SAS Scandinavian Airlines

Die skandinavische Netzwerk-Airline mit dem blauen Leitwerk: 1946 von Dänemark, Norwegen und Schweden gegründet, drei Drehkreuze, seit 2024 bei SkyTeam statt in der Star Alliance – und eine Flotte mit Kennzeichen aus vier Ländern.

Auch bekannt als: SAS · Scandinavian Airlines · Scandinavian Airlines System · SAS Connect · SAS Link · SK

SchwedenSchwedenNetzwerk-AirlinesIATA: SKICAO: SAS11 Min. Lesezeit

SK

IATA-Code

SAS

ICAO-Code

3

Drehkreuze in Skandinavien

1946

Gründungsjahr

Das Wichtigste in Kürze

  • SAS ist die gemeinsame Airline von Dänemark, Norwegen und Schweden – gegründet 1946, Sitz bei Stockholm, Drehkreuze in Kopenhagen, Stockholm und Oslo.
  • Codes: IATA SK, ICAO SAS, Rufzeichen „SCANDINAVIAN“.
  • Allianzwechsel 2024: SAS verließ die Star Alliance, deren Gründungsmitglied sie war, und gehört seit 1. September 2024 zu SkyTeam.
  • Air France-KLM hält 19,9 % und strebt 60,5 % an; der Abschluss hängt von den Genehmigungen der Behörden ab.
  • Die Flotte ist fast reine Airbus-Flotte mit A320neo, A350-900 und A330-300 – ergänzt um Embraer E195 von SAS Link und Wet-Lease-Flugzeuge.
Inhaltsverzeichnis
  1. 1.SAS im Überblick
  2. 2.Codes und Rufzeichen
  3. 3.Von der Star Alliance zu SkyTeam
  4. 4.Die Flotte: Airbus, Embraer und Partner
  5. 5.Die Bestellungen: E195-E2 und neue Großraumjets
  6. 6.SAS Connect, SAS Link und die Wet-Lease-Partner
  7. 7.Woran du SAS erkennst
  8. 8.SAS spotten: Skandinavien und Deutschland
  9. 9.Häufige Verwechslungen
  10. 10.Fazit

Steckbrief

IATA-CodeSK
ICAO-CodeSAS
RufzeichenSCANDINAVIAN
DrehkreuzeCPH, ARN, OSL
AllianzSkyTeam
GeschäftsmodellNetzwerk-Airline mit Inlands-, Europa- und Langstreckenverkehr über drei Drehkreuze
Gegründet1. August 1946 als Zusammenschluss der dänischen, norwegischen und schwedischen Gesellschaften
SitzFrösundavik in Solna bei Stockholm, Schweden
DrehkreuzeKopenhagen (CPH), Stockholm-Arlanda (ARN) und Oslo (OSL)
AllianzSkyTeam seit 1. September 2024; zuvor Gründungsmitglied der Star Alliance (1997)
EigentümerGroßaktionäre u. a. dänischer Staat und Air France-KLM (19,9 %); Air France-KLM strebt die Mehrheit von 60,5 % an
TochtergesellschaftenSAS Connect (Irland, A320neo) und SAS Link (Schweden, Embraer E195)
Flotte (laut SAS, Stand Februar 2024)A320neo und A321LR, A319 und A320, A330-300, A350-900, Embraer E195 sowie CRJ900 und ATR 72-600 von Wet-Lease-Partnern
Bestellungen45 Embraer E195-E2 (plus 10 Optionen, ab Ende 2027); bis zu 40 Airbus-Großraumjets (A330-900 und A330-300), angekündigt im Juni 2026
MarkenzeichenBlaues Leitwerk mit weißem SAS-Logo, Schriftzug „Scandinavian“ an Triebwerken und Rumpfunterseite

Woran du die Airline erkennst

Ist das wirklich SAS Scandinavian Airlines?

Hak ab, was auf das Flugzeug zutrifft, das du gerade siehst.

  • Blaues Leitwerk mit weißem SAS-Logo; das Blau zieht sich bis ins Rumpfheck
  • Heller Rumpf mit großem, silbernem „SAS“-Schriftzug vorn
  • Schriftzug „Scandinavian“ in Blau auf den Triebwerken und groß auf der Rumpfunterseite – im Überflug gut zu sehen
  • Kennzeichen aus drei Ländern: OY- (Dänemark), SE- (Schweden), LN- (Norwegen); dazu EI- bei SAS Connect
  • Fast nur Airbus auf den Hauptstrecken, dazu Embraer E195 und Wet-Lease-Typen wie CRJ900 und ATR 72-600
  • Jedes Flugzeug trägt einen Wikingernamen am Rumpf, etwa „Frederik Viking“

Wenn über Hamburg oder Frankfurt ein Flugzeug mit blauem Leitwerk und dem Wort „Scandinavian“ auf dem Bauch einschwebt, ist die Zuordnung schnell klar. Spannend wird es erst danach: Gehört der Jet zur dänischen, schwedischen oder norwegischen Registrierung, zur irischen Tochter SAS Connect – oder ist es gar kein SAS-Flugzeug, sondern ein Wet-Lease-Partner? Diese Seite zeigt dir, wie du SAS sauber einordnest und worauf es nach dem Allianzwechsel ankommt.

Jeden Wikinger im Hangar

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SAS im Überblick

SAS ist die gemeinsame Netzwerk-Airline von Dänemark, Norwegen und Schweden. Gegründet wurde sie am 1. August 1946, als die drei nationalen Gesellschaften ihren Transatlantikverkehr bündelten. Noch im selben Jahr ging es nach New York – eine Strecke, an die SAS zum 80. Geburtstag im September 2026 mit Jubiläumsflügen nach New York erinnert hat. Später wuchs aus dem Zusammenschluss eine vollständige Airline mit Inlands-, Europa- und Langstreckennetz.

Der Firmensitz liegt in Frösundavik in Solna bei Stockholm. Statt eines einzigen Drehkreuzes arbeitet SAS mit drei: Kopenhagen ist das wichtigste, dazu kommen Stockholm-Arlanda und Oslo. Diese Aufteilung spiegelt die Herkunft wider – jedes der drei Länder hat seinen eigenen Knotenpunkt.

Die letzten Jahre waren turbulent. Im Juli 2022 meldete SAS in den USA Insolvenz nach Chapter 11 an und durchlief eine lange Sanierung. Abgeschlossen wurde sie 2024 mit neuen Eigentümern: dem Finanzinvestor Castlelake, Air France-KLM, dem dänischen Staat und Lind Invest. Norwegen hatte seine Anteile schon 2018 verkauft, Schweden zog sich im Zuge der Sanierung zurück.

SKIATA-Code in der Flugnummer
SASICAO-Code auf dem Tracker
OY- · SE- · LN-Kennzeichen der Hauptflotte

Codes und Rufzeichen

  • IATA-Code SK: steht in der Flugnummer, also auf Anzeigetafel, Ticket und in den meisten Flugplänen.
  • ICAO-Code SAS: steht im Flugplan der Flugsicherung und auf Flugtrackern bei Flügen der Hauptgesellschaft.
  • Rufzeichen SCANDINAVIAN: so meldet sich die Besatzung im Funk.
  • SAS Connect: eigener ICAO-Code SZS, fliegt aber unter SK-Flugnummern.

Bei SAS fällt auf, dass ICAO-Code und Markenname identisch sind – das macht Tracker-Einträge leicht lesbar. Schwieriger wird es bei der Frage, wer einen SK-Flug tatsächlich durchführt. Warum Flugnummer und Rufzeichen auseinanderfallen können, erklärt der Artikel zum Unterschied zwischen Callsign und Flugnummer. Die Logik hinter den Kürzeln findest du unter IATA- und ICAO-Codes erklärt.

Tracker richtig lesen

Steht auf dem Tracker bei einem SK-Flug nicht SAS, sondern ein anderer ICAO-Code, fliegt eine Tochter oder ein Partner im Auftrag von SAS. Wie du ADS-B-Daten sinnvoll auswertest, zeigt der Guide zur Flugverfolgung für Spotter.

Von der Star Alliance zu SkyTeam

Für Spotter in Deutschland ist das die größte Veränderung der letzten Jahre. SAS gehörte 1997 zu den Gründungsmitgliedern der Star Alliance – gemeinsam mit Lufthansa, United, Air Canada und Thai. Jahrzehntelang war SAS damit enger Partner von Lufthansa, und SAS-Flugzeuge standen in Frankfurt und München ganz selbstverständlich im Umfeld der Star-Alliance-Terminals.

Mit dem Einstieg von Air France-KLM änderte sich das. Am 31. August 2024 verließ SAS die Star Alliance, am 1. September 2024 trat sie SkyTeam bei. Dort sind Air France, KLM und Delta die großen Namen. Die Unterschiede der drei Bündnisse fasst der Überblick zu Star Alliance, oneworld und SkyTeam zusammen.

Im Juli 2025 kündigte Air France-KLM an, den eigenen Anteil von 19,9 auf 60,5 Prozent zu erhöhen, indem die Gruppe die Aktien von Castlelake und Lind Invest übernimmt. Der dänische Staat bleibt beteiligt. Für den Abschluss braucht es die Zustimmung der Wettbewerbsbehörden, insbesondere der EU-Kommission. Air France-KLM nannte zuletzt die zweite Jahreshälfte 2026 als Ziel – ob das klappt, hängt von der Prüfung ab. Bis dahin ist SAS eine eigenständige Airline mit starkem Großaktionär.

1946

Dänemark, Norwegen und Schweden gründen SAS als gemeinsamen Transatlantik-Betreiber.

1997

SAS ist eines der fünf Gründungsmitglieder der Star Alliance.

2022–2024

Chapter-11-Verfahren und Sanierung, danach neue Eigentümer mit Air France-KLM.

September 2024

Wechsel von der Star Alliance zu SkyTeam.

Die Flotte: Airbus, Embraer und Partner

Die Flotte ist auf den ersten Blick aufgeräumt – auf den zweiten ein Mix aus Hauptflotte, Töchtern und gemieteten Flugzeugen. Laut der Flottenübersicht von SAS (Stand Februar 2024) sieht sie so aus:

Typ Anzahl Sitze Wer fliegt sie Spotter-Hinweis
Airbus A320neo 82 180 SAS und SAS Connect Das Rückgrat auf Europastrecken
Airbus A321LR 3 157 SAS Längere Kabine, mehr Reichweite
Airbus A319 / A320 4 / 3 150 / 168 SAS Ältere Generation mit kleineren Triebwerken
Airbus A330-300 8 266 SAS Langstrecke, Rolls-Royce Trent 700
Airbus A350-900 6 300 SAS Flaggschiff der Langstrecke
Embraer E195 16 122 SAS Link Regionaljet auf kürzeren Strecken
Bombardier CRJ900 15 90 Wet-Lease-Partner Hecktriebwerke, in SAS-Farben
ATR 72-600 12 70 Wet-Lease-Partner Turboprop, vor allem im Inland

Die Zahlen sind eine Momentaufnahme. Seitdem können sich die Zahlen – gerade bei den Wet-Lease-Partnern – verschoben haben. Nimm die Tabelle deshalb als Orientierung für die Typen, nicht als exakten Zählstand.

Den größten Anteil stellt der Airbus A320neo. SAS hat ihre Kurz- und Mittelstreckenflotte damit fast vollständig auf Airbus umgestellt; im September 2026 meldete die Airline, dass alle 81 A320neo mit Starlink-Internet ausgerüstet sind. Daneben fliegen noch einige ältere A319 und A320 sowie eine Handvoll A321LR – die Langstreckenversion der A321neo.

Auf der Langstrecke sind der A350-900 und der A330-300 im Einsatz. Hersteller beider Typen ist Airbus. Die Boeing 737, lange das Arbeitspferd von SAS, ist aus dem Liniendienst verschwunden. Eine Ausnahme gibt es: Für Ambulanzflüge der norwegischen Streitkräfte betreibt SAS eine umgebaute Boeing 737-700 mit Krankentragen und Intensivplätzen – ein seltener Fang für jedes Logbuch.

Nur noch der A350 fehlt?

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Die Bestellungen: E195-E2 und neue Großraumjets

Zwei große Bestellungen prägen die nächsten Jahre. Im Juli 2025 vereinbarte SAS den Kauf von 45 Embraer E195-E2 plus Kaufrechten für zehn weitere. Die ersten Auslieferungen sind laut SAS für Ende 2027 vorgesehen, der Rest verteilt sich auf rund vier Jahre. Damit bekommt SAS Link die Nachfolgegeneration der heutigen E195.

Im Juni 2026 folgte die nach Listenpreis größte Bestellung der Firmengeschichte: bis zu 40 Airbus-Großraumflugzeuge. Dazu gehören neue A330-900 für das Langstreckenwachstum und zusätzliche A330-300, die die Zeit bis zur Ankunft der neuen Flotte überbrücken. Eine genaue Aufteilung auf die beiden Typen und feste Liefertermine hat SAS nicht veröffentlicht.

So erkennst du die A330-900

  • Größere Triebwerke (Rolls-Royce Trent 7000) mit dickerer Gondel
  • Geschwungene „Sharklets“ an den Flügelspitzen
  • Auf Trackern als A339 geführt

So erkennst du die A330-300

  • Schlankere Triebwerke (bei SAS Trent 700)
  • Klassische, kleine Winglets
  • Auf Trackern als A333 geführt

Unter dem SAS-Logo fliegen mehrere Betreiber. Für Passagiere ist das kaum sichtbar, für Spotter ist es der Kern der sauberen Zuordnung.

Betreiber Sitz Kennzeichen Typ Besonderheit
SAS (Hauptgesellschaft) Schweden OY-, SE-, LN- A319 bis A350 ICAO SAS
SAS Connect Irland EI- A320neo ICAO SZS, gegründet 2017 als SAS Ireland
SAS Link Schweden SE- Embraer E195 Gegründet 2021, Betrieb seit 2022
Wet-Lease-Partner verschiedene je nach Partner CRJ900, ATR 72-600 Fliegen in SAS-Farben mit eigenem Personal

Die Kennzeichen der Hauptflotte sind ein Erbe der Gründung: SAS registriert Flugzeuge in allen drei Ländern. Ein OY- am Rumpf steht für Dänemark, SE- für Schweden, LN- für Norwegen. Bei SAS Connect findest du das irische EI-. Wie Länderpräfixe funktionieren, erklärt der Artikel zu Länderkennungen von Flugzeugen; wie du ein komplettes Kennzeichen liest, steht unter Flugzeug-Kennzeichen verstehen.

Bei den Regionalstrecken setzt SAS seit Jahren auf gemietete Flugzeuge samt Crew. Die CRJ900 mit ihren Hecktriebwerken und die ATR 72-600 mit Propellern gehören dazu. Welche Partner das genau sind, hat sich mehrfach geändert. Was hinter dem Modell steckt, liest du im Artikel Wet Lease erklärt.

Leitwerk prüfen

Blau mit weißem SAS-Logo – damit ist die Marke klar.

Typ bestimmen

Airbus, Embraer, CRJ oder ATR? Der Typ grenzt den Betreiber schon stark ein.

Kennzeichen lesen

OY-, SE-, LN- oder EI-: Das Präfix zeigt Registrierung und wahrscheinliche Gesellschaft.

Tracker abgleichen

Der ICAO-Code bestätigt, wer den SK-Flug wirklich durchführt.

Woran du SAS erkennst

Die aktuelle Bemalung hat SAS im September 2019 vorgestellt und zuerst auf neuen A350 und A320neo aufgebracht. Typisch sind ein heller Rumpf mit großem, silbernem „SAS“-Schriftzug vorn, ein blaues Leitwerk mit weißem Logo, dessen Blau sich bis ins Rumpfheck zieht. Die Triebwerke tragen den Schriftzug „Scandinavian“ in Blau – und derselbe Schriftzug steht groß auf der Rumpfunterseite. Beim Überflug direkt über dir ist das eines der besten Erkennungsmerkmale.

Dazu kommen die Wikingernamen: SAS tauft ihre Flugzeuge traditionell auf Namen mit dem Zusatz „Viking“. Im Mai 2026 erhielt etwa ein A350-900 – laut SAS der neueste – den Namen „Frederik Viking“, zu Ehren des dänischen Königs Frederik X. Der Name steht am Rumpf und lohnt sich für dein Logbuch, weil er die Maschine zusätzlich zum Kennzeichen eindeutig macht.

Zum 80-jährigen Jubiläum hat SAS 2026 einen A330-300 komplett in SAS-Blau lackiert, mit einer neu interpretierten skandinavischen Flagge als Anspielung auf die Bemalung der 1980er-Jahre. Solche Sonderlackierungen sind begehrte Motive – wie du sie aufspürst, zeigt der Guide zu Special Liveries.

Achtung Verwechslung

CRJ900 und ATR 72-600 in SAS-Farben werden nicht von SAS selbst betrieben. Fotografier deshalb immer auch das Kennzeichen – nur so kannst du die Sichtung später dem richtigen Betreiber zuordnen.

SAS spotten: Skandinavien und Deutschland

Die meisten SAS-Flugzeuge auf einmal siehst du an den drei Drehkreuzen. In Kopenhagen ist der Flyvergrillen der bekannteste Spot – dort triffst du SAS-Airbusse, E195 und Regionalflugzeuge im Minutentakt. Stockholm-Arlanda und Oslo bieten ebenfalls viel SAS-Verkehr, dazu die skandinavische Konkurrenz von Norwegian und, im norwegischen Regionalverkehr, Widerøe.

In Deutschland verbindet SAS große Flughäfen mit den skandinavischen Drehkreuzen. Typisch sind Europastrecken mit A320neo, auf schwächeren Verbindungen auch kleinere Typen. Seit dem Allianzwechsel ist das Angebot in Bewegung: Die frühere enge Bindung an Lufthansa ist weggefallen, die Kooperation mit Air France und KLM gewinnt an Gewicht. Prüf deshalb vor dem Spotten den aktuellen Flugplan, statt dich auf ältere Berichte zu verlassen.

Gute Ausgangspunkte für SAS in Deutschland sind die Besucherterrasse am Flughafen Hamburg, die Aussichtsplattform Zeppelinheim in Frankfurt und der Besucherhügel in München. Für einen Vergleich innerhalb Nordeuropas lohnt sich außerdem ein Blick auf Finnair, die als oneworld-Mitglied ein ähnlich nordisches Netz bedient.

Gute Chancen auf SAS, wenn …

  • du in Kopenhagen, Stockholm oder Oslo spottest
  • im Flugplan deines Flughafens SK-Flüge nach Skandinavien stehen
  • du die Ankunfts- und Abflugwellen am Drehkreuz im Tracker abpasst

Prüf es vorher, wenn …

  • du nach Berichten aus der Star-Alliance-Zeit planst
  • du eine bestimmte Langstreckenmaschine suchst – A350 und A330 fliegen vor allem ab Skandinavien

Eher kein SAS-Tag, wenn …

  • dein Flughafen keine Verbindung nach Kopenhagen, Stockholm oder Oslo hat

Bevor du dich an einen Spot stellst, lies die Betriebsrichtung – sonst wartest du auf der falschen Seite des Platzes. Wie das geht, erklärt der Guide zur Betriebsrichtung am Flughafen. Wenn du neu dabei bist, hilft dir Planespotting für Einsteiger beim Start.

Sicherheit und Regeln

Fotografiere nur von öffentlich zugänglichen Bereichen aus. Zäune, Absperrungen und Sicherheitsbereiche sind tabu, und Drohnen haben in Flughafennähe nichts verloren. Was rechtlich gilt, erklärt der Artikel Ist Planespotting erlaubt?.

Häufige Verwechslungen

  • SAS noch für ein Star-Alliance-Mitglied halten – seit 1. September 2024 gehört SAS zu SkyTeam.
  • Jede SAS-Bemalung der Hauptgesellschaft zuordnen – SAS Connect, SAS Link und Wet-Lease-Partner fliegen in derselben Optik.
  • Ein EI-Kennzeichen für einen Fehler halten – die A320neo von SAS Connect sind in Irland registriert.
  • A320 und A320neo verwechseln – die neo hat deutlich größere Triebwerke mit dickeren Gondeln.
  • A330-300 und A330-900 gleichsetzen – Triebwerke und Flügelspitzen unterscheiden die Generationen.
  • SAS für eine schwedische Airline allein halten – sie gehört historisch Dänemark, Norwegen und Schweden gemeinsam, mit Kennzeichen aus allen drei Ländern.

SAS im Blick behalten

Beobachte einzelne Kennzeichen, den A350 oder Special Liveries wie die Jubiläumsmaschine und werde bei Anflug oder Landung benachrichtigt – und poste deine Sichtung mit Typ, Kennzeichen und Spot. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.

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Fazit

SAS ist eine Airline mit drei Heimatländern, drei Drehkreuzen und – seit 2024 – einer neuen Allianz. Hinter der einheitlichen blauen Optik stecken die Hauptgesellschaft, die irische SAS Connect, SAS Link mit ihren Embraer und gemietete Regionalflugzeuge. Wer Typ, Kennzeichen und ICAO-Code zusammen notiert, ordnet jede Sichtung sicher zu – und hat mit dem Wikingernamen gleich noch ein Detail fürs Logbuch.

Kurzfazit

SAS (IATA SK, ICAO SAS) ist die skandinavische Netzwerk-Airline mit Drehkreuzen in Kopenhagen, Stockholm und Oslo und seit 2024 Mitglied von SkyTeam. Das blaue Leitwerk zeigt die Marke, das Kennzeichen zeigt, wer wirklich fliegt.

Zusammenfassung

  • SAS erkennst du am blauen Leitwerk mit weißem Logo und am großen „Scandinavian“-Schriftzug auf der Rumpfunterseite.
  • Das Kennzeichen verrät das Land: OY-, SE- und LN- gehören zur Hauptflotte, EI- zu SAS Connect.
  • Nicht jedes Flugzeug mit SK-Flugnummer ist ein SAS-Airbus: SAS Link mit E195 und Wet-Lease-Partner mit CRJ900 und ATR 72-600 fliegen mit.
  • Seit dem Wechsel zu SkyTeam ist SAS eng an Air France und KLM gebunden – nicht mehr an Lufthansa.

Häufige Fragen

Welchen IATA- und ICAO-Code hat SAS?

Der IATA-Code von SAS ist SK, der ICAO-Code SAS. Im Funk meldet sich die Besatzung mit dem Rufzeichen „SCANDINAVIAN“. Die Tochter SAS Connect nutzt den eigenen ICAO-Code SZS, fliegt aber ebenfalls unter SK-Flugnummern.

Zu welcher Allianz gehört SAS?

Seit dem 1. September 2024 gehört SAS zu SkyTeam. Davor war sie 1997 eines der Gründungsmitglieder der Star Alliance – zusammen mit Lufthansa, United, Air Canada und Thai. Auslöser war der Einstieg von Air France-KLM, deren Airlines Air France und KLM zu SkyTeam gehören.

Gehört SAS zu Air France-KLM?

Teilweise. Air France-KLM hält seit dem Ende der Sanierung 19,9 % an SAS und hat im Juli 2025 angekündigt, den Anteil auf 60,5 % zu erhöhen. Damit würde SAS eine Tochter der Gruppe. Der Abschluss braucht die Zustimmung der Wettbewerbsbehörden; Air France-KLM nannte zuletzt die zweite Jahreshälfte 2026 als Ziel. Prüf für den aktuellen Stand die Mitteilungen der beiden Unternehmen.

Welche Flugzeuge fliegt SAS?

Auf der Kurz- und Mittelstrecke vor allem den Airbus A320neo, dazu wenige A321LR, A319 und A320. Auf der Langstrecke fliegen A350-900 und A330-300. SAS Link setzt Embraer E195 ein, Partner fliegen CRJ900 und ATR 72-600 im Wet-Lease. Bestellt sind 45 Embraer E195-E2; im Juni 2026 hat SAS außerdem bis zu 40 Airbus-Großraumjets der Typen A330-900 und A330-300 angekündigt.

Fliegt SAS noch Boeing 737?

Im normalen Linienverkehr nicht mehr – die 737 hat SAS durch Airbus ersetzt. Eine Ausnahme ist eine umgebaute Boeing 737-700 für Ambulanzflüge, die SAS für die norwegischen Streitkräfte betreibt; die Zusammenarbeit wurde im März 2026 verlängert. Laut SAS hat sie Platz für 18 Krankentragen, drei davon für Intensivpatienten.

Was sind SAS Connect und SAS Link?

SAS Connect ist eine irische Tochter mit Sitz in Dublin, gegründet 2017 als SAS Ireland. Sie fliegt A320neo mit irischen EI-Kennzeichen. SAS Link wurde 2021 gegründet, ist in Schweden registriert und fliegt Embraer E195 mit 122 Sitzen. Beide sehen aus wie SAS und tragen SK-Flugnummern.

Warum heißen SAS-Flugzeuge „Viking“?

SAS benennt ihre Flugzeuge traditionell nach Wikingern – als Verweis auf die skandinavische Herkunft. Die Namen stehen am Rumpf. Im Mai 2026 taufte SAS zum Beispiel einen A350-900 – laut SAS ihren neuesten – auf „Frederik Viking“, zu Ehren des dänischen Königs Frederik X.

Wo kann ich SAS spotten?

Am meisten SAS-Verkehr siehst du an den Drehkreuzen Kopenhagen, Stockholm-Arlanda und Oslo. In Kopenhagen ist der Spot am Flyvergrillen ein Klassiker. In Deutschland fliegt SAS große Flughäfen mit Verbindungen nach Skandinavien an; welche Strecken gerade im Plan stehen, prüfst du am besten im aktuellen Flugplan deines Flughafens.

SAS Scandinavian Airlines im Blick behalten

Beobachte die Airline oder einzelne Kennzeichen und werde bei Anflug oder Landung benachrichtigt – und poste deine Sichtung mit Typ, Kennzeichen und Spot. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.

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Flugzeugtypen in der Flotte

Flugzeugtyp

Airbus A320neo

Die Neuauflage des Bestsellers: Die A320neo kombiniert die bewährte A320-Zelle mit einer neuen Triebwerksgeneration und ist heute an fast jedem großen Flughafen zu sehen.

Flugzeugtyp

Airbus A350-900

Schwarze Cockpit-Maske, elegant hochgebogene Flügelspitzen, zwei mächtige Trent-XWB-Triebwerke: Die A350-900 ist Airbus’ moderner Langstrecken-Twin. So erkennst du sie sicher.

Flugzeugtyp

Airbus A330-300

Langer Rumpf, zwei Triebwerke, aufgesetzte Winglets: Die A330-300 ist seit über 30 Jahren ein Arbeitstier der Langstrecke. So erkennst du sie und grenzt sie von ihren Geschwistern ab.

Flugzeugtyp

Airbus A330-900neo

Klassischer A330-Rumpf, aber mit Sharklets, schwarzer Cockpit-Maske und deutlich größeren Triebwerken: Die A330-900neo ist die Neuauflage eines Langstrecken-Klassikers. So erkennst du sie sicher.

Flugzeugtyp

Embraer E195

Der größte E-Jet der ersten Generation: Die E195 streckt die E190 um rund 2,4 Meter und bringt typischerweise gut 100 bis 120 Passagiere in einer 2+2-Kabine in die Luft. In Europa ist sie vor allem im Lufthansa-Konzern zu Hause.

Flugzeugtyp

Embraer E195-E2

Der größte Jet, den Embraer je gebaut hat: Die E195-E2 bringt bis zu 146 Sitze in eine 2+2-Kabine, hat extrem lange Flügel und ist in Europa vor allem mit KLM Cityhopper unterwegs.

Flugzeugtyp

Bombardier CRJ900

Schlanker Rumpf, Triebwerke am Heck, T-Leitwerk obendrauf: Der CRJ900 war jahrelang das Arbeitspferd im Lufthansa-Zubringerverkehr. Seit dem Aus der CityLine ist er in Deutschland selten geworden – so erkennst du ihn trotzdem sicher.

Flugzeugtyp

ATR 72-600

Hochdecker, T-Leitwerk, zwei sechsblättrige Propeller und ein Rumpf, der fast auf dem Vorfeld aufsitzt: Die ATR 72-600 gehört zu den erfolgreichsten Regional-Turboprops unserer Zeit. So erkennst du sie und so findest du sie.

Flugzeugtyp

Airbus A319

Kurz, kompakt und seit 1996 im Liniendienst: Die A319 ist das gestutzte Mitglied der A320-Familie. So trennst du sie sicher von A318, A320 und A319neo.

Flugzeugtyp

Boeing 737-700

Kurz, stämmig und seit 1997 in der Luft: Die 737-700 ist die kompakte Next-Generation-737. Sie wird seltener – so erkennst du sie und weißt, wo du sie noch findest.

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Flughäfen & Hersteller dazu

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Planetrack Redaktion

Die Airline-Datenbank entsteht aus eigener Beobachtung, Community-Sichtungen und öffentlich zugänglichen Quellen. Flotten, Strecken und Eigentümer ändern sich laufend – gesicherte Angaben stehen im Steckbrief, alles Veränderliche ist als solches gekennzeichnet.

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