Das Wichtigste in Kürze
- Air Caraïbes ist die Airline der französischen Antillen mit Sitz auf Guadeloupe und gehört zur Groupe Dubreuil.
- Codes: IATA TX, ICAO FWI, Rufzeichen „FRENCH WEST“.
- Langstrecke ab Paris-Orly mit A350-900, A350-1000 und A330-300 nach Guadeloupe, Martinique, Französisch-Guayana und Saint-Martin.
- In der Karibik fliegen ATR 72-600 zwischen den Inseln – zwei völlig verschiedene Flotten unter einer Marke.
- French Bee ist die Schwester: gleicher Konzern, ebenfalls A350, aber andere Optik und anderer Code.
Inhaltsverzeichnis
Steckbrief
| IATA-Code | TX |
|---|---|
| ICAO-Code | FWI |
| Rufzeichen | FRENCH WEST |
| Drehkreuze | PTP, ORY, FDF |
| Geschäftsmodell | Linienairline mit Langstrecke Paris-Orly–Karibik und regionalem Inselnetz |
| Sitz | Les Abymes, Guadeloupe (Frankreich) |
| Gegründet | Marke seit 2000, entstanden aus dem Zusammenschluss mehrerer Inselairlines, u. a. Air Guadeloupe und Air Martinique |
| Konzern | Groupe Dubreuil (Familienholding aus der Vendée), Schwester von French Bee |
| Basen | Pointe-à-Pitre (PTP), Paris-Orly (ORY) und Fort-de-France (FDF) |
| Allianz | keine |
| Flotte (laut Nachschlagewerken, Stand 2025/2026) | 13 Flugzeuge: 4 Airbus A350-1000, 3 Airbus A350-900, 2 Airbus A330-300 und 4 ATR 72-600 |
| Kabinen auf der Langstrecke | Business „Madras“, Premium Economy „Caraïbes“, Economy „Soleil“ |
| Kennzeichen | Französisch registriert (F-), z. B. F-HMIL als erster A350-1000 |
Woran du die Airline erkennst
Ist das wirklich Air Caraïbes?
- Schriftzug „Air Caraïbes“ am Rumpf und das Emblem des „arbre du voyageur“ (Baum der Reisenden) – seit der Gründung das Markenzeichen
- Auf der Langstrecke fast immer ein Airbus A350 oder A330-300, in der Karibik zusätzlich ATR 72-600
- Flugnummer beginnt mit TX, auf dem Tracker steht FWI, im Funk „FRENCH WEST“
- Französisches Kennzeichen mit F-, die A350-1000 tragen Kennungen wie F-HMIL
- In Europa praktisch nur in Paris-Orly zu sehen – nicht in Charles de Gaulle
Wenn in Paris-Orly ein großer Airbus mit dem Schriftzug „Air Caraïbes“ zum Start rollt, siehst du ein Stück Karibik mitten in Europa. Air Caraïbes ist die Airline der französischen Antillen: zu Hause auf Guadeloupe, mit einer Langstreckenflotte aus A350 und A330 und einem kleinen Turboprop-Netz zwischen den Inseln. Für Spotter in Mitteleuropa ist sie selten, für Karibik-Reisende und Fans von Maho Beach dagegen ein bekanntes Gesicht. Hier erfährst du, wie du die Airline erkennst, ihre Flugzeuge auseinanderhältst und wo du die besten Chancen hast.
Die Karibik in deinem Hangar
Mit Planetrack hältst du Sichtungen mit Foto, Kennzeichen, Typ, Airline und Spot fest – vom A350-1000 in Orly bis zur ATR über der Lagune. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.
Air Caraïbes im Überblick
Air Caraïbes ist eine französische Linienairline mit Sitz in Les Abymes auf Guadeloupe, direkt am Flughafen Pointe-à-Pitre. Entstanden ist sie im Jahr 2000, als mehrere kleine Inselgesellschaften – darunter Air Guadeloupe, Air Martinique, Air Saint-Martin und Air Saint-Barthélemy – zu einer gemeinsamen Airline zusammengeführt wurden. Anfangs war Air Caraïbes eine reine Regionalairline zwischen den Inseln.
Den großen Schritt machte sie Ende 2003: Mit einem Airbus A330-200 nahm Air Caraïbes den Transatlantikverkehr nach Paris-Orly auf und trat damit direkt gegen Air France an, die bis dahin den Markt zwischen Mutterland und Antillen prägte. Später kamen Cayenne in Französisch-Guayana und Ziele in der Dominikanischen Republik, und auf Haiti hinzu.
Eigentümer ist die Groupe Dubreuil, eine Familienholding aus der Vendée an der französischen Atlantikküste. Zum selben Konzern gehört French Bee, die Low-Cost-Langstreckenairline, die 2016 zunächst als French Blue gegründet wurde. Beide Airlines teilen sich viel Know-how – und mit dem Airbus A350 auch den wichtigsten Flugzeugtyp.
Codes und Rufzeichen
- IATA-Code TX: steht in der Flugnummer, also auf Anzeigetafel und Ticket.
- ICAO-Code FWI: steht im Flugplan der Flugsicherung und auf Flugtrackern. Die drei Buchstaben lassen sich als „French West Indies“ lesen, also die französischen Antillen.
- Rufzeichen FRENCH WEST: so meldet sich die Besatzung im Funk.
Gerade bei Air Caraïbes ist der Unterschied zwischen IATA- und ICAO-Code praktisch: Wer auf dem Tracker nach „TX“ sucht, findet oft nichts, weil dort FWI angezeigt wird. Warum Flugnummer und Rufzeichen zwei verschiedene Dinge sind, erklärt der Artikel Callsign und Flugnummer. Einen Überblick über das ganze Code-System bekommst du unter IATA- und ICAO-Codes erklärt.
Codeshare beachten
Air Caraïbes verkauft Flüge von French Bee unter eigener TX-Flugnummer. Steht auf der Tafel TX, kann trotzdem ein French-Bee-A350 kommen. Der ICAO-Code im Tracker zeigt dir, wer wirklich fliegt. Wie du ADS-B-Daten liest, zeigt der Guide zur Flugverfolgung für Spotter.
Die Flotte: A350, A330 und ATR
Die Flotte von Air Caraïbes besteht aus zwei Welten: großen Zweistrahlern für den Atlantik und Turboprops für die kurzen Sprünge zwischen den Inseln. Nach den gängigen Nachschlagewerken sieht sie (Stand 2025/2026) so aus:
| Typ | Anzahl | Sitze | Einsatz | Spotter-Hinweis |
|---|---|---|---|---|
| Airbus A350-1000 | 4 | 429 (drei Klassen); laut Nachschlagewerken eine Maschine mit 480 Plätzen in zwei Klassen | Paris-Orly–Antillen | Längster Typ der Flotte, sechsrädriges Hauptfahrwerk |
| Airbus A350-900 | 3 | 389 | Paris-Orly–Karibik, ab Herbst 2026 auch Sint Maarten | Seit Februar 2017 in der Flotte |
| Airbus A330-300 | 2 | 354 | Langstrecke | Älteste Generation im Langstreckenbetrieb |
| ATR 72-600 | 4 | 74 | Regionalnetz in der Karibik | In Europa nicht zu sehen |
Der erste Airbus A350-900 kam im Februar 2017 zu Air Caraïbes. Ende 2019 folgte der erste A350-1000 – eine Besonderheit für Spotter: Die Maschine mit dem Kennzeichen F-HMIL war zuvor als Testflugzeug bei Airbus im Einsatz und flog dort als F-WLXV, bevor sie für Air Caraïbes umgebaut wurde. In der Drei-Klassen-Version bietet der A350-1000 24 Plätze in der Business „Madras“, 45 in der Premium Economy „Caraïbes“ und 360 in der Economy „Soleil“.
Der Airbus A330-300 ist der Rest einer einst größeren A330-Flotte. Früher flog Air Caraïbes auch den kürzeren A330-200, mit dem 2003 alles begann. Die erste dieser Maschinen kaufte später der französische Staat und setzt sie als Regierungsflugzeug ein. Hersteller aller Langstreckenjets ist Airbus.
In der Karibik übernimmt die ATR 72-600 von ATR die Arbeit. Sie verbindet Guadeloupe, Martinique und Saint-Martin und braucht dafür nur kurze Pisten. Wenn du sie in Pointe-à-Pitre oder Grand Case fotografierst, denk an die Propeller: Der Guide Propeller fotografieren erklärt, mit welcher Verschlusszeit die Blätter sichtbar drehen.
F-HMIL auf der Wunschliste?
Setz F-HMIL auf deine Wunschliste und leg Sichtungs-Alarme für Kennzeichen, Typen oder Airlines an – Planetrack meldet dir Anflug und Landung. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein.
A350-900, A350-1000 oder A330? So unterscheidest du sie
Auf dem Vorfeld in Orly stehen die drei Langstreckentypen oft nebeneinander. Mit ein paar Merkmalen ordnest du sie schnell zu.
Das spricht für einen A350
- Schwarz umrandete Cockpitfenster („Maske“)
- Nach oben geschwungene, gebogene Flügelspitzen statt eines geraden Winglets
- Große Rolls-Royce-Trent-XWB-Triebwerke mit sehr großem Durchmesser
- Auf Trackern als A359 oder A35K geführt
Das spricht für einen A330
- Klassisches Cockpit ohne dunkle Fensterumrandung
- Kurzes, gerade nach oben stehendes Winglet
- Kleinere, glattere Triebwerksverkleidungen
- Auf Trackern als A333 geführt
Zwischen den beiden A350-Versionen hilft vor allem das Hauptfahrwerk: Der A350-1000 steht auf zwei Drehgestellen mit je sechs Rädern, der A350-900 auf zwei mit je vier. Außerdem ist der A350-1000 rund sieben Meter länger – das fällt besonders beim Start auf, wenn der Rumpf im Verhältnis zur Flügelspannweite auffällig gestreckt wirkt. Grundlagen zum Unterscheiden liefert dir der Guide Flugzeugtypen erkennen.
Woran du Air Caraïbes erkennst
Das wichtigste Erkennungszeichen ist der Schriftzug „Air Caraïbes“ am Rumpf. Dazu kommt das Emblem des „arbre du voyageur“, des Baums der Reisenden – einer Pflanze, die in der Karibik verbreitet ist. Das Symbol begleitet die Airline seit ihren Anfängen; 2015 wurde der Auftritt modernisiert. Der Werbeslogan „Haute en Couleurs“ (etwa: „voller Farbe“) unterstreicht den karibischen Auftritt.
Ein weiteres Merkmal ist der Ort: In Europa siehst du Air Caraïbes praktisch nur in Paris-Orly. Ein großer A350 mit französischem Kennzeichen in Orly, der weder Air France noch Corsair oder French Bee zuzuordnen ist, ist mit hoher Wahrscheinlichkeit Air Caraïbes.
Achtung Verwechslung
French Bee fliegt ebenfalls A350-900 und A350-1000 mit F-Kennzeichen und ist in Orly zu Hause. Bemalung und Schriftzug sind aber eigenständig. Wenn du nur das Fahrwerk oder einen Ausschnitt fotografierst, notier dir unbedingt den ICAO-Code aus dem Tracker – FWI oder FBU.
Das Streckennetz
Das Rückgrat ist die Langstrecke ab Paris-Orly nach Pointe-à-Pitre (Guadeloupe), Fort-de-France (Martinique), Cayenne (Französisch-Guayana) und Saint-Martin. Von den Antillen aus fliegt Air Caraïbes weiter zu Zielen in der Region, etwa nach Port-au-Prince, Santo Domingo oder Punta Cana. Laut französischen Nachschlagewerken kamen zuletzt auch neue Ziele wie Samaná in der Dominikanischen Republik und eine angekündigte Verbindung auf die Bahamas hinzu – die genauen Flugpläne ändern sich je nach Saison.
Für Spotter interessant ist eine Neuerung im Herbst 2026: Laut einer Meldung von Mai 2026 setzt Air Caraïbes ab Mitte Oktober 2026 den A350-900 auf der Strecke Paris-Orly–Sint Maarten ein, zweimal pro Woche. Der Flughafen Princess Juliana ist durch Maho Beach weltberühmt – die Anflüge auf Piste 10 führen in geringer Höhe über den Strand. Ein A350 im Endanflug über Maho Beach gehört zu den Motiven, die auf jede Bucket List für Spotter passen.
Flugplan prüfen
Air Caraïbes fliegt Sint Maarten nicht täglich mit dem A350 – such dir die Tage mit Langstreckenankunft heraus.
Betriebsrichtung lesen
Nur bei Landungen auf Piste 10 kommen die Flugzeuge über den Strand. Wind und Betrieb vorher checken.
Abstand halten
Hinter startenden Jets ist der Strahl gefährlich stark. Halte dich an die Warnschilder am Zaun.
Kennzeichen festhalten
Mach ein Bild, auf dem das F-Kennzeichen lesbar ist – so ordnest du die Sichtung später eindeutig zu.
Air Caraïbes spotten: Orly, Karibik und Reisetipps
Paris-Orly ist der einzige europäische Flughafen, an dem du Air Caraïbes regelmäßig siehst. Die Zahl der Karibikflüge pro Tag ist überschaubar – ein Blick in den aktuellen Flugplan von Orly spart dir Leerlauf am Spot. Wenn du ohnehin in Paris bist, lohnt sich deshalb ein Abstecher nach Orly – zumal dort auch French Bee, Transavia France und Corsair zu Hause sind. Charles de Gaulle, das Drehkreuz von Air France, beschreibt unsere Seite zum Flughafen Paris-Charles de Gaulle; Air Caraïbes findest du dort allerdings nicht.
In der Karibik sind Pointe-à-Pitre auf Guadeloupe und Fort-de-France auf Martinique die Heimatflughäfen. Hier stehen Langstrecke und ATR-Flotte nebeneinander. Auf Saint-Martin teilt sich das Geschehen auf zwei Flughäfen auf: Grand Case auf der französischen Seite für die ATR, Princess Juliana auf der niederländischen Seite für die Jets.
Gute Chancen auf Air Caraïbes, wenn …
- du in Paris-Orly spottest und Antillen-Flüge im Plan stehen
- du Urlaub auf Guadeloupe, Martinique oder Saint-Martin machst
- Ferienzeit in Frankreich ist und die Karibikflüge stark gebucht sind
Prüf es vorher, wenn …
- du gezielt den A350 über Maho Beach erwischen willst
- du auf eine bestimmte Maschine wie F-HMIL hoffst
Eher kein Air-Caraïbes-Tag, wenn …
- du an einem deutschen, österreichischen oder Schweizer Flughafen stehst – Linienflüge gibt es dort nicht
Egal ob Orly oder Karibik: Lies vor dem Spotten die Betriebsrichtung. Der Guide zur Betriebsrichtung am Flughafen zeigt dir, wie das geht. Im Tropenlicht der Karibik steht die Sonne mittags fast senkrecht – für gute Fotos planst du besser den Vormittag oder späten Nachmittag ein. Mehr dazu im Artikel Sonnenstand planen.
Sicherheit und Regeln
Fotografiere nur von öffentlich zugänglichen Bereichen aus. Zäune, Absperrungen und Sicherheitsbereiche sind tabu, und Drohnen haben in der Nähe von Flughäfen nichts verloren. Was rechtlich gilt, erklärt der Artikel Ist Planespotting erlaubt?.
Häufige Verwechslungen
- Air Caraïbes mit French Bee verwechseln – gleicher Konzern, gleiche A350-Typen, aber andere Bemalung und ICAO-Code FBU statt FWI.
- TX auf dem Tracker suchen – dort steht meist der ICAO-Code FWI, nicht der IATA-Code.
- A350-1000 als A350-900 notieren – zähl die Räder am Hauptfahrwerk: sechs pro Drehgestell beim -1000.
- Air Caraïbes in Charles de Gaulle erwarten – die Airline fliegt ab Orly.
- TX-Flugnummer mit dem Betreiber gleichsetzen – per Codeshare kann auch French Bee den Flug durchführen.
- F-Kennzeichen automatisch Air France zuordnen – das Präfix F- steht nur für Frankreich, nicht für eine Airline. Mehr dazu unter Länderkennungen an Flugzeugen.
Air Caraïbes im Blick behalten
Beobachte die Airline oder einzelne A350 und werde bei Anflug oder Landung benachrichtigt – und teile deine Sichtung mit Foto, Kennzeichen und Spot mit der Community. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.
Fazit
Air Caraïbes ist keine Airline, die dir zufällig über den Weg fliegt. Wer sie sehen will, muss nach Paris-Orly oder gleich in die Karibik reisen. Dafür wartet eine kompakte, moderne Flotte aus A350-900, A350-1000 und A330-300, ergänzt durch ATR 72-600 zwischen den Inseln. Mit dem A350 über Maho Beach bekommt die Airline ab Herbst 2026 zudem ein Motiv, das sich Spotter weltweit wünschen.
Kurzfazit
Air Caraïbes (IATA TX, ICAO FWI) ist die Airline der französischen Antillen mit Sitz auf Guadeloupe. Langstrecke fliegt sie mit Airbus A350 und A330 ab Paris-Orly, regional mit ATR 72-600. Von der Schwester French Bee trennst du sie über Bemalung und ICAO-Code.
Zusammenfassung
- Air Caraïbes erkennst du am Schriftzug und am Baum-Emblem; in Europa begegnet sie dir praktisch nur in Paris-Orly.
- Die Langstreckenflotte besteht aus A350-900, A350-1000 und A330-300 – die Unterscheidung gelingt über Rumpflänge, Fahrwerk und Flügelspitzen.
- Für Spotter besonders reizvoll: Seit Herbst 2026 setzt Air Caraïbes den A350-900 auch nach Sint Maarten ein, wo die Anflüge über Maho Beach führen.
- Codes und Kennzeichen helfen, Air Caraïbes sauber von French Bee, Air France und Corsair zu trennen.
Häufige Fragen
Welchen IATA- und ICAO-Code hat Air Caraïbes?
Der IATA-Code von Air Caraïbes ist TX, der ICAO-Code FWI – die Abkürzung lässt sich als „French West Indies“ lesen. Im Funk meldet sich die Besatzung mit dem Rufzeichen „FRENCH WEST“.
Gehört Air Caraïbes zu einer Allianz?
Nein. Air Caraïbes ist weder Mitglied von SkyTeam noch der Star Alliance oder oneworld. Die engste Zusammenarbeit besteht mit der Schwester French Bee aus derselben Unternehmensgruppe, deren Ziele Air Caraïbes per Codeshare mitverkauft.
Welche Flugzeuge fliegt Air Caraïbes?
Laut den gängigen Nachschlagewerken umfasst die Flotte (Stand 2025/2026) 13 Flugzeuge: vier Airbus A350-1000, drei A350-900 und zwei A330-300 für die Langstrecke sowie vier ATR 72-600 für das Netz in der Karibik. Flottenzahlen ändern sich – prüf im Zweifel den aktuellen Stand.
Wo kann ich Air Caraïbes in Europa spotten?
Praktisch nur in Paris-Orly. Dort startet und landet die gesamte Langstrecke der Airline. Nach Deutschland, Österreich oder in die Schweiz fliegt Air Caraïbes nicht im Linienverkehr. Wer sie sehen will, plant also einen Paris-Trip mit Orly statt Charles de Gaulle ein.
Was ist der Unterschied zwischen Air Caraïbes und French Bee?
Beide gehören zur Groupe Dubreuil und fliegen Airbus A350. Air Caraïbes konzentriert sich auf die Antillen und Französisch-Guayana und bietet mehrere Klassen inklusive Business. French Bee ist der Low-Cost-Langstreckenableger mit eigener Bemalung und eigenen Codes (IATA BF, ICAO FBU) und fliegt vor allem nach La Réunion, Französisch-Polynesien und in die USA.
Fliegt Air Caraïbes nach Sint Maarten?
Ja. Air Caraïbes verbindet Paris-Orly mit dem Princess Juliana International Airport. Laut Ankündigung von Mai 2026 kommt auf dieser Strecke ab Mitte Oktober 2026 der A350-900 zum Einsatz, zweimal pro Woche. Dazu fliegt die Airline mit ATR 72-600 regional ab Grand Case auf der französischen Seite von Saint-Martin.
Was bedeutet „Madras“ an Bord?
So heißt die Business Class von Air Caraïbes. Der Name erinnert an den karierten Madras-Stoff, der auf den Antillen traditionell getragen wird. Die Premium Economy heißt „Caraïbes“, die Economy „Soleil“.
Air Caraïbes im Blick behalten
Beobachte die Airline oder einzelne Kennzeichen und werde bei Anflug oder Landung benachrichtigt – und poste deine Sichtung mit Typ, Kennzeichen und Spot. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.
Flugzeugtypen in der Flotte
Airbus A350-900
Schwarze Cockpit-Maske, elegant hochgebogene Flügelspitzen, zwei mächtige Trent-XWB-Triebwerke: Die A350-900 ist Airbus’ moderner Langstrecken-Twin. So erkennst du sie sicher.
FlugzeugtypAirbus A350-1000
Schwarze Cockpit-Maske, gebogene Flügelspitzen und ein Rumpf von fast 74 Metern auf sechsrädrigen Fahrwerken: Die A350-1000 ist die große A350. So erkennst du sie und trennst sie sicher von A350-900 und Boeing 777.
FlugzeugtypAirbus A330-300
Langer Rumpf, zwei Triebwerke, aufgesetzte Winglets: Die A330-300 ist seit über 30 Jahren ein Arbeitstier der Langstrecke. So erkennst du sie und grenzt sie von ihren Geschwistern ab.
FlugzeugtypAirbus A330-200
Kürzer als die A330-300, mit auffällig hohem Seitenleitwerk und großer Reichweite: Die A330-200 ist ein Langstrecken-Klassiker, der langsam aus Europas Flotten verschwindet. So erkennst du sie sicher.
FlugzeugtypATR 72-600
Hochdecker, T-Leitwerk, zwei sechsblättrige Propeller und ein Rumpf, der fast auf dem Vorfeld aufsitzt: Die ATR 72-600 gehört zu den erfolgreichsten Regional-Turboprops unserer Zeit. So erkennst du sie und so findest du sie.
Weitere Airlines
French bee
Die französische Low-Cost-Airline für die Langstrecke: 2016 als French Blue gestartet, heute mit einer kleinen, reinen Airbus-A350-Flotte ab Paris-Orly nach La Réunion, Nordamerika und Tahiti unterwegs.
NetzwerkAir France
Frankreichs Netzwerk-Airline mit dem Drehkreuz Paris-Charles de Gaulle: Gründungsmitglied von SkyTeam, Teil der Air France-KLM-Gruppe und mit einer Langstreckenflotte aus Airbus A350 und Boeing 777.
FerienfliegerCorsair
Französische Langstrecken-Airline mit Basis Paris-Orly: Corsair fliegt mit einer einheitlichen Airbus-A330neo-Flotte in die Antillen, in den Indischen Ozean und nach Westafrika.
Low-CostTransavia France
Die französische Low-Cost-Airline der Air France-KLM-Gruppe: Hauptbasis Paris-Orly, Regionalbasen von Lyon bis Bordeaux, eine Flotte im Wechsel von der Boeing 737-800 zum Airbus A320neo – und dieselben grünen Farben wie die niederländische Schwester.
NetzwerkAir Austral
Die Airline von La Réunion: Sitz am Flughafen Roland Garros, Langstrecke nach Paris-Charles de Gaulle mit Boeing 777-300ER und 787-8, ein Regionalnetz im Indischen Ozean – und eine bewegte Geschichte seit 1974.
NetzwerkAir Inter
Historische französische Inlandsairline (1954–1997) mit Basis in Paris-Orly. Air Inter flog Caravelle, war einziger Betreiber der Dassault Mercure, setzte früh auf A300 und A320 und ging 1997 vollständig in Air France auf.
Flughäfen & Hersteller dazu
Flughäfen, Hersteller, Airline-Gruppen und Allianzen – wer dahintersteht und was du als Spotter wissen solltest.
Airbus
Europäisches Luft- und Raumfahrtunternehmen und einer der beiden großen Hersteller von Verkehrsflugzeugen – mit Flugzeugfamilien vom A220 bis zum A350.
HerstellerATR
Der französisch-italienische Hersteller ATR baut seit den 1980er-Jahren nur zwei Flugzeuge – die ATR 42 und die ATR 72. Hochdecker, T-Leitwerk, Propeller: Wer die Familie einmal verstanden hat, erkennt sie überall, von Lanzarote bis zu den griechischen Inseln.
Wo du Air Caraïbes vor die Linse bekommst
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