Hangar-7 Salzburg

Der Hangar-7 am Flughafen Salzburg ist Ausstellungshalle, Gourmet-Adresse und Heimat der Flying Bulls zugleich. Unter einer gläsernen Kuppel stehen flugfähige Klassiker wie die frühere Tito-DC-6B, eine B-25J, eine P-38 Lightning und eine Corsair – bei freiem Eintritt und direkt gegenüber der Besucherterrasse.

Auch bekannt als: Red Bull Hangar-7 · Hangar 7 Salzburg · Heimat der Flying Bulls · The Flying Bulls (Flugzeugsammlung)

ÖsterreichÖsterreichLuftfahrtmuseenseit 200311 Min. Lesezeit

2003

Eröffnung der Glaskuppel

1.754

Glastafeln, keine zwei gleich

DC-6B

größtes Flugzeug der Flotte

0 €

Eintritt in die Ausstellung

Das Wichtigste in Kürze

  • Der Hangar-7 wurde 2003 eröffnet und entstand, weil die Flotte der Flying Bulls am Flughafen Innsbruck keinen Platz mehr hatte.
  • Die Glaskuppel von Volkmar Burgstaller besteht aus rund 1.200 Tonnen Stahl und 1.754 Glastafeln; ihre Maße richten sich nach der DC-6B.
  • Die Flying Bulls fliegen laut eigener Flottenliste 18 Flugzeuge und 7 Hubschrauber – darunter DC-6B, B-25J, P-38, Corsair und Bell Cobra.
  • Der Eintritt ist frei, die Aufstellung wechselt aber, weil Flugzeuge auf Flugshows oder im Hangar-8 zur Wartung sind.
  • Für Spotter ideal: vormittags in den Hangar, nachmittags auf die Besucherterrasse am Terminal, wenn dort die Sonne im Rücken steht.
Inhaltsverzeichnis
  1. 1.Steckbrief
  2. 2.Tätigkeitsfelder
  3. 3.Struktur & Marken
  4. 4.Geschichte im Zeitraffer
  5. 5.Was du als Spotter wissen solltest
  6. 6.Stärken und Schwächen
  7. 7.Vom Kunstflieger zur Sammlung
  8. 8.Eine Halle, die nach der DC-6B gebaut wurde
  9. 9.Die Flotte der Flying Bulls
  10. 10.Mehr als ein Museum
  11. 11.Besuch planen
  12. 12.Spotten rund um den Hangar
  13. 13.Einordnung: Hangar-7 und andere Sammlungen
  14. 14.Fazit
  15. 15.Häufige Fragen

Steckbrief

BetreiberRed Bull – die historische Flotte gehört der THE FLYING BULLS GmbH, einer Tochter der Red Bull GmbH
StandortWilhelm-Spazier-Straße 7A, 5020 Salzburg – an der Ostseite des Salzburg Airport (SZG/LOWS)
Eröffnung22. August 2003, nach Planungsbeginn im Oktober 1999 und Baubeginn im Jänner 2001
ArchitektVolkmar Burgstaller (Salzburg); Stahlbau von Waagner-Biro
BauwerkGewölbte Schale aus rund 1.200 t Stahl und 380 t Spezialglas, 1.754 Glastafeln, frei überspannte Fläche von etwa 100 × 67 m, Scheitelhöhe rund 14,5 m
Größtes ExponatDouglas DC-6B OE-LDM, Baujahr 1958, einst VIP-Flugzeug von Jugoslawiens Staatschef Tito
Weitere HighlightsB-25J Mitchell, Lockheed P-38 Lightning, Chance Vought F4U-4 Corsair, P-51D Mustang, Bell Cobra, Bo 105, Formel-1-Wagen
Flotte laut Flying Bulls18 Flugzeuge und 7 Hubschrauber (Stand Oktober 2026) – nicht alle sind gleichzeitig in der Halle
WartungIm benachbarten Hangar-8, der nicht öffentlich zugänglich ist
EintrittFrei
ÖffnungAusstellung täglich ab 9 Uhr; Di–Do und Sa bis 22 Uhr, Mo bis 20 Uhr (TV-Produktionen), Fr bis 17:30 Uhr, sonn- und feiertags bis 17 Uhr; bei Veranstaltungen Einschränkungen (Stand Oktober 2026, vorher prüfen)
GastronomieRestaurant Ikarus mit Gastkoch-Konzept, Carpe Diem Lounge-Café, Mayday Bar, Threesixty Bar, Outdoor Lounge im Sommer
Offizielle Websitewww.hangar-7.com/de

Tätigkeitsfelder

Flugzeugausstellung – flugfähige historische Flugzeuge und Hubschrauber der Flying Bulls, dazu Formel-1-Wagen aus der Motorsportgeschichte von Red Bull
Flugbetrieb der Flying Bulls – Einsätze der Oldtimer auf Flugshows in Europa und darüber hinaus, betrieben von der THE FLYING BULLS GmbH
Wartung und Restaurierung – im benachbarten Hangar-8, wo die Flotte instand gehalten und überholt wird
Gastronomie – Restaurant Ikarus mit monatlich wechselnden Gastköchen, Café, zwei Bars und eine Sommer-Lounge
Kunst und Kultur – wechselnde Kunstausstellungen, Musik- und Kulturveranstaltungen
TV und Events – Produktionsort für ServusTV, unter anderem für die Sendung „Sport und Talk aus dem Hangar-7“, dazu private Veranstaltungen

Struktur & Marken

THE FLYING BULLS GmbH – Betreiberin der historischen Flotte, laut Wikipedia eine 100-prozentige Tochter der Red Bull GmbH
Hangar-8 – Werft für Wartung, Restaurierung und Reparatur der Flotte
Restaurant Ikarus – Gourmetrestaurant im Hangar-7
Carpe Diem Lounge-Café, Mayday Bar, Threesixty Bar und Outdoor Lounge – Gastronomie im und am Hangar

Geschichte im Zeitraffer

1987Der Kunstflugpilot Sigi Angerer kauft eine North American T-28B – laut Wikipedia eines der ersten Flugzeuge der späteren Sammlung.
1990Bei einer Flugshow in Innsbruck lernt Angerer den Red-Bull-Gründer Dietrich Mateschitz kennen – Angerer fliegt dort eine Corsair.
1996–1999Gründung der THE FLYING BULLS GmbH; Wikipedia nennt je nach Abschnitt 1996 oder 1999. Die Flotte ist zunächst am Flughafen Innsbruck zu Hause.
1999Im Oktober beginnt die Planung für eine neue Halle am Flughafen Salzburg, weil Innsbruck zu klein geworden ist.
2000Am 7. Juli startet die DC-6B in Windhoek und fliegt in vier Etappen nach Salzburg.
2001Baubeginn im Jänner; im selben Jahr beginnt auch die Restaurierung der DC-6B.
2003Am 22. August wird der Hangar-7 eröffnet. Ende des Jahres startet das Gastkoch-Konzept im Restaurant Ikarus.
2004Die DC-6B verlässt im Sommer nach rund drei Jahren die Werkstatt.
2009Die P-38 Lightning kommt per Frachtschiff nach Hamburg und fliegt am 10. März weiter nach Salzburg.
2013Laut Wikipedia bekommt eine Bristol 171 Sycamore bei den Flying Bulls ein zweites Leben.
2021Eine P-51D Mustang kommt hinzu. Im Juni verunglückt die T-28B OE-ESA auf dem Rückflug von einer Flugshow in Polen über Tschechien, der Pilot kommt ums Leben.
2022Im Oktober sterben kurz hintereinander Sigi Angerer und Dietrich Mateschitz.
2026Laut Wikipedia wird im Mai die Übernahme einer Canadair Sabre Mk 6 bekanntgegeben.

Hangar-7 Salzburg aus Spotter-Sicht

Deine Checkliste für Hangar-7 Salzburg

Hak ab, was du schon gesehen oder erledigt hast.

  • Die Form – eine flache, gewölbte Schale aus Glas und Stahl, die an einen Flugzeugflügel oder einen Wassertropfen erinnert
  • Zwei gläserne Zylinder an der Halle – sie beherbergen Restaurant, Bars und Verwaltung und steifen zugleich das Tragwerk aus
  • Die Threesixty Bar – ein kleiner Glaszylinder ganz oben im Scheitel der Kuppel
  • Die Lage – auf der Ostseite des Salzburger Flughafens, gegenüber den Terminals und von der Besucherterrasse aus gut zu sehen
  • Der Nachbar Hangar-8 – ein etwas kleinerer Bau ähnlicher Form nordwestlich davon, in dem die Flotte gewartet wird
  • Abends – die beleuchtete Glashülle, durch die du die Flugzeuge von außen erkennst

Stärken und Schwächen

Das spricht dafür

  • Freier Eintritt in eine Sammlung, die überwiegend aus flugfähigen Oldtimern besteht
  • Seltene Typen wie P-38, Corsair und DC-6B, die in Europa kaum anderswo zu sehen sind
  • Architektur, Flugzeuge und Bergkulisse in einem – ein Ausflug, der auch Nicht-Spottern gefällt
  • Wetterunabhängig, lange geöffnet und gut mit dem Obus erreichbar
  • Perfekt kombinierbar mit der Besucherterrasse auf der anderen Pistenseite

Wo es hakt

  • Die Aufstellung wechselt – ein bestimmtes Flugzeug ist nie garantiert
  • Kleine Sammlung im Vergleich zu großen Luftfahrtmuseen, kaum Infotafeln-Tiefe wie in klassischen Museen
  • Glas und Stahlstreben bedeuten Spiegelungen und harte Schatten auf Fotos
  • Bei Veranstaltungen und TV-Produktionen kürzere Öffnungszeiten oder gesperrte Bereiche
  • Der Hangar-8 mit der Werkstatt ist für Besucher tabu

Wer am Salzburger Flughafen landet, sieht ihn schon beim Ausrollen: einen flachen, gläsernen Bogen auf der Ostseite der Piste, der wirkt, als hätte jemand einen riesigen Flugzeugflügel auf das Gras gelegt. Das ist der Hangar-7. Unter der Kuppel stehen eine Douglas DC-6B, eine B-25J, eine P-38 Lightning, eine Corsair und weitere Klassiker – und fast alle davon fliegen noch. Der Hangar ist Ausstellungshalle, Gourmet-Adresse, Bar, Kunstraum und Fernsehstudio, vor allem aber die Heimat der Flying Bulls. Und der Eintritt kostet nichts.

Oldtimer gehören in den Hangar

Mit Planetrack postest du deine Sichtungen mit Foto, Flugzeugtyp, Kennzeichen und Ort – auch die Corsair OE-EAS oder die DC-6B OE-LDM aus Salzburg. Planetrack startet bald – die Warteliste findest du unten auf dieser Seite.

Vom Kunstflieger zur Sammlung

Die Geschichte des Hangar-7 beginnt nicht mit einem Gebäude, sondern mit einem Piloten. Siegfried „Sigi“ Angerer, Jahrgang 1949, war Kunstflieger und ein Sammler alter Flugzeuge. Laut Wikipedia saß er schon mit 15 Jahren erstmals am Steuer und brachte es im Lauf seines Lebens auf zehntausende Flüge mit rund 70 Typen. 1987 kaufte er eine North American T-28B, eines der ersten Flugzeuge der späteren Sammlung.

1990 traf Angerer bei einer Flugshow in Innsbruck den Red-Bull-Gründer Dietrich Mateschitz. Angerer war dort mit einer Corsair zu Gast und brachte Mateschitz später das Fliegen auf einer Piper PA-18 bei. Aus diesem Kontakt wurde eine Organisation: die THE FLYING BULLS GmbH, eine Tochter der Red Bull GmbH, die je nach Quelle 1996 oder 1999 gegründet wurde. Angerer blieb bis zu seinem Ruhestand 2012 Chefpilot und überführte in dieser Zeit unter anderem die B-25J nach Österreich.

Anfangs war die Flotte am Flughafen Innsbruck stationiert. Ende der 1990er-Jahre war sie dort zu groß geworden. Gerade mit Blick auf die große DC-6B, die im Jahr 2000 nach Salzburg kam, brauchte es eine eigene Halle. Die Wahl fiel auf den Flughafen Salzburg.

Im Oktober 2022 starben beide Gründerfiguren kurz nacheinander: Sigi Angerer am 3. Oktober, Dietrich Mateschitz am 22. Oktober. Die Flying Bulls fliegen seither mit einem Team aus erfahrenen Piloten und Technikern weiter.

Eine Halle, die nach der DC-6B gebaut wurde

Die Planung begann im Oktober 1999, gebaut wurde ab Jänner 2001. Nach gut 20 Monaten Bauzeit öffnete der Hangar-7 am 22. August 2003. Entworfen hat ihn der Salzburger Architekt Volkmar Burgstaller mit seinem Team, die Statik rechneten laut Hangar-7 Ingenieurbüros in London und Stuttgart nach. Das Stahltragwerk lieferte und montierte Waagner-Biro.

Die Form ist eine flache, leicht geneigte, in drei Richtungen gekrümmte Schale. Viele vergleichen sie mit einem Flugzeugflügel, andere mit einem Wassertropfen. Ihre Abmessungen hatten ein klares Maß: Die DC-6B, das größte Flugzeug der Flotte, musste durch das Tor passen.

1.200 tStahl im Tragwerk
380 tSpezialglas in der Hülle
1.754Glastafeln, keine zwei gleich
67 × 100 mfrei überspannte Fläche

Zwei gläserne Zylinder an der Halle haben eine Doppelrolle: Sie beherbergen Restaurant, Bars, Lounge und Verwaltung und steifen gleichzeitig das Tragwerk aus. Ganz oben im Scheitel sitzt ein kleiner dritter Glaszylinder mit der Threesixty Bar und Rundumblick über Flughafen und Berge. Laut Hangar-7 kamen dazu rund 14.000 Kubikmeter Beton, die Grundfläche liegt bei etwa 3.700 Quadratmetern.

Nordwestlich steht der Hangar-8, ein etwas kleinerer Bau in ähnlicher Formensprache. Dort werden die Flugzeuge gewartet, restauriert und repariert. Für Besucher ist er nicht geöffnet.

Die Flotte der Flying Bulls

Was den Hangar-7 von fast allen anderen Luftfahrtmuseen unterscheidet: Die Flugzeuge sind keine stillgelegten Exponate. Die Flying Bulls bezeichnen ihre Flotte als voll flugfähig, und viele Maschinen treten regelmäßig auf Flugshows auf. Laut der Flottenliste auf der Website der Flying Bulls gehören im Oktober 2026 18 Flugzeuge und 7 Hubschrauber dazu.

Bereich Typen laut Flying Bulls Baujahre
Großes Kolbenflugzeug Douglas DC-6B 1958
Bomber North American B-25J Mitchell 1945
Jagdflugzeuge Lockheed P-38 Lightning, P-51D Mustang, F4U-4 Corsair, Grumman F8F-2 Bearcat 1944–1947
Strahlflugzeug Canadair F-86 Sabre Mk 6 1956
Trainer T-28B, T-6, PT-17 Stearman, Fairchild PT-19, Beech T-34 Mentor 1942–1955
Arbeits- und Reiseflugzeuge Pilatus PC-6 Porter, Cessna 337 Skymaster, Cessna 208 Amphibian, Aviat Husky, P.68TC Observer 1969–2022
Kunstflug Extra 300 LX 2013
Hubschrauber Bell Cobra 209/AH-1F, Bo 105 C, Bo 105 S, EC135, Bristol Sycamore, AS 350 B3+, Bell 47 1957–2009

Die Liste zeigt, wie breit die Sammlung aufgestellt ist: vom Doppeldecker-Trainer der 1940er-Jahre über Weltkriegs-Jäger bis zum modernen Kunstflugzeug wie der Extra 300. Die früher prominenten Dornier Alpha Jets tauchen in der aktuellen Flottenliste nicht mehr auf; laut Wikipedia wurden sie im August 2025 stillgelegt.

Nicht jedes Flugzeug ist immer da

Weil die Flotte fliegt, wechselt die Aufstellung ständig. Im Sommer sind Maschinen auf Flugshows unterwegs, andere stehen zur Wartung im Hangar-8. Wenn du gezielt wegen eines Typs anreist, frag vorher beim Hangar-7 nach.

Douglas DC-6B: Titos Flugzeug

Das Herzstück der Sammlung ist die Douglas DC-6B. Sie wurde 1958 in Santa Monica gebaut und an die jugoslawische JAT ausgeliefert. Staatschef Josip Broz Tito ließ sie zu einem Luxusflugzeug für sich und seine Gäste umbauen. 1975 verkaufte er sie an Sambias Präsidenten Kenneth Kaunda, der sie ebenfalls als VIP-Maschine nutzte, bis sie schließlich am Flughafen Lusaka abgestellt wurde.

Dort fand sie Chris Schutte, der in Windhoek eine kleine Airline betrieb. Er kaufte sie und eine Schwestermaschine und machte beide wieder flugfähig; in Namibia flog sie als „Fish Eagle“ mit dem Kennzeichen V5-NCF. Im März 2000 entdeckte Sigi Angerer eine Verkaufsanzeige in einer Luftfahrtzeitschrift. Am 7. Juli 2000 startete die DC-6B in Windhoek und erreichte Salzburg in vier Etappen und knapp 28 Flugstunden.

Ab 2001 wurde sie nach den Maßstäben der Flying Bulls restauriert: neues Interieur, vier neue Motoren, moderne Avionik. Im Sommer 2004 verließ sie nach rund drei Jahren die Werkstatt. Zunächst trug sie das US-Kennzeichen N996DM, gut ein Jahrzehnt später wurde sie als erste DC-6B in Österreich registriert – seitdem fliegt sie als OE-LDM.

Die DC-6B auf die Wunschliste

In Planetrack setzt du Kennzeichen wie OE-LDM auf die Wunschliste deines Hangars und bekommst einen Sichtungs-Alarm, wenn die Maschine anfliegt oder landet. Die App startet bald – trag dich unten in die Warteliste ein.

Die Warbirds

Für viele Besucher sind die Jagdflugzeuge und der Bomber aus dem Zweiten Weltkrieg der eigentliche Grund für den Besuch:

  • Chance Vought F4U-4 Corsair (OE-EAS, Baujahr 1945): Die Flying Bulls nennen sie ihr „Masterpiece“. Typisch ist der Knickflügel, der nötig war, damit der vier Meter große Propeller genug Bodenfreiheit hat. Die Flügel lassen sich für den Einsatz auf Flugzeugträgern hydraulisch hochklappen. Laut Flying Bulls fliegen in Europa nur eine Handvoll Corsairs.
  • Lockheed P-38 Lightning (N25Y, Baujahr 1944): Der Doppelrumpf mit zwei Allison-V12-Motoren macht sie unverwechselbar. Sie wurde in den USA über mehr als vier Jahre restauriert, kam 2009 per Frachtschiff nach Hamburg und flog am 10. März weiter nach Salzburg. Laut Flying Bulls ist sie die einzige in Europa stationierte P-38.
  • North American B-25J Mitchell (N6123C, Baujahr 1945): Der zweimotorige Bomber gehört zur meistgebauten Version des Typs. Mehr zur Geschichte der Baureihe findest du auf der Seite zur B-25 Mitchell.
  • North American P-51D Mustang (Baujahr 1944): 2021 zur Flotte gestoßen; die P-51 Mustang ist einer der bekanntesten Jäger überhaupt.
  • Grumman F8F-2 Bearcat (Baujahr 1947): der jüngste Kolbenjäger der Sammlung und einer der letzten Jagdflugzeugentwürfe mit Sternmotor, die Grumman für die US Navy baute.

Dass P-38 und B-25 US-Kennzeichen tragen, ist kein Zufall: Viele Oldtimer bleiben aus Zulassungsgründen in den USA registriert. Was hinter den N-Nummern steckt, erklärt der Beitrag zu den US-amerikanischen N-Nummern; das Gegenstück für die österreichischen Maschinen findest du unter OE-Kennzeichen.

Jets, Trainer und Arbeitspferde

Mit der Canadair Sabre Mk 6 hat die Sammlung einen frühen Strahljäger; laut Wikipedia wurde ihre Übernahme im Mai 2026 bekanntgegeben. Bei den Trainern fallen die T-6, die T-28B und der Doppeldecker PT-17 Stearman auf – Typen, an denen ganze Pilotengenerationen das Fliegen gelernt haben.

Weniger spektakulär, aber für Spotter interessant sind die Arbeitsflugzeuge: eine Pilatus PC-6 Porter, eine Cessna 208 als Amphibium mit Schwimmern und eine Cessna 337 Skymaster mit ihrem Zug-Druck-Antrieb aus zwei Motoren an Bug und Heck.

Hubschrauber

Die Hubschrauberflotte ist ungewöhnlich vielfältig. Die Bell Cobra ist laut Wikipedia der einzige zivil zugelassene US-Kampfhubschrauber ihrer Art. Die beiden Bo 105 (Versionen C und S) sind laut Hangar-7 die einzigen zivilen Hubschrauber weltweit mit Zulassung für Kunstflug. Dazu kommen ein Bell 47 mit seiner Glaskanzel, eine Bristol Sycamore von 1957, ein EC135 und ein AS 350 B3+.

Mehr als ein Museum

Der Hangar-7 ist bewusst kein klassisches Museum. Neben der Flugzeugausstellung gibt es:

  • Formel-1-Wagen aus der Motorsportgeschichte von Red Bull, laut Wikipedia unter anderem Fahrzeuge von Sauber, Toro Rosso und Red Bull Racing.
  • Kunstausstellungen, die regelmäßig wechseln.
  • Das Restaurant Ikarus mit einem Gastkoch-Konzept: Seit Ende 2003 kocht jeden Monat ein anderer international bekannter Küchenchef, betreut vom Executive Chef Martin Klein. Laut Wikipedia wurde das Restaurant 2016 mit zwei Michelin-Sternen ausgezeichnet.
  • Das Carpe Diem Lounge-Café im Erdgeschoss mit Blick auf die Flugzeuge, die Mayday Bar, die kleine Threesixty Bar in der Kuppelspitze und im Sommer eine Outdoor Lounge.
  • TV-Produktionen für ServusTV, darunter die Sendung „Sport und Talk aus dem Hangar-7“, sowie Konzerte und private Veranstaltungen.

Laut Wikipedia kommen jedes Jahr mehr als 200.000 Besucher. Für dich als Spotter heißt das: Unter der Woche am Vormittag ist es am ruhigsten.

Besuch planen

Der Hangar-7 liegt an der Wilhelm-Spazier-Straße 7A auf der Ostseite des Flughafens – also nicht am Terminal. Der Eintritt in die Ausstellung ist frei. Die Ausstellung öffnet laut Hangar-7 täglich um 9 Uhr und hat dienstags bis donnerstags sowie samstags bis 22 Uhr offen, freitags bis 17:30 Uhr, an Sonn- und Feiertagen bis 17 Uhr. Montags schließt sie wegen TV-Produktionen um 20 Uhr, und bei Veranstaltungen gibt es Sonderschließungen. Schau deshalb kurz vorher auf die Website (Stand Oktober 2026).

Alles Praktische zu Anreise mit dem Obus, Parkplätzen, Fotostandpunkten in der Halle und Barrierefreiheit hat unser Spot-Guide Hangar-7 am Flughafen Salzburg gesammelt.

Aufstellung erfragen

Frag vor der Anreise nach, ob dein Wunschflugzeug in der Halle steht – gerade im Sommer sind viele Maschinen unterwegs.

Früh kommen

Direkt zur Öffnung um 9 Uhr bekommst du Flugzeuge ohne Besucher im Bild.

Weitwinkel einpacken

Für DC-6B und B-25 im Ganzen brauchst du eine kurze Brennweite, für Nasenkunst und Nieten ein kurzes Tele. Tipps gibt der Beitrag zu Weitwinkel- und Normalobjektiven.

Spiegelungen im Griff

Glas und Stahl spiegeln. Geh nah an Scheiben heran oder nutze einen Polfilter – mehr dazu unter Durch Zaun und Glasscheibe fotografieren.

Nachmittags auf die Terrasse

Wechsle danach auf die andere Pistenseite, wo das Licht ab Mittag passt.

Fotografieren ist für private Zwecke erlaubt; für kommerzielle Aufnahmen brauchst du eine Genehmigung. Bei Gästen in Café und Bars gilt das Übliche: Rücksicht nehmen und niemanden ungefragt ablichten.

Spotten rund um den Hangar

Vom Hangar selbst aus ist Linienverkehr nur eingeschränkt zu fotografieren. Deutlich besser klappt das von der gegenüberliegenden Seite: Die Besucherterrasse am Terminal 1 ist kostenlos und schaut über das Vorfeld nach Osten auf die Piste 15/33 – mit dem Hangar-7 im Hintergrund. Weil die Terrasse westlich der Bahn liegt, steht die Sonne ab dem Nachmittag hinter dir. Daraus ergibt sich die klassische Salzburg-Reihenfolge: vormittags in den Hangar, nachmittags auf die Terrasse. Wie du den Sonnenstand vorab prüfst, erklärt der Beitrag Sonnenstand am Fotospot planen.

Wenn eine Maschine der Flying Bulls startet, hörst du es meist, bevor du sie siehst – das Brummen der Sternmotoren einer Corsair oder der DC-6B ist unverkennbar. Planbar sind diese Momente nicht. Für scharfe Propeller mit Bewegung hilft der Beitrag Propeller fotografieren, für das Bestimmen alter Muster Oldtimer am Himmel erkennen. Was in Österreich beim Spotten rund um Flughäfen erlaubt ist, steht unter Planespotting in Österreich.

Die Flying Bulls in der Luft erleben

Zuverlässiger als in Salzburg siehst du die Flotte auf Flugshows. In Österreich ist die AIRPOWER in Zeltweg der Klassiker, die Flotte ist aber auch auf Flugshows im Ausland unterwegs. Eine Übersicht über Termine bietet Airshows in Europa.

Hinfahren, wenn du …

  • seltene Warbirds wie P-38 und Corsair aus nächster Nähe sehen willst
  • einen wetterunabhängigen, kostenlosen Ausflug mit Familie suchst
  • einen Spottertag in Salzburg mit Terrasse und Oldtimern kombinieren möchtest

Vorher klären, wenn du …

  • wegen eines bestimmten Flugzeugs anreist
  • am Abend, an einem Montag oder an einem Feiertag kommen willst
  • Foto- oder Videoaufnahmen gewerblich nutzen möchtest

Woanders besser, wenn du …

  • eine große, breit dokumentierte Sammlung mit vielen Infotafeln suchst
  • vor allem Linienverkehr in Serie fotografieren willst

Einordnung: Hangar-7 und andere Sammlungen

Mit seinen flugfähigen Oldtimern steht der Hangar-7 in einer Reihe mit Sammlungen wie der Shuttleworth Collection in Old Warden oder dem Imperial War Museum Duxford, wo ebenfalls historische Flugzeuge in die Luft gehen. Der Unterschied liegt in der Inszenierung: Statt Hangarboden und Werkstattflair gibt es Designarchitektur, Gastronomie und Kunst.

In Österreich ist das Aviaticum in Wiener Neustadt das klassische Gegenstück mit Schwerpunkt auf der heimischen Luftfahrtgeschichte. Wer in Deutschland nach einer Halle mit großen Kolben- und Strahlflugzeugen sucht, findet sie etwa im Technik Museum Speyer – dort allerdings als stillgelegte Exponate. Und wer mit Kindern unterwegs ist: Freier Eintritt, Rennwagen und Hubschrauber machen den Hangar-7 zu einem dankbaren Ziel, weitere Ideen stehen im Beitrag Planespotting mit Kindern.

Vom Hangar an die Terrasse

Spot-Karte mit Anreise und bestem Licht, Sonnenstand-Planer und Wetter, Wind und Pisten am Flughafen: Planetrack bündelt alles für deinen Spottertag in Salzburg. Planetrack startet bald – sichere dir über die Warteliste frühen Zugang.

Fazit

Der Hangar-7 ist eine Ausnahme unter den Luftfahrtzielen in Europa. Eine Glaskuppel, die nach den Maßen einer DC-6B gebaut wurde, eine Flotte aus flugfähigen Warbirds, Trainern und Hubschraubern und dazu Gourmetküche und Kunst – alles bei freiem Eintritt. Hinter der Sammlung stehen die Geschichte des Kunstfliegers Sigi Angerer und die Begeisterung des Red-Bull-Gründers für alte Flugzeuge.

Für Spotter lohnt sich der Besuch vor allem in Kombination: Oldtimer am Vormittag, Linien- und Charterverkehr am Nachmittag von der Terrasse. Frag vorher nach, welche Maschinen gerade da sind – und halte die Ohren offen, wenn draußen ein Sternmotor anspringt.

Kurzfazit

DC-6B, B-25J, P-38 und Corsair – flugfähig, gepflegt und ohne Eintritt: Der Hangar-7 ist ein Pflichtstopp für jeden Luftfahrtfan in Salzburg, am besten kombiniert mit einem Nachmittag auf der Besucherterrasse gegenüber.

Zusammenfassung

  • Der Hangar-7 ist zugleich Ausstellungshalle, Restaurant, Bar, Kunstraum und TV-Studio – und vor allem die Heimat der Flying Bulls.
  • Die Sammlung ist klein, aber außergewöhnlich: Fast alles darin ist flugfähig und tritt auf Flugshows auf.
  • Prominentestes Stück ist die DC-6B OE-LDM, die als VIP-Flugzeug von Tito und später des sambischen Präsidenten Kaunda diente.
  • Prüfe vor dem Besuch die Öffnungszeiten und frag nach, wenn du wegen eines bestimmten Flugzeugs anreist.

Häufige Fragen

Was ist der Hangar-7 in Salzburg?

Ein Bau von Red Bull an der Ostseite des Flughafens Salzburg, eröffnet am 22. August 2003. Er zeigt die historischen Flugzeuge und Hubschrauber der Flying Bulls und Formel-1-Wagen, beherbergt das Restaurant Ikarus, ein Café, zwei Bars und dient als Kunst- und Veranstaltungsort.

Wer sind die Flying Bulls?

Eine Sammlung flugfähiger historischer Flugzeuge und Hubschrauber, betrieben von der THE FLYING BULLS GmbH, einer Tochter der Red Bull GmbH. Den Grundstein legte der Kunstflugpilot Sigi Angerer, der Red-Bull-Gründer Dietrich Mateschitz 1990 in Innsbruck kennenlernte. Die Flotte tritt auf Flugshows auf und ist im Hangar-7 ausgestellt.

Kostet der Hangar-7 Eintritt?

Nein, der Eintritt in die Ausstellung ist frei. Geld gibst du nur in Café, Bars oder im Restaurant aus.

Wann hat der Hangar-7 geöffnet?

Die Ausstellung öffnet laut Hangar-7 täglich um 9 Uhr. Dienstag bis Donnerstag und Samstag ist bis 22 Uhr offen, freitags bis 17:30 Uhr, an Sonn- und Feiertagen bis 17 Uhr. Montags schließt die Ausstellung wegen TV-Produktionen um 20 Uhr, und bei Veranstaltungen gibt es weitere Einschränkungen. Prüf die Zeiten kurz vor dem Besuch auf der Website (Stand Oktober 2026).

Welche Flugzeuge stehen im Hangar-7?

Zur Flotte gehören laut Flying Bulls unter anderem eine Douglas DC-6B, eine B-25J Mitchell, eine Lockheed P-38 Lightning, eine Chance Vought F4U-4 Corsair, eine P-51D Mustang, eine Grumman F8F-2 Bearcat und Hubschrauber wie die Bell Cobra und die Bo 105. Welche davon gerade in der Halle stehen, wechselt.

Woher stammt die DC-6B der Flying Bulls?

Sie wurde 1958 in Santa Monica gebaut und an die jugoslawische JAT geliefert. Tito ließ sie zum VIP-Flugzeug umbauen und verkaufte sie 1975 an Sambias Präsidenten Kenneth Kaunda. Später landete sie in Namibia, wo Sigi Angerer sie im Jahr 2000 entdeckte. Nach der Restaurierung trägt sie heute das österreichische Kennzeichen OE-LDM.

Kann ich den Hangar-8 besichtigen?

Nein. Im Hangar-8 werden die Flugzeuge gewartet und restauriert; der Bau ist nicht für Besucher geöffnet. Von außen siehst du ihn vom Vorplatz und Parkplatz aus.

Fliegen die Oldtimer noch?

Ja. Die Flying Bulls bezeichnen ihre Flugzeuge als voll flugfähig, viele treten regelmäßig auf Flugshows auf – etwa bei der AIRPOWER in Zeltweg. Wann eine Maschine in Salzburg startet oder landet, lässt sich aber nicht vorhersagen.

Darf ich im Hangar-7 fotografieren?

Für private Zwecke ja. Für kommerzielle Foto- und Filmaufnahmen brauchst du vorab eine Genehmigung des Hangar-7. Nimm Rücksicht auf Gäste in Café und Bars und auf laufende Veranstaltungen.

Sichtungen rund um Hangar-7 Salzburg sammeln

Foto mit Kennzeichen, Typ, Airline und Spot posten, Funde im Hangar sammeln und Likes und Kommentare aus der Community bekommen. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.

Früher Zugang, Vorteile zum Start und Mitsprache bei neuen Features.

Passende Airlines

Die Fluggesellschaften dazu – mit IATA- und ICAO-Code, Rufzeichen und Lackierung.

Typische Flugzeuge

Flugzeugtyp

Douglas DC-6

Vier Sternmotoren, Druckkabine, Bugradfahrwerk: Die Douglas DC-6 war nach dem Zweiten Weltkrieg eines der wichtigsten Langstreckenflugzeuge der Welt. Heute fliegt sie noch als Frachter in Alaska – und als blank polierte DC-6B der Flying Bulls aus Salzburg. So erkennst du sie und so bekommst du sie vor die Linse.

Flugzeugtyp

North American B-25 Mitchell

Zwei donnernde Sternmotoren, ein doppeltes Seitenleitwerk und eine verglaste Nase: Die B-25 Mitchell ist der bekannteste mittlere Bomber des Zweiten Weltkriegs. So erkennst du sie und so siehst du die Flying-Bulls-Maschine aus Salzburg fliegen.

Flugzeugtyp

North American P-51 Mustang

Bauchkühler, Blasenhaube und das Singen des Merlin-Motors: Die P-51 Mustang ist der bekannteste Jäger des Zweiten Weltkriegs und auf Europas Airshows bis heute ein Star. So erkennst du sie, unterscheidest die Versionen und findest flugfähige Exemplare.

Flugzeugtyp

North American F-86 Sabre

Pfeilflügel, runder Lufteinlass im Bug, Tropfenhaube: Die F-86 Sabre war der prägende westliche Jäger der frühen Jetzeit, kämpfte über Korea gegen die MiG-15 und war als Canadair Sabre einer der ersten Jets der Bundeswehr. So erkennst du sie und findest sie heute im Museum.

Flugzeugtyp

North American T-6 Texan / Harvard

Über 15.000 Exemplare, Schulflugzeug für Generationen von Piloten und erstes Trainingsflugzeug der neuen Luftwaffe: Die T-6 Texan, im Commonwealth Harvard genannt, ist heute einer der häufigsten Warbirds auf Flugtagen. So erkennst du den Klassiker und findest ihn am Himmel.

Flugzeugtyp

Bell AH-1 Cobra / Viper

Schmal wie ein Messer, zwei Mann hintereinander, Kufen statt Räder: Die Bell AH-1 Cobra war der erste echte Kampfhubschrauber der Welt. Hier erfährst du, wie du Cobra, SuperCobra und Viper auseinanderhältst und wer sie fliegt.

Flugzeugtyp

MBB Bo 105

Klein, wendig, zweimotorig und mit gelenklosem Rotor: Die Bo 105 aus Ottobrunn hat die deutsche Luftrettung begründet, als PAH-1 Panzer gejagt und fliegt bis heute Loopings. So erkennst du den Klassiker.

Flugzeugtyp

Pilatus PC-6 Porter

Langer, schmaler Bug, Spornrad hinten, ein verstrebter Flügel wie ein Brett: Die Pilatus PC-6 Porter landet dort, wo andere nicht einmal anrollen. So erkennst du die STOL-Legende aus der Zentralschweiz.

Flugzeugtyp

Cessna 208 Caravan

Ein einzelner Turboprop in der langen Nase, Flügel oben mit Strebe, starres Fahrwerk und oft eine Frachtgondel unter dem Bauch: Die Cessna 208 Caravan ist Frachter, Zubringer, Absetzmaschine und Wasserflugzeug in einem. So erkennst du sie und ihre Varianten.

Spotting-Spots rund um Hangar-7 Salzburg

Spots, an denen du die passenden Flugzeuge regelmäßig vor die Linse bekommst – mit Standpunkten, Lichtzeiten und Koordinaten.

Alle Spotting-Spots im Überblick →

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Diese Datenbank beschreibt Flughäfen, Flugzeughersteller, Airline-Gruppen, Allianzen und Luftfahrtmuseen. Eigentümer, Beteiligungen und Mitgliedschaften ändern sich laufend – gesicherte Angaben stehen im Steckbrief, alles Veränderliche ist als solches gekennzeichnet. Die einzelnen Fluggesellschaften findest du in der Airline-Datenbank.

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