Das Wichtigste in Kürze
- Edelweiss ist der Ferienflieger der Lufthansa Group in der Schweiz und fliegt fast ausschließlich ab Zürich – zu Badezielen in Europa ebenso wie auf der Langstrecke nach Afrika, Amerika und in den Indischen Ozean.
- Die Codes lauten WK und EDW, im Funk heißt es „EDELWEISS“. Mit LX und SWR von SWISS haben sie nichts zu tun.
- Gegründet wurde Edelweiss 1995 unter Beteiligung des Reiseveranstalters Kuoni; der erste Flug ging am 10. Februar 1996 von Zürich über Paphos nach Larnaka.
- Seit November 2008 gehört Edelweiss zu SWISS und damit zur Lufthansa Group, behält aber eigene Marke, Flotte und Besatzungen.
- Die A340 verabschiedet sich: Laut einem Bericht vom September 2026 sind die letzten Flüge der drei verbliebenen A340-300 für Mitte Januar 2027 angesetzt. Ihr Nachfolger ist der Airbus A350-900.
- Auf der Kurz- und Mittelstrecke fliegt Edelweiss Airbus A320; seit 2026 kommt der A320neo hinzu.
Inhaltsverzeichnis
Steckbrief
| IATA-Code | WK |
|---|---|
| ICAO-Code | EDW |
| Rufzeichen | EDELWEISS |
| Drehkreuze | ZRH |
| Geschäftsmodell | Ferienflieger mit Kurz-, Mittel- und Langstrecke |
| Gegründet | 19. Oktober 1995, erster kommerzieller Flug am 10. Februar 1996 |
| Gründung | Unter Beteiligung des Reiseveranstalters Kuoni; erster Chef war Niklaus Grob |
| Konzern | Seit 1. November 2008 Tochter von SWISS und damit Teil der Lufthansa Group |
| Heimatbasis | Flughafen Zürich (ZRH) |
| Firmensitz | Kloten am Flughafen Zürich |
| Kennzeichen | Schweizer Registrierung mit HB- |
| Markenzeichen | Rot-weiße Bemalung mit Edelweiss-Blüte am Leitwerk |
Woran du die Airline erkennst
Ist das wirklich Edelweiss Air?
- Große Edelweiss-Blüte am Seitenleitwerk
- Rot-weiße Bemalung mit dem Schriftzug „Edelweiss“ am Rumpf
- Zusatz „Switzerland“ am Rumpf, eingeführt mit dem Auftritt von 2015
- Flugnummer beginnt mit WK, auf Trackern steht EDW
- Rufzeichen im Funk: „EDELWEISS“ plus Flugnummer
- Schweizer Kennzeichen mit HB-; die A350 tragen Kennzeichen der Reihe HB-IH…
Aktualisiert: Oktober 2026 – Morgens in Zürich, kurz nach Betriebsbeginn: Eine A320 nach der anderen rollt Richtung Piste, am Leitwerk jedes Mal dieselbe Alpenblume. Wenig später folgt ein Langstreckenjet nach Afrika oder Nordamerika. Das ist Edelweiss Air, der Ferienflieger der Schweiz. Für Spotter ist die Airline gerade besonders spannend, denn auf der Langstrecke geht eine Ära zu Ende: Die vierstrahlige A340 verlässt die Flotte, der A350 übernimmt. Diese Seite ordnet Edelweiss für dich ein – von der Geschichte über Codes und Erkennungsmerkmale bis zur Flotte und den besten Gelegenheiten in Zürich.
Jede Edelweiss-Sichtung im Hangar
Mit Planetrack postest du deine Sichtungen mit Foto, Typ, Kennzeichen, Airline und Spot – und siehst in deinem Hangar, welche Edelweiss-Maschinen dir noch fehlen. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.
Edelweiss im Überblick
Edelweiss ist ein reiner Ferienflieger. Statt Umsteigeverkehr über ein Drehkreuz bietet die Airline Direktflüge von Zürich in Urlaubsregionen an – auf der Kurz- und Mittelstrecke etwa ans Mittelmeer, auf die Kanaren oder nach Skandinavien, auf der Langstrecke nach Afrika, Nord- und Mittelamerika und in den Indischen Ozean. Nach eigenen Angaben verbindet Edelweiss die Schweiz mit mehr als 100 Ferienzielen. Firmensitz ist Kloten, Heimatbasis der Flughafen Zürich.
Die Geschichte beginnt am 19. Oktober 1995. Gegründet wurde die Airline unter Beteiligung des Reiseveranstalters Kuoni, erster Chef war Niklaus Grob. Am 10. Februar 1996 startete der erste kommerzielle Flug von Zürich über Paphos nach Larnaka auf Zypern. Geflogen wurde damals mit zwei McDonnell Douglas MD-83. Zypern ist bis heute fester Bestandteil des Streckennetzes – ein schönes Stück Kontinuität bei einer Airline, die sich sonst stark verändert hat.
Im Jahr 2000 folgten zwei wichtige Schritte: Im Februar kam der erste Airbus A320, im November startete mit einer A330-200 die erste Langstrecke. Im Februar 2008 kündigte SWISS die Übernahme an, zum 1. November 2008 wurde sie wirksam. Edelweiss behielt dabei eigene Führung, Flotte, Besatzungen und Marke, ist seitdem aber Schwester von SWISS und Teil der Lufthansa Group.
Innerhalb des Konzerns hat Edelweiss eine klare Rolle: Sie ist der Ferienflieger für den Schweizer Markt, so wie Discover Airlines in Deutschland. Die beiden Airlines verbindet sogar ein Stück Flottengeschichte: Als Edelweiss 2021 ihre A330-300 abgab, ging Flottenmaterial an den deutschen Schwesterbetrieb, der damals noch als Eurowings Discover firmierte.
Codes und Rufzeichen: WK, EDW und „EDELWEISS“
Bei Edelweiss sind die Codes deutlich eingängiger als bei der Mutter SWISS. Trotzdem lohnt sich der Überblick, weil Tracker, Anzeigetafel und Funk jeweils einen anderen Code zeigen.
- IATA-Code WK: steht in der Flugnummer, also auf Ticket, Bordkarte und Anzeigetafel.
- ICAO-Code EDW: steht im Flugplan der Flugsicherung und auf Flugtrackern.
- Rufzeichen EDELWEISS: so meldet sich die Besatzung im Funk, gefolgt von der Flugnummer.
Der ICAO-Code ist leicht zu merken, denn EDW leitet sich erkennbar von „Edelweiss“ ab. Wie IATA- und ICAO-Codes grundsätzlich funktionieren und warum es zwei Systeme gibt, erklärt der Ratgeber zu den IATA- und ICAO-Codes. Für die Suche auf dem Tracker hilft dir der Artikel zur Flugverfolgung mit ADS-B.
Nicht von SWISS-Codes verwirren lassen
Edelweiss und SWISS gehören zusammen, nutzen aber getrennte Codes: WK/EDW für Edelweiss, LX/SWR für SWISS. Wenn du auf dem Tracker nach SWR filterst, fehlen dir die Edelweiss-Flüge – filtere zusätzlich nach EDW.
Ein Sonderfall sind Codeshares: Viele Edelweiss-Flüge werden zusätzlich unter Flugnummern von Partnern wie SWISS verkauft. Auf der Anzeigetafel können dann zwei Nummern für denselben Flug stehen. Das Flugzeug kommt trotzdem von Edelweiss, und auf dem Tracker läuft der Flug unter EDW.
So erkennst du Edelweiss am Himmel
Das wichtigste Erkennungsmerkmal steckt schon im Namen: Am Seitenleitwerk prangt eine große Edelweiss-Blüte. Die Alpenblume steht für die Schweizer Herkunft der Airline. Die Bemalung ist in Rot und Weiß gehalten, am Rumpf steht der Schriftzug „Edelweiss“.
Im November 2015 stellte Edelweiss einen überarbeiteten Auftritt vor, der danach auf die Flotte übertragen wurde. Dabei wurde die Blüte am Leitwerk vergrößert, und am Rumpf kam der Zusatz „Switzerland“ hinzu. Wenn du ältere Fotos aus der Zeit vor 2016 durchsiehst, erkennst du die Veränderung am Leitwerk sofort.
Eine weitere Spezialität sind die Namen. Seit 2016 tauft Edelweiss ihre Flugzeuge auf Schweizer Regionen, in denen das Edelweiss wächst. Der erste A350-900 mit dem Kennzeichen HB-IHF heißt „Piz Bernina“, der erste A320neo HB-JDB wurde im April 2026 auf „Hoch-Ybrig“ getauft, ein Wander- und Wintersportgebiet im Kanton Schwyz. Bei Nahaufnahmen am Gate lohnt sich also ein Blick auf den Bug.
Sonderlackierungen gibt es auch: Die A320 HB-JLT trägt seit Mai 2022 eine Bemalung zugunsten der Hilfsorganisation Help Alliance und heißt „Madrisa“. Ob sie zum Zeitpunkt deines Besuchs noch so fliegt, prüfst du am besten vorab auf dem Tracker. Tipps, wie du solche Farbtupfer gezielt findest, gibt der Ratgeber zu Special Liveries.
Ist das wirklich ein Edelweiss-Flugzeug?
- Edelweiss-Blüte am Seitenleitwerk
- Schriftzug „Edelweiss“ und Zusatz „Switzerland“ am Rumpf
- Kennzeichen beginnt mit HB-
- Tracker zeigt den ICAO-Code EDW
- Flugnummer auf der Anzeigetafel beginnt mit WK
Die Flotte im Überblick
Edelweiss fliegt ausschließlich Airbus-Jets. Nach einer Übersicht auf Wikipedia (Stand Juni 2026) sah die Flotte so aus:
| Typ | Einsatz | Anzahl |
|---|---|---|
| Airbus A320-200 | Kurz- und Mittelstrecke | 15 |
| Airbus A320neo | Kurz- und Mittelstrecke | 1 (weitere 5 vorgesehen) |
| Airbus A340-300 | Langstrecke | 3 |
| Airbus A350-900 | Langstrecke | 4 (weitere 2 vorgesehen) |
Die Zahlen sind eine Momentaufnahme. Gerade auf der Langstrecke bewegt sich viel: Bis Herbst 2026 ist die A350-Flotte weiter gewachsen, Berichte vom September 2026 sprechen von sechs A350. Für deine Planung ist die Tabelle ein Richtwert, kein tagesaktueller Bestand.
Der A350-900 übernimmt die Langstrecke
Der jüngste Langstreckentyp ist der Airbus A350-900. Das erste Exemplar, HB-IHF, landete am 13. März 2025 in Zürich und wurde Ende März auf „Piz Bernina“ getauft. Weitere Flugzeuge folgten im Laufe von 2025 und 2026.
Für Passagiere steht die nächste Änderung schon fest: Edelweiss baut die Kabine des A350 um. Laut einem Bericht vom September 2026 kommt die neue Kabine ab Anfang Juni 2027 zuerst auf Flügen nach Kilimanjaro, Sansibar, Windhuk und Halifax zum Einsatz, bis Anfang Oktober 2027 folgen die übrigen der insgesamt sechs A350. Von außen ändert sich dadurch wenig – für dein Foto bleibt der A350 derselbe.
Der A350 taucht gelegentlich auch auf kürzeren Strecken auf, etwa wenn auf einer stark gebuchten Ferienstrecke mehr Plätze gebraucht werden. Im Frühjahr 2026 flog er an mehreren Tagen nach Pristina, im Herbst 2026 samstags nach Heraklion. Solche Einsätze sind ein Glücksfall für Spotter an Flughäfen, an denen sonst nur Schmalrumpfjets der Airline landen.
Abschied von der A340
Die vierstrahlige A340-300 kam ab 2016 zu Edelweiss, die Flugzeuge stammen von der Mutter SWISS. Jahrelang war sie das Rückgrat der Langstrecke. Jetzt läuft ihre Zeit ab: Laut einem Bericht vom 22. September 2026 standen zu diesem Zeitpunkt noch drei A340 in der Flotte – HB-JMC, HB-JMD und HB-JME. Als letzte Flugtage nennt der Bericht den 12. Januar 2027 für HB-JME und den 17. Januar 2027 für HB-JMC und HB-JMD.
HB-JMC kam im September 2026 noch einmal von einem großen Wartungscheck in Hongkong zurück, ist aber bereits verkauft und wird nach der Ausflottung zerlegt. Im Herbst 2026 setzte Edelweiss die A340 auch auf Ferienstrecken innerhalb Europas ein, etwa an einzelnen Tagen nach Teneriffa, Gran Canaria oder Rhodos. Wer eine A340 im Linienbetrieb noch fotografieren will, hat also nur noch wenige Wochen.
Die letzte A340 nicht verpassen
Setz die A340 auf deine Wunschliste und richte Sichtungs-Alarme für den Typ oder einzelne Kennzeichen wie HB-JMC ein – dann erfährst du, wenn sie anfliegen oder landen. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein.
Kurz- und Mittelstrecke: A320 und A320neo
Auf Strecken innerhalb Europas und rund ums Mittelmeer fliegt Edelweiss die Airbus A320. Mit 15 Exemplaren ist sie der häufigste Typ der Flotte. Seit 2026 kommt der A320neo hinzu; den ersten, HB-JDB, taufte Edelweiss im April 2026 in Zürich. Weitere A320neo kommen nach und nach aus dem Konzern.
Ob vor dir eine klassische A320 oder ein neo steht, siehst du vor allem an den Triebwerken: Der neo hat deutlich größere Triebwerksgondeln, die näher am Flügel sitzen. Außerdem tragen die neo-Modelle Sharklets an den Flügelspitzen – die gibt es allerdings auch an manchen jüngeren A320ceo, darum ist das Triebwerk das verlässlichere Merkmal. Mehr Hilfen zum Unterscheiden findest du im Ratgeber Flugzeugtypen erkennen für Anfänger.
Frühere Typen
Ganz am Anfang flog Edelweiss mit der MD-83, von 1996 bis 1999. Danach kamen die A330-200 (2000 bis 2016) und die A330-300 (2011 bis 2021). Diese Typen siehst du in Edelweiss-Farben nur noch auf alten Fotos – oder in deinem eigenen Archiv, falls du früh dabei warst.
Edelweiss und SWISS: wer fliegt für wen?
Weil Edelweiss und SWISS zum selben Konzern gehören, helfen sie sich gegenseitig mit Flugzeugen aus. Laut dem Unternehmensprofil von SWISS war zum Stand März 2026 eine Edelweiss-A320 im Auftrag von SWISS im Einsatz. Das Flugzeug fliegt dann mit Edelweiss-Besatzung, meist in Edelweiss-Farben, aber unter LX-Flugnummer. Wie solche Vereinbarungen funktionieren, erklärt der Ratgeber zum Wet-Lease.
Für dich als Spotter ist das eine kleine Falle: Wenn eine Edelweiss-A320 einen SWISS-Flug fliegt, ist die Flugnummer LX, das Flugzeug aber eines von Edelweiss. Und umgekehrt verrät das HB-Kennzeichen allein nicht, welche Airline gerade fliegt, denn auch SWISS, Helvetic Airways und Chair Airlines fliegen mit Schweizer Registrierung.
Warum das für deine Sichtungen wichtig ist
Halte immer Kennzeichen und tatsächlichen Betreiber fest, nicht nur die Flugnummer. So bleibt deine Sammlung sauber, auch wenn ein Flugzeug zwischen Edelweiss und SWISS wechselt. Wie du Kennzeichen richtig liest, steht im Ratgeber Flugzeug-Kennzeichen verstehen.
Spotting-Tipps für Edelweiss
Zürich ist der einzige Ort, an dem du Edelweiss zuverlässig erlebst. Fast die gesamte Flotte startet und landet hier. Typisch für einen Ferienflieger ist der Tagesrhythmus: Am Morgen starten viele Maschinen in Richtung Süden, am Nachmittag und Abend kehren sie zurück. Die Langstreckenflüge haben eigene Zeiten. Ein Blick auf die Abflug- und Ankunftstafel vorab zeigt dir, wann sich das Warten lohnt.
Als Standort bieten sich die Zuschauerterrasse B am Flughafen Zürich und der Butzenbüel an. Auf der Terrasse siehst du die Flugzeuge am Dock und beim Rollen, am Butzenbüel eher im Anflug oder beim Start – je nach Betriebsrichtung. Welche Pisten gerade genutzt werden, hängt vom Wind und den Betriebszeiten ab; wie du das einschätzt, erklärt der Ratgeber Betriebsrichtung am Flughafen verstehen.
Neu am Flughafen ist übrigens der Edelweiss Hub im Circle: eine öffentliche Erlebnisfläche der Airline mit Reiseinspiration, VR-Angeboten, Café und Shop. Für Spotting ist er nicht gedacht, als Abstecher bei schlechtem Wetter aber eine Idee.
In Deutschland wirst du Edelweiss kaum begegnen, weil die Airline ab Zürich in Ferienregionen fliegt. Wenn du in den Ferien selbst an einem Urlaubsflughafen am Mittelmeer oder auf den Kanaren stehst, hast du dagegen gute Chancen auf die Edelweiss-Blüte zwischen den Fliegern von Condor, TUIfly und Discover.
Flug finden
Such auf dem Tracker nach dem ICAO-Code EDW und grenz nach Ziel und Uhrzeit ein.
Typ prüfen
Schau nach, ob ein A350, eine A340 oder eine A320 vorgesehen ist – gerade bei Sondereinsätzen auf Europastrecken lohnt sich das.
Licht und Piste checken
Prüf Betriebsrichtung und Sonnenstand. Wie das geht, zeigt der Ratgeber zum Sonnenstand am Fotospot.
Kennzeichen notieren
Erst das HB-Kennzeichen macht deine Sichtung eindeutig. Tipps für die Dokumentation findest du im Ratgeber zum Sichtungs-Logbuch.
Sicherheit und Regeln
Fotografiere nur von öffentlich zugänglichen Bereichen aus und halte dich an Absperrungen und Hinweisschilder. Was beim Spotten erlaubt ist und wo Grenzen liegen, erklärt der Ratgeber Ist Planespotting erlaubt?
Häufige Verwechslungen
- Edelweiss für SWISS halten – Edelweiss ist eine eigene Airline mit eigenen Codes (WK/EDW), gehört aber über SWISS zur Lufthansa Group.
- Edelweiss als Star-Alliance-Mitglied verbuchen – die Mutter SWISS ist Mitglied, Edelweiss selbst nicht.
- Jede WK-Sichtung als Edelweiss-Flug zählen, jede LX-Sichtung als SWISS – bei Einsätzen im Auftrag weicht die Flugnummer vom tatsächlichen Betreiber ab.
- HB- als Edelweiss-Beweis werten – das Präfix zeigt nur die Schweizer Registrierung. SWISS, Helvetic, Chair und viele andere Betreiber fliegen ebenfalls mit HB-Kennzeichen.
- A350 und A340 verwechseln – die A340 hat vier Triebwerke, der A350 zwei große. Dazu trägt der A350 die markante Cockpitfenster-Umrandung, die an eine Maske erinnert.
- A320 und A320neo gleichsetzen – achte auf die deutlich größeren Triebwerke des neo.
Fazit
Edelweiss ist für Planespotter eine dankbare Airline: Die Blüte am Leitwerk erkennst du sofort, die Codes WK und EDW sind leicht zu merken, und Zürich bündelt praktisch die ganze Flotte an einem Ort. Wer dazu das HB-Kennzeichen notiert, trennt sauber zwischen Edelweiss und SWISS – auch bei Flügen im Auftrag.
Besonders lohnend ist gerade jetzt ein Besuch in Zürich: Bis Mitte Januar 2027 laufen die letzten Wochen der A340 in Edelweiss-Farben, während der A350 die Langstrecke übernimmt und der A320neo auf der Kurzstrecke Fuß fasst.
Edelweiss im Blick behalten
Beobachte einzelne Kennzeichen, die A350 oder die letzten A340 und werde bei Anflug oder Landung benachrichtigt – und plane deinen Besuch in Zürich mit Spot-Karte, Sonnenstand-Planer und den aktuellen Pisten. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.
Kurzfazit
Edelweiss-Blüte am Heck, WK an der Anzeigetafel, EDW auf dem Tracker, HB- am Rumpf und Zürich als Heimat. Die A340 verabschiedet sich im Januar 2027 – wer sie noch braucht, plant den Besuch in Zürich am besten jetzt.
Zusammenfassung
- Die Edelweiss-Blüte am Leitwerk ist das sicherste Erkennungszeichen – auf dem Tracker suchst du nach EDW, an der Anzeigetafel nach WK.
- Fast alle Edelweiss-Flugzeuge sind in Zürich stationiert. Dort siehst du die Flotte morgens beim Abflug in die Ferienregionen und nachmittags bis abends bei der Rückkehr.
- Bis Mitte Januar 2027 hast du die letzte Gelegenheit für die vierstrahlige A340 in Edelweiss-Farben. Danach übernimmt der A350 die Langstrecke komplett.
- Wie bei allen Schweizer Airlines macht erst das HB-Kennzeichen deine Sichtung eindeutig – gerade bei A320, die zwischen Edelweiss und SWISS im Einsatz sind.
Häufige Fragen
Welchen IATA- und ICAO-Code hat Edelweiss Air?
Der IATA-Code von Edelweiss ist WK, der ICAO-Code EDW. Im Funk meldet sich die Besatzung mit dem Rufzeichen „EDELWEISS“. WK steht in der Flugnummer auf Ticket und Anzeigetafel, EDW findest du auf Flugtrackern und im Flugplan der Flugsicherung.
Gehört Edelweiss zu SWISS?
Ja. SWISS übernahm Edelweiss zum 1. November 2008, nachdem die Übernahme im Februar desselben Jahres angekündigt worden war. Edelweiss blieb dabei eine eigene Airline mit eigener Marke, eigener Flotte und eigenen Besatzungen. Über SWISS gehört Edelweiss zur Lufthansa Group.
Ist Edelweiss Mitglied der Star Alliance?
Nein, Edelweiss ist selbst kein Mitglied einer Allianz – auch wenn die Mutter SWISS der Star Alliance angehört. Edelweiss arbeitet aber über Codeshares mit Konzernpartnern wie SWISS und Lufthansa zusammen. Laut Medienberichten wird Edelweiss ab Mitte 2027 vollständig ins Vielfliegerprogramm Miles & More eingebunden.
Welche Flugzeugtypen fliegt Edelweiss?
Auf Kurz- und Mittelstrecken fliegt Edelweiss Airbus A320 und seit 2026 auch den A320neo. Auf der Langstrecke ist der Airbus A350-900 inzwischen der wichtigste Typ; die letzten A340-300 sind laut einem Bericht vom September 2026 nur noch bis Mitte Januar 2027 im Einsatz. Frühere Typen waren MD-83, A330-200 und A330-300.
Von welchen Flughäfen fliegt Edelweiss?
Edelweiss ist am Flughafen Zürich zu Hause und startet praktisch alle Flüge dort. Zum Netz gehören nach Angaben der Airline mehr als 100 Ferienziele in Europa, Afrika, Nord- und Mittelamerika sowie im Indischen Ozean. Welche Ziele in welcher Saison bedient werden, ändert sich mit dem Flugplan.
Kann ich Edelweiss in Deutschland spotten?
Nur ausnahmsweise. Edelweiss fliegt von Zürich aus in Ferienregionen, deutsche Flughäfen gehören nicht zum regulären Netz. Gelegentlich führt Edelweiss aber Flüge im Auftrag von SWISS durch. Wer die Airline sicher sehen will, fährt nach Zürich.
Was bedeuten die Namen an den Edelweiss-Flugzeugen?
Seit 2016 tauft Edelweiss ihre Flugzeuge auf Namen von Schweizer Regionen, in denen das Edelweiss wächst. Der erste A350 mit dem Kennzeichen HB-IHF heißt zum Beispiel „Piz Bernina“, der erste A320neo HB-JDB „Hoch-Ybrig“.
Edelweiss Air im Blick behalten
Beobachte die Airline oder einzelne Kennzeichen und werde bei Anflug oder Landung benachrichtigt – und poste deine Sichtung mit Typ, Kennzeichen und Spot. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.
Flugzeugtypen in der Flotte
Airbus A350-900
Schwarze Cockpit-Maske, elegant hochgebogene Flügelspitzen, zwei mächtige Trent-XWB-Triebwerke: Die A350-900 ist Airbus’ moderner Langstrecken-Twin. So erkennst du sie sicher.
FlugzeugtypAirbus A340-300
Vier schlanke Triebwerke, ein drittes Fahrwerksbein unter dem Rumpf und der Rumpf einer A330: Die A340-300 ist Airbus’ klassischer Langstrecken-Vierstrahler – und verschwindet gerade aus Europas Flotten. So erkennst du sie, solange es noch geht.
FlugzeugtypAirbus A320 (ceo)
Der Jet, mit dem Airbus den Kurzstreckenmarkt umgekrempelt hat: Die A320 der ersten Generation ist seit 1988 im Dienst und noch immer an fast jedem Flughafen zu sehen. So erkennst du sie und ihre Varianten.
FlugzeugtypAirbus A320neo
Die Neuauflage des Bestsellers: Die A320neo kombiniert die bewährte A320-Zelle mit einer neuen Triebwerksgeneration und ist heute an fast jedem großen Flughafen zu sehen.
FlugzeugtypAirbus A330-200
Kürzer als die A330-300, mit auffällig hohem Seitenleitwerk und großer Reichweite: Die A330-200 ist ein Langstrecken-Klassiker, der langsam aus Europas Flotten verschwindet. So erkennst du sie sicher.
FlugzeugtypAirbus A330-300
Langer Rumpf, zwei Triebwerke, aufgesetzte Winglets: Die A330-300 ist seit über 30 Jahren ein Arbeitstier der Langstrecke. So erkennst du sie und grenzt sie von ihren Geschwistern ab.
Weitere Airlines
Swiss International Air Lines
Die Schweizer Netzwerk-Airline mit dem roten Leitwerk: 2002 aus Crossair und dem Erbe der Swissair entstanden, heute Teil der Lufthansa Group und Mitglied der Star Alliance.
NetzwerkLufthansa
Deutschlands größte Airline und Kern der Lufthansa Group: Netzwerk-Airline mit den Drehkreuzen Frankfurt und München, Gründungsmitglied der Star Alliance.
FerienfliegerCondor
Einer der bekanntesten deutschen Ferienflieger: Condor fliegt ab Frankfurt und weiteren deutschen Flughäfen zu Urlaubszielen auf Kurz-, Mittel- und Langstrecke.
FerienfliegerDiscover Airlines
Der Ferienflieger der Lufthansa Group: Discover Airlines fliegt seit 2021 mit Airbus A320 und A330 ab Frankfurt und München zu Urlaubszielen auf Kurz-, Mittel- und Langstrecke – ab Mitte 2027 kommt der A350 dazu.
CharterHelvetic Airways
Die Schweizer Embraer-Spezialistin aus Zürich: Helvetic Airways fliegt mit E190, E195 und der neuen E2-Generation vor allem im Wet-Lease für SWISS, dazu Charter und eigene Ferienflüge ab Zürich und Bern.
FerienfliegerChair Airlines
Der kleine Schweizer Ferien- und Balkanflieger aus Glattbrugg: 2014 als Germania Flug gegründet, seit 2019 unter dem Namen Chair unterwegs und mit einer Handvoll Airbus A319 und A320 in Zürich und Basel zu Hause.
Flughäfen & Hersteller dazu
Flughäfen, Hersteller, Airline-Gruppen und Allianzen – wer dahintersteht und was du als Spotter wissen solltest.
Flughafen Zürich
Der größte Flughafen der Schweiz hat drei Pisten in drei Richtungen, ein Betriebskonzept, das mit Uhrzeit und Wetter wechselt, und ein offizielles Netz von Spotterpunkten rund um den Zaun. Wer die Konzepte kennt, steht in Zürich fast immer am richtigen Ort.
Airline-GruppeLufthansa Group
Die Lufthansa Group ist keine Airline, sondern ein Konzern mit einem Dutzend Flugbetrieben – von Lufthansa über SWISS und Austrian bis Eurowings und ITA Airways. Wer am Zaun nur den Kranich sucht, übersieht die halbe Gruppe.
HerstellerAirbus
Europäisches Luft- und Raumfahrtunternehmen und einer der beiden großen Hersteller von Verkehrsflugzeugen – mit Flugzeugfamilien vom A220 bis zum A350.
Wo du Edelweiss Air vor die Linse bekommst
Spotting-Spots, an denen diese Airline regelmäßig zu sehen ist – mit Standpunkten, Lichtzeiten und Koordinaten.
Zuschauerterrasse B Flughafen Zürich
Auf dem Dach von Dock B stehst du mitten im Geschehen des größten Schweizer Flughafens: SWISS-Langstrecke, Rollverkehr direkt unter dir und schwere Starts auf der längsten Piste. Der wohl bekannteste legale Spotterplatz der Schweiz – mit Sicherheitskontrolle, Eintritt und klaren Regeln.
SpotterhügelButzenbüel und Spotterhügel am Flughafen Zürich
Den klassischen Spotterhügel beim Heligrill im Westen des Zürcher Flughafens gibt es seit September 2023 nicht mehr, und der Butzenbüel ist ein Parkhügel hinter The Circle – kein Spotterpunkt. Hier erfährst du, was es mit beiden Orten auf sich hat und wo du heute im Westen und rund um den Zaun legal spottest.
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