Das Wichtigste in Kürze
- airBaltic ist die Airline Lettlands, gegründet 1995, mit Hauptdrehkreuz Riga und weiteren Drehkreuzen in Tallinn und Vilnius.
- Codes: IATA BT, ICAO BTI, Rufzeichen „AIR BALTIC“. Das Kennzeichen-Präfix ist YL-.
- Die Flotte besteht nur aus dem Airbus A220-300 – airBaltic war im Dezember 2016 der erste Betreiber des Typs.
- Viele airBaltic-Jets fliegen im Wet-Lease für andere Airlines, vor allem für die Lufthansa Group. Lufthansa hält zudem 10 Prozent an airBaltic.
- 2026 ist ein Umbruchjahr: Chapter-11-Verfahren seit September, der Geschäftsplan sieht bis Jahresende eine Flotte von etwa 36 Flugzeugen vor.
Inhaltsverzeichnis
- 1.airBaltic im Überblick
- 2.Codes und Rufzeichen
- 3.Die Flotte: nur Airbus A220-300
- 4.2026: Restrukturierung und kleinere Flotte
- 5.Wet-Lease: grüne Jets mit fremder Flugnummer
- 6.Woran du airBaltic erkennst
- 7.airBaltic in Deutschland, Österreich und der Schweiz spotten
- 8.airBaltic im Vergleich
- 9.Häufige Verwechslungen
- 10.Fazit
Steckbrief
| IATA-Code | BT |
|---|---|
| ICAO-Code | BTI |
| Rufzeichen | AIR BALTIC |
| Drehkreuze | RIX, TLL, VNO |
| Geschäftsmodell | Netzwerk-Airline mit Umsteigeverkehr über Riga, dazu Wet-Lease (ACMI) für andere Airlines |
| Gegründet | 28. August 1995 als Gemeinschaftsunternehmen von SAS und dem lettischen Staat; Flugbetrieb ab 1. Oktober 1995 mit einer Saab 340 |
| Sitz | Gemeinde Mārupe, auf dem Gelände des Flughafens Riga |
| Drehkreuze | Riga (RIX) als Hauptdrehkreuz, dazu Tallinn (TLL) und Vilnius (VNO) |
| Eigentümer | Lettischer Staat rund 88,4 Prozent, Lufthansa Group 10 Prozent, Rest private Aktionäre |
| Allianz | keine; Codeshares mit mehreren Partner-Airlines |
| Flotte (Stand Herbst 2026) | Ausschließlich Airbus A220-300, zuletzt rund 54 Flugzeuge; laut Geschäftsplan Abbau auf etwa 36 bis Ende 2026 |
| Kennzeichen | Lettische Registrierung mit YL- |
| Status | Seit September 2026 in einem freiwilligen Chapter-11-Restrukturierungsverfahren in den USA; der Flugbetrieb läuft weiter |
| Markenzeichen | Weißer Rumpf, hellgrünes Leitwerk und hellgrünes Rumpfheck, dunkelblauer Schriftzug „airBaltic“ |
Woran du die Airline erkennst
Ist das wirklich airBaltic?
- Hellgrünes Leitwerk, das sich seit 2019 bis über das Rumpfheck zieht; die Hecknase bleibt weiß
- Weißer Rumpf mit dunkelblauem Schriftzug „airBaltic“ in Kleinbuchstaben mit großem B
- Auch Triebwerke und Flügelspitzen sind hellgrün lackiert
- Immer ein Airbus A220-300: schlanker Rumpf, große Getriebefan-Triebwerke, Fensterband
- Lettisches Kennzeichen mit YL-, etwa YL-CSL oder YL-ABE
- Flugnummer mit BT, auf Trackern BTI – im Wet-Lease aber oft mit Lufthansa-, Swiss- oder anderer Flugnummer
Hellgrünes Leitwerk, schlanker Rumpf, große Triebwerke: Ein airBaltic-Jet fällt am Spot sofort auf. Spannend wird es aber erst auf den zweiten Blick. Die lettische Airline fliegt nur einen einzigen Flugzeugtyp, ist oft gar nicht unter eigener Flugnummer unterwegs und steckt 2026 mitten in einem tiefgreifenden Umbau. Diese Seite zeigt dir, wie du airBaltic sauber zuordnest – und warum ein grünes Leitwerk über Frankfurt nicht immer einen BT-Flug bedeutet.
Jede grüne A220 im Hangar
Mit Planetrack hältst du Sichtungen mit Kennzeichen, Typ, Airline und Spot fest – und siehst auf einen Blick, welche YL-Kennzeichen dir noch fehlen. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.
airBaltic im Überblick
airBaltic ist die Airline Lettlands mit Sitz direkt am Flughafen Riga. Gegründet wurde sie am 28. August 1995 als Gemeinschaftsunternehmen der skandinavischen SAS und des lettischen Staates. Der erste Flug startete am 1. Oktober 1995 in Riga – mit einer Saab 340, einem kleinen Turboprop. SAS hielt zeitweise knapp die Hälfte der Anteile und stieg 2009 aus. Heute gehört airBaltic zum größten Teil dem lettischen Staat; seit 2025 ist außerdem die Lufthansa Group mit 10 Prozent beteiligt und sitzt im Aufsichtsgremium.
Das Geschäftsmodell ist zweigeteilt. Zum einen betreibt airBaltic ein klassisches Umsteigenetz über Riga, ergänzt um die Drehkreuze Tallinn und Vilnius. So verbindet die Airline alle drei baltischen Hauptstädte mit zahlreichen Zielen in Europa und darüber hinaus. Zum anderen verleiht sie einen großen Teil ihrer Flotte samt Crew an andere Airlines. Für Spotter ist genau dieser zweite Teil der interessanteste.
Codes und Rufzeichen
- IATA-Code BT: steht in der Flugnummer, also auf der Anzeigetafel, im Ticket und im Flugplan des Flughafens.
- ICAO-Code BTI: steht im Flugplan der Flugsicherung und auf Flugtrackern, wenn airBaltic unter eigenem Namen fliegt.
- Rufzeichen AIR BALTIC: so meldet sich die Besatzung im Funk.
Die Codes allein reichen bei airBaltic aber nicht. Fliegt ein Jet im Wet-Lease für eine andere Airline, kann er auf dem Tracker unter deren Flugnummer und Code auftauchen. Warum Flugnummer und Rufzeichen zwei verschiedene Dinge sind, erklärt der Beitrag Callsign und Flugnummer. Einen Überblick über das Code-System gibt IATA- und ICAO-Codes erklärt.
Das Kennzeichen entscheidet
Egal welche Flugnummer auf dem Tracker steht: Ein Kennzeichen mit YL- zeigt dir die lettische Registrierung und damit fast immer einen airBaltic-Jet. Wie du Kennzeichen liest, steht im Guide Flugzeug-Kennzeichen verstehen.
Die Flotte: nur Airbus A220-300
airBaltic ist einer der seltenen Fälle einer echten Einheitsflotte. Seit 2023 fliegt die Airline ausschließlich den Airbus A220-300. Der Typ wurde von Bombardier als CS300 entwickelt und heißt erst seit der Übernahme des Programms durch Airbus A220. airBaltic war der Erstbetreiber: Die erste Maschine kam Ende November 2016, am 14. Dezember 2016 folgte der erste Linienflug von Riga nach Amsterdam. Die kürzere Schwester A220-100 hatte zuvor bei Swiss debütiert.
Vor dem A220 war die Flotte bunt gemischt. Über die Jahre flogen bei airBaltic unter anderem Saab 340, Avro RJ70 – eine kleinere Schwester der Avro RJ85 –, Fokker 50, Boeing 737-300 und -500, Boeing 757-200 und die Dash 8-400. Die Boeing 737 verließ die Flotte bis 2020, die letzte Dash 8 Anfang 2023. Im selben Jahr hat airBaltic kurzzeitig einige A320 angemietet, um Engpässe zu überbrücken.
| Phase | Typen | Spotter-Hinweis |
|---|---|---|
| Gründerjahre ab 1995 | Saab 340, Avro RJ70, Fokker 50 | Heute nur noch auf alten Fotos |
| Jet-Ausbau | Boeing 737-300/-500, Boeing 757-200 | Boeing verschwand bis 2020 aus der Flotte |
| Turboprop auf Kurzstrecken | Dash 8-400 | Grünes Leitwerk auf Propellerflugzeug – inzwischen Geschichte |
| Seit Ende 2016 | Airbus A220-300 | Heute die einzige Flotte |
Angetrieben werden die A220 von Getriebefan-Triebwerken von Pratt & Whitney. Genau diese Triebwerke haben airBaltic zuletzt Probleme gemacht: Wegen verlängerter Wartungszeiten standen immer wieder Flugzeuge am Boden, was der Airline Kapazität gekostet hat.
Ein bestimmtes YL-Kennzeichen gesucht?
Richte einen Sichtungs-Alarm für ein Kennzeichen oder den A220 ein, und Planetrack benachrichtigt dich, wenn er bei dir anfliegt oder landet. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein.
2026: Restrukturierung und kleinere Flotte
Lange plante airBaltic starkes Wachstum, einen Börsengang und eine Flotte von rund 100 A220. Davon ist 2026 wenig übrig. Im April 2025 musste der langjährige Chef Martin Gauss gehen, seit Dezember 2025 führt Erno Hildén die Airline, der zuvor bei Finnair und SAS gearbeitet hat. Im August 2026 stellte airBaltic einen deutlich vorsichtigeren Geschäftsplan vor: Statt rund 54 Flugzeugen sieht er bis Ende 2026 nur noch etwa 36 vor, bis 2031 dann wieder rund 40.
Im September 2026 beantragte airBaltic in New York freiwillig ein Restrukturierungsverfahren nach Chapter 11 des US-Insolvenzrechts. Ziel ist es, Schulden neu zu ordnen und Verträge – darunter eine große Flugzeugbestellung, die airBaltic storniert hat – anzupassen. Der Flugbetrieb läuft während des Verfahrens weiter. Als Hintergrund gelten unter anderem hohe Treibstoffkosten, eine schwächere Nachfrage, geopolitische Krisen und die Engpässe bei den Triebwerken. Im ersten Halbjahr 2026 stand trotz steigender Umsätze ein Verlust von rund 128 Millionen Euro in den Büchern. Außerdem kündigte airBaltic an, Personal abzubauen, Aktivitäten außerhalb des Baltikums zu reduzieren und im Sommer 2027 weniger Strecken zu fliegen.
Ein weiteres Kapitel betrifft ein einzelnes Flugzeug: Im Juni 2025 geriet der A220-300 YL-AAO in Riga bei einem Bodenlauf des Hilfstriebwerks während einer Wartung in Brand. Ende 2025 wurde der Jet als wirtschaftlicher Totalschaden abgeschrieben – nach Fachberichten der erste Totalverlust eines A220.
Was das für dich heißt
Ein kleinerer Flottenbestand bedeutet: Manche YL-Kennzeichen verschwinden in den kommenden Monaten aus dem Betrieb, andere tauchen vielleicht bei neuen Partnern auf. Wenn du airBaltic sammelst, lohnt es sich, aktuelle Sichtungen früh festzuhalten. Stand dieser Seite ist Oktober 2026 – Flottenzahlen und Strecken können sich schnell ändern.
Wet-Lease: grüne Jets mit fremder Flugnummer
Für Spotter ist das Wet-Lease-Geschäft der spannendste Teil von airBaltic. Dabei stellt airBaltic Flugzeug, Besatzung, Wartung und Versicherung, die andere Airline verkauft die Tickets unter eigener Flugnummer. Ab 2022 flog airBaltic so vor allem für Swiss, später in großem Umfang für weitere Airlines der Lufthansa Group. Zeitweise war fast die Hälfte der Flotte verliehen; im zweiten Quartal 2026 waren es im Schnitt 26 Flugzeuge. Laut dem neuen Geschäftsplan setzt airBaltic weiter auf Partnerschaften dieser Art und zielt dabei stärker auf ganzjährige Verträge.
Das Ergebnis siehst du direkt am Spot: Ein grüner A220 rollt in Frankfurt oder München zur Piste, auf dem Tracker steht aber eine LH-Flugnummer. Auch auf Lufthansa-, Swiss- oder Austrian-Strecken können airBaltic-Jets auftauchen – welche Airlines in welcher Saison Kapazität einkaufen, schwankt. Wie diese Verträge grundsätzlich funktionieren, erklärt der Beitrag Wet Lease erklärt.
Leitwerk prüfen
Hellgrünes Leitwerk mit weißer Hecknase: Das ist airBaltic-Optik.
Kennzeichen lesen
YL- am Rumpf bestätigt die lettische Registrierung.
Tracker abgleichen
Steht dort BTI, fliegt airBaltic auf eigene Rechnung. Steht dort ein anderer Code, ist es sehr wahrscheinlich ein Wet-Lease-Einsatz.
Sauber notieren
Halte Betreiber, Kennzeichen und Flugnummer getrennt fest – so weißt du später, für wen der Jet geflogen ist.
Woran du airBaltic erkennst
Die Bemalung ist auffällig und schnell gelernt: weißer Rumpf, dunkelblauer Schriftzug „airBaltic“ und ein hellgrünes Leitwerk. Seit Ende 2019 zieht sich das Grün über das Rumpfheck unter dem Leitwerk, nur die Hecknase bleibt weiß. Auch die Triebwerksverkleidungen und die Flügelspitzen sind grün. Zusammen mit der typischen Silhouette des A220 – schlanker Rumpf, große Triebwerke unter dem Flügel, ein durchgehendes Fensterband – kannst du airBaltic schon im Anflug erkennen.
Einige Flugzeuge tragen Sonderlackierungen in den Nationalfarben der drei baltischen Staaten: zwei in lettischen, je eine in estnischen und litauischen Farben. Dazu kommt eine eigene Bemalung zum 50. A220 der Flotte. Diese Jets sind begehrte Motive – wie du gezielt nach Sonderbemalungen suchst, zeigt der Beitrag Special Liveries finden.
Das spricht für airBaltic
- Hellgrünes Leitwerk und grünes Rumpfheck
- Kennzeichen mit YL-
- Typ A220-300 mit Getriebefan-Triebwerken
- Auf Trackern BTI oder ein Wet-Lease-Partner mit A220
Das spricht gegen airBaltic
- Kennzeichen mit HB- (Swiss) oder einem anderen Präfix
- Kürzerer Rumpf – dann eher eine A220-100
- Leitwerk ohne Grün
- Embraer, A320-Familie oder Boeing am Gate
airBaltic in Deutschland, Österreich und der Schweiz spotten
airBaltic verbindet Riga mit vielen großen Flughäfen im deutschsprachigen Raum, darunter Frankfurt, München, Hamburg, Düsseldorf, Berlin, Wien und Zürich, saisonal auch Ziele wie Salzburg oder Innsbruck. Dazu kommen die Wet-Lease-Einsätze, bei denen grüne A220 auf Strecken der Lufthansa Group unterwegs sind. Da airBaltic 2026 Flotte und Netz verkleinert, prüfst du den aktuellen Flugplan am besten vor jeder Tour.
Gute Orte für airBaltic-Fotos:
- In München gibt der Besucherhügel einen guten Blick auf Lufthansa-Group-Verkehr – und damit auch auf A220 im Wet-Lease.
- In Zürich ist die Zuschauerterrasse B ideal, um A220 von Swiss und airBaltic direkt nebeneinander zu vergleichen.
- In Frankfurt bietet die Aussichtsplattform Zeppelinheim Anflüge aus der Nähe.
- In Düsseldorf, Berlin und Hamburg helfen die Besucherterrassen, etwa am Flughafen Düsseldorf, am BER und in Hamburg.
- In Wien ist der Spotterhügel ein Klassiker.
Gute Chancen auf airBaltic, wenn …
- im Flugplan BT-Flüge nach Riga, Tallinn oder Vilnius stehen
- du an einem Lufthansa-Group-Drehkreuz spottest, das gerade A220 im Wet-Lease einsetzt
- du in Zürich bist, wo A220 ohnehin zum Alltag gehören
Prüf es vorher, wenn …
- du nach Spotterberichten aus 2025 oder früher planst
- dein Ziel eine saisonale Strecke ist, die 2027 wegfallen könnte
Eher kein airBaltic-Tag, wenn …
- dein Flughafen keine Verbindung ins Baltikum hat und kein Wet-Lease-Partner dort A220 einsetzt
Der A220 ist für einen Schmalrumpfjet recht kompakt. Für formatfüllende Fotos auf der Landebahn brauchst du deshalb oft etwas mehr Brennweite – Tipps dazu stehen im Guide zur Brennweite beim Planespotting. Und ob du auf der richtigen Seite des Platzes stehst, hängt von der Betriebsrichtung ab.
Sicherheit und Regeln
Fotografiere nur von öffentlich zugänglichen Bereichen aus. Zäune, Absperrungen und Sicherheitsbereiche sind tabu, Drohnen haben in Flughafennähe nichts verloren. Was rechtlich gilt, erklärt der Artikel Ist Planespotting erlaubt?.
airBaltic im Vergleich
Im Ostseeraum triffst du airBaltic oft neben Finnair und LOT Polish Airlines. Finnair ist Mitglied von oneworld, LOT gehört zur Star Alliance; airBaltic ist an keine Allianz gebunden, über die Beteiligung und das Wet-Lease aber eng mit der Lufthansa Group verbunden. Beim Typ ist die Sache einfach: Finnair und LOT fliegen unter anderem Airbus der A320-Familie beziehungsweise Embraer, airBaltic nur A220.
| Airline | Land | Kennzeichen | Typische Kurzstreckenflotte | Allianz |
|---|---|---|---|---|
| airBaltic | Lettland | YL- | nur A220-300 | keine |
| Finnair | Finnland | OH- | A319, A320, A321 | oneworld |
| LOT | Polen | SP- | u. a. Embraer E-Jets und Boeing 737 MAX | Star Alliance |
| Swiss | Schweiz | HB- | A220-100/-300, A320-Familie | Star Alliance |
Häufige Verwechslungen
- Swiss-A220 für airBaltic halten – Swiss fliegt ebenfalls A220, aber mit rotem Leitwerk und Schweizer Kreuz sowie HB-Kennzeichen.
- LH-Flugnummer mit Lufthansa-Jet gleichsetzen – im Wet-Lease fliegt oft ein grüner YL-A220.
- A220-300 als A220-100 notieren – airBaltic hat nur die längere -300 in der Flotte.
- airBaltic für eine Star-Alliance-Airline halten – die Lufthansa-Beteiligung macht airBaltic nicht zum Allianzmitglied.
- BT mit dem Länderkürzel verwechseln – BT ist ein reiner Airline-Code und hat mit keinem Land etwas zu tun.
- Alte Flottenlisten nutzen – 2026 schrumpft die Flotte deutlich, viele Übersichten sind schnell veraltet.
airBaltic im Blick behalten
Beobachte einzelne YL-Kennzeichen oder die Sonderlackierungen und werde bei Anflug oder Landung benachrichtigt – und poste deine Sichtung mit Typ, Kennzeichen, Airline und Spot. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.
Fazit
airBaltic ist für Spotter eine dankbare Airline: eine auffällige grüne Bemalung, nur ein Flugzeugtyp und ein eindeutiges Kennzeichen-Präfix. Der Reiz liegt im Detail – im Wet-Lease, das grüne Jets unter fremder Flugnummer auf deutsche Pisten bringt, in den Sonderlackierungen in Landesfarben und im Umbruch von 2026, der die Flotte spürbar verkleinert. Wer Kennzeichen und Tracker-Code mitnotiert, behält den Überblick.
Kurzfazit
airBaltic (IATA BT, ICAO BTI) ist die lettische Airline mit Drehkreuz Riga und einer reinen Airbus-A220-300-Flotte. Das grüne Leitwerk zeigt die Airline, das YL-Kennzeichen bestätigt sie – auch wenn der Jet im Wet-Lease für die Lufthansa Group fliegt.
Zusammenfassung
- airBaltic erkennst du am hellgrünen Leitwerk und an der reinen A220-300-Flotte mit YL-Kennzeichen.
- Ein airBaltic-Jet bedeutet nicht automatisch einen airBaltic-Flug: Im Wet-Lease fliegen die A220 unter fremder Flugnummer, etwa für Lufthansa oder Swiss.
- In Deutschland, Österreich und der Schweiz siehst du airBaltic auf Verbindungen nach Riga und im Auftrag der Lufthansa Group – Flugpläne ändern sich 2026 aber stärker als sonst.
- Der Abbau der Flotte macht das YL-Register übersichtlicher; einzelne Kennzeichen können 2026 und 2027 aus dem Betrieb verschwinden.
Häufige Fragen
Welchen IATA- und ICAO-Code hat airBaltic?
Der IATA-Code von airBaltic ist BT, der ICAO-Code BTI. Im Funk meldet sich die Besatzung mit dem Rufzeichen „AIR BALTIC“. Fliegt ein airBaltic-Jet im Wet-Lease für eine andere Airline, kann auf dem Tracker aber auch deren Code stehen.
Welche Flugzeuge fliegt airBaltic?
Nur einen Typ: den Airbus A220-300, die frühere Bombardier CS300. Seit dem Abschied der letzten Dash 8-400 Anfang 2023 ist das die einzige Flotte der Airline. Zuletzt waren rund 54 Maschinen im Einsatz; laut dem im August 2026 vorgestellten Geschäftsplan schrumpft die Flotte bis Ende 2026 auf etwa 36 Flugzeuge und wächst danach bis 2031 langsam auf rund 40.
Gehört airBaltic zu einer Allianz?
Nein. airBaltic ist weder Mitglied der Star Alliance noch von oneworld oder SkyTeam. Die Airline arbeitet aber über Codeshares mit mehreren Partnern zusammen, und die Lufthansa Group ist seit 2025 mit 10 Prozent beteiligt.
Warum fliegt ein airBaltic-Flugzeug mit Lufthansa-Flugnummer?
Das ist Wet-Lease: airBaltic stellt Flugzeug, Crew, Wartung und Versicherung, die andere Airline verkauft den Flug unter eigener Flugnummer. airBaltic macht das seit 2022 zunächst vor allem für Swiss, später in großem Umfang für die Lufthansa Group. Im zweiten Quartal 2026 waren im Schnitt 26 Flugzeuge verliehen.
Was bedeutet das Chapter-11-Verfahren für Spotter?
airBaltic hat im September 2026 freiwillig ein Restrukturierungsverfahren nach Chapter 11 in den USA beantragt. Der Flugbetrieb läuft weiter. Für Spotter relevant ist vor allem der angekündigte Flottenabbau und die Ankündigung, im kommenden Sommer weniger Strecken zu fliegen. Prüf deshalb vor dem Spotten den aktuellen Flugplan.
Welche Kennzeichen tragen airBaltic-Flugzeuge?
airBaltic-Jets sind in Lettland registriert und tragen das Präfix YL-, zum Beispiel YL-CSL oder YL-ABE. Das Präfix ist eindeutig lettisch und verrät dir die Airline auch dann, wenn der Jet unter fremder Flugnummer unterwegs ist.
Wo kann ich airBaltic in Deutschland spotten?
An den großen Flughäfen mit Verbindungen nach Riga, etwa Frankfurt, München, Hamburg, Düsseldorf oder Berlin, dazu Wien und Zürich. Häufig siehst du die grünen A220 auch im Wet-Lease für Lufthansa-Group-Airlines. Da airBaltic 2026 Flotte und Netz verkleinert, lohnt ein Blick in den aktuellen Flugplan.
Was war airBaltic mit dem A220 zuerst?
airBaltic war der erste Betreiber der Bombardier CS300, die heute A220-300 heißt. Die erste Maschine kam Ende November 2016, am 14. Dezember 2016 folgte der erste Linienflug von Riga nach Amsterdam.
airBaltic im Blick behalten
Beobachte die Airline oder einzelne Kennzeichen und werde bei Anflug oder Landung benachrichtigt – und poste deine Sichtung mit Typ, Kennzeichen und Spot. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.
Flugzeugtypen in der Flotte
Airbus A220-300
Schlanker Rumpf, riesige Getriebefan-Triebwerke, große Fenster: Die A220-300 begann als Bombardier CS300 und ist heute bei Swiss, airBaltic und Air France Alltag. So erkennst du sie.
FlugzeugtypAirbus A220-100
Kurz, bullig, mit überraschend großen Triebwerken: Die A220-100 begann als Bombardier CS100 und wird seltener. So erkennst du die kleine Schwester der A220-Familie sicher.
FlugzeugtypDe Havilland Canada Dash 8-400 (Q400)
Hochdecker, T-Leitwerk, Sechsblatt-Propeller und ein Fahrwerk, das nach hinten in die Triebwerksgondeln klappt: Die Dash 8-400 ist der schnellste und größte Regional-Turboprop im Liniendienst. So erkennst du sie sicher.
FlugzeugtypBAe 146 / Avro RJ85
Hoch angesetzter Flügel, vier kleine Triebwerke, T-Leitwerk und eine Heckklappe als Luftbremse: Der Avro RJ85 ist eines der markantesten Regionalflugzeuge überhaupt – und inzwischen eine echte Rarität.
Weitere Airlines
Lufthansa
Deutschlands größte Airline und Kern der Lufthansa Group: Netzwerk-Airline mit den Drehkreuzen Frankfurt und München, Gründungsmitglied der Star Alliance.
NetzwerkSwiss International Air Lines
Die Schweizer Netzwerk-Airline mit dem roten Leitwerk: 2002 aus Crossair und dem Erbe der Swissair entstanden, heute Teil der Lufthansa Group und Mitglied der Star Alliance.
NetzwerkFinnair
Die finnische Netzwerk-Airline mit dem schlichten Weiß-Blau: 1923 als Aero gegründet, Drehkreuz Helsinki, oneworld-Mitglied und 2015 erste A350-Betreiberin Europas – mit einer Flotte, die du an der Kennzeichen-Reihe fast schon auswendig lernen kannst.
NetzwerkLOT Polish Airlines
Polens Netzwerk-Airline mit Drehkreuz Warschau: gegründet 1928, seit 2003 in der Star Alliance, erster Dreamliner-Betreiber Europas – und vor dem Wechsel von Embraer auf Airbus A220.
NetzwerkAustrian Airlines
Österreichs Netzwerk-Airline mit Drehkreuz Wien: seit 2009 Teil der Lufthansa Group, seit 2000 in der Star Alliance – und mitten im größten Flottenumbau seit Jahren.
Low-CostEurowings
Die Direktflug-Airline der Lufthansa Group: Eurowings fliegt mit Jets der A320-Familie ab Düsseldorf und weiteren deutschen Basen quer durch Europa – und bekommt ab 2027 die Boeing 737 MAX 8.
Flughäfen & Hersteller dazu
Flughäfen, Hersteller, Airline-Gruppen und Allianzen – wer dahintersteht und was du als Spotter wissen solltest.
Airbus
Europäisches Luft- und Raumfahrtunternehmen und einer der beiden großen Hersteller von Verkehrsflugzeugen – mit Flugzeugfamilien vom A220 bis zum A350.
Airline-GruppeLufthansa Group
Die Lufthansa Group ist keine Airline, sondern ein Konzern mit einem Dutzend Flugbetrieben – von Lufthansa über SWISS und Austrian bis Eurowings und ITA Airways. Wer am Zaun nur den Kranich sucht, übersieht die halbe Gruppe.
Wo du airBaltic vor die Linse bekommst
Spotting-Spots, an denen diese Airline regelmäßig zu sehen ist – mit Standpunkten, Lichtzeiten und Koordinaten.
Zuschauerterrasse B Flughafen Zürich
Auf dem Dach von Dock B stehst du mitten im Geschehen des größten Schweizer Flughafens: SWISS-Langstrecke, Rollverkehr direkt unter dir und schwere Starts auf der längsten Piste. Der wohl bekannteste legale Spotterplatz der Schweiz – mit Sicherheitskontrolle, Eintritt und klaren Regeln.
SpotterhügelBesucherhügel am Flughafen München
Der bekannteste Aussichtspunkt am Lufthansa-Drehkreuz München: Vom Besucherhügel im Besucherpark blickst du erhöht über das Flughafengelände – mit eigener S-Bahn-Haltestelle direkt nebenan.
BesucherterrasseBesucherterrasse am Flughafen Berlin Brandenburg
Der einzige offizielle Aussichtspunkt am Hauptstadtflughafen: Die Besucherterrasse auf Terminal 1 liegt außerhalb des Sicherheitsbereichs, ist täglich geöffnet und mit der Bahn direkt erreichbar. Was du dort siehst, wann das Licht passt und wo ihre Grenzen liegen.
BesucherterrasseBesucherterrasse Flughafen Düsseldorf
Der bequemste Einstieg ins Planespotting an Rhein und Ruhr: Von der Besucherterrasse blickst du über das Vorfeld auf die beiden parallelen Pisten des größten Flughafens in Nordrhein-Westfalen.
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