Volandia – Parco e Museo del Volo

Volandia liegt in den restaurierten Hallen der Caproni-Werke, nur einen Fußweg vom Terminal 1 in Mailand-Malpensa entfernt. Hier steht der Caproni Ca.1 von 1910, Italiens ältestes erhaltenes Flugzeug, dazu rund 100 Luftfahrzeuge vom DC-3 über die frühere Staats-DC-9 bis zum Starfighter und zum Kipprotor AW609.

Auch bekannt als: Volandia Malpensa · Volandia Parco e Museo del Volo · Museo dell'Aeronautica Volandia · Fondazione Museo dell'Aeronautica

ItalienItalienLuftfahrtmuseenseit 201014 Min. Lesezeit

1910

Erstflug des Caproni Ca.1

2010

Eröffnung des Museums

≈ 100

Luftfahrzeuge laut Museum

10–15 Min.

Fußweg ab Terminal 1

Das Wichtigste in Kürze

  • Volandia öffnete am 8. Mai 2010 in den restaurierten Hallen der Caproni-Werke direkt neben dem Flughafen Mailand-Malpensa.
  • Das Herzstück ist der Caproni Ca.1: Der Doppeldecker flog am 27. Mai 1910 bei Malpensa und ist das einzige erhaltene Exemplar.
  • Verkehrsluftfahrt zum Anfassen: DC-3, die frühere italienische Staats-DC-9, eine MD-80 und eine Fokker F27 gehören zur Sammlung.
  • Starker Hubschrauberteil: Viele Exponate stammen aus der Geschichte von Agusta und AgustaWestland, bis zum Kipprotor AW609.
  • Vom Terminal 1 sind es nur 10 bis 15 Minuten zu Fuß – der Besuch lässt sich gut mit einem Spotting-Tag an Malpensa verbinden.
Inhaltsverzeichnis
  1. 1.Steckbrief
  2. 2.Tätigkeitsfelder
  3. 3.Geschichte im Zeitraffer
  4. 4.Was du als Spotter wissen solltest
  5. 5.Stärken und Schwächen
  6. 6.Ein Museum am Ort, an dem alles begann
  7. 7.Der Caproni Ca.1: Italiens ältestes Flugzeug
  8. 8.Die Caproni-Sammlung: was hier steht – und was in Trento
  9. 9.Verkehrsflugzeuge: von der DC-3 zur MD-80
  10. 10.Militärjets aus Ost und West
  11. 11.Hubschrauber: das Erbe von Agusta
  12. 12.Raumfahrt, Modelle und Simulatoren
  13. 13.Fotografieren in Volandia
  14. 14.Anreise, Öffnung und Besuchsplanung
  15. 15.Museum und Live-Verkehr kombinieren
  16. 16.Fazit
  17. 17.Häufige Fragen

Steckbrief

TrägerFondazione Museo dell'Aeronautica – eine Stiftung, an deren Gründung unter anderem Leonardo-Finmeccanica, der Flughafenbetreiber SEA, die Provinz Varese und Unternehmen aus der Region beteiligt waren
StandortVia per Tornavento 15, Case Nuove, 21019 Somma Lombardo (Provinz Varese, Lombardei) – auf dem Gelände der ehemaligen Officine Aeronautiche Caproni
Eröffnung8. Mai 2010
Flächelaut Museum über 60.000 m² ehemaliges Industriegelände, der Rundgang ist mehr als 2 km lang
Sammlunglaut Museum rund 100 Luftfahrzeuge, dazu über 1.200 Modelle der Collezione Piazzai
Caproni-HighlightsCaproni Ca.1 von 1910 (einziges erhaltenes Exemplar), laut Wikipedia außerdem Caproni Ca.18 und Ca.113; nachgebaute Caproni-Werkstatt
VerkehrsflugzeugeDouglas DC-3 Dakota, die frühere italienische Staats-DC-9, MD-80 (I-SMEL), Fokker F27, Jakowlew Jak-40
Öffnung (Okt.–Dez. 2026)laut Museum Di–Fr 10–18 Uhr, Sa, So und Feiertage 10–18:30 Uhr, montags geschlossen; im Januar nur an Wochenenden und Feiertagen
AnreiseMalpensa Express bis Malpensa Aeroporto Terminal 1, dann rund 10–15 Minuten zu Fuß; mit dem Auto über die A8, kostenlose Parkplätze vor dem Eingang
Offizielle Websitevolandia.it

Tätigkeitsfelder

Ala fissa – Flächenflugzeuge chronologisch und thematisch, vom Propeller bis zum Strahltriebwerk, inklusive Ballonfahrt
Il primo volo a Malpensa – Inszenierung des Erstflugs von 1910 mit dem originalen Caproni Ca.1
Officine Caproni – nachgebaute Werkstatt, in der die frühen Caproni-Flugzeuge entstanden
Ala rotante – Hubschrauber vom Tragschrauber bis zu großen Mustern von Heer und Marine, viele aus dem nahen Agusta-Werk
Il futuro del volo – Geschichte von AgustaWestland mit dem Kipprotor AW609
Spazio und Planetario – Raumfahrtpavillon mit Planetarium und Modellen von Saturn V und Sojus im Maßstab 1:10
Collezione Piazzai – mehr als 1.200 Flugzeugmodelle von den Pionieren bis zur Raumfahrt
Simulatoren, Bibliothek und Familienbereiche – Flugsimulatoren, historisches Archiv sowie Spielflächen drinnen und draußen

Geschichte im Zeitraffer

1908Gianni Caproni gründet sein Flugzeugbauunternehmen
1910Am 27. Mai hebt der Caproni Ca.1 bei Malpensa zu seinem ersten und einzigen Flug ab; laut Museum entstehen im selben Jahr die Officine Aeronautiche Caproni an der Malpensa
1927Gianni und Timina Caproni gründen das erste Caproni-Museum – die Sammlung zieht später nach Trento
1983Agusta übernimmt den Flugzeugbauer Caproni Vizzola
2006Am 11. November wird das Projekt eines großen Luftfahrtmuseums in Somma Lombardo vorgestellt
2010Eröffnung von Volandia am 8. Mai in den restaurierten Caproni-Hallen
2012Ein rund 4.000 m² großer Bereich für die Verkehrsluftfahrt öffnet, mit der Douglas DC-3
2017Die frühere Staats-DC-9 wird am 8. April eingeweiht
2018Die MD-80 I-SMEL, einst die erste MD-80 von Meridiana, kommt als Schenkung ins Museum
2019Der Pavillon für Raumfahrt und Astronomie mit Planetarium wird vorgestellt
2020Eine F-104 Starfighter aus dem Luftwaffenmuseum in Berlin-Gatow und der zweite Prototyp der M-346 kommen dazu

Volandia – Parco e Museo del Volo aus Spotter-Sicht

Deine Checkliste für Volandia – Parco e Museo del Volo

Hak ab, was du schon gesehen oder erledigt hast.

  • Backstein-Industriehallen am Westrand des Flughafens, ganz in der Nähe von Terminal 1
  • Großflugzeuge im Freien – DC-9, MD-80 und weitere Maschinen stehen auf dem Außengelände
  • Fußgängerbrücke vom Terminal-Bereich, entlang der Museumsmauern zur Kasse
  • Flughafen in Hörweite – der Betrieb von Malpensa begleitet dich durch den Tag

Stärken und Schwächen

Das spricht dafür

  • Der Caproni Ca.1 ist ein echtes Unikat – Italiens ältestes erhaltenes Flugzeug am Ort seines Erstflugs
  • Zu Fuß vom Terminal 1 erreichbar, ideal für einen Umstieg oder einen Spotting-Tag in Malpensa
  • Breite Sammlung: Pioniere, Verkehrsflugzeuge, Jets aus Ost und West und viele Agusta-Hubschrauber
  • Kostenlose Parkplätze und laut Museum komplett barrierefreies Gelände
  • Viel Programm für Familien mit Simulatoren, Planetarium und Spielbereichen

Wo es hakt

  • Die meisten frühen Caproni-Flugzeuge wie Ca.6 und Ca.9 stehen nicht hier, sondern im Museo Caproni in Trento
  • Teile der Verkehrsflugzeuge stehen im Freien und sind dem Wetter ausgesetzt
  • Saisonal eingeschränkte Öffnung, im Januar nur an Wochenenden
  • Die Eisenbahnsammlung Ogliari ist laut Museum derzeit wegen Gleisarbeiten geschlossen
  • Kein Spotting-Spot: Für Fotos vom Linienverkehr musst du an den Zaun

Es gibt Luftfahrtmuseen, die irgendwo auf einem alten Fliegerhorst stehen. Und es gibt Volandia. Das Museum liegt dort, wo die italienische Luftfahrt zu Hause ist: in den Backsteinhallen der Caproni-Werke, am Rand der Heide, auf der Gianni Caproni 1910 seinen ersten Doppeldecker in die Luft brachte. Heute rollen nebenan die Jets von Mailand-Malpensa, und vom Terminal 1 läufst du in einer Viertelstunde zur Kasse. Drinnen wartet mit dem Caproni Ca.1 das älteste erhaltene Flugzeug Italiens – und drumherum rund 100 Luftfahrzeuge von der DC-3 bis zum Kipprotor.

Auch Museumsflugzeuge gehören in den Hangar

Mit Planetrack postest du Sichtungen mit Foto, Flugzeugtyp, Kennzeichen und Ort – vom Caproni Ca.1 bis zur Staats-DC-9 in Volandia. Planetrack startet bald – die Warteliste findest du unten auf dieser Seite.

Ein Museum am Ort, an dem alles begann

Um Volandia zu verstehen, musst du einen Schritt zurückgehen. Gianni Caproni gründete sein Flugzeugbauunternehmen 1908. Auf der weiten, flachen Heide rund um die Cascina Malpensa fand er das Gelände, das er für seine Versuche brauchte. Laut Museum entstanden hier 1910 die Officine Aeronautiche Caproni – nach Darstellung von Volandia der erste Flugzeugbaubetrieb Italiens im 20. Jahrhundert. Später verlagerte sich die Großproduktion nach Taliedo bei Mailand, der Standort an der Malpensa lebte als Caproni Vizzola weiter. 1983 übernahm der Hubschrauberhersteller Agusta das Unternehmen.

Aus diesem Erbe entstand das heutige Museum. Am 11. November 2006 wurde das Projekt in Somma Lombardo vorgestellt. Eine eigens gegründete Stiftung, die Fondazione Museo dell’Aeronautica, kaufte das ehemalige Caproni-Areal von AgustaWestland. Hinter der Stiftung stehen laut Wikipedia unter anderem Leonardo-Finmeccanica, der Flughafenbetreiber SEA, die Provinz Varese und Unternehmen aus der Umgebung. Für Sanierung und Ausstellung waren laut Wikipedia insgesamt rund 19 Millionen Euro veranschlagt; die Region Lombardei, die Provinz Varese und mehrere Gemeinden unterzeichneten eine gemeinsame Zusage, einen Teil davon trug die öffentliche Hand.

Am 8. Mai 2010 öffnete Volandia seine Tore – passend zum hundertsten Jahrestag des ersten Caproni-Flugs. Seitdem ist das Museum Stück für Stück gewachsen: 2012 kam ein eigener Bereich für die Verkehrsluftfahrt dazu, 2017 die Staats-DC-9, 2019 der Raumfahrtpavillon, 2020 Starfighter und M-346. Viel davon wäre ohne die vielen ehrenamtlichen Helfer kaum möglich – laut italienischer Wikipedia sind es über 200. Wie solche Arbeit hinter den Kulissen aussieht, beschreibt der Beitrag zum Ehrenamt in Luftfahrtmuseen.

1910Erstflug des Caproni Ca.1
2010Eröffnung von Volandia
≈ 100Luftfahrzeuge laut Museum
60.000 m²ehemaliges Werksgelände

Der Caproni Ca.1: Italiens ältestes Flugzeug

Das wichtigste Exponat ist kein großer Jet, sondern ein filigraner Doppeldecker aus Holz, Draht und Stoff. Der Caproni Ca.1 war das erste Flugzeug, das Gianni Caproni selbst konstruierte und baute. Am 27. Mai 1910 hob er bei Malpensa ab – laut Museum der erste Flug auf der Malpensa-Heide überhaupt.

Am Steuer saß nicht Caproni selbst, sondern Ugo Tabacchi, ein Mitglied seines Teams. Laut der englischen Wikipedia konnte sich Caproni keinen erfahrenen Piloten leisten. Der Start gelang auf Anhieb, das Flugzeug flog eine Weile geradeaus. Bei der Landung setzte Tabacchi aber hart auf, der Ca.1 wurde schwer beschädigt. Der Pilot blieb unverletzt, das Flugzeug flog nie wieder.

Technisch ist der Ca.1 ein Kind seiner Zeit:

  • Rumpf: ein offenes, rechteckiges Fachwerk aus Holz mit Verbindungen aus Aluminium
  • Tragflächen: zwei gleich lange, nicht gestaffelte Flügel mit Querrudern
  • Antrieb: ein Vierzylindermotor mit rund 25 PS, der über Rollenketten zwei vorn liegende Propeller antrieb
  • Fahrwerk: fünf große Räder (zwei unter dem Mittelteil, je eins unter den Flügelenden, eins am Heck) und zwei kleine Stützräder vorn gegen das Überschlagen
Kennzahl Caproni Ca.1 laut Wikipedia
Erstflug 27. Mai 1910
Länge 9,86 m
Spannweite 10,50 m
Flügelfläche 38 m²
Leergewicht 550 kg
Motorleistung rund 25 PS

Die Geschichte des Flugzeugs nach 1910 ist fast so spannend wie der Flug selbst. Laut Wikipedia stand der Ca.1 ab 1939 im Caproni-Museum in Taliedo, kam im Zweiten Weltkrieg in die Familienvilla der Caproni in Venegono Superiore und blieb dort bis 2007. Danach wurde er restauriert und steht heute in Volandia – ganz in der Nähe des Ortes, an dem er einst abhob. In der Abteilung „Il primo volo a Malpensa“ inszeniert das Museum diesen Erstflug.

Sieben Jahre nach Kitty Hawk

Der Ca.1 flog nur rund sechseinhalb Jahre nach dem ersten Motorflug der Brüder Wright. Wer den Bogen von den Pionieren bis zu Caproni schlagen will, liest vorher den Beitrag über die Brüder Wright und den ersten Motorflug.

Die Caproni-Sammlung: was hier steht – und was in Trento

Wer „Caproni-Sammlung“ hört, denkt oft an Volandia. Hier lohnt eine kleine Klarstellung. Die eigentliche Familiensammlung geht auf Gianni Caproni und seine Frau Timina zurück, die sie 1927 als Caproni-Museum gründeten. Diese Sammlung zog im Lauf der Jahrzehnte mehrfach um – von Taliedo nach Venegono Superiore, in den 1960er-Jahren in das alte Werk in Vizzola Ticino und schließlich nach Trento. Dort steht sie heute als Museo dell’Aeronautica Gianni Caproni neben dem Flugplatz Trento, mit Raritäten wie dem Ca.6 von 1911 und dem Ca.9.

Volandia ergänzt diese Sammlung mit dem Ort selbst. In der Abteilung Officine Caproni ist die Werkstatt nachgebaut, in der die frühen Caproni-Flugzeuge entstanden. Dazu kommen laut Wikipedia zwei weitere Typen:

  • Caproni Ca.18 – das erste Flugzeug italienischer Konstruktion, mit dem eine komplette italienische Staffel ausgerüstet wurde
  • Caproni Ca.113 – ein bekanntes Kunstflugzeug der Zwischenkriegszeit

Eine Werkskapelle der Caproni gehört laut Wikipedia ebenfalls zum Gelände. Für dich bedeutet das: In Volandia erlebst du die Geschichte des Unternehmens an seinem Ursprung, die große Typensammlung mit weiteren frühen Caproni-Flugzeugen findest du dagegen in Trento. Eine Italien-Tour mit beiden Museen ist für Pionier-Fans ideal.

Verkehrsflugzeuge: von der DC-3 zur MD-80

Für Planespotter ist der Bereich der Verkehrsluftfahrt besonders spannend. Er öffnete laut Wikipedia 2012 auf rund 4.000 Quadratmetern – Startexponat war eine Douglas DC-3 Dakota. Laut italienischer Wikipedia ist sie das einzige funktionsfähige Exemplar, das in Italien öffentlich ausgestellt wird. Warum dieser Typ die Luftfahrt so geprägt hat, steht in der Typseite zur Douglas DC-3 und im Beitrag zur Geschichte der DC-3.

Das bekannteste Großflugzeug ist die Staats-DC-9. Mit ihr flogen laut italienischer Wikipedia unter anderem Staatspräsident Sandro Pertini und Papst Johannes Paul II. Eingeweiht wurde sie in Volandia am 8. April 2017. Staats- und Regierungsflüge führt in Italien die Luftwaffe durch, heute mit dem 31° Stormo. Zum Typ selbst findest du mehr auf der Seite zur McDonnell Douglas DC-9.

2018 kam eine MD-80 mit dem Kennzeichen I-SMEL als Schenkung dazu – laut italienischer Wikipedia die erste MD-80 in der Flotte von Meridiana. Die Familie der MD-80 war in Italien jahrzehntelang allgegenwärtig, etwa bei Alitalia und Meridiana. Wer die Jets noch im Linienbetrieb erlebt hat, findet hier ein Stück Spotter-Erinnerung.

Flugzeug Rolle Warum es für Spotter spannend ist
Douglas DC-3 Dakota Klassiker der Verkehrsluftfahrt laut Wikipedia einziges funktionsfähiges ausgestelltes Exemplar in Italien
Staats-DC-9 Regierungs- und Papstflüge Zeitgeschichte zum Anfassen, seit 2017 im Museum
MD-80 I-SMEL Mittelstrecke der typische Italien-Jet der 1980er- bis 2010er-Jahre
Fokker F27 Turboprop-Zubringer Vorläufer heutiger Regionalturboprops
Jakowlew Jak-40 sowjetischer Regionaljet seit 2019 auf dem Außengelände, selten in Westeuropa

Die Fokker F27 lohnt den Vergleich mit heutigen Turboprops wie der ATR 72-600, an deren Bau mit Leonardo auch die italienische Industrie beteiligt ist. Die Jak-40 mit ihren drei Hecktriebwerken ist ein Typ, den du im westeuropäischen Alltag praktisch nicht mehr siehst.

Klassiker auf die Wunschliste

In Planetrack setzt du Typen auf die Wunschliste deines Hangars und bekommst einen Sichtungs-Alarm, wenn eine passende Maschine im Anflug ist. Die App startet bald – trag dich unten in die Warteliste ein.

Militärjets aus Ost und West

Die Ausstellung der Flächenflugzeuge („Ala fissa“) führt vom Propeller zum Strahltriebwerk. Ein Schwerpunkt liegt auf Flugzeugen der italienischen Industrie, ergänzt um Jets aus beiden Blöcken des Kalten Kriegs. Laut Wikipedia gehören unter anderem dazu:

  • Lockheed F-104 Starfighter – kam am 25. Januar 2020 aus dem Luftwaffenmuseum in Berlin-Gatow und wurde am 8. Februar 2020 eingeweiht. Für deutsche Besucher eine schöne Verbindung zum Militärhistorischen Museum Berlin-Gatow.
  • Aermacchi M-346 Master – der zweite Prototyp des Jettrainers, seit Juli 2020 ausgestellt. Die Serienversion stellt Leonardo her, mehr zum Typ unter Leonardo M-346.
  • Fiat G.91, AMX Ghibli, MB-326 und MB-339 – italienische Kampf- und Schulflugzeuge, laut Wikipedia teils als Prototypen. Die MB-339 kennst du von den Vorführungen der Frecce Tricolori.
  • SIAI-Marchetti S-211 – ebenfalls als Prototyp in der Sammlung
  • MiG-15 und MiG-21 – sowjetische Jäger im direkten Gegenüber zu westlichen Mustern
  • Republic F-84F, F-86, Jet Provost und DH.100 Vampire – Jets der ersten Generationen

Gerade der Starfighter zeigt, wie eng die Luftfahrt in Europa verflochten war: Italien und Deutschland setzten den Typ in großer Zahl ein. Wenn du dich für aktuelle Militärmuster interessierst, hilft der Beitrag Kampfjets in Europa erkennen.

Hubschrauber: das Erbe von Agusta

Kein Zufall: Nur wenige Kilometer entfernt sitzt mit Agusta – heute Teil von Leonardo – einer der wichtigsten Hubschrauberhersteller Europas. Die Abteilung „Ala rotante“ spannt den Bogen vom kleinen Tragschrauber bis zu großen Mustern von Heer und Marine. Laut Wikipedia stehen hier unter anderem AB.47, AB.204, AB.206, A.109, die Kampfhubschrauber-Linie AW129 Mangusta und der AW139. Dazu kommt ein italienischer CH-47 Chinook.

Ein eigener Bereich, „Il futuro del volo“, gehört dem AW609. Der Kipprotor startet wie ein Hubschrauber und fliegt wie ein Flugzeug – ein Bauprinzip, das du sonst fast nur von Militärmustern kennst. Wenn dich die heutige Hubschrauberflotte interessiert, schau dir auch den AW109 und den AW169 an, die du an vielen Flughäfen und Kliniklandeplätzen siehst.

Raumfahrt, Modelle und Simulatoren

Volandia ist mehr als eine Flugzeughalle. Der Pavillon Spazio e Planetario zeigt Planeten, Satelliten und Raumfahrtmissionen von den sowjetischen Kosmonauten bis zur ISS und den Apollo-Flügen. Saturn V und Sojus stehen als Nachbauten im Maßstab 1:10, ein Planetarium gehört dazu. Vorgestellt wurde der Pavillon 2019, laut Wikipedia gemeinsam mit dem Astronauten Paolo Nespoli.

Für Modellbauer ist die Collezione Piazzai ein Grund für sich: Mehr als 1.200 Modelle zeigen die Luftfahrt von den Pionieren bis zur Raumfahrt. Daneben gibt es Flugsimulatoren, eine Bibliothek mit historischem Archiv und große Spielbereiche für Kinder. Wer nach dem Besuch selbst ins virtuelle Cockpit will, findet Tipps im Beitrag zum Einstieg in die Flugsimulation.

Zwei Sammlungen solltest du vorab prüfen: Das Museo dei Trasporti Ogliari mit Straßenbahnen, Lokomotiven und Standseilbahnen ist laut Museum derzeit wegen Gleisarbeiten geschlossen. Die Autosammlung von Bertone war laut italienischer Wikipedia von 2018 bis 2026 zu sehen und ist inzwischen nach Turin umgezogen. Das kleine Museum zum Autodesigner Flaminio Bertoni gehört weiterhin zum Angebot.

Mit Kindern unterwegs

Mit Spielplätzen drinnen und draußen, Simulatoren und Planetarium ist Volandia sehr familienfreundlich. Weitere Ideen für Ausflüge mit Nachwuchs findest du im Beitrag Planespotting mit Kindern.

Fotografieren in Volandia

Volandia ist ein Ort mit zwei Lichtwelten. In den Hallen arbeitest du mit Kunstlicht und oft wenig Abstand, auf dem Außengelände mit Sonnenstand und Wetter. Konkrete Regeln zu Stativen oder kommerziellen Aufnahmen nennt die Infoseite des Museums nicht – frag im Zweifel an der Kasse nach, bevor du größeres Equipment aufbaust.

Weitwinkel für die Hallen

Vor DC-3 und Hubschraubern stehst du nah dran. Ein Weitwinkel holt das ganze Flugzeug ins Bild, ohne dass du bis an die Wand zurückmusst.

Hohe ISO statt Blitz

Blitzlicht spiegelt auf Lack und Glas. Lieber die ISO anheben und die Kamera ruhig halten oder an einer Brüstung abstützen.

Licht für das Außengelände planen

DC-9 und MD-80 stehen im Freien. Wie du den Sonnenstand vorab prüfst, zeigt der Beitrag Sonnenstand am Fotospot planen.

Details sammeln

Die Kettenantriebe des Ca.1, Rotorköpfe der Agusta-Hubschrauber oder die Kennzeichen an den Rümpfen sind oft die stärkeren Motive.

Kennzeichen festhalten

Notiere Kennzeichen und militärische Seriennummern – so kannst du die Geschichte jeder Maschine später nachrecherchieren.

Anreise, Öffnung und Besuchsplanung

Volandia liegt an der Via per Tornavento 15 im Ortsteil Case Nuove von Somma Lombardo, auf dem Gelände der ehemaligen Officine Aeronautiche Caproni.

  • Mit dem Zug: Der Malpensa Express von Trenord verbindet Milano Cadorna, Milano Centrale und Milano Porta Garibaldi mit dem Flughafen. Du steigst im Untergeschoss von Terminal 1 aus.
  • Zu Fuß ab Terminal 1: Laut Museum gehst du von der Abflugebene (2. Stock) zum Ausgang 17, verlässt das Gebäude rechts und folgst dem Gehweg bis zur Fußgängerbrücke. Entlang des Museums sind es dann 10 bis 15 Minuten bis zur Kasse.
  • Mit dem Auto: Über die A8 Mailand–Varese, Ausfahrt Busto Arsizio und weiter über die SS336 Richtung Malpensa, oder Ausfahrt Somma Lombardo – Case Nuove. Am Kreisverkehr folgst du den Schildern nach Volandia über die SP52. Die Parkplätze vor dem Eingang sind laut Museum kostenlos.

Die Öffnungszeiten wechseln mit der Saison. Vom 1. Oktober bis 31. Dezember 2026 öffnet Volandia laut Museum dienstags bis freitags von 10 bis 18 Uhr, an Wochenenden und Feiertagen von 10 bis 18:30 Uhr; montags ist geschlossen. Im Januar 2027 ist nur an Wochenenden und Feiertagen geöffnet, mit Sonderöffnungen rund um die Feiertage. Am 24., 25. Dezember und 1. Januar bleibt das Museum zu, bei Schnee oder Eis kann es kurzfristig schließen. Eintrittspreise nennen wir bewusst nicht, weil sie sich ändern.

Zur Barrierefreiheit: Laut Museum ist das gesamte Gelände zugänglich. Hunde sind in allen Bereichen außer dem Kinderbereich erlaubt.

Vor der Abfahrt prüfen

Öffnungstage, Sonderöffnungen und geschlossene Bereiche ändern sich regelmäßig. Wenn du wegen eines bestimmten Exponats anreist, wirf vorher einen Blick auf die Website oder ruf die Infoline des Museums an.

Wie viel Zeit brauchst du in Volandia?

Wähle aus, was du sehen willst – der Rechner schätzt deine Zeit im Museum.

Richtwert ohne Anreise, Wartezeiten und Pausen.

Museum und Live-Verkehr kombinieren

Der größte Trumpf von Volandia ist die Lage. Der Flughafen Mailand-Malpensa liegt direkt nebenan, und seinen Betrieb bekommst du auch auf dem Museumsgelände mit. Ein echter Spotting-Spot ist das Museum aber nicht – für saubere Fotos von Starts und Landungen musst du an den Zaun. Tagsüber wird in Malpensa meist auf den Bahnen 35 gelandet, die Flugzeuge kommen also von Süden. Die bekannten Standorte liegen deshalb vor allem südlich der Bahnen unter dem Anflug; Details zum Museum als Ausgangspunkt findest du unter Volandia am Flughafen Mailand-Malpensa.

Ein sinnvoller Tagesplan: Vormittags auf die Ostseite des Flughafens, mittags, wenn das Licht hart wird, ins Museum, am späten Nachmittag auf die Westseite. Wenn das Wetter nicht mitspielt, bist du in den Hallen gut aufgehoben – mehr Ideen stehen im Beitrag Planespotting bei schlechtem Wetter.

Auch die übrigen Mailänder Flughäfen liegen in Reichweite: Der stadtnahe Flughafen Linate und der Low-Cost-Flughafen Mailand-Bergamo lassen sich mit Volandia zu einem verlängerten Wochenende verbinden. Wer eine größere Tour plant, findet Anregungen im Beitrag zum Spotting-Roadtrip durch Europa.

Für eine Italien-Museumsreise bietet sich das Museo Storico dell’Aeronautica Militare in Vigna di Valle bei Rom an, das die Geschichte der italienischen Luftwaffe zeigt. Aus der Schweiz kommend liegen das Verkehrshaus Luzern und das Flieger-Flab-Museum Dübendorf auf dem Weg.

Hinfahren, wenn du …

  • den originalen Caproni Ca.1 am Ort seines Erstflugs sehen willst
  • ohnehin in Malpensa spottest oder dort umsteigst
  • Verkehrsflugzeuge, Militärjets und Hubschrauber an einem Ort suchst

Vorher klären, wenn du …

  • im Winter unter der Woche kommen willst – im Januar ist nur am Wochenende offen
  • wegen der Eisenbahnsammlung Ogliari anreist
  • mit großem Stativ oder für kommerzielle Aufnahmen kommst

Woanders besser, wenn du …

  • möglichst viele frühe Caproni-Typen sehen willst – die stehen vor allem in Trento
  • vor allem Live-Verkehr fotografieren möchtest – dafür ist der Zaun der bessere Ort

Vom Museum an den Zaun

Spot-Karte mit Anreise und bestem Licht, Sonnenstand-Planer sowie Wetter, Wind und Pisten am Flughafen: Planetrack bringt alles für den Spotting-Nachmittag nach dem Museumsbesuch zusammen. Planetrack startet bald – sichere dir über die Warteliste frühen Zugang.

Fazit

Volandia ist ein Museum mit einem Standortvorteil, den kaum ein anderes Haus bieten kann. Es steht in den Hallen, in denen italienische Luftfahrtgeschichte begann, und zeigt mit dem Caproni Ca.1 das Flugzeug, mit dem sie anfing. Drumherum erzählt die Sammlung vom Linienverkehr mit DC-3, Staats-DC-9 und MD-80, vom Kalten Krieg mit Starfighter und MiG und von der Hubschraubertradition der Region bis zum AW609.

Plane einen halben bis ganzen Tag ein, prüf die saisonalen Öffnungszeiten und verbinde den Besuch mit einem Nachmittag an den Zaunspots von Malpensa. Wer die komplette Caproni-Geschichte erleben will, hängt einen Abstecher nach Trento an.

Kurzfazit

Caproni Ca.1 von 1910, Staats-DC-9, Starfighter und Agusta-Hubschrauber, zu Fuß vom Terminal 1 erreichbar: Volandia ist der ideale Museumsstopp für jeden Spottertrip nach Malpensa – am besten mittags, wenn das Licht am Zaun hart wird.

Zusammenfassung

  • Volandia ist eines der größten Luftfahrtmuseen Italiens und liegt auf historischem Flugzeugbau-Gelände an der Malpensa.
  • Für Spotter zählen der originale Caproni Ca.1, die Verkehrsflugzeuge von DC-3 bis MD-80 und die Militärjets aus Ost und West.
  • Die eigentliche Caproni-Familiensammlung ist im Museo Caproni in Trento zu Hause – Volandia erzählt die Geschichte am Ort der Werke.
  • Prüfe vor dem Besuch die saisonalen Öffnungszeiten und kombiniere das Museum mit den Zaunspots rund um Malpensa.

Häufige Fragen

Was ist Volandia?

Volandia – offiziell Parco e Museo del Volo – ist ein großes Luftfahrtmuseum in Somma Lombardo, direkt neben dem Flughafen Mailand-Malpensa. Es öffnete am 8. Mai 2010 in den restaurierten Hallen der ehemaligen Caproni-Werke und zeigt laut Museum rund 100 Luftfahrzeuge.

Was hat Volandia mit Caproni zu tun?

Das Museum steht auf dem Gelände der Officine Aeronautiche Caproni. Gianni Caproni erprobte hier ab 1910 seine ersten Flugzeuge. Zu sehen sind der originale Caproni Ca.1, eine nachgebaute Caproni-Werkstatt und laut Wikipedia auch die Typen Ca.18 und Ca.113.

Ist der Caproni Ca.1 in Volandia echt?

Ja. Laut Museum ist es das einzige erhaltene Exemplar weltweit. Der Doppeldecker flog am 27. Mai 1910 mit Ugo Tabacchi am Steuer, wurde bei der harten Landung beschädigt und flog danach nie wieder. Er gilt als ältestes erhaltenes Flugzeug Italiens.

Ist Volandia dasselbe wie das Museo Caproni in Trento?

Nein. Das Museo dell'Aeronautica Gianni Caproni in Trento geht auf die Sammlung zurück, die Gianni und Timina Caproni 1927 begründeten. Dort stehen die meisten frühen Caproni-Flugzeuge. Volandia ist ein eigenständiges Museum am historischen Werksstandort bei Malpensa.

Wie komme ich vom Flughafen Malpensa zu Volandia?

Zu Fuß ab Terminal 1: Laut Museum gehst du von der Abflugebene zum Ausgang 17, verlässt das Gebäude rechts und folgst dem Gehweg bis zur Fußgängerbrücke. Von dort sind es entlang des Museums 10 bis 15 Minuten bis zur Kasse. Der Malpensa Express hält im Untergeschoss von Terminal 1.

Wann hat Volandia geöffnet?

Vom 1. Oktober bis 31. Dezember 2026 laut Museum dienstags bis freitags von 10 bis 18 Uhr, an Wochenenden und Feiertagen bis 18:30 Uhr, montags ist geschlossen. Im Januar 2027 öffnet Volandia nur an Wochenenden und Feiertagen, mit Sonderöffnungen über die Feiertage. Bei Schnee oder Eis kann das Museum schließen. Preise nennen wir bewusst nicht, weil sie sich ändern.

Welche Verkehrsflugzeuge stehen in Volandia?

Unter anderem eine Douglas DC-3, die frühere italienische Staats-DC-9, mit der laut Wikipedia unter anderem Staatspräsident Sandro Pertini und Papst Johannes Paul II. flogen, eine MD-80 mit dem Kennzeichen I-SMEL, eine Fokker F27 und eine Jakowlew Jak-40.

Kann ich von Volandia aus Flugzeuge spotten?

Den Flugbetrieb bekommst du auf dem Gelände mit, ein echter Spotting-Spot ist das Museum aber nicht. Für saubere Fotos von Starts und Landungen fährst du an die Zaunspots rund um Malpensa, vor allem im Süden unter dem Anflug auf die Bahnen 35.

Sichtungen rund um Volandia – Parco e Museo del Volo sammeln

Foto mit Kennzeichen, Typ, Airline und Spot posten, Funde im Hangar sammeln und Likes und Kommentare aus der Community bekommen. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.

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Passende Airlines

Die Fluggesellschaften dazu – mit IATA- und ICAO-Code, Rufzeichen und Lackierung.

Typische Flugzeuge

Flugzeugtyp

Douglas DC-3 / C-47

Zwei Sternmotoren, Spornrad, schräg stehender Rumpf am Boden: Die DC-3 und ihre Militärschwester C-47 sind Legenden. So erkennst du sie und so findest du die letzten Flieger in Europa.

Flugzeugtyp

McDonnell Douglas DC-9

Zwei Triebwerke am Heck, das Höhenleitwerk oben auf der Flosse: Die DC-9 prägte ab 1965 die Kurzstrecke in Europa und den USA. So erkennst du die Serien 10 bis 50 und trennst sie von MD-80, 717 und One-Eleven.

Flugzeugtyp

McDonnell Douglas MD-80

Lang wie eine Zigarre, zwei kräftige Triebwerke am Heck: Die MD-80-Familie war von 1980 bis in die 2010er-Jahre ein Standardjet in Europa und den USA. So unterscheidest du MD-81, -82, -83, -87 und -88 und findest heute noch einen „Mad Dog“.

Flugzeugtyp

Fokker F27 Friendship

Hoher Flügel, zwei Rolls-Royce-Dart-Turboprops und große ovale Fenster: Die Fokker F27 Friendship war Europas erfolgreichster Turboprop-Airliner ihrer Zeit. Heute ist sie ein echter Sammlerfang.

Flugzeugtyp

Jakowlew Jak-40

Ein kleiner Jet mit geraden Flügeln, drei Triebwerken am Heck und einer Treppe, die unter dem Rumpfende herausklappt: Die Jak-40 sollte in der Sowjetunion Propellerflugzeuge auf kurzen Graspisten ablösen – und flog sogar ab Hamburg. So erkennst du den Klassiker.

Flugzeugtyp

Lockheed F-104 Starfighter

Nadelspitze, Stummelflügel, T-Leitwerk: Der Starfighter war der erste Mach-2-Jäger der Bundeswehr und zugleich ihr größtes Trauma. Hier erfährst du, wie du ihn erkennst, was hinter der Starfighter-Krise steckt und wo du ihn heute noch siehst.

Flugzeugtyp

Leonardo M-346 Master

Zwei Triebwerke, große Vorflügelwurzeln, lange Tandemhaube: Die M-346 Master ist der Jettrainer, auf dem in Europa angehende Eurofighter- und F-35-Piloten lernen. So erkennst du sie und weißt, wo sie fliegt.

Flugzeugtyp

Leonardo AW139

Fünf Rotorblätter, offener Heckrotor und Räder, die in seitliche Stummel einfahren: Der AW139 ist laut Leonardo der meistverkaufte Zweimotorer seiner Klasse und fliegt für Küstenwachen, Polizei und Offshore-Betreiber. So erkennst du ihn.

Flugzeugtyp

Boeing CH-47 Chinook

Zwei riesige Rotoren, ein langer kastiger Rumpf und das unverwechselbare Wokka-Wokka: Der Chinook ist der Lastesel unter den Militärhubschraubern. So erkennst du ihn, so findest du ihn in Europa – und das bringt die CH-47F der Bundeswehr.

Flugzeugtyp

Mikojan-Gurewitsch MiG-21

Runder Bugeinlauf mit Stoßkegel, Deltaflügel plus Höhenleitwerk, schlanker Rumpf: Die MiG-21 ist der meistgebaute Überschalljet der Geschichte. Hier erfährst du, wie du sie erkennst, was sie für die NVA bedeutete und wo du sie heute noch siehst.

Spotting-Spots rund um Volandia – Parco e Museo del Volo

Spots, an denen du die passenden Flugzeuge regelmäßig vor die Linse bekommst – mit Standpunkten, Lichtzeiten und Koordinaten.

Alle Spotting-Spots im Überblick →

Weitere Einträge

ItalienFlughafen

Flughafen Mailand-Malpensa

Italiens zweitgrößter Passagierflughafen und die Nummer eins bei der Fracht: zwei fast 4.000 Meter lange Parallelbahnen am Rand des Ticino-Parks, eine große easyJet-Basis, Langstrecke von Emirates bis Cathay Pacific und Frachter von FedEx, DHL und Cargolux. Eine Besucherterrasse gibt es nicht – gespottet wird am Zaun und am Terminal.

ItalienHersteller

Leonardo

Leonardo aus Rom ist mehr als ein Name auf der Hubschraubertür: Der italienische Konzern baut AW139 und AW169, Jettrainer und Transporter, hält die Hälfte an ATR und fertigt Rumpfteile für Boeing und Airbus. Hier erfährst du, wie du seine Spuren am Flughafen erkennst.

ItalienMuseum

Museo Storico dell'Aeronautica Militare Vigna di Valle

Das Museum der italienischen Luftwaffe liegt am Ufer des Bracciano-Sees nordwestlich von Rom – auf dem Gelände des ältesten Flugplatzes Italiens. In fünf Hangars führt es chronologisch von Luftschiffen und Doppeldeckern über die Schneider-Rennflugzeuge mit dem Weltrekordhalter Macchi MC.72 bis zu Starfighter, Tornado und Eurofighter.

DeutschlandMuseum

Technik Museum Speyer

Das Technik Museum Speyer ist eines der großen Ziele für Luftfahrtfans in Deutschland: Hier kletterst du in einen ehemaligen Lufthansa-Jumbo, der rund 20 Meter über dem Boden aufgebockt ist, stehst unter der riesigen Antonov An-22 und schaust in der Raumfahrthalle ins Innere des Buran-Prototyps OK-GLI. Dazu kommt die Liller Halle von 1913, in der einst die Pfalz-Flugzeugwerke arbeiteten.

Passende Guides aus dem Blog

PT

Planetrack Redaktion

Diese Datenbank beschreibt Flughäfen, Flugzeughersteller, Airline-Gruppen, Allianzen und Luftfahrtmuseen. Eigentümer, Beteiligungen und Mitgliedschaften ändern sich laufend – gesicherte Angaben stehen im Steckbrief, alles Veränderliche ist als solches gekennzeichnet. Die einzelnen Fluggesellschaften findest du in der Airline-Datenbank.

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