Honeywell Aerospace

Der Zulieferer aus Phoenix baut keine Flugzeuge, steckt aber in fast jedem: Hilfsturbinen im Heck von 737 und A320, Glascockpits in Business-Jets, Warnsysteme gegen Bodenberührung und Triebwerke wie TFE731 und HTF7000. Seit Juni 2026 ist Honeywell Aerospace ein eigenständiges Unternehmen.

Auch bekannt als: Honeywell Aerospace Inc. · HONA (Börsenkürzel seit Juni 2026) · Garrett AiResearch (historische Wurzel) · AlliedSignal Aerospace (bis 1999) · Honeywell Aerospace Technologies (frühere Konzernsparte)

USAUSAFlugzeugherstellerseit 193612 Min. Lesezeit

95.000+

gebaute Hilfsturbinen (APUs)

11.000+

gebaute TFE731-Triebwerke

1936

Gründung von Garrett, der ältesten Wurzel

HONA

Börsenkürzel seit 29. Juni 2026

Das Wichtigste in Kürze

  • Honeywell Aerospace baut keine Flugzeuge, sondern Hilfsturbinen, Avionik, Sicherheitssysteme und kleinere Triebwerke – seit dem 29. Juni 2026 als eigenständiges Unternehmen.
  • Die 131-9-APU ist Standard in der Boeing 737 NG und in einem Großteil der A320-Familie; im A350 arbeitet die HGT1700.
  • TFE731 und HTF7000 treiben viele Business-Jets an – von Learjet 35 und Falcon 900 bis zu Challenger 350 und G280.
  • Avionik aus Phoenix steckt in den Cockpits vieler Gulfstream-, Cessna- und Embraer-Jets, etwa als Primus Epic.
  • Die Wurzeln liegen bei Garrett, Bendix, Sperry und Lycoming – Namen, die du an älteren Flugzeugen und Triebwerken noch findest.
Inhaltsverzeichnis
  1. 1.Steckbrief
  2. 2.Tätigkeitsfelder
  3. 3.Geschichte im Zeitraffer
  4. 4.Was du als Spotter wissen solltest
  5. 5.Stärken und Schwächen
  6. 6.Ein Name, viele Vorfahren
  7. 7.Die APU: Honeywell im Heck fast jedes Jets
  8. 8.TFE731: das Business-Jet-Triebwerk aus der APU
  9. 9.HTF7000: der Antrieb der Super-Midsize-Klasse
  10. 10.Turboprops, Regionaljets und Hubschrauber
  11. 11.Avionik: Honeywell im Cockpit
  12. 12.Sicherheitssysteme, die Leben retten
  13. 13.Wo du Honeywell beim Spotten triffst
  14. 14.Honeywell im Vergleich zu den großen Triebwerksherstellern
  15. 15.Fazit
  16. 16.Häufige Fragen

Steckbrief

Rolle im SystemSystemzulieferer – baut Hilfsturbinen (APUs), Avionik, Navigations- und Sicherheitssysteme sowie Triebwerke für kleinere Flugzeuge und Hubschrauber, aber keine eigenen Flugzeuge
SitzPhoenix im US-Bundesstaat Arizona, direkt am Flughafen Phoenix Sky Harbor
RechtsformSeit dem 29. Juni 2026 eigenständiges, börsennotiertes Unternehmen (Nasdaq: HONA); vorher Sparte des Honeywell-Konzerns, der als Honeywell Technologies weitermacht
WurzelnGarrett AiResearch (gegründet 1936 in Los Angeles), Bendix, Sperry und die Turbinensparte von Lycoming
KonzernchefJim Currier (President und CEO)
GeschäftsbereicheElectronic Solutions, Engines & Power Systems und Control Systems
UmsatzRund 8,9 Mrd. US-Dollar im ersten Halbjahr 2026; 2024 lag der Umsatz der damaligen Sparte bei rund 15 Mrd. US-Dollar
Bekannte TriebwerkeTFE731 und HTF7000 (Business-Jets), TPE331 (Turboprops), ALF502/LF507 (BAe 146 und Avro RJ), T55 (CH-47 Chinook), F124 (Trainer)
Bekannte APUs131-9 für Boeing 737 NG/MAX und viele A320, HGT1700 für den Airbus A350, dazu die 36er- und 331er-Familie
Bekannte AvionikPrimus-Epic-Cockpits (u. a. Gulfstream PlaneView, Citation Sovereign), EGPWS-Bodenannäherungswarnung, IntuVue-Wetterradar, Flugdatenschreiber
Offizielle Websitewww.honeywellaerospace.com

Tätigkeitsfelder

Hilfsturbinen (APUs) – kleine Gasturbinen im Heck, die am Boden Strom und Druckluft liefern und die Haupttriebwerke anlassen
Triebwerke – Turbofans für Business-Jets (TFE731, HTF7000), Turboprops (TPE331), Wellenturbinen für Hubschrauber (T55, HTS900) und Militärantriebe (F124, AGT1500 für den Abrams-Panzer)
Avionik und Cockpitsysteme – Glascockpits der Primus-Familie, Flugmanagement, Autopilot, Displays und Synthetic Vision
Sicherheits- und Navigationssysteme – Bodenannäherungswarnung EGPWS, Runway-Awareness-Systeme, Wetterradar, Trägheitsnavigation, Flugdatenschreiber
Steuer- und Regelsysteme – Komponenten für Klimaanlage, Kabinendruck, Triebwerksregelung und Bremsen
Service und Wartung – Überholung, Ersatzteile und Serviceverträge für eine sehr große installierte Basis weltweit

Geschichte im Zeitraffer

1936Cliff Garrett gründet in Los Angeles einen Zulieferbetrieb, aus dem 1938 die Garrett Corporation und 1939 die Sparte AiResearch hervorgeht – der wichtigste Vorfahr des heutigen Unternehmens.
1955Im April läuft bei Lycoming erstmals das T55, das später den Tandemrotor-Hubschrauber CH-47 Chinook antreibt.
1960Erster Lauf des Turboprops TPE331 bei Garrett, ab 1963 in Serie. Bis heute wurden mehr als 13.500 Stück gebaut.
1970–1972Garrett erprobt das TFE731, dessen Kern von einer Hilfsturbine stammt. 1972 läuft das erste Serientriebwerk vom Band, ab 1973 fliegt es in Learjet 35/36 und Falcon 10.
1985Die Signal Companies (Mutter von Garrett) und die Allied Corporation (Eigentümer von Bendix) fusionieren zu Allied-Signal.
1986Die damalige Honeywell Inc. aus Minneapolis übernimmt Sperry Aerospace und wird damit zu einem großen Avionikhersteller.
1991Die Hilfsturbine 131-9 kommt auf den Markt – später Standard in der Boeing 737 NG und weit verbreitet in der A320-Familie.
1994AlliedSignal kauft von Textron die Turbinensparte von Lycoming und übernimmt damit T55, AGT1500 und die Triebwerke der BAe 146.
1996Die erweiterte Bodenannäherungswarnung (EGPWS) kommt in den Markt. Ab 2002 schreibt die FAA solche Systeme für neue Turbinenflugzeuge mit sechs oder mehr Passagiersitzen vor.
1999AlliedSignal übernimmt Honeywell und führt das gemeinsame Unternehmen unter dem bekannteren Namen Honeywell International weiter.
2004Das Business-Jet-Triebwerk AS907 erhält seinen heutigen Namen HTF7000; es treibt die Challenger 300 an.
2025Honeywell kündigt an, sich in drei Unternehmen aufzuteilen – darunter eine eigenständige Luft- und Raumfahrtfirma.
2026Am 29. Juni ist die Abspaltung vollzogen: Honeywell Aerospace wird an der Nasdaq unter dem Kürzel HONA gehandelt.

Honeywell Aerospace aus Spotter-Sicht

Deine Checkliste für Honeywell Aerospace

Hak ab, was du schon gesehen oder erledigt hast.

  • Am Gate den kleinen Abgasauslass der APU im Heck einer 737 oder A320 fotografiert – mit gutem Teleobjektiv siehst du das Flimmern der heißen Luft
  • Einen Learjet 35 mit TFE731 erwischt – einer der ersten Jets mit diesem Triebwerk
  • Eine Dassault Falcon 50 oder Falcon 900 mit drei TFE731 am Heck gesehen
  • Eine Challenger 350, Gulfstream G280, Praetor 500 oder Citation Longitude notiert – alle mit Triebwerken der HTF7000-Familie
  • Einen Turboprop mit TPE331 im Logbuch, etwa eine Dornier 228, eine Jetstream 31 oder eine Metro
  • Eine BAe 146 oder Avro RJ fotografiert – die vier Triebwerke betreut heute Honeywell
  • Einen CH-47 Chinook bei einer Airshow oder einer Übung gehört – das typische Pfeifen kommt von zwei T55
  • Einen Airbus A350 am Gate fotografiert, während seine HGT1700-Hilfsturbine läuft

Stärken und Schwächen

Das spricht dafür

  • Die 131-9-APU steckt in jeder 737 NG und MAX und in vielen A320 – Honeywell siehst du an praktisch jedem Flughafen
  • Business-Jet-Fans treffen TFE731 und HTF7000 an jedem größeren Flughafen mit Privatfliegerei
  • Bei Challenger 300/350/3500, G280, Legacy 500/Praetor und Citation Longitude ist der Triebwerkshersteller ohne Recherche klar
  • Klassiker wie Learjet 35, Falcon 50, Hawker 800 und BAe 146 machen das Thema für Liebhaber älterer Muster spannend
  • Mit APU und Avionik lernst du Systeme kennen, die über die reine Typbestimmung hinausgehen

Wo es hakt

  • APUs und Avionik sind von außen kaum sichtbar – du erkennst sie meist nur über das Muster
  • Bei der A320-Familie gibt es eine zweite APU-Option eines Konkurrenten; ohne Datenrecherche bleibt die Zuordnung unsicher
  • Cockpitausstattung wechselt zwischen Baujahren und Nachrüstungen; das gleiche Muster kann ganz unterschiedliche Avionik haben
  • Die Honeywell-Werke in Arizona sind Betriebsgelände und kein Spotting-Ort

Wenn du am Gate auf eine Boeing 737 schaust, die gerade ohne Bodenstrom auf ihre Passagiere wartet, flimmert hinter der Heckspitze heiße Luft. Dort läuft eine kleine Gasturbine, die das Flugzeug mit Strom und Druckluft versorgt – und mit hoher Wahrscheinlichkeit stammt sie von Honeywell Aerospace. Der Zulieferer aus Phoenix baut keine eigenen Flugzeuge, steckt aber in einem großen Teil der Flotten, die du siehst: im Heck von 737 und A320, in den Cockpits von Gulfstream und Citation, in den Triebwerksgondeln von Challenger, Learjet und Falcon. Wer seine Sichtungen nicht nur nach Typ, sondern auch nach Technik sortieren will, kommt an Honeywell nicht vorbei.

Jede Sichtung mit allen Daten

Mit Planetrack hältst du jede Sichtung mit Foto, Flugzeugtyp, Kennzeichen, Airline, Flughafen und Spot fest und findest sie später wieder. Die App startet bald, die Anmeldung zur Warteliste findest du unten auf dieser Seite.

Ein Name, viele Vorfahren

Honeywell Aerospace ist das Ergebnis einer langen Kette von Übernahmen und Fusionen. Der Name stammt von einem Hersteller für Heizungsregler aus Minneapolis, die Luftfahrttechnik dagegen vor allem von anderen Firmen. Die älteste und wichtigste Wurzel ist Garrett: 1936 gründete Cliff Garrett in Los Angeles einen kleinen Zulieferbetrieb, aus dem die Garrett Corporation und ihre Sparte AiResearch hervorgingen. Garrett spezialisierte sich auf Kabinendruck, Klimatechnik und kleine Gasturbinen – genau die Felder, die bis heute das Kerngeschäft prägen.

Nach dem Tod des Gründers 1963 ging Garrett an die Signal Companies. 1985 fusionierte Signal mit der Allied Corporation, die drei Jahre vorher den Traditionshersteller Bendix übernommen hatte. So entstand Allied-Signal mit einer großen Luftfahrtsparte. Parallel kaufte die alte Honeywell Inc. 1986 Sperry Aerospace – jenes Unternehmen, dessen Name eng mit Kreiselinstrumenten und frühen Autopiloten verbunden ist. 1994 kam bei AlliedSignal noch die Turbinensparte von Lycoming dazu.

1999 übernahm AlliedSignal schließlich Honeywell. Weil der Name Honeywell bekannter war, firmierte der zusammengelegte Konzern danach als Honeywell International. Gut ein Vierteljahrhundert später folgte die Trennung: Am 29. Juni 2026 wurde die Luft- und Raumfahrt als eigenständiges Unternehmen abgespalten und an die Nasdaq gebracht. Seither gibt es Honeywell Aerospace mit dem Kürzel HONA und daneben den Automatisierungskonzern Honeywell Technologies.

95.000+gebaute Hilfsturbinen laut Honeywell
36.000+APUs aktuell im Einsatz
8,9 Mrd. $Umsatz im ersten Halbjahr 2026
1936Gründung von Garrett

Die APU: Honeywell im Heck fast jedes Jets

Die Auxiliary Power Unit ist für Spotter das Honeywell-Produkt, das du am häufigsten triffst, ohne es bewusst zu bemerken. Sie sitzt in den meisten Verkehrsflugzeugen ganz hinten im Heckkonus und ist im Kern eine kleine Gasturbine. Am Boden liefert sie Strom für Bordsysteme und Druckluft für Klimaanlage und Triebwerksstart. Im Flug dient sie als Reserve, falls ein Generator ausfällt. Wann sie läuft und wann das Flugzeug lieber am Bodenstrom hängt, erklärt der Beitrag APU, Bodenstrom und PCA.

Laut Honeywell hat das Unternehmen bisher mehr als 95.000 Hilfsturbinen gebaut, mehr als 36.000 sind im Einsatz. Die wichtigsten Familien für die Linienluftfahrt:

APU Typische Flugzeuge Was du wissen solltest
131-9 Boeing 737 NG und 737 MAX, große Teile der A320-Familie Seit 1991 am Markt, die 131er-Familie kommt auf über 100 Millionen Betriebsstunden
HGT1700 Airbus A350 Rund 1.300 kW Leistung, abgeleitet vom Turboprop TPE331
331er-Familie Großraumflugzeuge und große Business-Jets Mehrere Varianten für unterschiedliche Muster
36er-Familie Business-Jets und Regionalflugzeuge Kleine APUs für kleinere Zellen

In der Boeing 737 NG ist die 131-9 Standard, und auch die 737 MAX nutzt sie. Das bedeutet: Jede 737 von Ryanair oder Southwest Airlines, die du am Gate siehst, trägt ein Stück Honeywell im Heck. In der A320-Familie haben Airlines die Wahl zwischen Honeywell und einem Konkurrenzprodukt; nach verbreiteten Angaben fiel die Entscheidung bei rund 60 Prozent der Flugzeuge auf die 131-9. Beim Airbus A350 ist die HGT1700 an Bord.

APU im Bild

Den Auslass der APU erkennst du als runde oder ovale Öffnung an der Heckspitze. Läuft sie, flimmert die Luft dahinter – bei langen Brennweiten und warmem Wetter ein schöner Effekt, bei Detailaufnahmen eher ein Störfaktor. Auch akustisch ist sie auffällig: Das hohe, gleichmäßige Pfeifen am Gate kommt meist von der APU, nicht von den Haupttriebwerken.

Eine der bekanntesten APU-Geschichten spielt in New York. Als beim US-Airways-Flug 1549 im Januar 2009 nach einem Vogelschlag beide Triebwerke ausfielen, startete die Crew die 131-9 des A320. Sie versorgte die Bordsysteme während des Gleitflugs bis zur Notwasserung auf dem Hudson River mit Strom – ein Beispiel dafür, dass die unscheinbare Turbine im Heck mehr ist als eine Komfortausstattung für die Standzeit.

TFE731: das Business-Jet-Triebwerk aus der APU

Das wohl bekannteste Honeywell-Triebwerk hat eine besondere Herkunft. Garrett entwickelte das TFE731 Anfang der 1970er-Jahre aus dem Kern einer eigenen Hilfsturbine. Vorne sitzt ein Fan, der über ein Getriebe angetrieben wird – ein frühes Getriebefan-Konzept, lange bevor das Prinzip in der Verkehrsluftfahrt groß in Mode kam. Ziel waren geringer Verbrauch und wenig Lärm, beides entscheidend für Geschäftsreiseflugzeuge, die oft an stadtnahen Flughäfen starten.

1972 lief das erste Serien-TFE731-2 vom Band, ab 1973 flog es im Learjet 35/36 und in der Dassault Falcon 10. Es folgten zahlreiche Varianten mit rund 3.500 bis 4.750 Pfund Schub, also etwa 15,6 bis 21 Kilonewton. Mehr als 11.000 Stück wurden gebaut, zusammen haben sie mehr als 100 Millionen Flugstunden gesammelt. Das TFE731 steckt unter anderem in:

  • der Dassault Falcon 50 und der Falcon 900, jeweils mit drei Triebwerken am Heck
  • dem Hawker 800 und seinen Ablegern
  • den Citation-Modellen III, VI und VII von Cessna
  • mehreren Learjet-Generationen
  • Jettrainern wie der spanischen CASA C-101

Für Spotter ist das TFE731 vor allem ein Klassiker-Thema. Viele dieser Jets sind seit Jahrzehnten im Einsatz und tauchen an Flughäfen mit viel Privatfliegerei regelmäßig auf. Den kernigen Sound eines Learjet 35 beim Start erkennst du nach ein paar Begegnungen sofort wieder.

Falcon, Learjet und Challenger im Blick

Mit Planetrack setzt du Typen und Kennzeichen auf die Wunschliste deines Hangars und bekommst einen Sichtungs-Alarm, wenn sie an deinem Flughafen anfliegen. Die App startet bald – trag dich unten in die Warteliste ein.

HTF7000: der Antrieb der Super-Midsize-Klasse

Der moderne Nachfolger in der Business-Jet-Welt ist das HTF7000. Unter dem Projektnamen AS907 lief es 1999 erstmals, 2004 bekam es seinen heutigen Namen. Der Fan misst rund 87 Zentimeter, der Schub liegt je nach Variante zwischen rund 29 und 34 Kilonewton (etwa 6.500 bis 7.600 Pfund). Das Triebwerk hat sich vor allem in der sogenannten Super-Midsize-Klasse durchgesetzt – Jets, die Transkontinentalstrecken in den USA oder Flüge quer durch Europa ohne Zwischenstopp schaffen.

Variante Flugzeug Hersteller
HTF7000 Challenger 300 Bombardier
HTF7350 Challenger 350 und Challenger 3500 Bombardier
HTF7250G Gulfstream G280 Gulfstream
HTF7500E Legacy 450/500, Praetor 500/600 Embraer
HTF7700L Citation Longitude Textron Aviation (Cessna)

Das Schöne daran: Bei all diesen Mustern gibt es keine Triebwerksalternative. Wenn du eine Challenger 350, eine Challenger 3500, eine Gulfstream G280, eine Praetor 500, eine Praetor 600 oder eine Citation Longitude bestimmt hast, weißt du automatisch, dass zwei Honeywell-Triebwerke am Heck hängen. Die Challenger 350 begegnet dir an Business-Aviation-Flughäfen entsprechend häufig, und auch in den Flotten großer Fractional-Anbieter wie NetJets und Flexjet findest du dieses Segment.

Wie du die verschiedenen Business-Jet-Familien am Rumpf, an den Fenstern und am Leitwerk auseinanderhältst, zeigt der Beitrag Gulfstream, Global, Falcon, Citation und Challenger unterscheiden.

Turboprops, Regionaljets und Hubschrauber

Unterhalb der Jet-Welt ist der TPE331 Honeywells großer Name. Garrett ließ den Turboprop 1960 erstmals laufen, ab 1963 ging er in Serie. Mit mehr als 13.500 gebauten Exemplaren und einer Leistung von rund 430 bis 1.230 Kilowatt deckt er eine breite Palette ab. Typisch ist der Einwellen-Aufbau, der beim Anlassen und am Boden ein sehr charakteristisches, hohes Heulen erzeugt – viele Spotter erkennen einen TPE331 schon mit geschlossenen Augen.

Zu den bekanntesten Mustern mit TPE331 gehören die Dornier 228, die BAe Jetstream 31/32, die Fairchild Swearingen Metro, die CASA C-212 Aviocar, die Mitsubishi MU-2 und die Turbo Commander. Auch die Drohne MQ-9 Reaper fliegt mit einer Version dieses Antriebs.

Ein Sonderfall sind die vierstrahligen Regionaljets von British Aerospace. Die BAe 146 flog mit dem ALF502, die Weiterentwicklung Avro RJ mit dem LF507. Beide Triebwerke stammen ursprünglich von Lycoming und kamen 1994 mit dem Kauf der Turbinensparte zu AlliedSignal. Heute betreut Honeywell sie weiter – für die immer seltener werdenden RJ-Betreiber ein wichtiger Punkt.

Aus derselben Lycoming-Linie stammt das T55, das seit den frühen 1960er-Jahren in verschiedenen Versionen den Tandemrotor-Hubschrauber CH-47 Chinook antreibt. Mehr als 6.000 Stück wurden gebaut. Dazu kommen kleinere Wellenturbinen wie die HTS900 und die LTS101 für leichte Hubschrauber sowie das AGT1500, das nicht fliegt, sondern den US-Kampfpanzer M1 Abrams antreibt.

Muster bestimmen

Erst den Flugzeugtyp sicher erkennen. Bei Challenger 350, G280, Praetor, Longitude oder Dornier 228 ist der Triebwerkshersteller damit klar.

Baujahr beachten

Bei manchen Mustern wechselten Triebwerk oder Avionik zwischen den Versionen. Das Kennzeichen hilft dir, die genaue Ausführung zu finden.

Auf den Klang achten

TPE331-Turboprops und APUs haben einen typischen hohen Ton. Ein kurzer Mitschnitt hilft später bei der Bestimmung.

Heck und Gondel fotografieren

Ein scharfes Foto von Triebwerksgondel und Heckspitze zeigt Details, die du später in Ruhe vergleichen kannst.

Sichtung sauber ablegen

Typ, Kennzeichen, Airline oder Betreiber und Flughafen zusammen speichern – so weißt du auch Jahre später noch, was du gesehen hast.

Avionik: Honeywell im Cockpit

Der zweite große Bereich liegt hinter der Instrumententafel. Seit der Übernahme von Sperry gehört Honeywell zu den großen Avionikherstellern. Die bekannteste Produktfamilie heißt Primus. Das Glascockpit Primus Epic ist die Basis des PlaneView-Cockpits großer Gulfstream-Jets und kam unter anderem in der Citation Sovereign zum Einsatz; das ältere Primus 1000 steckt etwa in der Citation XLS. Für die Gulfstream G500 und G600 entwickelte Gulfstream das Symmetry Flight Deck mit Sidesticks und Touchscreens gemeinsam mit Honeywell.

Im Avionikmarkt konkurriert Honeywell vor allem mit Collins Aerospace, bei kleineren Flugzeugen auch mit Garmin, und in Europa mit Thales. Das führt dazu, dass ein und dasselbe Muster je nach Baujahr ganz unterschiedliche Cockpits haben kann. Bombardier etwa ersetzte bei seinen großen Global-Jets die ältere Honeywell-Ausstattung später durch ein System auf Basis von Collins-Technik. Von außen siehst du davon nichts – höchstens beim Blick durch die Frontscheibe am Vorfeld. Was beim Fotografieren im Cockpit erlaubt ist und was nicht, steht im Beitrag Fotos im Cockpit.

Sicherheitssysteme, die Leben retten

Einige der wichtigsten Honeywell-Produkte siehst du nie, profitierst aber bei jedem Flug davon. Die Bodenannäherungswarnung geht auf den Ingenieur Don Bateman zurück, dessen Team sie über Jahrzehnte weiterentwickelte. Die ältere Version reagierte nur auf die Höhe über Grund und die Sinkrate. Die erweiterte Variante EGPWS, die Mitte der 1990er-Jahre auf den Markt kam, vergleicht die Position des Flugzeugs zusätzlich mit einer weltweiten Geländedatenbank und warnt deshalb auch dann, wenn vor dem Flugzeug ein Berg liegt.

Die Wirkung war enorm. Unfälle, bei denen ein intaktes Flugzeug in den Boden geflogen wird, gehörten früher zu den häufigsten tödlichen Unfallarten. Nach der Einführung der Warnsysteme gingen sie bei großen Verkehrsflugzeugen stark zurück. In den USA schreibt die Luftfahrtbehörde FAA seit 2002 solche Geländewarnsysteme für neu gebaute Turbinenflugzeuge mit sechs oder mehr Passagiersitzen vor.

Dazu kommen das Wetterradar IntuVue, das Gewitter in großer Entfernung erkennt, Systeme zur Warnung vor falscher Pistenbenutzung, Trägheitsnavigation und Flugdatenschreiber – die „Blackboxes“, die nach Zwischenfällen ausgewertet werden. Wie der Transponder als zweiter Baustein der Kollisionsvermeidung funktioniert, erklärt der Beitrag Transponder Mode A, C und S.

Dein Hangar voller Business-Jets

Beiträge mit Flugzeugdaten, Hangar mit Wunschliste, Spot-Karte mit Licht und Anreise sowie Community in einer App – das ist Planetrack. Planetrack startet bald. Die Warteliste findest du unten auf dieser Seite.

Wo du Honeywell beim Spotten triffst

Die APU begegnet dir überall, wo 737, A320 und A350 am Gate stehen – also praktisch an jedem Verkehrsflughafen. Spannender für Honeywell-Fans sind aber Flughäfen mit viel Geschäftsreiseverkehr. Am Flughafen Genf ist das Business-Aviation-Vorfeld groß, und von der Aussichtsterrasse aus siehst du Challenger, Falcon und Citation in hoher Dichte. Der Flughafen Paris-Le Bourget ist der wichtigste Business-Aviation-Flughafen von Paris, der Flughafen Nizza füllt sich im Sommer mit Privatjets, und auch der Flughafen London-Luton hat einen großen Anteil an Geschäftsreiseflügen. Tipps für die Praxis findest du im Beitrag Business-Jets spotten.

Auf Messen und Airshows ist Honeywell als Zulieferer fast immer präsent, auch wenn die Flugzeuge die Namen anderer Hersteller tragen. Einen Überblick über die großen Veranstaltungen geben die Beiträge zur Paris Air Show in Le Bourget und zur Farnborough International Airshow. Bei militärischen Vorführungen hörst du dort mit etwas Glück einen Chinook mit seinen T55-Turbinen oder einen Trainer wie die Leonardo M-346 oder die Aero L-159, die beide mit dem Honeywell-Triebwerk F124 fliegen.

Wer die Geschichte live sehen möchte: Das Pima Air & Space Museum in Tucson liegt im selben US-Bundesstaat wie die Honeywell-Zentrale und zeigt viele Flugzeuge mit Garrett- und Lycoming-Antrieben. Einen Spot-Guide für das Museumsgelände findest du unter Pima Air & Space Museum in Tucson.

Honeywell ist für dich spannend, wenn …

  • du gern Business-Jets wie Challenger, Falcon oder Citation fotografierst
  • dich Klassiker wie Learjet 35, Hawker 800 oder BAe 146 begeistern
  • du verstehen willst, was am Gate im Heck eines Jets passiert

Bedingt relevant, wenn …

  • du vor allem Großraumflugzeuge spottest – deren Haupttriebwerke kommen von anderen Herstellern
  • du dich nur für Lackierungen interessierst, nicht für Technik

Eher nebensächlich, wenn …

  • du dich auf Segelflugzeuge und Kolbenmotor-Flieger konzentrierst
  • dich Systeme hinter der Verkleidung grundsätzlich nicht interessieren

Honeywell im Vergleich zu den großen Triebwerksherstellern

Bei den großen Verkehrsflugzeugen teilen sich GE Aerospace, Rolls-Royce, Pratt & Whitney und – über das Gemeinschaftsunternehmen CFM – Safran den Markt für die Haupttriebwerke. Honeywell spielt dort keine Rolle. Seine Stärke liegt eine Klasse darunter: bei Business-Jets, Turboprops, Hubschraubern und Trainern. Bei den APUs sieht es umgekehrt aus. Hier ist Honeywell einer der beiden großen Anbieter, der wichtigste Konkurrent ist die APU-Sparte von Pratt & Whitney.

Für deine Sichtungen ergibt das eine praktische Faustregel: Bei Verkehrsflugzeugen findest du Honeywell vor allem im Heck und im Cockpit, bei Business-Jets und Turboprops oft auch unter der Triebwerksverkleidung. Wie du die verschiedenen Triebwerksbauarten grundsätzlich auseinanderhältst, erklärt der Beitrag Triebwerke erkennen. Und wenn du die Geräusche von TFE731, TPE331 oder einer laufenden APU festhalten willst, hilft dir der Beitrag Triebwerkssound aufnehmen.

Fazit

Honeywell Aerospace ist ein Hersteller, den du selten direkt siehst und trotzdem ständig fotografierst. Die 131-9 im Heck jeder 737 NG und vieler A320, die HGT1700 im A350, Glascockpits in Gulfstream- und Cessna-Jets und Warnsysteme, die in Millionen Flugstunden Unfälle verhindert haben – all das stammt aus Phoenix. Sichtbar wird das Unternehmen vor allem bei Business-Jets und Turboprops, wo TFE731, HTF7000 und TPE331 seit Jahrzehnten das Bild prägen.

Mit der Abspaltung im Juni 2026 steht der Name nun allein für Luft- und Raumfahrt. Für dich als Spotter ändert sich dadurch nichts: Wer weiß, welche Muster nur mit Honeywell-Triebwerken fliegen, bestimmt viele Business-Jets schneller – und für den Rest hilft wie immer ein sauber notiertes Kennzeichen.

Kurzfazit

Honeywell Aerospace liefert APUs, Avionik und Sicherheitssysteme für fast jeden Jet und Triebwerke für viele Business-Jets. Challenger 300/350/3500, G280, Praetor und Citation Longitude fliegen nur mit HTF7000 – beim Learjet 35 oder der Falcon 900 ist es das TFE731.

Zusammenfassung

  • Honeywell Aerospace ist einer der großen Systemzulieferer der Luftfahrt und steckt in fast jedem Verkehrsflugzeug – meist unsichtbar im Heck oder hinter der Instrumententafel.
  • Für Spotter am sichtbarsten sind die Business-Jet-Triebwerke TFE731 und HTF7000 sowie die Hilfsturbinen, deren Abgasstrahl du an jedem Gate siehst und hörst.
  • Mit dem Wissen, welche Muster nur mit Honeywell-Triebwerken fliegen, bestimmst du viele Business-Jets und Turboprops schneller und sicherer.
  • Seit Juni 2026 ist Honeywell Aerospace vom Mutterkonzern getrennt und wird unter dem Kürzel HONA an der Börse gehandelt.

Häufige Fragen

Was macht Honeywell Aerospace genau?

Honeywell Aerospace ist ein Zulieferer. Das Unternehmen baut Hilfsturbinen (APUs), Avionik und Cockpitsysteme, Sicherheitssysteme wie die Bodenannäherungswarnung EGPWS, Wetterradare und Flugdatenschreiber sowie Triebwerke für Business-Jets, Turboprops, Hubschrauber und Militärflugzeuge. Eigene Flugzeuge baut es nicht.

Ist Honeywell Aerospace noch Teil von Honeywell?

Nein. Am 29. Juni 2026 wurde die Luft- und Raumfahrtsparte abgespalten und an die Aktionäre verteilt: Für zwei Honeywell-Aktien gab es eine Aktie der neuen Firma. Honeywell Aerospace wird seitdem an der Nasdaq unter dem Kürzel HONA gehandelt, der verbliebene Konzern heißt Honeywell Technologies.

Was ist eine APU und wo sitzt sie?

Die Auxiliary Power Unit ist eine kleine Gasturbine, meist ganz hinten im Heck. Am Boden liefert sie Strom und Druckluft für Klimaanlage und Triebwerksstart, wenn kein Bodenstrom angeschlossen ist. Den Auslass erkennst du als Öffnung an der Heckspitze. Mehr dazu erklärt der Beitrag APU, Bodenstrom und PCA.

Welche Flugzeuge haben eine Honeywell-APU?

Die 131-9 ist Standard in der Boeing 737 NG und wird auch in der 737 MAX genutzt. In der A320-Familie steckt sie nach verbreiteten Angaben in rund 60 Prozent der Flugzeuge, die übrigen fliegen mit der APU eines Konkurrenten. Der Airbus A350 nutzt die größere HGT1700 mit rund 1.300 Kilowatt Leistung.

Welche Business-Jets fliegen mit Honeywell-Triebwerken?

Mit dem HTF7000 und seinen Varianten fliegen Challenger 300 und 350, die Challenger 3500, die Gulfstream G280, die Legacy 450/500 und Praetor 500 sowie die Citation Longitude. Das ältere TFE731 findest du unter anderem an Learjet 35, Falcon 50, Falcon 900, Hawker 800 und den Citation-Modellen III, VI und VII.

Was hat Honeywell mit Garrett zu tun?

Garrett AiResearch ist der wichtigste Vorfahr. Garrett ging 1985 in Allied-Signal auf, und AlliedSignal übernahm 1999 Honeywell. Weil Honeywell der bekanntere Name war, heißt der gemeinsame Konzern seitdem so. Deshalb tragen Triebwerke wie TFE731 und TPE331 in älteren Unterlagen noch den Namen Garrett.

Was ist EGPWS?

Das Enhanced Ground Proximity Warning System warnt die Crew, wenn das Flugzeug dem Gelände gefährlich nahe kommt. Anders als die ältere Warnung vergleicht es die Position mit einer Geländedatenbank und schaut so auch nach vorn. Die Grundlagen der Bodenannäherungswarnung gehen auf den Ingenieur Don Bateman zurück; die erweiterte Version kam Mitte der 1990er-Jahre auf den Markt.

Was hatte Honeywell mit der Notwasserung auf dem Hudson zu tun?

Als beim US-Airways-Flug 1549 im Januar 2009 nach einem Vogelschlag beide Triebwerke ausfielen, startete die Crew die 131-9-APU des A320. Sie lieferte während des Gleitflugs bis zur Notwasserung auf dem Hudson River Strom für die Bordsysteme.

Sichtungen rund um Honeywell Aerospace sammeln

Foto mit Kennzeichen, Typ, Airline und Spot posten, Funde im Hangar sammeln und Likes und Kommentare aus der Community bekommen. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.

Früher Zugang, Vorteile zum Start und Mitsprache bei neuen Features.

Passende Airlines

Die Fluggesellschaften dazu – mit IATA- und ICAO-Code, Rufzeichen und Lackierung.

Typische Flugzeuge

Flugzeugtyp

Bombardier Challenger 300/350

Knapp 21 Meter lang, T-Leitwerk, zwei Honeywell-Triebwerke am Heck: Die Challenger 300 und 350 gehören zu den meistgelieferten Businessjets ihrer Klasse. So bestimmst du die Variante.

Flugzeugtyp

Gulfstream G280

Klein für eine Gulfstream, groß für einen Midsize-Jet: Die G280 wird in Israel bei IAI montiert und in Texas fertig ausgestattet. So erkennst du den Super-Midsize-Jet sicher und grenzt ihn von seinen Konkurrenten ab.

Flugzeugtyp

Cessna Citation Longitude

Latitude-Rumpf, aber gestreckt, dazu T-Leitwerk und ein stark gepfeilter Flügel: Die Citation Longitude ist Cessnas Super-Midsize-Jet. So erkennst du sie und trennst sie sicher von Latitude, Challenger 350, G280 und Praetor 600.

Flugzeugtyp

Embraer Praetor 500

Fly-by-Wire mit Sidesticks, Stehhöhen-Kabine und Reichweite über den Atlantik: Die Praetor 500 ist die weiterentwickelte Legacy 450 und einer der modernsten Midsize-Businessjets. So erkennst du sie und trennst sie von der längeren Praetor 600.

Flugzeugtyp

Learjet 35/36

Schlanker Rumpf, Tanks an den Flügelspitzen, T-Leitwerk: Der Learjet 35/36 ist ein Klassiker der Businessjets – und in Deutschland als Zieldarstellungsflugzeug der GFD im Dienst der Bundeswehr unterwegs.

Flugzeugtyp

Dassault Falcon 900

Drei Triebwerke am Heck, ein breiter Rumpf und über vier Jahrzehnte Bauzeit: Die Falcon 900 machte den Dreistrahler-Businessjet groß und fliegt bis heute Regierungen und Unternehmen. So erkennst du sie und ihre Varianten von 900B bis 900LX.

Flugzeugtyp

Boeing 737-800

Das Arbeitspferd der Kurz- und Mittelstrecke: Die 737-800 ist die meistgebaute Version der 737 Next Generation und an vielen Flughäfen Europas ein Dauergast.

Flugzeugtyp

Airbus A350-900

Schwarze Cockpit-Maske, elegant hochgebogene Flügelspitzen, zwei mächtige Trent-XWB-Triebwerke: Die A350-900 ist Airbus’ moderner Langstrecken-Twin. So erkennst du sie sicher.

Flugzeugtyp

BAe 146-200

Hoher Flügel, vier kleine Triebwerke, Muschel-Heck: Die BAe 146-200 ist die mittlere und meistgesehene Version des britischen Vierstrahlers. Heute fliegt sie vor allem als Löschflugzeug über Nordamerika.

Flugzeugtyp

Dornier 228

Langer, kantiger Rumpf, schlanker Hochdeckerflügel mit schräg abgeschnittenen Spitzen: Die Dornier 228 fliegt seit 1981 Inselstrecken, Küstenwache und Forschung. So erkennst du sie und ihre Varianten.

Spotting-Spots rund um Honeywell Aerospace

Spots, an denen du die passenden Flugzeuge regelmäßig vor die Linse bekommst – mit Standpunkten, Lichtzeiten und Koordinaten.

Alle Spotting-Spots im Überblick →

Weitere Einträge

Passende Guides aus dem Blog

PT

Planetrack Redaktion

Diese Datenbank beschreibt Flughäfen, Flugzeughersteller, Airline-Gruppen, Allianzen und Luftfahrtmuseen. Eigentümer, Beteiligungen und Mitgliedschaften ändern sich laufend – gesicherte Angaben stehen im Steckbrief, alles Veränderliche ist als solches gekennzeichnet. Die einzelnen Fluggesellschaften findest du in der Airline-Datenbank.

← Alle Flugzeughersteller