Air France mit dem Drehkreuz Paris-Charles de Gaulle, dazu Transavia France und Gesellschaften mit Fokus auf die Überseegebiete.
26 Airlines
Linienfluggesellschaften mit Drehkreuz und Umsteigeverbindungen – meist auf Kurz-, Mittel- und Langstrecke.
Aigle Azur
ZI / AAF
Historische französische Airline aus Paris-Orly: 1946 gegründet, ab 1970 als Lucas Aviation neu aufgestellt und ab 2001 unter dem Namen Aigle Azur vor allem nach Algerien und Portugal unterwegs – bis zur Insolvenz im September 2019.
Air Austral
UU / REU
Die Airline von La Réunion: Sitz am Flughafen Roland Garros, Langstrecke nach Paris-Charles de Gaulle mit Boeing 777-300ER und 787-8, ein Regionalnetz im Indischen Ozean – und eine bewegte Geschichte seit 1974.
Air Caraïbes
TX / FWI
Die Airline der französischen Antillen: Sitz auf Guadeloupe, Langstrecke ab Paris-Orly mit Airbus A350 und A330, ein ATR-Netz zwischen den Inseln – und French Bee als Schwester im selben Konzern.
Air France
AF / AFR
Frankreichs Netzwerk-Airline mit dem Drehkreuz Paris-Charles de Gaulle: Gründungsmitglied von SkyTeam, Teil der Air France-KLM-Gruppe und mit einer Langstreckenflotte aus Airbus A350 und Boeing 777.
Air Inter
IT / ITF
Historische französische Inlandsairline (1954–1997) mit Basis in Paris-Orly. Air Inter flog Caravelle, war einziger Betreiber der Dassault Mercure, setzte früh auf A300 und A320 und ging 1997 vollständig in Air France auf.
Air Liberté
IJ / LIB
Historische französische Airline aus Paris-Orly: 1987 als Charterairline gegründet, ab 1995 Herausforderer von Air Inter im Inland, dann bei British Airways und Swissair – und ab 2001 als Air Lib bis zur Liquidation 2003.
AOM French Airlines
IW / AOM
Historische französische Airline mit Basis in Paris-Orly. AOM entstand aus Air Outre Mer und Minerve, flog DC-10-30 in die Überseegebiete und MD-83 im Inland und ging 2001 mit Air Liberté in Air Lib auf.
La Compagnie
B0 / DJT
Französische Boutique-Airline nur mit Business Class: zwei Airbus A321neo, Basis Paris-Orly, Drehscheibe Newark und Strecken nach Paris, Mailand, Nizza und ab 2027 Düsseldorf.
OpenSkies
EC / BOS
Historische französische Premium-Airline von British Airways: Ab 2008 flog OpenSkies mit kleinen Boeing-757-Flotten und später einer 767 von Paris-Orly nach New York – bis die Marke im September 2018 in Level aufging.
UTA – Union de Transports Aériens
UT / UTA
Historische französische Airline (1963–1992): Die private UTA flog von Paris mit DC-8, DC-10 und Boeing 747 nach West- und Zentralafrika, in den Pazifik und nach Kalifornien – bis Air France sie übernahm. Traurig bekannt wurde sie durch den Bombenanschlag auf Flug 772 über der Ténéré-Wüste 1989.
Günstige Punkt-zu-Punkt-Verbindungen, oft mit einheitlicher Flotte, vielen Basen und kurzen Bodenzeiten.
French bee
BF / FBU
Die französische Low-Cost-Airline für die Langstrecke: 2016 als French Blue gestartet, heute mit einer kleinen, reinen Airbus-A350-Flotte ab Paris-Orly nach La Réunion, Nordamerika und Tahiti unterwegs.
Transavia France
TO / TVF
Die französische Low-Cost-Airline der Air France-KLM-Gruppe: Hauptbasis Paris-Orly, Regionalbasen von Lyon bis Bordeaux, eine Flotte im Wechsel von der Boeing 737-800 zum Airbus A320neo – und dieselben grünen Farben wie die niederländische Schwester.
Airlines mit Schwerpunkt auf Urlaubszielen – im Linienverkehr und für Reiseveranstalter.
Corsair
SS / CRL
Französische Langstrecken-Airline mit Basis Paris-Orly: Corsair fliegt mit einer einheitlichen Airbus-A330neo-Flotte in die Antillen, in den Indischen Ozean und nach Westafrika.
XL Airways France
SE / XLF
Historische französische Ferien- und Langstreckenairline mit Basis Paris-Charles de Gaulle. Gestartet 1995 als Star Europe, ab 2006 XL Airways, zuletzt eine reine A330-Airline – im Oktober 2019 liquidiert.
Kurze Strecken mit Turboprops und Regionaljets, häufig als Zubringer zu den großen Drehkreuzen.
Air Antilles
4I / KES
Historische Regionalairline der französischen Antillen: 2002 als Air Antilles Express gestartet, mit ATR zwischen Guadeloupe, Martinique und Saint-Martin und mit der Twin Otter auf der Kurzpiste von St. Barth unterwegs – bis zur Liquidation im April 2026.
Air Corsica
XK / CCM
Die Regionalairline der Insel Korsika: Sitz in Ajaccio, mehrheitlich im Besitz der Collectivité de Corse, mit ATR 72-600 und Airbus A320neo auf den Verbindungen nach Marseille, Nizza und Paris-Orly.
Air France Hop
A5 / HOP
Die Regionaltochter der Air France entstand 2013 aus Brit Air, Régional und Airlinair. Aus einem bunten Mix aus ATR, CRJ und Embraer ist inzwischen eine reine E170/E190-Flotte geworden, die unter Air-France-Flugnummern ab Paris-CDG und Lyon fliegt.
Air Littoral
FU / LIT
Historische französische Regionalairline aus Montpellier. Air Littoral begann 1972 mit einer Islander, brachte die ATR 42 als Erstkunde in den Liniendienst, flog zuletzt CRJ100 und ATR 42-500 und wurde im Februar 2004 eingestellt.
Brit Air
DB / BZH
Historische Regionalairline aus Morlaix in der Bretagne. Brit Air startete 1973 als Lufttaxi, flog ATR, Saab 340 und Fokker 100, brachte CRJ700 und CRJ1000 als Erstkunde in den Liniendienst und ging ab 2013 in HOP! auf.
Chalair Aviation
CE / CLG
Kleine französische Regionalairline aus Caen: Turboprops von ATR und Beechcraft, subventionierte Linien zwischen Paris-Orly und Städten wie Aurillac, Brive und Castres – ein Motiv, das du nicht an jedem Flughafen bekommst.
Twin Jet
T7 / TJT
Französische Regionalairline aus Aix-en-Provence: seit 2001 in der Luft, mit einer reinen Flotte aus kleinen Beechcraft 1900D auf kleinen Strecken in Frankreich und nach Italien.
Nurfrachtgesellschaften, Cargo-Töchter und Expressdienste mit eigenen Frachtflugzeugen.
ASL Airlines France
5O / FPO
Die frühere Europe Airpost aus Paris fliegt heute für die irische ASL-Gruppe: Boeing-737-Frachter in der Nacht, Boeing-737-Passagierjets am Tag – mit Charterflügen, Linienverbindungen nach Algerien und Post im Frachtraum.
CMA CGM Air Cargo
2C / CMA
Die Frachtairline der französischen Reederei CMA CGM: 2021 gestartet, heute mit Boeing 777F und A330-200F ab Paris-CDG unterwegs, mit Air Belgium im Konzern und als Erstbetreiberin des Airbus A350F vorgesehen.
Gesellschaften, die Flugzeuge samt Besatzung für andere Airlines, Reiseveranstalter oder Sportteams fliegen.
Amelia
8R / AIA
Die Markenfamilie der französischen Regourd Aviation: kleine Flotte aus Embraer-Regionaljets und Airbus A319, viel ACMI für andere Airlines, Charter für Sportteams und Firmen – und mit Pau–Paris-Orly auch eine eigene Linie.
Europe Airpost
5O / FPO
Die französische Postairline aus Paris-Charles de Gaulle: als Aéropostale nachts mit Briefen unterwegs, tagsüber mit Urlaubern – ab 2000/2001 als Europe Airpost, ab 2007/2008 bei der irischen ASL-Gruppe und seit 2015 ASL Airlines France.
Flugbereitschaften und Staatsflieger, die Regierungsmitglieder und Delegationen befördern.
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