Das Wichtigste in Kürze
- Leonardo ist Italiens großer Luft- und Raumfahrtkonzern – bis 2016 als Finmeccanica bekannt, Sitz in Rom, größter Aktionär ist der italienische Staat.
- Die Hubschrauber sind das Aushängeschild: Der AW139 gehört zu den meistgebauten zweimotorigen Mittelklasse-Hubschraubern, dazu kommen AW169, AW189 und AW101.
- Leonardo hält die Hälfte an ATR und baut Rumpf und Leitwerk der Turboprops.
- In vielen Jets steckt Leonardo-Arbeit: Rumpfsektionen und Höhenleitwerk der Boeing 787, das vordere Rumpfteil der Airbus A321 und Leitwerke der A220.
- Militärisch baut Leonardo den Jettrainer M-346 und den Transporter C-27J und ist Partner bei Eurofighter, F-35 und GCAP.
Inhaltsverzeichnis
- 1.Steckbrief
- 2.Tätigkeitsfelder
- 3.Struktur & Marken
- 4.Geschichte im Zeitraffer
- 5.Was du als Spotter wissen solltest
- 6.Stärken und Schwächen
- 7.Von Finmeccanica zu Leonardo
- 8.Hubschrauber: das Aushängeschild
- 9.So erkennst du Leonardo-Hubschrauber
- 10.Flugzeuge: Trainer, Transporter und Kampfjets
- 11.Unsichtbar im Linienverkehr: ATR und Flugzeugstrukturen
- 12.Wo du Leonardo-Technik am besten spottest
- 13.Fototipps für Leonardo-Hubschrauber
- 14.Leonardo im Vergleich zu Airbus und Boeing
- 15.Fazit
- 16.Häufige Fragen
Steckbrief
| Rolle in der Branche | Italienischer Luft-, Raumfahrt- und Verteidigungskonzern mit Hubschraubern, Militärflugzeugen, Flugzeugstrukturen und Elektronik |
|---|---|
| Sitz | Rom, Italien; die Hubschraubersparte sitzt in Cascina Costa di Samarate bei Mailand-Malpensa |
| Ursprung | 1948 als Finmeccanica gegründet, Maschinenbau-Holding der staatlichen IRI; seit 1. Januar 2017 unter dem Namen Leonardo S.p.A. |
| Größter Aktionär | Italienisches Wirtschafts- und Finanzministerium mit rund 30 Prozent; Aktie an der Börse Mailand notiert |
| Größe | Rund 19,5 Milliarden Euro Umsatz und knapp 63.000 Beschäftigte im Geschäftsjahr 2025 |
| Luftfahrt-Divisionen | Helicopters, Aircraft und Aerostructures; dazu Electronics und Cybersecurity |
| Hubschrauber | AW09, AW109, AW119, AW139, AW149, AW169, AW189, AW101, AW159 Wildcat, AW249; Kipprotor AW609 |
| Flugzeuge | Jettrainer M-346 und M-345, Transporter C-27J Spartan, Partner bei Eurofighter, F-35-Endmontage in Cameri |
| Beteiligungen | ATR (50 %), MBDA (25 %), Thales Alenia Space (33 %), Telespazio (67 %), NHIndustries (32 %), Leonardo DRS (Mehrheit) |
| Erkennungsweg im Feld | Typbezeichnung mit „AW“, Hersteller-Schriftzug am Heckausleger, ICAO-Code im Tracking-Dienst |
| Offizielle Website | www.leonardo.com |
Tätigkeitsfelder
Struktur & Marken
Geschichte im Zeitraffer
Leonardo aus Spotter-Sicht
Deine Checkliste für Leonardo
- Einen AW139 an der breiten Kabine, dem Fünfblatt-Rotor und dem hohen Heckausleger erkannt
- AW169 und AW189 neben dem AW139 eingeordnet – kleiner und größer, aber mit derselben Designsprache
- Einen Hubschrauber über den ICAO-Code (etwa A139, A169, A189) im Tracking-Dienst bestätigt
- Ein AW101 mit drei Triebwerken und großem Fünfblatt-Rotor gespottet
- Einen M-346 Jettrainer oder einen C-27J Spartan auf einer Airshow fotografiert
- Eine ATR gesehen und gewusst, dass ihr Rumpf aus der Gegend um Neapel stammt
- Bei einer Boeing 787 an die Rumpfsektionen aus Grottaglie gedacht
Stärken und Schwächen
Das spricht dafür
- AW139 und AW169 sind im Rettungs-, Polizei- und Offshoreeinsatz weit verbreitet – gute Chancen auf Sichtungen
- Breite Palette vom Kleinhubschrauber bis zum Jettrainer bringt Abwechslung ins Logbuch
- Italienische Staatsflieger wie Polizei, Küstenwache und Guardia di Finanza zeigen Leonardo-Hubschrauber in markanten Farben
- Airshows mit Frecce Tricolori, M-346 und C-27J sind echte Leonardo-Schaufenster
- Über ATR, Boeing 787 und Airbus A321 steckt Leonardo-Technik auch in vielen Linienflugzeugen
Wo es hakt
- Hubschrauber sind schwerer planbar als Linienflüge und tauchen oft nur kurz auf
- AW139, AW169 und AW189 ähneln sich stark – ohne Code oder Kennzeichen bleibt die Bestimmung unsicher
- Die Strukturbauteile für Boeing und Airbus sind von außen nicht als Leonardo-Arbeit erkennbar
- Militärische Typen siehst du fast nur auf Fliegerhorsten und bei Airshows
- Die Werksflugplätze in Italien sind nicht öffentlich – Testflüge lassen sich kaum gezielt abpassen
Stand: Oktober 2026 – Ein Rettungshubschrauber setzt auf dem Vorfeld auf, fünf Rotorblätter, breite Kabine, auf dem Heckausleger ein schlichter Schriftzug: Leonardo. Wer sich mit Hubschraubern beschäftigt, kommt an diesem Namen nicht vorbei. Doch der italienische Konzern ist viel mehr als ein Hubschrauberbauer. Er hält die Hälfte am Turboprop-Hersteller ATR, baut Jettrainer und Militärtransporter und liefert große Rumpfteile für die Boeing 787 und die Airbus A321. Selbst wenn du nur Linienjets fotografierst, hast du also mit ziemlicher Sicherheit schon Leonardo-Technik vor der Linse gehabt.
Vom AW139 bis zur ATR 72
Poste deine Sichtungen mit Foto, Typ, Kennzeichen, Betreiber und Spot und sammle Leonardo-Hubschrauber und ATR-Turboprops in deinem Hangar. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.
Von Finmeccanica zu Leonardo
Die Wurzeln des Konzerns liegen im italienischen Staatskapitalismus der Nachkriegszeit. 1948 gründete die staatliche Industrieholding IRI die Finmeccanica als Dach für ihre Beteiligungen im Maschinenbau. Über Jahrzehnte kamen immer mehr Luftfahrt- und Rüstungsfirmen hinzu. Anfang der 1990er-Jahre übernahm Finmeccanica unter anderem den Hubschrauberbauer Agusta, 1993 wurde der Konzern teilweise an die Mailänder Börse gebracht.
Lange war Finmeccanica eher eine Holding mit vielen bekannten Marken: Agusta für Hubschrauber, Alenia und Aermacchi für Flugzeuge, Selex für Elektronik. Im Jahr 2000 kam die britische Westland aus Yeovil dazu – zunächst als Gemeinschaftsfirma mit dem Industriekonzern GKN unter dem Namen AgustaWestland, ab 2004 vollständig in italienischer Hand. 2010 folgte der polnische Hubschrauberbauer PZL-Świdnik.
Den großen Umbau brachte das Jahr 2016. Zum 1. Januar wurden AgustaWestland, Alenia Aermacchi, Selex ES und weitere Töchter in ein einziges Unternehmen eingegliedert, das zunächst Leonardo-Finmeccanica hieß. Seit dem 1. Januar 2017 heißt der Konzern nur noch Leonardo – nach Leonardo da Vinci, der schon im 15. Jahrhundert Flugmaschinen skizzierte. Der Sitz liegt in Rom. Größter Aktionär ist das italienische Wirtschafts- und Finanzministerium mit rund 30 Prozent.
Heute gliedert sich Leonardo in Divisionen für Hubschrauber, Flugzeuge, Flugzeugstrukturen, Elektronik und Cybersicherheit. Für dich als Spotter zählen vor allem die ersten drei. Dazu kommen Beteiligungen, die du im Alltag öfter siehst, als dir bewusst ist – allen voran ATR.
Hubschrauber: das Aushängeschild
Die Geschichte der Hubschraubersparte beginnt 1923, als Graf Giovanni Agusta in Norditalien seine Flugzeugfirma gründete. Ab 1952 baute Agusta Hubschrauber von Bell in Lizenz, später auch Muster von Sikorsky und Boeing. In den 1970er-Jahren entstand mit dem A109 der erste große Eigenentwurf, ein schneller zweimotoriger Hubschrauber, den es in weiterentwickelter Form bis heute gibt. Mit Westland kam 2000 das britische Know-how hinzu, unter anderem aus Lynx und Sea King.
Heute sitzt Leonardo Helicopters in Cascina Costa di Samarate, direkt am Rand des Flughafens Mailand-Malpensa. Weitere wichtige Standorte sind Vergiate und Sesto Calende in derselben Region, Yeovil in England, Philadelphia in den USA und Świdnik in Polen. Laut Unternehmen fliegen Leonardo-Hubschrauber in über 150 Ländern.
Die Typenbezeichnungen folgen einem klaren Muster: AW plus Zahl. Für den Spotter-Alltag lohnt ein Blick auf die wichtigsten Familien.
| Typ | Klasse | Typischer Einsatz | ICAO-Code |
|---|---|---|---|
| AW109 | leicht, zweimotorig | Geschäftsreise, Rettung, Polizei | A109 |
| AW169 | leicht bis mittel | Luftrettung, Militär, Behörden | A169 |
| AW139 | mittel | Rettung, Küstenwache, Polizei, Offshore | A139 |
| AW189 | super-mittel | Offshore, Such- und Rettungsdienst | A189 |
| AW101 | schwer, dreimotorig | Marine, Such- und Rettungsdienst, Regierungsflüge | EH10 |
| AW149 / AW249 | militärisch | Mehrzweck- und Kampfhubschrauber | – |
Der Star der Palette ist der AW139. Agusta startete das Programm 1997, ab 1998 lief es gemeinsam mit Bell unter dem Namen AB139. Der Erstflug fand am 3. Februar 2001 in Vergiate statt. Nachdem Bell ausgestiegen war, erhielt der Hubschrauber seinen heutigen Namen AW139. Bis Mitte 2024 wurden mehr als 1.200 Exemplare gebaut – ein riesiger Erfolg in dieser Klasse. In Italien fliegt der AW139 bei nahezu jeder staatlichen Stelle: Luftwaffe, Küstenwache, Guardia di Finanza, Polizia di Stato, Carabinieri und Feuerwehr. Auch das 31° Stormo der italienischen Luftwaffe, zuständig für Regierungs- und Staatsflüge, hat den AW139 in einer VIP-Version im Bestand.
Der AW169 flog erstmals am 10. Mai 2012 und erhielt 2015 die europäische Zulassung. Für den DACH-Raum ist er besonders interessant: Das österreichische Bundesheer hat insgesamt 36 Maschinen in mehreren Versionen bestellt, und die Schweizer Rega vereinbarte 2015 mit dem Hersteller die Entwicklung einer eigenen Such- und Rettungsversion. In Deutschland gehört unter anderem Heli Service International zu den Betreibern.
Hubschrauber im Tracker finden
Viele Hubschrauber fliegen niedrig und tauchen im Tracking-Dienst nur kurz auf. Ein Filter auf die ICAO-Codes A139, A169 oder A189 hilft, Leonardo-Muster gezielt zu finden. Wie du Rettungs-, Polizei- und Offshore-Hubschrauber auf dem Radar verfolgst, erklärt der Beitrag Hubschrauber auf dem Flugradar finden.
Ganz oben in der Palette steht der dreimotorige AW101, im britischen Dienst als Merlin bekannt. Er ist das Ergebnis der Westland-Tradition und fliegt bei Marinen, Rettungsdiensten und für Regierungstransporte. Zum Portfolio gehören außerdem der Marinehubschrauber AW159 Wildcat als Nachfolger der Westland Lynx, der Kampfhubschrauber AW249 für das italienische Heer und der Kipprotor AW609, der wie ein Flugzeug fliegt und wie ein Hubschrauber landet. Über die Gemeinschaftsfirma NHIndustries ist Leonardo zudem am NH90 beteiligt, gemeinsam mit Airbus Helicopters.
So erkennst du Leonardo-Hubschrauber
Die AW-Modelle der jüngeren Generation teilen sich eine gemeinsame Designsprache. Das macht die Zuordnung zum Hersteller leicht, die Unterscheidung der Typen aber kniffliger. Mit diesen Schritten kommst du weiter.
Silhouette prüfen
AW139, AW169 und AW189 haben eine glatte, breite Kabine, eine abgerundete Nase und einen hoch angesetzten Heckausleger. Die Triebwerke sitzen oben hinter dem Rotorkopf.
Rotorblätter zählen
Die aktuellen Mittelklasse-Modelle haben einen Hauptrotor mit fünf Blättern. Ältere Leichthubschrauber wie der A109 kommen mit vier Blättern aus.
Größe einschätzen
Der AW169 ist der kleinste der drei, der AW189 der größte. Ohne Vergleichsobjekt ist das schwer – ein Mensch oder ein Fahrzeug daneben hilft enorm.
Triebwerke zählen
Drei Triebwerksauslässe auf dem Rumpfrücken und eine sehr große Kabine sprechen für den AW101. Alle anderen AW-Muster sind zweimotorig oder einmotorig.
Code und Kennzeichen abgleichen
Den genauen Typ bestätigst du über den ICAO-Code oder das Kennzeichen. Erst dann ist die Sichtung vollständig.
Wer tiefer einsteigen will, findet im Guide Hubschraubertypen erkennen die wichtigsten Merkmale aller gängigen Muster – auch der Konkurrenz von Airbus Helicopters und Bell. Praktische Tipps zum Standort und zur Kameraeinstellung stehen im Beitrag Hubschrauber spotten.
Schnellbestimmung: Welcher AW-Hubschrauber ist das?
AW139, AW169 oder AW189
Die Grundform passt zur modernen Mittelklasse. Jetzt entscheidet die Größe: AW169 kleiner, AW139 mittel, AW189 deutlich größer. Der ICAO-Code klärt den Rest.
AW101
Drei Triebwerke und eine riesige Kabine sind das Markenzeichen des schweren AW101. In Großbritannien kennst du ihn als Merlin.
AW109
Schlanker Rumpf, spitze Nase und einziehbares Fahrwerk sprechen für den AW109 – den Klassiker der Geschäftsreise-Hubschrauber.
Flugzeuge: Trainer, Transporter und Kampfjets
Die Flugzeugsparte geht auf zwei traditionsreiche Namen zurück. Aermacchi aus Varese ist seit Jahrzehnten für Jettrainer bekannt. Der MB-339 ist bis heute das Arbeitsgerät der italienischen Kunstflugstaffel Frecce Tricolori; als Nachfolger hat die Luftwaffe 2024 den M-346 bestimmt. Sein moderner Nachfolger in der Fortgeschrittenen-Ausbildung ist der M-346, der am 15. Juli 2004 zum ersten Mal flog. Er entstand aus einer Zusammenarbeit mit dem russischen Hersteller Jakowlew, die im Jahr 2000 endete. Gebaut wird er in Venegono Superiore bei Varese. Neben Italien fliegen ihn unter anderem Israel, Singapur, Polen und Griechenland, Österreich hat ihn bestellt. Leonardo nennt für seine Trainer insgesamt mehr als 2.000 verkaufte Flugzeuge in über 40 Ländern.
Die zweite Linie stammt von Aeritalia, später Alenia. Daraus ging der Transporter C-27J Spartan hervor, eine Weiterentwicklung der G.222. Er nutzt Cockpit und Triebwerke aus der Familie der Lockheed Martin C-130J und flog am 24. September 1999 erstmals. Betreiber sind unter anderem Italien, Rumänien, Bulgarien, Litauen und die Slowakei, in den USA fliegt die Küstenwache den Typ als HC-27J. Wie du ihn von anderen Militärtransportern trennst, steht im Beitrag Militärtransporter erkennen.
Bei den Kampfflugzeugen arbeitet Leonardo vor allem in Partnerschaften. Das Unternehmen ist italienischer Partner im Eurofighter-Programm und war über Aeritalia schon am Tornado beteiligt. Auf dem Fliegerhorst Cameri im Piemont betreibt Leonardo die europäische Endmontage für die F-35. Für die Zukunft steht das Kampfflugzeugprogramm GCAP, das Leonardo gemeinsam mit BAE Systems und einem japanischen Industriekonsortium zu gleichen Teilen entwickelt.
Seltene Leonardo-Typen nicht verpassen
Setz AW101, C-27J oder M-346 auf die Wunschliste deines Hangars – Planetrack meldet sich per Sichtungs-Alarm, wenn einer an deinem Flughafen anfliegt. Die App startet bald – trag dich in die Warteliste ein.
Unsichtbar im Linienverkehr: ATR und Flugzeugstrukturen
Für Airliner-Spotter ist die dritte Säule die spannendste, weil sie überall steckt und nirgends draufsteht. Die Division Aerostructures fertigt in Süditalien Bauteile aus Verbundwerkstoff und Metall für Airbus, Boeing und ATR.
Bei ATR ist Leonardo nicht nur Lieferant, sondern Miteigentümer. Die Vorgängerfirma Aeritalia gründete den Turboprop-Hersteller 1981 gemeinsam mit der französischen Aérospatiale, heute hält Leonardo 50 Prozent, Airbus die andere Hälfte. Rumpf und Leitwerk der ATR 42 und ATR 72 entstehen bei Leonardo in Kampanien und werden nach Toulouse zur Endmontage gebracht. Jede ATR, die du auf den Kanaren, in Griechenland oder in Skandinavien fotografierst, hat also einen italienischen Rumpf.
| Programm | Was Leonardo liefert | Wo du das Flugzeug siehst |
|---|---|---|
| ATR 42 und ATR 72 | Kompletter Rumpf und Leitwerk inklusive Systeme | Regional- und Inselflughäfen weltweit |
| Boeing 787 | Rund 14 % des Flugzeugs: zentrale Rumpfsektionen und Höhenleitwerk aus Kohlefaser | Langstrecken an großen Drehkreuzen |
| Boeing 767 | Bewegliche Flächen an Flügeln und Leitwerk | Fracht und ältere Langstreckenflotten |
| Airbus A321 | Vorderes Rumpfteil, Partnerschaft seit 1991 | Mittelstrecke fast überall in Europa |
| Airbus A220 | Höhen- und Seitenleitwerk, seit 2025 auch der hintere Rumpf | Regional- und Mittelstrecke |
Die Zahlen dahinter sind beachtlich. Laut Leonardo sind mehr als 1.300 Rumpfteile für die Boeing 787 ausgeliefert worden, dazu über 2.700 Rumpfsektionen für die A321 und mehr als 550 Leitwerke für die A220. Die 787-Rumpfsektionen entstehen dabei als geschlossene Tonnen aus Kohlefaser in einem Stück. Gefertigt werden sie im apulischen Grottaglie. Der Bau der hinteren A220-Rümpfe läuft im Werk Nola bei Neapel.
Von außen nicht erkennbar
Kein Airliner trägt einen Hinweis auf seine Zulieferer. Dass ein Rumpfteil aus Italien stammt, siehst du weder am Lack noch an Nähten. Für dein Logbuch ist Leonardo hier ein Stück Hintergrundwissen – praktisch ist es trotzdem, etwa wenn du verstehen willst, warum die Boeing 787 anders gebaut ist als die A350.
Wo Leonardo leicht zu spotten ist
- Hubschrauber mit AW-Schriftzug am Heckausleger
- ATR als Gemeinschaftsprodukt mit Airbus
- Jettrainer und C-27J auf Airshows
Wo Leonardo versteckt bleibt
- Rumpfteile in Boeing 787, A321 und A220
- Avionik, Radare und Sensoren in fremden Typen
- F-35 und Eurofighter tragen andere Namen
Wo du Leonardo-Technik am besten spottest
Hubschrauber bekommst du am ehesten dort vor die Kamera, wo Rettung, Polizei und Offshore-Verkehr zusammenkommen. An großen Flughäfen landen Rettungs- und Behördenhubschrauber oft auf gesonderten Flächen, an der Nordseeküste pendeln Offshore-Hubschrauber zu den Windparks. Welche Rechte du dabei als Fotograf hast, fasst der Beitrag Ist Planespotting erlaubt? zusammen.
Das Mekka für Leonardo-Fans liegt allerdings in Norditalien. Rund um den Flughafen Mailand-Malpensa liegen die Hubschrauberwerke von Cascina Costa, Vergiate und Sesto Calende. Direkt am Flughafen befindet sich das Luftfahrtmuseum Volandia, das sich auch als Spot eignet – Infos zum Standort findest du unter Volandia am Flughafen Malpensa. In Italien insgesamt sind AW139 von Küstenwache, Polizei und Guardia di Finanza an vielen Flughäfen Alltag, etwa in Rom-Fiumicino. Tipps für diesen Flughafen stehen im Beitrag Planespotting in Rom-Fiumicino.
Für die Geschichte der italienischen Militärluftfahrt lohnt ein Besuch im Museo Storico dell’Aeronautica Militare in Vigna di Valle am Bracciano-See. Und wer die Jets in Aktion sehen will, plant eine Airshow mit den Frecce Tricolori ein – einen Überblick über die wichtigsten Veranstaltungen bietet Airshows in Europa für Planespotter.
Bereit für deine Hubschrauber-Session?
- Ich habe im Tracking-Dienst einen Filter auf A139, A169 oder A189 gesetzt.
- Ich weiß, wo am Flughafen Hubschrauber landen und parken.
- Mein Standpunkt ist öffentlich zugänglich und erlaubt.
- Ich habe eine Verschlusszeit gewählt, bei der die Rotorblätter Bewegung zeigen.
- Ich habe geprüft, wo die Sonne zur gewünschten Zeit steht.
Fototipps für Leonardo-Hubschrauber
Hubschrauber verlangen andere Einstellungen als Jets. Das größte Thema ist der Rotor: Mit zu kurzer Verschlusszeit stehen die Blätter scheinbar still, und der Hubschrauber wirkt wie ein Modell. Längere Zeiten zeigen eine Rotorscheibe, verlangen aber eine ruhige Hand. Die Grundlagen dafür sind dieselben wie bei Propellerflugzeugen, nachzulesen im Guide Propeller fotografieren: die richtige Verschlusszeit.
Rotor in Bewegung zeigen
Probier deutlich längere Verschlusszeiten als bei Jets und schwenke sauber mit. So bleibt der Rumpf scharf, und die Rotorblätter verwischen.
Seitenansicht wählen
Die typische AW-Silhouette mit hohem Heckausleger kommt im Profil am besten zur Geltung. Von schräg vorn wirkt die breite Kabine besonders massiv.
Flaches Licht nutzen
Bei hohem Sonnenstand wirft der Rotor Schatten auf die Kabine. Morgens und abends wird es gleichmäßiger – planen lässt sich das mit dem Beitrag Sonnenstand am Fotospot.
Abstand halten
Der Abwind eines startenden Hubschraubers wirbelt Staub und Kies auf. Halte Abstand zu Landeplätzen und respektiere jede Absperrung.
Es ist sicher ein Leonardo-Hubschrauber, wenn …
- der Tracking-Dienst einen Code wie A109, A139, A169, A189 oder EH10 zeigt
- das Kennzeichen in einer Datenbank als AW-Typ geführt wird
- der Herstellerschriftzug am Heckausleger steht
Noch offen ist, …
- ob es ein AW139, AW169 oder AW189 ist, solange Code oder Kennzeichen fehlen
- welche militärische Version vor dir steht
- ob ein älterer A109 oder ein moderner AW109 vor dir ist
Es ist kein Leonardo-Hubschrauber, wenn …
- ein ummantelter Heckrotor im Leitwerk sitzt – das ist typisch für viele Airbus-Muster
- der Code mit „EC“ oder „H“ beginnt – dann bist du bei Airbus Helicopters
- der Code mit „B“ beginnt – dann ist es eher ein Bell
Leonardo im Vergleich zu Airbus und Boeing
In der Zivilluftfahrt spielt Leonardo eine andere Rolle als Airbus und Boeing. Die beiden Großen bauen ganze Verkehrsflugzeuge, Leonardo liefert ihnen zu und kooperiert über ATR mit Airbus. Bei Hubschraubern dagegen steht Leonardo in direkter Konkurrenz zu Airbus Helicopters. Wer die beiden auseinanderhalten will, achtet auf den Heckrotor: Viele Airbus-Muster haben einen ummantelten Fenestron, die AW-Typen einen offenen Heckrotor. Militärisch ist Leonardo Partner von Eurofighter, Lockheed Martin und BAE Systems.
Für deine Sammlung heißt das: Leonardo ist ein Hersteller, den du über mehrere Wege jagst. Die Hubschrauber sind das sichtbarste Ziel, die ATR das häufigste, die Trainer und Transporter das seltenste. Die Strukturteile in Boeing und Airbus bleiben Hintergrundwissen, machen aber klar, wie sehr die europäische Luftfahrt vernetzt ist.
Hubschrauber, Turboprops und Jets an einem Ort
Mit Planetrack teilst du jede Sichtung mit allen Flugzeugdaten, findest über die Spot-Karte Standorte mit bestem Licht und tauschst dich mit der Community über seltene Typen aus. Planetrack startet bald – trag dich jetzt in die Warteliste ein und sei von Anfang an dabei.
Fazit
Leonardo ist der unauffällige Riese der europäischen Luftfahrt. Aus Finmeccanica, Agusta, Westland, Aermacchi und Aeritalia ist ein Konzern geworden, der Hubschrauber, Trainer, Transporter und Flugzeugstrukturen unter einem Dach vereint. Für Spotter sind die AW-Hubschrauber das greifbarste Ergebnis – vom AW109 bis zum dreimotorigen AW101.
Gleichzeitig steckt Leonardo in vielen Flugzeugen, die gar nicht seinen Namen tragen: in jeder ATR, in jeder Boeing 787, in der A321 und der A220. Wer das weiß, sieht den Flughafen mit anderen Augen. Und wer gezielt Leonardo-Typen sammeln will, plant eine Tour nach Norditalien oder lässt sich benachrichtigen, wenn ein AW139 oder ein C-27J am heimischen Flughafen landet.
Kurzfazit
Leonardo ist Italiens Luftfahrt- und Verteidigungskonzern mit starken Hubschraubern wie AW139 und AW169, eigenen Trainern und dem C-27J. Über den 50-Prozent-Anteil an ATR und Rumpfteile für Boeing 787 und Airbus A321 steckt Leonardo-Arbeit auch in vielen Linienflugzeugen – sichtbar wird sie aber nur bei den Hubschraubern.
Zusammenfassung
- Leonardo vereint italienische Luftfahrttraditionen wie Agusta, Aermacchi und Aeritalia mit der britischen Westland unter einem Dach.
- Für Spotter sind vor allem die AW-Hubschrauber relevant, die bei Rettungsdiensten, Polizei, Küstenwachen und Offshore-Betreibern fliegen.
- Über ATR und die Strukturfertigung für Boeing und Airbus ist Leonardo auch in der Zivilluftfahrt präsent, nur eben unsichtbar unter fremden Logos.
- Militärische Leonardo-Typen wie M-346, MB-339 und C-27J siehst du am ehesten auf Airshows und an italienischen Fliegerhorsten.
Häufige Fragen
Ist Leonardo dasselbe wie Finmeccanica?
Ja. Der Konzern wurde 1948 als Finmeccanica gegründet. Zum 1. Januar 2016 wurden die bis dahin selbstständigen Töchter wie AgustaWestland und Alenia Aermacchi integriert, das Unternehmen hieß zunächst Leonardo-Finmeccanica. Seit 1. Januar 2017 trägt es nur noch den Namen Leonardo.
Gehört AgustaWestland zu Leonardo?
AgustaWestland existiert als eigene Firma nicht mehr. Die Hubschraubersparte, entstanden 2000 aus der italienischen Agusta und der britischen Westland, ist seit 2016 die Division Leonardo Helicopters. Die Typbezeichnungen mit „AW“ wie AW139 oder AW169 sind geblieben.
Was hat Leonardo mit ATR zu tun?
Leonardo hält 50 Prozent an ATR, die andere Hälfte gehört Airbus. Die Beteiligung geht auf die Vorgängerfirma Aeritalia zurück, die ATR 1981 mitgegründet hat. In Süditalien fertigt Leonardo den Rumpf und das Leitwerk der ATR 72 und ATR 42, die Endmontage findet in Toulouse statt.
Welche Teile baut Leonardo für Boeing und Airbus?
Für die Boeing 787 fertigt Leonardo laut eigener Angabe rund 14 Prozent des Flugzeugs, darunter zentrale Rumpfsektionen und das Höhenleitwerk aus Kohlefaser. Für die Boeing 767 entstehen bewegliche Flächen an Flügel und Leitwerk. Für Airbus baut Leonardo seit 1991 ein vorderes Rumpfteil der A321 sowie Höhen- und Seitenleitwerk und seit 2025 auch den hinteren Rumpf der A220.
Wie unterscheide ich AW139, AW169 und AW189?
Alle drei teilen sich die Formensprache, unterscheiden sich aber in der Größe. Der AW169 ist der kleinste, der AW139 liegt in der Mitte, der AW189 ist deutlich größer und wirkt massiger. Im Feld ist die Größe ohne Vergleichsobjekt schwer zu schätzen – sicher wird es über den ICAO-Code im Tracking-Dienst oder das Kennzeichen.
Wo sehe ich in Deutschland, Österreich und der Schweiz Leonardo-Hubschrauber?
Unter anderem beim österreichischen Bundesheer, das den AW169 in mehreren Versionen bestellt hat, bei der Rega, die 2015 mit dem Hersteller eine Such- und Rettungsversion des AW169 vereinbart hat, und bei deutschen Betreibern wie Heli Service International. Dazu kommen Geschäftsreise- und Privathubschrauber wie der AW109. Am verlässlichsten findest du sie über Alarme auf die ICAO-Codes.
Fliegen die Frecce Tricolori Leonardo-Flugzeuge?
Ja. Die italienische Kunstflugstaffel fliegt den MB-339, einen Jettrainer von Aermacchi, dessen Erbe heute bei Leonardo liegt. Als Nachfolger ist der M-346 vorgesehen. Mehr über die Staffel liest du im Beitrag zu den Frecce Tricolori.
Baut Leonardo auch eigene Verkehrsflugzeuge?
Nein, kein eigenes Verkehrsflugzeug unter dem Namen Leonardo. Die Zivilluftfahrt läuft über die Beteiligung an ATR und über Zulieferungen an Boeing und Airbus. Eigene Flugzeuge baut Leonardo vor allem für militärische Kunden, etwa Jettrainer und den Transporter C-27J.
Sichtungen rund um Leonardo sammeln
Foto mit Kennzeichen, Typ, Airline und Spot posten, Funde im Hangar sammeln und Likes und Kommentare aus der Community bekommen. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.
Passende Airlines
Die Fluggesellschaften dazu – mit IATA- und ICAO-Code, Rufzeichen und Lackierung.
Rega – Schweizerische Rettungsflugwacht
Die Schweizer Luftrettung als Stiftung: drei Ambulanzjets Challenger 650 am Flughafen Zürich, eine Helikopterflotte im Umbruch zum H145 D3, 14 Einsatzbasen – und ein gescheitertes Allwetter-Projekt mit dem AW169-FIPS.
31° Stormo (Aeronautica Militare)
Das Geschwader der italienischen Luftwaffe für Staatsflüge und dringende Krankentransporte: drei Airbus A319CJ, Dassault Falcon 900, neue Gulfstream G650ER und VIP-Hubschrauber AW139 – stationiert am Flughafen Rom-Ciampino.
AZ / ITYITA Airways
Italiens Netzwerk-Airline und Nachfolgerin von Alitalia: Drehkreuz Rom-Fiumicino, seit April 2026 in der Star Alliance, mit Lufthansa als Anteilseignerin und einer reinen Airbus-Flotte in tiefem Blau.
XZ / AEZAeroitalia
Junge italienische Airline mit Sitz in Rom: Boeing-737-Flotte, ein paar ATR 72-600, viel Inlandsverkehr zu den Inseln – und ein Namensstreit mit ITA Airways, der Spotter-Logbücher kurz durcheinanderbrachte.
Typische Flugzeuge
Leonardo AW139
Fünf Rotorblätter, offener Heckrotor und Räder, die in seitliche Stummel einfahren: Der AW139 ist laut Leonardo der meistverkaufte Zweimotorer seiner Klasse und fliegt für Küstenwachen, Polizei und Offshore-Betreiber. So erkennst du ihn.
FlugzeugtypLeonardo AW169
Fünf Rotorblätter, offener Heckrotor, Räder statt Kufen: Der AW169 ist Leonardos leichter Zweimot zwischen AW109 und AW139. So erkennst du ihn bei Luftrettung, Polizei und Militär in Europa.
FlugzeugtypLeonardo AW189
Acht Tonnen Klasse, fünf Rotorblätter, Platz für bis zu 19 Passagiere: Der AW189 fliegt für Küstenwachen in Großbritannien und Irland Rettungseinsätze und bringt Crews zu Offshore-Plattformen. So erkennst du ihn und grenzt ihn von AW139, H175 und S-92 ab.
FlugzeugtypLeonardo AW109
Spitze Nase, schlanker Rumpf, vier Rotorblätter und Räder, die im Flug verschwinden: Der AW109 ist seit den 1970ern der Sportwagen unter den leichten Zweimotorern. So erkennst du ihn und seine vielen Varianten.
FlugzeugtypLeonardo AW101 Merlin
Drei Turbinen, ein riesiger Fünfblattrotor mit geschwungenen Blattspitzen und eine Kabine für über 25 Personen: Der AW101 Merlin rettet Menschen vor Norwegen, jagt U-Boote für die Royal Navy und fliegt Marines an Land. So erkennst du ihn und so findest du ihn in Europa.
FlugzeugtypLeonardo M-346 Master
Zwei Triebwerke, große Vorflügelwurzeln, lange Tandemhaube: Die M-346 Master ist der Jettrainer, auf dem in Europa angehende Eurofighter- und F-35-Piloten lernen. So erkennst du sie und weißt, wo sie fliegt.
FlugzeugtypLeonardo C-27J Spartan
Bulliger Rumpf, Heckrampe, zwei Turboprops mit Sechsblatt-Propellern aus der C-130J: Die C-27J Spartan ist Italiens taktischer Zweimot-Transporter und die runderneuerte G.222. So erkennst du sie.
FlugzeugtypAermacchi MB-339
Lange, abgesenkte Nase, erhöhter Lehrersitz und grün-weiß-roter Rauch: Die Aermacchi MB-339 hat Generationen italienischer Militärpiloten ausgebildet und ist seit 1982 das Flugzeug der Frecce Tricolori.
FlugzeugtypATR 72-600
Hochdecker, T-Leitwerk, zwei sechsblättrige Propeller und ein Rumpf, der fast auf dem Vorfeld aufsitzt: Die ATR 72-600 gehört zu den erfolgreichsten Regional-Turboprops unserer Zeit. So erkennst du sie und so findest du sie.
FlugzeugtypBoeing 787-8 Dreamliner
Glatte Nase mit nur vier Cockpitfenstern, gezackte Triebwerkshinterkanten und Flügel, die sich im Flug weit nach oben biegen: Die 787-8 ist der kürzeste Dreamliner. So erkennst du sie sicher.
Spotting-Spots rund um Leonardo
Spots, an denen du die passenden Flugzeuge regelmäßig vor die Linse bekommst – mit Standpunkten, Lichtzeiten und Koordinaten.
Volandia am Flughafen Mailand-Malpensa
Italiens großes Luftfahrtmuseum steht in den alten Caproni-Werkhallen direkt neben dem Terminal 1 von Malpensa. Hier sammelst du DC-3, DC-9 und MD-80, italienische Jets von der G.91 bis zur M-346 – und nebenan starten die Langstrecken- und Frachtjets.
MuseumMuseo Storico dell'Aeronautica Militare in Vigna di Valle
Am Ufer des Bracciano-Sees, wo 1908 Italiens erstes Militärluftschiff aufstieg, zeigt die Aeronautica Militare ihre Geschichte: Schneider-Rennflugzeuge von Macchi, das Wasserflugzeug CANT Z.506, S.M.79, Spitfire, Starfighter und die Jets der Frecce Tricolori in fünf Flugzeughallen. So planst du deinen Tag in Vigna di Valle.
Weitere Einträge
ATR
Der französisch-italienische Hersteller ATR baut seit den 1980er-Jahren nur zwei Flugzeuge – die ATR 42 und die ATR 72. Hochdecker, T-Leitwerk, Propeller: Wer die Familie einmal verstanden hat, erkennt sie überall, von Lanzarote bis zu den griechischen Inseln.
HerstellerAirbus
Europäisches Luft- und Raumfahrtunternehmen und einer der beiden großen Hersteller von Verkehrsflugzeugen – mit Flugzeugfamilien vom A220 bis zum A350.
HerstellerBoeing
Boeing ist der US-amerikanische Gegenpol zu Airbus und baut seit der 707 Verkehrsjets in Serie. Wer 737, 777 und 787 an Fahrwerk, Flügelspitzen und Heck auseinanderhalten kann, bestimmt einen großen Teil des Verkehrs an jedem europäischen Flughafen – auch ohne Lackierungshinweis.
HerstellerAirbus Helicopters
Der größte Hubschrauberhersteller der Welt hat deutsch-französische Wurzeln: Zentrale in Marignane, zweites Standbein in Donauwörth. Von dort kommen H135 und H145 – die Hubschrauber, die du in Deutschland als Rettungs-, Polizei- und Bundeswehrmaschinen am häufigsten siehst.
Passende Guides aus dem Blog
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- Hubschraubertypen erkennen: H135, H145, Bell, NH90 und CH-47 sicher unterscheiden
- Hubschrauber auf dem Flugradar finden: Rettung, Polizei und Offshore live verfolgen
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- Militärtransporter erkennen: A400M, C-130, C-17, C-390 und An-124 sicher unterscheiden
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- IATA- und ICAO-Codes erklärt: Flughäfen, Airlines und Flugzeugtypen entschlüsseln
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