra 300 für den Kunstflug.

Douglas DC-6B: Vom Präsidentenflieger zum Aushängeschild

Die Geschichte der DC-6B ist die beste der ganzen Halle. Ausgeliefert wurde die Maschine 1958 an die jugoslawische JAT, die sie für Marschall Josip Broz Tito zu einem luxuriösen VIP-Flugzeug umbaute. 1975 verkaufte Tito sie an den sambischen Präsidenten Kenneth Kaunda, der sie ebenfalls als Regierungsflugzeug nutzte, bis sie abgestellt am Flughafen Lusaka stand. Ein Betreiber aus Windhoek in Namibia holte sie dort heraus und machte sie wieder flugfähig.

Im Jahr 2000 entdeckte der damalige Chefpilot der Flying Bulls, Sigi Angerer, die Maschine in einer Verkaufsanzeige. Im Juli 2000 flog sie in vier Etappen und rund 28 Stunden von Windhoek nach Salzburg. Von 2001 bis 2004 wurde sie restauriert und bekam neue Triebwerke, eine neue Kabine und moderne Avionik. Zunächst flog sie mit dem US-Kennzeichen N996DM, später als erste DC-6B mit österreichischer Zulassung als OE-LDM – laut Flying Bulls ist sie die einzige in Österreich registrierte Maschine dieses Typs.

Mit rund 36 Metern Spannweite und einem fast neun Meter hohen Leitwerk füllt sie die Halle sichtbar aus. Mehr zum Typ findest du auf der Seite zur Douglas DC-6; wer die Linie der Douglas-Verkehrsflugzeuge zurückverfolgen will, liest weiter bei der DC-4 und der DC-3.

B-25J, Corsair und P-38: die Warbirds

Die B-25J „Mitchell“ ist ein mittlerer Bomber mit zwei 14-Zylinder-Sternmotoren von Curtiss-Wright. Die J-Version war die meistgebaute Variante; die Maschine der Flying Bulls stammt aus dem Jahr 1945. Typisch für die B-25 sind das doppelte Seitenleitwerk und die verglaste Bugkanzel – alles zum Typ steht unter North American B-25 Mitchell.

Die F4U-4 „Corsair“ erkennst du sofort am Knickflügel. Er war nötig, damit der riesige Propeller von rund vier Metern Durchmesser Bodenfreiheit bekam, ohne dass das Fahrwerk zu lang werden musste. Die Tragflächen lassen sich hydraulisch nach oben klappen – gedacht für die engen Verhältnisse auf Flugzeugträgern. Angetrieben wird sie von einem 18-Zylinder-Doppelsternmotor von Pratt & Whitney.

Die P-38 „Lightning“ fällt durch ihre Bauform aus jeder Reihe: zwei Leitwerksträger mit je einem Allison-V12-Motor, dazwischen eine kurze Mittelgondel für den Piloten. Die Maschine der Flying Bulls wurde in den USA über mehr als vier Jahre restauriert und 2009 per Frachtschiff nach Hamburg gebracht, bevor sie nach Salzburg flog.

Typen sicher ansprechen

Viele Warbirds sehen sich auf den ersten Blick ähnlich. Achte auf Flügelform, Zahl der Motoren, Leitwerk und Kühlereinlässe – genau diese Merkmale unterscheiden Mustang, Bearcat und Corsair. Eine Anleitung dazu findest du unter Oldtimer am Himmel erkennen.

Hubschrauber und Rennwagen

Auch die Hubschrauber der Flying Bulls stehen zeitweise in der Halle, darunter eine Bell Cobra, die Bo 105, mit der die Flying Bulls Kunstflug zeigen, eine Bristol Sycamore und eine Bell 47. Daneben gehören neuere Muster wie eine EC135 (heute H135) und eine AS 350 B3 „Écureuil“ (Vorläufer der H125) zur Flotte. Mehr zum Thema liest du im Beitrag Hubschrauber spotten. Zwischen den Flugzeugen stehen zudem Formel-1-Wagen und, je nach Aufstellung, weitere Exponate aus dem Red-Bull-Umfeld.

Öffnungszeiten, Eintritt und Regeln

Der Ausstellungsbereich ist laut Betreiber montags bis samstags von 9 bis 22 Uhr und sonn- und feiertags von 9 bis 17 Uhr geöffnet. Montags schließt er wegen Fernsehaufzeichnungen bereits um 20 Uhr. Bei Veranstaltungen kann der Hangar früher schließen oder nur eingeschränkt zugänglich sein; diese Ausnahmen veröffentlicht der Betreiber tagesaktuell auf seiner Website.

Merkmal Hangar-7 Salzburg
Eintritt frei
Ausstellung Mo–Sa 9–22 Uhr, So/Feiertag 9–17 Uhr, Mo ab 20 Uhr zu
Café Carpe Diem täglich 9–17 Uhr
Parken ca. 70 kostenlose Plätze (P1), weitere am Hangar-8 (P2)
Fotografieren privat erlaubt, kommerziell nur mit Genehmigung
Hunde in Ausstellung und Café erlaubt
Barrierefreiheit alle Bereiche barrierefrei
Gruppen nur mit Voranmeldung, Rundgang ohne Führung

Alle Angaben: Stand Oktober 2026, laut Betreiber. Prüf vor dem Besuch die aktuelle Seite, gerade an Tagen mit Veranstaltungen.

Für Gruppen gilt: Besuche nur mit Voranmeldung, und zwar als eigenständiger Rundgang ohne Führung. Reisebusse dürfen nicht in die Wilhelm-Spazier-Straße einfahren; die Gruppe steigt am Anfang der Straße aus und läuft wenige Minuten.

Ein bestimmtes Flugzeug im Visier?

Weil die Flotte fliegt und gewartet wird, ist kein einzelnes Exponat garantiert. Der Betreiber empfiehlt, sich telefonisch zu erkundigen, wenn du wegen eines bestimmten Flugzeugs kommst. Das gilt besonders im Sommer, wenn die Flying Bulls auf Flugshows unterwegs sind.

Fotografieren unter dem Glasdach

Der Hangar-7 ist ein dankbarer, aber eigenwilliger Fotoort. Das Tageslicht fällt durch die Glashülle von oben und von den Seiten, das Stahlgerippe wirft dabei Streifenschatten auf Rümpfe und Tragflächen. An hellen Mittagen werden diese Schatten hart, an bewölkten Tagen ist das Licht deutlich gleichmäßiger – einer der wenigen Spots, an denen du dich über Wolken freuen darfst.

  • Brennweite: Für Ganzaufnahmen der DC-6B oder der B-25 brauchst du ein Weitwinkel oder ein kurzes Standardzoom, weil der Abstand begrenzt ist. Details wie Motorgondeln, Nasenkunst oder Cockpitpartien holst du mit 70 bis 135 Millimetern heran. Wie du mit kurzen Brennweiten arbeitest, steht unter Weitwinkel- und Normalobjektive beim Spotting.
  • Perspektive: Von den erhöhten Bereichen rund um Café und Bars bekommst du die Flugzeuge leicht von oben. Gerade lange Rümpfe wirken so stimmiger als von unten.
  • Belichtung: Weiße und polierte Oberflächen wie bei der DC-6B neigen zum Ausbrennen. Korrigiere die Belichtung leicht nach unten und kontrolliere das Histogramm. Grundlagen findest du unter Kamera-Einstellungen fürs Planespotting.
  • Spiegelungen: Wenn du von außen durch das Glas fotografierst, hilft es, das Objektiv nah an die Scheibe zu halten und dunkle Kleidung zu tragen. Mehr dazu unter Durch Zaun und Glasscheibe fotografieren.

Zur Öffnung da sein

Um 9 Uhr ist die Halle am leersten. Mach zuerst die Ganzaufnahmen, solange keine Besucher zwischen dir und den Flugzeugen stehen.

Rundgang mit Plan

Geh jedes Flugzeug einmal komplett ab, bevor du Details fotografierst. So siehst du, von wo die Streben am wenigsten stören.

Von oben schauen

Nutze die erhöhten Bereiche für Übersichtsbilder der Halle und für Flugzeuge, die unten zu eng stehen.

Kennzeichen notieren

Fotografiere bei jedem Flugzeug auch das Kennzeichen oder die Beschriftung. Später ordnest du so Typ, Version und Geschichte sicher zu.

Kaffee und Wechsel

Gegen Mittag eine Pause im Café, danach rüber auf die Besucherterrasse am Terminal, wenn dort das Licht dreht.

Licht für den Nachmittag planen

Mit dem Sonnenstand-Planer siehst du, ab wann auf der Terrasse gegenüber die Sonne hinter dir steht – und wann du den Hangar verlassen solltest. Planetrack ist bald verfügbar – sichere dir jetzt einen Platz auf der Warteliste.

Kombination mit der Besucherterrasse

Der Hangar-7 und die Besucherterrasse am Terminal 1 liegen sich auf den beiden Seiten der einzigen Salzburger Piste 15/33 gegenüber. Beide sind kostenlos, und zusammen ergänzen sie sich ideal: Im Hangar zählt das Licht kaum, auf der Terrasse ist es erst ab dem Nachmittag gut, weil du dort nach Osten schaust. Daraus ergibt sich ein einfacher Tagesplan.

Zeit Ort Was du machst
ab 9 Uhr Hangar-7 Warbirds und DC-6B ohne Besucher im Bild
Mittag Café im Hangar oder Gastronomie am Terminal Pause, Bilder sichten, Ankünfte des Nachmittags prüfen
Nachmittag Besucherterrasse Terminal 1 Linien- und Charterverkehr mit Sonne im Rücken, Hangar-7 im Hintergrund
Abend Vorplatz Hangar-7 (optional) die beleuchtete Glaskuppel in der Dämmerung

Von der Terrasse aus siehst du den Hangar-7 als Teil der Kulisse, zusammen mit der Festung und den Bergen. Wenn eine Maschine der Flying Bulls an diesem Tag fliegt, erwischst du sie dort auf der Piste – vom Hangar selbst ist das kaum planbar. Grundlagen zur Bahnnutzung in Salzburg und anderswo findest du unter Betriebsrichtung am Flughafen verstehen.

Zwischen beiden Punkten fährst du mit dem Auto einmal um den Flughafen herum. Ohne Auto helfen die Obuslinien: Die Linie 2 hält am Terminal und an der Karolingerstraße nahe dem Hangar, die Linie 10 am Terminal und am Pressezentrum. Fahrzeiten und Takt prüfst du in der aktuellen Fahrplanauskunft.

Der Hangar-7 passt, wenn …

  • du Warbirds und Klassiker aus der Nähe sehen willst
  • das Wetter für einen Zaunspot zu schlecht ist
  • du mit Kindern oder Nicht-Spottern unterwegs bist
  • du am Vormittag die Zeit bis zum Terrassenlicht füllen willst

Kombiniere, wenn …

  • du Linienverkehr willst – dann nachmittags auf die Terrasse
  • dich ein bestimmtes Flugzeug interessiert – dann vorher anrufen
  • du Oldtimer fliegen sehen willst – dann Flugshow-Termine prüfen

Plane anders, wenn …

  • du vor allem Starts und Landungen fotografieren willst
  • am Tag eine Veranstaltung die Öffnungszeiten verkürzt
  • du Bilder für kommerzielle Zwecke brauchst und keine Genehmigung hast

Anreise: Obus, Auto, Fahrrad

Der Hangar-7 liegt an der Wilhelm-Spazier-Straße 7A auf der Ostseite des Flughafens – also nicht am Terminal. Mit dem Obus fährst du mit der Linie 2 bis zur Haltestelle Karolingerstraße oder mit der Linie 10 bis Pressezentrum. Von dort sind es laut Betreiber drei bis fünf Minuten zu Fuß.

Mit dem Auto parkst du auf dem Parkplatz P1 direkt vor dem Hangar, der rund 70 kostenlose Stellplätze hat. Ist er voll, weichst du auf P2 vor dem Hangar-8 aus, etwa zwei Minuten entfernt. Aus Bayern ist die Anfahrt kurz, die Grenze liegt nur wenige Kilometer westlich des Flughafens.

Mit dem Fahrrad bist du flexibel und kommst schnell zwischen Hangar und Terminal hin und her – praktisch, wenn du spontan auf ein angekündigtes Flugzeug reagieren willst.

Bereit für den Hangar-7?

Hak ab, was erledigt ist – ab fünf Haken bist du startklar.

  • Öffnungszeiten und Veranstaltungs-Ausnahmen für den Tag geprüft
  • Bei Wunschflugzeug vorher telefonisch nachgefragt
  • Weitwinkel oder Standardzoom eingepackt
  • Akku geladen, Ersatzkarte dabei
  • Richtige Obus-Haltestelle notiert – nicht Airport, sondern Karolingerstraße oder Pressezentrum
  • Nachmittag für die Besucherterrasse eingeplant
  • Keine Drohne im Gepäck

Mit Kindern und für Einsteiger

Für Familien ist der Hangar-7 einer der angenehmsten Luftfahrt-Ausflüge in Österreich: kein Eintritt, kurze Wege, barrierefreier Zugang, ein Café im Haus und Flugzeuge, die so glänzen, als kämen sie gerade aus dem Werk. Kinder staunen über die riesigen Propeller der Corsair oder die Doppelrumpf-Form der P-38, und weil der Hangar wetterunabhängig ist, rettet er auch einen verregneten Ferientag. Weitere Ideen findest du unter Planespotting mit Kindern und Planespotting bei schlechtem Wetter.

Für Einsteiger ist der Hangar ein guter Ort, um Typenkenntnis aufzubauen: Du siehst die Flugzeuge aus der Nähe, kannst Details in Ruhe vergleichen und lernst, wie sich Kolbenmotoren, Fahrwerke und Leitwerke unterscheiden. Für den ersten Ausflug an den Zaun hilft danach Planespotting für Einsteiger.

Wenn die Flying Bulls fliegen

Planetrack benachrichtigt dich, wenn ein Kennzeichen oder Typ, für den du einen Sichtungs-Alarm gesetzt hast, Salzburg anfliegt – zum Beispiel die DC-6B auf dem Rückweg von einer Flugshow. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein.

Weitere Museen und Spots in der Region

Wer nach dem Hangar-7 Lust auf mehr Luftfahrtgeschichte hat, findet im Osten Österreichs das Flugmuseum Aviaticum in Wiener Neustadt. Für reinen Linienverkehr lohnt eine Fahrt nach Wien zum Spotterhügel am Flughafen Wien oder über die Grenze zum Besucherhügel am Flughafen München, der aus Salzburg gut zu erreichen ist. Und wer die Flying Bulls in der Luft sehen will, plant einen Airshow-Besuch ein; einen Überblick gibt Airshows in Europa für Planespotter.

Rechtliches zum Spotting in Österreich, etwa zu Fotos am Zaun und zu Drohnen, findest du unter Planespotting in Österreich und Drohne fliegen in Österreich. Im Umfeld des Flughafens bleibt die Drohne grundsätzlich im Rucksack.

Deine Salzburger Sichtungen an einem Ort

Poste deine Bilder aus dem Hangar-7 und von der Terrasse mit Typ, Kennzeichen und Spot und sieh, was andere Spotter gerade in Salzburg erwischt haben. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein.

Fazit

Der Hangar-7 ist kein klassischer Spotterpunkt, aber ein Pflichtstopp für jeden, der nach Salzburg kommt. Für null Euro stehst du vor einer DC-6B mit Präsidentengeschichte, einer B-25J, einer Corsair und einer P-38 – in einem Zustand, den du in kaum einem Museum findest. Die Glaskuppel ist dabei selbst ein Motiv.

Seine Grenzen liegen in der Natur einer fliegenden Sammlung: Nicht jedes Flugzeug ist immer da, und Starts und Landungen siehst du vom Hangar aus selten. Genau deshalb passt er so gut zur Besucherterrasse gegenüber. Vormittags Oldtimer, nachmittags Linienverkehr – so wird aus einem ruhigen Regionalflughafen ein abwechslungsreicher Spottertag.

Kurzfazit

Kostenlos, wetterfest und voller seltener Typen: Der Hangar-7 ist der ideale Vormittag in Salzburg. Komm zur Öffnung, frag bei einem Wunschflugzeug vorher nach und wechsle am Nachmittag auf die Besucherterrasse, wenn dort die Sonne hinter dir steht.

Zusammenfassung

  • Der Hangar-7 ist kein Bewegungsspot, sondern ein Typen-Spot: Du siehst Warbirds und Klassiker aus nächster Nähe, die anderswo nur in großen Museen oder auf Airshows auftauchen.
  • Weil die Flugzeuge flugfähig sind und im Einsatz stehen, wechselt die Ausstellung. Wer ein bestimmtes Muster sehen will, fragt vorher telefonisch nach.
  • Mit freiem Eintritt, langen Öffnungszeiten und Obus-Anbindung ist er einer der einfachsten Luftfahrt-Ausflüge im Alpenraum.
  • Zusammen mit der Besucherterrasse auf der Westseite ergibt sich ein Tag mit Oldtimern am Vormittag und Linien- und Charterverkehr am Nachmittag.

Häufige Fragen

Kostet der Hangar-7 Eintritt?

Nein. Der Betreiber gibt den Eintritt in den Ausstellungsbereich als kostenlos an. Du zahlst nur, wenn du im Café, in den Bars oder im Restaurant etwas konsumierst. Auch der Parkplatz P1 direkt vor dem Hangar ist laut Betreiber kostenlos.

Wann hat der Hangar-7 geöffnet?

Laut Betreiber ist die Ausstellung Montag bis Samstag von 9 bis 22 Uhr und an Sonn- und Feiertagen von 9 bis 17 Uhr geöffnet. Montags schließt sie wegen Fernsehaufzeichnungen bereits um 20 Uhr, und bei Veranstaltungen kann der Zugang kürzer oder eingeschränkt sein. Prüf die aktuellen Zeiten deshalb kurz vor deinem Besuch auf der Website des Hangar-7 (Stand Oktober 2026).

Welche Flugzeuge stehen im Hangar-7?

Die Flotte der Flying Bulls umfasst unter anderem die Douglas DC-6B, die B-25J Mitchell, die Chance Vought F4U-4 Corsair, die Lockheed P-38 Lightning, eine P-51D Mustang, eine Grumman F8F-2 Bearcat, eine Canadair Sabre und Trainer wie die T-6. Dazu kommen Hubschrauber wie die Bell Cobra und die Bo 105. Welche davon gerade in der Halle stehen, wechselt.

Ist die DC-6B immer im Hangar?

Nicht garantiert. Der Betreiber weist darauf hin, dass nicht alle Exponate ständig ausgestellt sind, weil Flugzeuge für Flugshows und Veranstaltungen im Einsatz sind oder gewartet werden. Wenn du gezielt wegen eines Musters anreist, frag vorher telefonisch nach – die Nummer steht auf der Website des Hangar-7.

Kann ich den Hangar-8 besichtigen?

Nein. Im benachbarten Hangar-8 werden die Maschinen der Flying Bulls gewartet und restauriert, er ist laut Betreiber nicht öffentlich zugänglich. Vom Parkplatz P2 aus, der vor dem Hangar-8 liegt, siehst du das Gebäude aber von außen.

Darf ich im Hangar-7 fotografieren?

Ja, für private Zwecke. Jede kommerzielle Nutzung von Foto- oder Filmaufnahmen braucht vorab eine schriftliche Genehmigung des Hangar-7. Zu Stativen macht der Betreiber keine Angaben – nimm im Zweifel Rücksicht auf andere Besucher oder frag vor Ort nach.

Wie komme ich mit dem Bus zum Hangar-7?

Mit der Obuslinie 2 bis zur Haltestelle Karolingerstraße oder mit der Linie 10 bis Pressezentrum. Von dort gehst du laut Betreiber drei bis fünf Minuten. Achtung: Der Hangar liegt auf der Ostseite des Flughafens, nicht am Terminal – die Haltestelle Airport ist für den Hangar die falsche.

Wie kombiniere ich Hangar-7 und Besucherterrasse?

Am besten in dieser Reihenfolge: vormittags in den Hangar, wo das Licht keine Rolle spielt, und nachmittags auf die Besucherterrasse am Terminal 1, wo dann die Sonne hinter dir steht. Beide Ziele liegen auf gegenüberliegenden Seiten der Piste; mit dem Auto fährst du um den Flughafen herum, mit dem Obus erreichst du beide über die Linien 2 und 10.

Sind Hunde im Hangar-7 erlaubt?

Im Ausstellungsbereich, im Café und in der Outdoor Lounge ja. Im Restaurant Ikarus, in der Mayday Bar, in der Threesixty Bar und im Members Club sind Hunde laut Betreiber nicht erlaubt.

Fliegen die Flugzeuge der Flying Bulls noch?

Ja, die Flotte ist flugfähig und tritt auf Flugshows auf. Starts und Landungen in Salzburg sind aber nicht vorhersehbar. Wenn du Glück hast, hörst du die Sternmotoren schon vom Parkplatz aus – dann lohnt der schnelle Wechsel auf die Terrasse. Tipps zum Fotografieren von Propellerflugzeugen findest du unter Propeller fotografieren.

Hangar-7 am Flughafen Salzburg in der Planetrack App

Spot auf der Karte mit Anreise, bestem Licht und Community-Fotos, dazu Pisten, Wetter und Wind am Flughafen – und deine Sichtungen postest du direkt mit Kennzeichen und Spot. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.

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Spots in der Nähe

Flugzeugtypen, die du hier bestimmen kannst

✈ Flugzeugtyp

Douglas DC-6

Vier Sternmotoren, Druckkabine, Bugradfahrwerk: Die Douglas DC-6 war nach dem Zweiten Weltkrieg eines der wichtigsten Langstreckenflugzeuge der Welt. Heute fliegt sie noch als Frachter in Alaska – und als blank polierte DC-6B der Flying Bulls aus Salzburg. So erkennst du sie und so bekommst du sie vor die Linse.

✈ Flugzeugtyp

North American B-25 Mitchell

Zwei donnernde Sternmotoren, ein doppeltes Seitenleitwerk und eine verglaste Nase: Die B-25 Mitchell ist der bekannteste mittlere Bomber des Zweiten Weltkriegs. So erkennst du sie und so siehst du die Flying-Bulls-Maschine aus Salzburg fliegen.

✈ Flugzeugtyp

North American P-51 Mustang

Bauchkühler, Blasenhaube und das Singen des Merlin-Motors: Die P-51 Mustang ist der bekannteste Jäger des Zweiten Weltkriegs und auf Europas Airshows bis heute ein Star. So erkennst du sie, unterscheidest die Versionen und findest flugfähige Exemplare.

✈ Flugzeugtyp

North American F-86 Sabre

Pfeilflügel, runder Lufteinlass im Bug, Tropfenhaube: Die F-86 Sabre war der prägende westliche Jäger der frühen Jetzeit, kämpfte über Korea gegen die MiG-15 und war als Canadair Sabre einer der ersten Jets der Bundeswehr. So erkennst du sie und findest sie heute im Museum.

✈ Flugzeugtyp

North American T-6 Texan / Harvard

Über 15.000 Exemplare, Schulflugzeug für Generationen von Piloten und erstes Trainingsflugzeug der neuen Luftwaffe: Die T-6 Texan, im Commonwealth Harvard genannt, ist heute einer der häufigsten Warbirds auf Flugtagen. So erkennst du den Klassiker und findest ihn am Himmel.

✈ Flugzeugtyp

Bell AH-1 Cobra / Viper

Schmal wie ein Messer, zwei Mann hintereinander, Kufen statt Räder: Die Bell AH-1 Cobra war der erste echte Kampfhubschrauber der Welt. Hier erfährst du, wie du Cobra, SuperCobra und Viper auseinanderhältst und wer sie fliegt.

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MBB Bo 105

Klein, wendig, zweimotorig und mit gelenklosem Rotor: Die Bo 105 aus Ottobrunn hat die deutsche Luftrettung begründet, als PAH-1 Panzer gejagt und fliegt bis heute Loopings. So erkennst du den Klassiker.

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Pilatus PC-6 Porter

Langer, schmaler Bug, Spornrad hinten, ein verstrebter Flügel wie ein Brett: Die Pilatus PC-6 Porter landet dort, wo andere nicht einmal anrollen. So erkennst du die STOL-Legende aus der Zentralschweiz.

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Flughäfen & Hersteller dazu

Flughäfen, Hersteller, Airline-Gruppen und Allianzen – wer dahintersteht und was du als Spotter wissen solltest.

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Planetrack Redaktion

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