Airbus

Europäisches Luft- und Raumfahrtunternehmen und einer der beiden großen Hersteller von Verkehrsflugzeugen – mit Flugzeugfamilien vom A220 bis zum A350.

Auch bekannt als: Airbus SE · Airbus Industrie · Airbus Group · EADS

FrankreichFrankreichFlugzeugherstellerseit 19704 Min. Lesezeit

1970

Gründung als Airbus Industrie

1972

Erstflug A300

4

aktuelle Verkehrsflugzeug-Familien

SE

Europäische Aktiengesellschaft

Das Wichtigste in Kürze

  • Airbus ist einer der beiden großen Hersteller von Verkehrsflugzeugen, gegründet 1970 als Airbus Industrie.
  • Aktuelle Familien: A220, A320-Familie, A330 und A350 – der A380 wird nicht mehr gebaut.
  • Endmontage unter anderem in Toulouse und Hamburg-Finkenwerder.
  • Die einzelnen Muster findest du in den Flugzeugtypen.
Inhaltsverzeichnis
  1. 1.Steckbrief
  2. 2.Tätigkeitsfelder
  3. 3.Struktur & Marken
  4. 4.Geschichte im Zeitraffer
  5. 5.Was du als Spotter wissen solltest
  6. 6.Stärken und Schwächen
  7. 7.Vom Gemeinschaftsprojekt zur Airbus SE
  8. 8.Die Flugzeugfamilien
  9. 9.Tipps für Spotter
  10. 10.Häufige Fragen

Steckbrief

RechtsformEuropäische Aktiengesellschaft (Airbus SE)
SitzLeiden (Niederlande), operative Zentrale in Blagnac bei Toulouse (Frankreich)
SpartenVerkehrsflugzeuge, Hubschrauber (Airbus Helicopters), Verteidigung und Raumfahrt (Airbus Defence and Space)
Aktuelle Verkehrsflugzeug-FamilienA220, A320-Familie, A330, A350
Eingestellte MusterA300, A310, A340, A380
Endmontage VerkehrsflugzeugeToulouse, Hamburg-Finkenwerder, Tianjin (China), Mobile (USA), Mirabel (Kanada, A220)
Offizielle Websitewww.airbus.com

Tätigkeitsfelder

Verkehrsflugzeuge – A220, A320-Familie, A330 und A350
Hubschrauber – Airbus Helicopters
Verteidigung und Raumfahrt – Airbus Defence and Space

Struktur & Marken

Airbus Helicopters – Hubschraubersparte
Airbus Defence and Space – Verteidigung und Raumfahrt

Geschichte im Zeitraffer

1970Gründung von Airbus Industrie als europäisches Gemeinschaftsunternehmen
1972Erstflug des A300, des ersten Airbus-Musters
1987Erstflug des A320 mit Fly-by-Wire-Steuerung
2005Erstflug des A380
2013Erstflug des A350
2017Das Unternehmen firmiert als Airbus SE
2018Übernahme der Mehrheit am C-Series-Programm von Bombardier, das seitdem als A220 vermarktet wird
2021Auslieferung des letzten A380

Airbus aus Spotter-Sicht

Deine Checkliste für Airbus

Hak ab, was du schon gesehen oder erledigt hast.

  • Einen A350 an der schwarz abgesetzten Cockpitfenster-Partie erkannt
  • Einen A320neo an den deutlich größeren Triebwerken vom klassischen A320 unterschieden
  • A330 (zwei Triebwerke) und A340 (vier Triebwerke) auseinandergehalten
  • Einen A380 mit seinen zwei durchgehenden Passagierdecks gesehen
  • Einen Beluga-Transporter fotografiert, der Bauteile zwischen den Werken fliegt

Stärken und Schwächen

Das spricht dafür

  • Vom Regionalflugzeug bis zum Großraumjet – an fast jedem Flughafen vertreten
  • Endmontage in Hamburg-Finkenwerder und Toulouse mit Werksflugverkehr
  • Beluga-Transporter als ungewöhnliches Fotomotiv

Wo es hakt

  • Innerhalb der A320-Familie sind die Varianten auf den ersten Blick schwer zu unterscheiden
  • Neue Flugzeuge vor der Auslieferung sind oft nur kurz und unregelmäßig zu sehen

Vom Gemeinschaftsprojekt zur Airbus SE

Airbus entstand 1970 als Airbus Industrie, ein Gemeinschaftsunternehmen europäischer Luftfahrtfirmen. Das erste Muster, der zweistrahlige Großraumjet A300, flog 1972 zum ersten Mal. Heute ist Airbus eine Europäische Aktiengesellschaft mit Sitz in Leiden und operativer Zentrale in Blagnac bei Toulouse.

Die Flugzeugfamilien

  • A220 – das kleinste Airbus-Verkehrsflugzeug, ursprünglich als C Series von Bombardier entwickelt.
  • A320-Familie – Schmalrumpfflugzeuge für Kurz- und Mittelstrecke, inklusive der Neo-Varianten mit neuen Triebwerken.
  • A330 – zweistrahliger Großraumjet.
  • A350 – Großraumjet der neuesten Generation, gut zu erkennen an der schwarz abgesetzten Cockpitfenster-Partie.

Eingestellt sind A300, A310, A340 und der doppelstöckige A380, der bei mehreren Airlines weiter im Einsatz ist.

Tipps für Spotter

Rund um die Endmontagestandorte Toulouse und Hamburg-Finkenwerder siehst du Flugzeuge, die noch gar nicht ausgeliefert sind – oft in Grundierung oder schon in der Lackierung der künftigen Airline. Dazu kommen die Beluga-Transporter, mit denen Airbus große Bauteile zwischen den Werken fliegt. Notiere bei jeder Sichtung das Kennzeichen; bei neuen Flugzeugen kann es sich bis zur Auslieferung noch ändern.

Zusammenfassung

  • Airbus baut mit A220, A320-Familie, A330 und A350 Verkehrsflugzeuge für fast jede Streckenlänge.
  • Der A380 wird seit 2021 nicht mehr ausgeliefert, ist aber weiter im Liniendienst zu sehen.
  • Rund um die Werke in Toulouse und Hamburg-Finkenwerder lohnt sich der Blick auf Werks- und Beluga-Flüge.

Häufige Fragen

Wo werden Airbus-Verkehrsflugzeuge endmontiert?

In Toulouse, Hamburg-Finkenwerder, Tianjin (China) und Mobile (USA); der A220 außerdem in Mirabel (Kanada).

Wird der A380 noch gebaut?

Nein. Die Produktion wurde beendet, das letzte Exemplar 2021 ausgeliefert.

Woher kommt der A220?

Der A220 wurde von Bombardier als C Series entwickelt. Airbus übernahm 2018 die Mehrheit am Programm und vermarktet das Flugzeug seitdem als A220.

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