Das Wichtigste in Kürze
- Airbus ist einer der beiden großen Hersteller von Verkehrsflugzeugen, gegründet 1970 als Airbus Industrie.
- Aktuelle Familien: A220, A320-Familie, A330 und A350 – der A380 wird nicht mehr gebaut.
- Endmontage unter anderem in Toulouse und Hamburg-Finkenwerder.
- Die einzelnen Muster findest du in den Flugzeugtypen.
Inhaltsverzeichnis
Steckbrief
| Rechtsform | Europäische Aktiengesellschaft (Airbus SE) |
|---|---|
| Sitz | Leiden (Niederlande), operative Zentrale in Blagnac bei Toulouse (Frankreich) |
| Sparten | Verkehrsflugzeuge, Hubschrauber (Airbus Helicopters), Verteidigung und Raumfahrt (Airbus Defence and Space) |
| Aktuelle Verkehrsflugzeug-Familien | A220, A320-Familie, A330, A350 |
| Eingestellte Muster | A300, A310, A340, A380 |
| Endmontage Verkehrsflugzeuge | Toulouse, Hamburg-Finkenwerder, Tianjin (China), Mobile (USA), Mirabel (Kanada, A220) |
| Offizielle Website | www.airbus.com |
Tätigkeitsfelder
Struktur & Marken
Geschichte im Zeitraffer
Airbus aus Spotter-Sicht
Deine Checkliste für Airbus
- Einen A350 an der schwarz abgesetzten Cockpitfenster-Partie erkannt
- Einen A320neo an den deutlich größeren Triebwerken vom klassischen A320 unterschieden
- A330 (zwei Triebwerke) und A340 (vier Triebwerke) auseinandergehalten
- Einen A380 mit seinen zwei durchgehenden Passagierdecks gesehen
- Einen Beluga-Transporter fotografiert, der Bauteile zwischen den Werken fliegt
Stärken und Schwächen
Das spricht dafür
- Vom Regionalflugzeug bis zum Großraumjet – an fast jedem Flughafen vertreten
- Endmontage in Hamburg-Finkenwerder und Toulouse mit Werksflugverkehr
- Beluga-Transporter als ungewöhnliches Fotomotiv
Wo es hakt
- Innerhalb der A320-Familie sind die Varianten auf den ersten Blick schwer zu unterscheiden
- Neue Flugzeuge vor der Auslieferung sind oft nur kurz und unregelmäßig zu sehen
Vom Gemeinschaftsprojekt zur Airbus SE
Airbus entstand 1970 als Airbus Industrie, ein Gemeinschaftsunternehmen europäischer Luftfahrtfirmen. Das erste Muster, der zweistrahlige Großraumjet A300, flog 1972 zum ersten Mal. Heute ist Airbus eine Europäische Aktiengesellschaft mit Sitz in Leiden und operativer Zentrale in Blagnac bei Toulouse.
Die Flugzeugfamilien
- A220 – das kleinste Airbus-Verkehrsflugzeug, ursprünglich als C Series von Bombardier entwickelt.
- A320-Familie – Schmalrumpfflugzeuge für Kurz- und Mittelstrecke, inklusive der Neo-Varianten mit neuen Triebwerken.
- A330 – zweistrahliger Großraumjet.
- A350 – Großraumjet der neuesten Generation, gut zu erkennen an der schwarz abgesetzten Cockpitfenster-Partie.
Eingestellt sind A300, A310, A340 und der doppelstöckige A380, der bei mehreren Airlines weiter im Einsatz ist.
Tipps für Spotter
Rund um die Endmontagestandorte Toulouse und Hamburg-Finkenwerder siehst du Flugzeuge, die noch gar nicht ausgeliefert sind – oft in Grundierung oder schon in der Lackierung der künftigen Airline. Dazu kommen die Beluga-Transporter, mit denen Airbus große Bauteile zwischen den Werken fliegt. Notiere bei jeder Sichtung das Kennzeichen; bei neuen Flugzeugen kann es sich bis zur Auslieferung noch ändern.
Zusammenfassung
- Airbus baut mit A220, A320-Familie, A330 und A350 Verkehrsflugzeuge für fast jede Streckenlänge.
- Der A380 wird seit 2021 nicht mehr ausgeliefert, ist aber weiter im Liniendienst zu sehen.
- Rund um die Werke in Toulouse und Hamburg-Finkenwerder lohnt sich der Blick auf Werks- und Beluga-Flüge.
Häufige Fragen
Wo werden Airbus-Verkehrsflugzeuge endmontiert?
In Toulouse, Hamburg-Finkenwerder, Tianjin (China) und Mobile (USA); der A220 außerdem in Mirabel (Kanada).
Wird der A380 noch gebaut?
Nein. Die Produktion wurde beendet, das letzte Exemplar 2021 ausgeliefert.
Woher kommt der A220?
Der A220 wurde von Bombardier als C Series entwickelt. Airbus übernahm 2018 die Mehrheit am Programm und vermarktet das Flugzeug seitdem als A220.
Sichtungen rund um Airbus sammeln
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Weitere Einträge
Airbus Helicopters
Der größte Hubschrauberhersteller der Welt hat deutsch-französische Wurzeln: Zentrale in Marignane, zweites Standbein in Donauwörth. Von dort kommen H135 und H145 – die Hubschrauber, die du in Deutschland als Rettungs-, Polizei- und Bundeswehrmaschinen am häufigsten siehst.
HerstellerATR
Der französisch-italienische Hersteller ATR baut seit den 1980er-Jahren nur zwei Flugzeuge – die ATR 42 und die ATR 72. Hochdecker, T-Leitwerk, Propeller: Wer die Familie einmal verstanden hat, erkennt sie überall, von Lanzarote bis zu den griechischen Inseln.
HerstellerDassault Aviation
Dassault Aviation baut in Frankreich Kampfjets und die Businessjets der Falcon-Familie. Für Spotter heißt das: Rafale auf Airshows und Militärflugplätzen, Falcons auf jedem größeren Flughafen mit Geschäftsreiseverkehr – und mit ein paar Merkmalen am Heck lassen sich die Modelle sicher auseinanderhalten.
HerstellerLiebherr Aerospace
Den Namen kennst du vom Baukran, doch Liebherr baut auch Flugzeugtechnik: Fahrwerke, Flugsteuerungs-Aktuatoren und Getriebe aus dem Allgäu, Klima- und Luftsysteme aus Toulouse. Vom Bugfahrwerk der A350 bis zu den Klappflügelspitzen der 777X steckt der Familienkonzern in vielen Mustern, die du am Zaun fotografierst.

