Swiss mit dem Drehkreuz Zürich und einer zweiten Basis in Genf, dazu Ferienflieger wie Edelweiss.
15 Airlines
Linienfluggesellschaften mit Drehkreuz und Umsteigeverbindungen – meist auf Kurz-, Mittel- und Langstrecke.
Swiss International Air Lines
LX / SWR
Die Schweizer Netzwerk-Airline mit dem roten Leitwerk: 2002 aus Crossair und dem Erbe der Swissair entstanden, heute Teil der Lufthansa Group und Mitglied der Star Alliance.
Swissair
SR / SWR
Historische Schweizer Nationalairline von 1931 bis 2002: Swissair flog mit Caravelle, DC-8, Boeing 747, MD-11 und A330 von Zürich, Genf und Basel in die Welt – bis zum Grounding im Oktober 2001.
Günstige Punkt-zu-Punkt-Verbindungen, oft mit einheitlicher Flotte, vielen Basen und kurzen Bodenzeiten.
Airlines mit Schwerpunkt auf Urlaubszielen – im Linienverkehr und für Reiseveranstalter.
Balair
Historische Schweizer Airline (1925–2001): als Basler Luftverkehrs AG Mitgründerin der Swissair, ab 1953 Charter- und Hilfsflug-Spezialistin der Swissair-Gruppe, 1993 mit der Genfer CTA zu BalairCTA fusioniert und im Oktober 2001 mit dem Swissair-Ende eingestellt.
Belair Airlines
4T / BHP
Historischer Schweizer Ferienflieger aus Zürich: 2001 von Hotelplan als Nachfolger der Balair gegründet, ab 2007 schrittweise Teil von Air Berlin und mit deren Zusammenbruch im Oktober 2017 am Boden.
Chair Airlines
CS / CSW
Der kleine Schweizer Ferien- und Balkanflieger aus Glattbrugg: 2014 als Germania Flug gegründet, seit 2019 unter dem Namen Chair unterwegs und mit einer Handvoll Airbus A319 und A320 in Zürich und Basel zu Hause.
Edelweiss Air
WK / EDW
Der Ferienflieger aus Zürich mit der Alpenblume am Leitwerk: 1995 gegründet, seit 2008 eine Schwester von SWISS in der Lufthansa Group und gerade mitten im Wechsel von der A340 zur A350.
Kurze Strecken mit Turboprops und Regionaljets, häufig als Zubringer zu den großen Drehkreuzen.
Crossair
LX / CRX
Historische Regionalairline aus Basel: 1975 von Moritz Suter als Taxiflug-Firma gegründet, Erstkundin von Saab 340 und Saab 2000 und 2002 das Fundament von Swiss International Air Lines.
Darwin Airline
F7 / DWT
Historische Regionalairline aus dem Tessin: 2003 in Lugano gegründet, mit Saab 2000 und ATR 72-500 unterwegs, ab 2014 als Etihad Regional vermarktet und Ende 2017 nach dem Lizenzentzug aufgelöst.
SkyWork Airlines
SX / SRK
Historische Schweizer Regionalairline aus Belp bei Bern (1983–2018): von der Flugschule über Businessjets zum Linienbetrieb mit Dornier 328, Dash 8 Q400 und Saab 2000 – bis zum Konkurs am 29. August 2018.
Gesellschaften, die Flugzeuge samt Besatzung für andere Airlines, Reiseveranstalter oder Sportteams fliegen.
Air Zermatt
AZF
Die Helikopter-Airline vom Fuß des Matterhorns: Air Zermatt fliegt seit 1968 Bergrettung, Transporte und Rundflüge im Oberwallis – mit H125 und Bell 429 ab den Heliports Zermatt und Raron.
Helvetic Airways
2L / OAW
Die Schweizer Embraer-Spezialistin aus Zürich: Helvetic Airways fliegt mit E190, E195 und der neuen E2-Generation vor allem im Wet-Lease für SWISS, dazu Charter und eigene Ferienflüge ab Zürich und Bern.
PrivatAir
PV / PTI
Historische Genfer Premium-Airline: 1977 als Firmenflugbetrieb der Familie Latsis gestartet, später Wet-Lease-Partnerin für Lufthansa, Swiss, KLM und SAS mit Business-only-Jets – Ende 2018 insolvent.
Rega – Schweizerische Rettungsflugwacht
SAZ
Die Schweizer Luftrettung als Stiftung: drei Ambulanzjets Challenger 650 am Flughafen Zürich, eine Helikopterflotte im Umbruch zum H145 D3, 14 Einsatzbasen – und ein gescheitertes Allwetter-Projekt mit dem AW169-FIPS.
Flugbereitschaften und Staatsflieger, die Regierungsmitglieder und Delegationen befördern.
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